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Air Dolomiti erhält die Zertifizierung ISO 14001

Die Zertifizierungsstelle DNV GL-Team stellt der Air Dolomiti die Zertifizierung nach ISO 14001:2015 aus. Nach der Bestätigung der Erneuerung der ISO 9001:2015 und ISO/IEC 27001:2017 vor einigen Wochen, verstärkt die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa-Konzerns sein Engagement für das Umweltmanagementsystem durch die Analyse interner Prozesse, um die Umweltauswirkungen seiner Aktivitäten unter Kontrolle zu halten. Dies würde zu einer sorgfältigen und strengen Kontrolle der Umweltleistung mit dem Ziel einer kontinuierlichen Verbesserung führen, teilt das Unternehmen mit. „Noch nie wie in diesem besonderen historischen Moment wurde die Aufmerksamkeit auf das menschliche Handeln gerichtet. Wir haben gelernt, dass tägliche Gesten, ob groß oder klein, einen Unterschied machen und dass diejenigen, die die Macht haben zu handeln, auch die Pflicht haben, dies zu tun. Wir sind uns der starken Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt bewusst und wissen, dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um ihn nachhaltiger zu gestalten. Durch die Überprüfung all unserer internen Abläufe werden wir in der Lage sein, uns in Bezug auf Effizienz und Effektivität zu verbessern“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti.

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Lufthansa: Kurzarbeiter sollen bei Ocean anheuern

Lufthansa geht in Sachen der neuen Plattform Ocean einen kuriosen Weg: Intern schreibt man Jobs aus, die sich gezielt an Flugbegleiter richten, die sich momentan bei der Mainline in Kurzarbeit befinden. Diese können sich beim Kranich unbezahlt beurlauben lassen und stattdessen ihren Dienst bei der neuen Langstreckentochter Ocean versehen. Dies geht aus den Stellenausschreibungen, die Lufthansa unter anderem über das Intranet verbreitet hat, hervor. Wie viele sich für dieses Angebot bewerben ist unklar. Die Gewerkschaften VC, Verdi und UFO kritisieren das Ocean-Projekt heftig und werfen der Konzernführung Tarifflucht vor. Die bislang bekannten Gehälter liegen deutlich unter jenen, die bei Lufthansa und Eurowings bezahlt werden.

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AUA-Chef kann Insolvenz nicht ausschließen

Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech rechnet nicht damit, dass sich nach der Coronakrise der Preiskampf mit den Lowcostern beruhigen wird. Im Gespräch mit der Tageszeitung Kurier meinte er, dass es „naiv wäre zu glauben, dass sich die Billigflieger irgendwie eines Besseren besinnen“. Der Manager räumt auch ein, dass Austrian Airlines den Preiskampf „ein Stückweit mitgehen“ muss, denn „sonst sind unsere Flugzeuge halb leer“. Das billigste Ticket bei der AUA soll jedoch weiterhin 40 Euro oneway kosten. Diese Schwelle will von Hoensbroech nicht unterschreiten. Dazu sagte er gegenüber dem Kurier: „Bei diesem schmutzigen Geschäft spielen wir sicher nicht mit“. Als Folge der Coronakrise will Alexis von Hoensbroech den Personalstand um 1.100 Mitarbeiter reduzieren. Vor der Krise war der Abbau von 800 Beschäftigten geplant. „Es ist richtig, dass es der Austrian nie so richtig gut ging. Es ist aber auch richtig, dass wir sieben Jahre in Folge schwarze Zahlen geschrieben haben. Wir waren also ein gesundes Unternehmen, wenn auch nicht rentabel genug, um neue Investitionen zu finanzieren“, so der Manager gegenüber dem Kurier. Der Staatskredit soll jedenfalls zurückbezahlt werden, zumindest geht von Hoensbroech davon aus. Das Ausmaß der „zweiten Welle“ habe die AUA allerdings überrascht. Angesprochen auf den Umstand, dass Austrian Airlines täglich rund zwei Millionen Euro verbraucht, sagte der Firmenchef, dass eine Insolvenz nicht ausgeschlossen werden kann. Es wäre dann aber die Ultimaratio, die „wir nur notfalls gehen müssen, wenn wir dazu gezwungen wären, aber sicher nicht wollen“. In diesem Jahr habe das AUA-Management gelernt, dass „es klug ist, grundsätzlich nichts auszuschließen,

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Shutdown für Lufthansa-Verwaltung beginnt

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Lufthansa AG wird der größte Verwaltungsstandort, der sich auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens befindet, geschlossen. Fast alle Mitarbeiter befinden sich seit heute in Kurzarbeit. Der Konzern kündigte an, dass die Maßnahme bis Feber 2021 anhalten soll. Anschließend soll der Betrieb des Lufthansa Aviation Centers wieder hochgefahren werden. Komplett ruhig wird es aber nicht werden, denn sowohl am offiziellen Firmensitz in Köln als auch am Standort Frankfurt werden jene Mitarbeiter, die zwingend unverzichtbar sind, weiterhin tätig sein. Sofern möglich soll weitgehend Home-Office genutzt werden. Kurz gesagt: Die Lufthansa-Verwaltung in Frankfurt am Main tritt heute in eine Art „Notbetrieb“. Der offizielle Firmensitz der Deutsche Lufthansa AG befindet sich in Köln. Der Standort Frankfurt am Main ist allerdings wesentlich größer und ist der Arbeitsort der überwiegenden Mehrheit des administrativen Personals der größten Fluggesellschaft Deutschlands. Seit einigen Jahren steht immer wieder die Schließung des Hauptsitzes in Köln zur Diskussion, wurde jedoch bislang nicht vollständig umgesetzt. Intern wird Köln „Hauptverwaltung“ genannt. Frankfurt trägt den Namen „Lufthansa Aviation Center“.

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Lufthansa Gruppe einigt sich mit Sabre

Die Lufthansa Gruppe und Technologiedienstleister Sabre haben eine neue Vertriebsvereinbarung getroffen.  Der Kontrakt erlaube „beidseitige Flexibilität sowie technologische Innovation durch die Einführung von NDC“, heißt es in einer Lufthansa-Mitteilung. Im Rahmen des Vertrags werde Sabre weiterhin die Angebote der Lufthansa Group Airlines über sein globales Distributionssystem vertreiben. Darüber hinaus regele der Vertrag den Vertrieb der Angebote der Lufthansa Group Airlines neu über den Branchenstandard NDC, wie das Reiseportal Reisevor9 berichtet. Nach dem geplanten Start im kommenden Jahr werde das diversifizierte NDC-Programm den an Sabre angeschlossenen Reisebüros weltweit die Möglichkeit geben, auf die Angebote der Lufthansa Group Airlines zuzugreifen, kündigt Lufthansa an. Der Zugang werde über den Sabre-Reisemarktplatz und durch die Anmeldung bei einem der beiden verfügbaren kommerziellen Modelle für NDC erfolgen. Das Tech-Unternehmen Sabre hatte die Zusammenarbeit mit den Airlines der Lufthansa-Gruppe auf Ende Juni 2020 gekündigt. Hintergrund waren nach Einschätzung von Branchen-Kennern Differenzen über die Verfügbarkeit von NDC und „full content“ in den GDS und die dabei anfallenden Gebühren. Mit dem Einbau der NDC-Angebote in bestehende Buchungssysteme hat sich Sabre offenbar durchsetzen können. Die Lufthansa-Airlines haben eingelenkt.

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Brussels erhielt erste Tranche des Staatskredits

Die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines nahm die erste Tranche des 290 Millionen Euro schweren Staatskredits in Anspruch. Ausbezahlt wurden laut lokalen Medienberichten 130 Millionen Euro, die das Überleben in der laufenden Wintersaison sichern sollen. Die belgische Regierung gewährt aufgrund der Corona-Pandemie ein staatlich besichertes Darlehen in der Höhe von 290 Millionen Euro. Weitere 170 Millionen Euro sollen von Konzernmutter Lufthansa bereitgestellt werden, wobei davon 70 Millionen Euro für den Umbau von Brussels Airlines verwendet werden sollen. Rund 1.000 Jobs sollen abgebaut werden. Die vom Kranich überwiesenen Gelder sind mittlerweile aufgebraucht. Der vereinbarte Ablauf ist, dass zunächst diese Mittel aufgebraucht werden müssen, ehe Brussels die erste Tranche aus dem staatlich besicherten Kredit in Anspruch nehmen darf. Die Rückzahlung muss bis spätestens 2026 erfolgen.

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VC und Carsten Spohr sind sich einer Meinung

Ende letzter Woche äußerte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr öffentlich, dass die Kompensation eines von Lufthansa unterstellten Pilotenüberhangs durch die Etablierung „innovativer Teilzeitmodelle“ möglich sei. Die Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt Herrn Spohrs Ansinnen und wird in der heutigen Verhandlungsrunde ein entsprechendes Angebot zu innovativen Teilzeitmodellen unterbreiten. Das Cockpitpersonal hat durch die tarifvertragliche Vereinbarung der erstmaligen Einführung von Kurzarbeit bei Lufthansa seit April 2020 zu finanziellen Entlastungen des Unternehmens in Höhe von 155 Millionen Euro beigetragen. Von diesem Betrag wurden pilotenseitig seit September 70 Millionen Euro ohne jegliche Gegenleistung zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu diesen finanziellen Zugeständnissen hat die VC in Kooperation mit der Personalvertretung unter anderem der Durchführung zahlreicher Flüge zugestimmt, die andernfalls aufgrund kollektivrechtlicher Beschränkungen nicht hätten durchgeführt werden können. Solche und weitere operationelle Ausnahmen haben im zu Ende gehenden Jahr zu substantiellen Einsparungen und einem deutlich verringerten Mittelabfluss bei Lufthansa geführt. „Der Behandlung eines sozialverträglichen Arbeitsplatzabbaus durch Teilzeit, Sonderurlaub oder Vorruhestand hat sich Lufthansa bislang gegenüber verschlossen gezeigt. Umso mehr freuen wir uns über das Angebot von Herrn Spohr, das Problem des derzeit prognostizierten Personalüberhanges mittels innovativer Teilzeitmodelle lösen zu wollen“, so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC.

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Im Frühjahr: 1000 Lufthansa-Piloten steht die Entlassung bevor

Unlängst hat Lufthansa-Chef Carsten Spohr erklärt, dass die Kranich-Airline in abgespeckter Form aus der Corona-Krise fliegen werde. Das würde sowohl die Flotte als auch das Personal betreffen. Im Zuge dessen werden bis Jahresende rund 29.000 Angestellte vor die Tür gesetzt. Doch damit hört es nicht auf: Die AUA-Mutter droht erneut mit Entlassungen im Frühjahr.  „Mangels Einigung wird es wohl erstmals in der Geschichte unseres Unternehmens im zweiten Quartal 2021 so weit sein, dass uns 500 Kapitäne und 500 Erste Offiziere verlassen müssen“, so Spohr in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“. Damit würden 20 Prozent der rund 5000 Flugzeuglenker der Gesellschaft wegfallen. Es gehe „ausgerechnet um die Beschäftigtengruppe mit den höchsten Tarifgehältern“, so der Manager weiter. „Innovative Teilzeitmodelle für die nächsten Jahre müssten möglich sein, um den unzweifelhaft vorhandenen Personalüberhang mit möglichst wenig Kündigungen zu kompensieren.“ In den anderen Beschäftigungsgruppen gelte der jeweils vereinbarte Kündigungsschutz.

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Klimaranking: Lufthansa Gruppe schneidet gut ab

Die Rating-Organisation CDP hat der Lufthansa Group in Sachen Klimaschutz erneut ein gutes Zeugnis ausgestellt: Zum dritten Mal in Folge hat der Airline-Konzern im weltweit größten Klimaranking die Note „B“ erhalten.  Er belegt damit weiterhin einen Spitzenplatz unter den Fluggesellschaften in Europa. Das Ranking bestätigt der Lufthansa Group insbesondere eine hohe Transparenz in der Offenlegung der CO2-Emissiondaten: Hier und im Bereich Governance hat CDP dem Unternehmen sogar die Bestnote „A“ erteilt. „Wir freuen uns über die erneut gute Bewertung im globalen CDP-Ranking. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzen wir unsere Anstrengungen für eine klimafreundlichere Luftfahrt fort. Dazu gehören die Investitionen in besonders sparsame Flugzeuge und die verschiedenen Projekte im Bereich nachhaltiger Flugkraftstoffe. Gerade erst haben wir mit der Anwendung ‚mindfulflyer‘ die Möglichkeit geschaffen, dass Miles & More Teilnehmer die CO2-Emissionen ihrer Flugreise schnell und einfach in der App ausgleichen können.“, so Christina Foerster, Vorstand Customer, IT & Corporate Responsibility der Deutschen Lufthansa AG.

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Lufthansa will sich von Condor lösen

Die Fronten verhärten sich: Die Lufthansa Gruppe löst eine langjährige Vereinbarung über Zubringerdienste zu Condor-Langstreckenflügen mit Ende Mai 2021 auf.  Nahtlose Gesamtreisen mit durchgechecktem Gepäck und nur einem Ticket sind damit für die Umsteiger unter den Condor-Gästen nicht mehr möglich. Eine Hiobsbotschaft für den Ferienflieger, der sich nur durch staatliche Hilfe zu retten wusste. Flugstrecken wie Zürich–Frankfurt–Jamaika würden somit der Vergangenheit angehören. Auf Anfrage von Travel Inside bestätigt Magdalena Hauser, Director Communications Condor, die Neuigkeiten: „Wir können bestätigen, dass die Lufthansa Gruppe das sogenannte ‚Special Prorate Agreement‘ mit Condor zu Juni 2021 gekündigt hat. Die Vereinbarung läuft bis Ende Mai uneingeschränkt weiter, die Zubringeroption für die nächsten sechs Monate für unsere Gäste ist also gesichert. Die Optionen für die Zeit danach prüfen wir.“ Der Kranich-Konzern begründete den Schritt damit, dass man aktuell die eigenen Flieger auslasten und Arbeitsplätze sichern müsse. Condor hingegen lässt Unternehmenskreisen zufolge prüfen, welche wettbewerbsrechtlichen Schritte gegen die Lufthansa möglich sind. 

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