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Air Baltic zwischen wirtschaftlicher Neuaufstellung und regionaler Verantwortung

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic steht im Frühjahr 2025 an einem entscheidenden Wendepunkt. Nachdem der langjährige Vorstandsvorsitzende Martin Gauss abgesetzt wurde, die Airline einen massiven Verlust verzeichnete und der geplante Börsengang erneut verschoben wurde, rücken nun politische Differenzen innerhalb der baltischen Staaten in den Vordergrund. Während Lettland auf die Unterstützung seiner Nachbarn setzt, distanzieren sich Estland und Litauen bislang von konkreten finanziellen Verpflichtungen. Die Diskussion um eine mögliche Beteiligung an Air Baltic offenbart unterschiedliche Vorstellungen über Verantwortung, nationale Interessen und wirtschaftliche Perspektiven im Ostseeraum. Der estnische Ministerpräsident Kristen Michal machte unlängst in einem Interview deutlich, daß seine Regierung keine Absicht habe, sich finanziell an Air Baltic zu beteiligen. „Politische Unterstützung kann sich auch in Sympathie und Zusammenarbeit äußern – es muß nicht zwangsläufig Geld fließen“, sagte Michal. Gleichwohl würdigte er die Rolle von Air Baltic bei der Sicherstellung der Flugverbindungen für Estland. Damit erteilte Estland den latenten Erwartungen Lettlands eine klare Absage, was eine Beteiligung an der Nationalfluglinie betrifft. Lettlands Erwartungen an regionale Solidarität Die lettische Ministerpräsidentin Evika Siliņa hatte zuvor betont, daß Lettland auf eine „breitere regionale Verantwortung“ hoffe. Man wünsche sich nicht nur symbolische Unterstützung, sondern langfristig auch eine Einbindung Estlands und Litauens in den Unternehmenserfolg von Air Baltic. Der lettische Verkehrsminister Atis Švinka erklärte kürzlich, daß verschiedene Optionen geprüft würden, um die Airline auf stabile Beine zu stellen – unter anderem auch durch Kapitalbeteiligungen benachbarter Staaten. Bislang jedoch ohne greifbares Ergebnis. Am 7. April 2025 wurde Martin Gauss, der Air Baltic seit 2011 geleitet hatte, nach einer

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Airbus demontiert ehemalige Lufthansa A380 zur Ersatzteilgewinnung

Der Flugzeugbauer Airbus lässt zwei seiner A380 demontieren, die zuvor zur Flotte der Lufthansa gehörten. Die betroffenen Maschinen mit den Kennzeichen D-AIME und D-AIMF waren von 2011 bis 2020 für die deutsche Fluggesellschaft im Einsatz. Im Zuge der Corona-Pandemie hatte Lufthansa ihre gesamte A380-Flotte vorübergehend stillgelegt und später von den 14 Flugzeugen nur acht wieder in Betrieb genommen. Die übrigen sechs, darunter die nun zur Demontage bestimmten, wurden an Airbus verkauft. Airbus wird die beiden Grossraumflugzeuge nun als Quelle für Ersatzteile nutzen. Wie mitgeteilt wurde, übernimmt das Unternehmen VAS Aero Services die Zerlegung der beiden ehemaligen Lufthansa-Maschinen sowie einer weiteren ausgemusterten A380 der Malaysia Airlines (Kennzeichen 9M-MNC), die ebenfalls aus dem Bestand von Airbus stammt. Die Demontage soll die Gewinnung von wiederverwendbaren Komponenten ermöglichen, die zur Wartung und Reparatur anderer noch aktiver A380 eingesetzt werden können. VAS Aero Services verfügt bereits über Erfahrung in der Demontage des Airbus A380 und hat nach eigenen Angaben bereits zehn dieser Grossraumflugzeuge zerlegt. Angesichts der unerwartet starken Wiederbelebung des A380-Flugbetriebs bei einigen Fluggesellschaften und anhaltenden Lieferverzögerungen bei neuen Langstreckenflugzeugen gewinnen gebrauchte Ersatzteile zunehmend an Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs älterer Maschinen. Die demontierten Flugzeuge werden somit dazu beitragen, die Lebensdauer anderer A380 zu verlängern.

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Discover Airlines erweitert Langstreckenangebot ab München um Calgary

Die Fluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, baut ihr Langstreckenangebot vom Standort München weiter aus und hat eine neue Direktverbindung nach Calgary in Kanada aufgenommen. Der Erstflug zu der viertgrössten Stadt Kanadas, die als Tor zum Banff National Park und den Rocky Mountains gilt, fand kürzlich statt. Die neue Verbindung wird dreimal wöchentlich mit einem Airbus A330 bedient, wobei der Abflug in München jeweils um 13:25 Uhr erfolgt. Mit der Aufnahme der Flüge nach Calgary vervollständigt Discover Airlines die Einführung ihrer neuen interkontinentalen Basis am Flughafen München. Zuvor hatte die Fluggesellschaft bereits Direktverbindungen nach Orlando in den Vereinigten Staaten und Windhoek in Namibia aufgenommen. Alle drei neuen Langstreckenziele werden mit Flugzeugen des Typs Airbus A330 angeflogen. Die Expansion des Langstreckenangebots unterstreicht die Bedeutung Münchens als wachsender Standort für die Ferienfluggesellschaft. Discover Airlines verfügt nun über eine Flotte von acht Flugzeugen und bedient insgesamt 32 Urlaubsziele. Das Streckennetz umfasst dabei sowohl Kurz- und Mittelstrecken als auch die neuen Langstreckenverbindungen. Insgesamt bietet die Airline wöchentlich 80 Abflüge von ihren verschiedenen Standorten an. Die Erweiterung des Angebots ab München soll die Position von Discover Airlines im touristischen Flugverkehr weiter stärken und Reisenden eine grössere Auswahl an Direktflügen zu attraktiven Ferienzielen bieten.

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Eurowings tritt Sunflower-Netzwerk bei

Die Fluggesellschaft Eurowings hat bekanntgegeben, dem internationalen Sunflower-Netzwerk beizutreten. Dieser Schritt beinhaltet unter anderem die Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Personen, die nicht sichtbare Behinderungen haben. Ziel der Initiative ist es, diesen Passagieren eine verbesserte und sensiblere Unterstützung während ihrer Reise zu bieten. Das Sunflower-Netzwerk ist eine globale Initiative, die es Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen ermöglicht, ihre Bedürfnisse durch das Tragen eines Sonnenblumen-Symbols diskret zu signalisieren. Nicht sichtbare Behinderungen können beispielsweise Autismus, chronische Schmerzen, Hörverlust, Lernschwierigkeiten oder psychische Erkrankungen umfassen. Durch den Beitritt verpflichtet sich Eurowings, das Bewusstsein für diese Thematik bei ihren Mitarbeitern zu schärfen und ihnen das nötige Wissen zu vermitteln, um Betroffene angemessen zu unterstützen. Dies kann beispielsweise zusätzliche Hilfe beim Check-in, beim Boarding oder während des Fluges umfassen. Die Schulungen der Eurowings-Mitarbeiter werden darauf abzielen, ein besseres Verständnis für die Herausforderungen von Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen zu entwickeln und ihnen zu ermöglichen, auf deren individuelle Bedürfnisse einfühlsam einzugehen. Der Beitritt zum Sunflower-Netzwerk ist ein weiterer Schritt für Fluggesellschaften, inklusivere Reiseerlebnisse zu schaffen. Andere Flughäfen und Transportunternehmen haben sich dem Netzwerk bereits angeschlossen, um eine konsistente Unterstützung für Reisende mit nicht sichtbaren Beeinträchtigungen zu gewährleisten.

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Trump-Zölle schicken Luftfahrtaktien in den Sinkflug

Die internationalen Finanzmärkte erleben derzeit erhebliche Turbulenzen, ausgelöst durch die jüngsten Zollmaßnahmen der Vereinigten Staaten. Diese Entwicklung hat zu einem massiven Einbruch der Aktienkurse weltweit geführt und betrifft zahlreiche Branchen und Regionen. Der Deutsche Aktienindex (DAX) verzeichnete zum Handelsauftakt einen Rückgang von über 2.100 Punkten auf 18.489 Punkte, was einem Minus von rund zehn Prozent entspricht. Zuvor waren bereits die asiatischen Märkte stark betroffen: In Tokio schloss der Nikkei-Index mit einem Minus von 7,83 Prozent bei 31.136,58 Punkten, nachdem er im frühen Handel zeitweise um fast neun Prozent gefallen war. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong brach um 13,22 Prozent ein, was den größten Tagesverlust seit 1997 darstellt. Auswirkungen auf die Luftfahrt- und Tourismusbranche Die Aktien großer Luftfahrtunternehmen gerieten ebenfalls unter Druck. Lufthansa-Aktien verbilligten sich um sechs Prozent, während Airbus-Papiere ein Minus von neun Prozent verzeichneten. Der Reiseveranstalter TUI musste einen Kursrückgang von sieben Prozent hinnehmen. Diese Entwicklungen spiegeln die Besorgnis der Investoren über die potenziellen Auswirkungen der US-Handelspolitik auf den internationalen Reise- und Tourismussektor wider. Parallel zu den Aktienmärkten gerieten auch die Rohstoffmärkte unter Druck. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni notierte bei knapp über 63 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 14 Prozent innerhalb einer Woche entspricht. Dieser Preisverfall wird auf die Befürchtung zurückgeführt, dass die verschärften Handelskonflikte das globale Wirtschaftswachstum und damit die Ölnachfrage dämpfen könnten. Reaktionen der Europäischen Union Angesichts der eskalierenden Handelsspannungen berieten die Handelsminister der EU-Staaten in Luxemburg über mögliche Gegenmaßnahmen und Strategien, um US-Präsident Donald Trump zum Einlenken

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FMO verzeichnet Passagierwachstum, sieht aber Herausforderungen

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) hat im ersten Quartal 2025 ein Passagierwachstum von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Insgesamt wurden 124.000 Fluggäste abgefertigt. Dieses Wachstum folgt auf ein erfolgreiches Jahr 2024, in dem der FMO mit 1,28 Millionen Fluggästen und einer Wachstumsrate von 30 Prozent den höchsten Zuwachs aller deutschen Flughäfen verzeichnete. Der FMO profitierte in den Wintermonaten insbesondere von neuen Verbindungen der Sundair zu den Kanarischen Inseln und erweiterten Streckenangeboten der Ryanair nach Alicante und Mallorca. Zudem wurden im März rund 7.000 Passagiere abgefertigt, die aufgrund von Streiks an anderen Flughäfen umgeleitet wurden. Für die kommenden Monate sieht der FMO jedoch ein herausforderndes Geschäftsumfeld. Die Streichung der Frankfurt-Strecke durch Lufthansa, die schwache Wirtschaftslage in Deutschland, der rückläufige Geschäftsreiseverkehr und die Verschiebungen von Ferienzeiten stellen zusätzliche Hürden dar. In Verbindung mit den hohen Standortkosten in Deutschland erwartet der FMO ungünstigere Rahmenbedingungen, die den positiven Trend der letzten Monate beeinträchtigen könnten.

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Führungswechsel bei Air Baltic: Martin Gauss tritt ab

Nach 14 Jahren an der Spitze der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic hat Martin Gauss überraschend seinen Rücktritt als Vorstandsvorsitzender erklärt. Diese Entscheidung wurde am 7. April 2025 bekanntgegeben und markiert das Ende einer Ära, in der Gauss das Unternehmen durch zahlreiche Herausforderungen und Transformationen geführt hat. Martin Gauss übernahm im November 2011 die Leitung von Air Baltic in einer Zeit, in der die Fluggesellschaft mit erheblichen finanziellen und operativen Schwierigkeiten konfrontiert war. Unter seiner Führung durchlief Air Baltic einen umfassenden Restrukturierungsprozess, der die Modernisierung der Flotte, die Einführung neuer Strecken und die Verbesserung der wirtschaftlichen Stabilität umfasste. Ein bedeutender Meilenstein während Gauss‘ Amtszeit war die Entscheidung, die gesamte Flotte auf den Airbus A220-300 zu vereinheitlichen, um Betriebskosten zu senken und den Passagieren ein verbessertes Flugerlebnis zu bieten. Finanzielle Herausforderungen und Beteiligung der Lufthansa Trotz der erzielten Fortschritte stand Air Baltic weiterhin vor finanziellen Herausforderungen. Im Februar 2024 wurde bekannt, dass die Fluggesellschaft innerhalb von sechs Monaten 200 Millionen Euro aufbringen müsse, um Anleihegläubiger aus dem Jahr 2019 auszuzahlen. Gauss äußerte sich damals zuversichtlich, dass das Unternehmen die erforderlichen Mittel beschaffen könne. Eine staatliche Unterstützung wurde nicht ausgeschlossen, wobei auch internationale Partnerschaften als mögliche Lösung ins Spiel gebracht wurden. Im Januar 2025 wurde schließlich bekannt, dass die Lufthansa Group eine Beteiligung an Air Baltic in Höhe von zehn Prozent erwirbt. Die Investition in Höhe von rund 14 Millionen Euro sollte die europäische Präsenz der Lufthansa stärken und Air Baltic zusätzliche finanzielle Mittel für Wachstums- und Expansionspläne sichern. Im Rahmen der Vereinbarung

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Kroatien verstärkt internationale Flugverbindungen für den Sommer 2025

Kroatien erwartet im Sommer 2025 eine deutliche Ausweitung seines internationalen Flugangebots. Laut der Kroatischen Zentrale für Tourismus wird das Land mit 122 ausländischen Städten verbunden sein. Der Sommerflugplan, der von Ende März bis Ende Oktober gilt, sieht rund 485 nationale und internationale Flüge vor. Damit soll die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zwei Prozent steigen. Besonders stark vertreten sind Verbindungen nach London, Frankfurt, München und Wien. Die kroatische Regierung und die Tourismusbehörde setzen gezielt auf eine bessere Luftverkehrsanbindung, insbesondere für die südlichen Regionen des Landes, die auf den internationalen Tourismus angewiesen sind. Ein strategisches Ziel ist es, den Tourismus außerhalb der Hochsaison zu stärken. Dafür stehen über drei Millionen Euro zur Verfügung, um neue Verbindungen zu fördern und bestehende Routen auszubauen. Rund 40 neue Flugverbindungen sollen eingeführt werden, darunter auch Langstreckenflüge in die USA, nach Kanada, Korea, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Besonders hohe Passagierzahlen werden an den Flughäfen von Zagreb, Split und Dubrovnik erwartet. Die meisten Flüge nach Kroatien starten von deutschen, britischen, französischen, italienischen und polnischen Flughäfen. Zu den Flughäfen mit der höchsten Frequenz auf Kroatien-Strecken zählen München, Frankfurt, Wien, Amsterdam und London-Gatwick. Mit insgesamt 54 Fluggesellschaften, die Kroatien im Sommer 2025 anfliegen, wird das Angebot diversifiziert. Ryanair plant, über 60 europäische Städte mit kroatischen Flughäfen zu verbinden, während Croatia Airlines mehr als 30 Ziele bedienen wird. Auch EasyJet, Eurowings und Lufthansa gehören zu den größten Anbietern. Die kroatischen Behörden gehen davon aus, dass diese Entwicklung den Tourismus weiter ankurbeln und für

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Flughafen Beirut wieder ab Europa erreichbar: EASA hebt Einschränkungen auf

Der Libanon hat in den letzten Monaten eine Vielzahl an politischen und sicherheitsrelevanten Herausforderungen erlebt. Die europäische Luftfahrtaufsicht, die EASA, hat nun jedoch ihre Einschätzung hinsichtlich der Sicherheit von Flugverbindungen in den Libanon überarbeitet. In einer aktuellen Lagebewertung stellt sie fest, dass es nur noch „Restrisiken“ für den Flugverkehr in die Region gibt. Trotz dieser vorsichtigen Einschätzung ist die europäische Luftfahrtindustrie bereits wieder dabei, Linienflüge nach Beirut aufzunehmen – wenngleich auch mit gewissen Anlaufschwierigkeiten. Die neuesten Entwicklungen in der Region spiegeln sich nicht nur in der geopolitischen Lage wider, sondern auch in der Rückkehr europäischer Fluggesellschaften wie Eurowings und Condor nach Beirut. Dabei bleibt die Situation jedoch fragil, da immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah in der Nähe des Libanon stattfinden. Ein erneuter militärischer Vorstoß Israels am Freitag und Dienstag hat die Sicherheitslage weiter destabilisiert, was auch Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr hat. Doch trotz dieser Spannungen hat die Europäische Union ihre Einstufung für den Luftverkehr nach Beirut inzwischen überarbeitet. EASA bewertet Anflüge auf Beirut als vertretbar, aber mit Einschränkungen Die europäische Luftfahrtaufsicht (EASA) hat in ihrer jüngsten Lagebewertung die Sicherheitslage für den Luftverkehr in den Libanon überprüft. Die EASA geht davon aus, dass die Risiken für den Flugverkehr im Wesentlichen reduziert wurden, sieht aber weiterhin gewisse „Restrisiken“. Trotz jüngster Verstöße gegen die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah hat die Behörde entschieden, dass Anflüge auf den internationalen Flughafen Beirut unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich sind. Insbesondere soll der Luftraum im Korridor über dem Meer genutzt werden,

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Lufthansa und Gewerkschaft UFO einigen sich auf neuen Tarifvertrag für Kabinen-Mitarbeiter

Lufthansa und die Gewerkschaft UFO haben sich nach intensiven Verhandlungen auf einen neuen Tarifvertrag für Kabinen-Mitarbeiter geeinigt. Der Vertrag, der rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft tritt, beinhaltet neue Regelungen zur Teilzeitbeschäftigung, die sowohl den Mitarbeitern als auch der Fluggesellschaft zugutekommen sollen. Die zuständigen Gremien beider Seiten haben dem Tarifvertrag bereits zugestimmt. Der neue Tarifvertrag verfolgt das Ziel, eine bessere Planbarkeit für die Mitarbeiter zu schaffen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu verbessern. Auf der anderen Seite ermöglicht er Lufthansa eine langfristige und bedarfsgerechte Personalplanung bei Teilzeitbeschäftigung. Ein weiterer Vorteil des neuen Abkommens ist die Vereinfachung interner Regelungen, was die Effizienz im Betrieb steigern soll. Michael Niggemann, Mitglied des Lufthansa-Vorstandes für Personal und Recht, äußerte sich zufrieden mit der Einigung und betonte, dass der neue Tarifvertrag ein weiterer Schritt in Richtung einer positiven Entwicklung der Arbeitsbedingungen sei. Die neue Vereinbarung soll nicht nur den Mitarbeitern zugutekommen, sondern auch die betriebliche Flexibilität erhöhen.

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