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Sundair: D-ASSB in Berlin eingetroffen

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair überstellte mit der D-ASSB einen Airbus A319 auf den Flughafen Berlin-Brandenburg. Zuvor wurde dieser von Croatia Airlines umfangreich gewartet. Die Ferienfluggesellschaft tauscht derzeit Leasingflugzeuge gegen andere geleaste Maschinen aus. Eine Sprecherin von Sundair erklärte gegenüber Aviation Direct, dass die technische und flugbetriebliche Abnahme der D-ASSB noch diese Woche erfolgen wird. Anschließend werde man das AOC erweitern. „Sobald das geschehen ist, ist sie einsatzbereit“, so die Medienreferentin. Die D-ASSB ist 9,9 Jahre alt und trägt die MSN 4663. Ursprünglich wurde dieser A319 im Jahr 2019 an Germania ausgeliefert und trug dort den Namen „Dr. Hinrich Bischoff“. Nach der Pleite der Berliner Fluggesellschaft ging die Maschine im Juni 2019 an GetJet Airlines. Nun kehrt sie mit Sundair als Operator nach Deutschland zurück.

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Jetzt auch online: Eurowings macht freie Mittelsitze zu Geld

Bereits seit einiger Zeit bietet Eurowings die Reservierung eines freien Mittelsitzes gegen Bezahlung an. Bislang war dies nur telefonisch möglich, doch nun können Passagiere, die mehr Platz haben wollen, dies auch selbst online buchen. Zahlreiche Fluggesellschaften haben erkannt, dass manche Reisende mehr Abstand haben wollen und auch bereit sind dafür in die Geldbörse zu greifen. Da die Auslastung vieler Flüge ohnehin schwach ist, kommt dieses Bedürfnis den von der Krise gebeutelten Airlines gerade recht, um ein wenig „Körberlgeld“ verdienen zu können. Bei Eurowings wird die Online-Reservierung des freien Mittelsitzes mindestens zehn Euro kosten. Das Pricing ist dynamisch und daher je nach Strecke und Nachfrage variierend. Der Carrier erklärt, dass dieser gleich bei der Ticketbuchung dazu gekauft werden kann oder aber nachträglich über die Homepage, die Hotline und an den Flughafenschaltern. Das Angebot soll allen Passagieren nach Maßgabe der Verfügbarkeit offenstehen. Eurowings will die reservierten Sitzplätze mittels Abdeckung auf den Kopflehnen „Reservierter Freiraum“ kennzeichnen. „Wir müssen anerkennen, dass es in Zeiten der Corona-Pandemie Millionen verunsicherter Kunden gibt, die beim Fliegen jetzt besonderen Wert auf etwas mehr Abstand an Bord legen – sei es aus Komfort- oder aus Hygienegründen. Mit unserer verbesserten Option, den freien Mittelsitz bereits ab 10 Euro anzubieten und bequem online buchbar zu machen, reagieren wir auf diese veränderten Kundenwünsche“, so Firmenchef Jens Bischof.

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Ostern: Tui Deutschland rechnet mit Mallorca-Urlaub

Der vom deutschen Staat gerettete Reiseveranstalter Tui geht davon aus, dass während der Osterferien Urlaubsreisen nach Mallorca möglich sein werden. Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte während einer Onlinekonferenz, dass seiner Ansicht nach die Kunden „weg wollen“ und „alle Erholung und Tapetenwechsel brauchen“. Weiters ist der Manager davon überzeugt, dass Impfungen, Immunitätsnachweise und Schnelltests „schon bald die Reisefreiheit zurückgeben werden“. Während die deutsche Politik weiterhin versucht das Reisen zu stigmatisieren, ist Andryszak der Ansicht, dass Osterurlaube auf Mallorca möglich sein werden. Dazu werde man ein konzerneigenes Hotel am 20. März 2021 öffnen und die Tuifly-Flüge von Hannover, Frankfurt und Düsseldorf nach Palma reaktivieren. Bislang hat die Bundesrepublik die Reisewarnung für Mallorca, die sich als regelrechter Nachfragekiller erweist, nicht aufgehoben. Das findet der Tui-Deutschland-Chef „enttäuschend“, hofft jedoch, dass dies bald geschehen wird. Die Balearen haben niedrige Infektionszahlen und unterschreiten gar die 35er-Marke von Angela Merkel. Es gilt zu bedenken, dass Spanien die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt und bei Missachtung die Airline die Beförderung verweigern muss.

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Lufthansa Technik tief in die roten Zahlen gerutscht

Der Umsatz der Lufthansa Technik AG ist im „Corona-Jahr“ 2020 um 43 Prozent auf 3.747 Millionen Euro gesunken. Die Wartungstochter des Kranichs sieht sich durch die Pandemie hart getroffen. Das Adjusted-Ebit sank in die Verlustzone auf -383 Millionen Euro. Die Pandemie führte ab dem zweiten Quartal 2020 zeitweilig zur weitgehenden Einstellung des weltweiten Flugverkehrs und damit zu umfassenden Stilllegungen und Ausflottungen von Verkehrsflugzeugen sowie zu Verschiebungen von Wartungsereignissen. In der Konsequenz brach auch die Nachfrage nach MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) an Flugzeugen, Triebwerken und Komponenten massiv ein. Lufthansa Technik bekam diese Entwicklung in der Auslastung seiner Werkstätten zu spüren. Temporär ging diese in bestimmten Geschäftsbereichen sogar um deutlich mehr als die Hälfte zurück, beispielsweise in den Bereichen Engines und Component Services. In der Folge musste das Unternehmen auch bereits seine Belegschaft verkleinern: Inklusive Fremdpersonal hat sich die Anzahl der weltweiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der Krise bereits um über 3.000 verringert, eine Reduktion von 12,5 Prozent gegenüber 2019. Dazu gehörten weltweit auch circa 1.900 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Betrachtet man nur das Eigenpersonal, so sank die Zahl im Jahresendvergleich um fünf Prozent auf 22.745 (Jahresende 2019: 23.855). Auch zahlreiche Investitionen mussten gestoppt oder verschoben werden. Die Aufwendungen dafür fielen mit 152 Millionen Euro daher deutlich geringer aus (Vorjahr: 313 Millionen Euro). „2020 war das bisher schwerste Jahr unserer Unternehmensgeschichte. Und doch können wir es mit einer gewissen Zuversicht abschließen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Johannes Bußmann. „Unser breites Produktportfolio und unser internationales Netzwerk haben uns vor noch Schlimmerem bewahrt. Wir haben

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Schnell-Züge zum Frankfurter Flughafen: Deutsche Bahn und Lufthansa intensivieren Zusammenarbeit

Lufthansa und Deutsche Bahn setzen auf den raschen Ausbau gemeinsamer Angebote für den Zug zum Flug. In Frankfurt haben heute beide Unternehmen ihre Planungen für eine gemeinsame Produktoffensive vorgestellt. Das Lufthansa Express Rail-Netz wird um fünf Städte erweitert. Ab Dezember fahren erstmals extraschnelle Sprinter-Züge auch zum Flughafen Frankfurt. Mit dem Ausbau ihrer Kooperation setzen Lufthansa und Deutsche Bahn einen neuen Standard bei der umweltfreundlichen Vernetzung der Verkehrsträger. „Aus einer guten Kooperation wird jetzt eine umfassende Partnerschaft, wie es sie zwischen Lufthansa und Deutscher Bahn noch nicht gegeben hat. Die DB vernetzt Ende des Jahres mit neuen Sprinterverbindungen den größten deutschen Flughafen noch enger mit der Schiene. Reisen mit der Bahn wird schneller und komfortabler“, verspricht DB-Vorstand Berthold Huber. Größeres Netzwerk und neue extraschnelle Sprinter Bereits heute bieten Deutsche Bahn und Lufthansa täglich 134 Zubringerzüge aus 17 deutschen Städten an den Flughafen Frankfurt. Im zweiten Halbjahr 2021 kommen weitere fünf Städte hinzu. Erstmalig wird ab Juli die Anreise zum Frankfurter Flughafen mit Lufthansa Express Rail von Hamburg und München möglich sein, ab Dezember dann auch von Berlin, Bremen und Münster.  Zudem feiern neue Sprinter-Verbindungen ab Dezember Premiere. Die Bahnfahrt zwischen München und Köln verkürzt sich auf unter vier Stunden. Von und nach München und Nürnberg geht es zweimal am Tag in drei bzw. zwei Stunden direkt und ohne weitere Zwischenhalte an den Flughafen Frankfurt – eine halbe Stunde schneller als heute und passgenau zu den Abflug- und Ankunftszeiten des Lufthansa-Hubs.

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Trotz niedriger Inzidenz: Reisewarnung für Mallorca bleibt

Obwohl die spanische Mittelmeerinsel Mallorca seit mehreren Wochen den seitens Deutschlands relevanten Siebentages-Inzidenzwert von 50 auf 100.000 Einwohner unterschreitet, hält die Regierung an der Risikogebiet-Einstufung fest. Darüber sind Reiseveranstalter erbost und vermuten unter vorgehaltener Hand, dass man so Mallorca-Reisen erschweren will. Deutschland befindet sich seit längerer Zeit in einer Art Dauer-Lockdown, wobei ein Ende derzeit nicht absehbar ist. Immer wieder nennt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Ostern als Marke, doch ein Rückblick ins Vorjahr zeigt, dass möglicherweise unter dem Vorwand von Osterfeiern eine neuerliche Verlängerung blühen könnte. Die Balearen stehen hinsichtlich der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wesentlich besser da als Deutschland. Laut offiziellen Zahlen des regionalen Gesundheitsministeriums lag die Siebentages-Inzidenz am Freitag wie folgt: Menorca 3,2, Ibiza 24,3, Mallorca 26,6 und alle Inseln gemeinsam 24,8. Damit unterschreiten die Balearen selbst den von Angela Merkel ausgerufenen Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Inzidenz gar unter Merkel-Wert von 35 Geht man nach der starren Einstufung des Robert-Koch-Instituts, so müssten die Balearen längst das Makel „Risikogebiet“ verloren haben. Daran denken die deutschen Behörden momentan nicht und halten auch an der Reisewarnung für die drei Inseln fest. Gegenüber der Mallorca-Zeitung begründet das deutsche Außenministerium das Verhalten wie folgt: „Die Bundesregierung überprüft die Einstufung als Risikogebiete fortlaufend, die Liste wird wöchentlich aktualisiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir den laufenden Abstimmungen an dieser Stelle nicht vorgreifen können“. Der Sprecher sagte ein Sprecher gegenüber dem Medium: „Schutzmaßnahmen ergriffen, wenn das jeweilige Land oder einzelne Regionen die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50

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Verbraucherschützer wollen der Vorkasse bei Reisen ein Ende setzen

Urlauber sollen in Zukunft erst bei Reiseantritt zu Kasse gebeten werden – und nicht die Reisekosten wie üblich im Voraus begleichen. Darüber sollen die Verbraucherschutzminister der Länder nach einem Vorstoß des saarländischen Ressortchefs Reinhold Jost (SPD) bei ihrem nächsten Treffen beraten. Gerade in Zeiten von Corona sei dies für Verbraucher unerlässlich. „100 Prozent Vorkasse geht gar nicht“, so Jost der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Er setzt sich für eine deutliche Verringerung der Vorab-Zahlungen ein – und für eine automatische Rückerstattung, wenn die Reise nicht stattfindet. Schnell habe Josts mit seinem Vorschlag erste Anhänger dazugewinnen können, berichtet zeit.de. „Das Beste wäre: Das Geld wird genau in dem Moment abgebucht, wenn ich die Reise antrete“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller. Das sei ja in anderen Bereichen der Wirtschaft auch so: „Wenn ich einen neuen Fernseher kaufe, dann bezahle ich auch erst, wenn ich ihn bekomme.“ Dazu sei ein Systemwechsel – von der Vorkasse zur Bezahlung bei Check-In – notwendig, so Müller weiter. Die Umstellung sei nach Ansicht einer Schweizer Hochschule auch „gut umsetzbar“, da Verbraucher nur mit moderaten Preiserhöhungen rechnen müssten. Die automatisierte Rückerstattung von Anzahlungen aber könnte schneller kommen, sagte Jost. „Aufgrund der Digitalisierung dürfte das keine technische Herausforderung sein.“ Der Bundesrat habe sich 2018 bereits für die Einrichtung „automatisierter Verfahren der Rückerstattung“ ausgesprochen. Von der Bundesregierung sei aber nichts umgesetzt worden. Daher werde Jost auch dieses Thema auf der Verbrauchschutzminister-Konferenz Anfang Mai einbringen.

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VC und Tuifly einigen sich auf Krisenvereinbarung

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit konnten sich nach langwierigen Verhandlungen auf einen Tarifvertrag zur Abfederung der Restrukturierung einigen. Dennoch sollen laut VC weiterhin rund 130 Piloten vom Verlust des Arbeitsplatzes bedroht sein. Nach wochenlanger Mediation wurde vereinbart, dass die Anzahl des geschützten Personalkörpers im Bereich Cockpit auf 370 angehoben wird. Tuifly beschäftigt derzeit rund 500 Piloten, so dass laut Gewerkschaft die Jobs von rund 130 Flugzeugführern wackeln. Wichtige Tarifverträge wie der Vergütungstarifvertrag und der Manteltarifvertrag sind damit bis 2025 bzw. 2026 eingefroren. „Eine Restrukturierung mitten in der größten Krise der Luftfahrt seit dem 2. Weltkrieg – es waren nicht die allerbesten Voraussetzungen um zu sozialverträglichen Lösungen zu gelangen. Die Beteiligten haben es sich nicht leicht gemacht und über Wochen und Monate bis zuletzt in vielen Nachtverhandlungen in außerordentlich schwierigen Gesprächen alle Optionen und Grenzen ausgelotet“, so Marcel Gröls, Tarifchef der Vereinigung Cockpit. Die Gewerkschaft erwartet, dass diese schmerzlichen Zugeständnisse in Zukunft nicht vergessen werden und der Konzern sich erinnert, dass die Pilotinnen und Piloten in der Krise zu Ihrem Unternehmen stehen.

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Umfrage: Reiselust noch nicht verflogen

Das Reiseverhalten der Deutschen werde sich durch Corona nicht grundlegend verändern, vermutet der ADAC auf Basis einer Umfrage. Insgesamt würden die Reisenden aber anspruchsvoller. Flexibilität bei Buchungen habe künftig hohe Bedeutung, gleiches gelte für die Ansprüche an Stornobedingungen, Hygienestandards und eine gute Qualität der medizinischen Versorgung. Dies geht aus einer Befragung hervor. Demnach sei die Urlaubszufriedenheit auch 2020 hoch geblieben. Ganz so hoch wie 2019 war sie gleichwohl nicht. „Voll und ganz zufrieden“ waren diesmal 54 Prozent, im Vorjahr waren es noch 61 Prozent. Es werde auch deutlich, dass die Mehrheit der Menschen vorerst eher abwartend agiert. Nur sehr wenige planen den Urlaub im Voraus, bereits gebucht hatten zum Zeitpunkt der Befragung im November gerade mal zehn Prozent. Knapp die Hälfte wolle sich erst kurz vor Reiseantritt oder gar nicht vorab festlegen, berichtet reisevor9.de. Insgesamt werde Deutschland als Reiseziel auch 2021 wieder stark im Mittelpunkt stehen, so der ADAC. Rund zwei Drittel der Befragten wollen dieses Jahr sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich ihre freien Tage hierzulande verbringen. 47 Prozent würde eine Reise ins europäische Ausland in Erwägung ziehen. Urlaub außerhalb Europas planen hingegen nur 16 Prozent – darunter laut ADAC vor allem Jüngere. 55 Prozent der Deutschen wollen nach Corona wieder so reisen wie vorher, hat der ADAC ermittelt. Sie wollen demnach wieder längere Reisen antreten und dabei in ihre gewohnten Destinationen reisen – wobei Deutschland als Reiseziel nach Einschätzung des Verbandes mittelfristig beliebter werden könnte.

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RKI: Schweden, Ungarn und Jordanien auf „roter Liste“

Das deutsche Robert-Koch-Institut stuft nun unter anderem Schweden, Ungarn und Jordanien als Hochinzidenzgebiete ein. Dies hat zur Folge, dass Personen die aus diesen Ländern nach Deutschland einreisen wollen, zwingend einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Griechenland wird seitens der Bundesrepublik nun als Risikogebiet betrachtet. Selbiges gilt für die finnische Provinz Agder. Im Gegensatz dazu gelten Mittelfinnland sowie die kroatischen Regionen Bjelovar-Bilogora, Istrien, Krapina-Zagorje und Požega-Slawonien nicht mehr als Risikogebiet. Die Vereinigten Staaten von Amerika wurden vom Hochinzidenzgebiet zum Risikogebiet herabgestuft. Vor einigen Wochen änderte das Robert-Koch-Institut die Einteilung der Welt, denn zuvor galten alle Staaten, die eine Siebentages-Inzidenz von über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aufgewiesen haben, pauschal als Risikogebiet. Nun gibt es insgesamt vier verschiedene Einstufungen. Bei Virusvariantengebieten kann es sogar dazu kommen, dass die Bundesrepublik Deutschland ein Beförderungsverbot ausspricht. Von diesem sind nur deutsche Staatsbürger sowie Personen mit Wohnsitz in Deutschland ausgenommen.

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