Flugzeugflotte

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Lufthansa setzt auf flexible Kapazitätsplanung: Brussels Airlines Vorreiter bei Wet-Lease und Saisonkräften im Sommer 2025

Die Deutsche Lufthansa AG verfolgt eine neue Strategie zur Bewältigung saisonaler Nachfrageschwankungen: Eine elastische Kapazitätenplanung soll es dem Konzern ermöglichen, flexibler auf die wechselnden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Ein konkretes Beispiel für diese Strategie ist bereits bei Brussels Airlines sichtbar. Die kleinste Netzwerkfluggesellschaft im Lufthansa-Verbund verstärkt ihre Flotte und ihr Personal in der Hochphase des Flugsommers 2025 durch den Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen und Saisonkräften. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz steigern und gleichzeitig sicherstellen, daß die steigende Nachfrage während der Hauptreisezeit adäquat bedient werden kann. Brussels Airlines als Testfall: Mehr Flugzeuge und neues Personal Brussels Airlines, die belgische Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, zeigt sich als Vorreiter dieser neuen Flexibilitätsstrategie. Im Sommerflugplan 2025 wird die Airline bis zu 50 Flugzeuge einsetzen – sechs Maschinen mehr als im Sommer 2024. Diese Kapazitätserhöhung ist entscheidend, um das stark wachsende Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit zu bewältigen. Die Flottenverstärkung erfolgt durch eine Kombination aus eigenen Neuzugängen und externen Lösungen. Neben jeweils einer neuen Airbus A320 und Airbus A330 werden vier Airbus A220 des Wet-Lease-Partners Air Baltic das Netzwerk von Brussels Airlines stärken, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Ein Wet-Lease bedeutet, daß ein Flugzeug zusammen mit seiner Besatzung (Piloten und Flugbegleiter), der Wartung und der Versicherung von einer anderen Airline gemietet wird. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, kurzfristig Kapazitäten zu erhöhen, ohne eigene Flugzeuge kaufen oder leasen und das Personal einstellen zu müssen. Die Anmietung von vier A220 von Air Baltic zeigt die enge Zusammenarbeit innerhalb des Lufthansa-Konzerns und mit strategischen Partnern. Der Airbus A220 ist bekannt für

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Lufthansa A380 muss Notlandung durchführen: Treibstoffmangel durch unerwartet lange Routenführung im überlasteten US-Luftraum

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von München nach Washington Dulles International Airport mußte am Montag, dem 30. Juni 2025, außerplanmäßig in Boston, Massachusetts, landen. Der Grund für die Umleitung des Airbus A380 war unzureichender Treibstoff, um die vorgesehene Zieldestination zu erreichen, nachdem das Flugzeug eine unerwartet lange Route nehmen mußte. Während die genaue Ursache für die irreguläre Routenführung noch unbekannt ist, wird die chronische Überlastung des nordöstlichen Luftraums der Vereinigten Staaten als ein wesentlicher Faktor in Betracht gezogen, da dieser Korridor bekanntermaßen anfällig für Verzögerungen und Engpässe ist. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzungsmitglieder bei diesem Vorfall unversehrt, was die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle und das professionelle Handeln der Flugbesatzung unterstreicht. Flug LH414: Eine transatlantische Reise mit unerwarteter Wendung Der betroffene Flug, Lufthansa Flug Nummer 414, war als regulärer Dienst zwischen dem Drehkreuz der Fluggesellschaft am Flughafen München und dem Washington Dulles International Airport vorgesehen. Laut den Daten von Flightradar24 hob das Flugzeug, ein Airbus A380, um etwa 10:59 Uhr Eastern Standard Time (EST) in der bayerischen Hauptstadt ab und begann seinen planmäßigen Transatlantikflug. Solche Überquerungen des Atlantiks sind für moderne Großraumflugzeuge Routine, erfordern jedoch präzise Planung und ständige Überwachung. Als sich der Gigant der Lüfte jedoch der Küste Neuenglands näherte, zeigten Gespräche zwischen der Flugzeugbesatzung und der Flugverkehrskontrolle an, daß die Treibstoffsituation kritisch wurde. Berichten zufolge hatte die Maschine eine längere Routenführung als erwartet erhalten. Dies ist in dicht frequentierten Lufträumen nicht ungewöhnlich; Fluglotsen leiten Maschinen oft um, um Gewitterzellen zu umfliegen, Verkehrsstaus zu entlasten oder militärischen Luftraum zu meiden. Eine solche

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Lufthansa Cargo verleiht „Excellence Award 2024“ an Expeditors

Lufthansa Cargo hat während ihres diesjährigen Global Partner Councils (GPC) im französischen Chantilly das internationale Logistik- und Transportunternehmen Expeditors mit dem „Excellence Award 2024“ ausgezeichnet. Dieser Preis, der seit dem Jahre 1999 jährlich an einen ausgewählten Partner verliehen wird, würdigt die herausragende Zusammenarbeit und Leistung im globalen Luftfrachtgeschäft. Das GPC ist ein jährliches Treffen, das Lufthansa Cargo mit ihren grössten Kunden und dem eigenen Top-Management veranstaltet. Ashwin Bhat, der Geschäftsführer von Lufthansa Cargo, hob die Bedeutung von Expeditors als „starken globalen Partner“ hervor. Die Zusammenarbeit sei von Professionalität auf allen Ebenen geprägt, vom Handling bis zur Unternehmensführung. Er lobte Expeditors für offene Kommunikation, proaktives Handeln und ein hohes Mass an Zuverlässigkeit und Vertrauen. Im Jahre 2024 wurde die globale Zusammenarbeit mit einem umfassenden Vertrag neu aufgestellt. In den kommenden Monaten liegt der gemeinsame Fokus auf dem weiteren Ausbau des Healthcare- und insbesondere des Pharma-Segments. Diese enge Abstimmung auf globaler Ebene leiste einen wichtigen Beitrag zur Mission von Lufthansa Cargo, dem „Enabling Global Business“. Tim Barber, Executive Vice President Europe von Expeditors, nahm die Auszeichnung in Chantilly entgegen und betonte, daß sich die Partnerschaft zwischen Expeditors und Lufthansa Cargo durch enge Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen kontinuierlich weiterentwickelt habe. Dies sei getragen vom gemeinsamen Bekenntnis zu operativer Exzellenz und dem Engagement der Teams auf beiden Seiten. Er bezeichnete Lufthansa Cargo als einen „geschätzten strategischen Partner“ und drückte seine aufrichtige Dankbarkeit und Wertschätzung für die Anerkennung aus. Lufthansa Cargo ist eine der weltweit führenden Frachtfluggesellschaften und gehört zur Lufthansa Group, dem grössten Airline-Konzern

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Smartwings expandiert: Tschechischer Carrier stärkt Liniennetz für den Winter 2025

Smartwings, die größte Fluggesellschaft der Tschechischen Republik, hat eine umfassende Erweiterung ihres europäischen Linienflugnetzes für den Winter 2025 angekündigt. Diese Expansion soll das bereits umfangreiche Charterprogramm der Airline ergänzen. Smartwings hat sich seit der schrittweisen Einstellung ihrer ehemaligen Konzernschwester Czech Airlines im Jahre 2024, welche zur Smartwings Group gehörte, rasant entwickelt. Die jüngste Ankündigung der Fluggesellschaft sieht die Aufnahme von zwei neuen Destinationen in den Winterflugplan vor: Prag wird ab dem 24. Oktober 2025 eine regelmäßige Verbindung nach Bilbao in Spanien erhalten, gefolgt von einer neuen Strecke nach Toulouse in Frankreich ab dem 25. Oktober 2025. Diese strategischen Schritte unterstreichen das Bestreben von Smartwings, seine Präsenz im europäischen Linienflugverkehr zu festigen und die Auswirkungen der saisonalen Schwankungen im Fluggeschäft zu mildern. Ein dynamischer Wandel: Von Charter zum Hybrid-Carrier Die Geschichte von Smartwings ist eng mit der Transformation des tschechischen Luftverkehrs verbunden. Gegründet als Travel Service im Jahre 1997, entwickelte sich das Unternehmen zunächst zu einem der größten Charterfluganbieter in Mitteleuropa. Die Übernahme der traditionsreichen tschechischen Nationalfluggesellschaft Czech Airlines (ČSA) im Jahre 2013 durch die Smartwings Group markierte einen Wendepunkt. Während ČSA über Jahrzehnte hinweg das Rückgrat des tschechischen Linienflugverkehrs bildete, geriet die Gesellschaft in den letzten Jahren zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Die vollständige Einstellung des Betriebs von Czech Airlines im Jahre 2024 und deren Integration in die Smartwings-Strukturen bedeutete eine Neuausrichtung für die gesamte Gruppe. Smartwings hat die sich bietende Gelegenheit genutzt, um das Linienflugangebot, welches zuvor hauptsächlich unter der Marke Czech Airlines operierte, unter eigenem Namen auszubauen. Dieser Übergang

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Ab Memmingen und Karlsruhe: Ryanair nimmt Bukarest-Baneasa auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair kehrt in Rumänien mit einigen Routen an den älteren der beiden Hauptstadtflughäfen zurück. Nach jahrelanger Abwesenheit, die auch der temporären Schließung für die kommerzielle Luftfahrt geschuldet ist, feiert man im Winterflugplan 2025 das Comeback am Bukarest Băneasa Airport. Unter anderem geht es nach Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. Ryanair wird ab dem Winterflugplan 2025 den Bukarest Băneasa Aurel Vlaicu Airport (BBU) anfliegen, welcher als zweiter Flughafen der rumänischen Hauptstadt dient und lediglich zwölf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt liegt. Die Entscheidung für Băneasa ist insofern interessant, da dieser Flughafen historisch eher für Charter- und Geschäftsflüge genutzt wurde und nun wieder stärker in den Linienflugverkehr eingebunden wird. Die fünf neuen Routen, welche Ryanair von diesem Standort aus anbieten wird, sind: Dieses erweiterte Angebot wird über 300.000 Sitzplätze pro Jahr umfassen und wöchentlich 26 Flüge beinhalten. Alicja Wójcik-Gołębiowska, Ryanairs Kommunikationschefin für Zentral- und Osteuropa sowie die baltischen Staaten, äußerte sich erfreut über die Entwicklung: „Ryanair freut sich sehr, den Betrieb am Bukarest Băneasa aufzunehmen – unserem vierten Flughafen in Rumänien – mit fünf neuen Routen, die diesen Winter starten. Diese neuen Verbindungen nach Baden-Baden, Barcelona Girona, Bari, Memmingen und Krakau werden die Konnektivität erhöhen, den rumänischen Verbrauchern und Besuchern mehr Auswahl bieten und über 200 neue lokale Arbeitsplätze unterstützen.“ Memmingen und Bukarest: Eine neue Verbindung im Fokus Ein besonderes Augenmerk gilt der neuen Verbindung zwischen Memmingen und Bukarest. Wenn am 30. Oktober 2025 erstmals eine Ryanair Boeing in Memmingen mit Ziel Bukarest startet, wird sie am Băneasa Airport landen. Diese Strecke

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Skymark Airlines erweitert Boeing-Bestellung für Flottenerneuerung

Die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines hat ihre Bestellung bei Boeing erweitert. Das Unternehmen hat drei weitere Flugzeuge des Typs Boeing 737-10 fest geordert und zwei bereits bestellte Maschinen des Typs 737-8 in das größere Modell umgewandelt. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge soll ab dem Jahre 2027 beginnen, wie der Fachdienst CH-Aviation berichtet. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenden Flottenerneuerungsstrategie der Fluggesellschaft. Die Finanzierung dieses Geschäftes erfolgt über ein sogenanntes Sale-and-Leaseback-Abkommen mit der Atlantis Aviation Corporation. Dieses Abkommen sieht nicht nur die Finanzirung der Flugzeuge selbst vor, sondern stellt auch rund 104 Millionen US-Dollar für Vorabzahlungen an den Flugzeughersteller Boeing bereit. Solche Leasingstrukturen sind in der Luftfahrtbranche üblich, um hohe Investitionskosten zu verteilen und die Kapitalbindung zu reduziren. Skymark Airlines hatte bereits zuvor angekündigt, ihre Flottenerneuerung im März 2026 mit der Einführung von sechs geleasten Boeing 737-8-Maschinen einzuleiten. Mit der jüngsten Anpassung umfaßt das gesamte Auftragsbuch der japanischen Airline nun sieben Flugzeuge des Typs 737-8 und sieben des Typs 737-10. Die neuen Flugzeuge sollen schrittweise die derzeit 29 Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 umfassende Bestandsflotte ersetzen, was eine Modernisierung und Effizienzsteigerung des Flugbetriebs verspricht. Die Entscheidung für die größere 737-10 deutet auf eine erwartete Steigerung der Passagiernachfrage auf bestimmten Strecken hin, da dieses Modell eine höhere Kapazität als die 737-8 aufweist. Die konsequente Modernisierung der Flotte ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Fluggesellschaften in der dynamischen Luftfahrtbranche und ermöglicht es Skymark Airlines, ihren Betrieb zukunftssicher auszurichten.

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Starlux Airlines erweitert Flotte mit zehn weiteren Airbus A350-1000

Die taiwanesische Fluggesellschaft Starlux Airlines hat auf der Pariser Luftfahrtausstellung einen festen Auftrag über den Kauf von zehn zusätzlichen Airbus A350-1000 unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung erhöht sich die Gesamtbestellung von Starlux Airlines für diesen Flugzeugtyp auf achtzehn Maschinen. Die Unterzeichnung erfolgte durch den Geschäftsführer von Starlux Airlines, Glenn Chai, und Benoît de Saint-Exupéry, den Executive Vice President Sales des Geschäftsbereiches für Verkehrsflugzeuge bei Airbus. Starlux Airlines betreibt bereits eine reine Airbus-Flotte, die aus 28 Flugzeugen besteht, darunter A350-900, A330neo und A321neo. Insgesamt hat die taiwanesische Fluggesellschaft nun 30 Flugzeuge bestellt, einschließlich der A350F Frachter und der A350-1000. Glenn Chai betonte, daß die Erweiterung der internationalen Flotte mit zusätzlichen A350-1000 einen wichtigen Schritt zur Stärkung der globalen Präsenz und zur Verbesserung der Konnektivität in wichtigen Märkten darstelle. Der Airbus A350-1000 gilt als ein Langstreckenflugzeug, das Effizienz, Reichweite und Komfort bietet, was ihn für die Strategie von Starlux Airlines, den Langstreckenbetrieb zu optimieren und ein außergewöhnliches Passagiererlebnis zu bieten, als ideal erscheinen läßt. Benoît de Saint-Exupéry von Airbus hob hervor, daß die Entscheidung von Starlux Airlines die Stellung des A350-1000 als Maßstab für den Langstreckenflugverkehr bestätige. Die Zusammenarbeit stärke die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Der A350 wird als das modernste und effizienteste Großraumflugzeug weltweit beschrieben, welches neue Standards für den Interkontinentalflug gesetzt hat. Angetrieben von der neuesten Generation von Rolls-Royce-Triebwerken, ist das Flugzeug konstruiert, um bis zu 18.000 Kilometer nonstop zu fliegen. Die A350-Familie hat weltweit mehr als 1.390 Bestellungen von 60 Kunden erhalten, wobei über 650 Flugzeuge derzeit bei

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Swiss verlegt ihren rechtlichen Sitz von Basel nach Kloten

Die Schweizerische Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat ihren rechtlichen Firmensitz von Basel nach Kloten verlegt, in unmittelbare Nähe ihres operativen Hauptsitzes am Flughafen Zürich. Der Umzug, der bereits am 9. Mai erfolgte, ist einer Veröffentlichung im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu entnehmen. Bislang war die Adresse der Swiss im zentralen Basler Viertel St. Alban-Vorstadt, an der Malzgasse 15, wo auch Stiftungen, eine Anwaltskanzlei und andere Unternehmen ihren juristischen Sitz haben. Die Wahl von Basel als ursprünglicher Sitz der Swiss im Jahr 2002 war historisch bedingt. Die Fluggesellschaft entstand nach dem Zusammenbruch der Swissair und wurde auf der Basis der Regionalfluggesellschaft Crossair aufgebaut, die ihren Hauptsitz in Basel hatte. Nach der Umwandlung von Crossair in Swiss wurde deren Domizil beibehalten. Dabei spielten wohl auch die Gründungsaktionäre eine Rolle, zu denen mit der Großbank UBS sowie den Pharmaunternehmen Roche und Novartis gewichtige Basler Konzerne gehörten. Nun ist die heutige Swiss International Air Lines auch rechtlich in Kloten ansässig – über diese Veränderung, die im Amtsblatt mitgeteilt wurde, berichtete zunächst Aerotelegraph.com. Abschied von Basel als Flugstandort bereits 2015 Die operative Steuerung der Swiss erfolgte jedoch von Beginn an vom Hauptsitz in Kloten aus, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Zürich. Nun vollzieht die Fluggesellschaft auch formell den Schritt und verlegt den rechtlichen Sitz ebenfalls nach Kloten an die Obstgartenstrasse 25. Das Datum der Sitzverlegung birgt eine gewisse Ironie, da Swiss erst vor zehn Jahren ihre Linienflüge ab Basel eingestellt hatte. Am 31. Mai 2015 hob mit Flug LX486 nach London City das letzte Flugzeug der

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Flugzeugleasingfirma Avolon steigert Gewinn deutlich im ersten Quartal 2025

Die Flugzeugleasinggesellschaft Avolon hat im ersten Quartal des Jahres 2025 einen Gewinn von 145 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 127,3 Millionen Euro) erwirtschaftet. Wie das Unternehmen mitteilte, entspricht dies einem deutlichen Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres. Auch der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum gesteigert werden und erreichte 683 Millionen US-Dollar, was einem Wachstum von zehn Prozent entspricht. Die positive Entwicklung des Unternehmens im ersten Quartal deutet auf eine anhaltend starke Nachfrage im Bereich des Flugzeugleasings hin. Avolon profitiert offenbar von der Erholung des globalen Luftverkehrs nach den Einschränkungen der vergangenen Jahre. Fluggesellschaften weltweit setzen vermehrt auf Leasingmodelle, um ihre Flotten flexibel zu gestalten und Kapitalbindung zu vermeiden. Die genauen Faktoren, die zu dem signifikanten Gewinnanstieg beigetragen haben, wie beispielsweise die Entwicklung der Leasingraten oder die Auslastung der Flotte von Avolon, wurden in der kurzen Mitteilung nicht detailliert erläutert. Avolon zählt zu den weltweit größten Flugzeugleasinggesellschaften und verfügt über eine umfangreiche Flotte an Verkehrsflugzeugen, die an Fluggesellschaften rund um den Globus vermietet werden. Das Unternehmen spielt eine wichtige Rolle in der Finanzierung und Bereitstellung von Flugzeugen für die Luftfahrtindustrie. Die Steigerung von Gewinn und Umsatz im ersten Quartal unterstreicht die aktuelle Dynamik in diesem Sektor und die Position von Avolon in diesem Markt. Analysten beobachten die Entwicklung von Leasinggesellschaften wie Avolon genau, da deren Geschäftsergebnisse als Indikator für die allgemeine Gesundheit und Wachstumsperspektiven der Luftfahrtbranche gelten.

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China Southern Airlines stoppt Verkauf ihrer Boeing-787-8-Flotte

China Southern Airlines, eine der drei großen staatlichen Luftverkehrsgesellschaften der Volksrepublik China, hat überraschend den geplanten Verkauf ihrer gesamten Boeing-787-8-Flotte zurückgezogen. Noch im November 2024 hatte das Unternehmen angekündigt, sich von sämtlichen zehn Maschinen dieses Typs sowie zwei zugehörigen Ersatztriebwerken des Modells GEnx-1B70/P2 trennen zu wollen. Die Flugzeuge wurden im ersten Quartal 2025 auf der Börse für Staatsvermögen und Unternehmensbeteiligungen in Shanghai zum Verkauf ausgeschrieben. Die Entscheidung zum Verkaufsstopp wurde am 11. April 2025 publik – nur vier Tage vor einer bedeutsamen Ankündigung der chinesischen Regierung, die weitere Auslieferungen von Boeing-Maschinen an chinesische Fluglinien untersagt. Flottenanpassung aus betriebswirtschaftlicher Sicht Die ursprüngliche Verkaufsabsicht der Boeing-787-8-Flotte ergab sich aus einer internen Flottenanalyse, bei der betriebswirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund standen. Die 787-8 stellt die kleinste Variante innerhalb der Boeing-787-Familie dar und wurde seit ihrem operativen Einsatz von mehreren internationalen Fluggesellschaften als weniger wirtschaftlich eingestuft als ihre größeren Schwestermodelle 787-9 und 787-10. China Southern Airlines betreibt derzeit eine Mischung dieser Typen, wobei die 787-9 aufgrund höherer Reichweite und größerer Passagierkapazität zunehmend bevorzugt wird. Zwischen 2013 und 2014 ausgeliefert, näherten sich die betroffenen Flugzeuge dem Zeitpunkt umfangreicher struktureller Wartungszyklen, welche mit hohem Kostenaufwand verbunden sind. Die Veräußerung der Flotte hätte dem Unternehmen ermöglicht, sich auf jüngere und effizientere Flugzeugtypen zu konzentrieren, insbesondere da auf dem chinesischen Markt auch heimische Hersteller wie Comac zunehmend an Bedeutung gewinnen. Politische Einflüsse auf unternehmerische Entscheidungen Der Rückzug vom Verkauf fiel in eine Phase verschärfter geopolitischer Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten. Bereits seit mehreren Monaten überziehen sich beide

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