Lufthansa

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Lufthansa storniert Flug nach Tel Aviv aufgrund verschärfter Sicherheitslage

Die Lufthansa hat in der Nacht einen geplanten Weiterflug von Larnaca, Zypern, nach Tel Aviv aus Sicherheitsgründen abgesagt. Der Flug war ursprünglich von München nach Larnaca geflogen, um anschließend mit einer neuen Crew nach Israel weiterzufliegen. Aufgrund der vorübergehenden Sperrung des iranischen Luftraums und der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten entschied die Lufthansa, den Flug nicht durchzuführen. Die Situation in der Region hat sich nach der Tötung zweier prominenter Gegner Israels verschärft, was zu Drohungen aus dem Iran führte. Der betroffene Lufthansa-Flug hatte 190 Passagiere an Bord, von denen 23 entschieden, auf Zypern zu bleiben, statt nach München zurückzufliegen. In einem weiteren Zwischenfall musste ein Flug der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines nach Sofia umgeleitet werden. Aktuell gibt es keine weiteren Einschränkungen im Flugbetrieb nach Tel Aviv.

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Lufthansa im Wandel: Preisdruck und Sparmaßnahmen prägen die Zukunft

Die Lufthansa, einst als eine der führenden Fluggesellschaften Europas gefeiert, steht derzeit vor großen Herausforderungen. Angesichts eines intensiven Wettbewerbs und eines rasanten Anstiegs des Angebots auf dem globalen Luftfahrtmarkt sieht sich die Airline gezwungen, ihren Flugplan auszudünnen und umfassende Sparmaßnahmen einzuleiten. Diese Maßnahmen sind eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz, insbesondere durch asiatische Fluggesellschaften, und auf den Druck, die Wirtschaftlichkeit der Flotte zu verbessern. Lufthansa-Chef Carsten Spohr spricht von einer „Normalisierung“ der Ticketpreise, nachdem diese zu Beginn des Jahres infolge der erhöhten Nachfrage nach der Pandemie gestiegen waren. Besonders die chinesischen Airlines üben in der Economy-Klasse einen hohen Preisdruck auf die Lufthansa aus, da sie aggressive Preispolitiken verfolgen. Dies hat dazu geführt, dass die Preise sinken und die Margen in diesem Segment schrumpfen. Vor allem der asiatische Markt, auf den Lufthansa stark fokussiert ist, zeigt eine deutlich veränderte Nachfrage. Während die Zahl der Geschäftsreisenden, traditionell ein lukratives Segment, noch nicht wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat, steigt die Zahl der Urlauber. Dies erfordert eine strategische Anpassung des Angebots. Um auf die wirtschaftlichen Herausforderungen zu reagieren, plant die Lufthansa-Gruppe eine umfassende Flottenumstrukturierung. Finanzvorstand Michael Niggemann betont die Notwendigkeit, ineffiziente Flugzeugmodelle aus der Flotte zu entfernen. Geplant ist, bis 2028 insgesamt 50 ältere und weniger effiziente Flugzeuge, darunter Airbus A330-200, A340-300, A340-600 und Boeing 747-400, auszumustern. Diese Maßnahme soll die Effizienz der Flotte steigern und die Betriebskosten senken, insbesondere angesichts steigender Treibstoffpreise und sinkender Frachterlöse. Die modernere Flotte, einschließlich der Boeing 787-9 und der weiterhin benötigten A380 und 747-8, soll die Effizienz steigern

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Lufthansa verkauft AirPlus International an SEB Kort Bank

Am 31. Juli 2024 hat die Lufthansa Group den Verkauf ihrer Tochtergesellschaft AirPlus International GmbH erfolgreich abgeschlossen. Der Käufer, die SEB Kort Bank AB mit Sitz in Stockholm, erwarb das Unternehmen für einen Kaufpreis von rund 450 Millionen Euro. Dieser Verkauf markiert einen bedeutenden Schritt in der Strategie der Lufthansa, sich stärker auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren und sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten zu trennen. AirPlus International, ehemals Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH, ist ein globaler Anbieter von B2B-Zahlungsdienstleistungen. Das Unternehmen bietet Lösungen für Geschäftsreiseabrechnungen und andere Unternehmensausgaben an. Mit über 55.000 Kunden weltweit hat sich AirPlus zu einem führenden Player im Bereich der Unternehmensfinanzierung entwickelt. Der Verkauf an SEB Kort, eine Bank, die zur schwedischen SEB-Gruppe gehört, war bereits im Juni 2023 vertraglich vereinbart worden und wurde nun vollzogen. Michael Niggemann, Vorstandsmitglied der Deutschen Lufthansa AG, würdigte den Beitrag der AirPlus-Mitarbeiter zum Erfolg des Unternehmens. Er betonte, dass AirPlus unter der neuen Führung der SEB Kort Bank AB weiterhin erfolgreich sein und den digitalen Wandel im Zahlungsverkehr vorantreiben werde. SEB Kort, bekannt für ihre Expertise im Finanzsektor, wird AirPlus dabei unterstützen, ihre Marktstellung weiter auszubauen und innovative Zahlungsdienstleistungen zu entwickeln. Strategische Neuausrichtung der Lufthansa Group Der Verkauf von AirPlus ist Teil einer umfassenden Strategie der Lufthansa Group, sich stärker auf ihr Kerngeschäft im Bereich der Luftfahrt zu konzentrieren. Diese Strategie umfasst auch die Veräußerung von anderen Unternehmensbereichen, die nicht direkt zum Hauptgeschäft der Fluggesellschaft gehören. Im vergangenen Jahr hatte Lufthansa bereits ihr Catering-Geschäft verkauft und eine Beteiligung an

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Lufthansa und Eurowings lockern Lounge-Zugang

Die Lufthansa-Gruppe, eine der weltweit führenden Fluggesellschaften, steht seit Jahren im Fokus der Kritik, wenn es um die Zufriedenheit ihrer Kunden geht. Die hohe Anzahl an Beschwerden und die schlechten Bewertungen in Qualitätsrankings spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen die Konzernmarken konfrontiert sind. Ein bemerkenswerter Wandel scheint jedoch bei der zum Konzern gehörenden Einfachmarke Eurowings stattzufinden. Während Lufthansa selbst in den letzten Jahren mit Kundenunzufriedenheit zu kämpfen hatte, nimmt Eurowings eine Vorreiterrolle ein, indem sie speziell für ihre Vielfliegergruppe neue Serviceangebote bereitstellt. Diese Veränderungen sind Teil eines umfassenderen Versuchs des Unternehmens, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die Reputation der Marke zu stärken. Die Lufthansa-Gruppe, zu der neben der Hauptmarke Lufthansa auch Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines gehören, hat in den letzten Jahren erhebliche Schwierigkeiten gehabt, ihre Kunden zu überzeugen. Die Bewertungen der Hauptmarke Lufthansa haben sich verschlechtert, und die Unzufriedenheit der Kunden ist durch den sogenannten Net-Promoter-Score (NPS) messbar geworden. Dieser Score, der angibt, wie viele Kunden bereit sind, eine Marke weiterzuempfehlen, lag für die Netzwerkgesellschaften der Lufthansa im April bei 35 Punkten. Dies zeigt, dass der Unterschied zwischen zufriedenen und unzufriedenen Kunden minimal ist. Im Vergleich dazu erzielte Eurowings, die Einfachmarke der Lufthansa, einen leicht besseren NPS-Wert von 37. Obwohl dieser Wert ebenfalls zeigt, dass eine signifikante Anzahl von Kunden unzufrieden ist, hebt er Eurowings leicht über die Netzwerkgesellschaften des Konzerns. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Maßnahmen, die Eurowings zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit einführt, erste positive Auswirkungen haben. Neue Maßnahmen bei Eurowings: Ein Schritt in

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Lufthansa eröffnet neu gestaltete Lounge in Newark

Die Lufthansa hat kürzlich ihre renovierte Lounge am Newark Liberty International Airport (EWR) in New York City wiedereröffnet. Diese umfassende Renovierung markiert nicht nur die Rückkehr zu einem luxuriösen Lounge-Erlebnis, sondern setzt auch neue Maßstäbe für den Komfort und die Annehmlichkeiten, die Lufthansa ihren Premiumkunden bietet. Die neu gestaltete Lounge orientiert sich am Stil der Allegris-Kabinen der Fluggesellschaft und bietet den Reisenden ein modernes und komfortables Ambiente. Die Wiedereröffnung der Lounge in Newark ist das Ergebnis eines umfassenden Renovierungsprojekts, das ursprünglich vor der Covid-19-Pandemie begonnen wurde. Die Verzögerungen aufgrund der Pandemie haben den Fertigstellungstermin hinausgezögert, aber nun können Passagiere die neuen Annehmlichkeiten genießen. Die Lounge befindet sich in der Nähe des Flugsteigs 60 in Halle B3 des Terminals B und ist täglich von 14:15 bis 21:30 Uhr geöffnet. Die neu gestaltete Lounge besticht durch ein modernes Design mit warmen Erdtönen und eleganten Holzakzenten. Mark Suhr, Stationsleiter der Lufthansa, betonte, dass die Lounge nun mehr Sitzplätze, ein erweitertes Speisen- und Getränkeangebot sowie eine insgesamt verbesserte Ästhetik bietet. Die Umgestaltung zielt darauf ab, den Passagieren ein Premium-Erlebnis zu bieten, das sich nahtlos in das Reiseangebot der Lufthansa einfügt. Ein Blick ins Innere: Komfort und Annehmlichkeiten Die Lounge bietet eine Vielzahl von Bereichen, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Reisenden gerecht werden. Ein zentraler u-förmiger Barbereich, der sowohl klassische als auch innovative Getränke anbietet, bildet das Herzstück der Lounge. Besonders auffällig ist ein großes Weinregal, das bis zur Decke reicht und die edle Atmosphäre des Raumes unterstreicht. Der Essbereich wurde ebenfalls erweitert und bietet

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Drohende Eskalation: Fluggesellschaften setzen Flüge nach Beirut aus

Der jüngste Raketenangriff der Hisbollah auf die Golanhöhen hat die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten weiter verschärft. Die israelische Regierung reagierte umgehend mit Ankündigungen von Vergeltungsschlägen, während die Fluggesellschaften weltweit ihre Routenplanung überdenken. Besonders betroffen ist der Flugverkehr nach Beirut, wo die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften sämtliche Flüge vorerst gestrichen haben. Diese Maßnahme verdeutlicht die Dramatik der Situation und die potenziellen Folgen für die internationale Luftfahrt sowie die regionale Stabilität. Am 29. Juli 2024 traf eine Rakete, die laut israelischen und US-amerikanischen Angaben von der Hisbollah abgefeuert wurde, die drusische Ortschaft Madschdal Schams auf den Golanhöhen. Dieser Vorfall führte zu zahlreichen Toten, darunter mindestens zwölf Kinder und Jugendliche. Die Hisbollah, eine mächtige Schiitenmiliz im Libanon, bestritt jedoch die Verantwortung und behauptete, dass eine israelische Abwehrrakete den Vorfall verursacht habe. Der Iran, ein Verbündeter der Hisbollah, unterstützte diese Darstellung und machte Israel für den Angriff verantwortlich. Die Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah haben eine lange Geschichte, die bis zur israelischen Annexion der Golanhöhen im Jahr 1981 zurückreicht. Diese Annexion wurde international nie anerkannt und bleibt ein zentraler Streitpunkt in der Region. Auswirkungen auf die Luftfahrt Die wachsende Unsicherheit hat die Fluggesellschaften zu schnellen Reaktionen veranlasst. Die Lufthansa-Gruppe, einschließlich ihrer Tochtergesellschaften Swiss und Eurowings, setzte alle Flüge nach Beirut für den 29. und 30. Juli aus. Auch andere Fluggesellschaften wie Sun Express, Aegean Airlines, Ethiopian Air und die libanesische Middle Eastern Airlines (MEA) haben ihre Flüge nach Beirut vorübergehend eingestellt. Bei MEA liegt der Grund für die Aussetzung nicht nur

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Lufthansa verlängert Partnerschaft mit DOSB und DBS bis 2026

Die Deutsche Sport Marketing, die für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und den Deutschen Behindertensportverband (DBS) tätig ist, hat die Partnerschaft mit Lufthansa Airlines bis 2026 verlängert. Damit bleibt Lufthansa die offizielle Airline des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics. Die Zusammenarbeit zwischen Lufthansa und dem DOSB besteht seit 2005, mit dem DBS seit 2009. In der Video-Reihe „Yes“ teilen Athletinnen und Athleten des Team Deutschland und des Team Deutschland Paralympics ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen. Darüber hinaus bietet Lufthansa ihren Fluggästen auf der Plattform „Lufthansa Insights“ Reisetipps und Insiderinformationen, die von Lufthansa-Mitarbeitenden stammen. Ein besonderes Highlight ist die „Fanhansa“, die ab Frankfurt nach Paris fliegt und bis Mitte September sechs Flugzeuge mit diesem Schriftzug betreibt.

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Lufthansa streicht Verbindung zwischen Frankfurt und Münster/Osnabrück

Lufthansa hat angekündigt, ihre Verbindung zwischen Frankfurt und dem Flughafen Münster/Osnabrück zum kommenden Winterflugplan einzustellen. Diese Entscheidung stellt einen bedeutenden Schritt in der Anpassung der Fluggesellschaft an die aktuellen Herausforderungen der Flottenverfügbarkeit und den gestiegenen Kapazitätsanforderungen dar. Während der Flughafen Münster/Osnabrück seine Gründe für die Einstellung der Verbindung detailliert darstellt, hat die Lufthansa strategische Erwägungen angestellt, um ihre operativen Kapazitäten und Netzwerkverbindungen zu optimieren. Der Flughafen Münster/Osnabrück gab bekannt, dass die Entscheidung zur Einstellung der Verbindung maßgeblich durch die begrenzte Verfügbarkeit der Flotte am Standort Frankfurt beeinflusst wurde. Ein wesentlicher Faktor sind die Triebwerksprobleme bei Pratt & Whitney, die Auswirkungen auf die Airbus A320-Flotte der Lufthansa haben. Diese technischen Schwierigkeiten führten dazu, dass eine beträchtliche Anzahl von Flugzeugen am Boden bleiben musste. Um die durch diese Ausfälle verursachten Lücken zu schließen, wurden andere Fluggeräte wie die CRJ-900 für alternative Strecken umdisponiert. Dies führte bereits zur ersatzlosen Streichung der Verbindung von Frankfurt nach Friedrichshafen. Konsequenzen und Alternativen Als direkte Folge dieser Kapazitätsengpässe hat die Lufthansa entschieden, die Strecke von Frankfurt nach Münster/Osnabrück aufzugeben. Stattdessen wird ab dem 27. Oktober 2024 ein neuer Fokus auf die Verbindung von München nach Münster/Osnabrück gelegt. Hierfür werden Airbus A319 oder A320 eingesetzt, die größere Kapazitäten bieten und die Anzahl der täglichen Flüge auf vier erhöhen werden. Für die Lufthansa liegt der strategische Vorteil dieser Entscheidung auf der Hand. Über 90 Prozent der Passagiere auf der Frankfurt-Münster/Osnabrück-Strecke nutzten den Flughafen in Frankfurt als Umsteigeflughafen, während lediglich etwa zehn Prozent Frankfurt als endgültiges Reiseziel wählten. Die Verlagerung

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SunExpress erweitert Angebot ab Nürnberg für den Sommer 2025

Mit einem bemerkenswerten Ausbau ihres Flugprogramms setzt SunExpress, das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, ein starkes Zeichen für die Sommersaison 2025. Ab Nürnberg wird die Airline ihr Angebot drastisch erweitern und bietet dann eine beispiellose Anzahl an Flügen zu beliebten Zielen in der Türkei. Besonders hervorzuheben ist die häufigere Verbindung nach Antalya, die SunExpress zur führenden Airline am Airport Nürnberg machen wird. Dies stellt einen bedeutenden Schritt in der Erweiterung der Kapazitäten und Serviceangebote von SunExpress dar, der sowohl Familien als auch Vielreisende und Urlauber ansprechen soll. Erweitertes Flugangebot nach Antalya SunExpress wird ab Sommer 2025 mit bis zu vier täglichen Flügen Nürnberg mit Antalya verbinden, was die Airline zur am häufigsten fliegenden Gesellschaft auf dieser Strecke macht. Das neue Flugprogramm umfasst zusätzliche Verbindungen zu familienfreundlichen Zeiten, insbesondere am Vormittag. Dies soll den Bedürfnissen von Familien entgegenkommen, die in der Hochsaison bequem reisen möchten. Die zusätzlichen Flüge, die montags, donnerstags und samstags um 10:55 Uhr starten, bieten eine flexible Möglichkeit für Reisende, die türkische Riviera zu erkunden. SunExpress ist bekannt für seinen exzellenten Service, der kürzlich erneut von Skytrax als „Beste Leisure Airline in Europa“ ausgezeichnet wurde. Diese Anerkennung unterstreicht das Engagement der Airline für Qualität und Kundenservice und zeigt sich in der Erweiterung des Sommerflugplans. Ausbau der Verbindungen nach Izmir und Dalaman Neben der verstärkten Verbindung nach Antalya wird SunExpress auch ihre Flüge nach Izmir ausbauen. Die türkische Hafenstadt an der Ägäisküste wird bis zu sieben Mal pro Woche angesteuert. Izmir ist bekannt für seine entspannenden Strände sowie

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Tap Air Portugal: Ein Blick auf die bevorstehende Privatisierung und ihre Auswirkungen

Tap Air Portugal, die nationale Fluggesellschaft Portugals, steht am Beginn einer entscheidenden Phase ihrer Geschichte. Während die Airline die geschäftige Sommersaison bewältigt, bereitet sie sich auf den nächsten Schritt in ihrem lang erwarteten Privatisierungsprozess vor. CEO Luís Rodrigues hat kürzlich angedeutet, dass im September Neuigkeiten zur Zukunft des Unternehmens zu erwarten seien. Die portugiesische Regierung erwägt zwei Hauptszenarien für die Privatisierung: eine internationale Ausschreibung oder einen direkten Verkauf. Diese Entwicklungen sind von zentraler Bedeutung für die Airline und könnten weitreichende Auswirkungen auf den Luftfahrtmarkt in Europa haben. Im Rahmen der bevorstehenden Privatisierung plant die portugiesische Regierung, Tap Air Portugal entweder durch ein öffentliches Ausschreibungsverfahren oder durch ein direktes Verkaufsverfahren zu veräußern. Der Infrastrukturminister Portugals hatte bereits angedeutet, dass im September offizielle Ankündigungen gemacht werden könnten, jedoch ohne dass bislang konkrete Gespräche mit der Airline geführt wurden. Die Unklarheit über die genauen Details des Privatisierungsplans hat sowohl bei der Regierung als auch bei potenziellen Investoren und der Öffentlichkeit Fragen aufgeworfen. Laut Luís Rodrigues, dem CEO von Tap Air Portugal, ist das Unternehmen auf alle möglichen Szenarien vorbereitet. Dies deutet darauf hin, dass Tap Air Portugal flexibel auf die Anforderungen und Veränderungen reagieren kann, die mit dem Privatisierungsprozess einhergehen. Rodrigues betont, dass das Unternehmen keine offiziellen Vorschläge oder Angebote erhalten habe, was darauf hindeutet, dass die Verhandlungen und Entscheidungen noch in den Anfangsstadien sind. Zwei Szenarien für die Privatisierung Die portugiesische Regierung erwägt zwei Hauptszenarien für die Privatisierung von Tap Air Portugal. Das erste Szenario sieht eine internationale Ausschreibung vor, bei der

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