Lufthansa

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Skytrax: Lufthansa ist den fünften Stern wieder los

In der Luftfahrtbranche war es vielen ein Rätsel warum Skytrax vor einigen Jahren das Fünf-Sterne-Rating an Lufthansa verliehen hatte. Die Ankündigung einer neuen Business-Class, die bis dato nicht eingeführt wurde, hatte damals maßgeblich dazu beigetragen. Nun ist der Kranich den fünften Stern wieder los und darüber so ganz und gar nicht erfreut. In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden irgendeinen Award. Einst genossen die Skytrax-Ratings hohes Prestige, jedoch büßte die Agentur nach der Fünf-Sterne-Einstufung der Lufthansa ganz ordentlich an Vertrauen ein. Seither hat sich beim Kranich auch einiges getan, denn man glich besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke das Bordprodukt an jenes von Billigfliegern an und auch auf der Long Haul muss man für viele Serviceleistungen mitunter tief in die Tasche greifen. Natürlich sieht es in der First Class anders aus, jedoch ist diese für die breite Masse nicht wirklich relevant. Lufthansa ist jedenfalls den fünften Skytrax-Stern los und bei genauer Betrachtung des Ratings rangiert man in der Economy-Class auf der Kurz- und Mittelstrecke nur noch minimal über dem Billigflieger Ryanair. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass man viele Elemente des Produkts des Konkurrenten kopiert und abgewandelt umgesetzt hat. Beispiel: Paid-Catering. „Die Lufthansa Group investiert derzeit mehrere Milliarden in ein noch besseres Reiseerlebnis. Das ist mehr als je zuvor in der Geschichte des Konzerns. Diese beispiellosen Investitionen zielen darauf ab, das Bord- und Bodenprodukt rundum zu erneuern. Wir stehen vor der Einführung eines neuen Spitzenproduktes auf der Langstrecke in allen vier Reiseklassen (Economy, Premium Economy, Business,

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Linz sieht sich gut gerüstet für die Sommerferien 2022

Die Personaldecke am Linzer Flughafen soll derzeit stabil sein, denn laut einem Flughafensprecher der Mitarbeiterstand stabil sein. Neun offene Stellen gibt es derzeit am oberösterreichischen Airport. Gegenüber dem Österreichischen Rundfunk betonte der Medienreferent, dass man auch zusätzliche Mitarbeiter für die Abfertigung während der Hochsaison sucht. Die operativen Abteilungen wären aber „angemessen besetzt“, so dass man von „Normalbetrieb in der Hochsaison ausgehen kann“. Die Kurzarbeit habe Linz-Hörsching geholfen, dass die Beschäftigten gut gehalten werden könnten. Gänzlich ausschließen kann man aber auch in Oberösterreich nicht, dass es besonders auf den Strecken nach Frankfurt am Main (Air Dolomiti) und Düsseldorf (Eurowings) zu Kürzungen kommen könnte. Hintergrund ist, dass diese Routen überwiegend von Geschäftsreisenden genutzt werden und deren Reiseaufkommen im Hochsommer traditionell niedriger ist. Auch in der Vergangenheit hat der vormalige Betreiber Austrian Airlines jeweils im Juli und August die Frequenzen auf diesen Strecken zurückgefahren. Ob sich die akuten Personalprobleme in Deutschland auch auf das Flugangebot ab Linz-Hörsching auswirken könnten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Ein Sprecher betont, dass man noch nicht weiß, ob die von Lufthansa kommunizierten Reduktionen auch Linz betreffen könnten. Man sieht es als Vorteil an, dass die Frankfurt-Strecke mit dem kleineren Embraer-195 bedient wird, da dieser weniger Personal benötigt.

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Spohr: Lufthansa entscheidet im Juli 2022 über A380-Comeback

Eigentlich wollte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die 14 Airbus A380 endgültig ausflotten. Doch nun denkt der Manager laut darüber nach, dass zumindest ein Teil reaktiviert werden könnte. Der Kranich-Konzern besitzt derzeit noch acht Exemplare, die sich im Long Time Storage befinden. Einst war der Airbus A380 das Flaggschiff des Lufthansa-Konzerns. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Teilflotte außer Betrieb genommen. Einige Exemplare haben bereits Lufthansa verlassen, so dass man nur noch über acht abgestellte Superjumbos verfügt. Der ursprünglichen Ankündigung des Carsten Spohr nach würde es kein Comeback geben. Diese Aussage wiederholte er erst im April 2022 gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Ganz sicher scheint sich der Kranich-Konzernchef aber nicht mehr zu sein, denn bereits im Mai 2022 stellte er in Aussicht, dass bei „unerwartet starker Nachfrage“ zumindest ein Teil der acht Airbus A380 wieder in den Liniendienst gestellt werden könnte. Im Zuge der in Doha abgehaltenen Iata-Hauptversammlung sagte Spohr, dass die entsprechende Entscheidung im Juli 2022 fallen wird.

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Boeing kann im Mai 23 Bestellungen verbuchen

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Mai weniger Bestellungen erhalten als im Vormonat. Insgesamt wurden 23 Maschinen geordert, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Lufthansa war der größte Auftraggeber mit sieben 787-9, zwei 777F und sieben 777-8 F. Zudem orderte Eva Air eine weitere 777 F, Bain Capital fünf Boeing 737 Max und American Airlines eine weitere 737 Max. Im April hatte der US-Flugzeughersteller Aufträge über 46 Maschinen erhalten. Der europäische Konkurrent Airbus kam in dem Monat auf 13 Bestellungen. Im Mai lieferte Boeing 35 Flugzeuge aus, und damit unverändert so viel wie im Vormonat.

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Lufthansa macht A320neo zur „Lovehansa“

Lufthansa hat dem Airbus A320neo mit der Registrierung D-AINY anlässlich des Pride Month eine Sonderbeklebung mit dem Schriftzug „Lovehansa“ verpasst. Die Letter erscheinen dabei in den Farben des Regenbogens. Auch das Welcome-Panel am Eingang erhält eine spezielle Regenbogen-Beklebung. Zudem sieht man beim Blick aus dem Flugzeugfenster an den Flügelspitzen, den sogenannten Winglets, Herzen in Regenbogenfarben. Die D-AINY wurde am Freitag, den 10. Juni 2022, erstmals in diesem Outfit eingesetzt. Der „Erstflug“ wurde als LH842 in Richtung Billund durchgeführt. Auch die Kabine dieses Airbus A320neo erscheint kunterbunt. „Lufthansa ist ein Unternehmen, das für Offenheit, Toleranz und Diversität steht. Mit der „Lovehansa“ Sonderlackierung setzt das Unternehmen ein weiteres deutliches Zeichen und macht diesen wichtigen Teil der Unternehmenskultur auch prominent nach außen sichtbar“, so der Kranich-Konzern.

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Personalmangel: Eurowings und Lufthansa kürzen die Flugpläne

Wegen Personalmangel müssen Lufthansa und Eurowings im Juli 2022 hunderte Flüge streichen. Allein beim Kranich wurden an den Hubs München und Frankfurt am Main rund 900 Verbindungen gestrichen und aus dem Reservierungssystem entfernt. Hintergrund ist, dass man selbst, aber auch Dienstleister an vielen Flughäfen zu wenig Personal zur Verfügung hat. Bei Lufthansa betreffen die Kürzungen hauptsächlich die in der Urlaubszeit reisestarken Verkehrstage Freitag, Samstag und Sonntag. Man hat in etwa fünf Prozent der Gesamtkapazität, die man für die Wochenenden geplant hatte, abgesagt. Unternehmensangaben nach soll nicht etwa mangelnde Nachfrage der Grund sein, sondern Personalmangel. Dies betrifft nicht nur Lufthansa selbst, sondern auch beispielsweise Sicherheitsfirmen, die im Auftrag der Behörden die Kontrollen durchführen, Vorfeldtätigkeiten und sonstige Dienstleistungen an Flughäfen. Auch bei der Tochtergesellschaft Eurowings musste der Sommerflugplan 2022 überarbeitet werden. Der Lowcoster hat allein im Kalendermonat Juli 2022 hunderte Flüge gestrichen und aus dem Verkauf genommen. Man will damit sicherstellen, dass der Flugbetrieb – besonders während der Sommerferien – stabil durchgeführt werden kann. Die gesamte Branche leidet derzeit unter akutem Personalmangel. Zu Beginn der Pandemie haben sich viele Arbeitgeber von zahlreichen Beschäftigten getrennt bzw. beispielsweise in Deutschland diese mit dem in der Bundesrepublik enorm niedrigen Kurzarbeitergeld abgespeist. Von letzterem konnten viele nicht leben und haben sich daher in anderen Branchen neu orientiert. Obwohl es bei Flughäfen, Airlines und Dienstleistern viele freie Stellen gibt, erhalten die Firmen nur vereinzelte Bewerbungen. Das Vertrauen in den “sicheren Arbeitgeber Luftfahrt” scheint durch die Pandemie und das Verhalten vieler Dienstgeber dauerhaft in Mitleidenschaft gezogen worden zu

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Fotogalerie: Deutsches Nationalteam mit Lufthansa nach Bologna geflogen

Mit einem von Lufthansa gecharterten Airbus A320neo ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Freitag von Nürnberg nach Bologna geflogen. Das Team traf am Samstag in der Nations League auf die italienische Nationalmannschaft. Die Länderspiele vom 4. bis 14. Juni gelten als eine Art Mini-Turnier der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft in Katar. Für die Anreise und Rückkehr bei Spielen im Ausland nutzt der DFB den Flughafen der Metropolregion Nürnberg. Das Quartier „Home Ground“ befindet sich nur rund 20 Kilometer entfernt bei Adidas in Herzogenaurach. Während die Nationalmannschaft in einer Chartermaschine vom Typ Airbus A320neo der Lufthansa nach Italien flog, ist Bologna auch regulär im Nürnberger Sommerflugplan enthalten: Ryanair startet montags und freitags in die norditalienische Metropole. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Impressionen vom Einsteigen des deutschen Nationalteams in den A320neo von Lufthansa.

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Eurowings weist im Basic-Tarif die Sitze wieder fix zu

Eurowings wird in Kürze die seit Herbst 2020 ausgesetzte fixe Sitzplatzvergabe im Basic-Tarif wieder einführen. Ist man mit dem „zufällig“ zugewiesenen Platz nicht zufrieden, muss man mindestens fünf Euro auf den Tisch legen, um diesen beim Online-Check-in ändern zu können. Passagiere im Basic-Tarif müssen verpflichtend über das Internet einchecken, sofern der Web-Check-in auf der gebuchten Strecke verfügbar ist. Missachtet man dies, so kann am Schalter eine Gebühr für den Check-in-Vorgang verlangt werden. Diese ist bei Eurowings deutlich niedriger als bei den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air. Die Lufthansa-Tochter hatte im Feber 2020 die Regelung eingeführt, dass Passagiere im Basic-Tarif den Sitzplatz nicht mehr frei nach Verfügbarkeit während dem Online-Check-in auswählen konnten. Ähnlich wie die Konkurrenz weist man fix nach dem Zufallsprinzip zu. Wegen der Corona-Pandemie hatte man dies temporär ausgesetzt und führt dies nun wieder ein. Das Unternehmen betont in einer Vertriebsmitteilung, dass Passagiere, die gemeinsame Buchungen haben, nach Verfügbarkeit automatisch zusammengesetzt werden sollen. Selbiges behaupten auch Ryanair und Wizz Air, jedoch ist das Gegenteil der Fall. Auch Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines weisen in Kürze im Economy-Light-Tarif die Sitzplätze nach dem Zufallsprinzip zu. Wer mit dem Platz nicht zufrieden ist muss stolze 25 Euro für die Änderung auf den Tisch legen. Der Kranich-Konzern versucht offensichtlich aus dem Thema Sitzplätze eine zusätzliche Geldquelle zu erschließen.

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Air Dolomiti feiert 30er am Flughafen München

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum am Flughafen München. Seit 1. Juni 1992 steuert der Carrier den zweitgrößten Airport Deutschlands an. Seither hatte man rund 29 Millionen Passagiere auf rund 580.000 Flügen. Im Jahr 1992 landete der erste München-Flug aus dem italienischen Venedig kommend. Damals flog man noch mit de Havilland Dash 8. Es handelte sich um den ersten internationalen Flug der damals noch jungen Airline. Über die 30 Jahre hinweg hat sich viel verändert, denn mittlerweile fliegt überwiegend ab Deutschland. In München unterhält Air Dolomiti die größte Basis des Unternehmens. Die Flotte besteht aus Regionaljets des Typs Embraer 195. Ab der bayerischen Landeshauptstadt fliegt man sowohl unter dem eigenen EN-Code als auch im Wetlease für die Konzernmutter Lufthansa. Im Heimatland Italien steuert man von München aus insgesamt elf Destinationen an.

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Lufthansa übernimmt ersten Dreamliner im Sommer 2022

Lufthansa geht davon aus, dass man die erste Boeing 787-9 im Sommer 2022 ausgeliefert bekommt. Diese wird die Registrierung D-ABPA tragen und soll auf den Namen „Berlin“ getauft werden. Die Übergabe soll nach der Zulassung durch die U.S.-amerikanische FAA erfolgen. Zwischen 2022 und 2027 wird die größte Fluggesellschaft Deutschlands insgesamt 32 Maschinen dieses Typs erhalten. Mit der Einführung dieses Musters wird auch ein neues Kabinendesign Einzug halten. Das Unternehmen erklärt unter anderem, dass es einen direkten Gangzugang für alle Passagiere in der Business-Class geben wird. Die Ausrüstung der Kabine wird in Frankfurt am Main vorgenommen. Die D-ABPA soll zunächst zu Trainingszwecken auf innerdeutschen Strecken eingesetzt werden. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 soll der Dreamliner in den aktiven Langstreckendienst gestellt werden. Das erste Interkontinentalziel der „Berlin“ wird Toronto sein.

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