COVID-19

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Air Baltic und Aegean intensivieren Zusammenarbeit

Air Baltic und Aegean Airlines verlängern ihre Codeshare-Vereinbarung und beginnen gleichzeitig die Zusammenarbeit bei den Direktflügen der lettischen Airline von Tampere nach Rhodos. „Aegean Airlines ist ein langjähriger Partner von uns und der wichtigste Anbieter von und nach Griechenland. Wir sind stets bemüht, die Luftverkehrsverbindungen zwischen Tampere und der Welt zu stärken. Wir freuen uns auf die Partnerschaft und darauf, den Passagieren auf der ganzen Welt bessere Reisemöglichkeiten zu bieten“, so Airline-Chef Martin Gauss. Ab Mai 2022 bietet Air Baltic Direktflüge von Tampere nach Oslo, Kopenhagen, Frankfurt, München, Malaga und Rhodos sowie Verbindungen über Riga an. Ab Juni 2022 führt der Carrier darüber hinaus Direktflüge nach Amsterdam durch.

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Russland: Flughäfen im Süden bleiben weiterhin geschlossen

Wegen des Kriegs in der Ukraine sind die Flugverbote im Süden des Landes inzwischen schon zum zwölften Mal verlängert worden. Insgesamt elf Flughäfen bleiben bis zum 13. Mai gesperrt, wie das Luftfahrtportal Aero unter Berufung auf die russische Luftfahrtbehörde mitteilt. Betroffen seien unter anderem die Millionenstädte Rostow-am-Don, Woronesch und Krasnodar sowie die Schwarzmeer-Kurorte Anapa und Gelendschik. Die Verbote gelten auch für die westrussischen Städte Belgorod und Brjansk, aus denen in den vergangenen Wochen ukrainische Angriffe auf Infrastrukturobjekte gemeldet wurden. Auch die seit 2014 von Russland annektierte Krim ist von den Einschränkungen betroffen. Der Flughafen in Simferopol darf nicht angeflogen werden. Russland hatte nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine am 24. Februar die Flughäfen zeitweilig geschlossen und die Verbote immer wieder verlängert. Reisenden nach Südrussland wird empfohlen über Ausweichflughäfen in Sotschi oder Mineralnye Wody in die Region zu kommen.

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Flughafen Basel: Air Transat nimmt Flugverbindung nach Montreal wieder auf

Nach langen Monaten der Zwangspause wegen Covid-19 nimmt Air Transat am 5. Mai 2022 die Nonstopflügezwischen Basel-Mulhouse und Montreal mit einer Rotation pro Woche wieder auf. Bis Ende Oktober wird die Fluggesellschaft diesen wöchentlichen Flug donnerstags mit ihrem Flugzeug der neuen Generation, dem Airbus A321neoLR, durchführen. Damit kehrt die Ferienfluggesellschaft auf das Rollfeld des Euro Airport Basel-Mulhouse-Freiburg zurück, von wo aus sie seit vielen Jahren Flüge nach Kanada betreibt. Air Transat sei auch bestrebt, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern, so das Schweizer Reiseportal About Travel. Die Fluggesellschaft hat ihre Flotte vollständig umgebaut und den Airbus A321neoLR integriert. Dieses Flugzeug verbrauche 15 Prozent weniger Treibstoff, dämpfe den Lärm um 50 Prozent und reduziere die Treibhausgasemissionen um 50 Prozent im Vergleich zur vorherigen Generation.

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MUC: Delta nimmt die Verbindung nach Detroit wieder auf

Der US-Carrier bietet ab dem 6. Mai wieder eine Nonstop-Verbindung von München nach Detroit an. Damit ergänzt die Fluggesellschaft die bereits bestehende Verbindung zwischen München und Atlanta.  Deltas Flüge von München nach Detroit werden mit Flugzeugen vom Typ Airbus A330-200 durchgeführt, während die Verbindung von München nach Atlanta mit Flugzeugen vom Typ Airbus Boeing 767-400 bedient wird. „Die Verbindungen zwischen Deutschland und den USA sind sehr gut, und wir verzeichnen eine starke Nachfrage nach unseren Flügen, da unsere Kunden wieder reisen“, so Nicolas Ferri, Deltas Vice President für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien. „Mit unserem Nonstop-Service, der neue Produkte und Erlebnisse an Bord mit sich bringt, bietet Delta etwas für alle Kunden, die nach oder von Deutschland aus fliegen, und wir freuen uns darauf, zur weiteren Erholung der Wirtschaft und der Tourismusindustrie des Landes beizutragen.“ Deltas Flüge zwischen München und Detroit: Abflug München um 10:25 Uhr – Ankunft Detroit um 13:50 Uhr  Abflug Detroit um 18:00 Uhr – Ankunft München um 08:20 Uhr (nächster Tag) Deltas Flüge zwischen München und Atlanta: Abflug München um 11:20 Uhr – Ankunft Atlanta um 15:45 Uhr  Abflug Atlanta um 17:50 Uhr – Ankunft München um 9:00 Uhr (nächster Tag)

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Reisebranche für sofortige Aufhebung der 3G-Einreiseregeln

Das Festhalten an der 3-G-Regel schaffe Wettbewerbsnachteile für Reisebüros und Hotellerie. Zudem würde es auch keine sachliche Begründung für eine derartige harte Maßnahme geben. „Nach 2 Jahren massiver Einschränkungen muss der Tourismus endlich wieder Luft zum Atmen bekommen. Die 3-G Regel ist sowohl für ausländische Gäste, die in Österreich Urlaub machen wollen, als auch für österreichische Reiserückkehrer in der derzeitigen Situation nicht mehr akzeptabel“,  kritisiert Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Pandemie-Situation habe sich nicht nur in Österreich entspannt. Die meisten Herkunftsländer und Reiseländer weisen aktuell sogar noch niedrigere Inzidenzzahlen auf als Österreich, der Trend zeige jedenfalls überall klar nach unten. „Wo liegt also die sachliche Begründung für diese Einschränkung? Wir hoffen hier auf ein Einlenken des Gesundheitsministers, sonst bleibt uns als letzter Ausweg nur, eine Überprüfung der Verhältnismäßigkeit der Verordnung auf dem Rechtsweg in Erwägung zu ziehen“, so Kadanka weiter. In dieselbe Kerbe schlägt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie. „Die Einreisebeschränkung durch die 3-G-Regel schafft aktiv einen Wettbewerbsnachteil für den Incoming-Tourismus und somit auch für alle österreichischen Hotels. Für eine so harte, weitreichende Beschränkung braucht es eine sachliche Rechtfertigung – die gibt es in diesem Falle nicht“, appelliert Kraus-Winkler eindringlich an den Gesundheitsminister, die 3G-Regel nun rechtzeitig vor dem Sommer abzuschaffen, um zu verhindern, dass der Incoming-Tourismus und die österreichische Hotellerie den nächsten, vermeidbaren Schaden davon tragen. 

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HAM: Eurowings plant bis zu 350 Abflüge pro Woche

Viele Norddeutsche buchen ihre erste Flugreise nach mehr als zwei Jahren, und als Reaktion auf die hohe Nachfrage bauen die Fluggesellschaften ihr Angebot ab Hamburg weiter aus. Allen voran Eurowings: Von insgesamt 115 Direktzielen, die im Sommer ab Hamburg Airport angeboten werden, hat Eurowings 60 Ziele im Programm – das sind mehr als je zuvor. Mit bis zu 350 Abflügen pro Woche möchte Eurowings im Sommer der gestiegenen Nachfrage am Hamburg Airport nachkommen. Auch der Flughafen blickt mit bis zu 280.000 erwarteten Passagieren pro Woche zuversichtlich in den Sommer. Dabei erschweren hohe Auslastungsspitzen die Planung für alle Systempartner im Luftverkehr. „Viele Norddeutsche fiebern ihrer ersten Flugreise nach mehr als zwei Jahren entgegen. Die sehr lange Durststrecke scheint überwunden zu sein, wir können wieder mit Zuversicht nach vorne schauen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit Eurowings einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite wissen. Das Angebot von Eurowings ist in diesem Sommer noch stärker als vor der Krise – unsere Passagiere haben also eine große Auswahl für ihre lang ersehnte Urlaubsreise“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburger Flughafen. Seit Wochen verzeichnet Eurowings eigenen Angaben zufolge Buchungen auf einem konstant hohen Niveau. Dabei legt die deutsche Fluggesellschaft ihren Fokus auf Urlaubsreisende und setzt auf beliebte Sonnenregionen in Spanien, Griechenland und der Türkei. Hinzu kommen Städte in Europa wie Paris oder Prag. Neben Bilbao, Verona, Chania, Lissabon und Porto erweitert die deutsche Fluggesellschaft ihr Sommer-Portfolio ab Hamburg um weitere Ziele, darunter beliebte Urlaubsziele wie Alicante, aber auch Göteborg in Schweden.

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Airport Nürnberg rechnet in diesem Jahr mit drei Millionen Fluggästen

Mit rund 1,1 Millionen Fluggästen im Jahr 2021 steigerte der Airport Nürnberg sein Passagieraufkommen im Vorjahresvergleich um 16 Prozent. Vor Corona waren es noch mehr als 4,1 Millionen gewesen.  Der Konzern schloss das Jahr 2021 pandemiebedingt mit einem Verlust in Höhe von 14,9 Millionen Euro ab. Im ersten Pandemiejahr waren es noch minus 41,2 Millionen Euro gewesen. Im Berichtsjahr konnten auf Konzernebene Umsatzerlöse von 42,6 Millionen Euro (im Vorjahr 39,8 Millionen) erzielt werden, dies entspricht einer Erhöhung von 7 Prozent. Insgesamt sieht sich der Flughafen inzwischen aber wieder im Aufwind: „Die Menschen wollen reisen“, so Hupe. Der Osterreiseverkehr sei mit 251.000 Passagieren allein im April gut bis sehr gut verlaufen und habe die Erwartungen übertroffen. Für den Sommer erwartet der Airport Nürnberg erstmals wieder ähnliche Passagierzahlen wie im Vor-Pandemiejahr 2019 und geht davon aus, im Gesamtjahr die 3-Millionen-Marke bei den Fluggastzahlen zu knacken. Frachtaufkommen konnte gesteigert werden Bei der direkt ab bzw. nach Nürnberg geflogenen Luftfracht war eine deutliche Steigerung feststellbar, die sogar über das Vorkrisen-Niveau 2019 (+11 Prozent) hinausging. Sowohl regelmäßig verkehrende Expressdienste, wie auch die ab Nürnberg als Beiladung oder per Fracht-Charter transportierte Luftfracht konnten von dieser Entwicklung profitieren. Auch bei der in Nürnberg abgefertigten, aber nicht ab/bis Nürnberg geflogenen Luftfracht (Trucking) war eine positive Entwicklung feststellbar (+18 Prozent). 

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FACC mit gutem Quartalsergebnis

Der oberösterreichische Flugzeugteilebauer FACC hat im ersten Quartal 2022 von einer Erholung der Luftfahrtbranche profitiert. Der Umsatz kletterte auf 127,5 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Das EBIT (operatives Ergebnis) lag im selben Zeitraum bei 3,0 Millionen Euro. Im Gesamtjahr soll der Umsatz um zehn Prozent steigen, das EBIT will der Luftfahrtzulieferer gegenüber 2021 mehr als verdreifachen. Die positive Entwicklung heuer erklärte das Unternehmen in einer Aussendung mit einer guten Auftragslage bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Der Markt für Business Jets, der rund 17 Prozent des Umsatzes der FACC liefert, habe bereits zum Jahresende 2021 wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Hintergrund für die gute Auftragslage jetzt sei eine weitere Erholung der Luftfahrtbranche nach der Pandemie, vor allem beim kontinentalen Flugverkehr in den USA und dem Nahen Osten. Im Gesamtjahr 2021 hatte ein verlorener Rechtsstreit mit einem Zulieferer noch ein negatives operatives Ergebnis zur Folge. Der Krieg in der Ukraine habe sich kaum negativ auf das Geschäft des Flugzeugausrüsters ausgewirkt, weil das Unternehmen weder dort noch in Russland Lieferketten habe. Das jährliche Liefervolumen für die zivile Luftfahrt in Russland betrage rund 1 Millionen Euro. Der Ausblick bleibt den Angaben zufolge unverändert: Der Flugzeugteilebauer will seinen Umsatz im Gesamtjahr um 10 Prozent steigern, beim operativen Ergebnis ohne Einmaleffekte (EBIT) peilt die FACC eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr an.

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Verlust: BER muss wieder Rotstift

Der deutsche Hauptstadtflughafen BER schließt auch 2021 mit Verlust ab: Auf den Bilanzstichtag wurde ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Verlust von 530,8 Millionen Euro ausgewiesen. Für 2022 verspricht sich der Betreiber jedoch einen operativen Gewinn. Der gesamte Umsatz soll 2022 auf fast 550 Millionen Euro steigen, nach etwa 272 Millionen Euro im 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) und Sondereffekten wird mit einem Plus von EUR 177,4 Millionen Euro kalkuliert. 2022 rechnet Flughafenchefin Aletta von Massenbach aber mit einem anziehenden Flugverkehr und damit einem Anstieg der Passagierzahlen auf rund 17 Millionen, nach 9,95 Millionen im Vorjahr. Dies wäre dennoch erst die Hälfte des Niveaus von 2019.  Der neue Flughafen eröffnete im Oktober 2020 und meldete bereits ein Jahr darauf, im Herbst 2021, Bedarf an Finanzhilfen an: Bis 2026 würden von den Eignern weitere EUR 2,4 Milliarden Euro gebraucht. Die Betriebsabläufe sowie die Geschäftsentwicklung waren im ersten Geschäftsjahr wohl deutlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst.

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VIE: Supreme Fly sagt Charterflüge nach Monastir und Tunis wieder ab

Die Charterflüge von Wien nach Tunis und Monastir fallen dieses Jahr in den Sand. Gestern hat Supreme Fly noch die festen Flugtermine veröffentlicht – Aviation Direct berichtete. Nur einen Tag später werden ebendiese wieder über Bord geworfen und das diesjährige Charter-Programm gänzlich annulliert. „Aufgrund explodierender Kerosinpreise und unzureichender Flugzeugkapazitäten für den tunesischen Markt, müssen wir unsere Flüge für diesem Sommer, von Wien nach Tunis/Monastir, leider absagen. Im Juni, Juli und August werden somit keine Flüge von SupremeFly nach Tunesien stattfinden“, so das österreichische Startup in einer Stellungnahme. Bei der derzeitigen Marktlage könne man den Kunden keine attraktiven Konditionen anbieten. Aufgeschoben ist aber lange nicht aufgehoben: Supreme Fly hofft darauf, nächstes Jahr wieder Flüge von Wien nach Tunesien durchführen zu können.

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