Fluggesellschaften

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Emirates und Condor starten Codeshare-Abkommen

Die Fluggesellschaften Emirates und Condor haben ihre bereits angekündigte Codeshare-Partnerschaft offiziell in Kraft gesetzt. Pünktlich zum Beginn der Sommerreisesaison 2025 ermöglicht diese Kooperation den Kunden beider Airlines erweiterte Reisemöglichkeiten und vereinfachte Buchungsabläufe zu zahlreichen Destinationen weltweit. Im Rahmen des Abkommens erhalten Passagiere von Emirates bequemen Zugang zu elf neuen Zielen in Europa und der Karibik, die von Condor über die deutschen Drehkreuze Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg bedient werden. Zu diesen Destinationen zählen populäre Urlaubsorte wie Palma de Mallorca, Ibiza, Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa in Spanien sowie die karibischen Ziele Cancún in Mexiko und Montego Bay in Jamaika. Gleichzeitig profitieren Condor-Kunden von einer verbesserten Anbindung an 13 Destinationen im Streckennetz von Emirates, die über das globale Drehkreuz Dubai erreichbar sind. Das Angebot umfasst attraktive Reiseziele wie Bali in Indonesien, die Malediven, Sri Lanka, Bangkok und Phuket in Thailand, Hanoi in Vietnam und Kapstadt in Südafrika. Die entsprechenden Flüge für Reisen ab dem 10. Mai 2025 sind ab sofort über die Webseiten der beiden Fluggesellschaften, Online-Reisebüros und alle gängigen globalen Vertriebssysteme buchbar. Teilnehmer der Vielfliegerprogramme Emirates Skywards und Miles & More können auf den Codeshare-Flügen der Partnerairlines Meilen sammeln und einlösen. Diese Partnerschaft stärkt die Präsenz beider Fluggesellschaften in ihren jeweiligen Märkten und bietet Reisenden eine größere Auswahl an Flugverbindungen.

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Tarom führt neue Bordmenüs ein

Seit dem 27. April 2025 dürfen Passagiere der rumänischen Fluggesellschaft Tarom sich auf eine außergewöhnliche Neuerung freuen. In einer Zusammenarbeit mit der renommierten Küchenchefin Roxana Blenche werden neue Menüs eingeführt, die das Flugerlebnis nicht nur durch den Service, sondern auch durch ihre kulinarische Qualität bereichern. Die Menüs sind exklusiv für Tarom-Flüge kreiert und sollen den Passagieren ein authentisches, geschmackliches Erlebnis bieten, das weit über das übliche Bordessen hinausgeht. Tarom, die nationale Fluggesellschaft Rumäniens, geht mit der Einführung dieser neuen Menüs einen mutigen Schritt in Richtung eines höheren Servicestandards und hebt sich damit von anderen Fluggesellschaften ab. Die Menüs wurden von Roxana Blenche, einer bekannten Größe in der rumänischen Gastronomieszene, entwickelt. Ihre Vision war es, traditionelle rumänische Gerichte mit modernen, internationalen Einflüssen zu kombinieren und auf eine Weise zu präsentieren, die nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge anspricht. „Essen ist mehr als nur Geschmack. Es geht um die Emotionen, die es weckt, und die Erinnerungen, die es schafft“, sagt Blenche. Ihr Ziel war es, Gerichte zu kreieren, die sowohl beruhigend als auch überraschend wirken. Die Auswahl an warmen und kalten Gerichten soll den Passagieren ein einzigartiges Erlebnis bieten, das sie mit einem positiven Eindruck vom Flug begleiten wird. Maßgeschneiderte kulinarische Erlebnisse Die neuen Bordmenüs bieten den Passagieren von Tarom eine bisher nicht gekannte Flexibilität. Ab sofort können die Menüs bis zu 24 Stunden vor dem Flug direkt auf der Website der Fluggesellschaft bestellt werden. Dies ermöglicht den Passagieren, ihre Mahlzeit ganz nach ihren Vorlieben und Bedürfnissen auszuwählen und sich

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Kostenloses Wi-Fi über den Wolken: Neue Entwicklungen bei internationalen Fluggesellschaften

Im Wettbewerb um die Gunst der Passagiere setzen internationale Fluggesellschaften zunehmend auf kostenfreies Wi-Fi an Bord. Doch trotz verheißungsvoller Ankündigungen profitieren nicht alle Fluggäste gleichermaßen von diesem neuen Service. Während einige Airlines eine generelle Verfügbarkeit versprechen, machen andere die kostenlose Nutzung von bestimmten Mitgliedschaften oder Buchungsklassen abhängig. Ein genauerer Blick auf die jüngsten Entwicklungen zeigt, wie unterschiedlich die Strategien der großen Fluglinien ausfallen – und welche technologischen Fortschritte im Hintergrund stehen. Delta Air Lines als Vorreiter auf Transatlantikstrecken Delta Air Lines, eine der größten Fluggesellschaften der Vereinigten Staaten, hat den Ausbau ihres Wi-Fi-Angebotes bereits weitgehend umgesetzt. Seit Anfang April dieses Jahres können Passagiere auf den meisten Transatlantikstrecken, darunter auch Verbindungen nach Europa, kostenlos auf schnelles Internet zugreifen. Das Angebot wird unter dem Namen „Delta Sync“ vermarktet und von T-Mobile bereitgestellt. Eine Voraussetzung gibt es jedoch: Nur Mitglieder des Vielfliegerprogramms „Skymiles“ dürfen das Gratis-Wi-Fi nutzen. Die Anmeldung zu diesem Programm ist kostenlos, allerdings wird somit eine aktive Registrierung verlangt, was nicht jedem Fluggast gelegen kommt. Darüber hinaus investiert Delta in die Modernisierung ihrer Regionalflotte. Über 400 Maschinen sollen mit WLAN ausgestattet werden, wobei für die Boeing-717-Flotte eine sogenannte Dual-Network-Konnektivität vorgesehen ist. Diese neue Technologie erlaubt eine gleichzeitige Verbindung zu zwei verschiedenen Satellitennetzwerken und soll damit eine besonders stabile und leistungsfähige Internetverbindung gewährleisten. Ab Ende 2026 sollen auch neu ausgelieferte Flugzeuge der Modelle Airbus A350-1000 und A321neo diese Technik standardmäßig an Bord haben. American Airlines folgt mit eigenen Plänen Auch American Airlines kündigte an, ab Januar 2026 kostenloses Highspeed-Wi-Fi anzubieten. Voraussetzung hierfür

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Chinesische Fluggesellschaften auf dem Vormarsch: Verschiebung des Luftverkehrsmarktes zwischen Europa und China

Die geopolitischen Spannungen der letzten Jahre, insbesondere der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die sich verschärfenden Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China, haben tiefgreifende Auswirkungen auf die internationale Luftfahrtbranche. Besonders spürbar ist dies auf den Strecken zwischen Europa und China, wo chinesische Fluggesellschaften zunehmend die Oberhand gewinnen. Aufgrund der eingeschränkten Nutzung des russischen Luftraums und steigender Betriebskosten sehen sich europäische Airlines gezwungen, Kapazitäten zu reduzieren. Im Gegenzug nutzen chinesische Anbieter die Gelegenheit, ihr Angebot nach Europa massiv auszubauen. Diese Entwicklung könnte das Kräfteverhältnis im internationalen Flugverkehr nachhaltig verschieben. Verlängerte Flugzeiten schwächen europäische Airlines Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der direkte Überflug russischen Territoriums für viele westliche Fluggesellschaften unmöglich geworden. Dies zwingt europäische Airlines zu erheblichen Umwegen auf ihren Flügen nach China und Asien, was sowohl die Flugzeiten als auch die Betriebskosten deutlich erhöht. Laut Angaben der International Air Transport Association (IATA) steigen die Treibstoffkosten durch diese Umwege im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent je Flug. Für europäische Airlines bedeutet dies eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzliche Kosten können nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden, da chinesische Anbieter ihre Tickets zu günstigeren Preisen offerieren können. Besonders betroffen sind Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France und Finnair, die traditionell starke Netzwerke zwischen Europa und Asien betrieben. Chinesische Airlines nutzen die Gelegenheit Chinesische Fluggesellschaften haben die durch den eingeschränkten Wettbewerb entstandenen Lücken rasch gefüllt. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen, daß die Zahl der Flüge zwischen China und Europa im zweiten Quartal 2025 um rund 17 Prozent

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Oman Air erweitert Codeshare-Abkommen mit Swiss

Die Fluggesellschaft Oman Air baut ihre Kooperation mit der Schweizer Fluggesellschaft Swiss weiter aus. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtete, wird das bestehende Codeshare-Abkommen zwischen den beiden Fluglinien ab dem 25. April auf weitere europäische Destinationen von Swiss ab Zürich ausgeweitet. Dies ermöglicht es Oman Air, ihren Passagieren nun auch Flugverbindungen nach Barcelona, Malaga, Mailand-Malpensa und Paris-Charles de Gaulle unter ihrer eigenen Flugnummer anzubieten. Das erweiterte Codeshare-Abkommen bedeutet für Reisende eine größere Auswahl an Flugverbindungen und potenziell verbesserte Reiseerlebnisse durch aufeinander abgestimmte Flugpläne und Gepäckdurchbeförderung. Oman Air-Passagiere profitieren somit von der Anbindung an das europäische Streckennetz von Swiss über den Flughafen Zürich. Codesharing ist eine gängige Praxis in der Luftfahrtindustrie, bei der Fluggesellschaften Sitzplätze auf Flügen anderer Partner verkaufen, um ihr Streckennetz zu erweitern und ihren Kunden mehr Reiseoptionen zu bieten. Die Partnerschaft zwischen Oman Air und Swiss besteht bereits seit einiger Zeit. Durch die aktuelle Erweiterung des Abkommens unterstreichen beide Fluggesellschaften ihr Interesse an einer engeren Zusammenarbeit und der Stärkung ihrer jeweiligen Marktpositionen. Für Swiss bedeutet die Ausweitung des Codesharings eine verbesserte Auslastung ihrer Flüge zu den genannten europäischen Zielen und eine größere Sichtbarkeit in den Vertriebskanälen von Oman Air. Es wird erwartet, dass diese Kooperation den Reiseverkehr zwischen dem Oman und diesen wichtigen europäischen Städten weiter ankurbeln wird. Die Erweiterung des Codeshare-Abkommens tritt am heutigen Tag, dem 25. April, in Kraft. Reisende können somit ab sofort Flüge zu den neuen Destinationen über die Buchungssysteme von Oman Air buchen, wobei die Flüge von Swiss durchgeführt werden. Diese strategische Maßnahme ist

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Swiss und Air Canada bauen Zusammenarbeit aus

Die Fluggesellschaften Swiss und Air Canada erweitern ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft ab dem 3. Juli dieses Jahres. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, umfasst die Kooperation künftig sechs weitere Strecken innerhalb Kanadas, die von Halifax aus bedient werden. Zu den neuen Zielen im gemeinsamen Flugangebot zählen unter anderem Vancouver und Ottawa. Durch diese Erweiterung des Codeshare-Abkommens können Passagiere von Swiss künftig auch diese innerkanadischen Verbindungen unter einer Swiss-Flugnummer buchen, obwohl die Flüge von Air Canada durchgeführt werden. Dies ermöglicht eine bequemere Weiterreise für Passagiere, die beispielsweise aus Europa mit Swiss in Halifax ankommen und zu anderen Zielen in Kanada weiterfliegen möchten. Ebenso profitieren Air Canada-Kunden von einer größeren Auswahl an Anschlussflügen nach Europa via das Drehkreuz Halifax. Codesharing ist eine gängige Praxis in der Luftfahrtindustrie, bei der Fluggesellschaften Sitzplätze auf Flügen der Partner verkaufen und so ihr Streckennetz virtuell erweitern können. Für die Passagiere bedeutet dies oft eine größere Auswahl an Verbindungen und eine einfachere Buchung von Reiseketten. Swiss und Air Canada sind beide Mitglieder der Star Alliance, einem globalen Netzwerk von Fluggesellschaften, das eine enge Zusammenarbeit seiner Mitglieder fördert. Die schrittweise Aufnahme der neuen Codeshare-Strecken ab Juli 2025 unterstreicht das Bestreben beider Fluggesellschaften, ihre Präsenz im transatlantischen Verkehr und innerhalb Kanadas zu stärken und ihren Kunden ein noch umfassenderes Reiseangebot zu bieten.

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Reiseflaute in die USA zwingt kanadische Fluglinien zur Kurskorrektur

Ein deutlicher Rückgang der Reisen von Kanada in die Vereinigten Staaten veranlasst kanadische Fluggesellschaften zu einer Anpassung ihrer Flugpläne für den Sommer. Fluglinien wie WestJet, Air Canada und Porter Airlines reagieren auf die sinkende Nachfrage nach US-amerikanischen Urlaubszielen, indem sie ihre Kapazitäten auf Inlands- und Europa-Strecken verlagern. Als Gründe für diese Entwicklung werden politische Spannungen und ein ungünstiger Wechselkurs zwischen dem kanadischen und dem US-Dollar genannt. Sowohl WestJet als auch Air Canada haben ihre Flugfrequenzen in die USA reduziert und setzen vermehrt kleinere Flugzeuge auf diesen Strecken ein. Gleichzeitig bauen die beiden größten kanadischen Fluggesellschaften ihr Angebot nach Europa und zu südlichen Urlaubszielen aus. Auch Porter Airlines hat Kapazitäten von US-Routen auf innerkanadische Strecken verlagert. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen einen Rückgang der Sommerbuchungen zwischen Kanada und wichtigen US-Städten um fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Inlandsbuchungen für Juli um 11 Prozent gestiegen sind. Experten erwarten, dass dieser Trend zu einem verstärkten Preiswettbewerb im Inland führen könnte. Die Fluggesellschaften nutzen die Gelegenheit, ihr Europa-Geschäft zu erweitern. Air Canada hat neue Verbindungen nach Edinburgh, Paris, Rom und Athen aufgenommen, während WestJet neue Strecken von Halifax nach Barcelona und Amsterdam anbietet. Auch die Lufthansa-Tochter Discover Airlines reagiert auf die veränderte Nachfrage und setzt mit einer neuen Verbindung zwischen München und Calgary auf vermehrte Reisen zwischen Europa und Kanada. Allerdings sind die Möglichkeiten der Fluggesellschaften, Kapazitäten von den USA auf transatlantische Routen zu verlagern, begrenzt. Auf nordamerikanischen Strecken werden üblicherweise schmalrumpfige Flugzeuge eingesetzt, deren Reichweite für Nonstop-Flüge von westlich von

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Handelskonflikt zwingt Boeing zur Rückholung von 737 Max aus China

Der eskalierende Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China hat gravierende Folgen für den amerikanischen Flugzeugbauer Boeing. Chinesische Fluggesellschaften weigern sich, bestellte Flugzeuge abzunehmen, da diese durch Zölle praktisch unerschwinglich geworden sind. Zudem hat die chinesische Regierung ein generelles Annahmeverbot für neue Boeing-Jets verhängt und zusätzliche Genehmigungspflichten für bereits ausgelieferte Maschinen eingeführt. Als direkte Konsequenz plant Boeing nun die Rückführung erster Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8, die bereits für chinesische Airlines im Auslieferungszentrum Zhoushan bereitstanden. Wie mit den Vorgängen vertraute Personen berichten, sollen noch in dieser Woche die ersten drei Maschinen in die USA zurückgebracht werden. Dieser Schritt verdeutlicht die Zuspitzung der Lage für Boeing auf einem seiner wichtigsten Absatzmärkte. Die chinesische Weigerung, Boeing-Flugzeuge abzunehmen, ist eine direkte Reaktion auf die von den USA erhobenen Strafzölle auf chinesische Waren. Peking konterte mit ähnlichen Maßnahmen, die den Import amerikanischer Flugzeuge für chinesische Fluggesellschaften unwirtschaftlich machen. Beobachter sehen in diesem Vorgehen auch eine Stärkung des heimischen Flugzeugbauers Comac, der mit seinem Modell C919 zunehmend Marktanteile gewinnt. Die Rückführung der bereits in China befindlichen Boeing-Jets ist ein ungewöhnlicher Schritt und unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Situation. Es bleibt abzuwarten, wie sich der Handelskonflikt weiterentwickeln und welche langfristigen Auswirkungen er auf die Geschäftsbeziehungen zwischen Boeing und China haben wird.

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Dienstag als Flugtag unbeliebt – Avelo Airlines streicht Flüge an Spitzensommertagen

In der Luftfahrtbranche unterliegt die Nachfrage nach Flügen erheblichen Schwankungen im Wochenverlauf, massgeblich beeinflusst durch die Reisemotive der Passagiere. Generell gilt der Dienstag als der Wochentag mit der geringsten Auslastung. Fluggesellschaften sehen sich an diesem Tag oft gezwungen, ihre Preise stärker als üblich zu senken, um die Flugzeuge zu füllen und somit ihren Umsatz zu optimieren, sofern sie ihr Flugangebot nicht reduzieren. Diese Erkenntnis führt bei einigen Fluggesellschaften zu strategischen Anpassungen ihres Flugplans. Insbesondere Gesellschaften mit älteren Flugzeugen, die zwar im Besitz der Airline sind oder zu sehr niedrigen Leasingraten betrieben werden können, aber einen höheren Treibstoffverbrauch und Wartungsaufwand aufweisen, neigen dazu, an weniger beliebten Tagen ihr Flugangebot deutlich zu reduzieren. Die amerikanischen Billigfluggesellschaften Avelo Airlines und Allegiant Air werden als Beispiele für diesen Ansatz genannt. Im Gegensatz dazu sind Fluggesellschaften mit moderneren und treibstoffeffizienteren Flugzeugen darauf angewiesen, diese intensiver zu nutzen, um die höheren fixen Betriebskosten zu kompensieren. Ein besonders drastisches Beispiel für die Reaktion auf die geringe Nachfrage am Dienstag liefert nun Avelo Airlines. Laut Flugplandaten, die bei dem Analyseunternehmen Cirium Diio eingereicht wurden, plant Avelo, in den beiden Hauptsommermonaten Juli und August des Jahres 2025 überhaupt keine kommerziellen Flüge an Dienstagen durchzuführen. Obwohl bereits üblicherweise an diesem Tag weniger Flüge stattfinden als an anderen Wochentagen, ist ein solch vollständiger Verzicht äusserst ungewöhnlich. Im Vergleich dazu fanden im Juli und August 2024 noch 1,1 Prozent aller Avelo-Flüge an Dienstagen statt, während dieser Anteil in den Jahren 2023 und 2022 sogar noch höher lag (4,4 respektive 6,3 Prozent). Avelo

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FAA ordnet Austausch von Toilettenverriegelungen an Boeing 737 NG und MAX an

Die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat einen obligatorischen Austausch der Klapptürverriegelungen an zahlreichen Flugzeugen der Typen Boeing 737 Next Generation (NG) und 737 MAX vorgeschlagen. Dieser Schritt erfolgt, nachdem es zu Vorfällen kam, bei denen Passagiere aufgrund defekter Verriegelungen in den Flugzeugtoiletten eingeschlossen wurden. Ein besonders aufsehenerregender Fall ereignete sich im Jahr 2024 auf einem Flug der indischen Fluggesellschaft SpiceJet, bei dem ein Passagier während eines einstündigen Fluges beinahe die gesamte Zeit in der Toilette festsaß. In einer nun veröffentlichten Bekanntmachung über einen Regelungsvorschlag (Notice of proposed rulemaking, NPRM) begründet die FAA ihre Initiative mit einem konkreten Vorfall, bei dem ein Passagier eine Toilette nicht verlassen konnte, weil ein gebrochener Riegel das Öffnen der Tür verhinderte. Die Flugbegleiter waren nicht in der Lage, die Tür zu entriegeln, was eine außerplanmäßige Landung des Flugzeugs erforderlich machte. Die FAA stellte fest, dass die Verriegelung während des normalen Betriebs versagte und sich die Tür nur mit Hilfe eines Bodenmechanikers öffnen ließ. Die Ursache für das Versagen der Verriegelung wurde von der FAA in Materialermüdung der Kunststoffstruktur des Klapptürverschlusses identifiziert. Diese Ermüdung sei vor allem auf übermäßige Belastung in Verbindung mit Produktionsrückständen durch das Bohren von Löchern für Einsätze in die Kunststoffstruktur zurückzuführen. Die Behörde warnt davor, dass ein Versagen der Toilettenverriegelung in einem kritischen Notfall, wie beispielsweise schweren Turbulenzen, einem medizinischen Notfall oder einer notwendigen Evakuierung, den Zugang zu einem eingeschlossenen Passagier behindern und dessen Ausstieg erschweren könnte. Dies berge das Risiko schwerer Verletzungen für die betroffene Person. Die Anordnung der

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