Lufthansa

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Michael Kühne nun größter Lufthansa-Aktionär

Der Hamburger Logistikunternehmer hat seine Beteiligung auf 15,01 Prozent erhöht. Der Bund ist bei Lufthansa nur noch Nummer zwei: Michael Kühne kontrolliere inzwischen 15,01 Prozent der Lufthansa und damit rund ein Prozent mehr als der Wirtschaftsstabilisierungsfonds WSF, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Anfang März hatte Kühne über eine private Beteiligungsgesellschaft die Meldeschwelle von fünf Prozent ausgelöst, wenige Wochen später hatte Kühne seinen Lufthansa-Anteil schon verdoppelt. Der Hamburger Logistikunternehmer verfolge mit dem Einstieg nach eigenen Angaben strategische Ziele. Kühne ist Mehrheitsaktionär des Logistikkonzerns Kühne + Nagel und Großaktionär der Hamburger Container-Reederei Hapag-Lloyd.

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Passagiere sitzen gelassen: Lufthansa flog lieber ferry von Frankfurt nach Berlin

Immer häufiger kommt es in den letzten Wochen vor, dass Lufthansa-Maschinen komplett leer durch Europa zu deutschen Flughäfen führen. Häufig wird der eigentlich geplante Rückflug – zum Beispiel nach Frankfurt oder München –  gestrichen und das Flugzeug fliegt stattdessen leer zu einem anderen Airport in Deutschland. Vor ein paar Tagen flog der Kranich mit Passagieren an Bord von Frankfurt nach Bologna. Der Rückflug wurde allerdings gestrichen, denn das betroffene Flugzeug wurde ferry nach Dresden überstellt, um von dort aus andere Verbindungen durchzuführen. Einen vergleichbaren Fall gab es am Samstag auf der Strecke Frankfurt-Berlin. Dieser sorgte aber zusätzlich für Verwirrung, denn betroffene Passagiere berichteten gegenüber Aviation.Direct, dass sie bei Ankunft am Airport ihren Flug LH202 auf der Anzeigetafel nicht finden konnten. Per SMS, E-Mail und über Push-Notifications wurden die Reisenden dann darüber informiert, dass sich das Gate geändert habe. Dort angekommen gab es aber keinen Flug, denn über eine Lautsprecherdurchsage wurde dahingehend informiert, dass der Berlin-Flug ausfällt. Das Flugzeug, das eigentlich mit Passagieren in die deutsche Bundeshauptstadt fliegen sollte, ist auch dorthin geflogen. Allerdings ferry, also ohne Fluggäste an Bord. Der Umstand, dass Lufthansa einen Leerflug durchführt und die Passagiere ausgerechnet auf dieser Strecke sitzen lässt, wirkt durchaus befremdlich. Dazu kam, dass die betroffenen Reisenden am Flughafen Frankfurt am Main keinerlei Unterstützung von Lufthansa erhalten haben wollen. Es wurde diesen mittels Screens und persönlicher Aussagen an den Schaltern mitgeteilt, dass man kein Hotelzimmer vergeben kann, weil alle Vertragshäuser in der Umgebung bereits voll sind. Man solle auf die Bahn ausweichen und

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VC begrüßt: Keine Ausweitung des Emissionshandels im Luftverkehr

Die Vereinigung Cockpit begrüßt die jüngste Entscheidung des Europäischen Rates in Bezug auf den europäischen Emissionshandel im Luftverkehr, mahnt aber weiter einen scharfen Blick auf die wettbewerblichen Auswirkungen, zum Beispiel bei ReFuel EU, an. Aktuell soll der Anwendungsbereich für innereuropäische Flüge (einschließlich des Vereinigten Königreichs und der Schweiz) beibehalten werden. Einer stark wettbewerbsverzerrenden Erweiterung auf Abflüge zu Drittstaaten wurde nicht zugestimmt. Ebenfalls hat sich der Rat der EU darauf geeinigt, die kostenlosen Zertifikate für den Luftverkehrssektor aus der Vergangenheit bis 2027 schrittweise abzubauen. Um der Klimaneutralität und den höheren Kosten von nachhaltigen Flugkraftstoffen Rechnung zu tragen, wird es für die Jahre 2024 bis 2030 eine Zuteilung von 20 Millionen Zertifikaten geben. Diese sollen einen Teil der Mehrkosten für die alternativen Kraftstoffe abfedern. „Klimaverträglichkeit im Einklang mit der Wettbewerbsfähigkeit muss die Richtschnur für die Regulierung im Luftverkehr sein. Ein bezahlbarer Hochlauf alternativer Kraftstoffe ist der richtige Weg, um den Luftverkehr in Europa zu halten und Carbon-Leakage zu verhindern. Wir sind schon seit Jahren einem verzerrten Wettbewerb mit Airlines aus der Golf- Region ausgesetzt. Die angekündigten Kompensationen werden die Mehrkosten nicht aufwiegen und die Nachteile für unsere heimische Industrie vergrößern. Das SAF-Zertifikatssystem sollte daher mindestens an die im Rahmen der ReFuel-EU-Initiative vorgeschriebenen Mengen angepasst werden. Eine größere Menge an abrufbaren SAF-Zertifikaten würde aus unserer Sicht effektive Anreize schaffen, mehr und schneller auf alternative Kraftstoffe umzustellen“, so VC-Pressesprecher Matthias Baier. Nachdem sich der Rat nun auf seine Standpunkte zu den Vorschlägen geeinigt hat, werden die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament mit dem Ziel

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Ab 1. August 2022: Deutsche Bahn kooperiert mit Star Alliance

Mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 wird die Deutsche Bahn AG als erster so genannter „intermodularer Partner“ dem Luftfahrtbündnis Star Alliance beitreten. Die Zusammenarbeit basiert auf der bisherigen Kooperation, die Lufthansa und DB bereits heute praktizieren. Langfristig sollen Passagiere aller Star-Alliance-Mitglieder profitieren. Das Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der Star Alliance ist, dass man beispielsweise die Strecke Freiburg-Singapur auf einem Ticket kaufen kann. Man reist dann mit dem Zug bis zum Flughafen Frankfurt und steigt dann beim Star-Alliance-Mitglied Singapore Airlines ein. Die genannte Route ist ein exemplarisches Beispiel. Das Luftfahrtbündnis und der Eisenbahnbetreiber wollen die beiden Verkehrsträger sinnvoll miteinander verknüpfen, so dass beide Seiten, aber besonders die Passagiere profitieren. Anschlüsse bzw. Zubringer von/zu deutschen Flughäfen sollen einfacher ermöglicht werden. Das Kaufen einer Zugfahrtkarte soll entfallen, da Flug- und Bahnticket in einem Vorgang erworben werden können. „Von Freiburg nach Singapur: Dafür braucht es nur noch ein einziges Ticket. Durch attraktive innerdeutsche Verbindungen bei gleichzeitiger Verknüpfung mit internationalen Reiseketten leisten Deutsche Bahn und Star Alliance einen signifikanten Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Dies ergänzt unsere erfolgreiche Kooperation Lufthansa Express Rail, wo sich die Buchungszahlen seit 2010 mehr als verdoppelt haben. So bringen wir mehr Menschen vom Flugzeug auf die umweltfreundliche Schiene. Im gemeinsamen Schulterschluss mit den Airlines gehen wir die Mobilitätswende nun weiter an. Wir vernetzen unsere Angebote so, dass wir die jeweiligen Stärken unserer Verkehrsträger optimal nutzen können“, so Michael Peterson, Vorstand DB Personenfernverkehr. Die neue Partnerschaft von DB und Star Alliance baut auf dem Programm

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Kommentar: Mit Lufthansa fünfsternemäßig selbst um Hotels und Ersatzflüge kümmern

In sozialen Medien sorgen derzeit am Flughafen Frankfurt am Main aufgenommen Screens, die Lufthansa-Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, darüber informieren, dass sie sich selbst um Ersatzbeförderung bzw. Hotels kümmern müssen, für Aufsehen. Eine Airline, die sich selbst als 5-Sterne-Premium-Anbieter betrachtet, sollte wohl mehr Kundenservice an den Tag legen. Die Werbung von Lufthansa suggeriert schon seit Jahrzehnten, dass Fliegen mit diesem Carrier das Maß aller Dinge ist. In Deutschland hat es durchaus Prestige Freunden und Bekannten zu erzählen, dass man mit Lufthansa in den Urlaub fliegen wird. Doch vom einstigen „Luxus über den Wolken“, den es in den 1950er und 1960er Jahren gab ist – abgesehen von der teuren First-Class – nicht mehr viel übrig. In Sachen Kundenservice war Lufthansa noch nie sonderlich stark. Selbst in den 1990er-Jahren, in denen Billigflieger noch eine absolute Randerscheinung waren und der Kranich bis 1997 schrittweise privatisiert wurde, konnte es für Passagiere unangenehm werden, wenn Flüge ausgefallen sind. Damals hatte Lufthansa auf vielen Strecken, besonders innerhalb Deutschlands, ein Monopol und in der Ära als Staatscarrier hat man das Fluggäste auch spüren lassen. Der Kranich bestimmte was pünktlich ist und was nicht. Lufthansa ist seit 1997 ein privates Unternehmen, jedoch ist in Sachen Kundenservice der „Mief“ einer fliegenden Eisenbahngesellschaft nie gänzlich beseitigt worden. Wenn etwas schiefgeht und Lufthansa an Passagiere bezahlen muss, so zieht man alle Register um die Bearbeitung zu verzögern, behauptet unter anderem Flightright. Zeitweise hat man auch besondere Bürokratie aufgebaut und von Fluggästen verlangt, dass diese eine Ausweiskopie übermitteln, andernfalls werde man den

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Deutsche Ministerin droht Airlines mit Verbot von Vorauskasse

Das momentane Flugchaos, von dem die Bundesrepublik Deutschland besonders stark betroffen ist, führt nun dazu, dass Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) die Vorauszahlungspraxis der Fluggesellschaften in Frage stellt. Bei den nunmehrigen Überlegungen spielt auch eine Rolle, dass zu Beginn der Corona-Pandemie die meisten Airlines, darunter auch die deutschen Unternehmen Lufthansa, Eurowings und Condor die gesetzliche Verpflichtung der Erstattung binnen sieben Tagen missachtet haben. Man hat nicht nur automatische Funktionen deaktiviert, sondern mit purer Absicht die Rückzahlungen verschleppt. Condor handelte sich sogar eine Klage der Verbraucherzentrale ein, da man anfangs behauptet hatte, dass man nur Gutscheine bekommen könnte. Auch Lufthansa, Eurowings und viele andere Fluggesellschaften haben versucht mit „Zwangsgutscheinen“ abzuspeisen. Teilweise wurden diese einfach per E-Mail zugeschickt anstatt das Geld zu erstatten. Der Verbraucherschutz hatte vor einigen Jahren gegen die Vorkassepraxis vieler Airlines geklagt, jedoch unterlag man vor Gericht. Die Branche konnte die Richter davon überzeugen, dass man im Gegenzug einen wesentlich günstigeren Preis anbieten könne. Dennoch vertritt die Verbraucherzentrale weiterhin die Rechtsansicht, dass die Vertriebspraxis bei Flugtickets dem Grundprinzip Ware gegen Geld widerspricht. Dazu kommt, dass es keinerlei Insolvenzabsicherung gibt, so dass die Passagiere auch das Risiko einer Airline-Pleite tragen. Bislang hielt man sich seitens der deutschen Bundesregierung aus dieser Diskussion heraus, jedoch dürfte nun die Performance des „nationalen Champion“, wie ein ehemaliger Verkehrsminister die Lufthansa nannte, das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Die Problematik ist, dass derzeit enorm viele Flüge gestrichen werden bzw. massiv verspätet sind. Sowohl bei der Auszahlung der Ausgleichsleistungen als auch bei der Erstattung der Ticketgelder ziehen

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München: Lufthansa hat 3.000-Stück-Kofferberg angehäuft

Am Flughafen München ist es bei Lufthansa zu einem Rückstau von etwa 3.000 Gepäckstücken gekommen. Dies hat zur Folge, dass sowohl die Koffer von Point-to-Point-Passagieren als auch jene von Umsteigern nicht in die Flugzeuge verladen wurden. Besonders hart trifft es Reisende, die der Aufforderung von Lufthansa ihr Handgepäck kostenfrei am Schalter abzugeben, nachgekommen sind. Beispielsweise hob am Freitag ein Kranich-Flug mit Ziel Budapest gänzlich ohne Gepäckstücke ab. Zuvor hatte Lufthansa per SMS und E-Mail ihre Fluggäste zur kostenlosen Abgabe ihres Handgepäcks am Check-in-Schalter aufgefordert. Hintergrund: Wenn eine Maschine sehr stark gebucht ist, lädt die Lufthansa Group ihre Fluggäste zur Abgabe von Handgepäckstücken am Check-in-Schalter ein. Hierfür fallen dann keine Extrakosten an. Man will so das Boarding beschleunigen, denn wenn jeder Passagier die Handgepäckfreimenge voll ausreizen würde, könnte der Stauraum rasch knapp werden. In Budapest sind dann weder normale Check-in-Koffer noch die abgegebenen Handgepäckstücke angekommen. Die Lufthansa-Maschine hob komplett ohne die Gegenstände der Passagiere ab. Dieses exemplarische Beispiel war kein Einzelfall, denn in München häufen sich derartige Vorfälle. Auch Umsteiger sind davon betroffen, denn immer häufiger bleibt der Koffer in Bayern zurück. Lufthansa bestätigte, dass sich seit dem vergangenen Wochenende allein in München etwa 3.000 Gepäckstücke von Passagieren angesammelt haben. Dazu kommen noch jene von Reisenden, die mit anderen Fluggesellschaften geflogen sind. Der Kranich-Konzern will die Koffer so rasch wie möglich nachliefern.

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Weitere Streichungen folgen: Lufthansa schränkt Ticketverkauf ein

Der Lufthansa-Aufsichtsrat tritt außerplanmäßig zu einer Sondersitzung zusammen. Hintergrund ist, dass der Konzern im Juli und August 2022 weitere Flüge streichen wird und die Arbeitnehmervertreter laut Handelsblatt der Ansicht sind, dass der Vorstand den Aufsichtsrat nicht ausreichend über das komplette Ausmaß des Flugchaos informiert habe. Zwischenzeitlich hat Lufthansa den Vertrieb von Flugtickets stark eingeschränkt. Streckennetzweit wurden unter anderem die günstigsten Tarifklassen „ausgenullt“, also aus dem Verkauf genommen. Derzeit arbeite man intensiv daran von Streichungen betroffene Passagiere auf andere Verbindungen umzubuchen. Dieser Prozess soll dem aktuellen Informationsstand nach bis voraussichtlich 6. Juli 2022 dauern. Anschließend soll das Buchungssystem wieder regulär geöffnet werden. Von den momentanen Verkaufseinschränkungen sind in erster Linie die Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke sowie innerhalb Deutschlands betroffen. Flugscheine sind nur in den teuersten Buchungsklassen erhältlich. Lufthansa will damit „Platz“ für Passagiere, die man aufgrund weiterer bevorstehender Streichungen umbuchen muss, freihalten. Betroffen ist das komplette Kalendermonat Juli 2022 und teilweise auch der August 2022. Bereits fix ist, dass Lufthansa in diesen beiden Monaten zumindest 3.000 Flüge nicht durchführen kann. Angesichts der aktuellen Verkaufseinschränkung ist davon auszugehen, dass dies noch ausgeweitet wird. Es wird damit gerechnet, dass vor der Freigabe der günstigeren Tarifklassen für den Zeitraum bis inklusive September 2022 etwa 5.000 weitere Flüge abgesagt werden könnten. In den nächsten Tagen will sich die Firmengruppe dazu äußern und das vorläufig komplette Ausmaß kommunizieren.

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Lufthansa Technik: Sören Stark hat Vorstandsvorsitz übernommen

Sören Stark hat heute den Vorstandsvorsitz der Lufthansa Technik von Johannes Bußmann übernommen, der die Lufthansa Group nach 23 Jahren auf eigenen Wunsch verlässt. Gleichzeitig hat Harald Gloy Starks Nachfolge als COO (Chief Operations Officer) des Unternehmens angetreten. Damit trägt Gloy als „Accountable Manager“ gemäß EASA Part 145 Verantwortung und ist Ansprechpartner für dieLuftfahrtbehörden im Hinblick auf den Instandhaltungsbetrieb der Lufthansa Technik AG.  Als Finanzvorstand fungiert weiterhin William Willms im dreiköpfigen Vorstand. Stark ist seit 2019 Mitglied im Vorstand von Lufthansa Technik. Zuvor leitete er drei Jahre das Vorstandsressort Operations der Lufthansa Cargo AG. Seine Karriere bei Lufthansa Technik hat er 2004 als  Geschäftsführer von Lufthansa Technik Logistik in Hamburg begonnen. Von 2011 bis 2016 leitete der Wirtschaftsingenieur die Flugzeugüberholung der Lufthansa Technik. Harald Gloy leitet ab sofort auch als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Arbeitsdirektor das Vorstandsressort Personal, das bislang in den Zuständigkeitsbereich von Johannes Bußmann fiel. Gloy war zuletzt Mitglied des Vorstands sowie Arbeitsdirektor der Lufthansa Cargo AG, wo er ebenfalls den Bereich Operations verantwortete. Zuvor war der Diplom-Ingenieur in unterschiedlichen leitenden Positionen bei der Lufthansa Technik im Einsatz. 

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Lufthansa Group fährt Balkan-Strecken stark zurück

Die von der Lufthansa Group angekündigten Flugplankürzungen in den Kalendermonaten Juli und August 2022 treffen den Balkan-Verkehr außerordentlich stark. Die Konzernairlines Austrian Airlines, Brussels Airlines, Eurowings und Lufthansa haben deutlich Frequenzen herausgenommen. Einige Strecken werden komplett pausieren. Auf den in untenstehender Tabelle, die von Ex-Yu-Aviation aufgewertet wurde, hatten die Airlines der Lufthansa Group für Juli 2022 ursprünglich 518 Flüge geplant. Das Angebot wurde um über 25 zurückgefahren, so dass die Kranich-Fluggesellschaften nur noch 387 Umläufe im Verkauf haben. Dabei sind die jüngsten Kürzungen des Konzernmitglieds Swiss noch gar nicht berücksichtigt. Es zeigt sich deutlich, dass Lufthansa die Anbindung an die Drehkreuze Frankfurt und München stark reduziert. Während auf Ljubljana-Frankfurt nur eine einzige Rotation pro Monat gestrichen wurde, sind es beispielsweise auf Belgrad-München deutlich mehr: Hier wird das Angebot von 93 Flügen auf nur noch 58 Stück zurückgefahren. Eurowings wird mit Stuttgart-Belgrad und Köln/Bonn-Dubrovnik zwei Strecken komplett aussetzen. Auf vielen anderen Routen werden die Frequenzen reduziert. Das Ausmaß fällt unterschiedlich aus. Während Ferienziele wie Rijeka und Split vergleichsweise minimal zurückgefahren werden, trifft es das Zagreb-Angebot besonders stark. Beispielsweise wird die Köln/Bonn-Strecke halbiert. Auch Austrian Airlines und Brussels Airlines haben den Balkan-Rotstift bereits angesetzt. Der belgische Carrier nimmt auf der Ljubljana-Strecke vier Umläufe heraus. Austrian Airlines reduziert den Zagreb-Verkehr stark: Statt 53 Flüge plant man im Juli 2022 nur noch 44 Stück in die kroatische Hauptstadt. Die Kürzungen der Lufthansa Group im Verkehr mit diesen Staaten kommt nicht unbedingt überraschend. Mit wenigen Ausnahmen handelt es sich um Ziele, die sich nicht am

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