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Brussels verlangt Geld für Online-Sitzplatz-Reservierungen

Auch Brussels Airlines bittet künftig für die Reservierungen von Sitzplätzen zur Kasse. Betroffen ist auch die Premium-Economy, die auf der Langstrecke angeboten wird. Man passe sich hinsichtlich der Höhe der Gebühr den Konzernmitgliedern Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss an, ist in einer vorliegenden Mitteilung zu lesen. Ab 10. Feber 2021 sollen Änderungen der Sitze kostenpflichtig sein. Das gilt insbesondere für bereits bestehende Reservierungen. In der Premium-Eco soll einmalig der Platz kostenfrei ausgewählt werden können, jedoch nachträgliche Änderungen kostenpflichtig sein. In der Economy-Class ist künftig die Auswahl der Sitzplätze kostenpflichtig. Das heißt, dass beim Web-Check-In ab 24. Feber 2021 nur mehr gegen Bezahlung der Sitzplatz geändert werden kann. Die Kosten hierfür betragen mindestens 12 Euro und maximal 75 Euro. Es wird auch ein dynamisches Pricing praktiziert, so dass die Sitzplatzreservierung gleich beim Kauf des Flugtickets günstiger sein soll als beim Check-In. Vielflieger mit Status HON Circle oder Senator, die Buchungsklassen B, M und Y sowie unbegleitete Kinder sind von den Kosten ausgenommen. Kurios: Am Check-In-Schalter soll man in allen Buchungsklassen den Sitzplatz weiterhin kostenlos ändern lassen können. Wer also mit seinem zugewiesenen Sessel unzufrieden ist und Geld sparen möchte, solle dies nicht selbst machen und auch noch Geld dafür bezahlen müssen, sondern den kostenlosen Service am Schalter in Anspruch nehmen…

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Lufthansa: Boeing 747 tritt letzte Reise in die Wüste an

Die D-ABVT, eine Boeing 747-400 der Lufthansa, trat einen Oneway-Flug in die Mojave-Wüste an. Der 23-jährige Jumbojet befand sich zuletzt im Long-Time-Storage, soll jedoch nicht mehr reaktiviert werden und landet nun auf dem „Flugzeugfriedhof“. Zuletzt stand der Vierstrahler in Tarbes, wurde jedoch vor dem vermutlich letzten transatlantischen Flug noch zur Homebase nach Frankfurt am Main geflogen. Zuletzt war die D-ABVT am 19. März 2020 im Einsatz und wurde am 17. Juni 2020 ins Long Time Storage nach Frankreich überstellt. Gestern flog die Boeing 747-400 als LH9923 ferry von Tarbes nach Frankfurt. Heute geht es als LH9922 nach Los Angeles und morgen weiter in die Mojave Wüste. Dort wird sich der Vierstrahler, der im Jahr 1997 ausgeliefert wurde, zu zahlreichen anderen Flugzeugen gesellen. Lufthansa wird diesen Jumbojet nicht mehr reaktivieren. Die Zukunft der Maschine ist ungewiss, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit die Zerlegung droht.

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USA-Strecken: Lufthansa pausiert First Class

Passagiere der Lufthansa müssen auf den USA-Strecken bis mindestens Mai 2021 auf die First Class verzichten. Der Carrier setzt wegen der schwachen Nachfrage, die auch den Einreiseverboten geschuldet ist, auf das Muster Airbus A350-900. Dieses hat keine Erste Klasse an Bord. Betroffen sind alle Strecken von Deutschland in die Vereinigten Staaten von Amerika. Bislang waren nur Chicago und Los Angeles betroffen. Nun werden alle Routen, sofern diese nicht ohnehin pausieren, nicht mehr mit Boeing 747-8, sondern beispielsweise mit dem kleineren Airbus A350-900 bedient. Die Maßnahme soll bis mindestens 30. April 2021 andauern, berichtet das Portal onemileatatime.com.

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VKI: AUA zahlt erst nach Klage Geld zurück

Konsumenten erhielten erst nach Einbringung einer Klage den Flugpreis zur Gänze erstattet. Der VKI warnt zudem zukünftige Bucher. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat erfolgreich zwei Konsumenten unterstützt, die einen im Jahr 2019 gebuchten Flug der Austrian Airlines AG in die Vereinigten Staaten Ende August 2020 wegen der COVID-19-Pandemie stornieren wollten. Den Konsumenten wurde nur die Refundierung eines kleinen Teils des Flugpreises in Aussicht gestellt. Erst nachdem eine Klage eingebracht wurde, zahlte die AUA den Reisepreis zur Gänze zurück. Zwei Verbraucher hatten im Herbst 2019 einen Flug mit der Lufthansa-Tochter in die USA und retour gebucht. Wegen der COVID-19-Pandemie verhängten die USA im März 2020 ein Einreiseverbot für Nicht-US-Staatsbürger aus dem Schengen-Raum, das auch im geplanten Reisezeitraum der Konsumenten unverändert aufrecht war. Im geplanten Reisezeitraum galt für die USA zudem eine Reisewarnung des österreichischen Außenministeriums. Mitte August 2020 stornierten daher die Konsumenten ihren Flug. Der Vermittler, über den sie den Flug gebucht hatten, teilte ihnen mit, dass nach Rücksprache mit der AUA bei einem Storno lediglich 65 Euro pro Ticket refundiert würden, da der gebuchte Flug von keiner Streichung betroffen sei. Die restlichen knapp 2.000 Euro wollte sich der Carrier also einbehalten. Alternativ bot die Fluglinie eine einmalige kostenlose Umbuchung bis Ende Jänner 2021 an. Da die Austrian Airlines keinerlei Rückzahlung vornahm, klagte der VKI im Auftrag des Sozialministeriums für die Konsumenten auf Rückzahlung des Flugpreises in Höhe von 2.085 Euro und argumentierte unter anderem damit, dass die Geschäftsgrundlage für diesen Vertrag weggefallen sei. Eine Reise zum vereinbarten Zeitpunkt war

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Mutationsgebiete: Lufthansa fährt das Angebot stark zurück

Zunächst kündigte Lufthansa an, dass man ungeachtet der Verschärfungen und Einreiseverbote den Flugplan unverändert bedienen wird. Nun setzt der Kranich aber den Rotstift an und kürzt die Verbindungen in so genannte „Mutationsgebiete“ stark. Die Nachfrage dürfte im Keller sein, denn abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht Beförderungsverbot, sofern eine Einreise in Deutschland beabsichtigt ist. Umsteiger sind von diesem jedoch nicht erfasst und können beispielsweise in München oder Frankfurt das Flugzeug wechseln. Die Nachfrage scheint jedoch nicht zu passen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So wird das Ziel Kapstadt ab Frankfurt und München temporär gestrichen. Johannesburg bleibt jedoch mit vorerst drei Rotationen pro Woche aktiv. Auch in Richtung Portugal und Irland, die ebenfalls auf der Regierungsliste der „unerwünschten Herkunftsländer“ zu finden sind, wird das Angebot stark gekürzt.

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Piloten: Swiss kündigt Gesamtarbeitsvertrag

Die Fluggesellschaft Swiss fährt im Ringen um eine Krisenvereinbarung mit den Piloten die nächste Eskalationsstufe und kündigt den Gesamtarbeitsvertrag. Die Verhandlungen mit der Gewerkschaft Aeropers wurden ergebnislos beendet. Über den Verlauf der Gespräche gibt es unterschiedliche Ansichten. Swiss wirft den Arbeitnehmervertretern vor, dass diese „nicht zu ausreichenden Zugeständnissen während der Krisenjahre“ bereit waren, die Gewerkschaft sieht es genau umgekehrt. Jedenfalls kündigte die Fluggesellschaft den Gesamtarbeitsvertrag – vergleichbar mit einem Kollektivvertrag – auf. Bedingung durch die Kündigungsfristen endet dieser am 31. März 2022. Die Corona-Pandemie traf auch Swiss hart. Der Carrier schrieb im Jahr 2020 einen operativen Verlust in der Höhe von 400 Millionen Schweizer Franken. Die Lufthansa-Tochter wurde mit einem Notkredit in der Höhe von 1,5 Milliarden Schweizer Franken gerettet. Für den überwiegenden Teil des Darlehens haftet die Eidgenossenschaft. Kosteneinsparungen will die Fluggesellschaft beim Personal erzielen. So wurden mit den Sozialpartnern der Boden- und Kabinenmitarbeitenden mehrjährige Krisenvereinbarungen abgeschlossen. Unterschiedliche Verhandlungsziele Mit den Piloten wurde man sich bislang nicht einig. Der Carrier geht davon aus, dass man in den nächsten Jahren einen Überhang an Flugzeugführern haben wird. Swiss will einen neuen Gesamtarbeitsvertrag ausverhandeln. Die Gewerkschaft will jedoch zunächst temporäre Krisenvereinbarungen schließen, jedoch die ursprüngliche Vereinbarung weiterlaufen lassen. Die Fronten sind also verhärtet. „Ohne substantielle Beiträge und erweiterte Handlungsmöglichkeiten während der Corona-Krise ist es aus unserer Sicht unternehmerisch nicht zu verantworten, den aktuellen Gesamtarbeitsvertrag beizubehalten“, erklärt Thomas Frick, Chief Operating Officer von Swiss. „Wir bekennen uns zur Sozialpartnerschaft und sind überzeugt, gemeinsam mit Aeropers einen neuen krisentauglichen und zukunftsfähigen Gesamtarbeitsvertrag für Pilotinnen

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Eurowings Discover: SunExpress-Mitarbeiter klagen auf Betriebsübergang

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress Deutschland ist ein Opfer der Corona-Pandemie, denn die Lufthansa-Beteiligung, die einst Langstreckenjets des Typs Airbus A330 für Eurowings betrieben hat, wurde dicht gemacht. Das Personal erhielt die Kündigung. Das wollen sich 120 Betroffene nicht gefallen lassen und ziehen vor Gericht. Diese klagen laut einem Bericht von Airliners.de auf Feststellung eines Betriebsübergangs auf die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover. Die Kläger vertreten die Ansicht, dass SunExpress Deutschland nicht geschlossen wurde, sondern lediglich in Eurowings Discover aufgegangen ist. Essentielle Teile der einstigen Ferienfluggesellschaft würden sich nun bei der Neugründung finden. Das Personal erhielt allerdings die Kündigung. Rechtsanwalt Martin Leufgen, der die klagenden Parteien vertritt, geht davon aus, dass ersten Verhandlungstermine im Juni und Juli 2021 in Frankfurt stattfinden werden. Sollte das Gericht rechtskräftig der Sichtweise der ehemaligen SunExpress-Deutschland-Mitarbeiter folgen, so hätte das erhebliche Auswirkungen für Eurowings Discover. Unklar welche A330 Eurowings Discover nutzen wird Die Ferienfluggesellschaft war ein Joint-Venture zwischen Turkish Airlines und Lufthansa. Man flog mit Boeing 737-800 unter eigener Marke, hatte aber auch sieben Airbus A330-200, die im Auftrag von Eurowings in der Luft waren. Die 737-800 wurden weitgehend zur türkischen SunExpress, die von der Schließung nicht betroffen ist, übertragen. Die Zukunft der Langstreckenmaschinen ist derzeit noch unklar. Eurowings Discover soll laut Lufthansa im Sommerflugplan 2021 mit drei Airbus A330 an den Start gehen. Woher diese Maschinen stammen ist unklar. Es gilt zwar als wahrscheinlich, dass jene Maschinen, die vormals von SunExpress Deutschland betrieben wurden, herangezogen werden, jedoch äußerte sich der Kranich bislang nicht zu diesem Thema. Laut

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Condor vor EU-Beschwerde im Streit mit Lufthansa

Zwischen der Ferienfluggesellschaft Condor und der ehemaligen Konzernmutter Lufthansa herrscht seit einiger Zeit dicke Luft. Hintergrund ist, dass der Kranich den Kooperationsvertrag über Zubringerflüge aufgekündigt hat. Nun prüft Condor auch eine Beschwerde in Brüssel. Die Ferienfluggesellschaft wandte sich kürzlich an das Bundeskartellamt, da man einen Missbrauch der Marktmacht von Lufthansa vermutet. Die Behörde teilte bereits mit, dass ein formelles Verfahren eröffnet wurde und möglichst rasch entschieden werden soll. Für Condor tickt die Uhr, denn aufgrund der Kündigungsfrist endet der Vertrag im Juni 2021, also unmittelbar vor dem Sommergeschäft. Eigene Zubringerflüge hat der Ferienflieger nicht. Stattdessen nutzt man seit Jahrzehnten im Rahmen eines Special-Pro-Rate-Vertrags jene der Lufthansa, die früher auch Eigentümerin der Condor war. Genau diese Vereinbarung hat der Kranich aber aufgekündigt. Die ehemalige Tochter sieht sich nicht nur in der Existenz gefährdet, sondern erhebt auch den Vorwurf, dass Lufthansa eine Marktverdrängung versucht. „Zufälligerweise“ doppelt man unter der Marke Eurowings Discover die meisten Condor-Langstrecken. Der Kranich macht auch keinen Hehl daraus, dass man die Zusammenarbeit mit der einstigen Tochter beendet, um die eigenen Angebote besser auslasten zu können. Beschwerde in Brüssel könnte folgen Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, dass Condor nun eine Beschwerde bei der EU-Kommission prüft. Dabei ist die Bewilligung der Staatshilfe für Lufthansa der wichtigste Ansatzpunkt, denn in den Auflagen ist festgeschrieben, dass die Beihilfe nicht für die Verdrängung oder Übernahme kleinerer Anbieter verwendet werden darf. Der Ferienflieger, der selbst vom deutschen Staat aufgefangen wurde, fühlt sich aber in einen Verdrängungswettbewerb gedrängt. Condor wollte die mögliche Beschwerde in Brüssel

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Eurowings nimmt konzernintern 130 Flugbegleiter auf

Die deutsche Gewerkschaft Verdi und Eurowings konnten sich darauf einigen, dass rund 130 Flugbegleiter, denen innerhalb des Konzerns die Kündigung droht, bei Eurowings unterkommen sollen. Weitere Einstellungen sind geplant, wenn die Nachfrage wieder anzieht. Der Arbeitgeberwechsel kann, sofern von den Mitarbeitern gewünscht, mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 vorgenommen werden. Vorerst wird Eurowings aber maximal 130 Flugbegleiter aufnehmen. Maßgeblich war für Verdi, dass die bisherige Berufslaufbahn („Seniorität“) anerkannt wird. Das hat zur Folge, dass ein Flugbegleiter, der zuvor bei einer anderen Konzernairline – beispielsweise Germanwings, Cityline oder Lufthansa – geflogen ist, die bisherige Tätigkeit so angerechnet bekommt als ob er bislang schon bei Eurowings geflogen ist. Draus resultierend erfolgt eine gleichwertige Einstufung im Tarifvertrag. Weiters gibt es keine Probezeit und das Einstellungsverfahren soll vereinfacht werden. Die Vereinbarung zwischen Eurowings und Verdi gilt vorerst bis zum 30. Juni 2022.

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Lufthansa nimmt es selbst in die Hand: Eurowings verliert München als Drehkreuz

Die Kranich-Airline holt sich fast alle Eurowings-Routen ab München – lediglich fünf Reiseziele bleiben der Lufthansa-Tochtergesellschaft erhalten. Eurowings bedient ab München nur noch ihre drei Drehkreuze Düsseldorf, Hamburg und Köln sowie mit Pristina und Mallorca zwei weitere europäische Städte. Alle anderen der insgesamt 30 Strecken, die sich die Fluglinie über Jahre hinweg ab München aufgebaut hat, gehen wieder in die Hände der AUA-Mutter. Damit würden auch einige Flugzeuge die Flotte von Eurowings verlassen, die zumindest ursprünglich durch einige wenige neue A320neo ersetzt werden sollten, berichtet reisetopia.de. Vor einigen Jahren hat sich die Lufthansa in Deutschland gänzlich neu aufgestellt. Außer innerdeutsche Routen von und nach Frankfurt oder München wurden alle übrigen Verbindungen an die Eurowings übergeben. 

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