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KLM flog nach Vogelschlag drei Stunden über Europa

Es gibt nur wenige Vogelarten, die auf einer Höhe von 35.000 Fuß fliegen können, doch eine Boeing 777-200ER von KLM scheint am Sonntag mit genau einem solchen Tier Bekanntschaft gemacht zu haben. Die Maschine befand sich auf dem Weg nach Sansibar und kehrte über Kreta um. Offiziellen Angaben nach erlitt die PH-BQD auf Reiseflughöhe nach etwa drei Stunden Flugzeit einen Vogelschlag. Da sich in der Höhe von rund 36.000 Fuß aber nur sehr wenige fliegende Lebewesen aufhalten, kommen solche Vorfälle extrem selten vor. In niederländischen Medien wird sogar darüber spekuliert, dass sich der Birdstrike schon nach dem Start in Amsterdam ereignet haben könnte. Ein Foto zeigt, dass das betroffene Triebwerk eine kleine Delle hat. Diese lässt auf den Zusammenstoß mit einem Objekt, beispielsweise mit einem Vogel, schließen. Allerdings ist schleierhaft warum KLM nach dem Birdstrike, der sich auf 35.000 Fuß Höhe ereignet haben soll, stolze drei Stunden zurück nach Amsterdam flog anstatt auf einem der zahlreichen nahegelegen Flughäfen zu landen. Für die Passagiere war der Vorfall besonders ärgerlich, denn diese befanden sich rund sechs Stunden in der Luft und kamen nicht im ersehnten Sansibar, sondern wieder in Amsterdam an. Eine Sicherheitsgefährdung bestand der aktuellen Informationslage nach nicht. Die Reisenden wurden auf andere Flüge umgebucht.

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KLM Cityhopper stellt E195-E2 am 1. März 2021 in Dienst

Der KLM-Regio-Ableger Cityhopper hat den ersten von insgesamt 25 bestellten Embraer 195-E2 übernommen. Heuer sollen noch sechs weitere Exemplare ausgeliefert werden. Der kommerzielle Ersteinsatz soll bereits am 1. März 2021 erfolgen. KLM Cityhopper hat den neuen Regionaljet mit 132 Sitzen bestuhlen lassen. Die Flotte des Carriers besteht momentan aus 32 E190, 17 E175 und eben dem fabrikneuen E195-E2. Vor einigen Jahren noch war die KLM-Tochter ein reiner Fokker-Operator. Bedingt dadurch, dass der niederländische Flugzeugbauer in den 1990er-Jahren in den Konkurs schlitterte, konnte man keine Maschinen aus heimischer Produktion kaufen. Cityhopper sattelte daher schrittweise auf Embraer um. „Die 195-E2 ist nicht nur ein wirtschaftlich attraktives Flugzeug, sondern passt auch perfekt zu unserem Nachhaltigkeitsansatz von Fly Responsibly. Dies wird es KLM ermöglichen, seine eigenen Aktivitäten und den gesamten Sektor nachhaltiger zu gestalten. Mehr denn je setzen wir uns dafür ein, die Auswirkungen auf unsere Umgebung und unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Derzeit leistet die Flottenerneuerung den größten Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen“, so Warner Rootliep, Geschäftsführer von KLM Cityhopper. Noch vor Beginn der Sommerflugplanperiode wird die Regionalfluggesellschaft die Teilflotte auf vier E195-E2 aufstocken. Diese sollen im europäischen Netzwerk im Auftrag der Muttergesellschaft KLM zum Einsatz kommen. Weitere Flugzeuge werden in diesem Jahr folgen, die restlichen 18 werden in den kommenden Jahren ausgeliefert. KLM hat auch eine Option auf weitere 10 195-E2. Cityhopper ist mittlerweile der größte Kunde des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer in Europa. „Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir mit KLC in den letzten Jahren einen so großen Beitrag zur Entwicklung

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Lufthansa und Air France wollen Katar-Abkommen kippen

Lufthansa und Air-France wittern aufgrund der Corona-Pandemie eine Chance das Luftfahrtabkommen im Katar ins Wanken zu bringen. Dieses wurde im Jahr 2019 abgeschlossen, ist jedoch bis dato nicht in Kraft getreten. Die beiden Airline-Konzerne versuchen nun mittels gemeinsamer Lobbyarbeit das Vertragswerk zu Fall zu bringen. Grundsätzlich würde das Abkommen sowohl EU-Carriern als auch jenen aus Katar Erleichterungen bringen, allerdings profitiert davon in erster Linie Qatar Airways. Unter anderem Air France-KLM und Lufthansa habe sich schon im Jahr 2019 dagegen gestemmt, da man befürchtet, dass der der Oneworld-Allianz zugehörige Carrier im ganz großen Stil Passagiere aus der EU via Doha abziehen könnte. Anstatt sich auf die Verbesserung des eigenen Produkts zu konzentrieren, versucht man eben mit Lobbyarbeit die Interessen durchzusetzen. Qatar Airways ist in der Vergangenheit aufgrund der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Deshalb ist das Vertragswerk zwischen der EU-Kommission und Katar auch bei Gewerkschaften umstritten. Die europäische Pilotenvereinigung ECA wies bereits im Jahr 2019 auf ihre Bedenken hin und ist nun auch der Ansicht, dass Qatar Airways für Überkapazitäten sorgen könnte und damit die Erholung der europäischen Anbieter schwieriger werden könnte. Spohr und Smith in gemeinsamer Mission Air-France-KLM-Chef Ben Smith und Lufthansa-CEO Carsten Spohr versuchen nun bei ihren Regierungen zu intervenieren. Die Staatsführungen Deutschlands und Frankreichs gelten auf EU-Ebene als besonders einflussreich. Rückenwind gibt es aber auch vom Europäischen Parlament, denn der Ausschuss für Verkehr und Tourismus fordert seit Anfang Feber 2021, dass das CATA-Abkommen später in Kraft treten soll. Das Vertragswerk sieht vor, dass unter anderem Qatar Airways freien

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KLM führt Passagierflug mit nachhaltigem synthetischem Kerosin durch

Die Niederlande treiben die Entwicklung und Anwendung nachhaltiger Treibstoffe für die Luftfahrt (Bio und synthetisches Kerosin) voran, sodass die europäischen Fluggesellschaften bis 2050 vollständig so im fliegen können. Deswegen unterstützt die Regierung verschiedene Projekte, beispielsweise den Bau der ersten europäischen Fabrik für nachhaltiges Biokerosin in Delfzijl, für die SkyNRG mit KLM, dem Flughafen Schiphol und SHV Energy zusammenarbeitet. Einen ersten Erfolg konnte die Arbeits-Gruppe auch schon feiern: Zum ersten Mal in der Geschichte wurde ein kommerzieller Passagierflug vom Flughafen Amsterdam-Schiphol nach Madrid mit einer Beimischung von 500 Litern nachhaltigem synthetischem Kerosin durchgeführt. Dabei produzierte Shell den Treibstoff auf der Basis von CO2, Wasser und erneuerbarer Energie aus Sonne und Wind aus den Niederlanden. „Ich bin stolz darauf, dass KLM heute den ersten Flug der Branche mit synthetischem Kerosin aus erneuerbaren Quellen durchführt. Der Übergang von fossilen Brennstoffen zu nachhaltigen Alternativen ist eine der größten Herausforderungen in der Luftfahrt. Die Erneuerung der Flotte trug erheblich zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei, aber die Steigerung der Produktion und die Verwendung von nachhaltigem Flugkraftstoff werden den größten Unterschied für die aktuelle Flugzeuggeneration ausmachen. Aus diesem Grund haben wir uns vor einiger Zeit mit verschiedenen Partnern zusammengetan, um die Entwicklung von nachhaltigem synthetischem Kerosin zu fördern. Dieser erste Flug mit synthetischem Kerosin zeigt, dass es in der Praxis möglich ist und wir vorwärts kommen können“, so KLM-Geschäftsführer Pieter Elbers.

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KLM baut den Bordservice wieder aus

Einige Fluggesellschaften, darunter auch KLM, haben mit Beginn der Corona-Pandemie den Bordservice stark eingeschränkt oder gar gänzlich abgeschafft. Der niederländische Carrier teilte nun mir, dass man diesen Ende Jänner 2021 wiederaufgenommen hat. Dieser soll unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen erfolgen. Aus diesem Grund ist auch die Auswahl weiterhin eingeschränkt. Das bedeutet, dass auch weiterhin nur wenige Getränke bzw. Snacks an Bord angeboten werden. Ob und wann das Angebot, das man vor der Pandemie hatte, reaktiviert wird, ist noch offen. Die EASA legte im Frühjahr 2020 nahe, dass die Airlines zur Reduktion der Kontakte ihren Bordservice einschränken sollen. Das war bei manchen „Premium-Carriern“ ein willkommener Vorwand, um diesen auf ein sehr karges Niveau zu reduzieren oder gleich auf Paid-Catering umzustellen. Einige Lowcoster haben jedoch nur verändert, dass es keine gedruckten Speisekarten mehr gibt und die Bezahlung nur mit Kreditkarte erfolgen kann.

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Air France-KLM: Startschuss für „Sustainable Aviation Fuel“-Programm

Air France-KLM startet ein innovatives Programm, mit dem Firmenkunden eine aktive Rolle in der Zukunft des nachhaltigen Reisens spielen können. Kunden von Air France und KLM Corporate können nach einer Schätzung der mit ihrer Reise verbundenen CO2-Emissionen einen jährlichen Beitrag ermitteln, den sie für das Corporate SAF-Programm (Sustainable Aviation Fuel) leisten möchten. Alle Beiträge der beiden Fluggesellschaften werden in die Beschaffung und den Verbrauch von SAF investiert. „Dies wird die Schaffung einer nachhaltigen Flugkraftstoffindustrie unterstützen, die einen zunehmend umweltbewussten Luftverkehr garantiert. Durch die Investition in dieses Unternehmensprogramm ergreifen Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen und tragen durch die Unterstützung innovativer Lösungen zum ökologischen Übergang des Luftverkehrs bei“, heißt es in der Pressemitteilung. „Air France und KLM arbeiten seit vielen Jahren daran, ihre Umweltbelastung zu verringern. Der Start des Corporate SAF-Programms ist ein weiterer Beweis für ein starkes Engagement zu konkreten Maßnahmen. Durch ihren Beitrag werden unsere Firmenkunden die Partner von morgen bei einer Energiewende sein, die voll und ganz ihrer umweltbewussteren Reiserichtlinie entspricht“, so Henri de Peyrelongue, Executive Vice President Commercial Sales bei Air France-KLM.

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KLM: Antigen-Befund muss verpflichtend vorgewiesen werden

Fluggäste, die mit KLM reisen, müssen ab sofort vor dem Abflug einen Schnelltest durchweisen. Der negative Befund muss dem Bodenpersonal spätestens am Gate vorgewiesen werden. Andernfalls wird das Einsteigen in das Flugzeug verweigert. Hintergrund dieser Maßnahme ist eine Anordnung der niederländischen Regierung. Dies gilt auch für alle anderen Fluggesellschafen auf Strecken in die Niederlande. Von dieser Plicht ist ausdrücklich auch das fliegende Personal umfasst. Dazu erklärt KLM in einer Stellungnahme: „Nach konstruktiven Gesprächen mit dem niederländischen Nationalen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM) hat KLM ein sicheres alternatives Testprotokoll für Besatzungen entwickelt, die den Flughafen in Ländern verlassen, die nicht auf der staatlichen Liste der sicheren Länder stehen. Dies beinhaltet eine Alternative, bei der unter anderem der Antigen-Schnelltest für diese Besatzung am Flughafen Amsterdam Schiphol vor dem Abflug von und nach der Rückkehr in die Niederlande durchgeführt wird. Darüber hinaus gibt es an den Zielen lokale Sicherheitsrichtlinien. Die Regierung hat angegeben, dass dieses Protokoll die Anforderungen erfüllt“. Wichtig! Die Passagiere müssen sich selbst um den Schnelltest kümmern. Die Kosten werden von der Fluggesellschaft nicht übernommen. In Österreich steuert KLM die Flughäfen Graz und Wien an. An beiden Airports gibt es Teststationen, an denen der Antigentest vor dem Abflug vorgenommen werden kann. Alternativ können die Angebote von Laboren und Apotheken genutzt werden. Unter diesem Link hat Aviation Direct eine Übersichtskarte jener Apotheken, die zur Durchführung von Antigen-Schnelltests befugt sind, zusammengestellt. Der Antigentest muss auf Flügen in die Niederlande am Abflugtag durchgeführt werden. Testmöglichkeiten in Wien und Graz Graz: „Für Passagiere

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Ausnahmen: KLM kann Mini-Langstreckenprogramm durchführen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM muss entgegen der ursprünglichen Ankündigung des Unternehmens die Langstreckenflüge nicht vollständig einstellen. Die neue Regelung, dass vor dem Abflug ein Schnelltest absolviert werden muss, gilt nicht für die niederländischen Antillen und neun weitere Gebiete bzw. Staaten. Die Regierung entschied sich kurzfristig Ausnahmen für folgende Abflugsorte zu machen: Aruba, Bonaire, Curaçao, St. Maarten, Saba, St. Eustatius, Island, Australien, Japan, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Thailand und China. Das hat zur Folge, dass KLM den Flugverkehr mit diesen Gebieten aufrechterhalten kann. Für alle Regionen bzw. Staaten, die nicht genannt sind, gilt nun: Vor dem Abflug müssen alle Passagiere und Besatzungsmitglieder einen Schnelltest absolvieren. Fällt dieser positiv aus, so endet die Reise. Das gilt ausdrücklich auch für Crewmitglieder. Daher kündigte KLM die Einstellung der Langstreckenflüge sowie einiger Europastrecken mit Nightstop an.

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KLM muss noch mehr Mitarbeiter kündigen

Die Airline muss den Gürtel noch enger schnallen. Der letztjährige Personalabbau hätte sich als nicht ausreichend erwiesen. Damals wurden großzügig Kündigungen ausgeteilt – knapp 5.000 Mitarbeiter mussten ihre Koffer packen. Jetzt würde es weitere 800 bis 1.000 Stellen treffen, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Die Corona-Krise würde das Unternehmen in die Knie zwingen. Vor allem durch Reisebeschränkungen und internationale Maßnahmen dauere die Erholung vor allem auf den Langstrecken länger als erwartet. „Diese Reduzierung ist noch unabhängig von den neuen Maßnahmen der Regierung der vergangenen 48 Stunden“, so KLM-Chef Pieter Elbers. Die Regierung hatte am Mittwoch drastischere Verschärfungen angekündigt. So wurde ein Verbot für Passagierflüge aus Großbritannien, Südafrika und Südamerika verhängt. Ebenso müssen sich Einreisende aus Risikogebieten vor jedem Flug einem Schnelltest unterziehen. Und zwar zusätzlich zu einem vorher gemachten Corona-Test.

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KLM stellt alle Langstreckenflüge ein

Die niederländische Fluggesellschaft KLM setzt ab Freitag temporär alle Langstreckenverbindungen aus. Hintergrund ist, dass die Regierung die Einreisebestimmungen verschärft hat und diese für die Crews problematisch werden könnten. Betroffen sind auch reine Cargostrecken. Die Niederlande haben den Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich, Südafrika und einigen südamerikanischen Staaten gestartet sind, verlängert. Gleichzeitig wurden die Einreisebestimmungen verschärft. KLM streicht nun vorerst die 270 wöchentlichen Langstreckenflüge und obendrein auch innerhalb Europas jene Verbindungen, bei denen die Besatzungen im Rahmen von Nightstops außerhalb der Niederlande übernachten. Die Regierung verlangt, dass ein negativer PCR-Test vorlegt werden muss und zusätzlich unmittelbar vor dem Abflug ein Schnelltest absolviert werden muss. Fällt letzterer positiv aus, so darf das Crewmitglied nicht mitfliegen. Dies könnte dazu führen, dass die Durchführung des Flugs mangels Personal unmöglich wird. Das will KLM nicht riskieren.

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