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SunExpress: Bodrum neu ab Wien und Köln/Bonn

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunEpress befindet sich mitten in den Planungen für den Sommerflugplan 2021. Zwei neue Strecken ab Bodrum sind bereits veröffentlicht. Dabei handelt es sich um je einen wöchentlichen Flug nach Wien-Schwechat. Vorliegenden Flugplandaten nach soll der Wien-Umlauf in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt. Der Mittelstreckenjet hebt dabei unter der Flugnummer XQ606 um 23 Uhr 30 Lokalzeit in Bodrum ab und erreicht die österreichische Hauptstadt am Folgetag um 1 Uhr 00 Lokalzeit. Der Rückflug XQ607 verlässt Wien um 1 Uhr 50 und erreicht die türkische Stadt um 5 Uhr 15. Flug XQ606 verlässt jeweils an Freitagen um 22 Uhr 15 den Flughafen Bodrum. Köln/Bonn erreicht man um 0 Uhr 50 am Folgetag. Der Rückflug XQ601 habt um 1 Uhr 45 ab und kehrt um 6 Uhr 00 in die türkische Metropole zurück. Auch diese Route wird mit Boeing 737-800 bedient.

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Green Airlines: Weder Anmeldung noch Flugplan am FKB vorgelegt

Eigentlich müssten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden die Sektkorken knallen, denn mitten in der Corona-Pandemie will mit Green Airlines ein Newcomer die Inlandsstrecke nach Berlin aufnehmen. Auch Hamburg und Sylt sind auf der Homepage des Anbieters bereits angekündigt. Doch auf der Webseite des Airports fehlt jeglicher Hinweis auf das Angebot der haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft. Das hat seinen guten Grund, erklärt eine Sprecherin des Baden-Airparks gegenüber Aviation.Direct. Ob mit Air Alsie ein gültiger Chartervertrag unterschrieben wurde oder nicht, beantwortete Green Airlines nicht, sondern bringt selbst Chalair Aviation ins Spiel. Eine Prognose zum Angebot dieser Flüge können wir aktuell nicht geben. Unter Corona-Bedingungen wird ein solches Flugangebot nach unseren Erfahrungen zu Beginn größere Verluste einfliegen. Sprecherin der Baden-Airpark GmbH Über AOC und OL verfügt die „Green Airlines UG (haftungsbeschränkt)“ selbstverständlich nicht. Das Geschäftsmodell besteht darin, dass ein Turbopropflugzeug bei der dänischen Air Alsie gechartert werden soll und die Sitzplätze dann auf eigene Rechnung vermarktet werden. Gelegentlich nennt man solche Konstruktionen auch „virtuelle Airline“. Doch angemeldet hat man das Flugangebot, das am 1. November 2020 aufgenommen werden soll, bislang weder in Karlsruhe/Baden-Baden noch am Berlin-Brandenburg Airport. Auch scheint man in der Slotzuweisung des BER nicht auf. Eine Sprecherin des Baden-Airparks erklärte auf Anfrage: „Selbstverständlich würden wir uns am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden (FKB) sehr freuen, wenn wir unseren Fluggästen wieder innerdeutschen Flugverkehr und insbesondere, die für die Region wichtige Linienverbindung zwischen dem FKB und Berlin bieten könnten. Aus diesem Grund sind wir bereits seit Anfang des Jahres immer wieder mit einem Vertreter von Green Airlines im

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Gericht weist Antrag gegen Quarantäne-Regeln ab

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour brach beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein – Aviation.Direct berichtete. Doch das Gericht schmetterte den Antrag ab – und das noch am Tag des Eingangs.  Die Geschäftsleitung wollte der deutschlandweit geplanten Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten einen Riegel vorschieben. Gemäß einer derzeit geltenden Regelung in Schleswig-Holstein müssen Türkei-Rückkehrer fünf Tage lang in Selbstisolation verharren, auch nach Vorzeigen eines negativen PCR-Tests. Dies sei unverhältnismäßig, bekräftigt Veranstalterchef Deniz Ugur.  Das Gericht lieferte noch keine Begründung für die Ablehnung. Diese soll in den nächsten Tagen nachgereicht werden, wie reisevor9.de berichtet. Dann wolle man noch einmal über das weitere Vorgehen beraten. „Die fehlende Begründung lässt alles noch offen. Wir sehen mit der Quarantäneregelung des Landes Schleswig-Holstein nach wie vor die Grundrechte unserer Gäste als unangemessen beeinträchtigt an“, so der Bentour-Chef.

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Sun Air kündigt Comeback in Friedrichshafen und Düsseldorf an

Der Flughafen Friedrichshafen befindet sich momentan in einer Art unfreiwilligem Dornröschen-Schlaf, zumindest was den innerdeutschen Flugverkehr anbelangt. Der British-Airways-Franchisenehmer Sun Air of Scandinavia plant ab 18. Jänner 2021 die Düsseldorf-Strecke wiederaufzunehmen. Der Carrier teilte weiters mit, dass am 11. Jänner 2021 die Verbindung zwischen Billund und Düsseldorf ebenfalls wiedereröffnet wird. Ab 2. November 2020 will Sun Air ab dem dänischen Airport die Strecken nach Oslo, Manchester, Brüssel und London-City bedienen. Die Wiederaufnahmen wurden teilweise bereits mehrfach verschoben. Die Flotte des Carriers besteht aus Dornier-328-Jets.

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RKI: Einreisende aus dem Ausland spielen kaum eine Rolle

Reiserückkehrer spielen in Deutschland in Sachen Corona-Pandemie eine nur untergeordnete Rolle. Dies geht aus den Anfang dieser Woche vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Zahlen hervor. Demnach sank der Anteil der Reisenden, die Infektionen in die Bundesrepublik importierten sogar ab. Gerechnet auf den Gesamtanteil der Neuansteckungen, die das Robert-Koch-Institut ausgewertet hat, sind sieben Prozent der Fälle auf Reisende aus dem Ausland zurückzuführen. Damit spielen diese für die epidemiologische Situation in der Bundesrepublik keine nennenswerte Rolle. Unter jenen Personen, die nach einem Auslandsaufenthalt dennoch positiv getestet wurden, rangieren Türkei-Rückkehrer ganz oben. Weitere Länder, die das RKI als wahrscheinliche Infektionsländern der Reiserückkehrer führt, sind die Tschechische Republik, Rumänien, Länder des Westbalkans, Österreich und Frankreich. Die überwiegende Mehrheit der Ansteckungen erfolgt allerdings innerhalb der Bundesrepublik und ist nicht auf Personen, die sich im Ausland aufgehalten haben, zurückzuführen. Angesichts dieser Feststellung, die das staatliche Robert-Koch-Institut im jüngsten Bericht tätigt, erscheint die seitens Deutschlands geplante Zwangsquarantäne für alle Personen, die sich in einem vom RKI definierten Risikogebiet aufgehalten haben, äußerst fraglich. Die Bundesrepublik plant, dass bei einem vorherigen Aufenthalt in einem Risikogebiet ab 15. Oktober 2020 eine Quarantäne angetreten werden muss. Liegt ein negativer PCR-Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vor, so dauert die Absonderung fünf Tage. Wenn nicht, darf man zehn Tage lang die eigene Wohnung nicht verlassen, kann sich aber frühestens am fünften Tag von der Quarantäne „freitesten“. Gegen diese geplante Regelung laufen Fluggesellschaften, Airports, die IATA und weitere Interessensverbände Sturm. RKI: Positiver PCR-Test sagt nichts über die Ansteckungsfähigkeit aus Im epidemiologischen Bulletin 39/2020

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Leipzig nur noch an den AUA-Hub Wien angebunden

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 zum ersten Mal seit vielen Jahren keine innerdeutschen Flugverbindungen mehr haben. Sowohl Lufthansa als auch die Tochter Eurowings bedienen die entsprechenden Routen nicht mehr. Das löst in der Politik Verärgerung aus, denn damit gehen auch Drehkreuz-Anbindungen verloren. Die beiden Fluggesellschaften der Lufthansa Group bestätigten gegenüber dem deutschen Fachportal Airliners.de die Entscheidungen. Damit ist die Anbindung an das Drehkreuz München zumindest in der Winterperiode nicht verfügbar. Der Kranich begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage „deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ ist. Auch geht man nicht davon aus, dass kurzfristig eine Besserung eintreten wird. Genau gleich begründete Lufthansa übrigens auch die neuerliche Einstellung der Strecke Friedrichshafen-Frankfurt. Eurowings hatte ab Leipzig/Halle ohnehin nur Flüge nach Düsseldorf geplant und das sechsmal pro Woche. Die Routen nach Köln/Bonn und Stuttgart wurden laut Airliners.de nur in den Sommermonaten bedient und aufgrund schwacher Nachfrage wieder aufgegeben. Demnach begründet die Kranich-Tochter die vorläufige Einstellung der Düsseldorf-Strecke ebenfalls mit fehlender Kundennachfrage. Man hofft jedoch, dass eine Wiederaufnahme so rasch wie möglich erfolgen kann. Die einzige Anbindung an ein Drehkreuz der Star-Alliance stellt nun die mehrmals wöchentlich angebotene Austrian-Airlines-Verbindung nach Wien dar. Diese wird derzeit mit einem Zwischenstopp in Nürnberg angeboten. Innerdeutsch verkauft die AUA übrigens keine Tickets, da man hierfür keinen Markt sieht, berichtete Aviation Direct vor einigen Tagen. Airliners.de schreibt, dass die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich derzeit nicht buchbar ist. Die von Lufthansa bediente Strecke Leipzig-Frankfurt soll nur noch auf der Schiene angeboten werden. In der Politik ist man

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Düsseldorf: 500 Euro Strafe für das Benutzen der falschen Tür

Am 1. März 2020 sorgten ein Unbekannter, ein 65-jähriger Grieche und ein 24-jähriger Student aus Hamburg für ordentlich Wirbel am Flughafen Düsseldorf. Sie betraten den Sicherheitsbereich durch eine Nottür und damit illegal. Das hatte Folgen: Das Terminal wurde evakuiert, rund 6.500 Reisende wurden erneut kontrolliert und 48 Flüge mussten gestrichen werden. Das Amtsgericht Düsseldorf verhängte nun Geldstrafen in der Höhe von jeweils 500 Euro. Die Tür wurde allerdings weder vom Rentner, noch vom jungen Mann aus Hamburg geöffnet, sondern von einer bis heute nicht identifizierten Person. Die beiden sind dieser einfach nachgelaufen und hatten nach Ansicht des Amtsgerichts Düsseldorf auch keine Absicht eine Gesetzesübertretung zu begehen. Ursprünglich wurden 2.500 Euro Strafe wegen eines fahrlässigen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verhängt. Das Gericht reduzierte diese auf jeweils 500 Euro.

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Deutschland: Dienstreisen vermehrt mit dem Auto statt Flugzeug

Die Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr könnte aufgrund der aktuellen Corona-Situation noch weiter einbrechen. Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement hat ergeben, dass 76 Prozent der Befragten verstärkt für Dienstreisen das Auto anstatt Flüge oder Bahn nutzen. Dies wird in der „Autofahrernation Deutschland“ offenbar als sicherer empfunden. Doch gerade in größeren Firmen macht man sich offenbar viele Gedanken darüber wie der mögliche Ausfall von Spitzenkräften verhindert werden kann. Auch das hat Folgen auf die Nachfrage im innerdeutschen Reiseverkehr, denn laut VDR-Umfrage gestatten nur noch 18 Prozent der Firmen uneingeschränkte Dienstreisen innerhalb Deutschlands. Die überwiegende Mehrheit der befragten Firmen gab an, dass es Einschränkungen bis hin zu Untersagungen gibt, insbesondere dann, wenn der Zielort ein vom Robert-Koch-Institut definiertes Risikogebiet ist. Spannend ist aber auch der Blick auf eine andere Frage, die der VDR gestellt hat: Die teilnehmenden Travel Manager der Betriebe gaben an, dass sie mit den Corona-Maßnahmen nur teilweise zufrieden sind. Auch stellten diese massive Unterschiede zwischen den einzelnen Airlines fest. Die Deutsche Bahn kassierte mit 59 Prozent Ablehnung besonders schlechte Zahlen in Sachen Zustimmung zur guten Umsetzung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

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Tui baut die Konzernführung um

Der Reisekonzern Tui baut mit Wirksamkeit zum 1. Jänner 2021 die Konzernführung um. Der Aufsichtsrat segnete die Veränderungen am Dienstag ab. Den Finanzbereich wird künftig Sebastian Ebel leiten, der momentan auch dem Kontrollgremium der Fluggesellschaft Tuifly angehört. Die derzeitige Finanzchefin, Birgit Conix, wird das Unternehmen mit Jahresende verlassen. Die Belgierin erklärte im Sommer gegenüber dem Aufsichtsrat, dass sie ihren auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Eine geordnete Übergabe an ihren Nachfolger ist jedoch laut Tui-Mitteilung sichergestellt. „Ich danke Birgit Conix für ihren Einsatz in schwieriger Zeit. Sie hat viel für die Tui erreicht und in der Krise Finanzierungen und Liquidität auf ein sicheres Fundament gestellt. Sebastian Ebel ist ein sehr erfahrener Finanzmanager, der auch große operative Gesellschaften erfolgreich geführt hat. Zusammen haben wir viele gemeinsame Herausforderungen gestemmt. Ich freue mich, ihn künftig als CFO an meiner Seite zu haben. Im Vorstandsressort von Peter Krüger bündeln wir die Verantwortung für unsere kapitalintensiven Assets sowie den Bereich Strategie und M&A und schaffen damit die Basis, um in den nächsten Jahren unsere Investmentstrategie den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. Im erweiterten Bereich von Erik Friemuth wollen wir zukünftig besonders in Vertrieb und Kundenbetreuung Synergien erzielen und dabei das Kundenerlebnis mit innovativen Lösungen und herausragenden Produkten stärken. Erlebnisse und Aktivitäten waren schon vor der Pandemie ein schnell wachsendes Marktsegment mit erheblichem Potential für die Tui. Mit David Schelp ist der Bereich zukünftig im Group Executive Committee vertreten. Der gesamte Tourismussektor befindet sich weiter in einer ungekannten Krise – nach der Pandemie wird sich vieles verändert haben. Mit

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Deutschland beharrt auf komplizierte Quarantäne-Regeln

Deutschland plant künftig sämtliche Rückkehrer aus vom Robert-Koch-Institut definierten „Risikogebieten“ beim Vorliegen eines negativen PCR-Tests fünf Tage in Quarantäne zu stecken. Kann dieser nicht vorgewiesen werden, sollen es sogar zehn Tage werden. Das Bundesinnenministerium arbeitet derzeit an einer so genannten „Musterquarantäneverordnung“. Auf deren Grundlage sollen die einzelnen Bundesländer dann ihre Bestimmungen erlassen, die sich unterscheiden können. Mittlerweile geht in Deutschland der Trend sogar in die Richtung, dass Personen, die sich im Inland in einem RKI-Risikogebiet aufgehalten haben, in Quarantäne gehen sollen. Dadurch wird ein nahezu undurchblickbarer Flickenteppich geschaffen. Uni-Professor der Charité Berlin kritisiert 50er-Marke des RKI Die Problematik in Deutschland ist leicht erklärt: Das Robert-Koch-Institut legte zu Beginn der Pandemie willkürlich fest, dass ein Risikogebiet eine Region ist, in der es mehr als 50 positiv Getestete pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gibt. Wie viele PCR-Untersuchungen eigentlich durchgeführt werden, spielt keine Rolle. In den letzten Tagen sorgten die Meldungen der Türkei, die systematisch nur positiv Getestete mit Symptomen gemeldet haben. Asymptomatische Fälle wurden aus der Statistik kaschiert, so dass die Zahlen niedriger wirkten. Das hatte zur Folge, dass das RKI einige Regionen nicht mehr als Risikogebiet einstufte. Selbstredend handelte es sich dabei um typische Urlauberziele. Die Definition, die in Deutschland angewandt wird, ist auch in der Ärzteschaft massiv umstritten, da diese auf keinerlei wissenschaftlichen Kriterien beruht, sondern willkürlich festgelegt wurde. Dem schließt sich auch Stefan Willich, Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Epidemiologie an der Charité Berlin, an. Er verweist in diversen Medienstatements, dass die „50er-Marke“ vor fünf Monaten festgelegt

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