Deutschland

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Aegean Airlines: Großes Deutschland-Angebot im Winter

Der Carrier legt den Fokus – wie soll es auch anders sein – besonders auf Deutschland. Im Winterflugplan könne man sich auf Direkt-Verbindungen von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart nach Athen freuen, wie es in einer Aussendung heißt. Passagiere aus Düsseldorf, Frankfurt, München und Stuttgart können zudem während des gesamten Winterflugplans direkt nach Thessaloniki fliegen. Heraklion wird weiterhin von Düsseldorf und Stuttgart (bis zum 31. Oktober), Frankfurt (bis zum 27. November) sowie München (bis zum 28. November) angeflogen. Non-Stop-Flüge von Frankfurt (bis 31. Oktober) und München (bis 30. Oktober) nach Rhodos bietet die Fluggesellschaft ebenfalls an. Von den Drehkreuzen Athen und Thessaloniki aus bietet Aegean Airlines zahlreiche Anschlussverbindungen zu Zielen in Griechenland wie Heraklion, Chania, Korfu, Kos, Mykonos, Naxos, Santorin und Zakynthos. Bei Reisen nach Griechenland ist im Zuge der Coronavirus-Krise eine Online-Registrierung erforderlich. Urlauber müssen das Online-Formular „Passenger Locator Form“ (PLF) spätestens am Tag vor dem Abflug ausfüllen.

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Ryanair: Weniger Flüge am Flughafen Hahn

Schlechte Nachrichten für den Flughafen Hahn: Billig-Flieger Ryanair streicht sein ohnehin schon mageres Flugangebot am ehemaligen Militärstandort weiter zusammen. Wie am Donnerstag aus der Ryanair-Buchungsseite im Internet hervorging, kürzt die irische Airline im kommenden Winter ihr Angebot. Sei das Unternehmen im vergangenen Winter noch zu 17 Flugzielen von dem Airport aus gestartet, sind es nun nur noch zehn Verbindungen – vier davon mit zwei Flügen und sechs mit lediglich einem Flug pro Woche. Generell herrsche im Terminal ungewohnte Stille, wie t-online.de berichtet. Denn aktuell würden nur noch zwei Passagier-Airlines den Flughafen anfliegen: Ryanair und Wizzair.

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Deutscher Reiseveranstalter klagt gegen geplante Quarantäne-Regeln

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour zieht gegen die Quarantäne-Regelung, die am 15. Oktober 2020 in Deutschland in Kraft treten soll, vor Gericht. Das Hauptargument ist, dass alle Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten künftig fünf Tage in Quarantäne müssen, Inlandsreisende jedoch nicht. Die Geschäftsleitung brachte beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein. In diesem wird das Gericht ersucht die neue Regelung zu überprüfen. Das Unternehmen ergreift bewusst in Schleswig-Holstein das Rechtsmitteln, denn dort und in Mecklenburg-Vorpommern müssen bereits jetzt Türkei-Rückkehrer in Quarantäne. Allerdings sieht eine bilaterale Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik und der Türkei das nicht vor, wenn man sich in bestimmten Regionen aufgehalten hat. Ein negativer PCR-Test befreit gemäß der Vereinbarung zwischen den beiden Staaten von der Quarantäne. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben jedoch eigene Verordnungen erlassen, die Quarantäne verlangen. Im Grunde sind diese sehr ähnlich der geplanten deutschlandweiten Regelung. Bentour geht dabei durchaus kreativ vor, denn man tritt gar nicht selbst als Kläger auf, sondern übernimmt für eine Kunden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten. Ziel ist es offenbar eine gerichtliche Entscheidung noch vor dem 15. Oktober 2020 herbeizuführen. Im Optimalfall könnte diese die Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikoländern zu Fall bringen oder zumindest verzögern. In Italien kippte ein Gericht die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests auf Sardinien und begründete die Entscheidung damit, dass das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt wird.

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Quartalszahlen: 40 Prozent Rückgang in Dortmund

Im dritten Quartal des Jahres 2020 zählte der Flughafen Dortmund 462.252 Fluggäste. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum waren es somit um 40 Prozent weniger Reisende. Der Airport weist allerdings darauf hin, dass die Passagierentwicklung in den einzelnen Monaten sehr unterschiedlich verlaufen ist. Die Erholung des Luftverkehrs, die im Juli 2020 begann, setzte sind zu Beginn des dritten Quartals fort. Im Juli nutzten 134.192 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das sind halb so viele, wie im Juli 2019. In den ersten beiden August-Wochen kam es durch die Base-Eröffnung der Wizzair nochmal zu einem deutlichen Anstieg der Passagierzahlen, sodass der Dortmund Airport im gesamten August rund 71 Prozent seiner Fluggäste (181.250) aus dem Vorjahr wieder begrüßen durften. Die Anzahl der Flüge sank im gleichen Zeitraum um vier Prozent. Seit dem Ende der Sommerferien, gingen die Passagierzahlen wieder deutlich zurück. Neben dem Ferienende liegt das vor allem daran, dass die Infektionszahlen in vielen Urlaubsländern steigen und das RKI stetig neue Risikogebiete ausweisen muss. Auch zahlreiche Strecken ab dem Dortmund Airport sind betroffen. Darunter beliebte Ziele wie Mallorca, Budapest, Wien und Lissabon. Andere Länder wiederrum haben Einreisesperren oder Restriktionen für Reisende aus Deutschland verhängt. Das Streichen von Verbindungen und die Ausdünnung des Flugplans sind die Folge. Im September sanken die Passagierzahlen deshalb wieder auf 56 Prozent des Vorjahresniveaus (141.371). „Nachdem im Sommer deutlich mehr Passagiere als erwartet ab Dortmund geflogen sind, flacht die gute Entwicklung zuletzt durch neue Reisewarnungen und Restriktionen wieder ab. Der Winterflugplan deutet darauf hin, dass wir im

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Tui plant für 2021 mit 80 Prozent Kapazität

Der Reiseveranstalter Tui gibt einen ersten Ausblick für 2021: Die Kapazität soll rund 80 Prozent jenes Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie im Programm hatte, ausmachen. Konzernchef Fritz Joussen hofft auf eine rasche Erholung, mit der er jedoch nicht vor 2022 rechnet. Hinsichtlich der Vorausbuchungen für die Sommersaison 2021 stehe der Tui-Konzern durchaus gut da. Man habe im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitpunkt sogar ein Plus von 84 Prozent verzeichnet. Tui hat aber auch eine Vermutung woran das liegen könnte: Viele Kunden nahmen Gutscheine an und lösten diese für Neubuchungen für das Jahr 2021 gleich wieder ein. Entscheidend wird aus der Sicht von Tui-Vorstand Joussen aber wie sich das Buchungsverhalten im ersten Quartal des Jahres 2021 entwickeln wird. Dieses könnte dann für Anpassungen des Sommerangebots herangezogen werden. Hoffnungen setzt Tui auch auf Schnelltests und fordert eine rasche Zulassung. Diese sollten als Alternative zu Reisewarnungen und Quarantäne eingesetzt werden. Auch fordert der Konzern, dass die Warnungen gezielt für betroffene Regionen und nicht weiterhin für ganze Staaten ausgesprochen werden sollten. Die sprichwörtliche Erlösung könnte- so Joussen – mit der Zulassung und der allgemeinen Verfügbarkeit von Impfstoffen kommen. Je früher das eintritt, desto besser. Im Zuge der Corona-Pandemie nimmt die Tui Group auch einen empfindlichen Personalabbau vor. So fallen rund 8.000 Jobs weg und die deutsche Tochter Tuifly verkleinert die Flotte auf 17 Maschinen. Das Comeback auf der Langstrecke ab Düsseldorf ist zumindest vorläufig abgeblasen.

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Weeze: Exxareo stationiert zweite Premier 1A

Im Bereich der Business Aviation gibt es am Flughafen Niederrhein Neuigkeiten: Die dort ansässige Bedarfsfluggesellschaft Exxaero flottet eine zweite Maschine des Typs Beechcraft Hawker Premier 1A ein. In Weeze hat das Unternehmen und zwei sechssitzige Jets stationiert. Das ursprünglich niederländische Privatjet-Unternehmen Exxaero freut sich sehr über diese neueste Erweiterung seiner deutschen Flotte, sagt der CEO Rogier Buijs. „Angesichts der anhaltenden globalen Gesundheitskrise entscheiden sich immer mehr Menschen für die Vorteile des Privatfliegens gegenüber dem kommerziellen Fliegen. Wir sehen derzeit eine erhöhte Nachfrage, insbesondere nach kleineren Privatjets. Der zweite Premier 1A ist für unsere Flotte eine sehr willkommene Ergänzung und wird nicht nur unsere Position auf dem deutschen Markt stärken. Es ermöglicht uns auch, unsere High-End-Dienstleistungen sowohl bestehenden als auch neuen Kunden in den östlichen Regionen der Niederlande noch besser anzubieten“. Im Laufe der Jahre hat Exxaero einen etablierten Namen in der niederländischen privaten Luftfahrtindustrie entwickelt. Neben den Niederlassungen in Amsterdam und Eindhoven hat das Unternehmen im vergangenen Jahren sein Geschäft nach Deutschland ausgeweitet, wo es vom Flughafen Weeze aus mit einem eigenen deutschen Luftverkehrsbetreiberzeugnis operiert und eine enge Beziehung zu seiner Tochtergesellschaft Solid Handling unterhält. Neben dem Premier 1A betreibt die Fluggesellschaft eine vielfältige Flotte von Privatjets wie die Dassault Falcon 7X, verschiedene Falcon 900 und die Cessna Citation Sovereign.

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Frankfurt: Lufthansa baut touristische Langstrecke weiter aus

Die Lufthansa Group wird im Sommer 2021 mit Punta Cana, Anchorage, Mombasa und Sansibar vier weitere touristische Langstreckenziele ab Frankfurt am Main anbieten. Zusätzlich will der Konzern Mauritius und die Malediven auch im Sommerflugplan 2021 ansteuern. Die Betriebsführung wird der neuen Tochtergesellschaft Ocean GmbH obliegen. Punta Cana wird ab 29. März 2021 dreimal pro Woche angeflogen. Sansibar wird ab 31. März 2021 mit Zwischenstopp in Mombasa angeboten. Derzeit sind zwei wöchentliche Umläufe geplant. Die Destination Anchorage wird Lufthansa am 3. Juni 2020 aufnehmen und dreimal pro Woche bedienen. Mauritus und Malé werden nicht nur in der Winterflugplanperiode angeboten, sondern in den Sommer 2021 verlängert. Die operative Durchführung der Flüge nach Punta Cana, Anchorage und Mauritius wird durch Brussels Airlines erfolgen. Weiters sind diese auch über Eurowings buchbar. Die Ziele Malé, Mombasa und Sansibar werden unter dem Lufthansa-Brand vermarktet. Der Kranich-Konzern schreibt zur Strategie: „Das Ziel von Lufthansa ist es, die Zukunft der Touristik aktiv mitzugestalten. Dies war bereits vor der Corona-Pandemie ein strategischer Schwerpunkt. So wurden bereits seit Anfang Juli 2019 zahlreiche zusätzliche touristische Destinationen angeboten.“

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Der BER ist jetzt ein Flughafen mit allen Genehmigungen

Der Berlin-Brandenburg-Airport ist jetzt auch aus juristischer Sicht ein Flughafen, denn die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg erteilte am Donnerstag die Gestattung der Betriebsaufnahme und überreichte das Flughafenbetreiberzeugnis. Die beiden Dokumente sind zum Betrieb eines Verkehrsflughafens in Deutschland zwingende Voraussetzung. Mit den notwendigen Genehmigungen in der Tasche sieht man beim BER nun der Eröffnung, die Ende Oktober stattfinden wird, sehr gelassen und mit großer Freude entgegen. Dazu Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup: „Ich freue mich über diese beiden für uns wichtigen Zeugnisse der Luftfahrtbehörde. Wir konnten nachweisen, dass die gesamte Flughafenanlage und die eingebaute Ausrüstung den Vorgaben entsprechen und ordnungsgemäß funktionieren. Nachdem uns das Bauordnungsamt Ende April die Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 erteilt, haben wir jetzt die letzten erforderlichen Bescheide, dass wir einen nach allen Vorschriften und Regularien betriebsbereiten Flughafen haben. Nach menschlichem Ermessen steht einer Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020 nichts mehr entgegen.“ Die BER-Inbetriebnahme beginnt mit der Eröffnung des Terminals 1 des BER am 31. Oktober 2020. An diesem Tag werden parallel eine Maschine der Easyjet  sowie eine Maschine der Lufthansa ankommen und als Erste am Main Pier des neuen Terminals empfangen und abgefertigt werden. Am Morgen des 4. Novembers nimmt die FBB die südliche Start- und Landebahn mit der Landung einer Maschine der Qatar Airways in Betrieb. Ab diesem Tag gelten dann auch die neuen Nachtflugbeschränkungen des BER. Enden wird der Umzug von Tegel zum BER mit dem letzten Flug einer Air France von Berlin-Tegel nach Paris am 8. November 2020. „Der Flughafen Willy Brandt ist

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Münster: Lufthansa stockt München-Anbindung kräftig auf

Der deutsche Regionalflughafen Münster/Osnabrück kann sich über eine kräftige Frequenzsteigerung auf der München-Strecke erfreuen. Lufthansa wird ab 25. Oktober 2020 unter der Woche bis zu viermal täglich zwischen den beiden Airports fliegen. Damit sind für die Region wichtige Anschlüsse am Kranich-Hub München sichergestellt. Anfang Juni hatte Lufthansa die Flüge zunächst mit zwei täglichen Starts wieder aufgenommen und dann im Sommer auf drei erhöht. „Die nochmalige Aufstockung in schwierigen Zeiten zeigt den nach wie vor extrem starken Markt und die Nachfrage nach dieser Geschäftsreiseverbindung in der FMO-Region“, sagte Münster/Osnabrück-Geschäftsführer Rainer Schwarz. Für den FMO sei diese Entscheidung sehr wichtig, da Lufthansa an anderen Standorten aktuell Verbindungen nach München gekürzt oder sogar ganz eingestellt habe.

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Verschleppte Erstattungen: Deutsche Gerichte verzeichnen Flut an Klagen

Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Allein bei zehn deutschen Gerichten sind 45.000 Fälle anhängig, bei denen Konsumenten gegen Airlines und/oder Veranstalter klagen. Zumeist geht es um noch immer nicht erfolgte Rückerstattungen abgesagter Flüge bzw. Pauschalreisen. Dies teilte der Deutsche Richterbund mit. Das Fachmagazin „Deutsche Richterzeitung“ führte eine Umfrage unter den Richtern durch und dabei wurde festgestellt, dass unmittelbar nach der Lockdown-Zeit die eingebrachten Klagen aufgrund nicht erhaltener Erstattungen gegen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter einen regelrechten Boom erlebt haben. Bei abgesagten Flügen sind Airlines gesetzlich dazu verpflichtet den bezahlten Ticketpreis vollständig zu erstatten. Damit nahm man es aber alles andere als genau. Der Deutsche Richterbund nennt auch Zahlen: In Köln sind derzeit rund 9.500 Klagen anhängig, in Düsseldorf etwa 9.000, in Frankfurt rund 7.500, in Berlin und München etwa 4.000. Die Liste lasse sich lang fortsetzen, denn es soll kaum ein deutsches Amtsgericht geben, das nicht mit Klagen von Konsumenten, die auf ihr Geld warten, regelrecht überschwemmt wird. Möglicherweise liegt es auch daran, dass viele so genannte Fluggastrechte-Portale die Krise zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle genutzt haben. So wird gegen Provision die Eintreibung des nicht-erstatteten Ticketgelds angeboten. Die Anbieter ziehen in außergewöhnlich hohem Umfang vor Gericht.

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