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Schluss mit „inklusive“: Air Dolomiti führt Paid-Catering ein

Momentan bittet Air Dolomiti in der Economy Class für Speisen und Getränke noch nicht zur Kasse. Die Betonung liegt auf „noch“, denn ab Mitte Dezember muss bei Durst oder Hunger auch bei dieser Lufthansa-Tochter die Geldbörse gezückt werden. Austrian Airlines, Swiss, Lufthansa und Brussels Airlines haben bereits vor einiger Zeit Paid-Catering auf Kurz- und Mittelstreckenflügen eingeführt. Zuvor hatte man unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie das noch kostenfreie Angebot massiv reduziert. Just zu einem Zeitpunkt, an dem die Neuinfektionen einen damaligen Höhepunkt erreicht hatten, führte beispielsweise die AUA ein kostenpflichtiges Angebot an Speisen und Getränken ein. Leberkäsesemmel für sechs Euro fanden trotz intensiver Marketingbemühungen wohl nicht genügend Käufer, denn diese wurden wieder von der Speisekarte entfernt. „Unsere neue Produktauswahl stellt die persönliche Auswahl des Fluggastes in den Vordergrund. SpazioItaliaBar umfasst ein breites Sortiment absolut hochwertiger Produkte, die regelmäßig verändert werden und dabei unterschiedlichen Geschmäcker berücksichtigen“, erklärt Alberto Casamatti, CEO, Director General Operations & Accountable Manager von Air Dolomiti. Bislang blieben die unter EN-Flugnummern von Air Dolomiti durchgeführten Flüge von Paid-Catering verschont. Ab Mitte Dezember 2021 ist damit Schluss, denn der italienische Carrier wird das Konzept der Konzernschwestern übernehmen und für Speisen und Getränke ebenfalls zur Kasse bitten. Selbstredend stellt Air Dolomiti die Umstellung als Verbesserung für die Passagiere dar, denn man argumentiert damit, dass man nun eine größere Auswahl habe. Für „SpazioItaliaBar“ arbeitet Air Dolomiti unter anderem mit JRE, Jeunes Restaurateurs d’Europe (frische Hauptgerichte), Biasetto (Desserts) und Illy (Kaffeespezialitäten) zusammen. Das neue Bordservice wird in voller Übereinstimmung mit den bereits geltenden

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2022: BER erwartet 17 Millionen Fluggäste

Die letzte Aufsichtsratssitzung in diesem Jahr stand im Zeichen der aktuellen operativen und finanziellen Themen der Flughafengesellschaft. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass ein wesentlicher Grund für die langen Wartezeiten insbesondere am ersten Wochenende der Herbstferien die pandemiebedingten Personalengpässe bei den Dienstleistern und Prozesspartnern waren. Die FBB habe daraufhin an den kritischen Punkten erfolgreich Unterstützung organisiert. Auch in Vorbereitung auf den Weihnachtsverkehr seien weitere Maßnahmen getroffen worden, wie zum Beispiel die Erweiterung der Bestuhlung in den Wartebereichen, Reinigungsintervalle, Orientierung im Terminal, eine noch enger getaktete Abstimmung mit allen Prozesspartnern im Terminal sowie – in Vorbereitung auf den Winter – die Wiederinbetriebnahme der 2. Start- und Landebahn. Mit Blick auf den Sommerflugplan 2022 berichtete die Geschäftsführung über die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Terminal 2. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat auch über den Stand bei der Reparatur der Fahrsteige im Terminal 1. Beginnend mit der Instandsetzung der Anlagen im Mainpier werden die Fahrsteige ab Sommer 2022 sukzessive wieder in Betrieb genommen. Auch über die erwartete Verkehrsentwicklung wurde gesprochen.  Die FBB geht nach den erwarteten knapp 10 Millionen Passagieren in diesem Jahr davon aus, im kommenden Jahr 17 Millionen Passagiere am BER begrüßen zu können. „Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat einen detaillierten Bericht über die Schwierigkeiten in den Herbstferien gegeben und die Maßnahmen vorgestellt, mit denen die FBB für reibungslosere Abläufe am BER in den Weihnachtsferien und darüber hinaus sorgen wird. Wir haben

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DTM: Bisherige Verkehrsentwicklung kann sich sehen lassen

In der letzten Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafen Dortmund GmbH im Jahr 2021 stellte Flughafen-Chef Ludger van Bebber die vorläufigen Verkehrszahlen für das Jahr 2021 vor. Von Januar bis 31. Oktober 2021 nutzten insgesamt 1.385.801 Passagiere den Dortmund Airport für ihre Reise. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 24 Prozent. In den Sommermonaten konnte der Dortmunder Flughafen wieder Werte aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreichen und diesen positiven Trend auch bis in den Herbst beibehalten. Im Oktober wurden mit 235.974 Fluggästen nur rund 5 Prozent weniger als im Oktober 2019 befördert. Im bundesweiten Vergleich konnte sich der Dortmund Airport damit am besten vom coronabedingten Einbruch erholen: das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen lag durchschnittlich bei 53 Prozent gegenüber 2019. „Die Auswirkungen der Coronapandemie waren aufgrund des Lockdowns im Frühjahr vor allem im ersten Halbjahr zu spüren. Die Nachfrage war verhalten und erholte sich nur langsam.“, resümiert Flughafen-Chef Ludger van Bebber die erste Jahreshälfte. „Umso erfreulicher war der rasante Anstieg der Passagierzahlen ab Juli – auch wenn uns das vor einige Herausforderungen gestellt hat.“ In der Sommersaison 2022 biete Eurowings voraussichtlich das erweiterte Angebot aus Sommer 2021 wieder ab Dortmund an. Zudem habe die deutsch-türkische Fluggesellschaft Sun Express angekündigt, das Streckenangebot ab Dortmund auszubauen: die Ziele Antalya und Izmir werden mit teils aufgestockter Frequenz angeflogen, dazu kommt mit Zonguldak eine dritte Destination. Außerdem bleibt Wizz Air auch ohne Basis am Ruhrgebietsflughafen ein starker Partner und wird zum Sommerflugplan ein weiterhin umfangreiches Angebot ab Dortmund anbieten. Für das Gesamtjahr 2021

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Vor 30 Jahren: Legendäre Pan Am sagte adé

Pan American Airways, kurz Pan Am, stellte in den Nachkriegsjahren die Flugverbindung zwischen Nürnberg und Berlin sicher, da aufgrund des Vier-Mächte-Abkommens keine Flüge deutscher Airlines erlaubt waren. Die von Luftfahrt-Ikone Juan T. Trippe 1927 gegründete Fluggesellschaft nahm 1958 den Flugbetrieb in Nürnberg auf und pendelte bis 1991 nach Berlin. Zwischenzeitlich flog die Airline mit dem bekannten Logo und dem Rufzeichen „Clipper“ von Nürnberg aus auch nach Brüssel, London und via Frankfurt sogar nach New York. Es gab auch drei Flugzeuge, die auf den Namen „Clipper Nürnberg“ getauft wurden. Im Herbst 1991 – vor 30 Jahren – flog die legendäre Pan Am das letzte Mal die Frankenmetropole an.

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Fraport und TAV erhalten Zuschlag für neue Betriebskonzession am Flughafen Antalya

Mit einem Gebot von insgesamt 7,25 Milliarden Euro haben die Fraport AG und ihr Partnerunternehmen TAV Airports Holding in einem Bieterverfahren den Zuschlag für die neue Konzession zum Betrieb des türkischen Flughafens Antalya erhalten. Vorbehaltlich der Genehmigung der Wettbewerbsbehörde und der zuständigen türkischen Flughafenbehörde soll die Unterzeichnung des neuen Konzessionsvertrags im ersten Quartal 2022 erfolgen. Die Konzession umfasst den Betrieb der Terminals und anderer landseitiger Infrastruktur, darunter Retail-Flächen, das Parkierungs­management und die Passagierkontrollen. Die operative Betriebszeit unter dem neuen Vertrag beginnt Anfang 2027, nach Ablauf der bestehenden Konzession und beträgt 25 Jahre. Mit dem Vertrag verpflichtet sich das Betreiberkonsortium dazu, verschiedene Infrastrukturprojekte am Flughafen noch vor Beginn der operativen Betriebszeit umzusetzen. Dazu zählen etwa der Ausbau von Terminal 2 und des Inlandsterminals sowie die Schaffung neuer VIP-Bereiche. „Wir haben das Bieterverfahren mit einem überzeugenden Gebot für uns entschieden, aber auch dank unseres langjährigen Erfolgs beim Betrieb und der Weiterentwicklung des Flughafens Antalya zu einem der weltweit führenden touristischen Drehkreuze“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG, Stefan Schulte. „Gemeinsam mit unserem Partner TAV wollen wir in den kommenden Jahrzehnten unser Engagement am Flughafen Antalya in den Bereichen Kundenservice, operative Exzellenz und Innovation fortsetzen.“ Die Fraport AG ist bereits seit mehr als zwei Jahrzenten am Standort Antalya aktiv.

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Neustart für Satellitengebäude am Münchner Flughafen: Erster Abflug nach Miami

Nach 20 Monaten pandemiebedingten Stillstands wurde heute der Satellit des Terminals 2 am Münchner Flughafen erstmals wieder für die Abfertigung von Flügen zwischen München und den USA genutzt. Der Airport und die Lufthansa, die das Terminal 2 und das dazugehörende Satellitengebäude gemeinsam betreiben, gewinnen dadurch fünf zusätzliche Flugzeug-Abstellpositionen direkt am Gebäude und fünf zusätzliche Gates für das Boarding der Passagiere. Damit die Fluggäste ihre Gates im Satellitengebäude schneller erreichen können, wurde auch das unterirdische Personentransportsystem, mit dem das Terminal 2 und der Satellit verbunden sind, wieder in Betrieb genommen. Das Beitragsbild zeigt das erste Boarding im Satellitengebäude nach Monaten des Stillstands – Passagiere des Lufthansa-Flugs LH 460 kurz vor ihrem Abflug nach Florida.

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AUA fliegt ab Jänner dreimal wöchentlich nach Cancún

Schon nach kurzer Zeit im Streckennetz wird die Direktverbindung ins mexikanische Cancún mit einem zusätzlichen wöchentlichen Flug aufgestockt. Ab dem 25. Jänner 2022 fliegt der Homecarrier neben den bisherigen Verbindungen am Donnerstag und Sonntag im Rahmen des Winterflugplans auch dienstags ins sonnige Mexiko. Bereits zuvor wurde das Cancún-Angebot aufgrund der hohen Nachfrage während der Weihnachtsferien zwischen 19. Dezember und 9. Jänner auf zehn statt sieben Roundtrips aufgestockt. Die neueste Destination im Austrian-Streckennetz wird mit einer Boeing 777 bedient und fliegt bis zu 306 Passagiere direkt ab Wien an die Karibikküste Mexikos. AUA-Kunden können zwischen den Buchungsklassen Economy, Premium Economy und Business Class wählen.

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Air Baltic übernimmt Passagierabfertigung in Riga

Die lettische Fluggesellschaft nimmt seit kurzem die Passagierabfertigung und die Flugkoordination am Flughafen Riga mit eigenem Personal wahr. Der Carrier nimmt das Heft in Zukunft selbst in die Hand: Diese Vorgehensweise werde nicht nur das Kundenerlebnis positiv beeinflussen, sondern auch 89 neue Arbeitsplätze am Flughafen Riga schaffen, so Airline-Chef Martin Gauss. „Wir nutzen diese Krise, um unseren Kurs zu überarbeiten die Abläufe für die Passagiere einfacher zu gestalten. Darüber hinaus schaffen wir neue Arbeitsstellen und haben die Möglichkeit, einen Teil der gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten wieder einzustellen“, so Gauss weiter. Ganz alleine geht es aber doch nicht: Die Fluggesellschaft werde auf Grundlage eines fünfjährigen Vertrages mit RIX Ground Handling zusammenarbeiten.

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Philippinen und Indonesien verschärfen Einreisebestimmungen

Die Philippinen und Indonesien haben aufgrund der neuen Coronavirus-Variante Omikron Einreisebeschränkungen verhängt. Philippinen würden von heute an vorübergehend den Flugverkehr aus sieben europäischen Ländern einstellen, so der ORF. Die Regierung habe die Schweiz, Österreich, Tschechien, Ungarn, die Niederlande, Belgien und Italien mit sofortiger Wirkung zunächst bis zum 15. Dezember auf die rote Liste gesetzt. Auch andere Ausländer, die sich in den vergangenen 14 Tagen in diesen Staaten aufgehalten hätten, dürften nicht einreisen. Die vom 1. Dezember an geplante Grenzöffnung für Urlaubsgäste aus bestimmten Ländern werde ausgesetzt. Zuvor hatten die Philippinen bereits Einreisebeschränkungen für sieben Staaten im südlichen Afrika eingeführt, wo die als besorgniserregend eingestufte Omikron-Variante zuerst erfasst worden war. Am Sonntag erließ auch Indonesien ein Einreiseverbot für Südafrika und sieben weitere Staaten der Region.

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Erster Covid-19-Flug ab Memmingen

Im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems wurden am Freitag erstmals Covid-19-Patienten aus Bayern ausgeflogen. Den Auftakt machte ein Flug vom Airport Memmingen zum Flughafen Münster-Osnabrück. An Bord waren sechs Intensiv-Patienten aus Schwaben. Am frühen Nachmittag landete der Airbus A310 MedEvac auf dem Flughafen Memmingen, um die Patienten mehrerer Intensivstationen aus Schwaben an Bord zu nehmen. Sie wurden in speziell dafür ausgerüsteten Fahrzeugen zum Flughafen gebracht und von Ärzten begleitet. Ihre weitere Behandlung erfolgt in Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Der Bundeswehr Airbus gelte als fliegende Intensivstation, so der Airport. Er kann neben sechs Intensivpatienten weitere 38 Menschen liegend transportieren und gilt in der Bundeswehr als wichtiges Glied einer weltweiten Rettungskette zur Versorgung und Evakuierung verletzter oder kranker Soldaten. Bereits im Oktober letzten Jahres landete er erstmals in Memmingen, als er verletzte ukrainische Soldaten nach Deutschland zur Behandlung im Bundeswehrkrankenhaus Ulm brachte.

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