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KLM legt Pause nach Graz ein

Nun hat der Einbruch bei den Buchungsnachfragen durch den massiven Anstieg neuer Infektionszahlen durch das Covid-19-Virus auch die erst Ende Oktober wieder aufgenommenen Flüge zwischen Amsterdam und Graz erwischt. Nach Informationen der KLM Royal Dutch Airlines werden die Flüge in die steirische Landeshauptstadt vorerst bis 06.12.2020 ausgesetzt. Eine neuerliche Wiederaufnahme der fünf wöchentlichen Flugverbindungen mit Embraer 175 ist zum derzeitigen Zeitpunkt danach geplant, dürfte allerdings von der tatsächlichen Nachfrage abhängig gemacht werden.

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Weg frei für Staatshilfe: Gewerkschaft und KLM einigen sich

Die KLM-Geschäftsleitung und die Pilotengewerkschaft konnten “Fünf nach Zwölf” doch noch eine Einigung über Lohnkürzungen erzielen. Die Arbeitnehmervertreter erteilten ihre Zustimmung und machen damit den Weg für milliardenschwere Staatshilfen frei. Die Regierung hatte zuvor einen Stopp verordnet, da dieser Punkt der Bedingungen nicht erfüllt war. Der Carrier soll insgesamt 3,4 Milliarden Euro in Form von staatlich besicherten Krediten erhalten. Die Bedingungen sind allerdings hart und unter anderem an ein Sparpaket geknüpft. Auch muss KLM diverse Umweltauflagen erfüllen. Zuletzt stellte Finanzminister Wopke Hoekstra gar eine mögliche Trennung von Air France in den Raum, sollten weitere Hilfen notwendig werden.

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Niederlande stoppen KLM-Staatshilfe

Die Regierung der Niederlande teilte mit, dass ein Teil der Staatshilfe für KLM zurückgehalten wird. Damit reagiere man darauf, dass die Pilotengewerkschaft den Verzicht auf Lohnerhöhungen bis 2025 abgelehnt hat. Laut Finanzminister Wopke Hoekstra soll das Skyteam-Mitglied dadurch nicht unmittelbar vor der Insolvenz stehen. Dennoch ist die Finanzlage angespannt und nach Angaben der niederländischen Regierung soll die Liquidität “nur noch ein paar Monate” ausreichen. Ob es noch zu einer Einigung zwischen der Gewerkschaft und der KLM-Geschäftsführung kommt, ist offen. Die Arbeitnehmervertreter weisen jedoch die Schuld von sich und erklären, dass dem Verzicht auf Gehaltserhöhungen bis März 2022 zugestimmt wurde. Die Regierung der Niederlande setzt allerdings als Bedingung für die Gewährung der Staatshilfe, dass die Löhne fünf Jahre lang nicht erhöht werden dürfen. Damit ist die Gewerkschaft nicht einverstanden. Wie sich die Angelegenheit weiterentwickeln wird, bleibt daher abzuwarten.

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Politik stellt Trennung von Air France und KLM in den Raum

So richtig harmonisch war der Zusammenschluss von Air France und KLM nie. Seit der Fusion im Jahr 2004 ist das interne Verhältnis von Rivalitäten und gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Rein von den Zahlen her performte der niederländische Gruppenteil wesentlich besser. Die Corona-Pandemie stellt nun die gemeinsame Zukunft auf den Prüfstand. In Amsterdam gab es wiederholt Ideen, die eine Herauslösung von KLM angestrebt haben. Der Grund dafür war simpel: Die Niederländer flogen profitabel, in Frankreich wurden Verluste gemacht und auch diverse Streikserien kamen in Amsterdam so ganz und gar nicht gut an. Je länger sich die Corona-Krise hinzieht, desto stärker wird die Rolle der jeweiligen Regierung ins Spiel kommen. An Air France-KLM sind sowohl die Niederlande als auch Frankreich beteiligt. Gegenüber Bloomberg stellte der französische Verkehrsstaatsekretär Jean-Baptiste Djebbari in den Raum, ob man „wirklich ein integriertes Unternehmen will oder nicht“. Derzeit befinde man sich in einer Phase, in der ausgearbeitet wird wie die Gruppe wieder auf die Beine kommt. Scheinbar steht auch zur Diskussion in welcher Form die beiden Staaten unterstützen. Eine Verstaatlichung wird nicht ausgeschlossen. Diese könnte im Extremfall zur Trennung von Air France und KLM führen. Auch der niederländische Finanzminister Wopke Hoekstra stellt die gemeinsame Zukunft in Frage und meint gar, dass es keine echte, gemeinsame Firmengruppe wäre. Eine mögliche Trennung schließt er nicht aus und meint, dass man eine mögliche gemeinsame Zukunft überdenken muss. Wie sich die Angelegenheit entwickelt und ob es womöglich zu einer Scheidung kommt, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist das Klima zwischen Frankreich und den Niederlanden in

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KLM Cityhopper nutzt Virtual Reality-Training für Piloten

Ab dem 5. November führt KLM Cityhopper ein Virtual Reality – Training für Piloten ein, die Embraer 175 – und 190-Flugzeuge fliegen. Die VR-Schulungen wurden eigens für Schulungszwecke entwickelt, sie sollen auch zu Kosteneinsparungen führen. Die KLM-Tochter ist damit die erste Fluggesellschaft, die VR in ihre Pilotenausbildung für Embraer-Flugzeuge integriert. „Virtual Reality (VR) macht Schulungen zugänglicher. VR ist auf Abruf und ortsunabhängig – Piloten müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in einem Klassenzimmer oder Simulator sein. Darüber hinaus lädt es sie ein, etwas zu erkunden, was sie in einer virtuellen Umgebung sicher tun können “, so Sebastian Gerkens, Senior Instructor Embraer bei KLM Cityhopper. „Mit VR können sich Piloten im Voraus mit dem Cockpit vertraut machen, um ihre Simulatorzeit effektiver nutzen zu können.“ 

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KLM lagert 12 Jets in Groningen ein

Das Skyteam-Mitglied KLM lagert über den Winter insgesamt 12 Verkehrsflugzeuge auf dem Groningen Airport ein. Das Unternehmen erklärt dazu, dass die betroffenen Maschinen temporär nicht benötigt werden und in Amsterdam-Schiphol der Platz ausgeht. Konkret werden zwei Airbus A330 und zehn Boeing 737 in Groningen abgestellt. Die Techniktochter wird die 12 Jets flugfähig halten und gegen Witterungseinflüsse schützen. Der Carrier will damit in der Lage sein die Flugzeuge bei Bedarf rasch aus dem „Winterschlaf“ holen zu können. KLM teilte weiters mit, dass die im November 2020 angebotene Kapazität bei etwa 49 Prozent der Vorjahresleistung liegt.

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Graz: KLM und AUA fahren die Frequenzen zurück

Aufgrund der seitens Deutschlands auch auf die Steiermark ausgedehnten Reisewarnung wird Austrian Airlines ab Graz die erst im Oktober reaktivierten Verbindungen nach Düsseldorf und Stuttgart kürzen. Deutschland verlangt noch bis zum 7. November 2020 von Personen, die aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten einreisen, dass als Alternative zur 14-tägigen Quarantäne ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorliegen muss. In der Praxis wird dies jedoch nur sehr selten kontrolliert, da auf der so genannten Aussteigekarte die entsprechende Frage lediglich mit ja oder nein zu beantworten ist. Mit 8. November 2020 sollen sowohl ein elektronisches Einreisesystem als auch eine Zwangsquarantäne eingeführt werden. Ein vorhandener negativer PCR-Test verkürzt dann lediglich die Quarantäne auf fünf Tage – statt zehn Tage. Austrian Airlines wird die Ziele Stuttgart und Düsseldorf ab Graz per 9. November 2020 nur noch dreimal wöchentlich ansteuern. In die Landeshauptstadt Baden-Württembergs geht es an den Verkehrstagen Mittwoch, Donnerstag und Freitag. In jene von Nordrhein-Westfalen jeweils am Montag, Donnerstag und Freitag. Der geänderte AUA-Flugplan auf den beiden Routen ist bereits im Reservierungssystem ersichtlich. Nicht nur ab der Steiermark setzt die Lufthansa-Tochter im Österreich-Deutschland-Verkehr den Rotstift an, sondern auch ab der Homebase Wien. Per Anfang November 2020 werden auf fast allen Routen die Frequenzen reduziert als auch kleineres Fluggerät eingesetzt. Beispielsweise wird man Berlin verstärkt mit DHC Dash 8-400 statt Embraer 195 bedienen. Der Mitbewerber KLM kürzt ebenfalls das Angebot ab Österreich. Die Graz-Amsterdam-Strecke, die erst am 25. Oktober 2020 reaktiviert wurde, wird bereits Anfang November 2020 auf vier wöchentliche

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KLM stellt Boeing 747-400 Combi außer Dienst

KLM setzt derzeit noch drei Boeing 747-400 Combi ein, doch am 25. Oktober 2020 ist damit Schluss. Eigentlich wollte man sich schon wesentlich früher von den Maschinen mit den Registrierungen PH-BFT, PH-BFV und PH-BFW trennen, doch die Corona-Pandemie und die die temporär stark angestiegene Nachfrage führten zu einer “Galgenfrist” von etwa einem halben Jahr. Laut einem Bericht des Portals Aerobuzz, der vom Unternehmen auf Anfrage gegenüber Aviation Direct bestätigt wurde, wird am 25. Oktober 2020 der letzte Boeing 747-400 Combi unter KLM-Flugnummern durchgeführt. Dieser führt als KL894 von Shanghai nach Schiphol. Der Ausflottungsprozess läuft übrigens schon seit über vier Jahren. Einst hatte das Skyteam-Mitglied über 22 Exemplare dieses Typs in der Flotte. Beim Vorgängermodell war man sogar weltweiter Erstkunde.

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KLM führte bereits 100 „Cargo-in Cabin“-Flüge durch

Das niederländische Skyteam-Mitglied KLM führte mittlerweile 100 Frachtflüge mit Maschinen durch, die eigentlich für die Beförderung von Passagieren genutzt werden. “Cargo-in-Cabin” nennt der Carrier das Konzept. Transportiert wurden bislang unter anderem rund 85 Millionen MNS-Masken von China nach Europa. Am Donnerstag wurde nach Angaben des Carriers der einhundertste derartige Cargo-Flug durchgeführt. Auch Firmenchef Pieter Elbers befand sich an Bord. Das eingesetzte Flugzeug ist eines von drei Boeing 747 Kombi-Flugzeugen, die in Betrieb genommen wurden, um eine Luftbrücke mit China zu errichten, die für die Niederlande von enormer strategischer Bedeutung ist.

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Lufthansa und Turkish Airlines stocken in Nürnberg auf

Ab dem Flughafen Nürnberg wurden die Anschlüsse an die Star-Alliance-Drehkreuze Istanbul, Frankfurt und Wien sowie die Skyteam-Hubs Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol wiederhergestellt. Im Feber 2021 wird Swiss die Zürich-Strecke reaktivieren. Lufthansa hat angekündigt, ihre Verbindung von Nürnberg nach Frankfurt ab 15. November 2020 von aktuell elf auf bis zu 19 Flüge pro Woche aufzustocken. Auch Turkish Airlines weitet das Angebot im Winter weiter aus: Bereits ab dem 25. Oktober 2020 ist Istanbul bis zu fünfmal wöchentlich erreichbar. Die Flugzeiten werden so optimiert, dass sich vielfache Anschlussmöglichkeiten ergeben. „Geschäftsreisen bleiben auch in Zukunft relevant, weil virtuelle Meetings die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht dauerhaft ersetzen können. Techniker der in der Metropolregion beheimateten Unternehmen müssen vor Ort Maschinen installieren und warten können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Die Airlines zeigen eine hohe Bereitschaft, das Streckennetz ab Nürnberg bedarfsgerecht wieder aufzubauen. Zur Stabilisierung der Strecken brauchen wir allerdings auf den angebotenen Verbindungen eine ausreichende Nachfrage aus der Wirtschaft.“

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