Eurowings

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Eurowings Discover: SunExpress-Mitarbeiter klagen auf Betriebsübergang

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress Deutschland ist ein Opfer der Corona-Pandemie, denn die Lufthansa-Beteiligung, die einst Langstreckenjets des Typs Airbus A330 für Eurowings betrieben hat, wurde dicht gemacht. Das Personal erhielt die Kündigung. Das wollen sich 120 Betroffene nicht gefallen lassen und ziehen vor Gericht. Diese klagen laut einem Bericht von Airliners.de auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Die Kläger vertreten die Ansicht, dass SunExpress Deutschland nicht geschlossen wurde, sondern lediglich in Eurowings Discover aufgegangen ist. Essentielle Teile der einstigen Ferienfluggesellschaft würden sich nun bei der Neugründung finden. Das Personal erhielt allerdings die Kündigung. Rechtsanwalt Martin Leufgen, der die klagenden Parteien vertritt, geht davon aus, dass ersten Verhandlungstermine im Juni und Juli 2021 in Frankfurt stattfinden werden. Sollte das Gericht rechtskräftig der Sichtweise der ehemaligen SunExpress-Deutschland-Mitarbeiter folgen, so hätte das erhebliche Auswirkungen für Eurowings Discover. Unklar welche A330 Eurowings Discover nutzen wird Die Ferienfluggesellschaft war ein Joint-Venture zwischen Turkish Airlines und Lufthansa. Man flog mit Boeing 737-800 unter eigener Marke, hatte aber auch sieben Airbus A330-200, die im Auftrag von Eurowings in der Luft waren. Die 737-800 wurden weitgehend zur türkischen SunExpress, die von der Schließung nicht betroffen ist, übertragen. Die Zukunft der Langstreckenmaschinen ist derzeit noch unklar. Eurowings Discover soll laut Lufthansa im Sommerflugplan 2021 mit drei Airbus A330 an den Start gehen. Woher diese Maschinen stammen ist unklar. Es gilt zwar als wahrscheinlich, dass jene Maschinen, die vormals von SunExpress Deutschland betrieben wurden, herangezogen werden, jedoch äußerte sich der Kranich bislang nicht zu diesem Thema. Laut

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Eurowings nimmt konzernintern 130 Flugbegleiter auf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi und Eurowings konnten sich darauf einigen, dass rund 130 Flugbegleiter, denen innerhalb des Konzerns die Kündigung droht, bei Eurowings unterkommen sollen. Weitere Einstellungen sind geplant, wenn die Nachfrage wieder anzieht. Der Arbeitgeberwechsel kann, sofern von den Mitarbeitern gewünscht, mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 vorgenommen werden. Vorerst wird Eurowings aber maximal 130 Flugbegleiter aufnehmen. Maßgeblich war für Verdi, dass die bisherige Berufslaufbahn („Seniorität“) anerkannt wird. Das hat zur Folge, dass ein Flugbegleiter, der zuvor bei einer anderen Konzernairline – beispielsweise Germanwings, Cityline oder Lufthansa – geflogen ist, die bisherige Tätigkeit so angerechnet bekommt als ob er bislang schon bei Eurowings geflogen ist. Draus resultierend erfolgt eine gleichwertige Einstufung im Tarifvertrag. Weiters gibt es keine Probezeit und das Einstellungsverfahren soll vereinfacht werden. Die Vereinbarung zwischen Eurowings und Verdi gilt vorerst bis zum 30. Juni 2022.

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Lufthansa nimmt es selbst in die Hand: Eurowings verliert München als Drehkreuz

Die Kranich-Airline holt sich fast alle Eurowings-Routen ab München – lediglich fünf Reiseziele bleiben der Lufthansa-Tochtergesellschaft erhalten. Eurowings bedient ab München nur noch ihre drei Drehkreuze Düsseldorf, Hamburg und Köln sowie mit Pristina und Mallorca zwei weitere europäische Städte. Alle anderen der insgesamt 30 Strecken, die sich die Fluglinie über Jahre hinweg ab München aufgebaut hat, gehen wieder in die Hände der AUA-Mutter. Damit würden auch einige Flugzeuge die Flotte von Eurowings verlassen, die zumindest ursprünglich durch einige wenige neue A320neo ersetzt werden sollten, berichtet reisetopia.de. Vor einigen Jahren hat sich die Lufthansa in Deutschland gänzlich neu aufgestellt. Außer innerdeutsche Routen von und nach Frankfurt oder München wurden alle übrigen Verbindungen an die Eurowings übergeben. 

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Lufthansa streicht Barbados

Die AUA-Mutter nimmt ihre Direktflüge von Frankfurt nach Bridgetown aus dem Programm – zumindest vorerst. Die Karibikinsel zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Lufthansa. Doch anscheinend rentiert sich die Strecke in Zeiten von Corona nicht mehr. Einer der Gründe dürfte auch die erst kürzlich erfolgte Einstufung als Risikogebiet sein. Aufgrund dieser Entwicklungen hat die Fluggesellschaft entschieden, die erst im Oktober aufgenommene Direktverbindung von Frankfurt nach Bridgetown auf Barbados zeitweise einzustellen. Diese Strecke wurde aktuell einmal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient, welcher von Brussels Airlines im Auftrag für Eurowings betrieben wird. Nach aktuellem Wissensstand soll mit dem Wechsel zum Sommerflugplan die Strecke wieder aufgenommen werden, berichtet reisetopia.de.

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Spohr-Bruder ist neuer Chef von Lufthansa Aviation Training

Der Bruder von Carsten Spohr, Matthias Spohr, ist seit 1. Feber 2021 Geschäftsführer von Lufthansa Aviation Training. Zuvor war er Flugbetriebsleiter und Head of Flight Ops Standards and Engineering bei Eurowings. Er folgt auf Stephan Klar, der eine andere Funktion innerhalb des Konzerns übernehmen wird. Über die die bei Eurowings aufgrund des Wechsels des Bruders des Konzernchefs freigewordene Position will die Lufthansa Group zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden. Als Chief Financial Officer bei Trainings- und Ausbildungstochter fungiert Tiziana Heilig. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe im Team von erfahrenen als auch jungen Kolleginnen und Kollegen an den LAT-Standorten! Ich möchte dabei mitwirken, nicht nur unsere Position im Konzern weiter zu stärken, sondern auch das externe Geschäft voranzutreiben. Lufthansa Aviation Training wird auch in dem bevorstehenden Restart der Airlines der Lufthansa Group eine bedeutende Rolle zukommen“, so Matthias Spohr zu seinem Start bei LAT.

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Eurowings: Ohne Karte gibt’s keine Speisen und Getränke

Eurowings-Kunden können ihr Bargeld in Zukunft stecken lassen. Denn die Lufthansa-Tochtergesellschaft feilt weiter an ihren Hygiene-Maßnahmen. Und akzeptiert ab dem 1. Februar 2021 ausschließlich bargeldlose Zahlungen für Snacks und Produkte an Bord ihrer Maschinen. Die Fluglinie akzeptiere alle gängigen Kreditkarten, EC-Karten (Bankomatkarten) sowie Apple Pay, Google Pay oder weitere NFC-fähige Karten. Ob nun das Bargeld eine wesentliche Rolle in der Verbreitung des Coronavirus spielt oder nicht ist äußerst umstritten. Es gibt Studien, die besagen, dass die Ansteckungsgefahr äußerst gering bis nicht vorhanden sein soll und andere empfehlen ausdrücklich bargeldlose Zahlung.

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Lufthansa: Aus Ocean wird Eurowings Discover

Die unter Gewerkschaftern umstrittene Lufthansa-Tochter Ocean wird künftig unter der Marke „Eurowings Discover“ auftreten. Der Firmenname der Ocean GmbH soll in Kürze dahingehend geändert werden, berichtet das Portal Airliners.de. Das Unternehmen wird unter dem IATA-Code „4Y“ fliegen und soll im Sommer 2021 mit zunächst drei Airbus A330 an den Start gehen. Lufthansa erklärt, dass es aufgrund verschiedener rechtlicher Vorschriften notwendig ist, dass Ocean ein entsprechender Name, der auf Eurowings hinweist, verpasst wird. Wie sich die weitere Expansion entwickelt wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Dies hänge vom Fortgang der Pandemie ab. Laut Lufthansa sollen die von Eurowings Discover betriebenen Maschinen auch den entsprechenden Zusatz tragen. In welcher Form dieser angebracht wird oder ob die Flugzeuge gar eine gesonderte Livery bekommen werden, steht noch nicht fest. Das Projekt ist massiv umstritten, denn es gibt keinen Tarifvertrag. Die deutschen Gewerkschaften werfen daher Dumpinglöhne und Tarifflucht vor. Konzernweit ist man auf der Suche nach Mitarbeitern und bietet beispielsweise auch AUA-Flugbegleitern an, dass diese sich beurlauben lassen können, um für Eurowings Discover zu fliegen. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren auch, dass nahezu alle geplante Strecken auch von Condor bedient werden und die Vereinbarung über die Zubringerflüge aufgekündigt wurde. Da beide Unternehmen vom deutschen Staat gerettet wurden, fordern die Gewerkschaften, dass Staatshilfe nicht für einen Verdrängungswettbewerb verwendet werden soll. Condor brachte kürzlich eine Beschwerde beim deutschen Bundeskartellamt ein.

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Sommer 2021: Das plant Eurowings ab Österreich

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings plant derzeit im Sommerflugplan 2021 ab Klagenfurt, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Wien-Schwechat Flüge anzubieten. Der Carrier gewährte Aviation Direct einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und weist darauf hin, dass es aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Pandemie-Entwicklung zu Änderungen kommen könnte. „Natürlich steht ein solches Angebot gerade in Pandemie-Zeiten immer unter Vorbehalt, aber wir wollen unseren Kunden ja zeigen, dass wir nach wie vor an einem attraktiven Streckennetz festhalten“, so ein Eurowings-Sprecher gegenüber Aviation Direct. Je eine Strecke ab Graz, Klagenfurt und Linz Ab Graz beabsichtigt Eurowings im Sommerflugplan 2021 nach Palma de Mallorca zu fliegen. Weitere Linien- oder Charterstrecken sind momentan nicht geplant. Ebenso wird der Carrier die spanische Mittelmeerinsel ab Linz anfliegen. Auch hier sind derzeit keine weiteren Verbindungen geplant. von nach Linie/Charter Graz Palma de Mallorca Linie Linz Palma de Mallorca Linie In Kärnten gab es durchaus Hoffnungen darauf, dass Eurowings die von Lauda eingestellte Palma-Strecke übernehmen könnte. Das ist laut der vom Carrier übermittelten Streckenliste derzeit aber nicht geplant. So wird es ab Klagenfurt bei der Verbindung nach Köln/Bonn, die momentan aufgrund der Pandemie pausiert, bleiben. von nach Linie/Charter Klagenfurt Köln/Bonn Linie Charterflüge ab Innsbruck Ab Innsbruck wird Eurowings im Charter für Tour Operator tätig sein. Dabei ist geplant, das ab Tirol die Ferienziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Lamezia Terme bedient werden. Die Aufnahme von Linienverbindungen ist derzeit nicht geplant. Der Mitbewerber Tradeair wird übrigens heuer statt Avanti Air mit Fokker 100 im Auftrag von Idealtours fliegen. von nach Linie/Charter

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Verdi und Eurowings schließen Krisentarifvertrag ab

Die Gewerkschaft Verdi und Eurowings haben sich auf eine Krisenvereinbarung geeinigt. Dieser soll sowohl den Flugbegleitern als auch dem Bodenpersonal eine Beschäftigungsgarantie bis März 2022 bringen. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Gehälter um fünf Prozent gesenkt werden. Auch die Weihnachts- und Urlaubsgelder wird es während der Gültigkeit des Krisentarifvertrags nicht geben. Zusätzlich wird auf eine Gratifikation in der Höhe von 100 Euro verzichtet sowie die Beiträge an die betriebliche Altersvorsorge werden temporär ausgesetzt. Verdi befindet sich bei anderen Konzernairlines in „intensiven Verhandlungen“. Ziel ist es auch, dass möglichst viele Flugbegleiter, die vor der Kündigung stehen, bei Eurowings unterkommen können. Beim Boden- und Technikpersonal soll nur einmalig auf das Urlaubsgeld verzichtet werden. Weiters erhalten diese Berufsgruppen im Jahr 2021 weniger Urlaubstage. Diese Beschäftigungsgruppen haben laut Verdi den Krisentarifvertrag bereits angenommen. Die von Verdi vertretenen Flugbegleiter sind noch bis zum 22. Jänner 2021 zur Abstimmung aufgerufen. „Nach harten und monatelangen Verhandlungen ist es nicht nur gelungen die Arbeitsplätze in der Eurowings am Boden und in der Kabine durch ausgewogene Krisenbeiträge im Konzern zu sichern. Wir setzen uns auch dafür ein, möglichst vielen Kabinenbeschäftigten aus der Lufthansa Group durch Einstellungen bei Eurowings eine berufliche Perspektive zu schaffen. Wir führen dazu bereits Tarifverhandlungen. Wir fordern eine finanzielle Anerkennung der bisherigen Berufserfahrung im Konzern“, so Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky.

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Sicherheits-Ranking: Emirates bleibt auf Platz 1

Jedes Jahr untersucht das Hamburger Flugsicherheitsbüros JACDEC in Kooperation mit dem Luftfahrtmagazin Aero International die Sicherheit an Bord von insgesamt 100 Fluggesellschaften. Auch in diesem Jahr geht dabei der erste Platz an Emirates – die Golf-Airline bleibt also die sicherste Fluglinie der Welt. Mit einem Risikoindex von 94,75 Prozent liegt sie erneut nur knapp vor einer weiteren Golffluglinie, der Etihad Airways (94,73 Prozent). Überraschend auf Rang drei landete die Billig-Airline Scoot aus Singapur, deren Muttergesellschaft Singapore Airlines nur Platz 21 belegt. Die spanische Air Europa (Platz 4) sowie die Finnair (5) verteidigten ebenfalls ihre Positionen, vor den beiden niederländischen Gesellschaften KLM (6) und Transavia (7). Den 13. Rang belegt die bekannte Billig-Airline Easyjet aus Großbritannien mit 91,12 Prozent. Bei den deutschsprachigen Kandidaten reichte es erneut nur für einen Platz im Mittelfeld. Als sicherste deutsche Airline liegt Eurowings mit einem Risiko-Index von 90,10 Prozent auf Rang 28. Muttergesellschaft Lufthansa rangiert heuer nach einem Unfall auf dem Boden mit Totalschaden 2019 nur auf Platz 57. Angesichts der stark reduzierten Flugaktivitäten habe die Tabelle diesmal jedoch nur eine begrenzte Aussagekraft, berichtet der ORF. Denn die von den Airlines geflogenen Passagierkilometer würden eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen. Dabei gilt: Je mehr eine Fluggesellschaft davon unfallfrei zurücklegt, umso sicherer gilt sie in diesem Ranking. 2020 kam es bekanntlich Corona-bedingt zu starken Ausfällen bei den Flugaktivitäten.

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