Fluggesellschaften

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Hahnair lanciert „Distriply“ – Neue Tools sollen NDC-Buchungen für Reisebüros vereinfachen

Der in Dreieich ansässige Airline-Vertriebsspezialist Hahnair hat eine neue Produktreihe unter dem Namen „Distriply by Hahnair“ vorgestellt, die Reisebüros die Buchung von Flugprodukten auf Basis des Datenstandards NDC (New Distribution Capability) erleichtern soll. Das Unternehmen kündigte an, mit dieser Initiative sowohl Fluggesellschaften als auch Reiseagenturen neue Vertriebskanäle zu eröffnen und die bestehenden, auf globalen Distributionssystemen (GDS) basierenden Lösungen von Hahnair zu ergänzen. Als erste Anwendung wurde nun „Distriply One“ auf den Markt gebracht. Laut Hahnair zielt „Distriply“ darauf ab, allen Reiseberatern einen unkomplizierten Zugang zu umfangreichen NDC-Inhalten zu ermöglichen, und zwar unabhängig davon, ob das Reisebüro über eine Akkreditierung durch die Internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) verfügt oder nicht. Das Unternehmen bewirbt ein Plug-and-Play-Konzept mit intuitiven Prozessen, das leistungsstarke Lösungen für Reisebüros jeder Größe bieten soll. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der effizienten und nahtlosen Bearbeitung von Prozessen wie Buchungsänderungen, Flugplanabweichungen und Stornierungen. Kirsten Rehmann, die Chefin von Hahnair, wirbt für die neuen Tools mit dem Hinweis, daß „Distriply für einen niedrigschwelligen Zugang zu fortschrittlichen NDC-Technologien steht, konzipiert mit dem Wissen aus mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung“. Sie betonte, daß Hahnair die Herausforderungen und Abläufe in Reisebüros kenne und diesen mit höchsten Leistungs- und Servicestandards begegne. Die Leitung der neuen Marke „Distriply“ übernimmt Rachel Pascall, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Position als Vice President New Distribution bei Hahnair wahrnehmen wird. Erster öffentlicher Auftritt in Salt Lake City Die neue Marke „Distriply“ wird ihren ersten öffentlichen Auftritt am heutigen 20. Mai auf der Asta Travel Advisor Conference in Salt Lake City

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Fluggesellschaften nehmen Flüge nach Tel Aviv und Beirut wieder auf – Entspannung der Sicherheitslage als Hoffnungsschimmer?

Nach einer Phase der Unsicherheit und Flugausfällen infolge der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten planen mehrere europäische Fluggesellschaften die Wiederaufnahme ihrer Flugdienste nach Tel Aviv und Beirut. KLM Royal Dutch Airlines, Wizz Air und SAS Scandinavian Airlines haben angekündigt, ihre Verbindungen zu den genannten Städten wiederherzustellen. Dieser Schritt deutet auf eine vorsichtige Entspannung der Lage hin, obwohl andere Fluggesellschaften weiterhin zögerlich bleiben. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air zeigte sich entschlossen und nahm bereits am 15. Mai die Flüge von verschiedenen europäischen Zielen nach Tel Aviv wieder auf. Dies geschah weniger als zwei Wochen nach einem Raketenangriff in der Nähe des Flughafens Ben Gurion. Die schnelle Wiederaufnahme des Flugbetriebs durch Wizz Air mag überraschend erscheinen, deutet aber möglicherweise auf eine Einschätzung hin, daß die Sicherheitsrisiken als beherrschbar angesehen werden. KLM kehrt nach elfmonatiger Pause nach Tel Aviv zurück Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird ihre Linienflüge von Amsterdam Schiphol nach Tel Aviv am 31. Mai wieder aufnehmen. Damit endet eine elf Monate andauernde Unterbrechung der Verbindung. Die Entscheidung von KLM, einer etablierten nationalen Fluggesellschaft, zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs könnte ein wichtiges Signal für andere Airlines sein und das Vertrauen in die Sicherheit der Destination stärken. Eine bemerkenswerte Entwicklung ist die geplante Wiederaufnahme der Flüge von SAS Scandinavian Airlines nach Tel Aviv. Die skandinavische Fluggesellschaft will ab dem 26. Oktober eine Verbindung zwischen Kopenhagen und Tel Aviv anbieten. Dies markiert die Rückkehr von SAS nach Israel nach einer neunjährigen Pause, was die veränderte Risikoeinschätzung der Airline unterstreicht. Zögerlichkeit anderer Fluggesellschaften und Forderungen nach

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Airlines for Europe fordert Reform der EU-Fluggastrechteverordnung

Die europäische Fluggesellschaftenvereinigung Airlines for Europe (A4E) hat erneut eine Reform der EU-Fluggastrechteverordnung EU261 gefordert. A4E argumentiert, daß das aktuelle Regelwerk unklar und intransparent sei und somit das ursprüngliche Ziel untergrabe, Flugverspätungen und -annullierungen für Passagiere zu minimieren. Zu den Kernforderungen gehören längere Zeitfenster vor der Auszahlung von Entschädigungen, um Fluggesellschaften mehr Zeit zur Wiederherstellung des Betriebs nach Störungen zu geben, wobei die schnelle Umleitung von Passagieren Priorität vor sofortiger Kompensation haben soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Schaffung einer klaren, nicht abschließenden Liste „außergewöhnlicher Umstände“, um rechtliche Unklarheiten und den damit verbundenen Verwaltungsaufwand zu reduzieren. A4E verwies auf einen Fall, in dem der Tod eines Co-Piloten unter der aktuellen Auslegung umstrittenerweise nicht als außergewöhnlicher Umstand gewertet wurde. Die Fluggesellschaften betonen, daß eine Reform von EU261 ihre Pflicht zur Betreuung von Passagieren nicht beeinträchtigen würde. Vielmehr würde sie den Fluggesellschaften helfen, den Betrieb schneller wiederherzustellen, was letztendlich dem größten Interesse der Passagiere diene: pünktliche Ankünfte. Die EU261-Verordnung, die seit 2004 in Kraft ist, regelt die Rechte von Fluggästen bei Verspätungen, Annullierungen und Nichtbeförderung. Sie sieht unter anderem Entschädigungszahlungen bei Verspätungen von mehr als drei Stunden vor. Fluggesellschaften argumentieren seit längerem, daß die derzeitigen Regelungen eine zu hohe finanzielle Belastung darstellen würden. Verbraucherschutzorganisationen hingegen warnen vor einer Aufweichung der Fluggastrechte. Die Europäische Kommission hatte bereits 2013 eine Überarbeitung der Verordnung vorgeschlagen, die jedoch bisher nicht umgesetzt wurde.

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Air Explore erwartet boomenden Sommer 2025

Air Explore, die größte Fluggesellschaft der Slowakei und Teil der Avia Solutions Group, dem weltweit größten Anbieter von ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), prognostiziert für den bevorstehenden Sommer eine rege Nachfrage nach ihren Flugzeugen. Der Großteil der Passagierflugzeugflotte des Unternehmens ist bereits für die Hauptreisezeit des Jahres 2025 an europäische Kunden verleast. Lediglich eine Boeing 737-800 ist derzeit noch für eine Vermietung verfügbar. Die Luftfahrtindustrie hat sich nach den Turbulenzen der globalen Pandemie vollständig erholt. Ein Bericht der IATA (International Air Transport Association) prognostiziert für die kommenden zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen jährlichen Anstieg der globalen Passagierzahl von 3,8 Prozent, was bis zum Jahr 2043 zu einem Nettozuwachs von über 4,1 Milliarden zusätzlichen Passagierflügen im Vergleich zu 2023 führen würde. Die Gesamtzahl der weltweiten Passagierreisen würde demnach im Jahr 2043 bei 7,9 Milliarden liegen. Für Europa wird in den kommenden Jahren ein stabiles Wachstum des Passagierverkehrs erwartet, hauptsächlich getragen durch internationale Verbindungen aus anderen Teilen der Welt. Im Jahr 2025 wird ein Anstieg der Gesamtpassagierzahl in Europa um 4,3 Prozent im Jahresvergleich prognostiziert. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, setzen Fluggesellschaften auf flexible Lösungen wie das ACMI-Leasing, um ihre Flotten zu erweitern, Einnahmen durch zusätzliche Flüge zu generieren, neue Strecken zu eröffnen und eine Absicherung für Flugzeuge zu schaffen, die längere Wartungszeiten benötigen. Martin Stulajter, der Geschäftsführer von Air Explore, kommentierte dies mit den Worten: „Wenn wir uns der geschäftigen Sommersaison nähern, wird unsere Flotte eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung unserer Airline-Partner spielen und gleichzeitig reibungslose Reiseerlebnisse für

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Preisdruck in der Türkei: Hoteliers zeigen sich offen für Nachlässe

Angesichts einer nachlassenden Dynamik bei den Buchungseingängen für den bevorstehende Sommer zeigen sich türkische Hoteliers zunehmend bereit, Preisnachlässe und andere Vergünstigungen anzubieten. Dies ergab eine Umfrage des Fachmagazins touristik aktuell unter deutschen Reiseveranstaltern. Hintergrund dieser Entwicklung sind die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Preise für Urlaubsreisen in die Türkei. Ömer Karaca, Geschäftsführer der Reisebüro-Kooperation Schmetterling, kritisierte auf einer Fachtagung in Bodrum, daß sich beispielsweise der Preis für einen dreizehntägigen All-inclusive-Aufenthalt im Diamond Princess Hotel in Manavgat von 1.337 Euro pro Person im August 2022 auf 1.878 Euro im August 2024 erhöht habe – bei identischer Zimmerausstattung. Diese Preissteigerungen scheinen nun die Nachfrage zu beeinflussen. Reiseveranstalter reagieren auf diese Entwicklung mit einer Anpassung ihrer Hotelangebote. So hat Alltours gezielt Unterkünfte in sein Programm aufgenommen, die preisbewußte Familien ansprechen, wie Alexander Wrede, Einkäufer bei Alltours, erläuterte. Beispiele hierfür sind das Alltoura Club Hotel La Benata, das Hotel Silver in Side sowie das Mary Hotel in Alanya. Auch andere Veranstalter setzen verstärkt auf Resorts in zweiter und dritter Reihe, insbesondere in den Regionen Side und Alanya. TUI gab an, das Drei-Sterne-Segment deutlich ausgebaut und mit vielen Hotelketten attraktive Kinderermäßigungen vereinbart zu haben. Der Türkei-Spezialist Bentour hat mit einigen Hoteliers bereits erste Aktionen gestartet, bei denen Urlaubsgeld angeboten wird. Einige Veranstalter gehen noch weiter und testen neue Verpflegungskonzepte. Schauinsland-Reisen führt an der Türkischen Riviera ein „All-inclusive Light“-Angebot ein, bei dem zwar alle Mahlzeiten und Getränke, jedoch kein Alkohol inkludiert sind. Dadurch sollen Pauschalreisende pro Person bis zu 50 Euro pro Woche sparen können.

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Klasjet stationiert Flugzeuge in Köln/Bonn und Berlin zur besseren Kundenanbindung

Der ACMI-Anbieter (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) Klasjet wird seine Präsenz in Deutschland verstärken und plant, mehrere Flugzeuge an den Flughäfen Köln/Bonn und Berlin zu stationieren. Dies gab das Unternehmen bekannt, um den Zugang für seine Kunden in Deutschland zu verbessern. Durch die lokale Stationierung von Flugzeugen will Klasjet flexiblere und schnellere Einsatzmöglichkeiten für seine Dienstleistungen anbieten. Ausbau der Präsenz in Deutschland Klasjet, ein litauisches Unternehmen und Teil der Avia Solutions Group, dem nach eigenen Angaben größten ACMI-Anbieter weltweit, reagiert mit diesem Schritt auf die wachsende Nachfrage nach flexiblen Flugzeuglösungen in Deutschland. Die Stationierung von Flugzeugen an zwei wichtigen deutschen Flughäfen ermöglicht es Klasjet, kurzfristiger auf Anfragen von Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und Unternehmen zu reagieren, die temporäre Kapazitäten benötigen. Fokus auf ACMI und Charterdienste Klasjet bietet sowohl ACMI-Leasing als auch Charterflüge an. Im ACMI-Bereich stellt das Unternehmen Flugzeuge samt Besatzung, Wartung und Versicherung für andere Fluggesellschaften bereit. Die Charterdienste richten sich an Gruppen, Geschäftsreisende und Sportmannschaften. Mit der Stationierung in Köln/Bonn und Berlin will Klasjet seine Reaktionszeiten verkürzen und wettbewerbsfähigere Preise für Charterflüge ab Deutschland anbieten. Zum Einsatz sollen Flugzeuge des Typs Boeing 737 kommen, sowohl in VIP-Konfigurationen mit 56 bis 104 Sitzen als auch in Standardbestuhlung für 186 bis 189 Passagiere für ACMI-Einsätze. Strategische Bedeutung der Standorte Die Wahl der Flughäfen Köln/Bonn und Berlin ist strategisch bedeutsam. Köln/Bonn ist ein wichtiger Standort für Fracht- und Passagierverkehr und beherbergt auch militärische Einrichtungen. Berlin als Hauptstadtregion verfügt über einen großen Markt für Geschäfts- und Privatreisen. Durch die Präsenz an diesen beiden Standorten kann

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Indische Raketenangriffe auf Pakistan zwingen Fluggesellschaften zu Flugaussetzungen und Umleitungen

Nach einer Reihe von Raketenangriffen indischer Streitkräfte auf mutmaßliche Infrastruktur militanter Gruppen in Pakistan und dem von Pakistan verwalteten Kaschmir in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai 2025 haben mehrere große Fluggesellschaften Flüge in den pakistanischen Luftraum ausgesetzt oder umgeleitet. Indien erklärte, die Raketenangriffe seien eine Reaktion auf einen kürzlich erfolgten Terroranschlag, der mit militanten Gruppen aus Pakistan in Verbindung stehe und im April 2025 im von Indien verwalteten Kaschmir 26 Zivilisten das Leben gekostet habe. Im Anschluß an die Angriffe sperrte Pakistan seinen Luftraum für 48 Stunden für alle nationalen und internationalen Flüge, was in der Region zu zahlreichen Verspätungen und Umleitungen führte. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung am 7. Mai 2025 meldete der Flugverkehrsdatendienst Flightradar24 430 Flugausfälle in Indien und 147 in Pakistan. Diese Maßnahme verdeutlicht die unmittelbaren Auswirkungen der militärischen Aktionen auf den zivilen Luftverkehr in der Region. Als Reaktion auf die Eskalation der Lage stellten Fluggesellschaften wie Etihad, Emirates und Qatar Airways ihre Flüge von Dubai, Abu Dhabi und Doha zu Flughäfen in Indien und Pakistan umgehend ein oder verzögerten sie. Emirates stornierte am 7. Mai 2025 Flüge von Dubai nach Sialkot, Lahore, Islamabad und Peshawar. Flüge von und nach Karatschi sollen jedoch planmäßig fortgesetzt werden. Etihad setzte ebenfalls Flüge nach Karatschi, Lahore und Islamabad aus und wies darauf hin, daß einige andere Verbindungen umgeleitet werden könnten, um den betroffenen Luftraum zu meiden, was möglicherweise zu längeren Flugzeiten führt. Qatar Airways informierte über den Kurznachrichtendienst X über „temporäre betriebliche Anpassungen“ ihrer Flüge von und nach

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AK kritisiert: EU plant Einschränkung der Fluggastrechte

Die Europäische Kommission erwägt eine Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung von 2004, die bei Flugverspätungen, Überbuchungen oder Annullierungen Entschädigungszahlungen für Passagiere vorsieht. Die aktuellen Reformbestrebungen könnten jedoch zu einer deutlichen Verschlechterung der bestehenden Regelungen führen, indem die Zeitgrenzen für Entschädigungsansprüche erheblich angehoben werden sollen. Dies ruft bereits jetzt Kritik von Verbraucherschützern hervor, die eine Schwächung der Passagierrechte befürchten. Nach der geltenden Verordnung haben Fluggäste bei einer Verspätung von drei Stunden oder mehr, abhängig von der Flugstrecke, Anspruch auf eine Entschädigung von 250, 400 oder 600 Euro. Die nun diskutierten Vorschläge der EU-Kommission sehen vor, diese Entschädigungspflicht erst bei deutlich längeren Wartezeiten greifen zu lassen: fünf Stunden bei Kurzstrecken (bis 3.500 km), neun Stunden bei Mittelstrecken (bis 6.000 km) und zwölf Stunden bei Langstrecken (über 6.000 km). Ausgenommen bleiben weiterhin Fälle, in denen die Verspätung oder Annullierung auf außergewöhnliche Umstände zurückzuführen ist. Die EU-Fluggastrechte gelten für alle Flüge, die von einem EU-Flughafen starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft zu einem EU-Flughafen durchgeführt werden. Die Arbeiterkammer Oberösterreich äußert sich besorgt über diese Pläne und warnt vor erheblichen Nachteilen für Reisende. Präsident Andreas Stangl betont, dass eine Anhebung der Wartezeiten dazu führen würde, dass ein Großteil der Passagiere ihren Entschädigungsanspruch verlöre, da die meisten Flugverspätungen im Bereich von zwei bis vier Stunden liegen. Er kritisiert, dass dies Fluggesellschaften einen Anreiz nähme, Pünktlichkeit zu gewährleisten, und fordert stattdessen eine Stärkung der Passagierrechte. Die Arbeiterkammer unterstützt bereits jetzt ihre Mitglieder bei der Durchsetzung von Fluggastrechten und fordert darüber hinaus die Beibehaltung der aktuellen Regelungen, eine Anpassung der

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Flugzeugleasingfirma Avolon steigert Gewinn deutlich im ersten Quartal 2025

Die Flugzeugleasinggesellschaft Avolon hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn von 145 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 127,3 Millionen Euro) erwirtschaftet. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum gesteigert werden und erreichte 683 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von zehn Prozent entspricht. Die positive Entwicklung des Unternehmens im ersten Quartal deutet auf eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich des Flugzeugleasings hin. Avolon profitiert offenbar von der Erholung des globalen Luftverkehrs nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre. Fluggesellschaften weltweit setzen vermehrt auf Leasingmodelle, um ihre Flotten flexibel zu gestalten und Kapitalbindung zu vermeiden. Die genauen Faktoren, die zu dem signifikanten Gewinnanstieg beigetragen haben, wie beispielsweise die Entwicklung der Leasingraten oder die Auslastung der Flotte von Avolon, wurden in der kurzen Mitteilung nicht detailliert erläutert. Avolon zählt zu den weltweit größten Flugzeugleasinggesellschaften und verfügt über eine umfangreiche Flotte an Verkehrsflugzeugen, die an Fluggesellschaften rund um den Globus vermietet werden. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Finanzierung und Bereitstellung von Flugzeugen für die Luftfahrtindustrie. Die Steigerung von Gewinn und Umsatz im ersten Quartal unterstreicht die aktuelle Dynamik in diesem Sektor und die Position von Avolon in diesem Markt. Analysten beobachten die Entwicklung von Leasinggesellschaften wie Avolon genau, da deren Geschäftsergebnisse als Indikator für die allgemeine Gesundheit und Wachstumsperspektiven der Luftfahrtbranche gelten.

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United Airlines und Jetblue Airways sondieren Partnerschaft

Die beiden großen US-amerikanischen Fluggesellschaften United Airlines und Jetblue Airways befinden sich in Verhandlungen über eine mögliche Partnerschaft. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, zielen die Gespräche auf eine engere Zusammenarbeit ab, die den Kunden eine verbesserte Konnektivität und attraktivere Vielfliegervorteile bieten soll. Dabei legen die Unternehmen Wert darauf, keine gemeinsame Flugplanung oder Preisgestaltung zu vereinbaren, um ein ähnliches Schicksal wie die gescheiterte Northeast Alliance (NEA) zwischen Jetblue und American Airlines zu vermeiden. Obwohl die Gespräche bereits fortgeschritten sein sollen, sind die Einzelheiten der angestrebten Partnerschaft noch nicht abschließend geklärt. Quellen aus dem Umfeld der Verhandlungen deuten an, dass sich die konkrete Ausgestaltung der Zusammenarbeit durchaus noch ändern könnte. Joanna Geraghty, die Vorstandsvorsitzende von Jetblue, äußerte sich am 29. April im Rahmen der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des ersten Quartals ihres Unternehmens und bestätigte, dass Jetblue mit mehreren Fluggesellschaften über eine neue Partnerschaft verhandelt und eine Ankündigung im Laufe des zweiten Quartals 2025 erwartet. Jetblue sucht nach neuen Kooperationen zur Steigerung der Profitabilität Bereits im Januar hatte Jetblue im Zuge seiner laufenden Geschäftstransformation und der Bemühungen um nachhaltige Profitabilität sein Interesse an der Bildung einer neuen Partnerschaft signalisiert. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Jetblue ist das wachsende Umsatzvolumen aus seinen Kundenbindungsprogrammen. Laut Reuters ist das Unternehmen auf Kooperationen mit anderen Fluggesellschaften angewiesen, um diese Einnahmequelle durch eine erweiterte Konnektivität für seine Kunden weiter zu stärken. Für das erste Quartal 2025 wies Jetblue einen Nettoverlust von 208 Millionen US-Dollar aus. United Airlines lehnte eine Stellungnahme zu den Berichten

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