Lufthansa

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BER: Lufthansa Group zieht positive Bilanz

Gut einem Monat nach dem Umzug von Tegel an den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg zieht die Lufthansa Gruppe eine erste positive Bilanz: Der Standortwechsel der Airlines verlief nach Plan. Auch die Betriebsabläufe am BER würden bei aktuell niedrigem Verkehrsaufkommen reibunfslos funktionieren. Momentan bieten die Airlines des Konzerns rund 38 Prozent aller Flüge am BER an. Von insgesamt 1.700 Ab- und Anflügen im November entfielen rund 650 auf die Lufthansa Group – das sind über 400 Flüge mehr als der zweitgrößte und über 500 Flüge mehr als der drittgrößte Anbieter am Standort. Insbesondere Eurowings habe sich in dem krisenbedingt schwachen Umfeld stark positioniert. Mit rund 300 BER-Verbindungen im November flog die Lufthansa Tochter im Einzelvergleich der Airlines an die Spitze. Mindestens dreimal täglich steuert Eurowings Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart an. Weiterer Schwerpunkt der Airline seien Verbindungen zu den Kanarischen Inseln. Allein Eurowings werde bis zum Jahresende über 1.200 Flüge von und nach BER absolviert haben, wie man mitteilt.  „Die Airlines der Lufthansa Group verbinden die deutsche Hauptstadt zuverlässig und sicher mit der Welt. Wir sind stolz, dass die Berliner und Brandenburger uns seit Jahrzehnten vertrauen. Wir bleiben auch in Zukunft Partner der Region und werden unser Angebot ab Berlin nach der Krise so schnell wie möglich wieder ausbauen. Denn wir wissen, dass die Sehnsucht zu reisen groß ist“, so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Aktuell fliegen fünf Fluggesellschaften des Konzerns an den BER – Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines und Eurowings. Air Dolomiti nimmt den BER erst 2021

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Air Dolomiti nimmt München-Aarhus auf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird am 29. März 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen München und Aarhus aufnehmen. Diese sollen dreimal wöchentlich bedient werden. Ein Codeshare mit der Konzernmutter besteht. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Aarhus und den Aufbau neuer Verbindungen, die unser Angebot vielfältiger machen. Dies gibt uns auch die Möglichkeit, einem neuen Kundenkreis unsere Dienste anzubieten. Die Eröffnung dieser neuen Flugroute soll ein ermutigendes Signal nach der schwierigen, pandemiebedingten Phase des Neustarts setzen. Sie ermöglicht es uns, unsere Verbindung mit dem Drehkreuz München zu stärken und unser Angebot zu differenzieren, indem wir Direktflüge von Deutschland nach Dänemark garantieren“, so Jörg Eberhart, Geschäftsführer von Air Dolomiti. Eine nachträgliche Aufstockung ist geplant. Der Flugplan auf einen Blick: Montag/Donnerstag:MUC – AAR 11:00/12:45 UhrAAR – MUC 13:25/15:10 Uhr Sonntag:MUC – AAR 14:00/15:45 UhrAAR – MUC 16:25/18:10 Uhr

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430 Personen haben die AUA bislang freiwillig verlassen

Lufthansa will bis Ende des Jahres 29.000 Stellen abgebaut haben. Auch im Ausland sollen viele Jobs wegfallen. Austrian Airlines behauptet jedoch, dass man bislang keine Dienstgeberkündigungen in diesem Zusammenhang ausgesprochen haben. Das sehen einige, deren befristete Verträge nicht mehr verlängert wurden, ein wenig anders. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin der Austrian Airlines: „Insgesamt haben uns vom 30. September 2019 bis 30. September 2020 rund 430 Kolleginnen und Kollegen verlassen. Das sind vor allem Dienstnehmerkündigungen, in einzelnen Fällen wurden befristete Verträge nicht verlängert, jedoch nicht wie genannt „im großen Stil“. Wie betont, wird es bis zum Ende der Kurzarbeit auch keine betriebsbedingten Dienstgeberkündigungen geben, die zu einem Stellenabbau führen – das ist im Rahmen der Kurzarbeit nicht vorgesehen.“ Die Behauptungen von Flugbegleitern, dass im „großen Stil“ Kündigungen ausgeteilt wurden, weist Austrian Airlines scharf zurück. Kolportiert werden in etwa 500 Personen, jedoch sagt dazu Konzernsprecherin Tanja Gruber: „Die Gerüchte zu Dienstgeberkündigungen während der Kurzarbeit kann ich zurückweisen, genauso auch wie die genannte Zahl“.

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Michael Knitter verlässt Eurowings

Eurowings-Geschäftsführer Michael Knitter wird mit Ende März 2021 das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen. Auf ihn folgt der momentane Austrian-Airlines-COO Jens Ritter. Per 1. April 2021 wird der zuletzt genannte Manager in die Geschäftsleitung des Lufthansa-Billigfliegers einziehen. Der Carrier wird künftig von Jens Bischof (CEO), Frank Bauer (CFO) und Jens Ritter (COO) geleitet. „Wir sind Michael Knitter zu großem Dank verpflichtet“, sagte Christina Foerster, Vorsitzende des Eurowings Aufsichtsrats. „Seit mehr als fünf Jahren steht Michael Knitter bei Eurowings für fliegerische Exzellenz, Kontinuität und Beständigkeit in Zeiten großer Veränderung.“ Knitter hat die Flugbetriebs-Organisation in den vergangenen Jahren so aufgestellt, dass Eurowings inzwischen regelmäßig zu den pünktlichsten Airlines Europas zählt.

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Lufthansa-Stellenabbau soll ausgeweitet werden

Bis Jahresende müssen bei Lufthansa rund 29.000 Mitarbeiter gehen. Der Stellenabbau, den der Konzern, der sich mit neun Milliarden Euro Staatshilfe unter die Flügel greifen hat lassen, durchführt, soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. „Mindestens“ weitere 10.000 Jobs – alleine in Deutschland – sollen in 2021 wegfallen. Dazu kommen noch Abbaumaßnahmen, die bei den Töchtern im Ausland durchgeführt werden sollen. Dem Vernehmen nach steht auch bei der österreichischen Austrian Airlines ein radikaler Stellenabbau unmittelbar bevor.

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Lufthansa-Reisebüros verkaufen PCR-Testkits

Die Franchise-Reisebürokette Lufthansa CityCenter bietet nun ebenfalls die Vermittlung privater PCR-Tests an. Diese kosten 99 Euro und sollen innerhalb von 24 Stunden ein zweisprachiges Testergebnis liefern. Den Käufern wird ein Testkit ausgehändigt. Anschließend ist die Probe an Cegat in Tübingen einzuschicken. Der Preis von 99 Euro inkludiert die Versandkosten. Das Ergebnis soll innerhalb von 24 Stunden nach Eingang der Probe vom Labor per E-Mail zugestellt werden. Fällt der Test positiv aus, wird das regional zuständige Gesundheitsamt informiert. Auch sollen Betroffene in diesem Fall zusätzlich telefonisch kontaktiert werden.

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Lufthansa schließt Basis in Bangkok

Lufthansa macht den Laden dicht: Die Kranich-Airline schließt mit Ende Februar ihre ausländische Crew-Basis in Bangkok.  Die AUA-Mutter betreibt neben den Standorten in Deutschland auch einige Basen im Ausland. Doch Corona-bedingt müsse man auf die Kostenbremse drücken und den Abfluss liquider Mittel minimieren, wie das Nachrichtenmagazin Travelnews berichtet. Damit verlieren zahlreiche lokale Mitarbeiter, die teilweise seit mehreren Jahren bei der Lufthansa angestellt waren, ihren Job. Ohnehin nahm die Fluggesellschaft schon vor der Pandemie an diesem Standort kleinere Veränderungen vor. Das führte auch schon zu Über- oder Unterkapazität der lokalen Flugbegleiter und sorgte dementsprechend für Verwirrung. Die Schließung kommt daher wenig überraschend.

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SAS sagt Adieu: Letzte A340-Maschine ausgemustert

SAS schickt auch die letzte Airbus A340-Maschine in Rente: Das Flugzeug mit der Registrierung OY-KBM wurde am 1. Dezember zur Verwertung nach Tucson überführt. Der letzte Flug fand schon im Mai statt. Die Corona-Krise hat die Ausmusterung dieses Flugzeugmodells beschleunigt. Denn der Airbus A340 gehört zu den Flugzeugtypen, die nach der Pandemie nicht mehr in voller Stückzahl unterwegs sein werden. Derzeit habe keine andere Fluggesellschaft mehr als fünf Exemplare davon, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Auch die deutsche Lufthansa hat schon einen Teil ihrer A340-Flotte ausgemustert. Scandinavian hat als Ersatz für neun A340 acht A350 bestellt.

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Nach Kündigung: Condor prüft Klage gegen Lufthansa

Die erst kürzlich aus dem Schutzschirmverfahren entlassene Ferienfluggesellschaft Condor erleidet nun einen Rückschlag: Lufthansa kündigte nun doch den Zubringervertrag auf. Im Frühjahr drohte die größte Airline Deutschlands mit diesem Schritt, denn mit der damals vorgesehenen Condor-Übernahme durch die LOT-Konzernmutter PGL hatte man wenig Freude. Der Kranich will nun aber das eigene Projekt „Ocean“ vorantreiben und da passt offenbar die Zusammenarbeit mit Condor nicht mehr ins Konzept. Lufthansa will künftig über die eigene Tochtergesellschaft stark auf touristischen Strecken expandieren. Die Folge daraus ist, dass Ocean und Condor direkte Mitbewerber werden. Lufthansa will daher offensichtlich das eigene Projekt zu Lasten von Condor stärken. Derzeit ist die Ferienfluggesellschaft, die früher selbst eine Tochter des Kranichs war, aufgrund eines Vertrags, der seit vielen Jahren besteht, in der Lage Lufthansa-Flüge als Zubringer für Condor-Verbindungen zu vermarkten. Dies gilt als für den Ferienflieger besonders wichtig, da dieser keine eigenen Feeder unterhält. Somit ist das „Special Pro Rate Agreement“ auch die Achillesferse von Condor. Kranich verzichtet auf etwa 50 Millionen Euro pro Jahr Lufthansa begründet die Entscheidung damit, dass man die eigenen Maschinen besser auslasten müsste. Konkret genannt wurde das Ocean-Projekt nicht, jedoch lässt sich das sehr einfach aufgrund der zahlreichen Ankündigungen auf der Langstrecke, die über diese Plattform organisiert werden, herleiten. Dem Vernehmen nach verdiente der Kranich bislang mit den für Condor erbrachten Zubringerdienstleistungen gutes Geld. Kolportiert werden etwa 50 Millionen Euro pro Jahr. Mit der Eurowings-Langstrecke brachte Lufthansa vor einigen Jahren unter großem Kostenaufwand touristische Ziele auf den Markt. Allerdings war man damit nicht erfolgreich,

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Noch in diesem Jahr: 29.000 Lufthansa-Mitarbeiter müssen gehen

Für die Belegschaft der AUA-Mutter kommt es jetzt knüppeldick: Die Lufthansa setzt im Zuge der Corona-Krise einem Zeitungsbericht zufolge bis Jahresende 29.000 Angestellte vor die Tür. Dann bleiben noch rund 109.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Löwenanteil der Kündigungsschreiben – um genau zu sein mehr als 20.000 – würde an ausländische Beschäftigte gehen, wie die Tagesschau berichtet. Doch das soll es noch lange nicht gewesen sein. Denn auch im nächsten Jahr sollen deutschlandweit weitere 10.000 Stellen abgebaut werden. Diese Meldung dürfte die meisten wohl nicht allzu sehr überrascht haben. Denn unlängst habe Carsten Spohr zu verstehen gegeben, dass angesichts der Pandemie 27.000 Vollzeitstellen überflüssig seien. Demnach werde die Kranich-Airline langfristig schrumpfen und kleiner aus der Corona-Krise hervorgehen. Von den neun Milliarden Euro staatlicher Hilfen sind dem Bericht zufolge drei Milliarden aufgebraucht.

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