Lufthansa

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Discover Airlines fliegt Frankfurt-Dubrovnik künftig ganzjährig an

Die Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, eine Tochter der Lufthansa, wird ihre saisonalen Flüge zwischen Frankfurt am Main und Dubrovnik in Kroatien ab der kommenden Wintersaison 2025/26 auf einen ganzjährigen Betrieb umstellen. Wie das Unternehmen gegenüber der „Dubrovnik Times“ mitteilte, sollen ab Ende Oktober und bis Ende März des folgenden Jahres drei wöchentliche Flüge jeweils montags, mittwochs und freitags angeboten werden. Diese Entscheidung begründet Discover Airlines mit der hohen Nachfrage nach Flügen nach Dubrovnik nicht nur im Sommer, sondern auch in den Wintermonaten. Viele Reisende aus Deutschland möchten dem kalten Wetter entfliehen oder ihre Familien und Verwandten über die Weihnachts- und Neujahrszeit besuchen. Die Umstellung auf einen ganzjährigen Flugbetrieb soll zudem flexiblere Reisemöglichkeiten für Passagiere aus Frankfurt und Dubrovnik schaffen. Dubrovnik wird somit die einzige Destination in Kroatien sein, die von Discover Airlines das ganze Jahr über angeflogen wird. Bereits jetzt bietet die kroatische Fluggesellschaft Croatia Airlines ganzjährige Verbindungen zwischen Frankfurt und Dubrovnik an und plant für den kommenden Winter ebenfalls drei wöchentliche Flüge. Die Ankündigung von Discover Airlines bedeutet eine deutliche Ausweitung des Flugangebots zwischen den beiden Städten auch außerhalb der Hauptreisezeit. Die Umstellung auf Ganzjahresflüge unterstreicht die wachsende Bedeutung Dubrovniks als Reiseziel, das auch in der Nebensaison touristisch attraktiv ist. Die historische Altstadt und das milde Klima im Winter ziehen zunehmend Besucher an, die abseits des sommerlichen Trubels die Stadt und ihre Umgebung erkunden möchten. Die Entscheidung von Discover Airlines dürfte somit sowohl dem Tourismus in Dubrovnik als auch den Reisenden zugutekommen.

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Lufthansa A380 landet außerplanmäßig in Boston wegen verklemmtem iPad

Ein Airbus A380 der Lufthansa auf dem Flug LH453 von Los Angeles nach München mußte am Mittwoch, den 23. April, außerplanmäßig in Boston landen, nachdem sich das iPad eines Passagiers in einem Business-Class-Sitz verklemmt hatte. Die Besatzung befürchtete aufgrund der Situation eine mögliche Überhitzung und einen Brand der Lithiumbatterie des Geräts. Das Flugzeug befand sich bereits seit etwa drei Stunden in der Luft über Zentralkanada, als das Kabinenpersonal das eingeklemmte iPad meldete. Obwohl keine unmittelbare Notfallsituation vorlag, entschied sich die Besatzung aufgrund der potenziellen Gefahr eines sogenannten thermischen Durchgehens – eines gefährlichen Batteriebrandes, der durch die Motoren des Flugzeugsitzes ausgelöst werden könnte – zu einer Sicherheitslandung in Boston. Dort verfügt Lufthansa über eine Wartungsstation. Die Maschine landete sicher in Boston, wo Techniker das eingeklemmte iPad bergen konnten. Nach der Inspektion wurde der Flug LH453 mit einer Verspätung von etwa drei Stunden nach München fortgesetzt. Dieser Vorfall reiht sich in eine zunehmende Anzahl von Flugumleitungen ein, die durch verlorene oder beschädigte elektronische Geräte an Bord verursacht werden. Ein ähnlicher Fall ereignete sich erst im vergangenen Monat auf einem Flug der Air France mit einer Boeing 777. Die Häufigkeit solcher Zwischenfälle unterstreicht die potenziellen Risiken, die von Lithiumbatterien in elektronischen Geräten ausgehen können, insbesondere wenn diese beschädigt oder eingeklemmt werden. Fluggesellschaften und Aufsichtsbehörden sensibilisieren Passagiere zunehmend für den sicheren Umgang mit ihren elektronischen Geräten an Bord, um solche sicherheitsrelevanten Situationen zu vermeiden.

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Ryanairs Abgang aus Billund: Deutlicher Preisanstieg bei Europaflügen

Die Entscheidung der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair, den dänischen Flughafen Billund zum 1. April dieses Jahres nicht mehr anzufliegen, hat weitreichende Folgen für die Preisgestaltung auf europäischen Flugrouten. Wie der aktuelle dänische Luftfahrt-Preisindex zeigt, sind die Ticketpreise für europäische Ziele von Billund aus im Durchschnitt um 87 Prozent gestiegen. Einzelne Verbindungen verzeichnen sogar Preissteigerungen von bis zu 1.100 Prozent. Während andere dänische Flughäfen wie Kopenhagen und Aalborg nur moderate Preiszuwächse verzeichnen, erlebt Billund eine beispiellose Verteuerung. Eine Analyse der Hintergründe und Auswirkungen dieser Entwicklung gibt Aufschluß über die veränderte Wettbewerbssituation im europäischen Luftverkehr. Ryanairs Rückzug und seine Folgen Ryanair, bekannt als aggressive Low-Cost-Airline mit einem dichten Streckennetz in Europa, hatte über Jahre hinweg zahlreiche Verbindungen von Billund angeboten. Ziele wie London, Barcelona oder Rom waren für Reisende aus Jütland besonders günstig und leicht erreichbar. Mit dem abrupten Rückzug der Fluggesellschaft entfällt nun ein erheblicher Teil des günstigen Flugangebots, was unmittelbare Auswirkungen auf die Preissetzung der verbliebenen Anbieter hat. Insbesondere die aufgelassenen Strecken, auf denen Ryanair zuvor operierte, sind von drastischen Preissteigerungen betroffen. Laut Angaben des dänischen Luftfahrt-Preisindexes haben sich die Tarife auf manchen Routen um bis zu 1.100 Prozent erhöht. Beispielsweise kostete ein Ticket von Billund nach London vor Ryanairs Rückzug durchschnittlich etwa 150 Kronen; heute müssen Reisende oftmals mehr als 1.800 Kronen bezahlen – und das oftmals mit Umstieg. Lufthansa profitiert: Umstiege als neue Normalität Die direkten Verbindungen, die Ryanair bislang anbot, sind kaum ersetzt worden. Stattdessen dominieren jetzt Flüge mit mindestens einem Zwischenstop, meist über große europäische Drehkreuze wie

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Chinesische Fluggesellschaften auf dem Vormarsch: Verschiebung des Luftverkehrsmarktes zwischen Europa und China

Die geopolitischen Spannungen der letzten Jahre, insbesondere der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die sich verschärfenden Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und China, haben tiefgreifende Auswirkungen auf die internationale Luftfahrtbranche. Besonders spürbar ist dies auf den Strecken zwischen Europa und China, wo chinesische Fluggesellschaften zunehmend die Oberhand gewinnen. Aufgrund der eingeschränkten Nutzung des russischen Luftraums und steigender Betriebskosten sehen sich europäische Airlines gezwungen, Kapazitäten zu reduzieren. Im Gegenzug nutzen chinesische Anbieter die Gelegenheit, ihr Angebot nach Europa massiv auszubauen. Diese Entwicklung könnte das Kräfteverhältnis im internationalen Flugverkehr nachhaltig verschieben. Verlängerte Flugzeiten schwächen europäische Airlines Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der direkte Überflug russischen Territoriums für viele westliche Fluggesellschaften unmöglich geworden. Dies zwingt europäische Airlines zu erheblichen Umwegen auf ihren Flügen nach China und Asien, was sowohl die Flugzeiten als auch die Betriebskosten deutlich erhöht. Laut Angaben der International Air Transport Association (IATA) steigen die Treibstoffkosten durch diese Umwege im Durchschnitt um 15 bis 20 Prozent je Flug. Für europäische Airlines bedeutet dies eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Zusätzliche Kosten können nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden, da chinesische Anbieter ihre Tickets zu günstigeren Preisen offerieren können. Besonders betroffen sind Fluggesellschaften wie Lufthansa, Air France und Finnair, die traditionell starke Netzwerke zwischen Europa und Asien betrieben. Chinesische Airlines nutzen die Gelegenheit Chinesische Fluggesellschaften haben die durch den eingeschränkten Wettbewerb entstandenen Lücken rasch gefüllt. Daten des Luftfahrtanalyseunternehmens Cirium zeigen, daß die Zahl der Flüge zwischen China und Europa im zweiten Quartal 2025 um rund 17 Prozent

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Lufthansa nimmt neue Flugverbindung München-Oradea auf

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa erweitert ihr Streckennetz und nimmt ab dem 1. Juni eine neue Direktverbindung von München nach Oradea in Rumänien auf. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird die Fluglinie die Strecke dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, freitags und sonntags, mit Flugzeugen des Typs CRJ-900 bedienen. Die Aufnahme dieser neuen Route erfolgte im Rahmen einer Ausschreibung der rumänischen Kreisregierung. Die neue Verbindung soll die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Bayern und der Region um Oradea stärken. Oradea ist eine bedeutende Stadt im Westen Rumäniens, nahe der Grenze zu Ungarn, und ein wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Kultur. Die Flugzeit von München nach Oradea beträgt in der Regel etwas mehr als eine Stunde. Die Flugzeiten sind so gestaltet, daß sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen von der neuen Verbindung profitieren können. Die Entscheidung von Lufthansa, diese Strecke aufzunehmen, erfolgte, nachdem sich die Fluggesellschaft im Rahmen einer Ausschreibung der lokalen Behörden durchsetzen konnte. Dies deutet auf ein Interesse der rumänischen Seite hin, die Anbindung an westeuropäische Zentren zu verbessern. Oradea verfügt über eine wachsende Wirtschaft und eine sehenswerte Altstadt mit Einflüssen verschiedener Epochen, was die Stadt auch für Touristen zunehmend attraktiv macht. Die eingesetzten CRJ-900 Flugzeuge bieten in der Regel Platz für rund 90 Passagiere. Mit der dreimal wöchentlichen Verbindung schafft Lufthansa eine zusätzliche Reisemöglichkeit zwischen Süddeutschland und Westrumänien und trägt zur besseren Erreichbarkeit der Region bei.

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Lufthansa plant Registrierung neuer Dreamliner in der Schweiz – ein strategischer Schachzug im Handelskrieg?

Die deutsche Lufthansa, eines der führenden Luftfahrtunternehmen Europas, plant offenbar, ihre neuen Boeing 787 Dreamliner in der Schweiz zu registrieren. Diese Überlegung kommt zu einer Zeit, in der sich die weltweiten Handelsbeziehungen zunehmend verschärfen. Nach der Einführung von Strafzöllen durch die Vereinigten Staaten und den darauf folgenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union steht die internationale Luftfahrtindustrie vor erheblichen Herausforderungen. Inmitten dieser Spannungen versucht Lufthansa, ihre Kosten zu kontrollieren und drohende Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge zu vermeiden. Der folgende Bericht beleuchtet die Hintergründe und die möglichen Folgen dieser Maßnahme. Hintergrund: Handelskrieg belastet die Luftfahrtindustrie Seitdem die Vereinigten Staaten unter der Führung von Präsident Trump 20 Prozent Strafzölle auf Waren aus der Europäischen Union verhängt haben, spitzen sich die Handelskonflikte weltweit zu. Als Reaktion führte die Europäische Union eigene Strafzölle auf US-Produkte ein. Die daraus resultierenden Verteuerungen betreffen auch die Luftfahrtbranche empfindlich, da Flugzeuge und Flugzeugteile zu den wichtigsten Exportgütern zählen. Für Lufthansa, die auf eine zügige Auslieferung neuer Maschinen angewiesen ist, könnten diese Maßnahmen erhebliche Mehrkosten verursachen. Besonders betroffen sind die neuen Boeing 787-9 Dreamliner, von denen die Airline derzeit 34 Stück bestellt hat. 15 dieser Maschinen stehen laut Angaben von ch-aviation bereits zur Auslieferung bereit, doch Verzögerungen bei der Zertifizierung neuer Kabinenausstattungen durch die US-Luftfahrtbehörde FAA verhindern bislang die Übergabe. Schweiz als strategischer Ausweg In dieser angespannten Lage richtet Lufthansa ihren Blick auf die Schweiz. Das Land ist zwar nicht Mitglied der Europäischen Union, unterliegt aber dennoch hohen US-Zöllen von bis zu 31 Prozent. Dennoch erhebt die Schweiz bislang

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Lufthansa nimmt tägliche Verbindung München-Bari auf

Die Lufthansa erweitert ihren aktuellen Sommerflugplan und bietet vom 1. Juni bis zum 29. Juni eine neue tägliche Direktverbindung von München nach Bari in Süditalien an. Wie das Luftfahrtportal „Aeroroutes“ meldet, wird die deutsche Fluggesellschaft die Strecke mit Flugzeugen der Typen Airbus A320 und A321 bedienen. Gleichzeitig reduziert die Lufthansa-Tochter Air Dolomiti ihre Flugfrequenz auf der gleichen Strecke von drei auf zwei tägliche Flüge. Die neue tägliche Verbindung durch Lufthansa deutet auf eine erwartete oder gestiegene Nachfrage auf dieser Route hin. Bari ist die Hauptstadt der süditalienischen Region Apulien und ein bedeutendes wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Die Stadt ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen attraktiv, die die Küstenregion und das Hinterland Apuliens erkunden möchten. Die Flugzeit von München nach Bari beträgt in der Regel etwa eineinhalb bis zwei Stunden. Die Entscheidung, die Frequenz durch Lufthansa zu erhöhen und gleichzeitig die Kapazitäten von Air Dolomiti zu reduzieren, könnte eine strategische Anpassung innerhalb des Lufthansa-Konzerns sein, um die Nachfrage optimal zu bedienen. Airbus A320 und A321 verfügen über eine höhere Passagierkapazität als die typischerweise von Air Dolomiti eingesetzten Regionaljets. Dies könnte darauf hindeuten, daß Lufthansa mit einer stärkeren Auslastung der Strecke rechnet. Die tägliche Verbindung ab München bietet Reisenden eine flexible Anreisemöglichkeit nach Apulien während des genannten Zeitraums im Sommerflugplan. Dies könnte insbesondere für Urlauber, die die Strände und Sehenswürdigkeiten der Region besuchen möchten, von Vorteil sein. Die Anpassung des Flugplans zeigt die Dynamik im Luftverkehr und die fortlaufende Optimierung der Streckenangebote durch die Fluggesellschaften.

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Deutschland als logistische Drehscheibe der Nato: Bundeswehr setzt auf zivile Partner

Angesichts wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen und struktureller Defizite in der militärischen Infrastruktur intensiviert die Bundeswehr die Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen, um ihre Rolle als logistische Drehscheibe der Nato zu erfüllen. Die Bundeswehr hat sich an bedeutende Logistikunternehmen wie die Deutsche Bahn, Lufthansa und Rheinmetall gewandt, um im Krisenfall die Verlegung von Soldaten und militärischem Gerät an die Nato-Ostgrenze sicherzustellen. Diese Kooperationen sind Teil der umfassenderen Bemühungen Deutschlands, seiner Verpflichtung als logistische Drehscheibe innerhalb der Allianz gerecht zu werden. Nationale Sicherheitsstrategie und logistische Verpflichtungen Mit der Verabschiedung der Nationalen Sicherheitsstrategie 2023 hat sich Deutschland klar zu seiner Rolle innerhalb des nordatlantischen Bündnisses bekannt. In einem möglichen Krisenszenario soll die Bundesrepublik in der Lage sein, zehntausende alliierte Soldaten durch ihr Territorium zu führen, zu versorgen und militärisch zu unterstützen. Dies setzt eine leistungsfähige Infrastruktur voraus – und deren Mängel sind schon heute offensichtlich. Die Bundeswehr sieht sich derzeit nicht in der Lage, die gestiegenen Anforderungen allein zu bewältigen. Defizite bei Straßen, Schienenwegen und Brücken erschweren die Verlegung schwerer militärischer Ausrüstung. Vor allem in Ost-West-Richtung bestehen logistische Engpässe. Das strategische Konzept der Nato, das sogenannte „New Force Model“, sieht vor, daß innerhalb kürzester Zeit große Truppenkontingente verlegt werden können – ein Ziel, das ohne zivile Unterstützung kaum erreichbar scheint. Wachsende Abhängigkeit von privaten Dienstleistern Bereits jetzt ist die Bundeswehr bei logistischen Aufgaben außerhalb direkter Krisengebiete fast vollständig auf zivilgewerbliche Anbieter angewiesen. Das betrifft nicht nur Transporte auf Straße und Schiene, sondern auch die Bereitstellung technischer Mittel und personeller Unterstützung. Das Operative Führungskommando der Bundeswehr

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Luftverkehr in Deutschland: Zwischen Stagnation und struktureller Herausforderung

Der innerdeutsche Luftverkehr hat sich auch Jahre nach der Corona-Pandemie noch nicht vollständig erholt. Während internationale und touristische Strecken teils sogar über das Vorkrisenniveau hinausgewachsen sind, bleibt der Binnenmarkt zurück. Strukturelle Probleme, hohe staatliche Abgaben und ein schwindendes Flugangebot belasten den Standort Deutschland. Mehr als fünf Jahre nach dem Beginn der Pandemie steckt der innerdeutsche Luftverkehr weiter in der Krise. Zwar erholen sich internationale Flugverbindungen, insbesondere in touristische Zielgebiete, dynamisch, doch das Angebot auf innerdeutschen Strecken stagniert. Besonders gravierend ist der Rückgang bei dezentralen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese haben laut dem Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) lediglich rund 20 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019 erreicht. Während Linienflüge über die großen Drehkreuze Frankfurt und München wieder in größerem Umfang angeboten werden, sind Direktverbindungen zwischen kleineren deutschen Städten nahezu verschwunden. Diese Entwicklung hat spürbare Folgen für die Erreichbarkeit vieler Regionen und erschwert insbesondere den Geschäftsreiseverkehr, wie Unternehmen zunehmend beklagen. Wettbewerbsnachteil durch staatliche Abgaben Ein zentrales Hemmnis sieht die Branche in der Belastung durch staatlich verursachte Kosten. Die Luftverkehrsteuer, die Sicherheitsgebühren sowie die Gebühren für die Flugsicherung zählen in Deutschland zu den höchsten in Europa. Dies verringere nicht nur die Attraktivität des innerdeutschen Flugverkehrs, sondern auch die des Standortes Deutschland insgesamt. Nach Einschätzung des BDL sind die durch staatliche Eingriffe verursachten Zusatzkosten im Jahr 2025 erneut um 1,2 Milliarden Euro gestiegen. Airlines sehen sich dadurch gezwungen, ihre Angebote zu reduzieren oder gänzlich aufzugeben. Der wirtschaftliche Druck trifft dabei vor allem kostensensitive Low-Cost-Carrier. Rückzug internationaler Fluggesellschaften Die Konsequenzen dieser Rahmenbedingungen sind bereits deutlich sichtbar. So hat

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Lufthansa Gruppe führt vereinfachte Online-Zahlungsmethode ein

Die Lufthansa Gruppe wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit Visa die neue Online-Zahlungsoption „Click to Pay“ auf ihren Buchungsportalen integrieren. Diese Neuerung betrifft die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines und zielt darauf ab, den Buchungsvorgang für die Kunden zu vereinfachen und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen. „Click to Pay“ ermöglicht es Reisenden, ihre Online-Flugbuchungen künftig lediglich durch die Angabe ihrer E-Mail-Adresse abzuschließen. Die wiederholte Eingabe von Kredit- oder Debitkartendaten entfällt dabei vollständig. Voraussetzung für die Nutzung ist eine einmalige Registrierung der gewünschten Zahlungskarte bei Zahlungsnetzwerken wie Visa oder direkt bei der ausgebenden Bank. Nach dieser Erstanmeldung erkennt das System den Nutzer auf den Buchungsplattformen der Lufthansa Gruppe sowie in anderen teilnehmenden Online-Shops anhand der hinterlegten E-Mail-Adresse. Auch bei erstmaligen Käufen oder als Gast soll diese Funktion zur Verfügung stehen. Die eigentliche Bezahlung erfolgt durch Auswahl der hinterlegten Karte und Bestätigung des Kaufs, wobei gegebenenfalls eine Freigabe durch die Bank, beispielsweise über eine Banking-App, erforderlich sein kann. Die neue Zahlungsmethode wird unabhängig vom jeweiligen Kartenanbieter allen Kunden der Lufthansa Gruppe offenstehen. Der Airline-Konzern betont, mit dieser Einführung eines der ersten Luftfahrtunternehmen zu sein, das „Click to Pay“ anbieten wird. Dieter Vranckx, Chief Commercial Officer der Lufthansa Gruppe, unterstreicht das kontinuierliche Bestreben des Unternehmens, die Serviceleistungen für seine Kunden zu verbessern und ihnen einen innovativen Rundumservice während der gesamten Reise zu bieten. Albrecht Kiel, Zentraleuropa-Chef bei Visa, hebt die Einfachheit und Sicherheit der neuen Zahlungsmethode hervor, die dem Komfort des kontaktlosen Bezahlens ähnele. Ein wesentlicher Vorteil von „Click

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