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Lufthansa zieht gegen Untersagung der Staatshilfe vor den EuGH

In der Vorwoche hat Lufthansa gegen die Untersagung der im Jahr 2020 gewährten Staatshilfe, die zwischenzeitlich bereits zurückbezahlt wurde, ein Rechtsmittel eingelegt. Die Angelegenheit ist somit nun vor dem Europäischen Gerichtshof anhängig.  Zu Beginn der Corona-Pandemie hat unter anderem die Bundesrepublik Deutschland der Lufthansa Group mit rund sechs Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Dieser Schritt wurde der EU-Kommission genehmigt. Dagegen sind die Mitbewerber Ryanair und Condor vor Gericht gezogen und das EU-Gericht hat die Bewilligung gekippt. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang auch, dass Condor in den letzten Jahren gleich mehrfach Staatshilfe in Anspruch genommen hat.  Seitens Lufthansa wurden die staatlich garantieren Darlehen mittlerweile vollständig zurückbezahlt. Der Konzern hat diese auf reguläre Kapitalmarktanleihen umgeschuldet. Gegen das Urteil des EU-Gerichts zieht man vor den EuGH, da man die Staatshilfe der Bundesrepublik Deutschland für rechtens hält. 

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Lufthansa mit kleinen Catering-Anpassungen

Ab Mitte August 2023 können Business-Class-Passagiere auf der Lufthansa-Langstrecke bereits ab einem Monat vor dem Abflug ihre Wunschmahlzeiten vorbestellen. Der Carrier verspricht, dass es eine größere Auswahl geben soll. Die Order muss aber bis spätestens 24 Stunden vor dem planmäßigen Abflug getätigt werden.   Eine weitere Neuerung betrifft das Buy-On-Board-Catering in der Economy-Class auf Europa-Flügen. Der Carrier bietet seit 1. August 2023 ein erweitertes Sortiment im Bereich von Heißgetränken an. Auch will man künftig aus Mehrwegbecher aus Kunststoff setzen.   Neu an Bord auf Lufthansa Langstreckenflügen ist darüber hinaus ein vergrößertes Entertainment-Angebot für Kinder und Jugendliche. Die e-Journals-Mediathek der Fluggesellschaft bietet jungen Passagieren künftig ein erweitertes kindgerechtes Leseangebot in der Kinder Media Box. Sie umfasst vielfältige Zeitschriften und Magazine in verschiedenen Sprachen zum kostenfreien Download. Für die Jüngsten werden außerdem Malvorlagen angeboten, damit die Wartezeit am Gate und der Aufenthalt an Bord wie im Flug vergehen. Dazu tragen auch die neuen Kinderpodcasts bei, die ab sofort im FlyNet Portal auf Kurz- und Mittelstreckenflügen kostenfrei zur Verfügung stehen. Außerdem wurde für die Sommermonate das Angebot für Kinder im Inflight Entertainment-Programm erweitert. Mehr als 50 Filme und TV-Programme sowie viele Audioprogramme stehen für die jungen Gäste auf Langstreckenflügen zur Verfügung. Speziell in der Ferienzeit können an den Lufthansa Gates und Spielplätzen in Terminal 2 in München und Terminal 1 in Frankfurt über QR-Codes kostenfrei Kinder-TV-Programme und Hörbücher aufgerufen werden. 

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Ab Frankfurt und München: Lufthansa stockt Balkan-Strecken auf

Im Winterflugplan 2023/24 erhöht Lufthansa ab Frankfurt am Main in Richtung Belgrad, Zagreb, Ljubjljana, Skopje und Sarajevo das Angebot. Auch bietet man ab München nach Ljubljana, Zagreb und Belgrad eine höhere Kapazität an. Dies berichtet das Portal CH-Aviation.com, das eine umfangreiche Auswertung der Flugplandaten auf den genannten Routen vorgenommen haben. Demnach wird das höhere Angebot je nach Strecke durch den Einsatz von größerem Fluggerät, aber auch durch zusätzliche Frequenzen bewerkstelligt. Die Aufstockungen werden mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 wirksam.

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Winter 2023/24: Lufthansa nimmt München-Oulu auf

Im Winterflugplan 2023/24 bietet Lufthansa eine Nonstop-Verbindung zwischen München und dem finnischen Oulu an. Die Route soll ab 16. Dezember 2023 an den Verkehrstagen Mittwoch und Samstag bedient werden. Vorerst ist die Neuaufnahme bis Ende der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet. Laut Erklärung des Tourismusverbandes richtet sich die Verbindung an Touristen, die in der Nähe von Oulu ihre Urlaube verbringen wollen.

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Ab Salzburg und Friedrichshafen: Lufthansa nimmt Heathrow-Nonstop-Flüge auf

Vor einigen Jahren hat sich Lufthansa von so genannten dezentralen Strecken verabschiedet und sich auf Verkehre von/nach Frankfurt am Main und München konzentriert. Nun ist im Winterflugplan zumindest ein kleines „Comeback“ angekündigt, denn ab London-Heathrow wird man nonstop nach Salzburg und Friedrichshafen fliegen. Die Verbindung in die Mozartstadt wird laut Lufthansa am 16. Dezember 2023 aufgenommen und soll bis zum Ende der Winterperiode 2023/24 zweimal wöchentlich mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe bedient werden. Kernzielgruppe sind Wintersportler aus dem Vereinigten Königreich, die ihre Urlaube in den Schiressorts rund um die Landeshauptstadt Salzburg verbringen wollen. Die Durchführung der Lufthansa-Flüge soll jeweils an den Verkehrstagen Samstag und Sonntag erfolgen. Dabei verlassen die Kranich-Jets den Heathrow-Airport jeweils um 11 Uhr 10 und erreichen Salzburg gegen 14 Uhr 20. Zurück geht es jeweils um 15 Uhr 55 mit Ankunft 17 Uhr 05. Auch wird die Kranich-Airline ab 16. Dezember 2023 jeweils am Verkehrstag Samstag mit Flugzeugen der A320-Reihe zwischen London-Heathrow und Friedrichshafen fliegen. Laut Bodensee-Airport soll sich die neue Verbindung auch mit Umsteigeflügen über Frankfurt am Main kombinieren lassen. „Wir freuen uns über dieses zusätzliche Winterangebot, insbesondere für Urlauber von den britischen Inseln, die den Bodensee-Airport gerne als Gateway in die Vorarlberger und Schweizer Alpen nutzen“, so Bernd Behrend, Leiter Marketing am Flughafen Friedrichshafen. Die Flüge zwischen London und dem Bodensee sollen an Samstagen wie folgt durchgeführt werden: Der Hinflug hebt um 13 Uhr 50 am größten Airport des Vereinigten Königreichs ab und erreicht Friedrichshafen gegen 16 Uhr 40. Zurück gehet es um 18 Uhr 40

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Winter 2023/24: Lufthansa bedient München-Marrakesch

Im Winterflugplan 2023 wird Lufthansa eine Nonstop-Verbindung zwischen München und Marrakesch bedienen. Diese wird zunächst zweimal wöchentlich angeboten. Allerdings handelt es sich um keine durchgehende Verbindung, denn der Carrier wird die Route immer wieder für einige Wochen aussetzen. Aus dem Reservierungssystem von Lufthansa geht hervor, dass man zunächst von 2. bis 25. November 2023, anschließend von 21. Dezember 2023 bis 13. Jänner 2024 sowie von 15. Feber bis 30. März 2024 fliegen wird.

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Oktoberfest: Lufthansa legt Sonderflüge ab Stansted auf

Im September 2023 wird Lufthansa Sonderflüge zwischen London-Stansted und München durchführen. Das temporäre Angebot soll in einem Zeitraum von etwa zwei Wochen an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bedient werden. Anlässlich des traditionellen Oktoberfests legt Deutschlands größte Fluggesellschaft Zusatzflüge zwischen London-Stansted und München auf. Diese werden im Zeitraum von 15. September bis 1. Oktober 2023 viermal pro Woche bedient. Die Flugnummern des Kurspaares, das in abendlicher Zeitlage angeboten wird, lauten LH2494/2495. Regulär hat Lufthansa den drittgrößten Airport der britischen Hauptstadt nicht im Streckennetz. Anlässlich des Oktoberfests hat man vor der Corona-Pandemie immer wieder Sonderflüge ab Stansted aufgelegt.

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Ersatzbeförderung: Lufthansa erleidet Schlappe vor dem Bundesgerichtshof

Der deutsche Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Fluggesellschaften im Falle von der Airline gestrichenen Flügen bei Umbuchungen keinen Aufpreis verlangen dürfen. Die Passagiere dürfen frei entscheiden wann sie ihre Ersatzbeförderung antreten wollen. Maßgeblich ist lediglich, dass es auf dem gewünschten Flug freie Plätze gibt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist aufgrund des Umstands, dass Lufthansa zu Beginn der Corona-Pandemie zahlreiche Flüge storniert hat, jedoch von zwei Reisenden, deren Fälle vor Gericht gelandet sind, für die Umbuchung auf spätere Flüge einen Aufpreis verlangt hat. Die Angelegenheit zog sich durch die Instanzen und landete unter dem Aktenzeichen X ZR 50/22 vor dem Bundesgerichtshof. Zu Beginn der Corona-Pandemie wurden von einigen Regierungen die Grenzen regelrecht panikartig geschlossen und viele Airlines haben ihre Flugbetriebe temporär ausgesetzt bzw. nur ein Minimalangebot durchgeführt. Von den Streichungen waren auch die beiden Passagiere, für die die Verbraucherzentrale vor Gericht gezogen ist, betroffen. Diese wollten einige Monate später ihre Ersatzbeförderung in Anspruch nehmen, also anstatt einer Erstattung die kostenfreie Umbuchung nutzen. Dies wurde von Lufthansa aber teilweise verwehrt, denn der Carrier erklärte den Betroffenen, dass dies nur gegen die Bezahlung einer Tarifdifferenz möglich wäre. Interventionsversuche der Verbraucherzentrale brachten Lufthansa nicht zum Einlenken. Der Fall zog sich dann durch die Instanzen und der BGH entschied zu Gunsten der Reisenden. Lufthansa wurde die bisher praktizierte Praxis somit höchstrichterlich untersagt. Seitens der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird das Urteil wie folgt kommentiert: „Der Wunsch des Fluggastes ist entscheidend für den Zeitpunkt der Ersatzbeförderung, wenn es verfügbare Plätze gibt“. Dies würde dazu führen, dass nun Klarheit herrsche.

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Lufthansa startet Pride-Werbekampagne

Lufthansa hat anlässich des „Pride“-Monats eine Werbekampagne unter dem Titel „The World says yes to you“ gestartet. Damit will man sich als verlässliche Partnerin für die queere Community positionieren.  „Lufthansa bringt Gäste verschiedenster Nationen und Kulturen zusammen und heißt alle an Bord willkommen – unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Herkunft, Religion, Nationalität, sexueller Orientierung oder Identität. Für queere Menschen ist das Reisen in die Welt jedoch immer wieder auch mit einem Gefühl des Unbehagens verbunden – nicht überall werden alle mit offenen Armen empfangen. Mit der Pride-Kampagne stellt Lufthansa Menschen und Orte vor, die queeres Leben begrüßen. Und unterstützt damit queere Menschen, solche Orte und viele weitere auf der Welt zu entdecken“, erläutert Carsten Hoffmann, Head of Brand Experience Lufthansa Airlines.    Ihre Unterstützung für Vielfalt zeigt Lufthansa auf vielerlei Art. Unter anderem fliegt seit Juni 2022 ein Airbus A320neo mit der Kennung D-AINY täglich mit dem Schriftzug „Lovehansa“ in Regenbogenfarben durch Europa – als Botschafter für Offenheit und als Bekenntnis zu Menschen in ihrer Vielfalt. Erstmals ist Lufthansa in diesem Jahr auch eine der Hauptsponsorinnen des Frankfurter CSD. 

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Graz: Lufthansa stockt München-Strecke wieder auf

Mit Wirksamkeit zum 3. September 2023 beabsichtigt Lufthansa wieder bis zu dreimal täglich zwischen Graz und München zu fliegen. Die Anbindung an das Drehkreuz wurde mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 stark ausgedünnt. Offensichtlich ist man beim Kranich-Konzern zur Ansicht gelangt, dass es nicht ausreichend ist den steiermärkischen Airport nur einmal pro Tag an den Hub München anzubinden. Ursprünglich hatte man für den Sommerflugplan 2023 eine starke Aufstockung angekündigt, jedoch kam dann ein regelrechter Kahlschlag. Statt 33 Umläufen pro Woche werden nur sieben angeboten. Bereits vor der Aufstockung auf bis zu drei tägliche Flüge wird man unter anderem ab Ende August 2023 punktuell auf zwei Rotationen pro Tag erhöhen. Die Durchführung der München-Flüge erfolgt im Regelfall mit Fluggerät der Tochtergesellschaft Lufthansa Cityline. Die Konzernschwester Eurowings unterhält seit einigen Wochen auf dem Flughafen Graz eine Basis. Man bietet neu Flüge nach Hamburg und Berlin sowie zu anderen Destinationen an. Allerdings hat man die Stuttgart-Strecke, die von Austrian Airlines übernommen wurde und während der Corona-Pandemie mehrfach ausgesetzt wurde, endgültig eingestellt. Die Flugzeiten und Frequenzen dürften wohl für die Geschäftsreisenden, die auf dieser Route häufig unterwegs waren, eher unbrauchbar gewesen sein.

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