COVID-19

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Griechenland führt neue Corona-Regeln ein

Griechenland befindet sich seit nunmehr sechs Wochen im Lockdown. Während diese Maßnahmen pünktlich zur Weihnachtszeit ein wenig aufgelockert werden, verlängert die Regierung die Beschränkungen für den Flugverkehr abermals. Buchhandlungen und körpernahe Dienstleister, wie etwa Friseure, konnten bereits gestern unter Einhaltung von strenger Hygienevorschriften öffnen. Bei anderen kleinen Geschäften geht das Land einen eigenen Weg: Das Prinzip „Click Away“ gilt bereits seit dem Wochenende und wurde entwickelt, um einen Ansturm zu vermeiden. Dabei werden die Produkte vorab entweder online oder ganz klassisch im Schaufenster ausgewählt und reserviert. Dann kann der Einkauf zu einer bestimmten Zeit abgeholt werden. So wolle man das Infektionsgeschehen minimieren. Trotz dieser Lockerung ist Vorsicht geboten. Denn wer in das Urlaubsland einreisen möchte, der muss wie gewohnt einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht länger als 72 Stunden alt ist. Nicht nur das, bei der Ankunft muss zusätzlich dazu ein Corona-Schnelltest durchgeführt werden. Die Quarantäne erspart man sich dadurch nicht, immerhin wird sie ab dem 18. Dezember von zehn auf drei Tage verkürzt. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Land die Ankömmlinge nach Griechenland reisen: Die dreitägige Pflichtquarantäne gilt sowohl für Anreisen aus EU-Länder als auch aus Drittstaaten. Die neue Regelung gilt vorerst bis zum 7. Jänner. Die Einschränkungen im Luftverkehr in Griechenland bleiben weiterhin in Kraft. So ist es nun bis mindestens 7. Jänner 2021 verboten, ohne triftigen Grund Flugreisen zwischen den einzelnen Verwaltungsregionen zu unternehmen. Als Gründe werden Reisen zum eigenen Hauptwohnsitz, Familienvereinigungen, Dienstreisen und Flüge aus gesundheitlichen Gründen anerkannt. Internationale Flüge zwischen Griechenland und der Türkei sowie

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VC und Carsten Spohr sind sich einer Meinung

Ende letzter Woche äußerte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr öffentlich, dass die Kompensation eines von Lufthansa unterstellten Pilotenüberhangs durch die Etablierung „innovativer Teilzeitmodelle“ möglich sei. Die Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt Herrn Spohrs Ansinnen und wird in der heutigen Verhandlungsrunde ein entsprechendes Angebot zu innovativen Teilzeitmodellen unterbreiten. Das Cockpitpersonal hat durch die tarifvertragliche Vereinbarung der erstmaligen Einführung von Kurzarbeit bei Lufthansa seit April 2020 zu finanziellen Entlastungen des Unternehmens in Höhe von 155 Millionen Euro beigetragen. Von diesem Betrag wurden pilotenseitig seit September 70 Millionen Euro ohne jegliche Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu diesen finanziellen Zugeständnissen hat die VC in Kooperation mit der Personalvertretung unter anderem der Durchführung zahlreicher Flüge zugestimmt, die andernfalls aufgrund kollektivrechtlicher Beschränkungen nicht hätten durchgeführt werden können. Solche und weitere operationelle Ausnahmen haben im zu Ende gehenden Jahr zu substantiellen Einsparungen und einem deutlich verringerten Mittelabfluss bei Lufthansa geführt. „Der Behandlung eines sozialverträglichen Arbeitsplatzabbaus durch Teilzeit, Sonderurlaub oder Vorruhestand hat sich Lufthansa bislang gegenüber verschlossen gezeigt. Umso mehr freuen wir uns über das Angebot von Herrn Spohr, das Problem des derzeit prognostizierten Personalüberhanges mittels innovativer Teilzeitmodelle lösen zu wollen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Verkehrsbüro Group vor Konzernumbau

Die Verkehrsbüro Group, Österreichs größter Tourismuskonzern, baut ab 2021 um. Erste sichtbare Auswirkungen gibt es dazu in der Vorstandsetage: Der Konzern wird künftig vom Vorstandsduo Martin Winkler als Vorstandsvorsitzender und Helga Freund geleitet. Helmut Richter wird zum 31. Dezember 2020 aus dem Vorstand ausscheiden, dem Unternehmen bis Mitte nächsten Jahres weiterhin bei Projekten beratend zur Verfügung stehen. Richters Agenden werden auf Freund – sie übernimmt zu ihrer Verantwortung der touristischen Bereiche nun auch jene für den Geschäftsbereich Business Touristik – und Winkler – er übernimmt nun zusätzlich die Bereiche Konzernrecht sowie Konzernservices – aufgeteilt. Der Fokus würde langfristig auf der intensiven Nutzung bereits vorhandener Stärken und einer Digitalisierungsoffensive in allen Bereichen – in Hinblick auf die sich immer schneller wandelnden, immer digitaler und multimedialer werdenden Anforderungen der Kunden – liegen, wie man mitteilt. Dazu werden im Konzern künftig die Expertisen in den beiden großen Bereiche „Hospitality“ (Hotellerie, Camping, Palais Events und Café Central) und „Travel“ (Leisure Touristik mit Ruefa und Eurotours sowie Business Touristik) gebündelt. Zusätzlich sollen im Bereich „New Business“ neue Geschäftsfelder erarbeitet werden. Die Marken des Konzerns – etwa die Austria Trend Hotels, Bassena, Ruefa, Eurotours oder Café Central – bleiben nach außen hin weiter die Speerspitzen. „Wir danken Helmut Richter für seine jahrelange Tätigkeit im Konzern und als Vorstand ganz herzlich. Wir werden seine Expertise in den kommenden Monaten der Transformation auf jeden Fall intensiv nutzen“, so Vorstandsvorsitzender Martin Winkler. Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Wolfgring betont dazu: „Helmut Richter hat als Vorstand und Bereichsverantwortlicher all die Jahre in seinen

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Dnata setzt UV-Technologie zur Kabinenreinigung ein

Dnata, einer der weltweit grössten Dienstleister im Luftfahrtbereich, setzt weiterhin auf neueste Technologien, um seinen Kunden ein Höchstmass an Sicherheit und Nutzen zu bieten und den Reisenden während der gesamten Reise Vertrauen und Sicherheit zu vermitteln. In Zusammenarbeit mit Uveya, einem in der Schweiz ansässigen Technologieunternehmen, hat Dnata jetzt erfolgreich ein „Proof of Concept“ durchgeführt, mit dem die Flugzeugreinigung künftig durch den Einsatz von UV-Technologie zur Kabinen-Desinfektion weiter optimiert wird. Der verbesserte Kabinen-Reinigungsservice wurde an Bord der Flugzeuge der Schweizer Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways getestet. Die Lösung von Uveya nutzt UV-C-Strahlen, um das Innere des Flugzeugs zu desinfizieren und so die Sicherheit und das Wohlbefinden von Passagieren und Crew zu gewährleisten. Während des Reinigungsvorgangs strahlt ein Entkeimungsroboter konzentriertes UV-C-Licht in die Kabine ab. Das Gerät kann über 99 Prozent der Bakterien und Krankheitserreger, auch die umtriebigen Coronaviren, in der Luft und auf allen Oberflächen in wenigen Minuten effektiv abtöten, ohne dass Chemikalien eingesetzt werden. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Uveya unseren Airline-Partnern eine weitere innovative, sichere und zuverlässige Lösung anbieten zu können. Unsere verbesserte Kabinenreinigung wird für mehr Sicherheit und Effizienz sorgen und unseren Kunden helfen, das Vertrauen in den Flugverkehr wiederherzustellen. Wir investieren weiterhin in die neuesten Technologien, um Kunden und ihren Passagieren weltweit einen hervorragenden Service zu bieten“, so Lukas Gyger, Chief Operating Officer von Dnata Schweiz:

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ADAC Luftrettung sichert sich zwei Multikopter

Die gemeinnützige ADAC Luftrettung hat bei der Firma Volocopter die ersten zwei VoloCitys reserviert. Das haben beide Unternehmen heute bekannt gegeben. VoloCitys sind elektrisch angetriebene, senkrechtstartende Fluggeräte (eVTOL). „Basierend auf den ermutigenden Ergebnissen unserer Machbarkeitsstudie bauen wir unseren technologischen Vorsprung in Hinblick auf Multikoptereinsätze in der Luftrettung aus. Volocopter ist der einzige eVTOL-Anbieter, der ausreichend fortgeschritten ist, um ein Testprogramm für unsere Zwecke zuverlässig zu planen“, so Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung. „Wir freuen uns, dass wir uns zwei der ersten VoloCitys für die Luftrettung gesichert haben.“

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China: Flugbegleiter sollen Windeln tragen

Die chinesische Flugsicherheitsbehörde Civil Aviation Administration of China (CAAC) veröffentlichte zur Bekämpfung der Corona-Krise neue Richtlinien. Neben medizinischer Schutzbekleidung wird der Flugzeugbesatzung auch empfohlen, die Toiletten während des Fluges zu meiden. Stattdessen rät die Luftfahrtaufsicht dazu, Windeln zu tragen. Kein Scherz. So könne nämlich das Risiko einer Corona-Infektion zusätzlich minimiert werden, wie futurezone.at berichtet. Zurückführen lässt sich diese kuriose Maßnahme wohl auf eine Flugreisende, die sich im Flugzeug mit dem Virus angesteckt haben soll. Und zwar in der Toilette. Das Klo sei nämlich der einzige Ort gewesen, an dem sie keine Schutzmaske getragen hat.

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Im Frühjahr: 1000 Lufthansa-Piloten steht die Entlassung bevor

Unlängst hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärt, dass die Kranich-Airline in abgespeckter Form aus der Corona-Krise fliegen werde. Das würde sowohl die Flotte als auch das Personal betreffen. Im Zuge dessen werden bis Jahresende rund 29.000 Angestellte vor die Tür gesetzt. Doch damit hört es nicht auf: Die AUA-Mutter droht erneut mit Entlassungen im Frühjahr.  „Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen“, so Spohr in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Damit würden 20 Prozent der rund 5000 Flugzeuglenker der Gesellschaft wegfallen. Es gehe „ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern“, so der Manager weiter. „Innovative Teilzeitmodelle für die nächsten Jahre müssten möglich sein, um den unzweifelhaft vorhandenen Personalüberhang mit möglichst wenig Kündigungen zu kompensieren.“ In den anderen Beschäftigungsgruppen gelte der jeweils vereinbarte Kündigungsschutz.

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Fraport: Starker Rückgang im November

Beim Flughafenbetreiber Fraport bleibt das operative Geschäft aufgrund der COVID-19 Pandemie weiterhin weit hinter den Vorjahreszahlen zurück. Dies geht aus den heute vorgelegten Verkehrszahlen des Konzerns hervor, der unter anderem den Frankfurter Flughafen betreibt. Im November zählte der Airport 656.420 Passagiere, ein Rückgang um 87 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten dieses Jahres ist das Fluggastaufkommen um 72,8 Prozent gesunken – hier spielt vor allem der Jahresauftakt noch eine Rolle, der noch nicht von den Pandemie-Folgen für den Reiseverkehr geprägt war. Aufwärts geht es in der Frachtsparte von Fraport am Frankfurter Flughafen: „Das Cargo-Aufkommen legte hingegen bereits den zweiten Monat in Folge zu auf 194.619 Tonnen. Dies entspricht einem Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat”, so das Unternehmen. Die internationalen Aktivitäten des Unternehmensleiden hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie. Die ausländischen Flughäfen von Fraport verzeichneten ebenfalls stärkere bis starke Rückgänge bei den Verkehrszahlen.

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Klimaranking: Lufthansa Gruppe schneidet gut ab

Die Rating-Organisation CDP hat der Lufthansa Group in Sachen Klimaschutz erneut ein gutes Zeugnis ausgestellt: Zum dritten Mal in Folge hat der Airline-Konzern im weltweit größten Klimaranking die Note „B“ erhalten.  Er belegt damit weiterhin einen Spitzenplatz unter den Fluggesellschaften in Europa. Das Ranking bestätigt der Lufthansa Group insbesondere eine hohe Transparenz in der Offenlegung der CO2-Emissiondaten: Hier und im Bereich Governance hat CDP dem Unternehmen sogar die Bestnote „A“ erteilt. „Wir freuen uns über die erneut gute Bewertung im globalen CDP-Ranking. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen wir unsere Anstrengungen für eine klimafreundlichere Luftfahrt fort. Dazu gehören die Investitionen in besonders sparsame Flugzeuge und die verschiedenen Projekte im Bereich nachhaltiger Flugkraftstoffe. Gerade erst haben wir mit der Anwendung ‚mindfulflyer‘ die Möglichkeit geschaffen, dass Miles & More Teilnehmer die CO2-Emissionen ihrer Flugreise schnell und einfach in der App ausgleichen können.“, so Christina Foerster, Vorstand Customer, IT & Corporate Responsibility der Deutschen Lufthansa AG.

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BER: Lufthansa Group zieht positive Bilanz

Gut einem Monat nach dem Umzug von Tegel an den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg zieht die Lufthansa Gruppe eine erste positive Bilanz: Der Standortwechsel der Airlines verlief nach Plan. Auch die Betriebsabläufe am BER würden bei aktuell niedrigem Verkehrsaufkommen reibunfslos funktionieren. Momentan bieten die Airlines des Konzerns rund 38 Prozent aller Flüge am BER an. Von insgesamt 1.700 Ab- und Anflügen im November entfielen rund 650 auf die Lufthansa Group – das sind über 400 Flüge mehr als der zweitgrößte und über 500 Flüge mehr als der drittgrößte Anbieter am Standort. Insbesondere Eurowings habe sich in dem krisenbedingt schwachen Umfeld stark positioniert. Mit rund 300 BER-Verbindungen im November flog die Lufthansa Tochter im Einzelvergleich der Airlines an die Spitze. Mindestens dreimal täglich steuert Eurowings Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart an. Weiterer Schwerpunkt der Airline seien Verbindungen zu den Kanarischen Inseln. Allein Eurowings werde bis zum Jahresende über 1.200 Flüge von und nach BER absolviert haben, wie man mitteilt.  „Die Airlines der Lufthansa Group verbinden die deutsche Hauptstadt zuverlässig und sicher mit der Welt. Wir sind stolz, dass die Berliner und Brandenburger uns seit Jahrzehnten vertrauen. Wir bleiben auch in Zukunft Partner der Region und werden unser Angebot ab Berlin nach der Krise so schnell wie möglich wieder ausbauen. Denn wir wissen, dass die Sehnsucht zu reisen groß ist“, so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Aktuell fliegen fünf Fluggesellschaften des Konzerns an den BER – Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines und Eurowings. Air Dolomiti nimmt den BER erst 2021

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