COVID-19

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VIE: Ryanair stichelt wieder in Richtung AUA

Der Machtkampf um die Stellung in Wien geht in die nächste Runde: Der Low-Cost-Carrier möchte trotz bundesweiten Lockdown weiter am Winterflugplan ab VIE festhalten. Gleichzeitig lässt es sich Ryanair nicht nehmen, Seitenhiebe in Richtung Austrian Airlines zu verteilen. Der Carrier schreckte auch in der Vergangenheit nicht davor ab, seine Meinung über die staatlich gewährte Unterstützung öffentlich kundzutun und dabei scharf gegen die österreichische Fluggesellschaft zu schießen. Jetzt nutzt Ryanair scheinbar ebenfalls die Gunst der Stunde aus, um der Konkurrenz aus Wien auf die Füße zu treten: „Während die AUA weiterhin staatliche Beihilfen kassiert, streicht sie kurzfristig über 500 Dezemberflüge. Auf uns können sich die Wienerinnen und Wiener verlassen“, so Andreas Gruber, Ryanair. Denn die Fluggesellschaft nehme trotz Lockdown keine Flüge aus dem Programm und halte weiterhin ihren Winterflugplan aufrecht. „Es war ein langes Jahr mit immer wiederkehrenden Reisebeschränkungen. Die Wienerinnen und Wiener verdienen die Chance, an Weihnachten Freunde und Familie besuchen oder nach Hause reisen zu können. Sie können sich nicht auf die hohen Flugpreise der AUA und die vielen Flugausfälle verlassen, aber sie können sich auf Ryanair verlassen“, so Gruber weiter.

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Air Baltic übernimmt Passagierabfertigung in Riga

Die lettische Fluggesellschaft nimmt seit kurzem die Passagierabfertigung und die Flugkoordination am Flughafen Riga mit eigenem Personal wahr. Der Carrier nimmt das Heft in Zukunft selbst in die Hand: Diese Vorgehensweise werde nicht nur das Kundenerlebnis positiv beeinflussen, sondern auch 89 neue Arbeitsplätze am Flughafen Riga schaffen, so Airline-Chef Martin Gauss. „Wir nutzen diese Krise, um unseren Kurs zu überarbeiten die Abläufe für die Passagiere einfacher zu gestalten. Darüber hinaus schaffen wir neue Arbeitsstellen und haben die Möglichkeit, einen Teil der gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten wieder einzustellen“, so Gauss weiter. Ganz alleine geht es aber doch nicht: Die Fluggesellschaft werde auf Grundlage eines fünfjährigen Vertrages mit RIX Ground Handling zusammenarbeiten.

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Reiserücktritt: Laudamotion lenkte nach VKI-Klage ein

Nach einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI), die im Auftrag des Sozialministeriums eingebracht wurde, zahlte das Unternehmen nun doch den Gesamtbetrag zurück. Eine Verbraucherin hatte im Herbst 2019 für sich und ihren Mann einen Urlaubsflug von Wien nach Teneriffa und retour bei der Laudamotion gebucht. Der Hinflug sollte am 16.03.2020 stattfinden, der Rückflug am 04.04.2020. Am 11.03.2020 wurde COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation WHO zu einer Pandemie erklärt, am 14.03.2020 in ganz Spanien der Notstand ausgerufen und am 16.03.2020, dem Tag des planmäßigen Abflugs, der bundesweite Lockdown in Österreich verfügt. Die Konsumenten traten die geplante Reise daher nicht an und beantragten die Rückerstattung des Gesamtbetrages von 524 Euro. Laudamotion zahlte aber nur 282 Euro zurück, mit der Begründung, dass der Flug am 16.03.2020 stattgefunden habe. Der VKI klagte daraufhin für die Verbraucher den Restbetrag in Höhe von  242 Euro ein und stützte sich vor allem auf den Wegfall der Geschäftsgrundlage. Es war, so der VKI, am 16.03.2020 bereits absehbar, dass der Rückflug Anfang April nicht durchführbar sein werde. „In so einer Situation konnte keinem Menschen zugemutet werden, den Hinflug für eine Urlaubsreise nach Spanien anzutreten. Noch dazu, wenn das Außenministerium am 16.03.2020 alle Österreicher zur Heimkehr aufgefordert hat“, betont Beate Gelbmann, Leiterin der Abteilung Klagen im VKI. Zu einem Urteil kam es in diesem Verfahren nicht. Laudamotion lenkte noch während des Verfahrens ein und zahlte den eingeklagten Betrag.

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Japan verhängt wieder weltweites Einreiseverbot

Erst Anfang des Monats hatte die japanische Regierung die Einreise in das Land erleichtert. Doch die Inselnation macht jetzt wieder Nägel mit Köpfen. Noch schneller machte nur Israel die Grenzen wieder dicht: Japan will wegen der Ausbreitung der neuartigen Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreise von Ausländern aus aller Welt verbieten. Bereits ab Mitternacht sollen das neue Einreiseverbot in Kraft treten. Die Maßnahme ist vorläufig unbefristet. Sie soll zunächst solange gelten, bis genauere Informationen über die neue Corona-Mutante vorliegen. Japan hatte bereits am vergangenen Wochenende wegen der neuen Virusvariante Beschränkungen für Reisende aus Südafrika und acht weiteren Ländern der Region beschlossen. Demnach mussten sie sich nach der Ankunft in eine zehntägige Quarantäne in einer Einrichtung begeben, die ihnen von der Regierung zugeteilt wird. Ministerpräsident Fumio Kishida begründet den Schritt mit der Omikron-Corona-Mutation. Es handelt sich um die zweite Verschärfung binnen weniger Tage. Am Freitag intensivierte Japan die Einreisekontrollen bei Personen, die sich zuletzt in Staaten im südlichen Afrika aufgehalten haben. Bislang konnte man bei Reisenden keine Omikron-Fälle finden. Dennoch entschied sich die Regierung die Grenzen neuerlich dicht zu machen. Für Japaner ist die Einreise künftig auch wieder kompliziert, denn die Liste der Länder, die mit Quarantäne belegt sind, wird immer länger. Für die Fluggesellschaften des Inselstaates sind die jüngsten Entscheidung der Regierung in Tokio ein herber Rückschlag. Nach langen Einschränkungen nahm die Erholung nach und nach Fahrt auf, wird jedoch nun einen herben Rückschlag erleiden. Ebenfalls zur Schließung ihrer Grenzen für Ausländer haben sich Marokko und Israel entschlossen. Der nordafrikanische

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Malaysia und Singapur lockern Reisebeschränkungen

Entgegen dem aktuellen Trend, die Zügel bei den Einreisebestimmungen aufgrund der neuartigen CoV-Variante enger zu ziehen, erleichtern Malaysia und Singapur den Zugang ins jeweilige Land. Singapur und Malaysia haben nach fast zwei Jahren die Reisebeschränkungen an ihrer gemeinsamen Landgrenze gelockert. Seit heute dürfen unter anderem geimpfte Staatsbürger beider Länder wieder über die Grenze, ohne danach in Quarantäne zu müssen. Die Grenze zwischen beiden Staaten gilt als eine der verkehrsreichsten über Land der Welt. Auch Beschränkungen im Luftverkehr wurden gelockert. Zunächst können täglich etwa 3.000 Menschen mit speziellen Bussen reisen und müssen dabei einem CoV-Test nachweisen. Als im März 2020 die Grenzen geschlossen wurden, blieben viele Malaysier in Singapur, um weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen.

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Philippinen und Indonesien verschärfen Einreisebestimmungen

Die Philippinen und Indonesien haben aufgrund der neuen Coronavirus-Variante Omikron Einreisebeschränkungen verhängt. Philippinen würden von heute an vorübergehend den Flugverkehr aus sieben europäischen Ländern einstellen, so der ORF. Die Regierung habe die Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, die Niederlande, Belgien und Italien mit sofortiger Wirkung zunächst bis zum 15. Dezember auf die rote Liste gesetzt. Auch andere Ausländer, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen Staaten aufgehalten hätten, dürften nicht einreisen. Die vom 1. Dezember an geplante Grenzöffnung für Urlaubsgäste aus bestimmten Ländern werde ausgesetzt. Zuvor hatten die Philippinen bereits Einreisebeschränkungen für sieben Staaten im südlichen Afrika eingeführt, wo die als besorgniserregend eingestufte Omikron-Variante zuerst erfasst worden war. Am Sonntag erließ auch Indonesien ein Einreiseverbot für Südafrika und sieben weitere Staaten der Region.

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Erster Covid-19-Flug ab Memmingen

Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems wurden am Freitag erstmals Covid-19-Patienten aus Bayern ausgeflogen. Den Auftakt machte ein Flug vom Airport Memmingen zum Flughafen Münster-Osnabrück. An Bord waren sechs Intensiv-Patienten aus Schwaben. Am frühen Nachmittag landete der Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen Memmingen, um die Patienten mehrerer Intensivstationen aus Schwaben an Bord zu nehmen. Sie wurden in speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen zum Flughafen gebracht und von Ärzten begleitet. Ihre weitere Behandlung erfolgt in Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Der Bundeswehr Airbus gelte als fliegende Intensivstation, so der Airport. Er kann neben sechs Intensivpatienten weitere 38 Menschen liegend transportieren und gilt in der Bundeswehr als wichtiges Glied einer weltweiten Rettungskette zur Versorgung und Evakuierung verletzter oder kranker Soldaten. Bereits im Oktober letzten Jahres landete er erstmals in Memmingen, als er verletzte ukrainische Soldaten nach Deutschland zur Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm brachte.

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BER: Ab Dezember wieder beide Start- und Landebahnen in Betrieb

Nach acht Monaten rollierender Nutzung der beiden Start- und Landebahnen am BER werden ab dem 1. Dezember wieder beide Bahnen gleichzeitig genutzt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen einen stabilen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Bei Schnee oder Eis kann immer eine Bahn geräumt und eine Bahn genutzt werden. Während in den Wintermonaten Dezember 2020 bis März 2021 zwischen 3.000 und 4.600 monatliche Flugbewegungen verzeichnet wurden, rechnet die FBB in diesem Winter (Dezember bis März) mit mindestens doppelt so vielen Starts und Landungen. Der Betrieb auf der südlichen Start- und Landebahn war im Dezember 2020 eingestellt worden. Angesichts der pandemiebedingten geringen Verkehrszahlen mussten Kosten und Aufwendungen reduziert werden. Ab April 2020 nutzte die FBB ihre beiden Start- und Landebahnen im monatlichen Wechsel. „Die Nutzung von nur einer Start- und Landebahn in den zurückliegenden Monaten war unternehmerisch geboten und operativ gut zu vertreten. Wir haben unsere Ausgaben reduzieren können und trotzdem die seit Sommer steigende Zahl an Flugbewegungen gut bewältigt. Mit Blick auf die Wintermonate, aber vor allem mit Blick auf den Passagieranstieg, der für das kommende Jahr prognostiziert wird, brauchen wir jetzt wieder beide Bahnen. Zwei Bahnen gleichzeitig zu nutzen sorgt außerdem auch für einen stabileren Winterflugbetrieb, routiniertere Prozesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit auch für ein Stück zurückgewonnene Flughafennormalität“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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RLG: Zeitfracht begrüßt die Zustimmung der bisherigen Eigentümer

Das Konzept für die Zukunft des Flughafens Rostock-Laage-Güstrow hat grünes Licht erhalten: Die Gremien aller drei bisherigen Eigentümer stimmten einer Privatisierung des zivilen Teils des Flughafens zu. Die Zeitfracht Gruppe als zukünftiger Eigentümer begrüßte am Freitag diese Entscheidungen. „Wir sind von der Zukunft des Flughafens überzeugt. Wir werden sowohl die Infrastruktur für die Region als auch die bestehenden Arbeitsplätze erhalten und ausbauen. Als sehr stark logistik-orientierte Unternehmensgruppe haben wir vor, den RLG in genau diese Richtung weiterzuentwickeln. Der Bau eines Logistikzentrums für unsere Handelsunternehmen ist ein Vorhaben, das wir fest in der Planung haben. Außerdem werden wir an Ideen anknüpfen, den Standort auch zu einem Zentrum für forschende und unternehmerische Aktivitäten in den Weltraum hinaus auszubauen“, so Wolfram Simon-Schröter, Vorstand Zeitfracht. Die Pläne für die Weiterentwicklung des RLG als zusätzlicher Logistik-Standort der Zeitfracht Gruppe basieren vor allem auf der Idee, dort die Luftfracht und den Transport über die Straße und Schiene eng zu verzahnen. Der zivile Teil des Flughafen Rostock-Laage wird auf der Grundlage eines Mitbenutzungsvertrages mit der Bundeswehr betrieben. Dieses Modell sei einzigartig in Deutschland, so die Zeitfracht. Zeitfracht will die Diversifizierung des Unternehmens und die Transformation des Regionalflughafens zu einem Innovations- und Technologiestandort im Bereich Luft- und Raumfahrt sowie der erneuerbaren Energien sehr aktiv weiter vorantreiben. Der Flughafen war in der Vergangenheit und vor allem seit Beginn der Corona-Krise nur noch hoch defizitär zu betreiben gewesen. Die bisherigen Eigentümer hatten daher entschieden, ein so genanntes öffentliches Interessensbekundungsverfahren einzuleiten. Damit sollte ausgelotet werden, ob ein privates Unternehmen bereit wäre,

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NUE auf dem Weg zur klimaneutralen Fahrzeugflotte

Auf dem Weg zur CO2-Neutralität rüstet der Airport Nürnberg Schritt für Schritt seine Fahrzeugflotte um und setzt dabei auf emissionsarme Antriebe. Nach Nutzfahrzeugen mit Hybrid- oder Elektromotor ersetzte der Flughafen seine Schlepperflotte für den Gepäck- und Frachttransport sowie sogenannte Pushback-Fahrzeuge zum Manövrieren von Flugzeugen durch Modelle mit reinem E-Antrieb. An der Betriebstankstelle werde außerdem kein handelsüblicher Diesel mehr ausgegeben, sondern ausschließlich der synthetische Kraftstoff GTL, so der Flughafen. Auch die Flughäfen in Hamburg, Stuttgart oder Kopenhagen setzten diesen alternative Treibstoff bereits erfolgreich ein. „Ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist uns gerade als Flughafen sehr wichtig“, so Geschäftsführer Michael Hupe. Die Weichen für eine nachhaltige Energieversorgung hatte der Airport daher bereits in den Vorjahren gestellt: So wurden Hangar-Dachflächen mit Solarmodulen bestückt. Zudem wurden die großen Parkhäuser und weite Bereiche des Terminals auf LED-Beleuchtung umgestellt, was zu einer erheblichen Stromeinsparung führt. Außerdem bezieht der Flughafen schon seit Jahren Wärme aus dem Hackschnitzelheizkraftwerk eines benachbarten Landwirtschaftsbetriebs. Im Rahmen seines Energiemanagements wird der Airport Nürnberg mit 100 Prozent Ökostrom versorgt.

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