COVID-19

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Wegen Corona-Fall: Vietnam verbietet internationalen Flugverkehr

Die vietnamesische Regierung zieht die Handbremse: Nach den ersten lokal übertragenen Corona-Fällen in fast 90 Tagen wurde vorübergehend der kommerzielle Flugverkehr ins Land lahmgelegt. Einzig Rückführungsflüge, mit denen „gestrandete“ Reisende zurück nach Vietnam gebracht werden sollen, dürfen weiterhin stattfinden. Am Montag war zum ersten Mal nach drei Monaten eine örtlich übertragene Neuinfektion bestätigt worden: In Ho-Chi-Minh-Stadt hatte sich ein Mann bei einem befreundeten Flugbegleiter angesteckt. Mittlerweile seien zwei weitere Menschen aus dem Umfeld positiv getestet worden, wie aero.de berichtet.

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Dienstreisen im Sinkflug

Die Corona-Krise bringt Veränderungen mit sich. Home-Office und Online-Meetings sind nur zwei Dinge, an die sich Arbeitnehmer wohl gewöhnen müssen. Einen großen Einfluss haben diese neu entdeckten Tools vor allem auf Dienstreisen: Diese sinken allmählich auf Null. Nach einer Übersicht des IT-Dienstleisters Coupa sind weltweit die Ausgaben für Managertrips im dritten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um ganze 97 Prozent gesunken – damit fiel die Zahl der Dienstreisen deutlich stärker als die der Urlaubsreisen. Klar: Wenn Unternehmen irgendwo leicht sparen können, dann bei Geschäftsreisen. Natürlich ist auch die steigende Fürsorgepflicht ein wichtiger Grund für den Rückgang. Darüber hinaus erschweren die sich nahezu täglich ändernden Einreisebestimmungen die Planung. Doch die Einschränkungen treffen nicht alle Teile der Welt gleich. Während in Lateinamerika, Afrika und Teilen Asiens der ein fast kompletter Sinkflug zu beobachten ist, sind Manager aus Ostasien wieder öfter unterwegs. Innerhalb von China würden im Vergleich zum Vorjahr gar schon wieder gut 80 Prozent der Manager dienstbedingt in den Flieger steigen, wie wiwo.de berichtet.

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Avianca-Piloten nehmen Lohnkürzungen von bis zu 50 Prozent hin

Die Piloten der kolumbianischen Avianca nehmen Gehaltskürzungen in Kauf, um zum Erhalt der Fluggesellschaft beizutragen. Nach viermonatigen Verhandlungen einigten sich nun Gewerkschaft und Unternehmen über kostenreduzierende Maßnahmen. Die betroffenen Arbeitnehmer erklären sich dazu bereit, auf bis zu 50 Prozent monatliche Vergütung zu verzichten. Und das wohl über mehrere Jahre hinweg. Denn die Vereinbarung soll mindestens vier Jahre gelten, unter Umständen kann sie sogar auf sechs Jahre ausgedehnt werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Das bringt erhebliche Konsequenzen mit sich, führt man sich vor Augen, dass viele Betroffene nicht nur sich selbst sondern auch Familie ernähren müssen. Umso erstaunlicher, dass eine einvernehmliche Einigung erzielt werden konnte. Immerhin gibt es dafür vonseiten der Airline eine ausdrückliche Job-Garantie in Corona-Zeiten.

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Lufthansa-Konzerne verlängern gebührenfreie Umbuchung

Seit Ende August sind sämtliche Tarife von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings beliebig oft gebührenfrei umbuchbar. Ursprünglich galt dieses Tarifangebot bis zum Ende des Jahres. Nun wird es um weitere zwei Monate verlängert: Sämtliche Tarife der Airlines sind nun bei einer Ticketausstellung bis zum 28. Februar 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis dahin erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. Bereits im Frühjahr hatten die Lufthansa Group Airlines ihren Kunden eine gebührenfreie Umbuchung ermöglicht. Die Abschaffung der Umbuchungsgebühr gilt weltweit sowohl bei Kurz-, Mittel- als auch bei Langstrecken für alle Neubuchungen in allen Tarifen. Das soll die Reisegestaltung erleichtern. „Mehrkosten können für den Kunden allerdings dann entstehen, wenn beispielsweise bei einer Umbuchung auf ein anderes Datum oder zu einem anderen Reiseziel die ursprüngliche Buchungsklasse nicht mehr verfügbar ist. Eine mögliche Differenz wird durch Nachzahlung ausgeglichen“, heißt es in dem Rundschreiben.

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Condor verlässt Schutzschirmverfahren

Das Schutzschirmverfahren von Condor ist beendet: Der Ferienflieger hat die finanzielle Schieflage überwunden und ist ab heute wieder ein gesundes Unternehmen – zumindest eigenen Angaben zufolge. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. „Condor lässt mit dem heutigen Tag die wohl herausforderndste Zeit der Unternehmensgeschichte hinter sich und beginnt ein neues Kapitel. Für unsere Kunden und Partner bedeutet das, dass sie sich auch weiterhin auf Condor verlassen und auf uns bauen können“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup.  Condor habe sich im Rahmen des Schutzschirmverfahrens umfassend restrukturiert und durch zahlreiche Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen ein solides Fundament für die Zukunft geschaffen. Unter anderem ist der Ferienflieger umgehend in eine günstigere Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg umgezogen. Darüber hinaus hatte das Unternehmen mit allen Gewerkschaften bereits vor Monaten Krisen-Tarifverträge und Vereinbarungen geschlossen, die Flexibilität und Effizienz ermöglichen, und gleichzeitig verantwortungsbewusst die Arbeitsplätze der rund 4200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis mindestens Dezember nächsten Jahres sichern. Die Fluggesellschaft steht heute somit in der Pole Position, sobald der Tourismus wieder anläuft“, so Lucas Flöther, Sachwalter des Schutzschirmverfahrens von Condor zum Abschluss. „Condor ist damit das erste Unternehmen in dieser Branche, dass ein Schutzschirmverfahren so erfolgreich durchlaufen hat. Sämtliche Beteiligte haben alles dafür getan, das Unternehmen zu retten. Das ganze Verfahren war erstklassige Teamarbeit.“

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Ein Touristikjahr mit erheblichen Verlusten

Eigentlich hatten sich im Oktober zunächst positive Impulse für die Reisebranche abgezeichnet. Doch steigende Infektionszahlen, erste inländische Beherbergungsverbote und neue Reiserestriktionen sorgten dafür, dass sich die Buchungslage im Urlaubsgeschäft insgesamt weiter verschlechterte.  Die Schlussbilanz der Sommersaison 2020 liegt gegenüber dem Vormonat nochmals um drei Prozentpunkte niedriger und endet im Vergleich zum Vorjahressommer mit einem Umsatzverlust in Höhe von 81 Prozent. Außerdem weist die neue Wintersaison zum aktuellen Buchungsstand kumuliert einen Umsatzrückgang von 74 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf – acht Prozentpunkte mehr als noch im Vormonat. Die Lage bleibt also angespannt. Doch es gebe auch positive Signale: „Im November hat allein die Ankündigung eines Impfstoffes dazu geführt, dass die Neubuchungen für die Sommersaison 2021 sprunghaft angestiegen sind – für die Sommerferien im Juli und August 2021 haben sie sich nahezu verdoppelt“, wird Alexandra Weigand von Travel Data + Analytics von reisevor9.de zitiert.

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Ägypten-Urlaub mit Hindernissen

Nach wie vor warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Ägypten. Das Land sei stark von Corona-Infektionen betroffen, die Testung auf Covid-19 erfolge in Ägypten „nicht risikoadaptiert“ und sei landesweit nicht einheitlich. Darüber hinaus sei von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die ägyptischen Behörden könnten demnach auch den Start in den Urlaub erschweren. Denn Ägypten verlangt bei der Einreise einen negativen PCR-Test, der nachweislich nicht älter als 72 Stunden sein darf, bei der Einreise über den Flughafen Frankfurt nicht älter als 96 Stunden. Für direkt nach Hurghada, Sharm el Scheikh, Marsa Alam und Marsa Matrouh einreisende Touristen bestehe die Möglichkeit, den erforderlichen PCR-Test kostenpflichtig bei der Einreise an den jeweiligen Flughäfen vornehmen zu lassen, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Bis ein Ergebnis vorliegt, dauert es wegen knapper Kapazitäten offenbar bisweilen länger. Und: Für die Wartezeit bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses gilt eine verpflichtende Quarantäne. Man sollte in diesem Fall also sicherheitshalber mehr Urlaubstage einplanen. Oder noch schlauer: Sich schon vorab einer Corona-Testung unterziehen.

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Corona: Digitaler Impfpass in Entwicklung

Die gesamte Luftfahrtbranche hofft auf ein Ende der Pandemie. Eine baldige Erholung scheint auch zum Greifen nah, nachdem verschiedene Pharma-Konzerne einen geeigneten Impfstoff gefunden haben. Schon jetzt entwickelt die Branche im Hintergrund eine Strategie aus der Krise: Ein digitaler Covid-19-Reisepass soll kommen. In dem soll vermerkt sein, ob sich der jeweilige Fluggast einer Corona-Impfung unterzogen hat – oder eben nicht. Die IATA, Dachverband der Fluggesellschaften, hatte bereits im Laufe der letzten Woche angekündigt, dass die Entwicklung einer solchen Dokumentation bereits in der finalen Phase ist. Heißt es also, dass nur mitfliegen darf wer geimpft?  Offiziell soll es vor allem darum gehen, mehr Informationen zur Pandemie zu sammeln und den Passagieren beim Umgang mit dem Virus an ihrem Zielort zu helfen, um eine Quarantäne oder sonstige Beschränkungen zu vermeiden. Dass Fluggesellschaften jedoch nicht davor abschrecken, eine Impfpflicht für Passagiere einzuführen, zeigt die australische Airline Qantas. Diese habe angekündigt, nur geimpfte Menschen auf Interkontinental-Flügen mitzunehmen, wie thehill.com berichtet.

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Qantas holt Rückkehrer aus Frankfurt und Paris zurück

Australiens Flag Carrier war in den letzten Wochen vor allem damit beschäftigt, „gestrandete“ Menschen im Auftrag der Regierung wieder zurückzubringen. Das war es auch mit Flügen ins Ausland, die Qantas-Langstrecke ist bis auf weiteres lahmgelegt. Im Winter sollen jetzt die nächsten Rückholflüge durchgeführt werden – und dabei Kontinentaleuropa wieder angesteuert werden. Explizit nennt Qantas dabei Paris und Frankfurt. So wird der Qantas-Flug QF115 am 10. Dezember morgens um 6:10 Uhr in Frankfurt erwartet. Und das erstmalig ohne Zwischenstopp. Vorerst allerdings nur für den Repatriierungsflug. Die Ankunft von QF175 in Paris ist für den 14. Dezember um 6 Uhr angesetzt. Sämtliche Flüge, auch die nach London, starten in Sydney und stoppen in Perth, von wo es dann nonstop zur entsprechenden Destination geht. Der Rückflug werde bis Perth ebenfalls ohne Zwischenhalt erfolgen, wie das Nachrichtenmedium Aero berichtet. Endziel ist schließlich wieder Sydney. Australier, die diesen Shuttle-Dienst in die ferne Heimat nutzen möchten, müssen sich nicht nur vorab auf Corona testen lassen, sondern ihre Tickets selbst auch bezahlen: Die Flüge sind auf der Qantas-Webseite regulär buchbar – in beide Richtungen.

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Impfung: VIE richtet Pharma Handling Center mit Kühlangebot ein

Am Wiener Flughafen ist das „Pharma Handling Center“ für die Anti-Corona-Logistik gerüstet – der Impfstoff kann hier kühl gelagert werden. Die Wirkstoffe lieben es kühl. Sehr kühl. Über einer Temperatur von minus 70 Grad Celsius verlieren sie schnell ihre Wirksamkeit. Daher muss während des gesamten Transports eine bitterkalte Kühlkette lückenlos eingehalten werden. Das erfordert jetzt intensive Vorbereitungen. Ein Großteil des Impfstoff wird per Luftfracht landen. Daher hat der Airport Wien eine 1.650 Quadratmeter große Halle bereitgestellt, die Tiefkühllagerungen bis zum Trockeneisbereich ermöglicht. Viele Abläufe passieren dort automatisch, denn für menschliches Personal sind die Arbeitsbedingungen ziemlich sibirisch. Verkehrsstaatsekretär Magnus Brunner: „Der Flughafen ist seit Beginn der Pandemie eine unverzichtbare Drehscheibe für medizinische Hilfsgüter.“

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