Fluggesellschaften

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Lufthansa Technik forciert Direktvertrieb gebrauchter Flugzeugteile

Lufthansa Technik intensiviert den Direktverkauf von gebrauchten, aber überholten Flugzeugteilen (Used Serviceable Material, USM) an Fluggesellschaften und Betreiber. Dieser Schritt geht über den bisherigen Verkauf von überschüssigen Ersatzteilen aus dem eigenen Bestand hinaus und zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von benötigten Komponenten zu beschleunigen, Lieferzeiten zu verkürzen und Kosten für die Kunden zu senken. Das Unternehmen, ein weltweit führender Anbieter im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung von Flugzeugen, verfügt über einen der grössten Ersatzteilepools der Branche. Bislang verkaufte Lufthansa Technik primär überschüssige Teile aus seinem umfangreichen Lager an Drittanbieter. Nun wird der Fokus auf den direkten Vertrieb von USM-Teilen gelegt, die nicht nur aus Überbeständen stammen, sondern auch aus der Verwertung von Flugzeugen gewonnen werden. Jede dieser Komponenten wird vor dem Verkauf gründlich geprüft und zertifiziert, um die hohen Sicherheits- und Leistungsstandards von Lufthansa Technik zu gewährleisten. Das USM-Angebot ist auf einschlägigen Online-Plattformen für die Luftfahrtindustrie verfügbar. Georgios Ouzounidis, Vertriebsleiter für Amerika bei Lufthansa Technik, betonte die Vorteile des Direktverkaufs für Fluggesellschaften und Betreiber, die nun einfacher, schneller und kostengünstiger an zertifizierte Ersatzteile gelangen können. Ein eigens dafür eingerichtetes Team der US-Tochtergesellschaft Lufthansa Technik Component Services in Miami koordiniert die Kundenbestellungen und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Ein Lager in Fort Lauderdale gewährleistet die schnelle Verteilung der Teile in Amerika. In Tulsa befindet sich zudem das operative Zentrum für USM mit einer wachsenden Komponentenwerkstatt. Lufthansa Technik wird seine USM-Lösung erstmals auf der Fachmesse MRO Americas 2025 in Atlanta präsentieren und dort detailliert über die Vorteile dieses neuen Service informieren. Die

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Flughafen Köln/Bonn erwartet deutlichen Anstieg der Passagierzahlen zu Ostern

Der Köln Bonn Airport steht vor dem Beginn der Hauptreisezeit. Mit dem Start der Osterferien am morgigen Freitag erwartet der Flughafen eine deutliche Zunahme des Passagieraufkommens. Zwischen dem 11. und dem 27. April werden voraussichtlich mehr als 485.000 Fluggäste abgefertigt. Dies bedeutet einen Anstieg von rund 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, als die Osterferien früher lagen und teilweise in den verkehrsschwächeren Winterflugplan fielen. Die stärksten Reisetage werden traditionell an den Wochenenden erwartet. Allein zum Start der Ferien am kommenden Wochenende werden etwa 87.000 Passagiere erwartet. Über das Osterwochenende selbst rechnet der Flughafen mit knapp 120.000 Reisenden. Der verkehrsreichste Tag der gesamten Ferienperiode wird voraussichtlich der letzte Sonntag, der 27. April, mit über 33.000 ankommenden und abfliegenden Passagieren sein. Besonders beliebt bei den Reisenden sind sonnige Destinationen im Mittelmeerraum, allen voran Spanien mit rund 124.000 und die Türkei mit 123.000 erwarteten Passagieren. Auch Italien, Ägypten, Portugal, Griechenland und Großbritannien stehen hoch im Kurs. Die Top-Einzelziele sind Antalya und Palma de Mallorca mit jeweils rund 60.000 Reisenden, gefolgt von Istanbul mit etwa 41.000 Passagieren. Um dem erhöhten Passagieraufkommen gerecht zu werden und den Reisekomfort zu steigern, hat der Flughafen Köln/Bonn in den vergangenen Monaten in die Optimierung von Abläufen und den Ausbau digitaler Angebote investiert. So können nun auch Ryanair-Kunden die Self-Bag-Drop-Off-Stationen im Terminal 1 nutzen. Zudem wurde die Möglichkeit zur Buchung von Zeitfenstern für die Sicherheitskontrolle über das Online-Portal „CGNGateWay“ auf bis zu 100 Tage vor Abflug erweitert. Auch das gastronomische Angebot in den Terminals wurde durch neue Restaurants und

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Deutsche Luftfahrt hinkt europäischem Aufschwung hinterher

Die deutsche Luftfahrtbranche zeigt weiterhin eine verhaltene Entwicklung und bleibt deutlich hinter dem Niveau vor der Corona-Pandemie zurück. Im Durchschnitt erreichen die deutschen Flughäfen derzeit nur knapp 80 Prozent des damaligen Passagieraufkommens. Diese Entwicklung steht im Kontrast zu vielen europäischen Nachbarländern, die das Verkehrsvolumen von vor zehn Jahren längst wieder überschritten haben und teils deutliche Zuwächse verzeichnen. Als Hauptursache für diese Diskrepanz werden die hohen regulativen staatlichen Kosten in Deutschland, insbesondere die Luftverkehrsteuer, angeführt. Laut dem Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, stellt Deutschland das europäische Schlusslicht in der Luftverkehrsentwicklung dar. Während Länder wie Polen, die Niederlande, Frankreich, die Schweiz und Österreich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen, liegt Deutschland mehr als fünf Prozent hinter der Entwicklung vor zehn Jahren zurück. Beisel kritisiert die Wettbewerbsverzerrung durch die hohen staatlichen Belastungen in Deutschland. Er führt ein Beispiel an, wonach staatliche Standortkosten für einen Langstreckenflug in Brüssel deutlich geringer ausfallen als für denselben Flug ab Berlin. Diese höheren Kosten führten dazu, daß immer weniger Fluggesellschaften bereit seien, deutsche Flughäfen anzufliegen, was sich negativ auf das Streckenangebot und somit auf Reisende und die Wirtschaft auswirke. Der ADV-Hauptgeschäftsführer appelliert daher dringend an die neue Bundesregierung, ein konsequentes Umsteuern in der Luftverkehrspolitik vorzunehmen. Die sofortige Abschaffung der Luftverkehrsteuer sei dabei ein entscheidender Schritt, da diese Steuer eine erhebliche Belastung für Flughäfen und Fluggesellschaften darstelle. Beisel betont, daß eine Stärkung des Luftverkehrs in Deutschland einen Beitrag zu mehr Wohlstand und Wachstum leisten könne und verweist auf Schweden, wo die Luftverkehrsteuer bereits abgeschafft wurde. Es sei notwendig, daß sich in

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Verhandlungen über direkte Flugverbindungen zwischen den USA und Russland nehmen Fahrt auf

Inmitten der geopolitischen Spannungen und der weltweiten politischen Unsicherheiten haben Gespräche über die Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland erneut an Bedeutung gewonnen. Diese Gespräche, die unter anderem von Kirill Dmitriev, dem Chef des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), initiiert wurden, werfen einen Blick auf die angestrebte Normalisierung der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Besonders in den letzten Monaten hat sich die Diskussion über den Luftverkehr intensiviert, da Russland sich verstärkt für die Wiederherstellung direkter Flugverbindungen zu den USA einsetzt, nachdem diese im Zuge des Ukraine-Konflikts 2022 ausgesetzt wurden. Kirill Dmitriev und der Wunsch nach direkten Verbindungen Kirill Dmitriev, der von westlichen Staaten mit Sanktionen belegte CEO des russischen Direktinvestitionsfonds, reiste kürzlich in die USA, um mit hochrangigen US-Beamten, darunter Steve Witkoff, dem Sonderbeauftragten der USA für den Nahen Osten, Gespräche zu führen. Dabei wurde unter anderem das Thema der Wiederaufnahme direkter Flugverbindungen zwischen den USA und Russland angesprochen. Dmitriev äußerte sich dahingehend, dass US-amerikanische Unternehmen großes Interesse daran hätten, in Russland wieder tätig zu werden. Zudem wurde betont, dass Russland daran arbeite, direkte Flugverbindungen zu den USA wiederherzustellen, was die Reise für russische Bürger erheblich erleichtern würde, nachdem die Möglichkeit, direkt von Russland in die USA zu fliegen, seit 2022 weitgehend eingeschränkt wurde. Die Wiederherstellung direkter Verbindungen würde nicht nur den Austausch zwischen den beiden Ländern fördern, sondern auch für Reisende und Unternehmen von beiderseitigem Nutzen sein. Vor der Aussetzung der Flüge war es für russische Passagiere üblich, auf Drittland-Flughäfen wie Istanbul oder Dubai umzusteigen,

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Nürnberg lockt mit vielfältigem Sommerflugplan 2025

Der Flughafen Nürnberg präsentiert für den Sommer 2025 einen vielfältigen Flugplan mit rund 60 Nonstop-Zielen. Neben beliebten Urlaubszielen am Mittelmeer und auf den Kanarischen Inseln werden auch zahlreiche europäische Metropolen angeflogen. Ein Schwerpunkt liegt auf Spanien, wobei Mallorca mehrmals täglich von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen wird. Auch die Kanarischen Inseln und weitere spanische Festlandziele sind im Angebot. Die Türkei bleibt ein beliebtes Ziel, insbesondere Antalya mit bis zu 70 wöchentlichen Verbindungen. Griechenlandfreunde können sich auf Flüge nach Korfu, Kreta, Rhodos und Thessaloniki freuen. Italien ist mit Zielen wie Bari, Neapel und Rom vertreten. Neben klassischen Urlaubszielen werden auch Städtetrips nach Amsterdam, London, Paris und in osteuropäische Metropolen angeboten. Besonders hervorzuheben ist die Wiederaufnahme der Verbindung nach Kavala, der Partnerstadt Nürnbergs in Griechenland.

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Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte informiert über Gepäckansprüche

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) weist darauf hin, dass Reisende bei Problemen mit verlorenem, verspätetem oder beschädigtem Gepäck Anspruch auf Entschädigung haben. Die Regelungen hierzu sind im Montrealer Übereinkommen festgelegt. Die APF unterstützt Passagiere im Rahmen von Schlichtungsverfahren, falls Fluggesellschaften Entschädigungsforderungen nicht freiwillig nachkommen. Bei verspätetem Gepäck sollten Reisende unmittelbar nach Ankunft am Lost & Found Schalter des Zielflughafens eine Verlustmeldung über das PIR-Formular (Property Irregularity Report) erstellen lassen. Wird das Gepäck erst nachträglich zugestellt, können notwendige Ersatzeinkäufe anteilig ersetzt werden. Während Kleidung meist zu 50 Prozent erstattet wird, übernehmen Airlines in der Regel 100 Prozent der Kosten für Hygieneartikel. Geht das Gepäck vollständig verloren, sollte innerhalb von 21 Tagen eine detaillierte Schadensmeldung mit Kaufbelegen an die Fluggesellschaft erfolgen. Kommt ein Gepäckstück beschädigt an, muss dies ebenfalls umgehend am Flughafen dokumentiert und innerhalb von sieben Tagen schriftlich gemeldet werden. Falls eine Reparatur erforderlich ist, kann die Fluggesellschaft eine Werkstatt benennen. Sollte die Reparaturkosten den Zeitwert des Gepäcks übersteigen, kann der Zeitwert erstattet werden. Die APF ist für Schlichtungen bei Fluggesellschaften mit Niederlassung in Österreich zuständig, darunter Austrian Airlines, Eurowings, Lufthansa, Swiss Air, Turkish Airlines und Wizz Air. Beschwerden können kostenlos über das Online-Portal der APF eingereicht werden.

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Debatte um Nachtflugverbot am BER: Ryanair fordert Lockerungen

Die Diskussion um das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nimmt erneut Fahrt auf. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass das strikte Nachtflugverbot die Wettbewerbsfähigkeit des Berliner Flughafens einschränkt. Die Untersuchung hebt hervor, dass Kapazitätsbeschränkungen den Standort Berlin im internationalen Vergleich schwächen und Fluggesellschaften dazu veranlassen, ihre Maschinen bevorzugt an flexibleren Flughäfen außerhalb Deutschlands zu stationieren. Ryanair sieht sich durch die Ergebnisse der Studie bestätigt und fordert eine Lockerung der nächtlichen Betriebsbeschränkungen. Laut der irischen Fluggesellschaft führen die geltenden Regelungen zu wirtschaftlichen Nachteilen, da Umleitungen und Einschränkungen hohe Zusatzkosten verursachen. Die Fluglinie argumentiert, dass eine moderate Anpassung des Nachtflugverbots, insbesondere für unvorhersehbare Ereignisse wie wetterbedingte Verspätungen, notwendig sei, um einen reibungsloseren Flugbetrieb zu gewährleisten. Unterstützung erhält Ryanair von der Berliner Luftfahrtinitiative, einem Bündnis aus Handelskammern, Branchenvertretern und Flughafenbetreibern. Die Initiative fordert eine Anpassung der bestehenden Vorschriften, um Berlin als internationalen Luftverkehrsstandort wettbewerbsfähiger zu machen. Die Debatte fällt in eine Zeit wirtschaftlicher Herausforderungen, in der Branchenexperten und Unternehmen verstärkt auf Deregulierung drängen. Kritiker der geforderten Lockerungen weisen jedoch darauf hin, dass das Nachtflugverbot auch dem Schutz der Anwohner dient und aus Lärmschutzgründen politisch beschlossen wurde. Ob es zu einer Änderung der Vorschriften kommt, bleibt abzuwarten. Ryanair jedenfalls fordert vom Leiter der Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB), Carsten Diekmann, eine zügige Reaktion und eine Anpassung der bestehenden Regelungen.

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Flughafen Beirut wieder ab Europa erreichbar: EASA hebt Einschränkungen auf

Der Libanon hat in den letzten Monaten eine Vielzahl an politischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen erlebt. Die europäische Luftfahrtaufsicht, die EASA, hat nun jedoch ihre Einschätzung hinsichtlich der Sicherheit von Flugverbindungen in den Libanon überarbeitet. In einer aktuellen Lagebewertung stellt sie fest, dass es nur noch „Restrisiken“ für den Flugverkehr in die Region gibt. Trotz dieser vorsichtigen Einschätzung ist die europäische Luftfahrtindustrie bereits wieder dabei, Linienflüge nach Beirut aufzunehmen – wenngleich auch mit gewissen Anlaufschwierigkeiten. Die neuesten Entwicklungen in der Region spiegeln sich nicht nur in der geopolitischen Lage wider, sondern auch in der Rückkehr europäischer Fluggesellschaften wie Eurowings und Condor nach Beirut. Dabei bleibt die Situation jedoch fragil, da immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah in der Nähe des Libanon stattfinden. Ein erneuter militärischer Vorstoß Israels am Freitag und Dienstag hat die Sicherheitslage weiter destabilisiert, was auch Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr hat. Doch trotz dieser Spannungen hat die Europäische Union ihre Einstufung für den Luftverkehr nach Beirut inzwischen überarbeitet. EASA bewertet Anflüge auf Beirut als vertretbar, aber mit Einschränkungen Die europäische Luftfahrtaufsicht (EASA) hat in ihrer jüngsten Lagebewertung die Sicherheitslage für den Luftverkehr in den Libanon überprüft. Die EASA geht davon aus, dass die Risiken für den Flugverkehr im Wesentlichen reduziert wurden, sieht aber weiterhin gewisse „Restrisiken“. Trotz jüngster Verstöße gegen die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah hat die Behörde entschieden, dass Anflüge auf den internationalen Flughafen Beirut unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sind. Insbesondere soll der Luftraum im Korridor über dem Meer genutzt werden,

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Global Airlines bringt A380 über den Nordatlantik

Im Mai dieses Jahres startet die aufstrebende Fluggesellschaft Global Airlines mit einem kühnen Vorhaben: Sie setzt den Airbus A380 auf Transatlantikflügen zwischen Großbritannien und den USA ein. Dieses Vorhaben, das zunächst viele skeptische Blicke auf sich zog, könnte die Luftfahrtlandschaft auf der beliebten Nordatlantikroute nachhaltig verändern. Bereits im Mai sollen die ersten Flüge von Glasgow nach New York und von Manchester nach New York JFK stattfinden – eine Premiere für die Fluggesellschaft, die mit den Jumbojets von China Southern Airlines in die Luft geht. Global Airlines, ein Start-up, das in den letzten Jahren für seine unkonventionellen Ansätze in der Luftfahrtbranche Aufmerksamkeit erregt hat, plant die Nutzung des A380 für die stark nachgefragte Verbindung zwischen Europa und Nordamerika. Der erste kommerzielle Flug soll am 15. Mai 2025 von Glasgow zum New Yorker Flughafen John F. Kennedy (JFK) starten. Sechs Tage später, am 21. Mai 2025, wird die Fluggesellschaft eine weitere A380 von Manchester nach New York JFK fliegen. Die erste Reihe dieser Flüge wird eine Umlaufzeit von jeweils vier Tagen haben, was für eine regelmäßige, aber nicht täglich stattfindende Flugverbindung spricht. Die Entscheidung, den A380 auf dieser Strecke einzusetzen, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil der Airbus A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, in den letzten Jahren zunehmend aus den Flotten vieler Fluggesellschaften entfernt wurde. Die Gründe hierfür liegen in der wirtschaftlichen Effizienz des Superjumbos. Der A380 benötigt eine hohe Passagierauslastung, um rentabel betrieben zu werden, was in der nach der Pandemie immer noch schwankenden Nachfrage nach internationalen Flügen nicht immer

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Virgin Atlantic berichtet von Nachfragerückgang im USA-Verkehr

In den letzten Monaten hat die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic einen spürbaren Rückgang der Nachfrage auf den Routen zwischen den USA und Großbritannien verzeichnet. Diese Entwicklung kommt nach einem soliden Jahresbeginn und unterstreicht die wachsende Unsicherheit im transatlantischen Flugverkehr. Virgin Atlantic schließt sich damit den jüngsten Warnungen von Delta Air Lines an, die auf eine allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit in den Vereinigten Staaten hinweisen. Die Ursachen für den Rückgang der Nachfrage sind vielfältig und reichen von unsicherem Verbraucherverhalten bis zu den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die wirtschaftliche Unsicherheit als Hauptursache Virgin Atlantic, die für ihre Flüge zwischen Großbritannien, den USA und der Karibik bekannt ist, erlebte in den letzten Wochen eine Phase mit stagnierender und sogar negativer Nachfrage. Finanzvorstand Oli Byers führte diese Entwicklung auf die wirtschaftliche Unsicherheit in den USA zurück, die zu einer Zurückhaltung bei den Verbraucherausgaben geführt habe. Besonders in den USA, einem der wichtigsten Märkte für die Fluggesellschaft, beobachtet man ein zögerliches Buchungsverhalten, das in den kommenden Monaten weiterhin anhalten könnte. Obwohl die Nachfrage aus den USA nach Großbritannien in den letzten Monaten rückläufig war, äußerte sich Byers dennoch optimistisch hinsichtlich der langfristigen Aussichten. Trotz des aktuellen Rückgangs rechnet Virgin Atlantic damit, dass die Einnahmen aus den transatlantischen Flügen im Vergleich zum Vorjahr steigen werden. Dies hängt vor allem mit der starken Nachfrage aus Großbritannien in die USA zusammen, die besonders im Unternehmenssektor stabil geblieben ist. Geschäftsreisende, die auch in unsicheren Zeiten auf den transatlantischen Verbindungen angewiesen sind, sorgen für eine relativ stabile Nachfrage in diesem Segment. Gute

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