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Köln/Bonn: UPS zieht MD-11F ab

Auf dem deutschen Flughafen Köln/Bonn werden die Frachtflugzeuge des Typs McDonnell Douglas MD-11F seltener zu sehen sein. Der Logistikkonzern UPS betreibt derzeit noch 35 Exemplare es imposanten Dreistrahlers, jedoch wird man diese laut einem Bericht von Aero.de, der von einem Firmensprecher bestätigt wurde, im Planbetrieb nicht mehr ab Köln/Bonn einsetzen. Im Regelfall wird man ab diesem Airport künftig mit den moderneren Boeing 747-8F fliegen.

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Flughafen Dortmund verwertet Schrott für einen guten Zweck

Der Dortmund Airport hat alte Ausstattung ausrangiert und gleichzeitig etwas für den guten Zweck getan. Im Zuge einer Aufräumaktion wurde nicht mehr funktionsfähiges Equipment wie alte Fahrzeugbauteile und Anhänger aus dem Flughafeninventar entfernt. Eisen- und Metallreste konnten zu einem kleinen Restwert veräußert werden, wodurch insgesamt rund 600 Euro zusammenkamen, welche der Flughafen vollständig der Stiftung Kinderglück zugutekommen ließ. Initiiert wurde die Idee durch das Team um Bianka Mark, Bereichsleiterin Fuhrpark & Grünflächen am Dortmund Airport. „Wir freuen uns, dass wir mit der Verwertung unseres Altmaterials einen positiven Beitrag leisten und die Stiftung Kinderglück in ihren Projekten unterstützen können“, so Bianka Mark. Stellvertretend übergab Sonnhard Osyka, Bereichsleiter Marketing & Sales, die Spende an Kinderglück-Gründer Bernd Krispin. Bereits seit 2006 setzt sich die Stiftung Kinderglück mit einer Vielzahl von Projekten für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. Der Fokus liegt dabei auf der Unterstützung und Realisation von Projekten im Ruhrgebiet. Seit Anfang 2023 ist der Dortmund Airport offizieller Kooperationspartner von Kinderglück. Auf der Abflugebene, vor und nach den Sicherheitskontrollen verteilt, befinden sich Sammelboxen, in welche Fluggäste und Besucher des Airports ihr Leergut einwerfen können. Im vergangenen Jahr konnten durch die Leergutspenden über 23.000 Euro gesammelt werden, die von Kinderglück in verschiedene Hilfsprojekte investiert wurden. Ein Beispiel ist das Schulranzen-Projekt, welches jährlich tausende sozial benachteiligte Erstklässlerinnen und Erstklässler mit Tornistern für den Schulanfang ausstattet – allein im letzten Jahr rund 4.000 Stück. Mit der Einführung der eigenen Marke „tonton“ hat Kinderglück das Handling des Projekts weiter optimiert. Neben der Finanzierung durch Spenden besteht nun

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Sommer 2024: Sunexpress nimmt Köln/Bonn-Samsun auf

Im Sommerflugplan 2024 wird die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress eine Nonstop-Verbindung zwischen Köln/Bonn und Samsun bedienen. Der Erstflug ist für den 26. Juni 2024 angekündigt. Die Flüge von Köln/Bonn nach Samsun starten mittwochs um 7.40 Uhr. Die Flugzeit beträgt knapp vier Stunden. Zurück aus der Türkei ins Rheinland geht es ebenfalls mittwochs. Zum Einsatz kommt eine Boeing 737. „Mit der Verbindung von SunExpress nach Samsun erweitern wir unser dichtes Streckennetz in die Türkei“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Dieser Zielmarkt ist sowohl für Urlaubsreisende als auch für Fluggäste, die Familie und Freunde besuchen, sehr wichtig.“

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Möglicher Streik bei Lufthansa: UFO leitet Urabstimmung ein

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat bekanntgegeben, dass man unter den rund 18.000 Kabinenbeschäftigten der Lufthansa die Urabstimmung über mögliche Streikmaßnahmen eingeleitet hat. Ab Mittwoch, den 28. Feber 2024 bis inklusive 6. März 2024 soll abgestimmt werden. „Die Kabine hat Forderungen, die mehr als berechtigt sind. Insbesondere in der Krise haben die Kollegen große Zugeständnisse gemacht, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Lufthansa Group hat 2023 das drittbeste Ergebnis der Konzerngeschichte eingefahren. Die Krise ist überwunden, die Zeichen stehen auf Wachstum. Das Management belohnt sich für den erfolgreichen Turnaround und gönnt sich großzügige Gehaltserhöhungen und Boni. Es ist anständig und gerecht, dass die Crews, die für diesen Erfolg viele persönliche Opfer erbracht haben, auch angemessen beteiligt werden”, erklärt UFO-Vorsitzender, Joachim Vázquez Bürger. „Auch die nachgebesserten Angebote der Lufthansa sind bedauerlicherweise unzureichend. Weder passen für uns die angebotene Laufzeit in Verbindung mit den prozentualen Tabellenerhöhungen noch der Zeitpunkt, wann diese Erhöhungen kommen sollen. Wir gehen von einer hohen Beteiligung an dieser Urabstimmung aus. Die Kabine hat ein hohes Verantwortungsbewusstsein vor allem gegenüber den Gästen der Lufthansa, die am Ende die Leidtragenden sind, wenn Flüge ausfallen. Wir gehen den Weg der Eskalation nicht gerne, es bleibt uns aber keine Alternative, solange die Lufthansa nicht auf unsere berechtigten Forderungen eingeht“. Die Gewerkschaft warnt davor, dass Lufthansa auf ein betriebliches Chaos im Sommer 2024 zusteuern würde. Man kritisiert die derzeitigen Planungen und behauptet, dass ein akuter Personalmangel bestehen soll. Der aktuelle Vergütungstarifvertrag wurde zum 31. Dezember 2023 von UFO aufgekündigt. „Insbesondere die Passagiere merken, dass im Hause

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Sommer 2024: Ryanair mit sechs zusätzlichen Strecken ab Budapest

Im Sommerflugplan 2024 wird Ryanair ab Budapest insgesamt sechs zusätzliche Destinationen bedienen. Unter anderem fliegt man wieder nach Frankfurt-Hahn. Ab 31. März 2024 soll es täglich nach Mailand-Malpensa gehen. Tirana bedient man ab 1. April 2024 täglich ab Budapest. Die Destinationen Frao, Frankfurt-Hahn und Triest sollen ab 2. Juni 2024 zweimal pro Woche bedient warden. Vom 3. Juni 2024 an fliegt Ryanair ab der ungarischen Hauptstadt in selbiger Frequenz auch nach Skiathos.

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Eddie Wilson: „Der deutsche Luftverkehrsmarkt ist kaputt“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kritisiert die von der deutschen Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrsabgabe scharf. Die Preissteigerung, die im Mai 2024 in Kraft treten soll, beträgt 24 Prozent und wird vom Carrier als „absurd“ bezeichnet. „Es ist unverständlich, dass die deutsche Regierung die Luftverkehrssteuer um massive 24 % erhöhen will, wo doch Deutschlands Aufschwung nach Covid durch die hohen Luftverkehrssteuern und -gebühren, die bereits jetzt zu den höchsten in Europa gehören, gelähmt wird, insbesondere an wichtigen Tourismuszielen wie Berlin und Köln, wo das Verkehrsaufkommen nur einen Bruchteil dessen beträgt, was es sein könnte, wenn die Zugangskosten erheblich gesenkt würden. Der deutsche Luftverkehrsmarkt ist kaputt und muss dringend reformiert werden, wenn er wieder wachsen soll. Die deutsche Regierung muss dringend ihre hohen Luftverkehrssteuern und Sicherheitsgebühren sowie die Flughafengebühren senken, um die deutschen Flughäfen wettbewerbsfähiger zu machen, damit Low-Cost-Airlines wie Ryanair den deutschen Fluggästen Wachstum, Auswahl und niedrige Flugpreise bieten und den dringend benötigten Wettbewerb zum deutschen Hochpreis-Monopol der Lufthansa bringen können“, so Ryanair-DAC-Geschäftsführer Eddie Wilson. Die deutsche Bunderegierung hat bereits vor Jahresende 2023 beschlossen, dass man die ohnehin umstrittene Luftverkehrsabgabe zur Sanierung des maroden Staatshaushalts anheben wird. Seither gibt es erheblichen Widerstand aus der Flugbranche, aber auch aus der Wirtschaft und dem Tourismus.

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Ab Frankfurt: Discover Airlines fliegt nach Tulum

Die Fluggesellschaft Discover Airlines plant die Aufnahme einer neuen Verbindung nach Mexiko. Konkret sind Flüge zwischen Frankfurt und Tulum geplant. Die Fluggesellschaft Discover Airlines plant für die Wintersaison die Aufnahme einer neuen Verbindung nach Mexiko. Die Airline will im Winter die Strecke Frankfurt-Tulum mit einem Airbus A330-300 bedienen. Die Flugfrequenz wird sich auf zwei wöchentliche Flüge beschränken und soll am 12. Dezember aufgenommen werden.

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Hamburg: Eurowings-A320 erleidet doppelten Reifenplatzer

Aus Gran Canaria kommend hat am Sonntag, den 18. Feber 2024 ein von Eurowings betriebener Airbus A320 einen doppelten Reifenplatzer bei der Landung in Hamburg erlitten. Sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen. Der Mittelstreckenjet musste aufgrund der Beschädigung von der Runway abgeschleppt werden. Die Flughafenfeuerwehr kühlte aus Sicherheitsgründen das Fahrwerk. Die deutsche Flugunfallermittlungsbehörde BFU hat mittlerweile ein Verfahren eingeleitet. Die Maschine wurde in einen Hangar zur näheren Untersuchung geschleppt.

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Flughafenverband ADV kritisiert deutsche Klimapolitik

Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Verkehrsflughäfen hat Anfang dieser Woche eine zweitägige Gremientagung abgehalten. Im Zuge dessen übt man Kritik an der Politik der deutschen Bundesregierung. „Deutschland benötigt wirtschaftlich starke und nachhaltig aufgestellte Flughäfen, um die notwendige Konnektivität in die globalen Wirtschafts- und Handelsnetze zu garantieren. Besorgniserregend ist der weiter steigende Anteil der regulativ bedingten Abgaben und Gebühren. Dieser liegt in Deutschland bei 30 Prozent der gesamten Standortkosten einer Airline. Die aktuelle Erhöhung der Luftverkehrsteuer lässt die Belastungen weiterwachsen. Der Anteil an staatlichen Steuern und Gebühren verdoppelt sich gegenüber 2019, ohne dass die Flughäfen einen Einfluss darauf haben. Solch gravierende Mehrbelastungen führen zu einem weiteren Wettbewerbsverlust und letztendlich zu einer Schwächung des deutschen Wirtschaftsstandortes. Deutschland verliert bei der Erholung den Anschluss und ist das Schlusslicht in Europa. Die Recovery-Rate gegenüber der Vor-Corona-Zeit liegt teilweise unter 80 Prozent, während in unseren europäischen Nachbarländern der Luftverkehr zu alten Bestmarken zurückgekehrt ist“, so ADV-Präsident Stefan Schulte. „Für eine leistungsfähige und nachhaltige Entwicklung benötigen Deutschlands Flughäfen die Unterstützung von Bund und Ländern. Die deutschen Flughäfen dürfen im internationalen Wettbewerb um Airlines und neue Verbindungen nicht weiter den Anschluss verlieren. Dafür ist es essenziell, dass gemachte Förderzusagen nicht zurückgenommen werden. Notwendige Investitionsentscheidungen im Transformationsprozess zur Klimaneutralität sind auf Jahre angelegt und dürfen nicht einfach revidiert werden. Für einen zukunftsfähigen Luftverkehrsstandort Deutschland braucht es einen Dreiklang aus Leistungsfähigkeit, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Die Luftverkehrswirtschaft wird einerseits durch die Erhöhung der Luftverkehrssteuer zusätzlich belastet, andererseits aber werden wichtige Zukunftsinvestitionen, wie die Anschaffungsförderung für elektrifizierte Fahrzeuge, der Ausbau der Ladeinfrastruktur oder

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Teilweiser Stromausfall am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Montag, den 19. Feber 2024, hatte der Flughafen Münster/Osnabrück am Vormittag mit Problemen im Bereich der Stromversorgung zu kämpfen. Es ist zu einem teilweisen Stromausfall gekommen. Dies soll jedoch keine Auswirkungen auf Starts und Landungen gehabt haben. Laut einer Erklärung der örtlichen Polizei ist ein technischer Defekt an Leitungen aufgetreten. Dieser wäre zwischenzeitlich von Technikern behoben worden.

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