COVID-19

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Qantas-Projekt Sunrise: Flüge von Australien nach New York und London rücken näher

Die lang ersehnten Nonstop-Flüge von Australien nach New York und London rücken für Qantas näher, nachdem das Unternehmen bestätigt hat, dass das Projekt Sunrise wieder im Zeitplan liegt. Eine kritische Zertifizierung des dritten Treibstofftanks für die Airbus A350-1000-Flotte, die für diese Mission vorgesehen ist, wurde erfolgreich abgeschlossen. Nach einer zu Beginn des Jahres angekündigten Verzögerung aufgrund von Konstruktionsanforderungen seitens der Aufsichtsbehörde hat Qantas nun grünes Licht erhalten. Der mittlere Zusatztank, der für die langen Nonstop-Flüge unabdingbar ist, wurde von der australischen Zivilluftfahrtbehörde genehmigt, wie Qantas-Chefin Vanessa Hudson auf der Jahreshauptversammlung der International Air Transport Association (IATA) in Dubai bekannt gab. Vanessa Hudson betonte die enge Zusammenarbeit mit Airbus und gab bekannt, dass das erste Flugzeug voraussichtlich ab Mitte 2026 ausgeliefert wird. Diese Entwicklung ist ein Meilenstein für Qantas, die zuvor geplant hatte, die ersten von insgesamt 24 A350-1000 im Jahr 2025 zu erhalten. Das Projekt Sunrise war ein ehrgeiziges Vorhaben von Qantas, das während der COVID-19-Pandemie vorübergehend auf Eis gelegt wurde. Die Idee hinter Sunrise war es, Nonstop-Flüge von Sydney und Melbourne nach New York und London anzubieten, um Reisezeiten zu verkürzen und das Passagiererlebnis zu verbessern. Die Verzögerungen und Herausforderungen, die das Projekt begleiteten, wurden jedoch überwunden, und Qantas steht nun kurz davor, sein Ziel zu erreichen. Die Freigabe des zusätzlichen Treibstofftanks ist ein Schritt in Richtung Realisierung der ehrgeizigen Pläne der Fluggesellschaft. Mit der Genehmigung des Tanks und der Bestätigung, dass das Projekt Sunrise wieder im Zeitplan liegt, können Passagiere bald auf Nonstop-Flüge von Australien nach New York

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Flyadeal prüft Einflottung von Widebodies

Die saudische Fluggesellschaft Flyadeal zeigt sich ambitioniert: Nachdem Saudi-Arabiens staatliche Fluggesellschaft Saudia kürzlich eine umfangreiche Bestellung bei Airbus platziert hat, rüstet nun auch ihr Günstigableger Flyadeal auf. Doch statt sich auf Kurz- und Mittelstrecken zu beschränken, streckt Flyadeal seine Fühler nun auch in Richtung Langstrecken aus. Wie aus Informationen hervorgeht, die der Nachrichtenagentur „Reuters“ vorliegen, plant die Airline, Angebote für Langstreckenflugzeuge von Airbus und Boeing einzuholen, wobei Modelle wie der Airbus A330neo und die Boeing 787 in Betracht gezogen werden. Diese Pläne werden von Flyadeal-Chef Steven Greenway unterstützt, der langfristig den Betrieb von bis zu „10, 15 oder 20“ Langstreckenflugzeugen in Aussicht stellt. Bisher hat sich Flyadeal hauptsächlich auf Kurz- und Mittelstrecken konzentriert, wobei die Flotte hauptsächlich aus Modellen wie dem Airbus A320neo und dem A321neo besteht. Die kürzlich erfolgte Bestellung von zwölf A320neo und 92 A321neo für Flyadeal zeigt jedoch, dass die Airline auch in diesem Bereich expandiert. Doch angesichts der begrenzten Verfügbarkeit dieser Modelle sieht Flyadeal in der Ausweitung auf Langstrecken eine Möglichkeit, schneller zu wachsen und ihren Marktanteil zu erweitern. Interessanterweise schließt Greenway eine Bestellung des Airbus A350 für Flyadeal aus, obwohl er das Flugzeug als „großartig“ bezeichnet. Seiner Ansicht nach würde die Leistungsfähigkeit des A350 die Anforderungen von Flyadeal übersteigen. Stattdessen bevorzugt die Airline Flugzeuge, die sich besser für ihr Wachstum eignen, insbesondere angesichts der begrenzten Verfügbarkeit von A320neo und A321neo. Die Entscheidung, auf Langstreckenflüge zu expandieren, könnte Flyadeal neue Möglichkeiten eröffnen, insbesondere in einem Markt, der sich nach der COVID-19-Pandemie langsam erholt. Saudi-Arabiens boomende Wirtschaft

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Insolvenz von FTI: Staatliche Belastungen und Branchenumbrüche

Die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI hat weitreichende Konsequenzen, die nicht nur viele Reisebüros und Geschäftspartner treffen, sondern auch die Steuerzahler erheblich belasten. Der deutsche Staatshaushalt wird voraussichtlich mit rund einer halben Milliarde Euro durch die Folgen der Pleite belastet, was die Dimensionen des finanziellen Schadens verdeutlicht. FTI hatte im Zuge der COVID-19-Pandemie finanzielle Hilfen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) erhalten. Insgesamt flossen 595 Millionen Euro staatliche Unterstützung an das Unternehmen. Diese Mittel sollten helfen, den Reiseveranstalter durch die Krise zu bringen. Doch die aktuelle Insolvenz zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichten, um FTI nachhaltig zu stabilisieren. Der Staat hat zwar einen vorrangigen Platz bei der Verteilung der Insolvenzmasse, doch laut Berichten des Spiegels wird die Rückflussquote bescheiden ausfallen. Unter Berücksichtigung bereits erfolgter Rückflüsse wird mit einem Ausfall von etwa 84 Prozent gerechnet, was einem Verlust von rund 500 Millionen Euro entspricht. Zusätzlich droht ein erheblicher Ausfall dem Land Bayern, das zusammen mit dem Bund für einen weiteren Kredit über 280 Millionen Euro bürgte, den FTI von seiner Hausbank UniCredit erhalten hatte. Diese Bürgschaft bedeutet, dass Bayern und der Bund nun ebenfalls vor erheblichen finanziellen Herausforderungen stehen. Marktverschiebungen und neue Chancen für Konkurrenten Während die Insolvenz für FTI und seine Partner verheerend ist, bietet sie den Hauptwettbewerbern des Reiseveranstalters neue Chancen. Dertour, TUI, Bentour, Schauinsland und TUI Cars haben bereits begonnen, sich auf die Übernahme der Marktanteile von FTI vorzubereiten. Sie haben schnell reagiert und besondere Angebote, Rabatte, Zusatzprovisionen und Preis-Match-Aktionen auf den Markt gebracht, um die verunsicherten Kunden und Reisebüros von

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US-Verkehrsministerium ergreift Maßnahmen zum Schutz der Rechte von Flugpassagieren

Das US-Verkehrsministerium (DOT) hat am 3. Juni 2024 eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht, die ihre neuesten Maßnahmen zur Durchsetzung von Rückerstattungen für Flugpassagiere und zur Bestrafung von Fluggesellschaften für verspätete Rückerstattungen hervorhebt. Diese Schritte markieren einen bedeutenden Vorstoß in Richtung stärkeren Verbraucherschutzes unter der Biden-Harris-Regierung und stellen die umfangreichste Ausweitung der Rechte von Flugpassagieren in der Geschichte der USA dar. Im Mittelpunkt der Ankündigung steht die Durchsetzung von Rückerstattungen in Höhe von fast einer Milliarde US-Dollar durch das DOT. Diese beträchtlichen Rückerstattungen betreffen vor allem Lufthansa, KLM und South African Airways, die aufgrund der COVID-19-Pandemie annullierte oder erheblich geänderte Flüge betrafen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Flugpassagiere, deren Reisepläne durch die Pandemie beeinträchtigt wurden, ihre finanziellen Verluste kompensiert bekommen. Die Rückerstattungen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar sind ein erheblicher Schritt in Richtung Gerechtigkeit für die Verbraucher und zeigen die Entschlossenheit der US-Regierung, die Rechte der Flugpassagiere zu schützen. Die Auswirkungen der Pandemie haben gezeigt, wie wichtig es ist, klare und durchsetzbare Regeln zum Schutz der Verbraucher zu haben, insbesondere in Krisenzeiten. Strafen für verspätete Rückerstattungen Zusätzlich zu den Rückerstattungen hat das DOT Geldstrafen in Höhe von insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar gegen die betroffenen Fluggesellschaften verhängt. Diese Strafen sollen Fluggesellschaften daran erinnern, dass Verzögerungen bei der Rückerstattung von Kundengeldern nicht akzeptabel sind und Konsequenzen nach sich ziehen. Es ist ein deutliches Signal an die Branche, dass die Einhaltung von Verbraucherschutzbestimmungen nicht verhandelbar ist. Umfassender Vorstoß für den Verbraucherschutz Die Maßnahmen des DOT sind Teil eines umfassenderen Vorstoßes der Biden-Harris-Regierung zur Stärkung

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Flughafen Zürich fast wieder auf Vorkrisenniveau an

Der Flughafen Zürich kann die Differenz zwischen dem aktuellen und dem Vor-Corona-Ergebnis weiter verringern. Mit dem Mai-Ergebnis konnte die Differenz auf nur noch zwei Prozent reduziert werden. Der Flughafen Zürich konnte mit den aktuellen Ergebnissen die Differenz zum Vor-Corona-Niveau weiter verringern. Mit dem Mai-Ergebnis, in welchem der Flughafen Zürich 23.465 Flüge durchführen konnte, konnte die Differenz auf nur noch zwei Prozent reduziert werden. Zum Vergleich: Im April dieses Jahres betrug die Differenz noch 4,7 Prozent, so das Portal Aero.de.

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Mit SSJ-100: Rossiya Airlines nimmt Wladiwostok-Shanghai auf

Rossiya Airlines, eine der ältesten Fluggesellschaften Russlands, hat Pläne bekannt gegeben, ab sofort internationale Flüge zwischen Wladiwostok und Shanghai aufzunehmen. Dieser Schritt kommt in einer Zeit, in der die Fluggesellschaft ihre internationalen Verbindungen aufgrund von Sanktionen und geopolitischen Veränderungen neu strukturieren muss. Die neue Strecke wird dreimal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Sukhoi Superjet SSJ-100 bedient und soll etwa drei Stunden und 30 Minuten dauern. Die Entscheidung von Rossiya Airlines, Flüge zwischen Wladiwostok und Shanghai zu starten, ist von strategischer Bedeutung. Die Strecke war nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie ausgesetzt worden. Die Wiederaufnahme der Flüge signalisiert nicht nur eine Rückkehr zur Normalität, sondern auch eine Stärkung der wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und China. Diese Entwicklung wird durch die jüngsten diplomatischen Annäherungen zwischen den beiden Ländern begünstigt. Die Fluggesellschaft konkurriert damit direkt mit S7 Airlines, die bereits seit April 2024 zweimal wöchentlich Flüge auf dieser Strecke anbietet. Interessanterweise hatte die chinesische Juneyao Airlines ihre eigenen Flüge zwischen Shanghai und Wladiwostok Anfang 2024 aufgrund niedriger Ticketverkäufe eingestellt. Dies zeigt, dass der Wettbewerb auf dieser Route intensiv ist und Rossiya Airlines sich in einem herausfordernden Marktumfeld behaupten muss. Rossiya Airlines: Ein Überblick Rossiya Airlines feiert im Mai 2024 ihr 90-jähriges Bestehen und blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von 136 Flugzeugen, die sowohl westliche als auch russische Modelle umfasst. Dazu gehören Airbus A319, A320, Boeing 737-800, 737-900ER, 747-400, 777-300, 777-300ER und Sukhoi Superjet SSJ-100. Aufgrund der westlichen Sanktionen nach dem Einmarsch Russlands in die

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TSA stellt neuen Rekord auf: Fast drei Millionen Passagiere an einem Tag kontrolliert

Am 24. Mai 2024 verzeichnete die Transportation Security Administration (TSA) einen historischen Meilenstein in der Luftsicherheitsgeschichte der USA. An diesem Tag, dem Beginn des Memorial-Day-Wochenendes, wurden an Flughäfen im ganzen Land 2.951.163 Reisende kontrolliert. Dieser neue Rekord übertrifft den bisherigen Höchstwert vom 26. November 2023 um mehr als 40.000 Passagiere. Der Sonntag nach Thanksgiving gilt traditionell als einer der verkehrsreichsten Tage im Jahr für den Luftverkehr, doch die Zahlen vom Memorial-Day-Wochenende setzen nun neue Maßstäbe. In den sozialen Medien feierte die TSA diesen Erfolg und riet zugleich allen Reisenden, sich weiterhin frühzeitig an den Flughäfen einzufinden, um mögliche Flugunterbrechungen zu vermeiden. „Die TSA-Beamten haben einen neuen Rekord für die meisten kontrollierten Reisenden an einem einzigen Tag aufgestellt! Am Freitag, den 24. Mai, wurden landesweit 2.951.163 Personen an den Kontrollstellen überprüft und damit der bisherige Rekord vom 26. November 2023 übertroffen“, hieß es in einer offiziellen Mitteilung der Behörde. Die Vorhersage der TSA für das gesamte Memorial-Day-Wochenende ist ebenfalls beeindruckend: Zwischen dem 24. und 29. Mai 2024 werden mehr als 18 Millionen Passagiere die US-amerikanischen Flughäfen passieren. Dies verdeutlicht den massiven Reiseanstieg, der nach den pandemiebedingten Einschränkungen wieder zu verzeichnen ist. Trotz der hohen Anzahl an Reisenden und der damit verbundenen Herausforderungen haben die TSA-Beamten ihre Aufgaben effizient und sicher erfüllt. Eine besondere Herausforderung an diesem Tag waren die Verspätungen von mehr als 6.000 US-Flügen an der Ostküste am frühen Abend des 24. Mai. Die Gründe für diese Verzögerungen sind vielfältig und umfassen sowohl technische als auch wetterbedingte Faktoren. Dennoch konnten

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Neuer Präsident für deutschen Luftverband BDL: Jens Bischof übernimmt das Ruder

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) bekommt einen neuen Präsidenten aus den Reihen des Lufthansa-Konzerns. Jens Bischof, der derzeit als CEO von Eurowings fungiert, wurde einstimmig von den Verbandsmitgliedern zum neuen Präsidenten gewählt, wie der Verband in Berlin bekannt gab. Der 58-jährige Betriebswirt tritt damit die Nachfolge von Jost Lammers an, dem Chef des Münchener Flughafens. Bischof wird seine Position zum 1. Juli antreten, wie der BDL mitteilte, und für eine Amtszeit von zwei Jahren fungieren. Lammers würdigte Bischofs Wahl und betonte die aktuellen Herausforderungen der Luftfahrtbranche, indem er milliardenschwere Investitionen und ein „Level-Playing-Field“ forderte, um die Ertragskraft der Branche zu sichern. Der BDL hob wiederum die Arbeit von Lammers hervor und würdigte sein Engagement für die Branche, insbesondere in der Zeit nach der COVID-19-Pandemie. Der Wechsel an der Spitze des BDL erfolgt turnusgemäß alle zwei Jahre. In den Reihen der bisherigen Präsidenten finden sich Namen wie Klaus-Peter Siegloch, Dr. Stefan Schulte vom Fraport-Vorstand, Prof. Klaus-Dieter Scheurle von der DFS und Peter Gerber, ehemaliger CEO von Lufthansa Cargo und Brussels Airlines, sowie eben Jost Lammers, der derzeit auch Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens München ist.

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2023: Flughafen München schreibt schwarze Zahlen

Nach jahrelangen Verlusten kann der Flughafen München endlich wieder Gewinne erwirtschaften. Im Jahr 2023 konnte der Flughafen München einen Gewinn von 25 Millionen Euro verbuchen. Die Corona-Krise hat den Münchner Flughafen in eine jahrelange Krise geführt, in der viele Verluste verkraftet werden mussten. Doch das ist nun vorbei: Im Jahr 2023 konnte der Flughafen einen Gewinn von 25 Millionen Euro erwirtschaften, der vor allem durch die Ausweitung des Flugbetriebs erreicht wurde. Mit diesem Ergebnis kann der Flughafen München allerdings noch lange nicht an das Vorkrisenniveau anknüpfen, im Jahr 2019 konnte zum Vergleich ein Gewinn von 178 Millionen Euro erzielt werden, so das Portal Aero.de.

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London Heathrow schreibt schwarze Zahlen

Großbritanniens größter Flughafen London Heathrow hat im vergangenen Jahr erstmals seit der COVID-Krise wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Flughafen konnte einen leichten Gewinn vor Steuern in Höhe von 38 Millionen Pfund erzielen. Der größte britische Flughafen London Heathrow hat im vergangenen Jahr erstmals seit der Corona-Pandemie wieder schwarze Zahlen geschrieben. Konkret erwirtschaftete der Flughafen einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 38 Millionen Pfund, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 684 Millionen Pfund angefallen war. Auch die Passagierzahlen konnten gesteigert werden: Der Flughafen zählte 79,2 Millionen Fluggäste. Diese Zahl bietet eine solide Basis für ein erfolgreiches Jahr 2024: Laut dem Portal Aero.de gehen die Prognosen von einem Passagieraufkommen in Höhe von 81,4 Millionen aus, was einem Rekord entsprechen würde.

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