COVID-19

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Auch Boeing legt bei Auslieferungen zu

Der US-Flugzeugbauer Boeing konnte seine Auslieferungen im abgelaufenen Monat deutlich steigern. Insgesamt übergab die Verkehrsflugzeugsparte 51 Maschinen an die Kundschaft. Das waren 16 mehr als im August, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Neben 37 Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max bekam der amerikanische Flugzeughersteller im September auch sieben Exemplare des Langstreckenjets 787 „Dreamliner“ vom Hof, nachdem die Auslieferung des Typs nach einer mehr als einjährigen Unterbrechung wegen Produktionsmängeln erst im August wieder aufgenommen worden war. Unterdessen holte Boeing Aufträge über 96 neue Maschinen herein, musste aber auch 6 Stornierungen hinnehmen. Zum Vergleich: Der europäische Boeing-Rivale Airbus hatte im September 55 Maschinen an seine Kunden übergeben sowie Bestellungen über 13 Flugzeuge und drei Stornierungen verbucht.

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Ab heute lässt Japan wieder Reisende in das Land

Nach zweieinhalb Jahren strikter Coronavirus-Restriktionen ist Japan seit heute wieder für Urlaubsgäste aus dem Ausland geöffnet.  Von heute an müssen Kurzzeitbesucher auch keine Touristenvisa mehr beantragen. Bis auf die Impfpflicht – gefordert werden drei Dosen – und einen Test gibt es keine coronabedingten Einreise-Bedingungen mehr. Außerdem gehört die Obergrenze von maximal 50.000 Einreisenden pro Tag der Vergangenheit an. Japan hatte seine Grenzen schon zu Beginn der Pandemie geschlossen, zeitweise durften nicht einmal japanische Bürger aus dem Ausland nach Hause zurückkehren. Erst seit Kurzem öffnet sich das Land allmählich wieder. Im Juni durften die ersten organisierten Reisegruppen ins Land, seit heute ist wieder eine visafreie Einreise auch für Individualreisende aus 68 Ländern und Gebieten möglich. 2019, vor Beginn der Pandemie, hatte Japan die Rekordzahl von 31,9 Millionen Besuchern aus dem Ausland gezählt. 2021 reisten dann lediglich 250.000 Ausländer nach Japan.

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Positiver Trend am Dortmund Airport setzt sich fort

Im dritten Quartal 2022 haben 796.663 Passagiere den Dortmunder Flughafen als Start- oder Zielflughafen genutzt – ein Plus von rund 10 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2019 vor der Pandemie konnte ebenfalls ein Passagierzuwachs verzeichnet werden: Damals begrüßte der Dortmunder Flughafen 768.168 Fluggäste. Sowohl im Juli als auch im August und September konnten in diesem Jahr bisherige Passagierrekorde eingestellt werden. Allein im September nutzten 268.770 Fluggäste das Angebot am Dortmund Airport – mehr als 20.000 Passagiere mehr als 2019. Ein neuer Rekord in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Besonders beliebt waren im dritten Quartal unter anderem die Flugziele Kattowitz, Palma de Mallorca und Bukarest, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Wir freuen uns über die hohe Nachfrage der Fluggäste. Die Zahlen sprechen für sich: Unser Airport erfreut sich großer Beliebtheit und stellt unverzichtbare Infrastruktur im Land dar!“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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Pakistanische PIA vermietet acht Slots in Heathrow

Pakistan International Airlines hat acht ihrer Slots in London-Heathrow für die Wintersaison 2022/23 vermietet. Damit soll vermieden werden, dass sie wegen mangelnder Auslastung verloren gehen. Die pakistanische Fluggesellschaft habe sieben Slot-Paare, die einen täglichen Betrieb ermöglichen, an Turkish Airlines ab dem 13. November 2022 und ein weiteres Paar für Samstagsflüge an Kuwait Airways ab dem 5. November vermietet, wie ch-aviation.com berichtet. Turkish Airlines möchte die zusätzlichen Slots für tägliche Flüge ab Istanbul mit A321-200neo nutzen, während Kuwait Airways eine zusätzliche Rotation ab Kuwait mit einer B777-300(ER) durchführen will. Die Leasingverträge laufen bis zum 25. März 2023. Den Angaben zufolge verfügte PIA über insgesamt zehn Slot-Paare pro Woche in Heathrow für die kommende Wintersaison. Die meisten von ihnen kann die Fluggesellschaft derzeit jedoch nicht nutzen, da sie seit dem 1. Juli 2020 nicht mehr in das Vereinigte Königreich und die Europäische Union fliegen darf, nachdem eine Untersuchung die weit verbreitete Fälschung von Pilotenlizenzen in Pakistan aufgedeckt hatte. Seitdem ist PIA darauf angewiesen, Flugzeuge anderer Carrier im Vereinigten Königreich und in der EU zu chartern, um überhaupt die Flüge nach Europa aufrechtzuerhalten. Derzeit chartert PIA eine A330-200 von Jordan Aviation, die von der Hauptstadt Islamabad aus nach London-Heathrow, Manchester, Birmingham und Paris-CDG eingesetzt wird. Mit nur einem gecharterten Flugzeug ist es der Fluglinie aber nicht möglich, sämtliche Slots ab Heathrow zu sichern.

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VIE-Vorstand rät Aktionären von IFM-Angebot ab

Das Angebot wurde zuletzt nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, es nicht anzunehmen. Der Preis sei zu niedrig. Die IFM-Gruppe will rund zehn Prozent der Flughafen-Wien-Aktien übernehmen und damit ihre Beteiligung von 40 auf knapp 50 Prozent aufstocken. Das Angebot wurde zuletzt noch nachgebessert. Der Vorstand des Flughafens empfiehlt den Aktionären dennoch weiterhin, das Angebot nicht anzunehmen. Auch der jetzt gebotene Preis von 34 Euro je Aktie sei zu niedrig. Außerdem könne eine weitere Verringerung des Streubesitzes dazu führen, dass der Flughafen nicht mehr an der Börse notiert. Mit der Erhöhung des Angebotspreises geht auch eine spätere Auszahlung einher. Aktionäre, die das erste Angebot – für damals 33 Euro – angenommen haben, können deshalb nun bis zum 6. Oktober den Änderungen widersprechen, was zum Rücktritt von der Annahme des Angebotes führt, erinnert der Flughafen Wien in einer Aussendung am Montag. Insgesamt würden die veröffentlichten Änderungen zum Teilangebot der IFM-Gruppe „keine nennenswerten Verbesserungen für Aktionäre“ bringen, daher ändere sich auch die ablehnende Einschätzung des Vorstandes nicht. Der Flughafen-Vorstand verweist darauf, dass das Unternehmen völlig entschuldet sei und gute Zahlen vorweise – unter anderem wurde die Guidance für das aktuelle Jahresergebnis kürzlich von über 100 auf über 115 Millionen Euro erhöht.

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Dubai schafft Maskenpflicht im Flieger ab

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen abgeschafft. Damit endet auch die Verpflichtung, auf Flügen nach Dubai sowie in Flughafengebäuden des Emirats einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Die Airlines Emirates, Flydubai und Etihad haben bereits den Entfall der Maskenpflicht an Bord ihrer Flieger bestätigt. Nach zweieinhalb Jahren müssen die Passagiere der Golf-Airlines keine Masken mehr an Bord tragen. Wie beispielsweise Emirates auf ihrer Website bekanntgibt, ist das Anlegen eines Mund-Nase-Schutzes auf Flügen in die Vereinigten Arabischen Emirate ab sofort nur noch freiwillig. Bei Reisen in andere Länder ab Dubai wird jedoch Rücksicht auf die dort geltenden Bestimmungen genommen, das heißt, dass eine im Zielland herrschende Maskenpflicht dann auch an Bord der Emirates-Flüge durchgesetzt wird. Für Flüge nach Deutschland ist dies jedoch ab dem kommenden Wochenende nicht mehr relevant: Am 30. September läuft die Maskenpflicht an Bord von Flugzeugen in der Bundesrepublik aus. Das berichtet Check24.

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Wechsel im Vorsitz des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH

Nach sieben Jahren hat August Wilhelm Henningsen den Vorsitz des Aufsichtsrats der Flughafen Hamburg GmbH abgegeben. Seine Nachfolge hat Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation, angetreten. Rieckhof war bereits seit 2015 im Aufsichtsrat tätig, unter anderem als Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses. August Wilhelm Henningsen war zum 1. Oktober 2015 Mitglied im Aufsichtsrat der Flughafen Hamburg GmbH geworden und hatte gleichzeitig den Vorsitz übernommen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Technik AG in Hamburg führte den Aufsichtsrat des Flughafens in einer Zeit, die von Veränderungen geprägt ist – dazu gehörte zuletzt die Corona-Pandemie als bisher schwerste Krise in der Geschichte der Luftfahrtbranche. „Wir danken August Wilhelm Henningsen für sein beispielloses, langjähriges Engagement für den Flughafen und den gesamten Luftfahrt-Standort Hamburg. In besonders schwierigen Zeiten hat er die Geschicke des Aufsichtsrats stets mit profundem Sachverstand, dem nötigen Mut für innovative Entscheidungen und einem großen Herz für die Luftfahrt geführt. Mit seiner Expertise hat er dazu beitragen, Hamburg Airport für die kommenden Herausforderungen zu rüsten“, so Michael Westhagemann, Senator für Wirtschaft und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg, als Vertreter der Mehrheitseignerin der Flughafen Hamburg GmbH. „Gleichzeitig freuen wir uns, dass mit Staatsrat Andreas Rieckhof ein versierter Begleiter des Hamburger Flughafens die Amtsnachfolge übernommen hat. In seinen bisher sieben Jahren im Aufsichtsrat hat er die positive Entwicklung des Standorts bereits maßgeblich mitgeprägt, unter anderem als Vorsitzender des Planungs- und Bauausschusses. Nun hat er in sehr dynamischen Zeiten das Steuer im Aufsichtsrat übernommen.“ Neben August Wilhelm Henningsen sind Ralf Staak

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Air Baltic als beste Fluggesellschaft in Osteuropa ausgezeichnet

Skytrax hat die lettische Fluggesellschaft als beste Fluggesellschaft in Osteuropa 2022 ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde während der World Airline Awards 2022 in London verliehen. „Wir bei Air Baltic arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen und Innovationen. Das Air Baltic-Team ist unglaublich motiviert, engagiert und leidenschaftlich in dem, was wir tun. Daher bin ich stolz und fühle mich geehrt, diese Auszeichnung heute im Namen unseres Teams entgegenzunehmen und zu sehen, dass unsere Arbeit und Bemühungen auf internationaler Ebene anerkannt werden“, so Airline-Chef Martin Gauss. Die World Airline Awards wurden 1999 eingeführt, um eine globale Studie zur Kundenzufriedenheit zu erstellen. Reisende in aller Welt stimmen in der größten Umfrage zur Fluggastzufriedenheit ab, um die Preisträger zu ermitteln.

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Japan lässt wieder Individualreisende ins Land

Das ostasiatische Land gestattet Medienberichten zufolge Individualeisenden ab dem 11. Oktober wieder die Einreise. Von dem Tag an müssen Kurzzeitbesucher auch keine Touristenvisa mehr beantragen. Japan wird eine weit­rei­chen­de Locke­rung der Corona-Einreiseregeln vor­neh­men. Derzeit erlaubt das Land nur Pauschalreisen und verlangt von allen Besuchern ein Visum, um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen. Die Zahl der täglichen Ankünfte ist auf 50.000 begrenzt. Zum 11. Oktober 2022 will das Land die Einreise wieder deutlich vereinfachen. Bis auf die Impfpflicht – gefordert werden drei Dosen – und einen Test gibt es dann keine coronabedingten Einreise-Bedingungen mehr. Außerdem werde die oben genannte Obergrenze von maximal 50.000 Einreisenden pro Tag abgeschafft, wie reisevor9.de berichtet. Die japanische Regierung hofft, die Wirtschaft durch den Tourismus aus dem Ausland anzukurbeln, indem sie sich den schwachen Yen zunutze macht.

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LOT Polish Airlines setzt auf grünes Kerosin

Die polnische Fluglinie setzt auf nachhaltig produzierten Treibstoff. Dazu hat sie jetzt eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Multi-Energie-Konzern Pkw Orlen unterzeichnet. Das Unternehmen errichtet in der Stadt Plock eine Produktionsanlage, in der hydrierte Pflanzenöle in Biotreibstoff beziehungsweise Biokomponenten für Flugzeugtreibstoff umgewandelt werden. Hierzu verwendet werden Pflanzenöle, gebrauchte pflanzliche Speiseöle sowie Algenöle. Nach ihrer Fertigstellung werde die Anlage rund 300.000 Tonnen HVO jährlich produzieren, was bereits der Hälfte der heute von der Orlen-Gruppe produzierten Treibstoffe entsprechen würde, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt.  LOT Polish Airlines wird im Rahmen dieser Kooperation nachhaltig hergestellten Treibstoff für Flugzeuge (Sustainable Aviation Fuel, SAF) erhalten. Mit Hilfe von SAF lassen sich die Lebenszyklus-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um bis zu 80 Prozent reduzieren.  „Das Vertrauen, das uns unsere Fluggäste entgegenbringen, verstehen wir als Ehre und Verpflichtung zugleich. Wir wollen ihnen nicht nur höchste Sicherheitsstandards und komfortables Fliegen ermöglichen, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Wohl der Umwelt leisten. Daher freue ich mich sehr über die Zusammenarbeit mit Pkn Orlen, denn die Gewinnung von Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen stellt eine weitere Initiative dar, mit der LOT Polish Airlines die Emissionen von Treibhausgasen reduziert“, so Rafal Milczarski, Präsident und CEO von LOT Polish Airlines.

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