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Air France: 60 Euro Rabatt auf letzte Tegel-Tickets

Air France wird am 8. November 2020 den letzten Linienflug ab Berlin-Tegel durchführen. Der Carrier bietet anlässlich des für die Luftfahrt historischen Ereignisses einen Rabattcode an, mit dem eine Ermäßigung in der Höhe von 60 Euro gewährt wird. Das Unternehmen hat unter diesem Link alle Informationen und Bedingungen zur Nutzung des Codes BYETXL8NOV bereitgestellt. Der Rabatt gilt nur für den Flug AF1135 am 8. November 2020 von Berlin-Tegel nach Paris-Charles de Gaulle. Der Rückflug kann aber bis 31. August 2021 erfolgen. Air France weist in einer Aussendung darauf hin, dass die Möglichkeit besteht am 8. November 2020 von Berlin wieder zurück nach Berlin fliegen. Die Verbindung AF1134 hebt um 20 Uhr 40 in Paris-CDG ab und wird um 22 Uhr 35 am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg landen. „Mit Flug AF1235 von Tegel nach Paris hat Air France die Ehre, sich als letzte Airline vom Flughafen Berlin-Tegel zu verabschieden und schließt damit ein wichtiges Kapitel in der deutsch-französischen Luftfreundschaft. 60 Jahre lang leistete Air France mit der Verbindung nach Tegel einen Beitrag bei der Annäherung von Deutschland und Frankreich. Mit den Flügen vom neuen Flughafen BER schlagen wir nun ein neues Kapitel auf und freuen uns, die traditionsreiche Verbindung von Paris nach Berlin weiterzuführen“, so Stefan Gumuseli, Deutschland-Chef von Air France-KLM. Am 8. November 2020 startet Air France zweimal vom neuen Berlin Brandenburg Airport (BER) nach Paris-Charles de Gaulle. Mit dem dritten Flug, AF1235, um 15.00 Uhr, verabschiedet Air France sich als letzte Airline vom Airport Berlin-Tegel. Zum Einsatz auf der historischen

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Neu ab Weeze: Oradea

Der deutsche Regionalflughafen Weeze musste zuletzt um die Präsenz seines größten Kunden zittern, doch nun kündigt Ryanair eine neue Strecke an. Ab Dezember 2020 wird der Lowcoster zwei wöchentliche Umläufe nach Oradea in Rumänien anbieten. „Wir freuen uns über die neue Ryanair-Winterroute: Oradea, die westrumänische Großstadt direkt an der Grenze zu Ungarn ist ein weiteres gefragtes Flugziel für Urlauber und Geschäftsreisende“, erklärt Holger Terhorst, Marketingleiter am Flughafen Weeze. „Ryanair freut sich, ab Dezember 2020 eine neue Strecke von Weeze nach Oradea (Rumänien) aufzunehmen, die im Rahmen unserer Weeze-Flugpläne für Winter 2020 und Sommer 2021 zweimal wöchentlich bedient wird. Kunden können ab sofort Flüge nach Oradea bis Oktober 2021 buchen“, so Jason Mc Guinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Abschied: Berlin-Tegel öffnet die Besucherterrasse

Am 8. November 2020 soll der Flughafen Berlin-Tegel nach dem Abflug einer Air-France-Maschine nach Paris-Charles de Gaulle für immer geschlossen werden. Derzeit ist geplant, dass der Jet gegen 15 Uhr 00 abheben soll, danach endet eine Ära in Berlin. Rückblick: Tegel wurde am 2. Jänner 1960 – damals noch sehr provisorisch – eröffnet. Eine Lockheed Super Constellation der Air France war das erste Flugzeug, das auf dem damals neuen Airport landete. Zunächst blieb aber der Zentralflughafen Berlin-Tempelhof die Nummer Eins in Berlin, doch das änderte sich über die Jahre. 1974 wurde das heutige sechseckige Terminal eröffnet, das eigentlich um ein weites Sechseck hätte erweitert werden sollen. Tempelhof wurde übrigens 1975 für den zivilen Flugverkehr geschlossen und hatte von 1981 bis 2008 ein Comeback. In Tegel setzte man auf zum Teil kuriose Erweiterungen wie den Umbau von Parkdecks oder provisorische Container-Terminals. Sofern nicht noch ein Luftfahrt-Wunder geschieht ist am 8. November 2020 Schluss in Tegel. Die letzten regulären Linienflüge finden am 7. November 2020 statt. Anschließend wird der Flughafen Berlin-Brandenburg inklusive der Schönefeld-Terminals genutzt. Berlin ist dann eine Single-Airport Hauptstadt. Die Betreibergesellschaft lädt die Bevölkerung und alle Luftfahrtinteressierten dazu ein den Otto-Lilienthal-Flughafen nochmals live zu erleben. Daher wird im Zeitraum von 3. Oktober bis 7. November 2020 die Besucherterrasse bei freiem Eintritt geöffnet. Im Zeitraum von 11 Uhr 00 bis 20 Uhr 30 können maximal 900 Personen pro Tag die Aussicht genießen. Achtung: Aufgrund der Coronamaßnahmen muss unter dem Link www.danketegel.berlin eine kostenlose Registrierung vorgenommen werden. Auch die Anmeldung von bis

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Deutschland: Nur 5 Prozent wollen in den Herbstferien ins Ausland

Plante man noch letztes Jahr alle seine Urlaube im Voraus, möchte nur jeder zwanzigste Deutsche in den Herbstferien ins Ausland reisen. Dies ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Neun Prozent planen für die Schulferien nach wie vor eine Auszeit innerhalb des Landes. Sieben Prozent der Befragten haben sich umentschieden und verzichten nun wegen der Corona-Kris auf eine zuvor geplante Auslandsreise. Dem gegenüber werden zwei Prozent der Befragten einen in Deutschland geplanten Ausflug sein lassen. Mehr als zwei Drittel der Befragten hingegen (70 Prozent) werden gar nicht die Reisekoffer packen und die Ferien zuhause verbringen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte vorige Woche angesichts steigender Corona-Infektionszahlen von Auslandsreisen in den unmittelbar bevorstehenden Herbst- und Winterferien abgeraten.

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Sicherheit: Vertragsverlängerung für Fraport in Stuttgart

Die Security-Tochter der Fraport AG, FraSec, wird auch weiterhin am Flughafen Stuttgart-Echterdingen für die Passagier- und Gepäckkontrollen zuständig sein. Das Bundesministerium des Inneren verlängerte den Auftrag für vier Jahre bis zum 31. Oktober 2024. Das Unternehmen konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung erneut durchsetzen. Seit Januar 2014 hält FraSec am baden-württembergischen Hauptstadtflughafen den Auftrag zur Kontrolle von Passagieren und Gepäck. Nachdem das Beschaffungsamt bereits zweimal die Option zur Verlängerung des Vertrags genutzt hatte, wurde noch in diesem Jahr die reguläre Ausschreibung der Sicherheitsdienstleistung erforderlich. Trotz der unsicheren Verkehrsprognose aufgrund der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Risiken, beteiligte sich FraSec an dem umfangreichen Ausschreibungsverfahren und konnte den Auftrag schließlich an Land ziehen. Neben dem Flughafen Stuttgart ist FraSec ebenfalls an den Standorten Frankfurt, Köln/ Bonn sowie Berlin tätig. „Die bisherigen Leistungen der Station Stuttgart haben nicht nur zu einer umfangreichen Orts- und Prozesskenntnis am Standort, sondern vor allem auch zu einer vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der örtlichen Bundespolizeidirektion sowie dem Flughafenbetreiber beigetragen. Wir freuen uns daher sehr, dass dies nun mit der erneuten Beauftragung belohnt wurde. Die Zuschlagserteilung zeigt, dass FraSec selbst in diesen schwierigen Zeiten mit hoher Qualität, Engagement und Sachverstand bei den Auftraggebern überzeugen kann“, so Martin Budweth, Vorsitzender der FraSec-Geschäftsführung. Die neue Beauftragung sieht unter anderem auch eine eigenverantwortliche Übernahme von Planungs- und Steuerungsaufgaben am Airport durch den Sicherheitsdienstleister vor. Mit dem Auftragsbeginn zum 1. November 2020 obliegt es FraSec dann, die Passagierströme am Airport richtig zu interpretieren und infolge dessen über die Öffnung und Schließung

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Externe machen’s billiger: Eurowings kündigt Lufthansa Technik

Die Lufthansa-Tochter Eurowings lässt künftig die Line-Maintenance in Düsseldorf und Hamburg nicht mehr von der Konzernschwester Lufthansa-Technik durchführen. Drittanbieter könnten diese Leistungen billiger erbringen, berichtet das Portal Airliners.de. Bereits zum 1. November 2020 wird Lufthansa Technik Düsseldorf nicht mehr an den Eurowings-Maschinen arbeiten. In Hamburg erfolgt der Wechsel Anfang 2021. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber Airliners.de und sagte, dass sich der konzerneigene Wartungsbetrieb im Rahmen eines Vergabeprozesses nicht gegenüber Mitbewerbern habe durchsetzen können. Eurowings setzt daher künftig auf billigere externe Dienstleister. Welche Auswirkungen dies auf die Lufthansa-Technik-Standorte Düsseldorf und Hamburg haben wird, ist noch vollkommen unklar. Der Kranich-Ableger ist an den beiden Airports einer der größten Kunden im Bereich Line-Maintenance.

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„Gut’s Nächtle“ für Lauda-Basis Stuttgart

Die Ryanair-Flugnummer FR 3310 hat für die Stuttgarter Lauda-Crews eine besondere Bedeutung, denn das war’s dann. Schluss, Aus und vorbei. Der letzte kommerzielle Linienflug, der mit einem Lauda-Airbus A320 durchgeführt wurde, hob um 16 Uhr 20 in Richtung Malaga, also ins –nach der Definition des Robert-Koch-Instituts – Risikogebiet. Die Kündigung haben bereits alle im Sommer bekommen, jedoch neue Jobs hat so gut wie niemand. Video-Impressionen vom letzten kommerziellen Lauda-Start der Basis Stuttgart:Sollte das Video nicht angezeigt werden, so kann es auch unter diesem Link abgerufen werden. Die meisten Stuttgarter Lauda-Piloten und –Flugbegleiter werden nun Kunden des deutschen Arbeitsamts und die Aussichten auf einen neuen fliegenden Arbeitsplatz sind angesichts der Corona-Pandemie und der momentan miesen Marktlage denkbar schlecht. Entsprechend tief sitzen Wut, Enttäuschung und durchaus auch Hass, wenn zwei Namen fallen: Ryanair und Michael O’Leary. Der irische Lowcoster war bereits vor der Übernahme der Laudamotion am Flughafen Stuttgart tätig, doch glücklich wurde man nie. Der schwäbische Markt hielt nicht viel von Ryanair, von der man ja so viel schlechtes in der Zeitung liest und dementsprechend war die Performance nicht sonderlich berauschend. Da kam der Name des zwischenzeitlich verstorbenen Mannes mit der roten Kappe gerade recht, denn Niki Lauda hatte in Deutschland – wohl bedingt durch seine RTL-Auftritte – einen ausgezeichneten Ruf. Dementsprechend schnell handelten die Iren und zogen die Marke Ryanair aus Stuttgart zurück und pushten dort das Lauda-Brand. Man pflasterte am Airport gefühlt jede verfügbare Werbefläche voll und leistete sich mit dem Terminal 1-West sogar einen exklusiv genutzten Check-In-Bereich. Dass

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Kommt Prime Air schon bald nach Europa?

Nach Informationen des Fachportals Skyliner Magazine hat die irische Fluggesellschaft ASL Airlines Ireland eine erste, aus zweiter Hand umgebaute Boeing 737-800F übernommen, welche in den Farben des virtuellen Logistikdienstleisters Prime Air nach Shannon überstellt wurde. Schon seit längerem wird über den Einstieg der virtuellen Frachtfluggesellschaft Prime Air, welche seit 2015 in den USA für den börsennotierten Onlineversandhändler Amazon mit derzeit 63 Frachtflugzeugen über den Mainhub Cincinnati unterwegs ist, auch in Europa spekuliert. Aktuell fungiert Express-Frachtdienst DHL als wichtige Logistikkette innerhalb Europas für Amazon. Ein Teil der Frachtdienste für den Onlineriesen könnten nun tatsächlich an den europäischen Ableger der Prime Air ausgelagert werden, zum Aufbau dieser Logistikmarke sucht Amazon seit geraumer Zeit am Standort Leipzig/Halle rund 200 neue Mitarbeiter. Schon vor einem Jahr wurde  in Logistikkreisen darüber berichtet, dass der multinationale ACMI-Anbieter ASL Aviation Group mit Stammsitz in Dublin die europäische Plattform von Prime Air sein würde und bis zu 10 Frachtflugzeuge für Amazon einsetzen könnte. Unklar ist noch, welches Netzwerk Prime Air in Europa fliegen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass – wie in den USA – vornehmlich große Amazon-Verteilzentren im ersten Schritt miteinander verbunden werden. Aktuell betreibt Amazon in Deutschland größere Verteilerstandorte in Leipzig sowie Bad Hersfeld (nahe Kassel), in Polen bei Breslau, Wroclaw und Katowice sowie im Vereinigten Reich nahe Doncaster. Bereits seit einiger Zeit betreibt ASL Airlines für Amazon bis zu sechs wöchentliche Frachtflugverbindungen von Wroclaw nach Doncaster via Kassel-Calden. Für den österreichischen Markt betreibt Amazon seit 2018 das Logistik- und Verteilerzentrum im niederösterreichischen Großebersdorf und unterhält

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Dortmund: Die Ära Udo Mager endet

Sieben Jahre lang leitete Udo Mager die Geschicke des Dortmunder Flughafens. Am 30. September wird der Manager seinen letzten Arbeitstag absolvieren und anschließend in den Ruhestand treten. Einen Tag später übernimmt Ludger van Bebber, der momentan den Weeze Airport leitet. Im Jahr 2019 erzielte Dortmund mit rund 2,72 Millionen Passagieren das beste Ergebnis in der Geschichte des Airports. Das Defizit konnte auf 0,4 Millionen Euro gesenkt werden, doch dann kam das Jahr 2020. . „Ich erinnere mich noch genau an den 13. März 2020. Ich habe unserem Aufsichtsrat an dem Tag das beste Jahresergebnis in der Geschichte des Flughafens vorgestellt“, so Udo Mager. Nur eine Woche später sank das Passagieraufkommen auf unter 1.000 Reisende pro Tag ab, Gastronomie, Besucherterrasse und der Duty-Free-Shop mussten schließen. „Das waren für uns alle schwere Zeiten. Als Geschäftsführer habe ich gedacht ´Hoffentlich geht das gut! Die Passagierzahlen sanken im Laufe der Monate April und Mai weiter, teilweise hatten wir gar keinen Fluggast am Tag“, erzählt Mager. Am 18. Juni 2020 kam dann der große Lichtblick: Wizzair kündigte die Eröffnung der ersten Basis auf deutschem Boden an. Während der scheidende Flughafendirektor den Arbeitsstress gegen den Ruhestand eintauscht, geht es für Ludger van Bebber am 1. Oktober 2020 als Geschäftsführer in Dortmund los. „Der Flughafen in Dortmund hat sich in den letzten Jahren hervorragend entwickelt. Mich reizt die Aufgabe diesen Standort in einer prosperierenden Großstadt mit einem professionellen Team weiter zu entwickeln. Das Jahr 2021 wird sicherlich noch deutlich im Licht der Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie

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Langsame Erstattungen: Verbraucherzentrale klagt Lufthansa

Die verschleppten Erstattungen von Flugtickets, die während der Lockdown-Phase aufgrund von Streichungen nicht genutzt werden konnten, haben nun ein gerichtliches Nachspiel für Lufthansa. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg teilte mit, dass beim Landgericht Köln eine Klage eingebracht wurde. Zuvor habe man den Kranich Konzern abgemahnt und dazu aufgefordert die Passagiere über die gesetzliche Erstattungsfrist von sieben Tagen zu informieren sowie diese auch einzuhalten. Nach Angaben der Verbraucherzentrale soll Lufthansa auf das Schreiben nicht reagiert haben, weshalb die Konsumentenschützer nun vor Gericht ziehen. Die Vorwürfe, die seitens der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg erhoben werden, wiegen schwer. So unterstellt man Lufthansa, dass gezielte Desinformation betrieben wurde und Umbuchungen regelrecht aufgeschwatzt wurden, aber auf die Erstattungsmöglichkeit gar nicht hingewiesen wurde. Die Konsumentenschützer geben hierzu weiters an, dass konkrete Fälle dokumentiert sind. Die Verbraucherzentrale vertritt in ihrer Medienerklärung die Ansicht, dass ein Unternehmen, das mit staatlichen Finanzmitteln unterstützt wird, sich nicht vor seinen gesetzlichen Pflichten drücken darf. Konsumenten, denen falsche Informationen gegeben werden und somit gar nicht wussten, dass ein gesetzlicher Anspruch auf Rückzahlung binnen sieben Tagen besteht, wären getäuscht worden. Lufthansa reiht sich übrigens in eine ganze Reihe von Unternehmen aus der Luftfahrt- und Touristikbranche, die ebenfalls von der Verbraucherzentrale geklagt wurden, ein. Die Kranich-Tochter Eurowings muss sich ebenfalls vor Gericht erklären. Insgesamt gehen die Konsumentenschützer gegen sechs Unternehmen vor.

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