Lufthansa

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Jänner 2025: Frankfurt mit 3,9 Millionen Passagieren

Im Januar 2025 verzeichnete der Flughafen Frankfurt einen Rückgang der Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahresmonat. Mit insgesamt 3,9 Millionen Reisenden auf dem internationalen Flughafen, der als eines der wichtigsten Drehkreuze in Europa gilt, fiel die Zahl um 3,1 Prozent. Der Rückgang war hauptsächlich auf die Kürzungen im Flugangebot durch die Lufthansa Group zurückzuführen. Während diese Fluggesellschaft ihre Kapazitäten reduzierte, steigerte eine Vielzahl anderer Airlines ihre Flüge. Dieser Umstand spiegelte sich auch in der Gesamtentwicklung des Fraport-Portfolios wider, das trotz der negativen Zahlen in Frankfurt bei anderen Flughäfen auch positive Entwicklungen verzeichnete. Die Passagierzahlen an den verschiedenen Flughäfen, die vom deutschen Unternehmen Fraport aktiv verwaltet werden, waren im Januar 2025 insgesamt gemischt. Die Entwicklung in Frankfurt, dem größten und bedeutendsten Flughafen des Unternehmens, zeigt, dass sich die Veränderungen im Flugverkehr nach wie vor stark auf das Gesamtbild auswirken. Die Zahl der Passagiere sank um mehr als 100.000 Reisende im Vergleich zum Januar 2024, was insbesondere durch die Zurückhaltung und Kapazitätsanpassungen der Lufthansa-Gruppe bedingt war. Ein solches Verhalten ist nicht ungewöhnlich und spiegelt die unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen wider, die nach wie vor viele Fluggesellschaften zwingen, ihre Flugpläne anzupassen. Gleichzeitig bleibt der Flughafen Frankfurt in Bezug auf die Gesamtbewegungen relativ stabil. Die Zahl der Flugbewegungen lag bei 30.938 Starts und Landungen, was einen leichten Rückgang von nur 0,4 Prozent im Vergleich zum Januar 2024 darstellt. Dies zeigt, dass der Flughafen insgesamt immer noch eine hohe Aktivität aufweist, auch wenn die Zahl der Passagiere nicht den gleichen Zuwachs verzeichnet. In den internationalen Luftfahrtmärkten sind

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Mehr als 60 Unternehmen bündeln Kräfte für Künstliche Intelligenz in Europa

Mehr als 60 namhafte europäische Unternehmen haben sich in der „EU AI Champions Initiative“ zusammengeschlossen, um die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Europa voranzutreiben. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Lufthansa, Airbus, Siemens und Volkswagen. Ziel der Initiative, die auf dem internationalen KI-Gipfel in Paris vorgestellt wurde, ist es, die industrielle Nutzung von KI zu fördern und Europa als führenden Standort für diese Technologie zu positionieren. Die beteiligten Unternehmen und Start-ups aus der KI-Branche, darunter Helsing, Mistral AI und Dataiku, wollen KI in Schlüsselindustrien wie Fertigung, Energie und Verteidigung integrieren. Dies soll die Produktivität und wirtschaftliche Souveränität Europas steigern. Zudem haben mehr als 20 internationale Investoren angekündigt, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 150 Milliarden Euro in KI-Projekte in Europa zu investieren. Laut Jeannette zu Fürstenberg, Europa-Chefin bei General Catalyst, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Infrastruktur in Europa gegeben – darunter Talent, Kapital und ein starkes industrielles Fundament. Um den Fortschritt zu beschleunigen, wollen die Unternehmen gemeinsam mit der EU-Kommission für einen vereinfachten Rechtsrahmen für KI eintreten. Die Gespräche sollen auf dem Pariser Gipfel zwischen Unternehmern und Spitzenpolitikern weiter vertieft werden. Ziel ist es, eine Infrastruktur für KI zu schaffen, die den gesamten europäischen Kontinent stärken und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Technologiewettbewerb erhöhen soll.

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ITA Airways plant offenbar Markenrückkehr von Alitalia

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways zieht in Erwägung, die traditionsreiche Marke „Alitalia“ wiederzubeleben. Ein Foto, das kürzlich die Runde machte, zeigt auf der ersten A350-900 von ITA Airways einen Schriftzug mit der Aufschrift „Inspired by Alitalia“. Dies deutet darauf hin, dass die Fluggesellschaft mit dem Ruf der ehemaligen Nationalfluggesellschaft werben möchte, um von deren traditionellem Flair zu profitieren. ITA Airways hatte im Jahr 2021 für rund 90 Millionen Euro die Markenrechte und Internetadressen von Alitalia erworben, nachdem die einstige Traditionsmarke insolvent gegangen war. Obwohl die Marke bislang nicht genutzt wurde, hat ITA diese Rechte stets verteidigt. Nun scheint das Unternehmen, das im Januar 2023 zu 41 Prozent von Lufthansa übernommen wurde, die Gelegenheit zu nutzen, um die Markenbekanntheit von Alitalia in einem neuen Licht zu präsentieren. Lufthansa plant langfristig eine vollständige Übernahme von ITA Airways. Der deutsche Luftfahrtkonzern hat großes Interesse daran, den italienischen Markt stärker zu integrieren und die Fluggesellschaft mittelfristig in sein Netzwerk einzugliedern.

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Lufthansa erweitert Angebot für neue Allegris-Kabine

Lufthansa weitet die Einführung ihrer neuen Kabinenausstattung „Allegris“ auf weitere Langstreckenverbindungen aus. Ab dem 30. März 2025 werden die neuen Sitze auf Flügen von München nach San Diego und New York-Newark (ab Mitte April) eingesetzt, ab August auch nach Charlotte. Die bereits bestehende Verbindung nach Bengaluru bleibt ebenfalls im Programm. Zusätzlich sind die neuen First-Class-Suiten auf Flügen nach San Francisco, Chicago, San Diego, Shanghai und Bengaluru verfügbar. Die neue Ausstattung umfasst verschiedene Sitzoptionen in der Business Class, darunter den „Privacy Seat“ am Fenster, das „Extra Long Bed“ mit 2,20 Metern Liegefläche und die „Business Class Suite“ mit erhöhter Privatsphäre durch Schiebetüren. Die Reservierung dieser Plätze ist gegen Aufpreis möglich, während der Standard-Business-Class-Sitz weiterhin kostenfrei bleibt. In der First Class bleiben Sitzplatzreservierungen ebenfalls ohne Zusatzkosten, während die besonders geräumige „Suite Plus“ gegen eine Gebühr zur exklusiven Nutzung gebucht werden kann. Aktuell sind neun Airbus A350-900 mit Allegris-Kabinen im Einsatz, davon sechs mit der neuen First Class. Laut Lufthansa erfreut sich die neue Ausstattung hoher Beliebtheit und verzeichnet Zufriedenheitswerte von über 90 Prozent in der Business Class. Die Allegris-Kabine wurde zudem mit internationalen Designpreisen ausgezeichnet, unter anderem für innovative Sitzfunktionen wie individuell regulierbare Sitzheizung und -kühlung.

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Emirates rechnet nicht mit B777X-Lieferungen vor 2027

Emirates geht davon aus, dass es bis 2027 oder sogar 2028 keine Lieferungen des neuen Boeing 777X-Modells geben wird. Trotz der offiziellen Angaben von Boeing, die eine Auslieferung des Flugzeugs für 2026 in Aussicht stellen, zeigt sich die Airline aus Dubai skeptisch. Quellen, die mit den finanziellen und operativen Planungen von Emirates vertraut sind, teilten mit, dass die erste Lieferung frühestens im zweiten Quartal 2027 erfolgen könnte, möglicherweise jedoch auch erst 2028. Emirates ist der größte Kunde für das Boeing 777X-Modell, mit insgesamt 35 B777-8 und 170 B777-9 in der Bestellung. Damit übertrifft die Fluggesellschaft deutlich alle anderen Kunden, darunter Qatar Airways, die 60 B777-9 und 34 B777-8F bestellt haben. Die Auslieferung der B777X sollte ursprünglich bereits 2020 beginnen, doch das Modell hat noch immer keine Zertifizierung durch die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA erhalten. Die wiederholten Verzögerungen bei der Entwicklung und Lieferung des B777X haben zu erheblichen Unannehmlichkeiten für Emirates geführt. Präsident Tim Clark kritisierte die Probleme und verlangte von Boeing, die Kosten für eine umfassende Kabinenrenovierung an den älteren Flugzeugen wie den B777-300ER und A380-800 zu übernehmen. Dies ist Teil einer größeren Entschädigungsforderung, die die Fluggesellschaft aufgrund der jahrelangen Verzögerungen stellt. Boeing hat insgesamt 481 Bestellungen für den B777X erhalten, darunter auch von Air India, ANA, British Airways und Lufthansa. Dennoch bleibt die tatsächliche Auslieferung der ersten Maschinen eine große Unsicherheit.

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Discover Airlines startet neue Verbindung nach Pula

Discover Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, plant für einen begrenzten Zeitraum eine neue Flugverbindung nach Kroatien. Zwischen dem 31. März und dem 26. April 2025 wird die Airline zweimal wöchentlich von Frankfurt nach Pula fliegen. Die Strecke wird mit einem Airbus A320 bedient, was eine komfortable und zuverlässige Verbindung für Reisende in die beliebte kroatische Küstenregion gewährleistet. Diese neue Verbindung unterstreicht das Bestreben von Discover Airlines, das Streckennetz auszubauen und besonders saisonale Destinationen anzubieten. Pula, das an der Adriaküste liegt und für seine antiken römischen Bauwerke bekannt ist, wird somit besser an den deutschen Markt angebunden. Die saisonale Verbindung könnte insbesondere für Touristen interessant sein, die die Region in der Frühjahrssaison besuchen möchten. Die Entscheidung, die Strecke mit einem Airbus A320 zu bedienen, zeigt das Bemühen von Discover Airlines, den wachsenden Bedarf nach regionalen Flügen zu decken. Weitere Details zur genauen Flugplanung und Preisen werden in den kommenden Wochen erwartet. Über die Planungen zur neuen Route berichtete zunächst Aeroroutes.com.

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ITA Airways verlässt SkyTeam – Wechsel zur Lufthansa Group nimmt Form an

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, die kürzlich in die Lufthansa Group integriert wurde, hat ihren Austritt aus der Luftfahrtallianz SkyTeam angekündigt. Der vollständige Austritt erfolgt zum 30. April 2024. In Zusammenarbeit mit SkyTeam soll eine reibungslose Übergangsphase sichergestellt werden, um die Auswirkungen auf Passagiere und Partner zu minimieren. Mit dem Austritt beendet ITA Airways die Kooperationen mit bisherigen Allianzpartnern wie Air France-KLM und Delta Air Lines. Kunden, die Vielfliegerprogramme oder Codeshare-Vorteile genutzt haben, müssen sich auf Änderungen einstellen. Die Airline wird voraussichtlich in die Star Alliance wechseln, zu der auch Lufthansa gehört, allerdings gibt es dazu noch keine offizielle Bestätigung. Die Integration in die Lufthansa Group ist Teil einer strategischen Neuausrichtung der italienischen Fluggesellschaft. Durch die enge Zusammenarbeit mit Lufthansa wird ITA Airways ihre Marktposition in Europa und auf Langstreckenverbindungen weiter stärken. Der Übergang wird sukzessive erfolgen, wobei bestehende Vereinbarungen mit SkyTeam-Partnern schrittweise angepasst werden.

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Boeing kämpft mit Auslieferungsverzögerungen

Boeing steht weiterhin unter intensiver Aufsicht der US-Luftfahrtaufsicht FAA. 2024 musste der Flugzeughersteller mit einem mehrwöchigen Mechanikerstreik und weiteren Herausforderungen kämpfen, was zu einem signifikanten Rückgang der Auslieferungen führte. Im vergangenen Jahr konnte Boeing lediglich 348 Flugzeuge ausliefern. Für 2025 erwartet das Unternehmen jedoch eine spürbare Verbesserung, insbesondere bei den Programmen 737 Max und 787, und hofft auf eine Lockerung der strengen Aufsichtsauflagen. Im Falle der 737 Max hatte die FAA nach einem Zwischenfall mit einer falsch montierten Notausstiegsblende an einer 737 Max 9 von Alaska Airlines die Monatsrate für Auslieferungen auf 38 Flugzeuge begrenzt. Boeing-Chef Kelly Ortberg äußerte die Hoffnung, dass diese Obergrenze im Laufe des Jahres aufgehoben wird, was die Produktionsraten für die Max-Serie erhöhen würde. In diesem Fall könnten bis Ende 2025 monatlich bis zu 42 Maschinen ausgeliefert werden. Auch die Integration des übernommenen Zulieferers Spirit Aerosystems werde zu einer Steigerung der Produktionszahlen beitragen. Auch das Langstreckenprogramm 787 hat mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen. 2024 wurden nur 51 Einheiten des Dreamliners ausgeliefert, deutlich weniger als von Boeing ursprünglich erwartet. Für 2025 strebt Boeing an, die Produktion zu steigern, mit einer geplanten Rate von sieben 787 pro Monat und insgesamt bis zu 80 Auslieferungen. Besonders auffällig ist die Situation bei Lufthansa, deren 787-9-Maschinen bereits in Charleston fertiggestellt sind, jedoch auf die endgültige FAA-Zulassung der neuen Business-Class-Sitze warten. Boeing und Lufthansa hoffen, dass die Auslieferungen bald abgeschlossen werden können, sobald die erforderlichen Zulassungsprüfungen bestehen.

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Flut von Klagen gegen Airlines: Zivilverfahren wegen Flugverspätungen und -annullierungen erreichen neue Höchststände

Die Zahl der Klagen gegen Fluggesellschaften hat im vergangenen Jahr in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Laut dem Deutschen Richterbund wurden an den großen Flughäfen des Landes rund 131.000 Verfahren eingereicht, was einen Anstieg von etwa 6.000 Klagen im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders auffällig ist, dass der Großteil dieser Verfahren aus Streitigkeiten zwischen Fluggästen und Airlines resultiert, die häufig auf Verspätungen, Annullierungen oder andere Probleme im Zusammenhang mit Flugreisen zurückzuführen sind. Der zunehmende Trend zu mehr Klagen scheint eng mit der Erholung des Flugverkehrs nach der Corona-Pandemie verknüpft zu sein. Die Zahl der Verfahren variiert je nach Flughafenstandort, wobei das Amtsgericht Köln mit rund 41.300 Verfahren im Jahr 2024 das mit Abstand höchste Aufkommen verzeichnet. Das entspricht einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese hohe Zahl könnte mit der zentralen Rolle des Flughafens Köln-Bonn im Luftverkehr und der dort ansässigen Lufthansa zusammenhängen, die Europas größtes Luftfahrtunternehmen ist. Das Amtsgericht Frankfurt/Main folgt mit rund 16.000 Verfahren, während das für den Berliner Flughafen BER zuständige Amtsgericht Königs Wusterhausen knapp 15.500 Klagen verzeichnete. Der Grund für diesen Anstieg der Klagen wird von Experten auf die Wiederaufnahme des Reiseverkehrs nach den pandemiebedingten Einschränkungen zurückgeführt. Die Zahl der Fluggäste hat sich 2024 auf rund 213,5 Millionen erhöht, was im Vergleich zu den 185,2 Millionen Passagieren im Jahr 2023 einen erheblichen Zuwachs darstellt. Diese steigende Zahl von Flugreisenden geht Hand in Hand mit einer Zunahme von Konflikten und Beschwerden gegenüber den Airlines, die immer häufiger vor Gericht landen. Zivilverfahren und Schlichtungsstellen: Klagen

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Kerosinmangel in Johannesburg: Lufthansa tankt in Namibia

Lufthansa muss wegen eines Kerosinengpasses am Flughafen Johannesburg auf eine ungewöhnliche Lösung zurückgreifen. Nach der Landung in Südafrika fliegen die Maschinen zunächst leer nach Windhoek in Namibia, um dort aufzutanken, bevor sie zurück nach Frankfurt starten. Grund für die Treibstoffknappheit ist ein Brand in einer Raffinerie am 4. Januar, der die Versorgung weiterhin beeinträchtigt. Die Einschränkungen sollen noch bis in die zweite Februarhälfte andauern. Lufthansa versucht, den Betrieb auf der stark nachgefragten Strecke zwischen Frankfurt und Johannesburg ohne zusätzliche Zwischenstopps für Passagiere aufrechtzuerhalten. Eine zusätzliche Crew bleibt vor Ort, um die Boeing 747 direkt nach Namibia zu überführen. Der Tankstopp in Windhoek wurde bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt, sodass es bislang zu keinen größeren Verzögerungen kam. Die Auswirkungen des Kerosinmangels betreffen nicht nur Lufthansa, sondern auch andere Fluggesellschaften. Airlines müssen ihre Tankstrategien anpassen oder alternative Versorgungsquellen finden. Ob die Engpässe über den Februar hinaus andauern, ist derzeit unklar.

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