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Kuwait Airways nimmt Direktverbindungen nach Moskau auf

Die staatliche Fluggesellschaft Kuwait Airways erweitert ihre Präsenz im osteuropäischen Raum und führt ab dem 16. März 2026 eine neue Direktverbindung zwischen Kuwait-Stadt und Moskau ein. Die Route wird dreimal wöchentlich bedient, wobei die Flugtage auf Montag, Mittwoch und Samstag festgelegt wurden. Mit diesem Schritt reagiert die nationale Fluggesellschaft des Emirats auf die steigende Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr und stärkt ihre Position als wichtiges Drehkreuz im Nahen Osten. Die Flüge werden voraussichtlich den internationalen Flughafen Moskau-Domodedowo ansteuern, der bereits von anderen arabischen Carriern als primärer Zugang zur russischen Hauptstadt genutzt wird. Die Aufnahme dieser Verbindung erfolgt vor dem Hintergrund einer strategischen Neuausrichtung von Kuwait Airways unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Abdulmohsen Al-Faan. Die Fluggesellschaft befindet sich inmitten eines umfassenden Flottenmodernisierungsprogramms, bei dem ältere Maschinen durch hocheffiziente Modelle der Typen Airbus A330neo und A321neo ersetzt werden. Für die Strecke nach Moskau ist der Einsatz von Langstreckengerät mit einer Zwei-Klassen-Konfiguration geplant, um sowohl Premium-Passagieren als auch Reisenden in der Economy-Klasse gerecht zu werden. Neben dem Personenverkehr verspricht sich das Unternehmen durch die neuen Kapazitäten auch Zuwächse im Frachtgeschäft zwischen der Golfregion und Russland. Branchenexperten werten die Entscheidung als deutliches Signal für die Erschließung neuer Märkte, während der Wettbewerb unter den Golf-Airlines weiter zunimmt. Während Mitbewerber wie Emirates oder Qatar Airways ihre Frequenzen nach Russland bereits stabilisiert haben, bietet Kuwait Airways nun eine zusätzliche Option für Transitpassagiere aus Südostasien und Indien, die über Kuwait in Richtung Europa reisen. Die logistische Planung der neuen Route wurde bereits in den internationalen Buchungssystemen hinterlegt, und der Ticketverkauf

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Auktion des Flughafens Moskau-Domodedowo am 20. Jänner 2026

Die russische Regierung hat für den 20. Januar 2026 die öffentliche Versteigerung des Flughafens Moskau-Domodedowo angekündigt. Laut den auf der staatlichen Handelsplattform für Staatseigentum veröffentlichten Dokumenten wurde der Mindestpreis für das Objekt auf 132,3 Milliarden Rubel festgesetzt, was nach aktuellem Wechselkurs etwa 1,45 Milliarden Euro entspricht. Domodedowo ist nach dem Passagieraufkommen einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Russlands und dient als wichtiges Drehkreuz für zahlreiche Inlandsverbindungen sowie verbliebene internationale Routen in den Nahen Osten und nach Asien. Der Verkauf markiert einen Wendepunkt in der Eigentümerstruktur des Flughafens, der in der Vergangenheit oft mit komplexen privaten Beteiligungsverhältnissen in Verbindung gebracht wurde. Zusätzliche Recherchen zur wirtschaftlichen Situation des Standorts verdeutlichen die Hintergründe dieser Transaktion. Der Flughafen verfügte zuletzt über zwei unabhängige Start- und Landebahnen sowie ein hochmodernes Terminal 2, das erst vor wenigen Jahren zur Kapazitätserweiterung in Betrieb genommen wurde. Trotz der Sanktionen und der Sperrung des europäischen Luftraums stabilisierte sich das Passagieraufkommen im Jahr 2025 durch eine massive Zunahme des innerstaatlichen Tourismus und verstärkte Frequenzen in Richtung China, der Türkei und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Versteigerung erfolgt vor dem Hintergrund einer staatlichen Konsolidierung strategischer Infrastrukturprojekte, um die Kontrolle über zentrale Logistikzentren des Landes sicherzustellen. Interessenten müssen für die Teilnahme an der Auktion eine beträchtliche Kaution hinterlegen und bestimmte rechtliche Voraussetzungen erfüllen, die sicherstellen, dass der künftige Betreiber über die notwendige Liquidität und fachliche Expertise verfügt. In Branchenkreisen wird spekuliert, dass große russische Investmentgruppen oder Konsortien mit staatlicher Beteiligung als Bieter auftreten könnten. Der Flughafen Domodedowo gilt als technisch fortschrittlichstes Terminal Moskaus, das

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Vorfall in Scheremetjewo: Kollision zweier Großraumflugzeuge führt zu Flugverzögerungen

Auf dem Rollfeld des Moskauer Internationalen Flughafens Scheremetjewo (SVO) ist es am Abend des 24. September 2025 zu einer Kollision zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen. Die Rossiya Airlines Sukhoi Superjet 100-95B stieß während des Rollvorgangs mit einem Airbus A330 der chinesischen Hainan Airlines zusammen. Bei dem Vorfall, der sich gegen 20:30 Uhr Ortszeit ereignete, wurde das Seitenleitwerk des russischen Regionaljets beschädigt. Glücklicherweise blieben bei dem Zusammenstoß, der zu erheblichen Flugverspätungen führte, alle Insassen unverletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die operationellen Herausforderungen in den engen Bewegungsbereichen großer internationaler Flughäfen. Details des Zusammenstoßes und die betroffenen Maschinen Der Zwischenfall ereignete sich, als die Rossiya Airlines-Maschine mit der Registrierung RA-89112 sich auf den Start für ihren Flug nach St. Petersburg (LED) vorbereitete. Nach Angaben russischer Medien kollidierte sie auf dem Rollfeld mit dem Airbus A330 von Hainan Airlines (B-1098). Berichten zufolge traf der Airbus A330 während eines Manövers das Seitenleitwerk des Sukhoi Superjet. Augenzeugen berichteten, daß das Seitenruder des russischen Flugzeugs abgerissen wurde. Ein Sprecher der Rossiya Airlines bestätigte gegenüber russischen Medien die Beschädigung am Heck des Flugzeugs. Der Sukhoi Superjet hatte zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes 84 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Der Airbus A330 beförderte 264 Passagiere. Die russische Föderale Agentur für Lufttransport bestätigte, daß bei der Kollision niemand verletzt wurde. Die betroffenen Flugzeuge wurden umgehend aus dem Betrieb genommen. Die Sukhoi Superjet wurde für die Reparatur vom Rollfeld entfernt, und ihre Passagiere mußten auf ein Ersatzflugzeug umsteigen. Der Flug nach St. Petersburg verspätete sich dadurch um fast drei Stunden.

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Aeroflot steigert Nettogewinn deutlich

Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat ihren Nettogewinn im ersten Halbjahr des laufenden Jahres deutlich gesteigert. Das Unternehmen erzielte einen Gewinn von 74,3 Milliarden Rubel, was einer Steigerung von 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz der Fluggesellschaft wuchs im selben Zeitraum um zehn Prozent auf 414,8 Milliarden Rubel. Der erzielte Nettogewinn beläuft sich umgerechnet auf rund 790 Millionen Euro. Die positive finanzielle Entwicklung könnte auf eine gestärkte Nachfrage auf dem inländischen Markt zurückzuführen sein. Aeroflot konzentriert sich verstärkt auf nationale Flugverbindungen, was die Anpassung an aktuelle Marktbedingungen unterstreicht. Aeroflot ist die größte russische Fluggesellschaft und spielt eine zentrale Rolle im Landesflugverkehr.

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Russen suchen Partner: Äthiopien im Fokus russischer Luftfahrtstrategie

Die russische Luftfahrtindustrie, die unter den Auswirkungen globaler Sanktionen leidet, hat eine unerwartete Annäherung an Äthiopien gesucht. Eine hochrangige russische Delegation reiste nach Addis Abeba, um mit der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde (ECAA) über eine vertiefte Zusammenarbeit zu verhandeln. Im Zentrum der Gespräche standen das sogenannte „Wet-Leasing“ von Flugzeugen der Ethiopian Airlines sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Flugzeugwartung. Der Vorstoß der Russen, der von der ECAA in einer mittlerweile gelöschten Stellungnahme öffentlich gemacht wurde, hat jedoch umgehend eine Kontroverse ausgelöst. Während Rußland nach Wegen sucht, seine Luftfahrtindustrie aufrechtzuerhalten, sieht sich Äthiopien in einer Zwickmühle zwischen lukrativen Geschäftsangeboten und dem Risiko, den Zugang zu westlichen Märkten zu verlieren. Russische Avia-Diplomatie: Eine Suche nach Lösungen Die Luftfahrtindustrie in Rußland steht seit Beginn des Krieges in der Ukraine vor erheblichen Herausforderungen. Aufgrund der internationalen Sanktionen ist es russischen Fluggesellschaften verwehrt, neue Flugzeuge von westlichen Herstellern wie Boeing oder Airbus zu erwerben oder Ersatzteile zu beschaffen. Diese Situation hat die russische Luftfahrtindustrie, die stark auf westliche Technik angewiesen ist, in eine schwierige Lage gebracht. Um die Flugsicherheit und den Betrieb aufrechtzuerhalten, haben sich die russischen Verantwortlichen nun auf eine diplomatische Offensive begeben. Unter der Leitung des Handelskommissars Yaroslav V. Tarasyuk traf eine russische Delegation am 29. Juli 2025 mit Yohannes Abera, dem Generaldirektor der ECAA, in Addis Abeba zusammen. Laut der ursprünglichen Stellungnahme der äthiopischen Zivilluftfahrtbehörde wurden dabei mehrere Vorschläge unterbreitet: Die russische Delegation nutzte das Treffen auch, um um Unterstützung für Rußlands Wiederwahl in den Rat der Mitgliedsstaaten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) zu werben.

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Rußland startet direkte Charterflüge nach Nordkorea

Rußland wird ab dem 27. Juli 2025 direkte Charterflüge zwischen seiner Hauptstadt Moskau und Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, aufnehmen. Dies gab der Verband der russischen Reiseveranstalter (ATOR) bekannt. Die neue Flugverbindung wird zweimal wöchentlich von der russischen Fluggesellschaft Nordwind betrieben, nachdem die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosawiazija die entsprechende Genehmigung erteilt hatte. Berichten zufolge hatte Nordwind die Lizenz bereits im Juni beantragt. Derzeit sind die einzigen direkten Flugverbindungen zwischen den beiden Staaten Flüge der nordkoreanischen Air Koryo, welche Pjöngjang mit Wladiwostok im Fernen Osten Rußlands verbinden. Dieser Dienst war im August 2023 nach einer Unterbrechung infolge der Corona-Pandemie wieder aufgenommen worden. Die nun angekündigte Moskau-Pjöngjang-Verbindung stellt eine deutliche Ausweitung der Luftfahrtbeziehungen zwischen Rußland und Nordkorea dar. Diese Bindungen haben sich in jüngster Zeit im Zuge einer umfassenderen diplomatischen und militärischen Zusammenarbeit vertieft. Beamte der Vereinigten Staaten von Amerika werfen Pjöngjang vor, Rußland mit Waffen für den Einsatz in der Ukraine zu beliefern, eine Anschuldigung, die beide Länder bestreiten. Die Ankündigung der neuen Flugverbindung folgt einer Reihe hochrangiger diplomatischer Kontakte. Dazu zählt insbesondere der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Pjöngjang im Jahre 2024, bei dem die beiden Nationen einen gegenseitigen Verteidigungspakt unterzeichneten. Solche direkten Flugverbindungen sind oft Indikatoren für wachsende politische und wirtschaftliche Beziehungen zwischen Staaten, insbesondere wenn es sich um Länder handelt, die international isoliert sind. Die Wiederbelebung und Ausweitung des Flugverkehrs kann als Versuch Rußlands und Nordkoreas gesehen werden, ihre Kooperation zu festigen und logistische Verbindungen zu verbessern. Die Aufnahme regelmäßiger Charterflüge durch eine russische Fluggesellschaft ist ein bemerkenswerter

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MS-21-310 absolviert Jungfernflug mit rein russischen Komponenten

In einem bedeutenden Schritt auf dem Wege zur vollständigen Autarkie in der zivilen Luftfahrt hat Rußland einen historischen Meilenstein erreicht. Die erste Flugmaschine des Typs MS-21-310, welche gänzlich aus im Lande gefertigten Komponenten besteht, hat ihren Erstflug erfolgreich absolviert. Am 26. Juni 2025 hob das Flugzeug vom Flughafen Zhukovsky bei Moskau ab, einem Zentrum für Luft- und Raumfahrtforschung, und landete nach vier Stunden in der Luft wieder sicher an demselben Flugplatze. Dieser Erstflug ist ein klares Zeugnis für die Entschlossenheit Rußlands, seine zivile Luftfahrtindustrie unabhängig von ausländischen Lieferanten zu gestalten, eine Bestrebung, die nach den geopolitischen Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit massiv vorangetrieben wurde. Ein langwieriger Weg zur Autarkie: Die Historie der MS-21 Die Entwicklung der MS-21 („Magistralny Samoljot 21. Wjeka“ – Hauptlinienflugzeug des 21. Jahrhunderts) durch die Irkut Corporation und das Yakovlev Design Bureau, beides Theile der staatlichen United Aircraft Corporation (UAC) unter dem Dach des Rostec-Konzerns, begann bereits vor vielen Jahren. Ursprünglich war die MS-21 als modernes Kurz- und Mittelstreckenflugzeug konzipiert, welches mit etablierten westlichen Modellen wie dem Airbus A320 oder der Boeing 737 konkurrieren sollte. Die Erstversion der MS-21, die MS-21-300, hatte ihren Jungfernflug bereits im Jahre 2017. Jene Maschine setzte jedoch auf eine beträchtliche Anzahl ausländischer Komponenten. Dies umfaßte nicht nur die Triebwerke, für die ursprünglich die Pratt & Whitney PW1400G gewählt wurden, sondern auch wesentliche Theile der Avionik, des Fahrwerkes und kritische Verbundwerkstoffe, die von internationalen Zulieferern bezogen wurden. Die geopolitischen Ereignisse und die damit verbundenen Sanktionen, welche Rußland nach dem Einmarsch in die Ukraine Anfang

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Strafverfahren nach mutmaßlichem Mordversuch an Kind in Moskau

Die russischen Behörden haben ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes gegen einen Flugpassagier eingeleitet. Der Mann wird verdächtigt, unter Drogeneinfluß am Moskauer Flughafen Scheremetjewo ein zweijähriges Kind mit voller Wucht zu Boden geschleudert zu haben, wie die staatliche Nachrichtenagentur „Tass“ berichtete. Das Kleinkind erlitt dabei schwere Verletzungen und mußte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Unbestätigten Medienberichten zufolge liegt das Opfer aufgrund schwerer Kopfverletzungen im Koma. Die Tat ereignete sich kurz vor Mitternacht in der Ankunftshalle des Flughafens. Augenzeugen griffen ein, um weitere Attacken des Mannes auf das Kind zu verhindern. Nach dem Vorfall wurde der mutmaßliche Täter festgenommen. Die genauen Motive für den plötzlichen Gewaltausbruch sind noch unklar und Gegenstand einer laufenden Befragung durch die Ermittlungsbehörden. Derartige Vorfälle in öffentlichen Bereichen, insbesondere an Flughäfen, welche als Hochsicherheitszonen gelten, rufen regelmäßig Besorgnis hervor und werfen Fragen zur Sicherheit und zum Verhalten von Personen unter dem Einfluß von Substanzen auf. Die schnelle Reaktion der Umstehenden verhinderte Schlimmeres und ermöglichte die Festnahme des Verdächtigen. Die Ermittlungen konzentriren sich nun darauf, die genauen Umstände des Geschehens zu klären und die Hintergründe der Tat aufzudecken.

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Uzbekistan Airways reaktiviert teilweise Flüge über russischem Luftraum

Nach einer vorübergehenden Umgehung des russischen Luftraumes zu Beginn des Jahres 2025 hat Uzbekistan Airways, die nationale Fluggesellschaft Usbekistans, ihre Routenführung über Rußland wieder teilweise aufgenommen. Diese anfängliche Entscheidung, Flüge nach Europa über alternative südliche Korridore durch Aserbaidschan und die Türkei umzuleiten, erfolgte als Vorsichtsmaßnahme nach einem Vorfall im Dezember 2024, der zu verstärkten Sicherheitsbedenken im russischen Luftraum führte. Die Wiederaufnahme der Routenführung deutet auf eine Neubewertung der Sicherheitslage oder eine operative Notwendigkeit seitens der Fluggesellschaft hin. Die anfängliche Umgehung und deren Gründe Anfang des Jahres 2025, genauer gesagt ab dem 20. Januar 2025, hatte Uzbekistan Airways ihre Flugrouten nach Europa geändert, um den Luftraum über Rußland und Belarus zu meiden. Dieser Schritt wurde laut Medienberichten und Erklärungen des Vorstandsvorsitzenden der Fluggesellschaft, Shukhrat Khudoykulov, am 28. Januar 2025 bekanntgegeben. Die Entscheidung erfolgte als Vorsichtsmaßnahme und auf Empfehlung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA), insbesondere da viele Passagiere auf diesen Routen europäische Staatsbürger sind. Die Umleitung über Aserbaidschan und die Türkei führte zu einer Verlängerung der Flugzeiten um 30 bis 40 Minuten und erhöhte die Betriebskosten der Fluggesellschaft. Als Auslöser für diese temporäre Umgehung wird ein Vorfall vom 25. Dezember 2024 genannt. Ein aserbaidschanisches Passagierflugzeug, das auf dem Weg von Baku nach Grosny in Rußland war, mußte seinen Kurs ändern und stürzte in der Nähe der kasachischen Stadt Aktau ab. Berichten zufolge soll das Flugzeug von einem russischen Flugabwehrsystem getroffen worden sein, während es sich in der Nähe eines Gebiets befand, das von Drohnenangriffen betroffen war. Dieser tragische Vorfall führte zu

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Aeroflot Boeing 777 auf Flug von Bangkok nach Moskau landet notfallmäßig in Delhi

Eine Boeing 777-300ER der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, registriert als RA-73142, die Flug SU273 von Bangkok nach Moskau-Scheremetjewo mit über 400 Personen an Bord durchführte, mußte am Dienstag gegen 15:50 Uhr Ortszeit eine Notlandung in Delhi einlegen. Grund dafür war ein kurzzeitig wahrgenommener Geruch nach geschmolzenem Plastik im Flugzeug. Die Fluggesellschaft bestätigte, daß kein Rauch beobachtet wurde und die Landung gemäß der Standard-Sicherheitsverfahren erfolgte. Nach der außerplanmäßigen Landung verzögerte sich der Weiterflug nach Moskau aufgrund einer technischen Überprüfung und der Überschreitung der zulässigen Dienstzeiten der Besatzung. Der Weiterflug nach Moskau wurde später als annulliert gemeldet. Derzeit laufen Gespräche mit den indischen Einwanderungsbehörden, um Unterkünfte und die Grenzabfertigung für die betroffenen Passagiere zu organisieren. Mitarbeiter von Aeroflot versorgen die Reisenden mit Mahlzeiten und Erfrischungen. Es wird erwartet, daß die Passagiere auf andere Flüge umgebucht werden.

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