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ITA Airways: Auf dem Weg zu Gewinnen – Zwei Jahre früher als geplant

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, Nachfolgerin der einstigen Alitalia, zeigt sich überraschend stark und optimistisch in ihrer Geschäftsentwicklung. Der Präsident der ITA, Antonio Turicchi, führt diesen Aufwärtstrend direkt auf mutige Flotteninvestitionen zurück. Dank neuer Flugzeuge wie dem Airbus A220 und A350 sieht sich ITA in der Lage, im harten Wettbewerb auf der Kurz- und Langstrecke erfolgreich zu bestehen und frühzeitig Gewinne zu erzielen. Antonio Turicchi, der geschäftsführende Präsident von ITA Airways, betonte gegenüber der italienischen Zeitung „Corriere Della Sera“, dass die Fluggesellschaft bereits im nächsten Jahr die Umsatzgrenze von 4 Milliarden Euro überschreiten könnte. Dies wäre zwei Jahre früher als im Geschäftsplan vorgesehen. Die positiven Geschäftsaussichten ermöglichen es ITA, einen Teil des für 2027 erwarteten Wachstums bereits auf 2025 vorwegzunehmen. Turicchi prognostiziert, dass ITA 2025 ein positives EBIT von 250 bis 300 Millionen Euro an Lufthansa melden könnte. Lufthansa plant nach der Freigabe der EU-Kommission, ihren Einstieg bei ITA Airways noch 2024 abzuschließen. Für die ersten 41 Prozent wird Lufthansa eine Kapitaleinlage von 325 Millionen Euro bei ITA leisten. Bereits 2025 könnte der Anteil auf 90 Prozent aufgestockt werden. Diese frühzeitige Investition hängt direkt mit der positiven Geschäftsentwicklung bei ITA zusammen. Flottenmodernisierung als Erfolgsfaktor Im ersten Halbjahr 2024 hat ITA Airways 250 Millionen Euro in neue Flugzeuge investiert. Diese strategische Entscheidung hat sich als äußerst vorteilhaft erwiesen. „Keine andere europäische Fluggesellschaft hat so viele neue Flugzeuge in den Markt gebracht wie wir“, sagte Turicchi. Mit den neuen Airbus A220 und A350 konnte ITA signifikante Marktanteile gewinnen. Auf Inlandsflügen liegt der

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IAG hofft auf rasche Freigabe der Air-Europa-Übernahme

Die Übernahme der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways durch die Lufthansa hat eine bedeutende Hürde genommen: Die Zustimmung der Brüsseler Wettbewerbsbehörde. Diese Entscheidung wird von der gesamten Luftfahrtindustrie aufmerksam beobachtet und markiert einen wichtigen Schritt in der Konsolidierung europäischer Fluggesellschaften. Luis Gallego, CEO des International Airlines Group (IAG), begrüßte die Entscheidung und sieht sie als positives Signal für die Branche. Die Zustimmung der Europäischen Kommission zur Übernahme von ITA Airways durch Lufthansa wird als strategischer Erfolg für die deutsche Airline angesehen. Diese Übernahme stärkt nicht nur die Position von Lufthansa in Südeuropa, sondern ermöglicht auch eine stärkere Vernetzung innerhalb der Star Alliance. Der Erwerb von ITA Airways ist Teil von Lufthansas langfristiger Strategie, ihre Marktpräsenz in Europa auszubauen und sich gegen die zunehmende Konkurrenz zu behaupten. IAGs Ambitionen und Herausforderungen Parallel dazu steht IAG, die Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, vor ähnlichen Herausforderungen. IAG wartet auf die Freigabe der Komplettübernahme der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Dieser Prozess wird ebenfalls von der Europäischen Kommission geprüft und gestaltet sich komplex. IAG-CEO Luis Gallego betont, dass das Unternehmen in enger Abstimmung mit der EU-Kommission jede Flugstrecke detailliert durchgeht, um eine Genehmigung zu erhalten. Gallego äußerte gegenüber der „Financial Times“, dass die Zustimmung zur ITA-Übernahme durch Lufthansa ein Zeichen dafür sei, dass die Europäische Kommission den Wert von Konsolidierungen und starken europäischen Fluggesellschaften anerkennt. Diese Entwicklung könnte auch positive Auswirkungen auf IAGs eigene Übernahmepläne haben. Plan B und weitere Expansionsstrategien Sollte die EU-Kommission die Übernahme von Air Europa nicht genehmigen, hat IAG alternative Pläne

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Wetlease: Austrian Airlines kündigt Linz-Frankfurt an

Mit Beginn des Winterflugplans ab dem 27. Oktober 2024 kehrt Austrian Airlines nach Linz zurück und übernimmt die Strecke Linz-Frankfurt. Dies markiert einen bedeutenden Meilenstein für den Flughafen Linz und das Land Oberösterreich, denn die Verbindung ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus von großer Bedeutung. Die Flüge werden zunächst dreimal täglich mit einem ATR 72-600 Flugzeug durchgeführt, das 72 Sitzplätze bietet und von Austrian Airlines‘ Partner Braathens Regional Airlines betrieben wird. Michael Trestl, Chief Commercial Officer (CCO) von Austrian Airlines, betonte die Bedeutung dieser Verbindung: „Als rot-weiß-rote Airline ist es uns ein großes Anliegen, dass Oberösterreich wieder mit Europa und der Welt verbunden wird. Über das Drehkreuz Frankfurt werden effiziente Geschäftsreisen ermöglicht. Zudem können Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher nun viele Urlaubsziele im Europa- und Fernverkehr bequem erreichen.“ Diese Aussage unterstreicht die strategische Bedeutung des Flughafens Linz für Austrian Airlines und die Region Oberösterreich. Unterstützung durch regionale Vertreter Bürgermeister Klaus Luger, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Linz GesmbH, begrüßt die Entscheidung von Austrian Airlines, die Verbindung nach Frankfurt wieder aufzunehmen: „Die Anbindung an Frankfurt ist für unsere Fluggäste, ganz besonders für unsere Wirtschaft, eine äußerst positive Nachricht. Zudem ist sie auch für das Unternehmen Flughafen Linz von großer Bedeutung.“ Er betont, dass die Verbindung Linz-Frankfurt seit Jahren eine wesentliche Rolle im Linienflugsegment des Flughafens spielt und die Entscheidung von Austrian Airlines die Wichtigkeit dieser Strecke unterstreicht. Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Flughafens, hob die Bedeutung der Anbindung an ein weltweites Drehkreuz für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich hervor: „Viele unserer heimischen Unternehmen

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Lufthansa und Condor: Ein erbitterter Rechtsstreit um Zubringerflüge

Inmitten einer der größten Krisen der Luftfahrtindustrie, ausgelöst durch die Corona-Pandemie, entfachte ein hitziger Rechtsstreit zwischen den deutschen Fluggesellschaften Lufthansa und Condor. Im Zentrum des Konflikts steht die Kündigung der Kooperation über Zubringerflüge durch die Lufthansa und die darauf folgende Klage von Condor. Nach ersten Erfolgen für Condor wendet sich das Blatt nun zugunsten der Lufthansa. Lufthansa kündigte vor einigen Jahren ihre Kooperation mit Condor, die vorsah, dass Condor-Passagiere zu günstigen Konditionen Zubringerflüge zum Drehkreuz Frankfurt nutzen konnten. Diese Entscheidung, getroffen inmitten der Pandemie im Jahr 2020, wurde von Condor angefochten. Das Bundeskartellamt entschied daraufhin, dass die Kündigung einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung durch die Lufthansa darstelle und verhängte die Verpflichtung, das Special Prorate Agreement (SPA) fortzusetzen. In einer jüngsten Wendung hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf einer Beschwerde der Lufthansa stattgegeben. Das Gericht äußerte Zweifel an der Befangenheit der Richter in der vorherigen Entscheidung und setzte den Beschluss des Bundeskartellamts vorerst außer Kraft. Dies bedeutet, dass die Lufthansa vorerst nicht verpflichtet ist, Condor Zubringerflüge zu den festgelegten Konditionen zu gewähren. Lufthansa-Sprecherin Anja Lindenstein begrüßte die Entscheidung und erklärte, dass diese den bisherigen Beschluss des Bundeskartellamts aufhebe. Auch Condor bestätigte die vorläufige Aussetzung der Entscheidung, betonte jedoch, dass bereits gebuchte Tickets weiterhin gültig seien und neue Tickets inklusive Zubringerflüge weiterhin gebucht werden könnten. Beide Fluggesellschaften haben sich auf eine befristete Fortführung des SPA zu angepassten Konditionen bis zum Ende des Sommerflugplans 2024 geeinigt. Reaktionen und Implikationen Die Entscheidung des OLG Düsseldorf wird von der Lufthansa als wichtiger rechtlicher Sieg gefeiert. Allerdings

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Lufthansa: ITA Airways soll bis 2026 der Star Alliance beitreten

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird nach der Genehmigung der Übernahme von ITA Airways durch die EU-Kommission die ersten Schritte zur Übernahme der Fluggesellschaft einleiten. Lufthansa wird nach der Genehmigung der Übernahme von ITA Airways durch die EU-Kommission mit den ersten Schritten beginnen. Den Wechsel der Airline von Sky Team in die Star Alliance erwartet der Lufthansa-Chef bis 2026.

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Austrian Airlines stockt Innsbruck-Wien wieder auf

Die Austrian Airlines (AUA) hat ihren Winterflugplan 2024/2025 erweitert und bietet ab Ende Oktober 2024 bis März 2025 eine signifikante Erhöhung der Flugfrequenzen zwischen Wien und Innsbruck an. Diese Strecke wird nun bis zu dreimal täglich bedient, was vor allem Geschäftsreisenden und Touristen mehr Flexibilität bietet. Darüber hinaus hat AUA neue Direktverbindungen für den Incoming Tourismus angekündigt: Von Dezember bis Anfang März werden Brüssel, Kopenhagen und Warschau wöchentlich direkt aus Innsbruck angeflogen. Zudem wird die Strecke nach Amsterdam in der kommenden Wintersaison einmal wöchentlich bis Ende März bedient. Michael Trestl, Chief Commercial Officer von Austrian Airlines, betonte die Bedeutung dieser Erweiterung: „Mit unserem erweiterten Flugangebot zwischen Wien und Innsbruck bieten wir unseren Gästen nun mehr Flexibilität sowie vier direkte Tourismusverbindungen nach Tirol. Wir sehen uns als Teil der Tiroler Wirtschaft, unser Anspruch spiegelt sich in unserem Flugprogramm wider!“ Dieses Engagement unterstreicht die strategische Rolle der AUA im österreichischen Luftverkehr und die Bedeutung der Anbindung Tirols an wichtige europäische Städte. Die Freude über die neuen Flugverbindungen teilt auch Marco Pernetta, Geschäftsführer des Innsbrucker Flughafens: „Wir sind sehr froh, dass Austrian mit der Erhöhung der Frequenzen auf der für den Flughafen Innsbruck wichtigen Wien-Strecke sowie der Aufnahme neuer Europa-Strecken an den Winterwochenenden ein klares Bekenntnis zum Standort Innsbruck abgibt.“ Diese zusätzlichen Verbindungen sollen nicht nur den Tourismus stärken, sondern auch die wirtschaftliche Vernetzung der Region verbessern. Besonders der heimische Skitourismus kann von den neuen Flugverbindungen profitieren. In der Hochsaison werden die Strecken nach Stockholm und Billund als Charterflüge direkt aus Innsbruck bedient.

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Neue Self-Bag-Drop-Off-Automaten bei Eurowings in Salzburg

Eurowings-Passagiere am Flughafen Salzburg profitieren ab sofort von neuen Self-Bag-Drop-Off-Automaten, die das Einchecken des Gepäcks erheblich erleichtern sollen. Diese Maßnahme, die bereits von Transavia und Lufthansa genutzt wird, reduziert Wartezeiten und beschleunigt den Check-in-Prozess. Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer betont, dass diese Entwicklung Teil des Strategieprojekts „Innovative Passagierprozesse“ ist und sowohl den Komfort als auch die Effizienz für die Passagiere erhöht. Mit der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung im Luftverkehr sind klassische Check-in-Prozesse zunehmend auf Selbstbedienung umgestellt worden. Passagiere können ihre Bordkarten vorab ausdrucken oder digital mitführen und am Flughafen eigenständig ihr Gepäck einchecken. Der Prozess umfasst das Wiegen und Etikettieren des Gepäcks sowie die abschließende Identifikation am Abgabeschalter. Für diejenigen, die Unterstützung benötigen, stehen sogenannte „Floorwalker“ bereit, um bei Fragen oder Problemen zu helfen. Die neuen Automaten ermöglichen eine frühere Gepäckaufgabe und sollen besonders während Verkehrsspitzen zur Entzerrung der Passagierströme beitragen. Passagiere mit Sondergepäck oder speziellen Reisedokumentenkontrollen müssen weiterhin die regulären Check-in-Schalter nutzen.

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SunExpress: Erneute Auszeichnung als „Best Leisure Airline in Europe“

SunExpress wurde bei den Skytrax World Airline Awards 2024 erneut zur „Best Leisure Airline in Europe“ gekürt. Das Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines verteidigte damit seinen Titel aus dem Vorjahr und setzt seine Erfolgsserie fort. Bereits 2022 war SunExpress als „World’s Best Leisure Airline“ ausgezeichnet worden. Max Kownatzki, CEO von SunExpress, betonte die Bedeutung der Auszeichnung für das Engagement der Airline, ihren Passagieren ein erstklassiges Reiseerlebnis zu bieten. Die Airline freut sich über diese Anerkennung und verspricht, weiterhin in Qualität und Service zu investieren. Zusätzlich zu dieser Auszeichnung hat SunExpress für die Sommersaison 2024 ihr Streckennetz erweitert und bietet nun insgesamt 200 Strecken zu 68 Zielen in 35 Ländern an. Besonders aus dem DACH-Raum wurden 10 neue Strecken in die Türkei eröffnet, was die Verbindung zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und beliebten türkischen Destinationen weiter stärkt. Die Türkei bleibt ein Top-Reiseziel für deutsche Urlauber, wobei SunExpress eine Schlüsselrolle als führende Airline zwischen der DACH-Region und der Türkischen Riviera sowie Anatolien einnimmt. Für das Jahr 2024 erwartet SunExpress insgesamt mehr als 15 Millionen Passagiere, wovon 8,4 Millionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen sollen.

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Klaus-Michael Kühne erhöht Lufthansa-Anteil auf knapp 20 Prozent

Der Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne hat seinen Anteil an der Lufthansa auf knapp 20 Prozent erhöht. Mit 18,8 Prozent der Stimmrechte kontrolliert Kühne nun fast jedes fünfte Stimmrecht bei der Fluggesellschaft. Mehr Lufthansa-Aktien will Kühne jedoch nicht erwerben, da beim Überschreiten bestimmter Anteilsgrenzen der Staat ein Mitspracherecht wegen der Luftrechte hätte. In einem Interview mit der „SonntagsZeitung“ äußerte Kühne sowohl Lob als auch Kritik an der Lufthansa. Er hob die positive Entwicklung hervor, bemängelte jedoch die Vielzahl an Marken und Produkten sowie die Anfälligkeit für Streiks. Nach seinem Tod plant der 87-jährige Unternehmer, sein Firmenvermögen an seine gemeinnützige Stiftung zu übertragen. Die Verwaltung dieses Vermögens wird dann eine große Aufgabe für seine Stiftung sein, deren Arbeit durch finanzielle Beiträge der Kühne Holding ermöglicht wird. Thomas Staehelin, bisheriger Vize-Präsident, soll nach Kühnes Tod Präsident des Stiftungsrats werden. Kühne betonte, dass es derzeit keine spruchreifen Pläne für weitere Entwicklungen gibt.

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Sommerferienstart in Niedersachsen und NRW: Flughafen Münster/Osnabrück erwartet Rekordzahl an Passagieren

Am kommenden Freitag beginnen die Sommerferien in Niedersachsen und läuten eine reiseintensive Zeit am Flughafen Münster/Osnabrück ein. Auch Nordrhein-Westfalen folgt ab dem 6. Juli. Der FMO erwartet bis zum Ende der Ferienzeit in beiden Bundesländern rund 335.000 Passagiere, was einen Anstieg um fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Damit steht dem Flughafen der verkehrsreichste Sommer der letzten 15 Jahre bevor. Die Top 3 Reiseziele ab FMO für den Sommer 2024 sind Palma de Mallorca, Antalya und Kreta. Palma de Mallorca wird mit bis zu sechs täglichen Flügen von Eurowings, Ryanair, Condor und SmartLynx Airlines bedient. Nach Antalya gibt es in den Ferien 33 wöchentliche Flüge von SunExpress, Corendon Airlines, Pegasus Airlines, Mavi Gök und Air Anka. Kreta wird von SmartLynx Airlines und Marabu Airlines sechsmal pro Woche angeflogen. Auch Rhodos, Kos und Korfu stehen im Sommerflugplan nach Griechenland. Neu im Angebot sind Ryanairs Verbindungen nach Alicante in Spanien und Zadar an der kroatischen Adriaküste. Beliebt sind auch Flüge zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura sowie nach Hurghada in Ägypten. GP Aviation bietet bis zu fünf Flüge pro Woche nach Pristina im Kosovo an. Mit Lufthansa sind weltweite Ziele schnell und einfach erreichbar.

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