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Autovermietungen: Deutsches Recht kann auch im Ausland gelten

Im Kleingedruckten der Geschäftsbedingungen von gewerblichen Autovermietungen verstecken sich oftmals Zusatzgebühren, die mitunter kräftig ins Geld gehen können. Beispielsweise ist bei fast allen Anbietern eine Bearbeitungsgebühr für das Weiterleiten von Strafzetteln zu finden. Je nach Vermieter kann diese mitunter teurer sein als das Bußgeld, das an die Behörde zu entrichten ist. Die Verbraucherzentrale Bundesverband klagte vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen den Deutschland-Ableger der international tätigen Autovermietung Hertz. Im Kern ging es darum, dass dieser Anbieter für die Bearbeitung von behördlichen Strafzetteln eine pauschale Gebühr in der Höhe von 40 Euro verlangt. Diese ist sowohl in den Geschäftsbedingungen als auch im Preisverzeichnis ersichtlich. Allerdings kommt es stark darauf an über welche Landesseite oder über welchen Vermittler die Buchung erfolgt, denn in Deutschland soll die Bearbeitungsgebühr 29,75 Euro betragen, jedoch wenn man über die gleiche Page in Spanien bucht, sollen 40 Euro anfallen. In der Bundesrepublik wird die Gebühr jedoch nur dann kassiert, wenn das Bußgeld tatsächlich berechtigt war. Das heißt, dass wenn sich nachträglich rausstellt, dass der Fahrer nichts an die Behörde bezahlen muss, soll man auch an Hertz keine Gebühr bezahlen müssen. Das betrifft aber nicht Buchungen im Ausland, denn hier sollen die 40 Euro immer anfallen, egal ob der Strafzettel nachträglich aufgehoben wird oder nicht. Vor Gericht argumentierte Hertz damit, dass die deutsche Gesellschaft lediglich für das Geschäft in Deutschland zuständig wäre. Buchungen im Ausland, beispielsweise für Spanien, vermittle man innerhalb des Netzwerks bzw. Konzerns weiter. Für diese würde dann spanisches Recht gelten und im konkreten Fall

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Ab Chisinau: HiSky fliegt zweimal wöchentlich nach Hamburg

Die Fluggesellschaft HiSky plant, ab dem 26. Februar Flüge nach Hamburg aufzunehmen. Die Flüge werden von Chisinau aus angeboten. Die Fluggesellschaft HiSky wird ab dem 26. Februar die Strecke Chisinau-Hamburg bedienen. Die Flüge sollen zweimal wöchentlich stattfinden. Hamburg wird mittwochs und sonntags angeflogen.

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Bahnstreik: Eurowings, Flixbus und Lufthansa mit mehr Buchungen

Der Lufthansa-Konzern sowie Flixbus scheinen im innerdeutschen Verkehr vom Lokführer-Streik, zu dem die Gewerkschaft GDL aufgerufen hat, zu profitieren. Beide Konzerne verzeichnen deutlich angestiegene kurzfristige Buchungen. Bedingt durch sechstätige Arbeitsniederlegungen in einem Tarifstreit fallen viele Verbindungen der Deutschen Bahn AG aus bzw. sind mitunter stark verspätet. Lufthansa, Eurowings und Flixbus scheinend davon „profitieren“ zu können, denn kurzfristig bekommt man im innerdeutschen Verkehr erheblich mehr Buchungen als sonst üblich. Der Kranich-Konzern erklärt, dass man nach Möglichkeit auch größeres Fluggerät in die Luft bringt, um zusätzliche Kapazitäten anbieten zu können. Der Eisenbahnerstreik wird dem aktuellen Stand der Dinge noch bis Montag kommender Woche andauern. Bis dahin müssen Bahn-Reisende mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

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Discover Airlines: UFO und VC rufen gemeinsam zum Streik auf

Sowohl die Vereinigung Cockpit als auch die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO rufen am Freitag, den 26. Jänner 2024 ihre bei Discover Airlines fliegenden Mitglieder zur Arbeitsniederlegung auf. Der Flugbetrieb wird dadurch erheblich beeinträchtigt sein. „Unsere Kolleginnen und Kollegen bei Discover haben nun sehr viel Geduld gezeigt, müssen aber leider feststellen, dass es im neuen Jahr so weiter geht, wie das alte geendet hat: Wir werden endlos hingehalten. Damit treibt uns das Management leider in das Ultima Ratio-Szenario des Arbeitskampfes, obwohl wir uns das im Interesse der Passagiere wie auch der Beschäftigten anders gewünscht hätten. Unsere Hoffnung ruht nun auf dem Unternehmen – je früher der Arbeitgeber ernsten Willen zur Einigung zeigt, desto früher können wir den Tarifkonflikt wieder dort austragen, wo er hingehört – an den Tariftisch“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. Die beiden Gewerkschaften rufen ihre Mitglieder von Freitag, 26. Jänner 2024 00 Uhr 01 bis 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung auf. Die Verhandlungen um mögliche Tarifverträge, die es derzeit bei Discover Airlines nicht gibt, sind ins Stocken geraten. Sowohl UFO als auch die VC werfen vor: „Das Management der EW Discover GmbH sperrt sich sowohl im Cockpit als auch in der Kabine gegen marktübliche Tarifverträge und verzögert oder verweigert sogar ganz die Verhandlungen“. „Seit gut zwei Jahren versuchen wir beharrlich auf verschiedenen Wegen mit dem Arbeitgeber in Tarifverhandlungen für das Kabinenpersonal zu kommen, werden aber konsequent abgewehrt. Zugleich geriert sich Discover als hippes Start-up, das glaubt, Mitarbeiter akzeptieren allein wegen eines tollen Spirits weit unterdurchschnittliche Arbeitsbedingungen und unzureichende

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Somon Air stellt Duschanbe-München ein

Die Tadschikistan ansässige Fluggesellschaft Somon Air wird mit Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 die Nonstopverbindung zwischen Duschanbe und München einstellen. Der Verkauf von Flugtickets wurde für Termine nach dem 31. März 2024 bereits eingestellt. Derzeit ist München das einzige Ziel in der Bundesrepublik Deutschland, das man im Streckennetz hat. Aufgenommen wurde diese Route im Jahr 2022.

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Lufthansa: EU-Kommission prüft Ita-Airways-Einstieg vertieft

Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass der geplante Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways vertieft geprüft wird. Die vom Kranich vorgeschlagenen Zugeständnisse habe man erst gar nicht an die Prüfer weitergeleitet, da diese lediglich das Kurzstreckengeschäft betreffen sollen. Die Wettbewerbsbehörde teilte mit, dass es erhebliche Bedenken gibt, dass die Übernahme dazu führen könnte, dass sich der Wettbewerb auf der Kurz- und Langstrecke von/nach Italien weiter verringern könnte. Besonders auf den Routen von/nach Mailand-Linate würden Lufthansa und Ita Airways gemeinsam eine marktbeherrschende Stellung einnehmen. In diesem Zusammenhang habe der Kranich-Konzern die Abgabe von Start- und Landerechten angeboten, jedoch wäre das Papier seitens der EU-Kommission nicht an die Prüfer weitergeleitet worden, da keine Zugeständnisse auf der Langstrecke enthalten sind. Dass eine Phase-II-Prüfung eingeleitet werden könnte, hat sich bereits seit einigen Wochen abgezeichnet. Die EU-Kommission nimmt nun auch Codeshare-Verbindungen der Star Alliance, namentlich United Airlines und Air Canada, unter die Lupe. Ein wahrscheinlicher Wechsel von Ita Airways in dieses Luftfahrtbündnis würde die dem Lufthansa-Konzern zur Verfügung stehende Kapazität weiter ausweiten. Wettbewerbshüter mit zahlreichen Prüfpunkten Laut EU-Kommission soll es sich so verhalten, dass man Bedenken hat, dass die Übernahme den Wettbewerb auf Strecken zwischen Italien und Mitteleuropa verringern könnte. Die Bedenken liegen in der Überschneidung der Dienste von Lufthansa und Ita Airways, die auf bestimmten Strecken zu potenziellen Monopolen führen könnte. Dabei soll der Umstand, dass beispielsweise Ryanair auf dem italienischen Markt stark präsent ist, kaum eine Rolle spielen. Beispielsweise steuert der Konkurrent den Flughafen Mailand-Linate gar nicht an. Generell spielt die Präsenz von Ita

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Sommer 2024: Lufthansa stockt Paderborn-München auf

Mit Wirksamkeit zum 2. April 2024 wird Lufthansa Paderborn und München häufiger miteinander verbinden. Geplant ist, dass künftig wieder drei tägliche Umläufe zwischen den beiden Städten angeboten werden soll. Laut Flughafen Paderborn soll die Entscheidung des Kranich-Konzerns auch an der hohen Auslastung, die auf dieser Route erzielt werden kann, liegen. „Wir freuen uns sehr, dass unser langjähriger Partner Lufthansa die Zusammenarbeit mit unserem Flughafen weiter ausbaut. Die Verbindung nach München gehört zu den zentralen Angeboten an unserem Airport, da sie vor allem auch für die starke mittelständische Wirtschaft in unserer Region von großer Bedeutung ist. Jetzt wird München als Point-to-point-Ziel und auch für das Umsteigen zu weiter entfernten Destinationen in Europa, Amerika und Asien noch interessanter“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. Die drei Umläufe bieten einige Möglichkeiten für Geschäftsreisende, aber auch für Passagiere mit privatem Hintergrund. So gibt es neben der Verbindung am Vormittag (Abflug: 6.05 Uhr) und am Nachmittag (16.40 Uhr) nun auch eine Maschine, die am späten Vormittag (9.25 Uhr) von Paderborn/Lippstadt nach München abhebt.

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Geruch nach Farbe: Swiss-A220 absolviert Sicherheitslandung in Dresden

Am Abend des 21. Jänner 2024 musste die Fluggesellschaft Swiss eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Dresden vornehmen. Dieser hatte einen vorsorglichen Einsatz der Feuerwehr zur Folge. Die Besatzung des Airbus A220 meldete über Funk Luftnotlage, denn im Cockpit wurde eine Geruchsentwicklung von frischer Farbe samt Dampf wahrgenommen. Ausdrücklich habe es sich nicht um Rauch gehandelt. Aus Sicherheitsgründen wurde dies der Flugsicherung gemeldet. Der Mittelstreckenjet konnte erfolgreich auf dem sächsischen Airport landen. Vorsorglich wurde die Feuerwehr bereitgestellt, jedoch wurden die Dienstleistungen dieser dann nicht benötigt. Swiss will nun untersuchen was die merkwürdige Geruchsbelastung verursacht hat. Nähere Einzelheiten will bzw. kann der Carrier noch nicht mitteilen, da die Erkenntnisse der technischen Überprüfung sorgfältig ausgewertet werden müssen.

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Flugbegleiter: Verdi und Eurowings erzielen Einigung

Anfang dieser Woche haben sich die Gewerkschaft Verdi und Eurowings auf höhere Löhne für die Flugbegleiter geeinigt. Diese sollen monatlich zwischen 10,8 und 14,4 Prozent mehr Gehalt bekommen. Zusätzlich gibt es eine Einmalzahlung in der Höhe von 2.000 Euro. Auch soll die bislang niedrigste Gehaltsstufe abgeschafft werden. Langjährige Beschäftigte sowie Senior-Flugbegleiter (Purser) sollen künftig generell mehr Gehalt bekommen, denn ihre Stellungen sollen in den Tabellen aufgewertet werden. Seitens Verdi zeigt man sich mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Betont wird, dass eine notwendige Erhöhung der Bezüge ausverhandelt werden konnte. Nun sind die für Eurowings fliegenden Verdi-Mitglieder gefragt, denn diese müssen noch darüber abstimmen, ob der Kompromiss angenommen wird oder nicht.

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KLM setzt ersten A321neo auch nach Berlin ein

Im Laufe dieses Jahres wird die niederländische Fluggesellschaft KLM vorerst vier Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321neo einflotten. Unter den ersten Routen befindet sich mit Berlin eine Deutschland-Strecke. Laut einem Bericht von Aeroroutes.com soll der erste Airbus A321neo, der die Registrierung PH-AXA tragen wird, ab 26. August 2024 ab Amsterdam-Schiphol unter anderem nach Stockholm-Arlanda, Kopenhagen und Berlin-Brandenburg eingesetzt werden. KLM wird die neuen Mittelstreckenjets mit 227 Sitzen bestuhlen.

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