Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Ab 1. Juli 2021: Überblick über Österreichs neuen Einreiseregeln

Am 1. Juli 2021 tritt in Österreich eine neue Einreiseverordnung in Kraft. Diese bringt einige Erleichterungen für Reisende, ist jedoch zum Teil schwammig formuliert, so dass sich bei der Auslegung für die Behörden viel Spielraum ergibt. Eine wichtige Änderung betrifft Beförderungsunternehmen, denen auferlegt wird, dass sie ihre Passagiere über die Einreisebestimmungen sowie die Konsequenzen bei Verstößen aufklären müssen. Das gilt nur dann, wenn die Person tatsächlich einreist, denn bloßer Transit (z.B. Durchreise mit dem Auto, Zug oder Fernbus sowie Umstiege in der Luftfahrt) sind ausgenommen. In diesem Fall ist die Verordnung nicht anwendbar. Ab 1. Juli 2021 müssen Passagiere bei Kontrollen glaubhaft machen, dass sie sich in den letzten Tagen in Staaten, die Österreich mit einem „geringen Risiko“ einstuft, aufgehalten haben. Sollte man dies nicht glaubhaft machen können, so ist ein negativer Coronatest vorzulegen bzw. kann gegebenenfalls von der Gesundheitsbehörde verlangt werden. Dieser ist dann innerhalb von 24 Stunden in Österreich vorzunehmen. Andernfalls sind die Nachweise im Rahmen des Grünen Passes ausreichend. Im Rahmen des „Grünen Pass“ werden PCR-Tests (maximal 72 Stunden alt), Antigen-Schnelltests (maximal 48 Stunden alt) und neu auch Selbsttests (maximal 24 Stunden alt) anerkannt. Bei den Eigentests ist aber notwendig, dass diese behördlich erfasst sind, beispielsweise über Apps der Bundesländer. Weiters gelten die erste Impfdosis nach drei Wochen, der Nachweis über eine überstandene Infektion (maximal 180 Tage alt) sowie ein positiver Antikörper-Labortest (maximal 90 Tage alt). Die Nachweise, dass man eine „geringe epidemiologische Gefahr“ darstellt, können im Rahmen des Grünen Passes als QR-Code oder aber klassisch als

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Griechenland akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Kurz vor dem Beginn der Hauptsaison setzt Griechenland eine Ankündigung in die Tat um: Ab sofort werden auch Befunde von Antigen-Schnelltests für die Einreise akzeptiert. Voraussetzung ist, dass diese nicht älter als 48 Stunden sind. Alternativ können PCR-, Impf- oder Genesungszertifikat vorgewiesen werden. Für Urlauber besonders wichtig ist aber, dass die Online-Registrierung durchgeführt wird. Diese ist weiterhin verpflichtend. Fluggesellschaften sind angewiesen zu kontrollieren, ob der QR-Code auf Papier oder auf dem Smartphone vorhanden ist und bei Missachtung die Beförderung zu verweigert. Sollte man dennoch „durchwitschen“, so können in Griechenland saftige Geldstrafen blühen.

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Deutschland: Einreise nach Zypern ohne PCR-Test

Deutsche Urlauber kommen ab sofort ohne PCR-Testnachweis durch die Grenzkontrolle. Denn Zypern setzt Deutschland auf die Liste sicherer Staaten. Bisher mussten Einreisende bei der Ankunft einen negativen und maximal 72 Stunden alten PCR-Test vorweisen. In Zukunft kann darauf verzichtet werden. Unabhängig davon müsse damit gerechnet werden, dass Passagiere stichprobenartig nach Ankunft in Zypern getestet werden, informiert das Auswärtige Amt. Eine Verweigerung hat ein Einreiseverbot zur Folge. Vollständig Immunisierte, bei denen die Impfung mindestens 14 Tage her ist, müssen sich darüber nach wie vor keine Gedanken machen. Für sie entfällt nämlich die Testpflicht. Nur die Online-Registrierung vor Abflug ist weiterhin für alle Einreisenden notwendig, um den Cyprus Flight Pass zu erhalten. Hierfür ist online ein Fragebogen auszufüllen und ein weitgehender Haftungsverzicht gegenüber der Republik Zypern in Bezug auf eine COVID-19-Erkrankung zu erklären. Der Flight Pass muss ausgedruckt beim Flug mitgeführt werden, wenn vorhanden auch ein Impfnachweis. Österreichische Urlauber genossen bereits zuvor Erleichterungen bei der Einreise, wenn zwei Wochen vor Abflug ein ständiger Aufenthalt in der Alpenrepublik nachgewiesen werden kann.

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Israel sagt Touristik-Öffnung kurzfristig ab

Die für den 1. Juli 2021 angekündigte Wiederöffnung für Touristen wurde seitens Israel kurzfristig abgesagt. Auch wurden die Coronamaßnahmen wieder verschärft und beispielsweise die Maskenpflicht auf Verkehrsflughäfen, darunter Tel Aviv Ben Gurion, reaktiviert. Da in Israel zuletzt Fälle der Delta-Variante des Coronavirus aufgetreten sind, hat die Regierung beschlossen, dass die touristische Öffnung zum 1. Juli 2021 vorläufig nicht durchgeführt wird. Das Tourismusministerium nannte den 1. August 2021 als angepeilten neuen Termin. Vorgesehen ist, dass dann nur vollständig Geimpfte Personen ohne Sondergenehmigung nach Israel einreisen dürfen. Vorgesehen ist auch, dass nach der Landung eine Testung vorgenommen wird, wobei noch unklar ist, ob es sich um einen Antikörper- oder PCR-Test handeln wird. Auch will Israel, dass Reisende, die das Land verlassen wollen einen negativen PCR-Befund vorlegen müssen – das gilt auch für Geimpfte.

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Österreich: Einreise aus den USA wieder möglich

Die Einreisebestimmungen werden weiter gelockert. Ab morgen kommen insgesamt elf Länder wieder auf die „sichere Seite“. Das sieht eine Novelle der Einreiseverordnung vor, die im Laufe des Abends erlassen werden soll, so der ORF.  Neben den Vereinigten Staaten kommen auch Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Hongkong, Japan, Macau, Saudi-Arabien, Taiwan, Thailand und Vietnam auf die Liste sicherer Staaten. Gegen Einreisende aus diesen Ländern werde demnach keine Quarantäne mehr fällig, wenn ein 3-G-Nachweis (getestet, genesen, geimpft) vorgelegt werden kann. 

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Einreiseverordnung: Gesundheitsministerium drängt offenbar auf Verschärfung

Die momentan in Österreich gültige Einreiseverordnung ist vorerst bis zum 30. Juni 2021 befristet. Noch ist völlig unklar wie die Bestimmungen ab 1. Juli 2021 aussehen werden, denn offenbar sind sich das grüne Gesundheitsministerium und die ÖVP-geführten Ministerien nicht einig. So deutete „Chief Medical Officer“ Katharina Reich im Gespräch mit dem Österreichischen Rundfunk an, dass eine Testpflicht – auch für Geimpfte – überlegt wird. Gleichzeitig will man den Zugang zur PCR-Tests – nach dem Vorbild Wien – einfacher und niederschwelliger gestalten. Damit deutete die Ministeriumsbeamtin an, dass das Projekt nach und nach österreichweit ausgerollt werden könnte. Als Hauptgrund dafür gab sie an, dass man die so genannte Delta-Variante nur mit Hilfe von Sequenzierung bei PCR-Testungen finden könnte. Reich meinte, dass es für Reisende bei der Einreise bzw. Wiedereinreise nach Österreich die Möglichkeit geben solle, dass man sich einem PCR-Test unterziehen lassen könne. Doch dann wurde die konkreter: Kommt man aus so genannten „Risikogebieten“, dann soll ihren Vorstellungen nach eine PCR-Testpflicht verbindlich vorgeschrieben werde. Ausdrücklich soll das auch für vollständig geimpfte Personen gelten. Sie sagte weiters, dass Geimpfte möglicherweise weiterhin in gewissen Bereichen wie Krankenhäusern und Altersheimen regelmäßig getestet werden müssen. Die Andeutung der „Chief Medical Officer“ könnte dazu führen, dass Österreich bei „Risikogebieten“ keine Antigen-Schnelltests für die Einreise anerkennt. Das wäre für Passagiere ein großes Ärgernis, denn in vielen Ländern sind PCR-Testungen schwer bzw. teuer zugänglich. Die Kriterien nach denen Österreich Gebiete zu „Risikogebieten“ erklärt sind intransparent. Zwar behauptet man, dass man sich an der ECDC-Karte orientieren würde, doch so

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Air Malta reduziert UK-Flüge

Die Fluggesellschaft Air Malta reagiert auf den Umstand, dass das Vereinigte Königreich die Republik Malta weiterhin auf der Amber List führt. Die für London-Heathrow geplante Kapazität wird reduziert und auf die Routen nach Paris und Amsterdam verlagert. Die Reiseampel der Johnson-Regierung ist äußerst umstritten, denn viele Länder mit sehr niedrigen Inzidenzen sind gelb eingestuft. Das hat zur Folge, dass bei der Rückkunft nach UK Impfung und PCR-Test nicht ausreichend sind, sondern eine Quarantäne angetreten werden muss. Folglich wirkt sich das auch negativ auf die Nachfrage in der Luftfahrt und Touristik aus. Ryanair und die Manchester Airports Group haben zwischenzeitlich eine Klage eingebracht. Air Malta wollte eigentlich ab Juli mindestens elf Mal pro Woche zwischen Luqa und London-Heathrow fliegen. Die Route war in der Vergangenheit die umsatzstärkste des maltesischen Staatscarriers. Nun nimmt man fünf Rotationen heraus und verteilt diese auf Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam. Air Malta muss öfters das Boarding verweigern Laut einem Bericht der Times of Malta hat Air Malta momentan auch ein anderes „Problem“. Seit der Wiederaufnahme der Touristik per 1. Juni 2021 hat man im Schnitt auf jedem Flug mindestens eine Person, die die Einreisebestimmungen nicht erfüllt. Im Regelfall verweigert man das Boarding. Die häufigsten Gründe: Fehlender PCR-Test, Antigen-Befund statt PCR-Befund oder aber nicht-maltesische Impfzertifikate. Auch ist Malta bei den PCR-Tests wählerisch, denn offiziell wird die Abstrichnahme mittels Gurgelmethode, wie sie beispielweise bei den kostenlosen Alles-Gurgelt-Tests der Stadt Wien verwendet wird, nicht anerkannt. In den Bestimmungen ist festgehalten, dass es sich um einen Nasen-Rachen-Abstrich handeln muss. Air

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Helvetic Airways fliegt neu ab Basel

Zwei Embraer-Flieger der Schweizer Fluggesellschaft werden ab dem 10. Juli am Flughafen Basel-Mulhouse-Freiburg im Einsatz sein. Denn Helvetic Airways kündigt drei neue Sommerziele an: Santorini, Jerez und Larnaca. Die graduelle Lockerung der Einreisebeschränkungen in den EU-Ländern, die bevorstehende Einführung des Covid-Zertifikats und die Fortschritte bei den Impfungen hätten zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Ferienzielen beigetragen, heißt es in der Mitteilung dazu. „Mit der Ankunft von Helvetic Airways werden ab dem EuroAirport neue, attraktive Feriendestinationen angeflogen, und dies mit leiseren und treibstoffgünstigen Flugzeugen der neuen Generation“, so Matthias Suhr, der Direktor des EuroAirports. Auch Helvetic- Chef Tobias Pogorevc findet passende Worte: „Mit den Destinationen Santorini, Jerez und Larnaca sowie Flügen in den Balkan vervollständigen wir das Angebot vom EuroAirport aus auf einzigartige Weise, mit besonders attraktiven Abflugzeiten am Wochenende.“ 

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Einreise: Portugal akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Für die Einreise nach Portugal ist ab sofort die Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltestbefunds, der nicht älter als 24 Stunden sein darf, ausreichend. Bislang verlangte die Regierung PCR-Tests, wobei es auch schon zuvor in einigen wenigen Regionen Ausnahmen gab. An Freitag fasste der portugiesische Ministerrat den entsprechenden Beschluss. Österreich führt Portugal derzeit auf der Liste der Anlage A-Staaten, so dass bei der Rückkunft mit der so genannten 3G-Regel ohne Quarantäne eingereist werden kann. Deutschland betrachtet nur das Gebiet rund um Lissabon sowie die Azoren als so genannte Risikogebiete.

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Marokko nimmt Flugverkehr wieder auf

Mit 15. Juni 2021 nimmt Marokko den Tourismus zumindest teilweise wieder auf. Zunächst werden einige ausgewählte Flugstrecken reaktiviert. Auch die Fähren von/nach Frankreich und Italien werden wieder aufgenommen. Mit größeren Lockerungen jedoch nicht vor dem 10. Juli 2021 zu rechnen. Personen, die nach Marokko einreisen wollen, müssen in jedem Fall einen negativen PCR-Test, dessen Probenentnahme nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte und Genesene. Der Befund hat in französischer oder englischer Sprache abgefasst zu sein. Derzeit ist innerhalb von Marokko die Bewegungsfreiheit noch teilweise eingeschränkt. Urlauber sollten sich daher rechtzeitig vor der Abreise über die Regeln innerhalb des Landes informieren. Auch sollte geprüft werden welche Bestimmungen für die Rückkehr ins Heimatland zu erfüllen sind.

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