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Air France-KLM: Zähe Verhandlungen über weitere Finanzhilfen

Über zehn Milliarden Euro flossen schon an den börsennotierten Zusammenschluss Air France-KLM. Doch es wird noch mehr benötigt. Die Verhandlungen darüber kommen aber nicht so richtig in Fahrt.  Gespräche zwischen der französischen und der niederländischen Regierung über weitere Finanzhilfen für Air France-KLM verlaufen schleppend. Und dass seit dem vergangenen Jahr. Denn die Regierungsvertreter würden sich schon seit November damit auseinandersetzen. Bislang ohne jeglichen Erfolg. Dabei seien weitere sechs Milliarden Euro im Gespräch, berichtet die Aero. Es könnte daran liegen, dass beide Seiten keine gemeinschaftliche Lösung anstreben. Vielmehr werde nur auf sich geschaut. Die Niederländer würden ihr Geld direkt in KLM hineinstecken wollen und Air France außen vor lassen. Auch von französischer Seite klangen zuletzt nationalistische Töne an die Öffentlichkeit: „Air France-KLM ist keine richtige Gruppe, sie teilen wenige Sparten ihres Betriebes und die Niederländer haben jede Menge Macht“, so der Staatssekretär im französischen Verkehrsministerium Jean-Baptiste Djebbari im Oktober. „Es stellt sich die Frage, was wir tun sollten und ob wir es gemeinsam tun sollten.“ 

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Delta startet Covid-getestete Flüge

Delta-Kunden aus den USA mit triftigem Reisegrund können jetzt von Atlanta nach Amsterdam fliegen, ohne nach der Ankunft in Quarantäne gehen zu müssen. Zudem müssen sie nicht befürchten, dass ihre Mitreisenden und die Besatzung Covid-19-positiv sind. Denn jeder Flugteilnehmer wird vorab auf den Krankheitserreger getestet. Diese Corona-getesteten Flüge nach Amsterdam werden in Zusammenarbeit mit KLM durchgeführt und starten an vier Tagen pro Woche, wobei beide Fluggesellschaften jeweils zwei Frequenzen bedienen. Delta wird zudem wöchentlich nach Rom fliegen. „Der Flugverkehr ist das Rückgrat der Weltwirtschaft. In normalen Zeiten unterstützt er mehr als 87 Millionen Arbeitsplätze und trägt weltweit zu einem BIP von 3,5 Billionen US-Dollar bei“, so Perry Cantarutti, Deltas SVP-Alliances and International. „Die Ankunft eines Impfstoffs ist eine fantastische Nachricht, aber es wird einige Zeit dauern, bis er auf der ganzen Welt verfügbar ist. Aus diesem Grund haben wir unermüdlich mit den Behörden und unseren Partnern zusammengearbeitet, um einen Plan für Reisekorridore zu erstellen, die eine sichere Wiederaufnahme des Flugverkehrs ermöglichen.“ Beide Testprogramme werden allen US-Bürgern zur Verfügung stehen, die aus wesentlichen Gründen in die Niederlande oder nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus bestimmten spezifizierten Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsgründen. Kunden, die über Amsterdam in andere Länder reisen, müssen nach wie vor die Einreisebestimmungen und alle vorgeschriebenen Quarantänemaßnahmen an ihrem endgültigen Zielort beachten.  

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Frankreich stellt Air France vier bis fünf Milliarden Euro in Aussicht

Die französische Regierung signalisierte Bereitschaft dem Airline-Konzern Air France-KLM zusätzlich vier bis fünf Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Allerdings will man dann auch die momentan 14,3-prozentige Beteiligung zumindest verdoppeln. Die Firmengruppe erhielt bereits 10,4 Milliarden Euro, wobei davon sieben Milliarden Euro für Air France bestimmt waren. Die Niederlande leisteten ebenfalls ihren Beitrag, der primär für KLM vorgesehen ist. Allerdings knirscht es seither kräftig zwischen den beiden Staaten, denn in Amsterdam wird mittlerweile offen eine mögliche Herauslösung des niederländischen Konzernteils diskutiert. Entschieden ist aber noch nichts. Ob und in welchem Ausmaß sich Amsterdam an einem zweiten Rettungspaket für Air France-KLM beteiligen wird, ist noch offen. Die Firmengruppe schrieb im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 1,05 Milliarden Euro.

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KLM setzt Embraer 195-E2 ab Mitte Feber 2021 ein

Die niederländische Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper geht davon aus, dass die erste Maschine des Typs Embraer 195-E2 ab 15. Feber 2021 kommerziell eingesetzt werden kann. Zunächst sollen ab Amsterdam die Ziele Warschau und Berlin angesteuert werden. Der Carrier erwartet die Auslieferung von insgesamt 21 Exemplaren dieses Typs. Weiters hält man Optionen für 14 weitere Embraer 195-E2. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass ab 15. März 2021 die Destinationen Warschau und Berlin mit diesem Muster bedient werden sollen. Per 15. März 2021 sollen Billund und Stockholm-Arlanda folgen.

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Delta und KLM bieten Covid-getestete Flüge an

Delta Air Lines und KLM starten mit Wirkung zum 15. Dezember 2020 Covid-getestete Flüge von Atlanta nach Amsterdam. Diese speziellen Flüge werden viermal pro Woche von Atlanta nach Amsterdam durchgeführt, wobei Delta und KLM jeweils zwei Frequenzen bedienen. Nur Passagiere mit negativen Testergebnissen werden an Bord akzeptiert. Die Flüge werden zunächst drei Wochen dauern, wie man mitteilt. Bei Erfolg hoffen die Fluggesellschaften, das Programm auf andere Märkte auszudehnen. „Dies ist ein sehr wichtiger und großer Schritt nach vorne. Bis ein weltweit zugelassener Impfstoff verfügbar ist, ist dieses Testprogramm der erste Schritt zur Genesung der internationalen Reisebranche. Ich bin dankbar für die konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern Delta Air Lines und der Schiphol Group und für die Unterstützung der niederländischen Regierung, um diesen einzigartigen Covid-freien Test für Reisekorridore zu ermöglichen. Alle Beteiligten müssen gemeinsam an einem systematischen Ansatz für Schnelltests arbeiten und diese Tests einbauen, damit die Quarantänemaßnahmen so schnell wie möglich aufgehoben werden können. Dies ist von grundlegender Bedeutung, um das Vertrauen der Passagiere und Regierungen in den Flugverkehr wiederherzustellen “, so Pieter Elbers, Präsident und CEO von KLM Royal Dutch Airlines.

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Air France-KLM schielt auf 737-Max und A220-500

Air France-KLM fasst nun eine Bestellung der Boeing 737-Max ins Auge. Als Alternativen prüft man allerdings auch den Airbus A320neo sowie den A220-500. Das zuletzt genannte Modell existiert noch gar nicht, jedoch gilt der französisch-niederländische Konzern als besonders interessiert an einer gestreckten Version des A220-300. Konzernchef Ben Smith erklärte während der online abgehaltenen „Routes Reconnected“, dass die Entscheidung für die Erneuerung der Narrowbody-Flotte demnächst fallen soll. Bislang hat man in diesem Segment noch keine größere Order für die Erneuerung der zum Teil in die Jahre gekommenen Maschinen getätigt. Zum Austausch stehen bei den Konzernmitgliedern Air France, KLM und Transavia durchaus viele Flugzeuge der Typen A320ceo, A321ceo und Boeing 737NG an. Ben Smith deutete an, dass die Boeing 737-Max durchaus gute Karten haben soll. Möglicherweise wartet man mit der Verkündigung einer Großbestellung noch ab bis das Muster tatsächlich wieder bei einem Carrier im kommerziellen Liniendienst steht. Doch auch eine ganz andere Variante bringt Ben Smith erneut auf den Tisch: Eine gestreckte Variante des Airbus A220-300 würde seiner Ansicht nach „Sinn machen“. Der Airbus A220-500 wird immer wieder diskutiert, wird jedoch vom Hersteller derzeit nicht gebaut. Air France-KLM deutete in der Vergangenheit wiederholt an, dass man an diesem Muster Interesse haben könnte. Smith fasst aber auch den A321LR und A321XLR ins Auge. Für welches Muster sich Air France-KLM entscheiden wird, ist völlig offen. Es ist auch eine „Mischung“ vorstellbar, denn KLM und Transavia sind Boeing-Operator und daher wäre eine 737-Max-Order durchaus logisch. Air France hingegen ist in diesem Segment Airbus-Kunde, weshalb eine

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Air France-KLM braucht weitere sechs Milliarden Euro

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM benötigt offenbar weitere Unterstützung seitens der Heimatsstaaten. Konkret geht es diesmal um bis zu sechs Milliarden Euro, die in Form von Beihilfen und Krediten gewährt werden könnten. Laut der französischen La Monde sollen bereits Verhandlungen mit den Regierungen von Frankreich und der Niederlande laufen. Demnach soll Frankreich drei Milliarden Euro gewähren und die Niederlande sollen eine Milliarde Euro überweisen. Die restlichen zwei Milliarden Euro könnten in Form von Krediten aufgenommen werden, wobei es hierfür eine Staatshaftung geben soll. Wie die beiden Staaten diese aufteilen, ist noch unklar. Während Frankreich bereits große Teile der ursprünglich bewilligten Beihilfen ausbezahlt hat, stockte es in den Niederlanden. Endgültig grünes Licht gab es erst nachdem sich die Geschäftsleitung und die Pilotengewerkschaft auf ein Sparpaket geeinigt hatten. Generell ist die niederländische Regierung wesentlich zurückhaltender als jene in Frankreich. Unterm Strich wurden Air France-KLM bereits 10,4 Milliarden Euro bewilligt, wobei diese Summe sowohl Kredite als auch Beihilfen inkludiert. Sollten die nunmehr zusätzlich angeforderten Finanzmittel von den beiden Ländern bewilligt werden, so hätte der französisch-niederländische Konzern seit Beginn der Coronakrise die stolze Summe von 16,4 Milliarden Euro verschlungen. Eine weitere Klage von Ryanair würde daher nicht lange auf sich warten lassen. In verschiedenen lokalen Medienberichten äußerten sich Mitglieder der französischen Regierung wohlwollend bezüglich weiterer Staatshilfe für Air France. Man werde das Unternehmen auch weiterhin unterstützen. In den Niederlanden verhält man sich noch zurückhaltend und brachte zuletzt auch das Szenario der Herauslösung von KLM ins Spiel. Zwischen den beiden Aktionären wird es also noch

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KLM stattet Boeing 737 und Embraer 190/195 mit neuen Sitzen aus

Die niederländische Fluggesellschaft KLM erteilte Recaro einen Großauftrag: Insgesamt wurden 5.500 Sitze des Typs SL3710 bestellt. Diese sollen in die Maschinentypen Embraer 190/195 und Boeing 737-800 eingebaut werden. Für Recaro bedeutet dieser Auftrag auch, dass ein Schritt in Richtung Regionalverkehrsflugzeuge gemacht wird. KLM erwartet sich von den neuen Sitzen insbesondere laufende Kosteneinsparungen. Das Gewicht ist aufgrund der Leichtbauweise mit etwa acht Kilogramm pro Sessel recht niedrig. Dadurch sollen die Treibstoffkosten sinken. Laut Recaro soll der Vorteil pro Flugzeug und Jahr bei „einigen tausend Euro“ liegen. „Wir sind begeistert, dass unser langjähriger Partner KLM der Erstkunde für unseren neuen SL3710 ist, da wir beide auf das Ziel hinarbeiten, Flugreisen komfortabler, nachhaltiger und effizienter zu gestalten. Dies ist nicht nur unser erster Schritt in den Regionalflugverkehr, sondern es ist auch das erste Mal, dass Recaro Flugzeuge von Embraer ausstattet. Diese Gelegenheit nehmen wir nicht auf die leichte Schulter, und wir freuen uns darauf, unsere Vision des ‚Fahrkomforts am Himmel‘ weiter zu verfolgen“, so Recaro-Aircraft-Seating-Chef Mark Hiller.

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Air Antwerp stellt den Flugbetrieb erneut ein

Bereits zum zweiten Mal muss die belgische Regionalfluggesellschaft Air Antwerp aufgrund der Corona-Pandemie den Flugbetrieb einstellen. Der Carrier bedient mit einem Turbopropflugzeug des Typs Fokker 50 (OO-VLS) die Strecke Antwerpen-London City. Hinter Air Antwerp stehen mit einer Beteiligung von 75 Prozent die irische Cityjet sowie mit 25 Prozent die niederländische KLM. Der Flugbetrieb wird im Zeitraum von 30. November 2020 bis vorläufig 3. Jänner 2021 eingestellt. Eine Garantie, dass ab 4. Jänner 2021 wieder geflogen wird, wollte der Carrier unter Hinweis auf den nicht vorhersehbaren Pandemieverlauf nicht abgeben.

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KLM kündigt Kürzungen an

Die zweite Corona-Virus-Welle in Europa hat zu neuen Sperren geführt und KLM Royal Dutch Airlines dazu veranlasst, Netzwerkanpassungen für den kommenden Zeitraum vorzunehmen. KLM wird weiterhin so viele Ziele wie möglich bedienen, jedoch die Sitzplatzkapazität und die Flugfrequenz verringern, teilte die Fluggesellschaft Donnerstagabend mit. In den kommenden Monaten wird KLM rund 90-95 Prozent der europäischen Ziele bedienen, die es vor der Krise bedient hat. Der Service wird für eine Reihe von Zielen eingestellt, hauptsächlich in Großbritannien. Die Gesamtkapazität an Bord europäischer Flüge wird im Vergleich zu den Werten vor Corona von etwa 50 auf 40 Prozent reduziert. In Bezug auf den interkontinentalen Service wird die Anzahl der Passagierflüge etwa 50-60 Prozent des Vor-Corona-Niveaus betragen. „Leider hat die zweite Welle zu neuen Beschränkungen in ganz Europa geführt, nicht nur in den Niederlanden. Die Kapazität wird daher in der kommenden Zeit wieder reduziert. KLM wird seine bestehende Netzwerkstrategie beibehalten und sogar mehrere neue Ziele hinzufügen. Je nach Entwicklung werden in der kommenden Zeit weitere Anpassungen vorgenommen“, so die Airline.

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