Lufthansa

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Ita-Einstieg: Lufthansa bietet EU-Kommission Zugeständnisse an

Nach anfänglicher Weigerung soll sich Lufthansa nun doch bereit zeigen für die beabsichtigte Übernahme der Ita Airways Zugeständnisse gegenüber der EU-Kommission zu machen. Sollte sich diese darauf einlassen, könnte ein tiefgehendes Prüfungsverfahren abgewendet werden. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass der Kranich-Konzern bei der EU-Kommission Vorschläge für Zugeständnisse abgegeben habe. Es handelt sich um freiwillige Maßnahmen, die zum Ziel haben, dass die tiefgehende Phase-II-Prüfung vermieden wird und der Deal schneller durchgewunken werden kann. Inhaltlich ist so gut wie nichts bekannt. Es obliegt der EU-Kommission, ob diese den Vorschlag annimmt, weitere Zugeständnisse einfordert oder ganz unabhängig davon die Phase-II-Prüfung, die dann ungefähr bis April 2024 dauern würde, einleitet. Lufthansa und Ita Airways wollten den Bloomberg-Bericht nicht kommentieren.

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Frankfurt: Lufthansa stellt Liverpool und Bristol ein

Lufthansa wird Anfang Februar 2024 ab Frankfurt am Main zwei UK-Routen einstellen. Nach Liverpool, das derzeit einmal wöchentlich angesteuert wird, geht es am 2. Februar 2024 letztmalig. Einen Tag darauf folgt die Einstellung der Bristol-Flüge, die man derzeit fünfmal pro Woche im Portfolio hat. Beide Routen werden nicht von Lufthansa selbst, sondern von Konzerntöchtern unter LH-Flugnummern bedient.

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Erster City-Airlines-A319 trägt das Farbenkleid

Der erste für den neuen Lufthansa-Flugbetrieb City Airlines bestimmte Airbus A319 hat in einem Paintshop auf dem Flughafen Münster/Osnabrück sein neues Farbenkleid bekommen. Dieses ist weitgehend ident mit der üblichen Kranich-Livery, jedoch mit dem Zusatz „City“. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung D-ABGH und ist 16,4 Jahre alt. Ursprünglich wurde das Flugzeug im Jahr 2007 an Air Berlin ausgeliefert. Vor der Einflottung bei City Airlines war dieser Airbus A319 auch für Belair und Eurowings in der Luft. Es handelt sich um das erste und derzeit einzige Flugzeug, das die Livery „Lufthansa City“ trägt. City Airlines ist eine Neugründung des Lufthansa-Konzerns, die sich vom Konzept her an der bestehenden Konzernschwester Lufthansa Cityline orientiert. Anfangs wurde der Carrier umgangssprachlich als Cityline 2.0 tituliert, was auch darauf zurückzuführen ist, dass Konzernchef Carsten Spohr selbst von einem Klon sprach. Das Kerngeschäft werden Zubringerflüge für die Muttergesellschaft sein. Zunächst geht City Airlines mit einer Flotte, die aus gebrauchten Airbus A319 besteht, an den Start. Später wird man Neuanschaffungen des Typs Airbus A220 erhalten und damit nach Swiss der zweite Operator dieses Typs in der Kranich-Firmengruppe werden. Das Projekt ist Gewerkschaften durchaus ein Dorn im Auge, weil unterstellt wird, dass bestehende Tarifverträge umgangen werden sollen. City Airlines verfügt bereits seit einigen Monaten über AOC und Betriebsgenehmigung, ausgestellt vom deutschen Luftfahrtbundesamt. Kommerziell war man bislang noch nicht in der Luft. Derzeit wird die Flotte vorbereitet. Auch befindet man sich auf der Suche nach Personal. City Airlines soll dann im Sommerflugplan 2024 aktiv werden und sukzessive expandieren.

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Februar 2024: Lufthansa fliegt nicht mehr nach Bristol und Liverpool

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat angekündigt, im Februar einige Strecken in Großbritannien aus ihrem Flugplan zu streichen. Konkret sollen Bristol und Liverpool nicht mehr angeflogen werden. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat ihre Pläne für Großbritannien überarbeitet. Die deutsche Fluggesellschaft hat ihren Flugplan geändert und beschlossen, die Flüge von Frankfurt nach Bristol und Liverpool vorerst nicht mehr anzubieten. Die Strecken sollen zum letzten Mal am 2. und 3. Februar geflogen werden, wie das Portal Aero Routes berichtet.

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Lufthansa sichert sich Slots in London-Stansted

Immer wieder liebäugelt Lufthansa mit Nostopflügen zwischen München und London-Stansted. Den drittgrößten Airport des Vereinigten Königreichs bedient man bislang lediglich im Rahmen von Sonderflügen. Vom britischen Koordinator hat man für den Sommerflugplan 2024 die entsprechenden Slots zugeteilt bekommen. Der Carrier hat nun die Möglichkeit rund zehn wöchentliche Rotationen durchzuführen. Ob Lufthansa die Route tatsächlich aufnimmt, ist noch offen. Der Stansted-Airport wird hauptsächlich von Billigfliegern angesteuert. Allerdings gibt es auch Langstreckenflüge, denn beispielsweise nutzt auch Emirates diesen Flughafen.

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Slowenien: Turkish Airlines überholt Lufthansa

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines ist nun die verkehrsreichste Airline in Slowenien. Der türkische Nationalcarrier konnte die deutsche Lufthansa überholen. Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines gilt als verkehrsreichste Fluggesellschaft in Slowenien. Auf der Strecke Ljubljana-Istanbul beförderte sie zwischen Jänner und Oktober 145.539 Passagiere. Die türkische Fluggesellschaft konnte ihre Passagierzahlen im Vergleich zum Vorjahr steigern. Konkret konnte die Airline ein Plus von 52,8 Prozent erzielen.

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Air Dolomiti bekommt fünf bis sechs weitere Maschinen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti soll ab dem Jahr 2025 auf Wachstumskurs geschickt werden. Der Carrier wird fünf bis sechs weitere Maschinen erhalten, erklärte Firmenchef Steffen Harbarth gegenüber der Tageszeitung „Corriere della Sera“. Voraussichtlich Ende 2024 bzw. Anfang 2025 soll Air Dolomiti über etwa ein Jahr verteilt fünf bis sechs weitere Flugzeuge erhalten. Zuvor werde man den Personalstand entsprechend aufstocken. Der Airline-Chef rechnet damit, dass man in etwa 240 zusätzliche Mitarbeiter benötigen wird. Er rechnet vor, dass es etwa 40 Beschäftigte pro Flugzeug sein werden. Keine Angaben machte Harbarth zum Stationierungsort. Die meisten Maschinen werden derzeit ab Frankfurt am Main und München eingesetzt. Diese kommen sowohl unter EN-Flugnummern (mit Lufthansa-Codeshare) als auch als Wetlease (LH-Flugnummern) zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt derzeit drei Embraer E190 und 17 E195. Unabhängig von der eingangs erwähnten Expansion ist bereits fix, dass Lufthansa Cityline sechs Embraer-Jets an die italienische Konzernschwester abgeben wird. Der genaue Zeitpunkt für die Übergaben steht noch nicht fest, jedoch soll dies sukzessive vollzogen werden. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man sich im Bereich der City Airlines für Airbus A220 entschieden hat.

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Lufthansa: EU-Kommission sieht bei Ita-Übernahme genauer hin

Das haben sich wohl die italienische Regierung und Lufthansa anders vorgestellt: Zu einer schnellen Übernahme von Ita Airways durch den Kranich-Konzern wird es nicht kommen, denn die EU-Kommission hat ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Noch vor wenigen Wochen hat man sich seitens Lufthansa zuversichtlich gegeben, dass noch vor Jahresende 2023 grünes Licht gegeben wird. Zunächst will der deutsche Luftfahrtkonzern mit 41 Prozent einsteigen und über einige Jahre hinweg dann auf 100 Prozent aufstocken. Bereits im Vorverfahren haben die europäischen Wettbewerbshüter durchblicken lassen, dass man die Transaktion nicht ohne Auflagen durchwinken wird. Als erschwerend dürfte sich dabei auch erweisen, dass man in Brüssel durchaus so einiges an Erfahrung bezüglich Übernahmen von Fluggesellschaften durch Lufthansa hat. Auflagen, die in der Vergangenheit, beispielsweise im Fall Austrian Airlines gemacht wurden, hatten nicht den gewünschten Effekt, denn auf den betroffenen Routen dominieren weiterhin ein Monopol des Kranich-Konzerns und hohe Preise. Auch ist die Bewilligung der Staatshilfe, die Deutschland gewährt hatte, vor dem Gericht der Europäischen Union um die Ohren geflogen. Der EuGH als Höchstgericht hat noch nicht abschließend entschieden. Dennoch dürften verschiedene Ereignisse dazu geführt haben, dass man seitens der EU-Kommission Übernahmen im Luftfahrtbereich genauer unter die Lupe nimmt. In der Vergangenheit neigte man zum Durchwinken bzw. machte nur minimale Auflagen, die allenfalls nur sehr kurzfristige Wirkung hatten. Durchgesickert ist, dass Brüssel dem Lufthansa-Konzern für den Einstieg bei Ita Airways empfindliche Zugeständnisse abverlangen könnte. Die Rede ist unter anderem von der Aufgabe als wertvoll geltender Slots in Mailand-Linate sowie der Abgabe von Start- und Landerechten in

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Ab 8. Jänner 2024: Lufthansa Group mit 20 wöchentlichen Tel-Aviv-Flügen

Seit dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel pausieren die Linienflüge der Lufthansa Group von/nach Tel Aviv. Die Wiederaufnahme wurde aus Sicherheitsgründen wiederholt verschoben. Nun will der Konzern ab 8. Jänner 2024 wieder den größten Airport Israels ansteuern. Zunächst wird lediglich ein stark reduzierter Flugplan angeboten. Lufthansa wird ab Frankfurt vier Umläufe pro Woche anbieten und ab München drei. Austrian Airlines plant ab Wien-Schwechat achtmal wöchentlich Kurs auf Tel Aviv zu nehmen. Swiss wird ab Zürich fünf wöchentliche Verbindungen anbieten. In Summe soll es rund 20 Flüge pro Woche von/nach Tel Aviv geben. Laut Lufthansa entspricht dies etwa 30 Prozent des regulären Flugplans. Zunächst wollen die Airlines des Kranich-Konzerns mit dem Maschinentyp Airbus A320 fliegen. Die Airlines der Lufthansa Group hatten am 9. Oktober 2023 ihre planmäßigen Flüge von und nach Tel Aviv ausgesetzt. Die ebenfalls ausgesetzten Flüge nach Beirut (Libanon) wurden 15. Dezember 2023, von Lufthansa, Swiss und Eurowings wieder aufgenommen. „Sicherheit hat für die Airlines der Lufthansa Group stets oberste Priorität. Die Lufthansa Group beobachtet die Sicherheitslage in Israel weiterhin intensiv und steht in engem Kontakt mit den lokalen und internationalen Behörden. Mit eventuellen Flugplananpassungen muss bei sich verändernden Bedingungen gerechnet werden“, erklärt der Kranich-Konzern in einer Medienmitteilung.

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Sale-and-Leaseback: Lufthansa macht 12 Airbus-Jets zu Geld

Der Lufthansa Konzern hat zwölf Mittelstreckenjets der A320-Reihe im Rahmen von Sale-and-Leaseback-Deals zu Geld gemacht. Mit den Finanzmitteln sollen unter anderem Investitionen in neue Maschinen getätigt werden. Die Vereinbarung über den Sale-and-Lease-Back von zwölf Flugzeugen der Airbus A320-Familie wurde mit zwei Vertragspartnern, Clover Aviation Capital und dem langjährigen Geschäftspartner BBAM (Babcock & Brown Aircraft Management) zu günstigen kommerziellen Bedingungen abgeschlossen. Die Flugzeuge sind bis zu zwei Jahre alt und werden derzeit von Lufthansa Airlines, Lufthansa CityLine und Eurowings betrieben. Der Verkauf bringt im vierten Quartal 2023 einen Erlös von ca. 600 Millionen EUR. Die Flugzeuge werden für eine Laufzeit von 72 Monaten zurückgeleast. Die daraus resultierende Leasingverpflichtung wird nach IFRS 16 als Fremdkapital bilanziert und beläuft sich auf ca. 200 Millionen EUR. Ein aus dem Verkauf resultierender Buchgewinn in Höhe von ca. 100 Millionen EUR wird im EBIT erfasst. Der Buchgewinn fließt nicht in das Adjusted EBIT ein.  Die Transaktion wurde bereits im Finanzausblick der Lufthansa Group berücksichtigt, der von Nettoinvestitionen in Höhe von 2,5 bis 3 Milliarden EUR im Jahr 2023 ausgeht.

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