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Flughafen Zürich erneuert den Pisten-Mittelstreifen

Die Piste 10/28 wird nach 1985 aktuell zum zweiten Mal saniert. Während rund 70 bis 80 Nächten wird der Mittelstreifen der Piste 10/28 etappenweise erneuert. Ihr über 30-jähriger Mittelstreifen ist am Ende der Nutzungsdauer angelangt. Die Betonpiste im Bereich des Mittelstreifens wird jeweils in den nächtlichen Betriebspausen des Flughafens etappenweise durch einen Asphaltbelag erneuert. „Damit stellen wir sicher, dass die Flugzeuge tagsüber auf der Piste normal starten und landen können“, so der Airport in einer Aussendung. Trockenes Wetter weiterhin vorausgesetzt, könnten die Hauptmassnahmen bereits vor den Sommerferien abgeschlossen werden. Details zur Sanierung sehen Sie im Video.

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Wien-Tourismus: Rund 1,2 Millionen Übernachtungen im Mai

Der Tourismus in Wien erholt sich weiter. Im vergangenen Mai wurden rund 1,2 Millionen Übernachtungen verzeichnet, wie der Wien-Tourismus am Mittwoch mitteilte. Das sind rund drei Viertel des Nächtigungsvolumens vom Mai 2019. Der Vergleich zum Vorjahr ist hingegen pandemiebedingt wenig aussagekräftig. Das rechnerische Plus von 660 Prozent ergibt sich aus der Tatsache, dass im Mai 2021 die Hotels bis zur Monatsmitte für Freizeitgäste geschlossen waren. Im vergangenen Monat gehörten Österreich, Deutschland, USA, Italien, die Ukraine, Großbritannien und Spanien zu den aufkommensstärksten Märkten. Im gesamten Jahresverlauf verzeichnete Wien bisher 3,7 Millionen Übernachtungen. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im April – Daten für Mai liegen noch nicht vor – 58,74 Millionen Euro. Seit Jahresbeginn konnten die Betriebe laut Wien-Tourismus 134,8 Millionen Euro erwirtschaften. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten betrug im Mai 50,6 Prozent.

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Flughafen Miami: Flugzeug nach Landung in Brand geraten

Ein aus der Dominikanischen Republik kommendes Passagierflugzeug ist gestern unmittelbar nach der Landung in der US-Stadt Miami in Brand geraten. Alle Menschen an Bord von Flug 203 der Airline Red Air seien in Sicherheit gebracht worden, berichtete der US-Sender NBC. Demnach befanden sich 126 Passagiere sowie die Crewmitglieder in dem Flugzeug. Drei seien mit leichteren Verletzungen in örtliche Krankenhäuser gebracht worden, so der ORF. Nach Angaben des Flughafen Miami war das vordere Fahrgestell der Maschine zusammengebrochen. Daraufhin sei Feuer ausgebrochen. Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie gleich nach Landung der Maschine Flammen und schwarzer Rauch aufstiegen. Die Feuerwehr von Miami löschte den Brand. Einige Flüge hätten sich als Folge des Zwischenfalls verspätet. Red Air sei eine noch relativ neue Fluggesellschaft mit Sitz in der Dominikanischen Republik und gerade für den Tourismus auf der Karibikinsel interessant. Die Maschine war in der Hauptstadt Santo Domingo gestartet.

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Wizz Air fliegt von Wien nach Saudi-Arabien

Der ungarische Low-Coster startet in Saudi-Arabien: Im September nimmt sie drei Strecken ab Dammam auf, darunter auch Wien-Damman. Sie führen von der Stadt am Persischen Golf nach Abu Dhabi (viermal wöchentlich), Rom (zweimal wöchentlich) und Wien (ebenfalls zweimal wöchentlich). Die Flüge von Wizz Air zwischen Wien und Dammam finden immer am Montag und Freitag statt. Sie dauern rund 5:30 Stunden und werden mit Airbus A321 durchgeführt. Erstflug ist am 30. September. Die neuen Routen unterstützten den wachsenden saudi-arabischen Tourismussektor und stünden im Einklang mit dem Programm Vision 2030, einer strategischen und ehrgeizigen Vision zur Verdreifachung des Passagieraufkommens im Königreich Saudi-Arabien bis 2030, so Wizz Air.

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Flusskreuzfahrten: A-Rosa Sena hat Jungfernfahrt angetreten

Die Reederei A-Rosa hat ihr jüngstes Flusskreuzfahrtschiff, die Sena, am 18. Juni 2022 ab Köln auf Jungfernfahrt geschickt. Der Neubau ist mit einem hybriden Antrieb ausgerüstet, so dass das Ablegen mit Hilfe elektrischer Energie erfolgte.  „Das Design der A-Rosa Sena ist wirklich einzigartig auf dem Fluss. Gepaart mit der großzügigen Raumgestaltung bietet sie ein völlig neues Reisegefühl“, berichtet Hotel Manager Dennis Brenner. Kapitän Ulli Schwalbe ergänzt: „Dank des Hybridantriebs und des Abgasreinigungsfilters merkt man an Bord nichts von Emissionen, sondern kann das Fahrtgefühl pur genießen“. Die A-Rosa Sena bietet den gesamten Sommer 7-Nächte-Reisen von Köln über Amsterdam, Rotterdam, Dordrecht und Antwerpen an. Das moderne Schiff weist den Weg in die Flusskreuzfahrt der Zukunft. Dank eines vierten Decks finden an Bord eine Vielzahl von Unterhaltungsbereichen Platz. Mehrere Restaurants und Bars laden zu hochwertigen kulinarischen Genüssen ein, die sich am Fahrtgebiet orientieren. Im Spa-Rosa werden die Gäste mit Massagen und Kosmetikbehandlungen verwöhnt und können in der Sauna, im Whirlpool oder im Ruheraum entspannen. Auf dem großzügigen Sonnendeck gibt es neben einer Bar einen großen Swimming Pool mit Gegenstromanlage sowie ein flaches Becken für Kinder. Diese können sich zudem im ersten Kids Club auf dem Fluss austoben, der sich direkt neben den extra großen Familienkabinen befindet. Neben dem Sonnendeck gibt es zahlreiche weitere Außensitzbereiche wie die windgeschützte Sena Bar im Bug des Schiffes und das Restaurant im Heck. Eine schöne Rückzugsmöglichkeit bieten die gemütlichen Kabinen, die alle – wie auch die Suiten – über einen eigenen Balkon verfügen.

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Nürnberg: Tuifly nimmt Enfidha–Hammamet auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly legt eine neue Flugverbindung von Nürnberg zum Aéroport International d’Enfidha–Hammamet auf. Diese soll mit Wetlease-Flugzeugen von Smartlynx bedient werden. Der Erstflug ist für den 22. Juli 2022 angekündigt. Im Regelfall soll der von Smartlynx betriebene Maschinentyp Airbus A320 zum Einsatz kommen. Der tunesische Airport befindet sich nahe der Stadt Enfidha und ging erst im Jahr 2010 für den internationalen Linienverkehr ans Netz. Betrieben wird der Flughafen von der türkischen TAV Airports Holding. Der Aéroport International d’Enfidha–Hammamet befindet sich zwischen den Flughäfen Tunis und Monastir und soll den zuletzt genannten Airport entlasten. Derzeit gibt es nur wenige Flugverbindungen von Europa aus zu diesem Flughafen.

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Personalmangel: Eurowings muss viele Flüge streichen

Die Billigfluggesellschaft Eurowings muss den Sommerflugplan noch weiter reduzieren als bislang bekannt. Kurzfristig fallen zahlreiche Flüge aus, da man zahlreiche Krankenstände beim fliegenden Personal verzeichnet. Ein weiterer Grund ist, dass bei vielen Bodendienstleistern an diversen Flughäfen akuter Personalmangel herrscht. Der Carrier erklärte, dass man in den nächsten Tagen kurzfristig weitere Flüge aus dem System nehmen muss. Die Ausfälle, die man aufgrund von Corona-Erkrankungen beim fliegenden Personal verzeichnet, sollen derzeit deutlich höher sein als die vorgehaltenen Reserven. Laut einem Sprecher sind am Dienstag etwa 40 Flüge ausgefallen und am Mittwoch wird es ebenfalls so sein. Täglich führt Eurowings eigenen Angaben nach etwa 500 Verbindungen durch. Seitens der Lufthansa-Tochter geht man davon aus, dass mehrere Deutschland-Flüge ab Wien und Graz ausfallen werden. Man hofft, dass man bis Ende Juni 2022 die Situation in den Griff bekommt. Bereits vor ein paar Tagen gaben Lufthansa und Eurowings bekannt, dass der Sommerflugplan 2022 wegen dem akuten Personalmangel reduziert werden muss.

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Nach vier Jahren Pause – die ILA kehrt in einer „Light“ – Variante nach Berlin zurück

Warum die Luftfahrtshow trotz weniger Flugzeugen, Flugshows und Zuschauern – ein positives Signal ist. Es ist 09:14 Ortszeit in Berlin, als sich der neuste und erst wenige Monate „alte“ Airbus A380-800 A6EVS zu einer, wenn auch indirekten, Premiere auf den Weg in die deutsche Hauptstadt macht. Als der Super-Airbus um 15:08 und nach 5 Stunden und 54 Minuten auf der neuen 4000 Meter langen Nordbahn des BER, (Piste 25L) landet, ist es eine Typen-Erstlandung am Ende Oktober 2020 eröffneten „Willy Brandt“ Flughafen BER. Mit an Bord sein wird die neue Emirates Premium-Economy-Class, welche die Fluggesellschaft aus Dubai im Zuge der ILA der breiten Weltöffentlichkeit vorstellen wird. Alle Jahre wieder folgt dann spätestens im Rahmen dieser Luftfahrtausstellung dabei auch der Hinweis, wie gerne Emirates auch Berlin als fünften Zielort in Deutschland ansteuern wollen würde, dies allerdings aufgrund der auf vier Flughäfen reglementierten bilateralen Verträge zwischen Deutschland und den Emiraten nicht darf. Der erneute Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung deutscher Politik, Wirtschaft und lokaler Tourismusverbände dürfte auch in diesem Jahr zum „guten Ton“ dazugehören, ein eigenes „A380“-Gate hätte der BER ja bereits. Die letzte „Berlin Airshow“ fand 2018 auf dem angrenzenden Gelände des Flughafens BerlinSchönefeld (SXF) statt. Coronabedingt konnte die Luftfahrt-Messe 2020 nur äußerst eingeschränkt digital stattfinden, nun also folgt vier Jahre nach der letzten Präsenzveranstaltung der Neuanfang in deutlich abgespeckterer Form und mit erheblich weniger Zuschauern. So werden mit etwas mehr als 50 ausgestellten Flugzeugen nur noch ein Viertel des Vor-Corona-Niveaus erreicht, bei den Zuschauerzahlen wird es ebenfalls zu einer

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Flughafen Dresden eröffnet „Airport Lounge“

Reisende können ab sofort am Flughafen Dresden die neue „Airport Lounge“ im Abflugbereich des Terminals nutzen. Die klimatisierte Lounge bietet ihren Besuchern Angebot an kalten und warmen Speisen und Getränken. Den Gästen stehen kostenfreies WLAN, persönliche Arbeitsplätze sowie Lademöglichkeiten für Mobiltelefonen und Notebooks zur Verfügung. Auch TV-und Zeitungsangebote können genutzt werden. Darüber hinaus bietet die Lounge einen Panoramablick auf das Vorfeld und die Start- und Landebahn. Das Serviceangebot steht ausgewählten Passagieren der Lufthansa-Gruppe (Status Senator, HON oder Business-Class-Ticket), sowie der KLM kostenfrei offen. Alle anderen Passagiere können einen Aufenthalt in der Lounge buchen. Die Tickets sind über den Online-Shop des Airports für 25 Euro (Erwachsene) bzw.19 Euro (Kinder zwischen 3 und 12 Jahren) erhältlich. Eine Buchung ist auch direkt vor Ort mit einer Kredit- und Girokarte möglich.

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EuGH schränkt Verwendung von Fluggastdaten ein

Die Verarbeitung von Fluggastdaten durch die EU-Staaten muss laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) auf das für den Kampf gegen Terror absolut Notwendige beschränkt werden. Zudem machte das europäische Höchstgericht in einem Urteil von heute deutlich, dass die Verarbeitung der Daten bei Flügen innerhalb der EU gegen EU-Recht verstoße, sofern keine terroristische Bedrohung bestehe. Die PNR-Richtlinie (Passenger Name Record) sieht vor, dass Fluggastdaten bei der Überschreitung einer EU-Außengrenze in großer Zahl systematisch verarbeitet werden. So sollen terroristische Straftaten und andere schwere Kriminalität verhindert und aufgedeckt werden. Ausdehnungen des Systems befürchtet Die belgische NGO Liga für Menschenrechte klagte dagegen, wie Belgien die Regeln umsetzt. Sie sieht unter anderem das Recht auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten verletzt. Zudem würden durch die Ausdehnung des Systems auf Flüge innerhalb der EU und auf die Beförderung mit anderen Verkehrsmitteln als dem Flugzeug indirekt wieder Grenzkontrollen eingeführt. Nach belgischem Recht sind Flug-, Bahn- Bus-, Fähr- und Reiseunternehmen dazu verpflichtet, die Daten ihrer Passagiere, die über die Landesgrenzen hinaus unterwegs sind, an eine Zentralstelle weiterzugeben, in der unter anderem Polizei und Geheimdienste vertreten sind.

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