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Lufthansa kürzt den Winterflugplan 2022/23

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, nimmt bereits jetzt zahlreiche Verbindungen aus dem Winterflugplan 2022/23 heraus. Die Kürzungen betreffen in erster Linie den innerdeutschen und europäischen Verkehr, jedoch reduziert man auch die eine oder andere Langstrecke. Der Carrier informierte die Vertriebspartner in einem Rundschreiben über die jüngsten Anpassungen. Ans Begründung nennt Lufthansa unter anderem, dass man den „Fluggästen einen verlässlichen und planbaren Flugplan anbieten“ will. Bereits jetzt sollen betroffene Passagiere direkt bzw. über ihre Reisebüros über etwaige Streichungen informiert werden. Der Kranich-Konzern nennt keine Details wie viele Flüge man tatsächlich aus der Planung genommen hat. Es soll sich jedoch überwiegend um Verbindungen, für die es Ersatzbeförderungsmöglichkeiten gibt, handeln. Ab Frankfurt und München wird auch das Angebot auf der Langstrecke punktuell reduziert. Lufthansa musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten aufgrund von akutem Personalmangel kürzen. Dieser betrifft sowohl den eigenen Konzern als auch Flughäfen, die man im Streckennetz hat. Die jüngsten Kürzungen sind ein Indiz dafür, dass man nicht damit rechnet, dass man den Engpass über den Winter 2022/23 in den Griff bekommen wird. Allerdings nehmen auch andere Fluggesellschaften viele Flüge aus der Planung, denn in der Branche rechnet man damit, dass aufgrund der starken Inflation, aber auch wegen möglicher neuerlicher Coronamaßnahmen, die Nachfrage stark einbrechen könnte.

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Lufthansa hatte 598 Leerflüge in sechs Wochen

In den letzten Wochen führt Lufthansa verstärkt Positionierungsflüge durch. Diese werden aufgrund des Umstands, dass sich keine Passagiere an Bord befinden, umgangssprachlich auch „Geisterflüge“ genannt. Allein im Zeitraum von 1. Juni bis 18. Juli 2022 soll man 598 Leerflüge durchgeführt haben. Diese Zahl geht aus einer Anfragebeantwortung des hessischen Wirtschaftsministeriums hervor. Die Partei AfD hatte im Landtag eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung gestellt. Lufthansa ist der Ansicht, dass die Positionierungsflüge notwendig sind, um Stabilität in den Flugplan zu bringen. Allerdings kam es wiederholt auch zu kuriosen Umständen. Beispielsweise wurden die Passagiere einer Flugverbindung von Frankfurt nach Berlin ohne jegliche Betreuung sitzen gelassen und die Maschine flog dann leer in die Hauptstadt und mit Passagieren wieder zurück an die Homebase. Die Medienstelle der Lufthansa war mit besagtem Flug zunächst ein wenig verwirrt, konnte jedoch dann für Aufklärung sorgen. Auch die italienische Konzernschwester führte beispielsweise ins österreichische Innsbruck wiederholt Leerflüge durch.

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Nur ein Euro Vergütung: Reisebüros fühlen sich von Lufthansa verhöhnt

Eigentlich bezahlt Lufthansa den Reisebüros seit vielen Jahren keine Vermittlungsprovisionen mehr. Doch nun legt man „großzügige Prämien“ für Flugscheine, die noch im August und September 2022 abgeflogen werden auf. Den Agenturen winkt eine Vergütung von nur einem Euro pro Ticket. Das Vorgehen der größten Fluggesellschaft Deutschlands sorgt unter den Reisebüroverbänden für Kopfschütteln, den im Anschreiben, das von Key-Accoung-Managerin Rosamunde Rubino gezeichnet ist, schreibt das Unternehmen: „Da die Mehrarbeit, die auf euch lastet, uns durchaus bewusst ist, hat man einen speziellen Summer Incentive zur Anerkennung eurer Arbeitsleistung ins Leben gerufen“. Daher wolle man die Mehrarbeit für alle Europa-Einzeltickets, die noch im August und September 2022 mit einem Bonus von einem Euro incentivieren. Die geringe Höhe der Vergütung wird von gleich mehreren Verbänden als blanker Hohn aufgefasst, denn den Agenturen würde durch ständige Streichungen, die von Lufthansa vorgenommen werden, erhebliche Mehrarbeit entstehen. Sind nur einzelne Segmente von Absagen betroffen, so können diese oftmals nicht über GDS oder vergleichbare Plattformen von den Agenturen geändert werden, sondern nur über eine spezielle Hotline. Der zusätzliche Arbeitsaufwand wird jedoch von Lufthansa nicht abgegolten. Während im Anschreiben an die Reisebüros unmissverständlich die Rede davon ist, dass mit dem einen Euro, den es pro vermitteltem Ticket gibt, der Mehraufwand abgegolten werden soll, dementiert dies die Medienstelle des Kranich-Konzerns. Eine Sprecherin erklärte unter anderem, dass das aktuelle Programm in keinem Zusammenhang mit dem Mehraufwand stehen soll. Sie hob hervor: „Durch die hohe Anzahl verkaufter Flugsegmente ergeben sich aufgrund der verkauften Menge trotz eines geringen Bonus signifikante Auszahlungen“. Doch genau

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Lufthansa will Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ haben

Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster ist der Ansicht, dass der Konzern den Tiefpunkt durchschritten habe und den Flugbetrieb „weitgehend stabilisiert“ habe. Auf momentan lange Wartezeiten an den Hotlines will man mit Neueinstellungen reagieren. Foerster sagte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe aber auch, dass mit einer kurzfristigen Entspannung nicht zu rechnen ist. Es würde weiterhin zu Flugstreichungen kommen, wobei man primär im innerdeutschen Verkehr den Rotstift ansetzt. Der Grund soll sein, dass es zumeist mehrere Verbindungen pro Tag gibt, auf die im Bedarfsfall umgebucht werden kann. Mit einer deutlichen Verbesserung rechnet die Managerin nicht vor dem Beginn des Winterflugplans 2022/23. Derzeit würden an den deutschen Flughäfen rund 500 Verwaltungsmitarbeiter von Lufthansa aushelfen. Grund dafür ist, dass es in den verschiedensten Bereichen beim Bodenpersonal viel zu wenige Mitarbeiter gibt. Davon sind auch die Callcenter betroffen, denn Fluggäste beklagen sich über zum Teil enorm lange Wartezeiten. Laut Foerster soll der Personalstand in den für die Lufthansa Group tätigen Callcentern noch heuer verdreifacht werden. Erst kürzlich brachte ein von der Gewerkschaft Verdi organisierter Warnstreik den Flugbetrieb der Kranich-Airline fast vollständig zum Erliegen. Auch Konzerntöchter und Kundenairlines waren in Frankfurt am Main und München betroffen, da die Passage-Bodenabfertigung nur äußerst eingeschränkt bis gar nicht zur Verfügung stand. Lufthansa will noch heuer und im kommenden Jahr jeweils rund 5.000 Mitarbeiter einstellen. Dem gegenüber steht, dass man sich im Zuge der Coronapandemie von 30.000 Beschäftigten getrennt hat.

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Lufthansa vereinbart mit Gewerkschaft Verdi Gehaltssteigerung für Bodenpersonal

Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi haben sich in der dritten Verhandlungsrunde auf einen neuen Vergütungstarifvertrag für das Bodenpersonal der Lufthansa geeinigt. Es seien spürbare Gehaltssteigerungen vereinbart worden, die überproportional für die unteren Vergütungsgruppen seien. Bei der AUA-Mutter kommt es damit nicht erneut zu einem Streik der Beschäftigten an Check-in oder bei der Abfertigung von Flugzeugen. Ein eintägiger Ausstand hatte in der vergangenen Woche mehr als 1.000 Flugstreichungen an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München ausgelöst. Und das mitten in der Hauptsaison, die Reisenden wegen Störungen des Flughafenbetriebes aufgrund von Personalmangel in Europa ohnehin schon viel Geduld abverlangt. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, mit dem Sozialpartner eine gute Lösung für unsere Mitarbeitenden zu finden“, so Michael Niggemann, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Lufthansa AG. „Wir haben große Gehaltszuwächse vereinbart. Es war uns wichtig, die unteren und mittleren Einkommensgruppen über-proportional zu berücksichtigen. Damit werden wir der sozialen Verantwortung für unsere Beschäftigten gerecht und sichern unsere Attraktivität als Arbeitgeber. Ange-sichts der immer noch hohen Belastungen durch die Pandemie und der unsicheren Konjunktur haben wir die Anhebung der Vergütungen über mehrere Stufen zeitlich gestreckt und durch eine 18-monatige Laufzeit längerfristige Planungssicherheit geschaffen.“ Im Einzelnen beinhaltet der neue Vergütungstarifvertrag folgende Bestandteile: •    Festbetrag von 200 Euro pro Monat rückwirkend zum 1. Juli 2022•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung von 2,5 Prozent, mindestens aber 125 Euro ab 1. Januar 2023•    Erhöhung der monatlichen Grundvergütung um 2,5 Prozent ab 1. Juli 2023 •    Laufzeit von mindestens 18 Monaten Steigerungen der monatlichen Grundvergütungen (brutto) innerhalb der Laufzeit:  •  

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Lufthansa meldet Quartalsgewinn

Lufthansa konnte im zweiten Quartal 2022 in die Gewinnzone zurückkehren. Der Konzern rechnet damit, dass man im Gesamtjahr 2022 einen Gewinn vor Steuern und Zinsen in der Höhe von etwa einer halben Million Euro erreichen wird. Deutschlands größte Fluggesellschaft profitiert stark von der sprunghaft angestiegenen Nachfrage. Diese kann man aufgrund von Personalmangel im eigenen Konzern, aber auch an diversen Flughäfen im Streckennetz, nicht vollständig bedienen. Das Unternehmen war zuletzt mit einer Kapazität von 85 Prozent des Vorkrisenniveaus in der Luft. Man musste den Sommerflugplan 2022 in mehreren Schritten zum Teil drastisch kürzen. Der Umsatz lag im zweiten Quartal 2022 bei 8,5 Milliarden Euro und damit rund 2,5 Mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte operative Gewinn wird mit 393 Millionen Euro ausgewiesen. Im Vorjahreszeitraum hat die Lufthansa Group einen Verlust in der Höhe von 827 Millionen Euro eingeflogen. Unter dem Strich steht nun ein Gewinn von 259 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte man ein Minus von 756 Millionen Euro.

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Urabstimmung: Lufthansa-Piloten stimmen für Streikmaßnahmen

Die der Vereinigung Cockpit angehörigen Piloten von Lufthansa und Lufthansa Cargo haben sich in einer Urabstimmung mehrheitlich für Streikmaßnahmen ausgesprochen. Die Gewerkschaft betont, dass Arbeitsniederlegungen noch nicht fix sind. Vielmehr ist die VC der Ansicht, dass die Mitglieder ein deutliches Signal der Unterstützung der Ziele der Konzerntarifkommission gesetzt hätten. Bei einer Wahlbeteiligung von 93,2 % (DLH) bzw. 95,7 (Lufthansa Cargo) stimmten 97,6% (DLH) bzw. 99,3% (Lufthansa Cargo) für die Unterstützung der Tarifkommission. Das erforderliche Quorum wurde damit deutlich überschritten. Bei den Forderungen der Piloten geht es schwerpunktmäßig um einen Ausgleich des Reallohnverlustes. Ein weiterer zentraler Punkt der Forderungen an den Arbeitgeber ist die Angleichung der Vergütungssystematik im Personalkörper bei gleichzeitiger Steigerung der Attraktivität der unteren Lohnstufen. „Wir brauchen jetzt eine moderne und faire international konkurrenzfähige Vergütungsstruktur in allen Berufsgruppen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC. „Auch im Interesse unserer Passagiere bedarf es jetzt eines ernstzunehmenden Lösungswillens seitens Lufthansa, um gemeinsam kreative Lösungsräume im Interesse des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden zu schaffen“.

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Über 33.000 Mitarbeiter arbeiten am Münchner Flughafen

Der Münchner Flughafen bleibt weiterhin eine der größten Arbeitsstätten Bayerns: Wie aus der jetzt veröffentlichten neuen Beschäftigtenerhebung der Flughafen München GmbH hervorgeht, waren zum Ende des Jahres 2021 bei den Unternehmen und Behörden am Flughafen insgesamt 33.330 Mitarbeiter beschäftigt. Trotz der Covid-19-Pandemie und der daraus resultierenden weltweiten Reisebeschränkungen sind die Beschäftigtenzahlen am Münchner Airport nur moderat gesunken. So waren am Stichtag der Erhebung, dem 31.12.2021, 4.760 Beschäftigte bzw. 13 Prozent weniger Mitarbeiter am Flughafen als 2018. Verglichen mit der letzten Erhebung ist auch die Anzahl der Betriebe um lediglich zehn Prozent oder 54 Unternehmen zurückgegangen. Alle drei Jahre führt die FMG eine aktuelle Bestandsaufnahme der Arbeitsplätze für den gesamten Flughafencampus durch, in der die wichtigsten Rahmendaten zur Beschäftigungsentwicklung am Airport zusammengefasst werden. Die jetzt vorliegende neue Untersuchung basiert auf den Daten von insgesamt 464 Unternehmen und Behörden. Größter Arbeitgeber am Flughafen bleibt demnach der Lufthansa-Konzern mit 11.941 Beschäftigten. Der FMG-Konzern rangiert am Stichtag der Erhebung mit 8.852 Mitarbeitern auf dem zweiten Platz. Beide Unternehmen zusammen beschäftigten damit mehr als die Hälfte aller Erwerbstätigen am Campus. Eine Unterteilung der Beschäftigten nach Arbeitsbereichen ergibt, dass die meisten Mitarbeiter nach wie vor im Bereich „Fliegendes Personal“ (27,4 Prozent) tätig sind. Für die Entwicklung der einzelnen Tätigkeitsfelder im Vergleichszeitraum 2018 – 2021 ergeben sich deutliche Unterschiede: Während das „Fliegende Personal“ und der Bereich „Schutz, Sicherheit und Ordnung“ keine nennenswerten Rückgänge verzeichneten, ging die  Zahl der Arbeitsplätze in den Bereichen „Sonstiges Personal“, „Flugbetriebsbezogene Tätigkeiten“ und „Verwaltung, Warenverkauf und Planung“ um bis zu 26 Prozent zurück. 

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Bund reduziert Lufthansa-Beteiligung weiter

Gut zwei Jahre nach seinem Einstieg bei der Lufthansa hat sich der deutsche Staat von einem weiteren Aktienpaket getrennt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) habe seine Beteiligung auf unter 10 Prozent verringert, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet.Zuvor hatte der Staatsanteil noch bei rund 14,1 Prozent gelegen. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sei nun „auf die Zielgerade eingebogen, die Stabilisierungsmaßnahme zugunsten der Lufthansa zu beenden“, so Jutta Dönges, die Geschäftsführerin der Finanzagentur. Die Erlöse aus der Veräußerung überträfen schon jetzt den Betrag, den der WSF zum Erwerb eingesetzt habe. Spätestens im Oktober 2023 werde der WSF komplett aussteigen. Die Bundesregierung hatte die Lufthansa nach dem Geschäftseinbruch in der Corona-Krise im Juni 2021 mit Finanzhilfen über bis zu 6 Milliarden Euro vor dem Aus gerettet. In diesem Zuge hatte der WSF für 300 Millionen Euro auch eine Aktienbeteiligung von anfänglich rund 20 Prozent erworben. Die übrigen Finanzhilfen wie Kredite und Stille Beteiligungen hat die Lufthansa bereits zurückgezahlt.

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Lufthansa hat bereits am Dienstag 45 Flüge gestrichen

Der Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat noch gar nicht begonnen, jedoch hat der Carrier eigenen Angaben nach bereits am Dienstag rund 7.500 Passagiere nicht geflogen. Die Schuld dafür sucht man bei der Gewerkschaft Verdi und das obwohl noch gar nicht gestreikt wurde. Lufthansa teilte mit, dass man am Dienstag ab Frankfurt und München rund 45 Flüge gestrichen hat. Dabei soll es sich fast ausschließlich um Langstreckenverbindungen, die angeblich ausgebucht waren, gehandelt haben. Betroffen sind laut Kranich-Airline unter anderem die Flüge aus Bangkok, Singapur, Boston, Denver, New York, Chicago, Los Angeles, San Francisco und Seoul nach München. In Richtung Frankfurt am Main sind unter anderem Buenos Aires, Johannesburg, Miami und Neu-Delhi abgesagt worden. Für Mittwoch hat Lufthansa aufgrund des Streiks des Bodenpersonals fast alle Flüge gestrichen. Damit wirkt sich der Streik bereits heute auf Gäste aus, die morgen planmäßig in München oder Frankfurt gelandet wären. Lufthansa erklärt weiters, dass man „mit Hochdruck“ daran arbeiten würde den Flugbetrieb bis zum Wochenende zu stabilisieren. In den nächsten Tagen ist mit Nachwirkungen in Form weiterer Ausfälle und Verspätungen zu rechnen. Auch die Konzernschwester Austrian Airlines hat alle für Mittwoch geplanten Verbindungen nach Frankfurt und München gestrichen.

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