COVID-19

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SAS sagt Adieu: Letzte A340-Maschine ausgemustert

SAS schickt auch die letzte Airbus A340-Maschine in Rente: Das Flugzeug mit der Registrierung OY-KBM wurde am 1. Dezember zur Verwertung nach Tucson überführt. Der letzte Flug fand schon im Mai statt. Die Corona-Krise hat die Ausmusterung dieses Flugzeugmodells beschleunigt. Denn der Airbus A340 gehört zu den Flugzeugtypen, die nach der Pandemie nicht mehr in voller Stückzahl unterwegs sein werden. Derzeit habe keine andere Fluggesellschaft mehr als fünf Exemplare davon, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Auch die deutsche Lufthansa hat schon einen Teil ihrer A340-Flotte ausgemustert. Scandinavian hat als Ersatz für neun A340 acht A350 bestellt.

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Airbus findet neuen Käufer für stornierte A320neo-Bestellung

Airbus hat einen neuen Abnehmer für die fertigen sechs A320neo-Maschinen, die vom eigentlichen Käufer Air Asia schlussendlich nicht übernommen wurden, gefunden. Berichten zufolge schlug eine andere Fluggesellschaft bei einer Versteigerung zu. Eigentlich sollte der malaysische Billig-Flieger Air Asia Anfang dieses Jahres sechs Flugzeuge der A320neo-Familie in Empfang nehmen. Doch dann kam Corona. Und zwang das Unternehmen zu mehr Sparsamkeit. Die Fluglinie zog alle Register, um Kosten zu sparen. So stoppte man geplante Investitionen und verkleinerte die Flotte, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. In der größten Krise der Luftfahrtgeschichte setzen Airlines nur auf das Nötigste, um so glimpflich wie nur möglich durch diese Pandemie zu kommen. Air Asia ist einer der größten Kunden des europäischen Flugzeugherstellers mit noch ausstehenden Bestellungen von über 28 Flugzeugen. Ob diese aber jemals wie geplant ausgeliefert werden, bleibt mehr als fraglich.

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Boeing will künftig weniger Dreamliner produzieren

Boeing fährt die Produktion der 787-Dreamliner erneut herunter: Ab Mitte 2021 möchte der amerikanische Flugzeughersteller nur noch fünf Exemplare pro Monat herstellen. Grund dafür sei die aktuell schwache Nachfrage, wie der ORF berichtet. Der Airbus-Rivale hatte die Produktion des Modells in den letzten anderthalb Jahren bereits mehrfach zurückgefahren. Im vergangenen Monat wurde kein einziges Exemplar ausgeliefert. Die Pandemie hat nicht nur diesem Modell den Rest gegeben, aufgrund der geltenden Reisebeschränkungen besteht weltweit kaum noch Bedarf an neuen Flugzeugen.

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LJU: Flughafenbetreiber bekommt 5 Millionen Euro vom Staat

Die slowenische Regierung hat der slowenischen Fraport -Tochter, die den Flughafen in der Hauptstadt Ljubljana betreibt, eine staatliche Beihilfe in der Höhe von 5 Millionen Euro gebilligt. Die Staatshilfe muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. Das Passagieraufkommen auf dem Laibacher Flughafen ist bisher um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Der Schaden wegen der Pandemie belaufe sich laut eigenen Angaben auf insgesamt 15,3 Millionen Euro. Die Staatshilfe soll für Liquidität und laufende Kosten, sowie für dringende Investitionen aufgewendet werden.

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Noch in diesem Jahr: 29.000 Lufthansa-Mitarbeiter müssen gehen

Für die Belegschaft der AUA-Mutter kommt es jetzt knüppeldick: Die Lufthansa setzt im Zuge der Corona-Krise einem Zeitungsbericht zufolge bis Jahresende 29.000 Angestellte vor die Tür. Dann bleiben noch rund 109.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Löwenanteil der Kündigungsschreiben – um genau zu sein mehr als 20.000 – würde an ausländische Beschäftigte gehen, wie die Tagesschau berichtet. Doch das soll es noch lange nicht gewesen sein. Denn auch im nächsten Jahr sollen deutschlandweit weitere 10.000 Stellen abgebaut werden. Diese Meldung dürfte die meisten wohl nicht allzu sehr überrascht haben. Denn unlängst habe Carsten Spohr zu verstehen gegeben, dass angesichts der Pandemie 27.000 Vollzeitstellen überflüssig seien. Demnach werde die Kranich-Airline langfristig schrumpfen und kleiner aus der Corona-Krise hervorgehen. Von den neun Milliarden Euro staatlicher Hilfen sind dem Bericht zufolge drei Milliarden aufgebraucht.

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Schwacher November am BER

Am 31. Oktober eröffnete der BER. Die Euphorie hält nur kurz an, denn Corona holt den Flughafen auf den Boden der Tatsachen zurück. Im ersten Monat nach der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt sind insgesamt 213.000 Passagiere gestartet oder gelandet. m Vergleich zum Vormonat Oktober sind die Passagierzahlen am BER im November noch einmal zurückgegangen. Im Oktober 2020 verzeichneten die beiden Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 581.322 Passagiere. Ein Grund für das derzeit dramatisch geringe Niveau ist die weltweite Krise des Luftverkehrs auf Grund der Covid-19-Pandemie. Das Cargo-Aufkommen hat gegenüber dem Vormonat um 120 Tonnen leicht zugenommen. So wurden im November 2020 am BER insgesamt rund 1.900 Tonnen Luftfracht bewegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Luftfrachtaufkommen um 39,5 Prozent zurückgegangen.

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Island: Ex-Corona-Patienten dürfen bald ohne Test einreisen

Island stellt die Weichen für den Wintertourismus und öffnet seine Türen für Ex-Corona-Patienten. Diese können künftig problemlos einreisen, ohne dass der Gang in die Selbstisloation droht. Ab dem 10. Dezember gelten erleichterte Einreiseregeln. Demnach können Reisende aus dem Ausland, die bereits Antikörper gegen Sars-CoV-2 haben, frei ins Land einreisen. Sie müssen weder einen negativen Corona-Test vorlegen noch in Quarantäne. Die Regierung verlang, dass die frühere Infektion von einem Labor im Europäischen Wirtschaftsraum oder der Europäischen Freihandelsassoziation bestätigt worden ist. Alternativ sei auch die Bestätigung eines Epidemiologen in Island gültig, wie rnd.de berichtet. Bisher mussten alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen – trotzdem traf auch sie die 14-tägige Quarantänepflicht, die erst nach fünf Tagen durch einen weiteren negativen Corona-Test vorzeitig beendet werden konnte.

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EU winkt staatliche Beihilfen für Croatia Airlines durch

Die staatliche Fluggesellschaft Kroatiens erhält grünes Licht für 11,7 Millionen Euro, die von der Regierung an den Carrier fließen. Diese Finanzspritze soll die durch die Corona-Krise entstandenen Verluste abfedern. Zusätzlich dazu würde das Unternehmen auch eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 46 Millionen Euro erwarten, wie das Nachrichtenportal Exyuaviation berichtet.

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TUI bekommt nächste Rettungshilfe zugesprochen

Alle guten Dinge sind drei: Der frisch sanierte Reisekonzern darf sich über das bereits dritte Rettungspaket freuen. TUI habe sich mit privaten Investoren, Banken und dem Bund auf ein Finanzierungspaket von insgesamt 1,8 Milliarden Euro geeinigt, teilte der Tourismuskonzern heute mit. Das Paket sieht laut TUI konkret eine Kapitalerhöhung über rund 500 Millionen Euro vor, die von privaten Investoren geschultert wird. Daneben geht es um eine in Aktien der TUI wandelbare stille Einlage des staatlichen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von 420 Millionen Euro. Daneben geht es um eine nicht wandelbare stille Einlage des WSF in Höhe von 280 Millionen Euro. Das Finanzierungspaket stärke die Position der TUI und stelle dem Konzern ausreichende Liquiditätsreserve zur Verfügung, hieß es. „Diese gleicht auch die bis zum Beginn der Sommersaison 2021 angenommenen Reisebeschränkungen aus.“ Das Paket sei notwendig geworden aufgrund der zunehmenden Reisebeschränkungen durch wieder ansteigende Infektionszahlen und ein damit verbundenes kurzfristigeres Buchungsverhalten einiger Kunden.

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Lufthansa: Verkauf von LSG Europe unter Dach und Fach

Der Verkauf des Europageschäfts der Lufthansa-Cateringtochter LSG ist in trockenen Tüchern. Wie der Konzern mitteilte, erfüllt der Käufer Gategroup alle Auflagen der Europäischen Kommission, womit der Kaufvertrag vollzogen werden konnte. Damit wechseln 7.500 Mitarbeiter zu Gategroup. Die Schweizer Gategroup und die Lufthansa hatten den Kaufvertrag im Dezember 2019 geschlossen, ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Neben den europäischen Catering-Betrieben umfasst der Verkauf auch das Lounge- und Zug-Geschäft, die Food-Marke „Evertaste“ und ihre europäischen Betriebe sowie das Equipment-Geschäft Spririant sowie die Einzelhandelsgeschäfte der Marke „Ringeltaube“. An den Werken in Frankfurt und München, die dort den Bordservice für Lufthansa-Flüge liefern, bleibt die Airline mit einem Minderheitsanteil beteiligt. Den Rest von LSG will die Lufthansa verkaufen, sobald die Rahmenbedingungen dies zulassen. „Mit dem Verkauf des LSG-Europageschäfts an die Gategroup setzen wir einen weiteren Meilenstein beim Umbau der Lufthansa Group. Wir fokussieren uns stärker auf unser Kerngeschäft der Airlines, wir werden schlanker, effizienter und reduzieren die konzerninterne Komplexität. Mein ganz ausdrücklicher Dank gilt den 7.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jetzt zu Gategroup wechseln. Sie haben unser Catering-Geschäft in Europa in den vergangenen Jahren zum Erfolg geführt und werden auch zukünftig unter Führung von Gategroup die Gäste der Lufthansa mit Premium Catering verwöhnen“, so Carsten Spohr, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG.   

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