COVID-19

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Flughafen Belgrad steuert auf fünf Millionen Passagiere zu

Der Belgrader Flughafen nähert sich der Fünf-Millionen-Passagier-Marke und kann sich weiter von der Pandemie erholen. Der Airport begrüßte im Oktober 518.519 Reisende, was einem Rückgang von nur 7,9 Prozent gegenüber dem Vorkrisen-Niveau aus dem Jahr 2019 entspricht. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen ging um 4,7 Prozent auf 5.136 zurück. Der Flughafen ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr über fünf Millionen Passagiere abzufertigen: Im Zeitraum Januar bis Oktober flogen bereits 4,6 Millionen Fluggäste über BEG, 12 Prozent weniger als vor drei Jahren. Im vergangenen Jahr ging der Flughafen davon aus, dass er heuer fünf Millionen Fluggäste abfertigen würde, wobei das Verkehrsaufkommen 2023 das Niveau vor der Pandemie erreicht werden sollte. Das berichtet das Online-Portal Ex-Yu-Aviation.

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Wizz Air neues Mitglied der EU-Allianz für emissionsfreie Luftfahrt

Wizz Air tritt der „Alliance for Zero-Emission Aviation“ (Azea) bei. Im Rahmen der neuen EU-Initiative tauschen die Mitglieder Informationen über die erwarteten Herausforderungen aus. Ziel sei, den Weg für nachhaltige Flugzeuge der nächsten Generation zu ebnen. „Wir freuen uns, der AZEA beigetreten zu sein und mit ihren Mitgliedern an der laufenden Forschung und Entwicklung für den Betrieb von Wasserstoffflugzeugen zusammenzuarbeiten. Es ist zwingend erforderlich, dass alle Beteiligten im Ökosystem der Luftfahrt – von Fluggesellschaften und Flughäfen bis hin zu Regulierungsbehörden und Kraftstoffanbietern – sich abstimmen, um sicherzustellen, dass die Infrastruktur für den Einsatz dieser Technologie in großem Maßstab bereit ist. Bei Wizz Air bleiben wir in unserer Nachhaltigkeitsstrategie ehrgeizig und verpflichten uns, in Spitzentechnologie zu investieren, um den Weg für einen nachhaltigeren Flugverkehr zu ebnen. Wir sind und werden auch weiterhin die grünste Wahl des Fliegens sein“, so Johan Eidhagen, Chief People und ESG Officer bei Wizz Air.

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VIE kann Umsatzzahlen nahezu verdoppeln

In den ersten neuen Monaten des Jahres stieg der Gewinn auf 109 Millionen Euro.  Der Flughafen Wien ist nach der Coronakrise wieder auf Kurs. Die börsennotierte Betreibergesellschaft hat ihren Umsatz in den ersten neun Monaten des Jahres um 85 Prozent gesteigert, auf 508 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg auf 109 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen im Vergleichszeitraum 2021 noch eine rote Null geschrieben hatte. „Die wieder gestiegene Reiselust hat sich auch im dritten Quartal 2022 fortgesetzt, Umsatz und Nettoergebnis haben deutlich zugelegt und das Unternehmen ist vor dem Start neuer, großer Investitionen praktisch schuldenfrei“, erklärt VIE-Vorstand Günther Ofner. Tatsächlich sind die Passagiere trotz Klimakrise und der durch hohe Energiepreise befeuerten Inflation zurückgekehrt. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten ersten drei Quartalen 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien in den ersten neun Monaten 2022 deutlich zu. Von Jänner bis September 2022 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 22.280.971 Passagiere – ein Plus von 163,6 Prozent. Alleine auf den Standort Wien entfallen rund 17,5 Millionen Fluggäste. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf 139.677 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 64,0 auf 77,2 Prozent. Der Flughafen wirbt seit dem Bau einer großen Photovoltaikanlage, besonders grün zu sein. Kritiker werfen dem Airport „Greenwashing“ vor. Wie Ofner erklärt, soll die Sonnenstromproduktion auf 45 Hektar verdoppelt werden, die Anlage wäre damit wieder die größte Österreichs. „Ab Jänner 2023 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral

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Austrian Airlines führt Mahlzeit-Vorbestellung auf der Kurz- und Mittelstrecke ein

Mit der neuen PreOrder-Option können Passagiere in der Economy Class bereits im Vorhinein festlegen, welches Gericht sie aus dem Menü der Austrian Melangerie auf ihrem Flug serviert bekommen wollen. Bezahlt wird an Bord. Die Lufthansa-Tochter führt einen neuen Service ein. Ab sofort besteht die Möglichkeit der Mahlzeit-Vorbestellung auf Kurz- und Mittelstreckenflügen ab 50 Minuten Flugzeit. Fluggäste können ab sofort ihre Favoriten online vorbestellen, und das bereits ein Monat bis zu 48 Stunden vor Abflug. Damit soll sichergestellt werden, dass die gewünschte Mahlzeit an Bord auch tatsächlich verfügbar ist, so der Carrier in einer Aussendung. Das PreOrder-Angebot umfasst ausschließlich warme Speisen und Sandwiches, insgesamt kann ein Passagier höchstens fünf Mahlzeiten vorbestellen. „Mit Austrian Melangerie PreOrder bieten wir unseren Fluggästen auf Kurz- und Mittelstrecken ein weiteres Plus an Service. Gleichzeitig setzen wir mit der Vorbestellung einen wichtigen Schritt für mehr Nachhaltigkeit und gegen Lebensmittelverschwendung durch die erhöhte Planbarkeit“, so Austrian Airlines CCO Michael Trestl. In der Vergangenheit hatte Austrian Airlines ein vergleichbares Angebot. Dieses wurde bereits vor der Corona-Pandemie eingestellt und im Zuge der Einführung des Paid-Caterings an Board nicht reaktiviert. Nun hat man die Pre-Order-Menüs in abgewandelter Form erneut an den Start gebracht.  

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Deutschland: Airlines lassen Sharm el Sheikh fallen, fast keine Direktflüge im Angebot

Das Ferienziel Sharm el Sheikh auf dem Sinai läuft Gefahr, im Winter auf das touristische Abstellgleis zu geraten. Parallel zum Ausfall des russischen und des ukrainischen Marktes dürfte ab Mitte Dezember auch noch der deutsche Markt wegfallen: Ab dann gibt es nach aktuellem Stand kaum noch Direktflüge ab Deutschland nach Sharm el Sheikh. Dabei sah es bis September noch so aus, als würden mit Corendon und Freebird zumindest zwei Airlines direkt von Deutschland auf den Sinai fliegen. Nach der Absage von Corendon blieb dann zunächst Freebird alleiniger Anbieter, doch zuletzt stornierte auch die Tochter-Airline der türkischen Gözen Holding einen Flug nach dem anderen. Aktuell seien noch einige Freitags-Flüge ab Köln buchbar, wie touristik-aktuell.de berichtet. Aktuell seien Reiseveranstalter auf der Suche nach adäquaten Airline-Partnern, welche die Verbindung aufrechterhalten sollen. Ohne Direktflüge kann Sharm el Sheikh nur per Linie angeflogen werden, etwa mit Egypt Air über Kairo oder mit Turkish Airlines über Istanbul. Ab Österreich existiert genau eine Direkt-Verbindung, der ungarische Low-Coster Wizz Air fliegt zweimal wöchentlich vom Flughafen Wien aus die ägyptische Urlaubsdestination an.

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ANA kommt nach drei Jahren wieder in die Gewinnzone

Die größte japanische Fluggesellschaft meldete heute nach drei Jahren für die zurückliegende erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres wieder deutlich bessere Zahlen. Die Gruppe erreichte bis zum 30. September 2022 einen Umsatz von umgerechnet knapp 5,7 Milliarden Euro. Damit ergaben sich ein Betriebsergebnis von umgerechnet etwa 226,3 Millionen Euro und ein Nettoergebnis von umgerechnet etwa 140,53 Millionen Euro, wie die Airline in einer Aussendung mitteilt. Die ANA Group erzielte damit zum ersten Mal seit drei Jahren wieder einen Nettogewinn. Diese positive Entwicklung sei insbesondere auf die Lockerung der Reisebeschränkungen für Inlandsflüge und internationale Reisende zurückzuführen. Im April strich Japan mehr als 100 Länder von seiner „schwarzen Liste“, womit das Land nach rund zwei Jahren strenger Beschränkungen international durchatmen konnte. Die Fluglinie geht davon aus, dass in der nächsten Zeit noch mehr Flüge stattfinden werden, zumal Japan im vergangenen Monat die Wiedereinführung der Visafreiheit und die Abschaffung der täglichen Einreisebeschränkungen angekündigt hat. Dementsprechend revidiert die ANA Group ihre Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2022, da der Gewinn schon im ersten Halbjahr die ursprüngliche Prognose übertraf. Das Unternehmen geht jetzt von einem Jahresumsatz in Höhe von umgerechnet etwa 12,25 Milliarden Euro (vorher: 11,96 Milliarden) und von einem Nettoergebnis in Höhe von umgerechnet etwa 288,3 Millionen Euro aus.

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American Airlines erwartet starke Zahlen

Die US-Fluggesellschaft American Airlines rechnet für das Schlussquartal angesichts der Reiselust der Kunden mit einer Fortsetzung der schwungvollen Erholung. Damit folgt das Unternehmen der Konkurrenz, die trotz allgemeiner Sorgen über das Kaufverhalten der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation ebenfalls mit einer weiterhin guten Reisenachfrage rechnet. Zudem profitiert die Branche auch von teils deutlich geringeren Kapazitäten, was höhere Ticketpreise ermöglicht. Der Umsatz von American Airlines soll im Schlussquartal 11 bis 13 Prozent über dem Niveau des vierten Quartals 2019 liegen, also über dem Vor-Corona-Niveau, wie das deutsche Luftfahrtportal Aero berichtet. Zudem soll ein bereinigter Gewinn je Aktie von 0,50 bis 0,70 US-Dollar erzielt werden. Das wäre selbst am unteren Ende deutlich mehr als von Analysten im Durchschnitt erwartet und im besten Fall sogar ein Cent mehr als im dritten Jahresviertel, das in der Regel bei Fluggesellschaften wegen der Sommerreisezeit besonders gut ausfällt. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 um 13 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar, trotz einer niedrigeren Kapazität. Eine solche Entwicklung hatte die Unternehmensführung jüngst bereits in Aussicht gestellt und deshalb ihre Unternehmensprognose für das dritte Quartal angehoben. Im Vergleich zum stark coronabelasteten dritten Quartal 2021 war es sogar ein Umsatzplus von 50 Prozent. Unter dem Strich verdiente American Airlines 483 Millionen Dollar und damit fast dreimal so viel wie vor einem Jahr.

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Passagieraufkommen: Erholung in Deutschland deutlich schwächer als in Europa

Insgesamt wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 122,7 Millionen Fluggäste in Deutschland gezählt. Das entspricht einem Passagierwachstum gegenüber dem Vorjahr von 149,9 Prozent. Zum Vorkrisenniveau 2019 fehlen aber noch 36,1 Prozent. Der innerdeutsche Verkehr liegt mit +136,1 Prozent über dem Vorjahresaufkommen, jedoch mit -61,8 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Der Europaverkehr nimmt gegenüber dem Vorjahr um +139,6 Prozent zu und ist damit ein stabiler Wachstumsmotor in der Verkehrsentwicklung. Der Interkontverkehr wächst um +224,3 Prozent. Der unterschiedliche Umgang in der Covid-Politik begründeten die Nachfrageentwicklungen in den Interkontmärkten und verhinderten deutlichere Aufholeffekte, da internationale Märkte, wie beispielsweise Asien, noch nicht wieder vollständig erreichbar sind. Die gewerblichen Flugbewegungen halten mit +69,4 Prozent gegenüber 2021 den Wachstumstrend. Die Erholung bei den Passagierzahlen verläuft damit in Deutschland deutlich schwächer als in den großen europäischen Luftverkehrsmärkten: In Deutschland fehlen gegenüber dem Vorkrisenniveau 25 Prozent der Reisenden, in ganz Europa sind es nur noch -12 Prozent. Portugal (-5,8 Prozent), Spanien (-7,4 Prozent) und Italien (-8,5 Prozent) erreichen bereits knapp das Vorkrisenniveau. Griechenland mit +4,5 Prozent verzeichnete sogar schon wieder ein Passagierwachstum, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Für das Gesamtjahr 2022 erwarten die Verkehrsexperten des Flughafenverbandes rund 165 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem Verkehrsniveau von 66 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Lieferengpässe behindern Luftfrachtentwicklung Aufgrund der abgeschwächten weltweiten Konjunktur war die Entwicklung bei der Luftfracht gedämpft. In den ersten drei Quartalen verringerte sich die umgeschlagene Luftfracht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um -4,5 Prozent auf rund 3,78 Millionen Tonnen. Aus Sicht der ADV-Verkehrsexperten fehlen die

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Bei Austrian Airlines droht ein Streik

Nach drei ergebnislosen KV-Verhandlungen für das Bordpersonal der Austrian Airlines erhöhen Gewerkschaft und Betriebsrat den Druck.  Wie der Kurier online berichtet, sind für kommenden Donnerstag Betriebsversammlungen angesetzt. Wegen der hohen Inflation und des Sparpakets im nächsten Jahr drohen laut Gewerkschaft Reallohnverluste von 20 Prozent. Aus diesem Grund werden Maßnahmen zur Abgeltung der Inflation gefordert. Die österreichische Lufthansa-Tochter soll vereinfacht gesagt eine Inflationsabgeltung basierend auf der Durchschnittsinflation (von Jänner 2022 bis September 2022) von etwa 6,99 Prozent und das nur für ein Jahr (2023) angeboten haben. Das sei aus Sicht des Betriebsrats und der Arbeitnehmervertretung zu wenig, die Vida habe sich bereits eine Streikfreigabe vom ÖGB genehmigen lassen. Auch die Austrian Airlines haben sich bereits diesbezüglich zu Wort gemeldet. Gegenüber dem Kurier wurden sowohl die aktuell laufenden Gespräche mit den Betriebsräten und Gewerkschaft als auch die weiteren Gesprächstermine bestätigt. Am nächsten Donnerstag sind ab 09.00 Uhr Betriebsversammlungen im Office Park 3 des Flughafen Wien-Schwechat angesetzt. „Die angekündigte reguläre Betriebsversammlung kann zu etwaigen Änderungen im Flugplan führen, betroffene Passagiere werden aktiv in Kenntnis gesetzt. Wir entschuldigen uns schon jetzt bei unseren Gästen für etwaige Unregelmäßigkeiten“, so der Carrier gegenüber dem österreichischen Medium. Zu inhaltlichen Punkten schweigt die Airline.

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Passagierzahlen: VIE fehlen noch knapp 10 Prozent zum Virkrisenniveau

Die Flughafen-Wien-Gruppe mit den Airports in Wien, Malta und Kosice hat einen starken Reisesommer hinter sich. Hinsichtlich des Passagieraufkommens liege man bei fast 90 Prozent des Niveaus vor der Pandemie. Im September erhöhte sich die Zahl der Passagiere gegenüber dem Vorjahresmonat um über 67 Prozent auf 3,37 Millionen Reisende, allein am Standort Wien wurden 2,65 Millionen Fluggäste abgefertigt, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Insgesamt war es ein starker Reisesommer für den Flughafen Wien: In den vier Sommermonaten von Juni bis September 2022 lag die Zahl der Passagiere mit 10.592.745 Millionen Reisenden bei rund 86 Prozent vom Vorkrisenniveau Juni-September 2019. Auf dem Flughafen in Wien-Schwechat legte die Zahl der Lokalpassagiere um 56,4 Prozent auf 1,91 Millionen zu und jene der Transferpassagiere um 110 Prozent auf 727.764 Passagiere. Die Flugbewegungen nahmen um ein Drittel auf 19.495 Starts und Landungen zu. Das Frachtaufkommen verringerte sich im Jahresabstand um 0,6 Prozent auf 21.306 Tonnen. Nach Westeuropa erhöhte sich das Passagieraufkommen auf dem Flughafen Wien im September um rund 65 Prozent auf 921.133 Fluggäste, nach Osteuropa um gut 61 Prozent auf 218.123 Reisende. Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 48.825 Passagiere (plus 120 Prozent) und nach Afrika 19.586 (plus 178 Prozent). In den Nahen und Mittleren Osten reisten 67.692 Passagiere (plus 120 Prozent) und in den Fernen Osten 19.557 Passagiere (plus über 500 Prozent). Eine kräftige Belegung verbuchten auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen: Am Flughafen Malta zog das Passagieraufkommen im September um mehr als 57 Prozent auf 658.569 Reisende an und erreichte damit 86,4 Prozent des

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