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Condor kündigt Langstrecken-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor begibt am 31. Oktober 2020 ihr Comeback auf der Langstrecke. Ab diesem Tag werden jeweils drei wöchentliche Flüge ab Frankfurt am Main und Düsseldorf nach Varadero angeboten. Hintergrund ist auch, dass das deutsche Außenministerium die Reisewarnung für Kuba aufgehoben hat. Die Flüge werden jeweils an den Verkehrstagen Dienstag, Freitag und Samstag durchgeführt und sind ab 349,99 Euro oneway erhältlich. „Die Deutschen möchten in den Urlaub, sich während der Reise und am Zielort aber auch in Zeiten von Corona wohl fühlen. Kuba erfüllt mit karibischen Temperaturen, tollen Hotels und Traumstränden zum Baden und Entspannen alle Voraussetzungen – und Condor fliegt ihre Gäste seit 65 Jahren zuverlässig und sicher in den Urlaub, auch in besonderen Zeiten wie diesen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Vor Ort werden zudem umfassende Hygienekonzepte in den Hotels und am Flughafen Varadero umgesetzt.“

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Frankfurt eröffnet Terminal 3 „frühestens 2025“

Das für Billigflieger und Charterfluggesellschaften entwickelte Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am Main soll erst im Jahr 2025 eröffnet werden. Es wird seit 2018 errichtet und soll eine jährliche Kapazität von 25 Millionen Passagieren aufweisen. Die Besonderheit für Frankfurt am Main ist: Bislang sind die Terminals 1 und 2 miteinander verbunden. Da die Wege durchaus sehr weit sind, gibt es Buslinie und auf dem Dach verkehrt sogar ein Zug. Der Neubau wird sich quasi gegenüber befinden und wird keine bauliche Verbindung aufweisen, denn dort sollen primär Billigfluggesellschaften und Charterflüge abgefertigt werden, die ohnehin hauptsächlich Point-to-Point-Passagiere befördern. Die Fraport AG hält ungeachtet der Auswirkungen der Corona-Pandemie an der Fertigstellung der neuen Abfertigungshalle fest. Bislang steckte man eigenen Angaben nach rund vier Milliarden Euro in das Projekt. Geplant war auch, dass ab 2021 der erste von insgesamt drei Flugsteigen genutzt werden soll. Die endgültige Fertigstellung ist nun für 2024 angekündigt. Aufgrund verschiedener Umstände könnte dieses sich aber verzögern. Die Kapazität der bestehenden Terminals ist aufgrund der Corona-Pandemie aber mehr als ausreichend und momentan ist gar nicht absehbar wann diese wieder an ihre Grenzen geraten könnten. Daher peilt man nun die Eröffnung für Sommer 2025 an, berichtet das Portal Echo. Die Inbetriebnahme wird an Hand des tatsächlichen Bedarfs erfolgen. Hierzu ist auch darauf zu verweisen, dass seit April 2020 in Frankfurt am Main nur das Terminal 1 genutzt werden. Die zweite Abfertigungshalle ist geschlossen. Das Unternehmen erklärt auch, dass derzeit die Wiedereröffnung nicht absehbar ist, da es aufgrund des niedrigen Passagieraufkommens momentan keinen

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Herbstferien: Streiks in Düsseldorf und Köln stehen bevor

Flugreisen stehen momentan ohnehin nicht hoch im Kurs, doch während der Herbstferien im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen sind nun die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters AHS zu Warnstreiks aufgerufen. Die sollen laut Gewerkschaft Verdi an den Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn stattfinden. Verspätungen und Flugausfälle könnten dadurch sehr wahrscheinlich werden und das obwohl das Angebot im direkten Vergleich mit dem Vorjahr ohnehin stark ausgedünnt ist. Unklar ist, ob sich die Streikdrohung negativ auf die derzeit geringe Nachfrage auswirken könnte. Verdi erhebt schwere Vorwürfe gegen AHS und behauptet, dass die im Jänner dieses Jahres vereinbarte Lohnerhöhung zurückgehalten werde. Der Tarifvertag wurde jedoch seitens des Bodenverkehrsdienstleisters nie unterschrieben, wie auch die Gewerkschaft zugeben muss. In der Folge daraus ist es zu keinen Steigerungen der Bezüge gekommen. Verdi gibt an, dass aufgrund der fehlenden Gehaltserhöhungen und der Kurzarbeit der tatsächliche Verdient nur bei etwa 500 bis 600 Euro pro Monat liegen soll. Einigungsversuche seien von der Geschäftsführung abgelehnt worden. Gegenüber dem Portal Airliners.de spricht AHS davon, dass es sich um rechtswidrige Warnstreiks handeln würde, denn es wurde mit dem Verdi-Bundesvorstand eine Friedenspflicht vereinbart. Weiters wäre ausgemacht, dass die Tarifeinigung erst nach der Coronakrise umgesetzt wird. Man stehe zu dieser und habe die Umsetzung per 1. April 2021 angeboten. Das soll jedoch seitens der Gewerkschaft abgelehnt worden sein. Nun habe AHS aufgrund der gebrochenen Friedenspflicht Verhandlungen über die Umsetzung abgelehnt.

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München startet teure PCR-Teststation

Am Flughafen München werden seit heute digitalisierte RT-PCR-Tests durch das Labor MVZ Martinsried angeboten Das Ergebnis soll den Nutzern innerhalb von drei bis sechs Stunden auf das Mobiltelefon zugeschickt werden. Die Inanspruchnahme der Dienstleistung im Terminal 2 des Franz-Josef-Strauß-Flughafens ist kostenpflichtig. Der Airport teilt mit, dass das neue Angebot den Antritt einer Quarantäne im Zielland vermeiden soll. Zahlreiche, jedoch ausdrücklich nicht alle, Staaten verzichten bei Vorlage eines negativen PCR-Tests, der je nach Land nicht älter als 72 bzw. 48 Stunden sein darf, auf die Selbstisolation. Vorsicht: Nicht überall kann man sich „freitesten“. Viele Staaten gestatten die Einreise derzeit überhaupt nicht. Daher ist es besonders wichtig, dass die am Einreisetag gültigen Bestimmungen eigenständig geprüft werden. Diese ändern sich häufig, teilweise auch über Nacht. Billig ist das neue Angebot am Flughafen München übrigens nicht. Das Basis-Paket kostet 128 Euro und muss im Voraus bei der Terminbuchung im Internet mit Kreditkarte bezahlt werden. Andere Zahlungsformen werden derzeit nicht akzeptiert. Auch ist es nicht möglich ohne vorherige Reservierung und Bezahlung eine Testung in Anspruch zu nehmen.

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FTI legt Charterflüge mit Holiday Europe auf

Der deutsche Reiseveranstalter FTI bietet in der Wintersaison 2020/21 ein deutlich reduziertes Programm an. Allerdings setzt man auch auf eigene Charterflüge ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle in Richtung der kanarischen Inseln. Diese sollen mit flexiblen Stornobedingungen angeboten werden, erklärte Geschäftsführer Ralph Schiller. Ab den zuvor genannten deutschen Airports will FTI jeweils einmal pro Woche Charterflüge nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura anbieten. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das umfangreichste Kanaren-Flugprogramm in der Unternehmensgeschichte. Die Verbindungen sollen überwiegend während der Weihnachtsferien angeboten werden. Ebenfalls geplant sind Nonstop-Charterflüge nach Salalah im Oman. Diese werden ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig angeboten. Operativer Partner für sämtliche Charterflüge ist die bulgarische Fluggesellschaft Holiday Europe, an der die türkische Onur Air mit 49 Prozent beteiligt ist. Möglicherweise könnte die Charterfluggesellschaft auch für weitere Ziele beauftragt werden. Der FTI-Geschäftsführer nennt dabei: Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheik an Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle sowie Agadir und Dubai. FTI bietet allen Reisenden, die bis 31. Oktober 2020 buchen, an, dass bis 14 Tage vor Abreise kostenfrei bei voller Erstattung storniert werden kann. Der Reisezeitraum erstreckt sich bis Oktober 2021.

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Schauinsland-Reisen mit 63 Prozent weniger Umsatz

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen startete mit einem 40-prozentigen Plus in das Geschäftsjahr 2019/20, doch dann kam Corona. Der Umsatz ging um 63 Prozent auf 511 Millionen Euro zurück. Auch verzeichnete man um 68 Prozent weniger Reiseteilnehmer. Laut Unternehmensmitteilung zählte man rund 529.000 zahlende Kunden. Der Tour-Operator erklärt, dass man die Belastungen und Folgen der Corona-Pandemie „überdurchschnittlich gut“ weggesteckt habe und sieht sich für das touristische Comeback im Jahr 2021 gut aufgestellt. „Wir haben uns bewusst und mit unternehmerischem Weitblick dazu entschlossen auch in dieser extrem schwierigen Phase bestmöglich für unsere Partner und Kunden erreichbar zu sein und uns zu kümmern. Dies ist uns aufgrund des großen Volumens von bis zu 10.000 E-Mail- und 3.000 Telefonanfragen täglich nicht immer vollumfänglich gelungen, aber die positiven Rückmeldungen unserer Vertriebspartner und Kunden machen deutlich, dass unser Engagement und das Invest in langfristige Kundenbeziehungen gewürdigt wird“, so Gerald Kassner, Geschäftsführer von Schauinsland-Reisen. „Die Umsatz- und Teilnehmerzahlen sind dramatisch eingebrochen, da gibt es nichts zu beschönigen. Aber es wird eine Zeit nach der Krise geben. Eine Zeit, in der Grundbedürfnis nach Urlaub und Erholung wieder gestillt werden will und hier werden sich die Vertriebspartner und Kunden sehr wohl daran erinnern, wer erreichbar war und sich gekümmert hat. Hier können und werden wir punkten“. Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 gibt das Unternehmen nicht ab. Besonders herausfordernd wird das Wintergeschäft werden. Beliebte Fernziele wie die Dominikanische Republik, Thailand oder die Malediven können noch immer nicht bereist werden und auch für Destinationen auf der Mittelstrecke wie die Kanaren

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Emirates kehrt nach Hamburg und Düsseldorf zurück

Golfcarrier Emirates Airline kündigt die Rückkehr auf die deutschen Flughäfen Hamburg und Düsseldorf an. Diese sollen ab 1. November 2020 jeweils zweimal pro Woche ab Dubai angeflogen werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 777-300ER geplant. „Wir freuen uns sehr, Düsseldorf und Hamburg wieder anzufliegen, neben unseren bereits wiederaufgenommenen Verbindungen ab Frankfurt und München. Wir bedienen somit wieder alle unsere vier Abflughäfen in Deutschland und bieten Reisenden sichere und erweiterte globale Konnektivität mit einem effizienten Zwischenstopp in Dubai“, so Volker Greiner, Emirates Vice President North & Central Europe. Emirates erweitert sein internationales Streckennetz zudem mit der Wiederaufnahme von Flügen nach Budapest (ab 21. Oktober), Bologna (1. November) und Lyon (4. November). Die Fluggesellschaft bedient somit 99 Ziele weltweit.

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FDP will Leipzig den Beinamen Hans-Dietrich Genscher geben

Geht es nach der FDP-Landesgruppe Sachsen, so könnte der Flughafen Leipzig/Halle schon bald einen Beinamen bekommen: Hans-Dietrich Genscher. Als Argument wird angeführt, dass andere Flughäfen nach ehemaligen SPD- bzw. CDU-Spitzenpolitikern benannt sind. Die Liste der ehemaligen Funktionsträger, zu deren Ehren deutsche Airports benannt sind, ist lang: Konrad Adenauer (Köln/Bonn), Helmut Schmidt (Hamburg), Franz Josef Strauß (München), Manfred Rommel (Stuttgart), Hans Koschnick (Bremen) und so weiter. Der Flughafen Berlin-Brandenburg trägt den Beinamen Willy Brandt. Die sächsische FDP richtet nun an die Landesregierung die Forderung, dass der Airport Leipzig/Halle künftig den Beinamen Hans-Dietrich Genscher tragen soll. Dabei verweist man auch auf den regionalen Bezug, denn der im Jahr 2016 verstorbene Politiker ist in Reideburg (Stadt Halle an der Saale) geboren und studierte in Leipzig. In der Bundesrepublik Deutschland fungierte Genscher unter verschiedenen Bundeskanzlern als Außenminister und war zeitweise auch Vizekanzler. Die FDP verweist auch auf seine Rolle in der deutschen Geschichte, insbesondere im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung.

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Handelsblatt: Lufthansa soll Umgehung des Boni-Verbots diskutiert haben

Lufthansa darf an das Management aufgrund der Staatshilfe in der Höhe von rund neun Milliarden Euro keine Boni ausbezahlen. In den letzten Tagen diskutierten Vorstand und Aufsichtsrat darüber wie diese Klausel umgangen werden kann, berichtet das Handelsblatt. Als Argument wird angeführt, dass die Spitzenjobs ohne Boni nicht attraktiv wären und man so bei der Personalsuche eingeschränkt wäre. Heftige Reaktionen aus der deutschen Politik haben nicht lange auf sich warten lassen. Laut Handelsblatt habe Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley Pläne präsentiert wie man trotz Boni-Verbots entsprechende Sonderzahlungen an das Management ausbezahlen könnte. Wohl aufgrund der harschen Redaktion aus der deutschen Politik sollen diese aber ad-acta gelegt worden sein. Ein Lufthansa-Sprecher dementierte gar, dass Kley jemals derartige Pläne vorgelegt hatte. In Österreich brachte sich das Management der Tochter Austrian Airlines Anfang August bedingt durch die Auszahlung von Boni – wohlgemerkt unmittelbar vor der Ausschüttung der Staatshilfe – ins Kreuzfeuer der politischen und öffentlichen Kritik. Zwar handelte es sich um Gehaltsbestandteile aus dem Vorjahr und waren mit hoher Wahrscheinlichkeit juristisch gesehen korrekt, doch der moralische Druck war so hoch, dass die AUA-Spitze einknickte und die Rückzahlung mitteilte. Allerdings ist das Geld nur gestundet und könnte zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Austrian Airlines wieder ohne Hilfe von außen stabil auf eigenen Beinen steht, ausbezahlt werden. Bei Lufthansa ist die Diskussion aber eine komplett andere. Es geht nicht um Gehaltsbestandteile aus dem Vorjahr, sondern darum wie Spitzenmanager trotz des vertraglich vereinbarten Boni-Verbots in den Genuss von Sonderzahlungen kommen könnten. Ein durchaus sehr heißes Eisen, wenn ein Unternehmen

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Lufthansa: 700.000 Kunden warten noch auf ihr Geld

Rund drei Milliarden Euro habe die Lufthansa Group bislang an Kunden zurückbezahlt. Dies teilte der Konzern am Freitag mit. Allerdings hätte die Rückzahlung gemäß der Gesetzeslage binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Seitens der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wurde diesbezüglich eine Klage bei Gericht eingebracht. Lufthansa erklärt in einer Medienaussendung, dass bis 30. September 2020 rund drei Milliarden Euro an etwa sieben Millionen Kunden erstattet wurden. Die Angabe soll die Tochtergesellschaften einschließen. Demnach sollen noch rund 700.000 Kunden auf Rückzahlungen in der Höhe von etwa 350 Millionen Euro warten. Der Konzern schreibt: „Ständig wechselnde Reisestriktionen und die aktuellen politischen Beschlüsse zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder kurzfristig und umfangreich zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen.“ Lufthansa Group Airlines       Betrag ausbezahlter Erstattungen In Mrd. EUR  3,0 Anzahl erstatteter Tickets in Mio. 7,0 Anzahl insgesamt noch offener Erstattungsanträge (inkl. neuer Anfragen) in Mio.   0,7

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