Einreisebestimmungen

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Einreisebestimmungen

Auch Italien erschwert Einreise aus Österreich

Deutschland legt vor, die Italiener ziehen nach: Rom verschärft wegen der Ausbreitung der Südafrika-Variante des Coronavirus die Regeln für Einreisende aus Österreich. Ab Sonntag muss jeder, der sich länger als zwölf Stunden in der Alpenrepublik aufgehalten hat, an der Grenze ein negatives Covid-19-Testergebnis vorzeigen. Und zwar auch Durchreisende. Doch damit nicht genug. Im Land angekommen, sind ein Test und eine 14-tägige Quarantäne Pflicht. Nach dem Ende dieser Phase muss den Behörden ein neuer, negativer Test vorgelegt werden. Darüber hinaus schärft Italien auch anderweitig nach : Brasilianern bleibe die Einreise weiterhin verwehrt, berichtet das Handelsblatt. „Der Kampf gegen die Pandemie geht weiter. Wegen der Verbreitung der Virus-Mutationen ist größte Umsicht erforderlich“, kommentierte Gesundheitsminister Roberto Speranza die neu erlassene Verordnung am Samstag auf Facebook. Deutschland hat vorgelegt – mit heute ist das Einreiseverbot für Tiroler nach Deutschland in Kraft getreten. Die Einreise werde streng kontrolliert, so der deutsche Innenminister Horst Seehofer: „Wer nicht zu einer der wenigen Ausnahmen gehört, kann nicht einreisen“. 

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Reisen in Zeiten von Corona: Mit Bürokratie das Virus bekämpfen

Meine Paßnummer kann ich längst auswendig. Das ist keiner freiwilligen Lernübung geschuldet, sondern dem banalen Mobilitätsbedürfnis in Europa, nämlich im Jahr 2020 (und 2021) per Flugzeug von A nach B zu kommen. Fliegen ist plötzlich zum Gott-sei-bei-uns vieler national-populistisch angehauchter Politiker geworden, die das Virus als willkommenen Anlass benutz(t)en, um Grundrechte durch die Hintertür auszuhebeln. Im Mai 2020 kam ich mit Lufthansa aus Frankfurt in Wien an. Erster Lockdown, kaum Flüge, aber Gründerzeitstimmung unter Bürokraten. Im Flugzeug wurden 2 Zettel ausgeteilt, welche auszufüllen waren und angeblich wieder eingesammelt wurden. Auf beiden Formularen wurden Daten abgefragt, die ohnehin im Paß oder der Flugbuchung stehen: Namen, Adresse, Geburtsdatum, Paßnummer, Ablaufdatum des Passes. Keines der Formulare wurde eingesammelt. Im Gatebereich waren sodann Polizisten und Beamte des Gesundheitsministeriums positioniert, die die Ankommenden abfertigten. Ich war bei einem Mitvierziger im verschwitzten Ruderleiberl an der Reihe. In rüdem Ton erklärte er, dass ihn die Zettel aus dem Flugzeug nicht interessieren und ich müsse ein neues Formular ausfüllen. Gut 100 Passagieren ging es ebenso. Auf einem Tisch, ca. 2 x 1 m, lagen die ‚Zettel zum Glück‘ bereit und die wenigen Kugelschreiber gingen durch die Hände aller Passagiere. Gemäß der Anleitung ‚Wie stecke ich mich richtig an‘ war von Abstand halten logischerweise keine Spur, da der gut 10 x 10 m große Raum eben nicht zuließ, dass sich 100 Passagiere mit Abstand anstellen konnten. Zurück beim schwitzenden Beamten an seinem Pult erfuhr ich dann, dass ich auf dem Formular ‚Quarantäne‘ ankreuzen und unterschreiben müsste. Ich erklärte ihm

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Genf: Swiss verlängert Minimalpräsenz

Die Fluggesellschaft Swiss wird noch bis mindestens 27. März 2021 ab Genf lediglich Anbindungen an die Drehkreuze Zürich und Frankfurt am Main anbieten. Die Point-to-Point-Strecken werden weiterhin pausieren. Davon ausgenommen ist Pristina. In Richtung Frankfurt am Main wird es ab Genf sieben wöchentliche Umläufe geben und zum Swiss-Drehkreuz Zürich 13 Rotationen pro Woche. Lediglich das Ziel Pristina soll ab dem Airport in der Westschweiz zumindest einmal wöchentlich angeflogen werden. Swiss verkündete vor wenigen Tagen, dass die Präsenz auf dem Flughafen Genf temporär auf ein Minimalprogramm reduziert wird. Hintergrund sind die verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Schweiz. Der Carrier betont allerdings, dass das langfristige Bekenntnis zu diesem Airport aufrecht bleibt und die Wideraufnahme der Routen so bald als möglich erfolgen soll.

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Slowakei schickt alle Einreisenden in Quarantäne

Die slowakische Regierung macht Nägel mit Köpfen. Die Slowakei verschärft ab Montag kommender Woche ihre Grenzpolitik. Laut einem Regierungsbeschluss werden restlos alle Personen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichtend eine 14-tägige Quarantäne antreten müssen, verkündete Gesundheitsminister Marek Krajci heute in Bratislava. Und zwar ausnahmslos alle – auch Menschen, die aus „sicheren Ländern“ ankommen, so Krajci. Ab Montag werden zudem staatliche Einrichtungen angeboten, in denen Einreisende ihre Isolationszeit verbringen können. Frühestens am achten Tag könne die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis vorzeigt beendet werden, so der ORF. Sollte es die Situation erfordern, könnten die Regeln noch strikter gestaltet werden, warnte Krajci. Infrage komme auch eine rein staatliche Pflicht-Quarantäne. Einzig und allein Pendler bleiben von diesen einschneidenden Maßnahmen weitestgehend verschont. Allem Anschein nach werden sie für die Einreise weiterhin einen negativen Covid-19-Test benötigen, der nicht älter als sieben Tage ist.

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Israel: Auch Geimpfte benötigen negativen Corona-Test

In Israel gehen die Impfkampagnen so schnell voran wie in kaum einem anderen Land. Doch die Regierung verschärft die Einreise-Regeln. Und hat es jetzt auch auf Geimpfte abgesehen. Denn auch Geimpfte müssen ab Anfang nächster Woche bei der Einreise nachweisen, nicht mit dem Covid-19-Erreger infiziert zu sein. Der entsprechende Test darf nicht älter als 72 Stunden sein. Darüber informierte das zuständige Gesundheitsministerium in der Nach auf Mittwoch. Des Weiteren verlangt die geltende Corona-Verordnung eine neuerliche Testung nach der Ankunft. Fällt auch dieser negativ aus, müssen sich Geimpfte nicht in Quarantäne begeben. Damit werden die ohnehin schon strengen Corona-Bestimmungen ausgeweitet. Seit einigen Tagen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Flugverkehr nach Israel lahmgelegt und so das Land nahezu komplett von der Außenwelt abgeschottet. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land hätten bisher rund 3,6 Millionen Menschen eine Erstimpfung erhalten, berichtet der ORF. Davon bekamen etwa 2,2 Millionen auch die zweite Dosis. 

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Eskalation: Lauda verweigert wieder Mitflug – NOTAM missachtet

Am Sonntag haben Ryanair und die durchführende Tochtergesellschaft Lauda Europe erneut zahlreichen Passagieren die Beförderung auf Flug FR500 von Wien nach Palma de Mallorca verweigert. Wie bereits am Freitag behauptete man schon wieder, dass RNA-PCR-Labortests in Spanien nicht zur Einreise berechtigten und pochte auf RT-PCR-Befunde. Das Außenministerium Spaniens bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass RNA-PCR-Labortests, die in der Europäischen Union ausgestellt wurden, zur Einreise berechtigen, sofern diese das „Ablaufdatum“ nicht überschritten haben. Es werden RT-PCR, RT-LAMP, TMA und andere molekularbiologische Verfahren, darunter eben auch RNA-PCR, anerkannt. Ergebnisse von Schnelltests und andere Testmethoden, die nicht einheitlich in der EU standardisiert sind, berechtigen nicht zur Einreise. Weiters wurde auf die unmissverständlichen Darstellungen auf den Homepages des Gesundheitsministeriums und auf der behördlichen Homepage, auf der die Einreiseanmeldung getätigt werden muss, verwiesen. “The required SARS-CoV-2 AIDT will be the PCR (COVID-19 RT-PCR) and other molecular viral RNA detection techniques with equivalent reliability for the detection of SARS-CoV-2. In this regard, Transcription-Mediated Amplification (TMA) and Reverse Transcriptase LoopMediated Isothermal Amplification (RT-LAMP) tests are also accepted. Other diagnostic tests such as rapid serology tests, rapid antigen detection tests or high performance serological tests (ELISA, CLIA, ECLIA) will not be admissible, as long as their harmonized use is not accepted across the European Union”, schreibt das spanische Gesundheitsministerium in einem offiziellen FAQ, das unter diesem Link heruntergeladen werden kann. Auf der behördlichen Seite, auf der die verpflichtende Einreiseanmeldung getätigt werden muss, ist ebenfalls ausdrücklich festgehalten, dass nicht nur RT-PCR akzeptiert wird: „Ab dem 23. November 2020 müssen alle

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UK verlangt nun drei negative Coronatests

Das Vereinigte Königreich verschärft die Einreisebestimmungen abermals. Künftig müssen insgesamt drei Tests absolviert werden und zusätzlich eine zehntägige Quarantäne eingehalten werden. Der erste negative Befund muss bei der Einreise vorgelegt werden. Laut britischem Gesundheitsministerium muss am zweiten Tag nach der Ankunft ein weiterer Test absolviert werden. Der dritte Test muss am achten Tag gemacht werden. Nur wenn auch dieser negativ ausfällt, endet die Absonderung am zehnten Tag. Die Kosten für die drei Testungen sind privat zu bezahlen. Die neue Regelung soll für alle Länder, ausgenommen jene 33, für die sogar ein Aufenthalt in einem so genannten „Quarantäne-Hotel“ verpflichtend ist, gelten. Bei Missachtung drohen saftige Geldstrafen. Wie lange die erneut verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten sollen, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock noch nicht.

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Lettland untersagt die Einreise weitgehend

Ab 11. Feber 2021 ist die Einreise nach Lettland nur noch mit triftigem Grund möglich. Weiters werden Passagierflüge, die in Irland, Portugal und im Vereinigten Königreich gestartet sind untersagt. Unabhängig davon müssen jene Personen, die einreisen dürfen, einen negativen Coronatest vorlegen. Dies dürfte sich höchstwahrscheinlich auch negativ auf die Fluggesellschaft Air Baltic auswirken. Der Carrier beförderte im Jänner 2021 rund 44.400 Reisende. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Minus von 86 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen reduzierte sich von 4.529 im Jänner 2020 auf 900.

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Österreich: Nehammer lässt Grenzkontrollen verschärfen

Österreichs Innenminister Karl Nehammer ÖVP) kündigte am Sonntag an, dass am Montag die Grenzkontrollen zu allen Nachbarländern verschärft werden sollen. Das schließt auch den Landweg zur Bundesrepublik Deutschland an. Man habe sich mit den Regierungen der Nachbarn abgestimmt. Der Politiker will die Anzahl der Reisebewegungen mit Hilfe von „Kontrolldruck“ weiter reduzieren. Es gibt auch weiterhin Ausnahmen, jedoch will man „engmaschig“ prüfen, ob die Personen tatsächlich darunter fallen. Falls nicht, dann blüht Quarantäne. Bislang kontrollierte Österreich an den Grenzübergängen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei regelmäßig. Nun kommen auch die anderen Nachbarstaaten inklusive Liechtenstein dazu. Was jedoch Nehammer genau unter „Intensivierung der stichprobenartigen Kontrollen“ versteht, sagte er natürlich nicht.

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Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

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