COVID-19

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Emirates führt „Dubai Connect“ wieder ein

Reisende aller Klassen, die über das Drehkreuz von Emirates fliegen, wird damit ein kostenloser Hotelaufenthalt in Dubai ermöglicht, wenn ihr Stopover mehr als zehn Stunden beträgt. Mit „Dubai Connect“ erhalten die Emirates-Passagiere eine kostenlose Übernachtung in einem Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel, die Transfers vom und zum Flughafen, die Mahlzeiten im Hotel sowie bei Bedarf ein Visum für die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Ankunft. Der Service würde darauf abzielen, Kunden, deren Stopover zwischen 10 und 24 Stunden beträgt, eine bequemere Reise zu ermöglichen, wie es in der Presseerklärung heißt. Reisende, die einen Anspruch auf „Dubai Connect“ haben, aber den Flughafen nicht verlassen können, erhalten Zugang zur Emirates Dubai Connect Lounge am Airport. Das Angebot gilt für Kunden mit neuen oder bestehenden Buchungen, die ab dem 1. Dezember 2020 reisen. Emirates bedient derzeit mehr als 90 Ziele auf sechs Kontinenten weltweit über einen Zwischenstopp in Dubai.emirates

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JetBlue sichert sich Slots in London

JetBlue Airways rüstet sich für das nächste Jahr: Der US-Carrier sichert sich die Slot-Rechte an den Flughäfen London-Gatwick und London-Stansted. Während die amerikanische Fluggesellschaft in Gatwick lediglich sieben wöchentliche Slot-Paare für Flüge aus New York-JFK erhielt, hatte sie in Stansted mehr Glück. Denn dort wurden es nämlich 14 für Flüge aus Boston. Außerdem habe sich die Fluglinie auch schon Gedanken gemacht, mit welcher Maschine die Transatlantik-Flüge eingeweiht werden sollen, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ein Airbus A321-200 soll den Anfang machen.

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Subventionen aus Slowenien: Lufthansa kassiert am meisten

Slowenien belohnt Fluggesellschaften für Flüge ins Land. Aus diesem Grund füllten mehrere Fluglinien Anträge aus. Das Ergebnis: AUA-Mutter Lufthansa bekommt mit 371.040 Euro den größten Betrag zugesprochen. Das slowenische Wirtschaftsministerium hat sich etwas einfallen lassen, um den heimischen Flugverkehr ein wenig zu beleben. Ausländischen Gesellschaften werden Subventionen als Gegenleistung für Flüge in das Land versprochen. Neben der Kranich-Airline kassieren auch andere: Air France bekommt 176.160 Euro, während Turkish Airlines mit 148.530 Euro aussteigt. Air Serbia erhält 98.130 Euro, Wizz Air 80.340 Euro, Montenegro Airlines 45.450 Euro und Lot Polish Airlines 43.620 Euro. Den geringsten Betrag erhält Swiss mit 22.050 Euro. Easyjet geht als einziger Bewerber komplett leer aus. Berücksichtigt wurden Flüge zwischen dem 1. März und 30. September 2020. Doch das war nur der Anfang. Denn insgesamt seien drei solche Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro geplant, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. 

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Delta: Quarantänefrei von den USA nach Europa

Delta Air Lines, die Aeroporti di Roma und der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport haben sich an einem erstmals durchgeführten transatlantischen COVID-19-Testprogramm beteiligt, das eine quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien ermöglicht.  Dies soll in Übereinstimmung mit einem Dekret erfolgen, das in Kürze von der italienischen Regierung erlassen werden soll. Demnach wird Delta ab dem 19. Dezember Fluggäste und Besatzungen auf neu eingeführten Flügen vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport nach Rom-Fiumicino International Airport testen. Die Tests werden bei der Ankunft in Italien alle US-Bürger von der Quarantäne befreien, die aus wesentlichen Gründen nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus Gründen der Arbeit, Gesundheit und Bildung, sowie alle Bürger der Europäischen Union und Italiens. Um mit Deltas COVID-getesteten Flügen zwischen Atlanta und Rom fliegen zu können, müssen die Kunden bis zu 72 Stunden vor Abflug einen PCR-Test durchführen, vor dem Boarding einen Schnelltest direkt am Flughafen, einen Schnelltest bei der Ankunft in Rom-Fiumicino und einen Schnelltest vor der Abreise in die Vereinigten Staaten.

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JetSmart: Neuer Ableger in Kolumbien geplant

Indigo Partners hat sich seit jeher auf Investitionen in der Luftfahrtbranche spezialisiert. Jetzt wittert das Unternehmen in Kolumbien seine Chance: 2022 soll dort ein neuer JetSmart-Ableger entstehen. JetSmart ist ein chilenischer Low Coster mit Sitz in Santiago. Gegründet wurde die Fluggesellschaft im Jahr 2017 von Indigo Partners, die unter anderem auch an Wizz Air und der mexikanischen Volaris beteiligt ist und mit JetSmart Argentina schon ein drittes Mal im südamerikanischen Markt Fuß gefasst hat. Nun soll ein dort mit JetSmart Colombia ein viertes Standbein folgen. Geplant war eigentlich ein Ausbau der Geschäfte in Chile und Argentinien. Doch Corona bringt Veränderungen mit sich. „Ursprünglich hätten wir unsere Aktivitäten in Chile oder Argentinien vor dem Start in Peru oder Kolumbien weiterentwickelt. Wir beobachten jedoch zurzeit, dass sich Inlandsmarkt schneller erholt als das internationale Geschäft. Danach müssen wir uns ausrichten und unsere Strategie ändern. Die Ausweitung unserer Inlands-Präsenz wird jetzt wichtiger als je zuvor“, wird Estuardo Ortiz, der Geschäftsführer von JetSmart, vom Luftfahrtportal CH-Aviation zitiert.. 

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Emirates hat mehr als 1,4 Milliarden Euro an Kunden zurückbezahlt

Emirates gelingt es, den Berg an Rückerstattungs-Anträgen abzubauen, der durch pandemiebedingte Reiseunterbrechungen entstanden war. War es vor der Pandemie noch ein 19-köpfiges Team, wurde die Abteilung zwischenzeitlich auf fast 110 Mitarbeiter aufgestockt. In den sieben Monaten seit April erhielt, prüfte und bearbeitete die Fluggesellschaft ungefähr 1,7 Millionen Refund-Anträge und erstattete umgerechnet mehr als 1,4 Milliarden Euro an betroffene Kunden zurück. Davon ging umgerechnet über eine Milliarde Euro an Kunden, die direkt bei der Airline gebucht hatten, der Restbetrag wurde über Reisebüros zurückerstattet. Darüber hinaus wurden über 130.000 Anfragen zum Thema Rückerstattungen von Kunden sowie Reisebüropartnern bearbeitet und Statusänderungen an fast vier Millionen Flugscheinen vorgenommen. „Dank der Teamleistung der Abteilungen Refund und Customer Service, der Unterstützung und Zusammenarbeit unserer Partner sowie dank des Verständnisses unserer Kunden hat Emirates seinen Rückzahlungsrückstand aufgeholt. Im Vergleich zu vor der Pandemie haben wir immer noch ein höheres Volumen an Refunds und Anfragen zu Ticketänderungen“, so Tim Clark, Präsident der Airline. Im Unterschied zu damals sei die Abteilung aber nun in der Lage, Anträge innerhalb von sieben Tagen zu bearbeiten, so Clark weiter.

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British Airways: 20 Maschinen in Palma de Mallorca zwischengelagert

British Airways braucht Platz. Denn wegen der anhaltenden Corona-Krise hebt kaum noch ein Flieger der Airline ab. Aus diesem Grund wurden rund 20 Maschinen am Flughafen von Palme de Mallorca zwischengeparkt, wie mallorcazeitung.es berichtet. Bereits im Lockdown im Frühjahr nutzten die Fluggesellschaften Ryanair und Eurowings den Airport als Parkplatz. Flüge gibt es von Palma aus schließlich kaum noch, Platz dafür umso mehr. Nach Angaben der Gewerkschaft der Lotsen (USCA) ist der Betrieb in Son Sant Joan in diesem Jahr um 85 bis 90 Prozent zurückgegangen.

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Ministerium verhängt Strafzahlungen an südkoreanische Fluglinien

Das südkoreanische Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr hat gegen vier Fluggesellschaften – Asiana Airlines, Eastar Jet, Jeju Air und Korean Air – Strafen in der Höhe von umgerechnet 3,23 Millionen US-Dollar verhängt. Den Airlines wird vorgeworfen, gegen die Flugsicherheit des Landes verstoßen zu haben. Die höchste Geldbuße kassierte Jeju Air, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Zwei Millionen US-Dollar muss der Carrier unter anderem für den unbefugten Transport gefährlicher Güter – insbesondere Lithium-Ionen-Batterien – blechen. Und letztendlich kam das Unternehmen glimpflich davon. Denn angedroht wurde eine Strafzahlung von rund 16 Millionen US-Dollar. Angesichts der Folgen der Corona-Krise dürften es sich die Betroffenen wohl zweimal überlegen, ob sie sich in Zukunft nicht doch an die Regeln halten.

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Rossiya übernimmt Jets von Aeroflot

Aeroflot ist der größte Betreiber des Suchoi Superjets – noch. Denn wie CH-Aviation berichtet kommt es zu einer Flotten-Übertragung: Russlands Flag-Carrier übergibt die russischen Jets an Tochter Rossiya. Die ersten Maschinen schon in diesem Jahr. Im Zuge der Coronavirus-Krise richtete sich die Aeroflot-Grupp neu aus. Während die Kernmarke Aeroflot zur Premium-Airline mit Fünf-Sterne-Status aufsteigen soll, konzentriert sich Tochtergesellschaft Rossiya mit russischen Flugzeugen auf den Inlandsverkehr und „erbt“ zu diesem Zweck von Aeroflot alle Suchoi Superjets – sowohl die 54 Exemplare im Bestand als auch alle bestellten Neuflugzeuge. Die ersten fünf Exemplare sollen sogar bis Ende des Jahres nach Rossiya verlegt werden, gefolgt von 44 weiteren im kommenden Jahr. Bis Ende 2022 soll der Flugzeug-Transfer dann vollständig abgeschlossen sein.

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EuGH: Booking hat gegen deutsches Hotel das Nachsehen

Booking, eine Plattform zur Buchung von Reiseunterkünften, blitzt beim Europäischen Gerichtshof ab. Ein deutsches Hotel erhob Anklage gegen das Unternehmen, weil dieses ohne Zustimmung oder Kenntnis des Hotels einen Rabatt gewährte. Im Zuge des Verfahrens wollte Booking für den Streit Amsterdam als Gerichtsstand durchsetzen. Dort würde sich die Europa-Zentrale des Konzerns befinden, wie reisevor9.de berichtet. Doch das letzte Wort hat in solchen Fällen der EuGH. Und dieser entschied zugunsten des Hotels. In der Urteilsbegründung des EuGH heißt es: „Die Plattform Booking.com kann von einem Hotel, das sie nutzt, grundsätzlich vor einem Gericht des Mitgliedstaats, in dem das Hotel liegt, auf Unterlassung eines etwaigen Missbrauchs einer beherrschenden Stellung verklagt werden.“ Der Hotelverband Deutschland wertet das Urteil als ersten Schritt, um Booking in die Schranken zu weisen. „Diese Grundsatzentscheidung der obersten Richter der Europäischen Union ist ein enorm wichtiger Zwischenerfolg für uns im Kampf David gegen Goliath“, so IHA-Vorsitzender Otto Lindner. „Wir gehen davon aus, dass die nun erfolgte erhebliche Absenkung der Hürden für den Rechtsweg zu einer gewissen Disziplinierung im Marktverhalten des marktmächtigen Buchungsportals mit Firmensitz in Amsterdam führen wird.“

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