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Bayerische Flughäfen verzeichnen Wachstum im ersten Halbjahr 2025

Die drei bayerischen Verkehrsflughäfen haben im ersten Halbjahr dieses Jahres ein Wachstum bei den Passagier- und Flugbewegungen von jeweils rund 5 Prozent verzeichnet. Wie das Landesamt für Statistik mitteilte, erhöhte sich die Gesamtzahl der Fluggäste an den Standorten München, Nürnberg und Memmingen um 4,9 Prozent. Der Münchner Airport, der größte Verkehrsflughafen des Bundeslandes, erzielte einen Zuwachs von 3,6 Prozent auf 19,8 Millionen Reisende. Der Nürnberger Flughafen verzeichnete mit 10,3 Prozent ein deutlich stärkeres Wachstum, während der Flughafen Memmingen im Allgäu mit 14,7 Prozent den mit Abstand größten Zuwachs aller drei Standorte erreichte und damit seine Position als wachsender Standort für Billigfluggesellschaften bestätigt. Neben dem Passagierverkehr nahm auch das Frachtaufkommen an den drei Airports um 7,5 Prozent auf insgesamt 162.000 Tonnen zu. Die Entwicklung zeigt die anhaltende Erholung des Luftverkehrs nach der Corona-Krise, wobei das Wachstum im Inland langsamer verläuft als im Ausland.

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Deutschland: Lufthansa-Chef Spohr fordert Senkung von Steuern und Gebühren

Die deutsche Luftfahrtbranche steht vor zunehmenden Herausforderungen. Angesichts einer schwächelnden Verkehrsentwicklung fordert Lufthansa-Chef Carsten Spohr politische Unterstützung, insbesondere in Form einer Absenkung staatlicher Steuern und Gebühren. In einer aktuellen Stellungnahme betont Spohr die dringende Notwendigkeit, die Luftverkehrsteuer sowie die Gebühren für Passagierkontrollen und Flugsicherung zu senken. Die Kritik richtet sich an die neue Bundesregierung, die entsprechende Ansätze in ihrem Koalitionsvertrag zwar erwähnt, bislang aber nicht in die Tat umgesetzt habe. Spohr warnt davor, daß sich der Luftfahrtstandort Deutschland international zunehmend abgehängt sehe. Der innerdeutsche Flugverkehr sei außerhalb der großen Drehkreuze massiv geschrumpft, was sich negativ auf die Anbindung der wirtschaftsstarken Regionen auswirke. Die schwierige Lage des deutschen Luftverkehrs Spohrs Mahnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Luftfahrtbranche in Deutschland mit erheblichen wirtschaftlichen Hürden zu kämpfen hat. Die Pandemie hat zu einem massiven Einbruch des innerdeutschen Luftverkehrs geführt, von dem sich das Land nur langsam erholt. Spohr beschreibt die aktuelle Situation als „irre“, da drei Viertel der innerdeutschen Verbindungen abseits der Drehkreuze Frankfurt und München aus Kostengründen nicht mehr angeboten würden. Vor der Pandemie waren diese Regionalverbindungen ein wichtiger Pfeiler der nationalen Infrastruktur, die Geschäftsreisende und Touristen miteinander verband. Der Verlust dieser Routen wirkt sich direkt auf die Wirtschaft aus, da die Anbindung von regionalen Geschäftszentren deutlich schlechter geworden ist. Die Forderung nach einer Entlastung durch den Staat ist nicht neu. Die Branche argumentiert schon seit längerem, daß die im europäischen Vergleich hohen staatlichen Abgaben wie die Luftverkehrsteuer die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Fluggesellschaften und Flughäfen schwächen. Die Steuern, die seit

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Deutschland startet stufenweise das neue EU-Einreisesystem

Deutschland wird das europäische Ein- und Ausreisesystem (EES) ab dem 12. Oktober 2025 schrittweise in Betrieb nehmen. Der Start beginnt am Flughafen Düsseldorf, bevor die Flughäfen in Frankfurt und München folgen. Die Einführung wird danach sukzessive auf alle weiteren Flughäfen und Häfen ausgeweitet. Das EES ist ein Schengen-weites System, das die Ein- und Ausreise von Drittstaatangehörigen digital erfasst. Es soll die bisherige analoge Abstempelung von Reisedokumenten durch die Speicherung von biometrischen Daten wie Fingerabdrücken und Gesichtsbildern ersetzen. Das Ziel ist, die Sicherheit an den Außengrenzen zu verbessern und unerlaubte Aufenthaltsverlängerungen besser zu erkennen. Der ursprünglich für November 2024 geplante Start des Systems mußte aufgrund technischer Schwierigkeiten verschoben werden. Die nunmehr schrittweise Einführung soll gemäß Angaben des Bundesinnenministeriums sicherstellen, daß mögliche Probleme im Echtbetrieb frühzeitig erkannt und lange Wartezeiten an den Grenzen vermieden werden. Für Bürger der Europäischen Union ändert sich durch die Einführung nichts.

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Lufthansa City Airlines stellt Flüge ab Hamburg ein

Die Lufthansa Group hat angekündigt, daß ihre neue Tochtergesellschaft Lufthansa City Airlines die Flugverbindungen vom Flughafen Hamburg einstellen wird. Die Airline hatte die Strecke nach München seit Juli 2024 bedient. Der letzte Flug findet am 24. Oktober statt, womit das Engagement der Gesellschaft in Norddeutschland vorläufig endet. Als Grund für die Änderung wird die hohe Nachfrage auf der Verbindung zwischen Hamburg und München genannt. Auf dieser häufig genutzten Route werden künftig wieder verstärkt Flugzeuge der Muttergesellschaft Lufthansa eingesetzt, welche eine höhere Passagierkapazität bieten. Die Lufthansa City Airlines operiert vorwiegend mit Maschinen des Typs Airbus A319 und A320, während auf der genannten Strecke die größeren Lufthansa-Jets bis zur Größe des A321 zum Einsatz kommen sollen. Die Einstellung des Betriebes in Hamburg ist somit eine strategische Anpassung an die Marktbedingungen.

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Österreichische Biersommeliers treten bei Weltmeisterschaft in München an

Am kommenden Wochenende findet in München die 8. Weltmeisterschaft der Biersommeliers statt. Das zehnköpfige österreichische Nationalteam gilt im internationalen Vergleich als einer der Titelanwärter. Insgesamt nehmen 93 Wettbewerber aus 18 Ländern und vier Kontinenten an der Meisterschaft teil. Das Team unter der Führung von Kapitän Oliver Klamminger bereitete sich seit Monaten intensiv vor. Die Vorbereitung umfaßte mehrere Trainingscamps in österreichischen Brauereien, in denen die Sinne geschärft und Präsentationstechniken verfeinert wurden. Die Veranstaltung wird von der anerkannten Doemens Akademie organisiert. Die Teilnehmer müssen im Wettbewerb eine Jury aus ehemaligen Weltmeistern überzeugen. Die Rolle des Biersommeliers wird von Vertretern der Branche als immer wichtiger angesehen, um die Vielfalt und Qualität des Bieres zu vermitteln. Das Finale am Sonntag ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

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Skyhub PAD sichert Verbindung von Paderborn nach München

Die virtuelle Fluggesellschaft Skyhub PAD hat am 1. September 2025 den Flugbetrieb von Paderborn/Lippstadt nach München aufgenommen. Die neue Initiative bietet täglich bis zu drei Verbindungen an, um die wichtige Strecke für die Region Ostwestfalen-Lippe zu sichern. Die Gründung der Skyhub PAD GmbH & Co. KG im März durch Unternehmer und Privatpersonen sicherte die Fortführung der Route, nachdem Lufthansa die Verbindung eingestellt hatte. Die Strecke ist von großer Bedeutung für die mittelständische Wirtschaft, da München als Drehkreuz für internationale Weiterflüge dient. Die Flüge werden von der Fluggesellschaft DAT mit einem Flugzeug vom Typ ATR72-600 durchgeführt. Die Maschine bietet 70 Sitzplätze. Buchungen sind über Online-Portale sowie im Reisebüro möglich. Dank eines Abkommens mit Lufthansa können Passagiere ihr Gepäck bei Umsteigeverbindungen durchchecken. Vertreter der Initiative äußerten, daß der Erhalt der Linie von der Buchungslage abhängig sei. Die Premiere sei erfolgreich verlaufen.

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Wiederaufnahme: Lufthansa fliegt erneut von München nach Riad

Die Lufthansa nimmt ab dem 26. Oktober 2025 die Direktflugverbindung zwischen ihrem süddeutschen Drehkreuz München und der saudi-arabischen Hauptstadt Riad wieder auf. Die Entscheidung, drei wöchentliche Flüge mit einem modernen Airbus A350-900 anzubieten, markiert einen strategischen Schritt der Fluggesellschaft, um von der wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung Saudi-Arabiens zu profitieren. Die Wiederaufnahme der Route, die als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen und Reisen in den Nahen Osten erfolgt, spiegelt die Intensivierung der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Saudi-Arabien wider. Die neue Verbindung wird die Vernetzung beider Länder stärken und den Reisenden eine direkte und bequeme Option bieten. Ein strategisches Comeback: Die historische Dimension der Flugverbindung Die neu eingeführte Flugstrecke ist keine gänzlich neue Verbindung im Streckennetz der Lufthansa. Vor einigen Jahren, genauer gesagt im Jahre 2020, hatte die deutsche Fluggesellschaft die Flüge nach Riad eingestellt. Die Entscheidung war eine direkte Folge der globalen Reisebeschränkungen und des drastischen Rückgangs der Nachfrage während der weltweiten Pandemie, die den Luftverkehr fast zum Erliegen brachte. Wie viele Fluggesellschaften sah sich auch die Lufthansa gezwungen, unrentable Strecken vorübergehend oder dauerhaft aus ihrem Flugplan zu streichen. Die nun angekündigte Wiederaufnahme der Verbindung von München nach Riad ist somit ein klares Indiz für die Erholung des globalen Luftverkehrs und die steigende Nachfrage, insbesondere auf interkontinentalen Routen. Die Wahl des Termins am 26. Oktober fällt strategisch mit dem Beginn des Winterflugplans zusammen, einem Zeitpunkt, zu dem Fluggesellschaften traditionell ihr Streckennetz überarbeiten und anpassen. Daß die Lufthansa die Verbindung nach fünf Jahren Pause wieder aufnimmt, zeugt von einem starken

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Langsamer Abschied von der 100-Milliliter-Regel

Eine der bekanntesten und oft als lästig empfundenen Regelungen an Flughäfen steht vor dem Wandel: Die seit 2006 geltende Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck wird an ausgewählten Kontrollstellen deutscher Flughäfen gelockert. Ermöglicht wird dies durch die Einführung von modernsten Computertomografie-(CT)-Scannern, die eine detaillierte und dreidimensionale Durchleuchtung von Gepäckstücken ermöglichen. Diese technologische Neuerung erlaubt es den Behörden, Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern sicher zu prüfen und von gefährlichen Substanzen zu unterscheiden. Während der Flughafen Frankfurt am Main als größter deutscher Airport die Neuerung ab Mitte September an bestimmten Kontrollspuren einführt, laufen auch in München und Berlin bereits die Vorbereitungen. Die Umstellung verspricht nicht nur eine deutlich höhere Effizienz bei den Sicherheitskontrollen, sondern auch einen spürbaren Komfortgewinn für Reisende. Allerdings gilt zu beachten, daß die neuen Regelungen nur dort angewendet werden, wo auch die neueste Technik installiert ist. Die schrittweise Revolution: Von der 100-Milliliter-Regel zur Zwei-Liter-Flasche Die strikte 100-Milliliter-Regel, die vorschreibt, daß Flüssigkeiten in transparenten, wiederverschließbaren Beuteln mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter transportiert werden müssen, wurde im Jahr 2006 eingeführt. Der Grund für diese drastische Massnahme war die Entdeckung eines terroristischen Anschlagsplans, bei dem die Täter versuchten, Flüssigsprengstoffe an Bord von Flugzeugen zu schmuggeln, getarnt als Getränke. Die Regelung, die weltweit an Flughäfen umgesetzt wurde, diente dazu, eine Wiederholung solcher Vorfälle zu verhindern. Sie führte jedoch auch zu längeren Wartezeiten, da Passagiere gezwungen waren, ihre Flüssigkeiten aus dem Handgepäck zu nehmen, um sie gesondert durch die Röntgengeräte zu schicken. Die jetzt bevorstehende Lockerung der Regelung ist

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Condor nimmt Flugverbindung von München nach La Palma auf

Der Ferienflieger Condor wird im nächsten Sommer eine neue Flugverbindung zwischen München und der Kanareninsel La Palma anbieten. Dies gab die Tourismusministerin der Inselregierung, Raquel Rebollo, nach Gesprächen mit der Fluggesellschaft bekannt. Die wöchentliche Verbindung ist für den Zeitraum vom 29. April bis zum 21. Oktober 2026 geplant und soll jeweils am Mittwoch stattfinden. Die neue Route soll die Anbindung der Insel für Reisende aus dem süddeutschen Raum weiter verbessern. Das Angebot ergänzt eine bereits angekündigte Verbindung des direkten Konkurrenten Discover Airlines. Die Lufthansa-Tochter wird ebenfalls eine wöchentliche Route zwischen München und La Palma anbieten, die bereits im Oktober dieses Jahres starten soll. Dies deutet auf einen verstärkten Wettbewerb um die deutschen Reisenden auf die Kanarischen Inseln hin. Mit den neuen Flugangeboten ist die Insel La Palma in der kommenden Wintersaison sowie im Sommer 2026 direkt an das Drehkreuz München angebunden.

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Animawings eröffnet neue Flugverbindung nach München

Die rumänische Fluggesellschaft Animawings hat angekündigt, eine neue Flugverbindung nach Deutschland aufzunehmen. Ab Anfang November soll die Strecke von Bukarest nach München bedient werden. Die Flüge sollen dreimal pro Woche, jeweils montags, mittwochs und freitags, stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Airbus A220-300, der in einer Konfiguration mit Business- und Economy-Klasse betrieben wird. Animawings, eine relativ junge Fluglinie, spezialisiert sich auf Linien- und Charterflüge ab Rumänien. Mit der neuen Strecke tritt Animawings in Konkurrenz zu bereits bestehenden Anbietern. Der Flughafen München gilt als einer der wichtigsten europäischen Knotenpunkte mit starken Verbindungen nach Südosteuropa. Die neue Route soll die Nachfrage nach Reisen zwischen Rumänien und dem süddeutschen Raum bedienen. Die Aufnahme der Linie unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihr Liniennetz abseits des reinen Chartergeschäfts auszubauen. Damit positioniert sich Animawings als Anbieter für Passagierflüge auf dem wachsenden Markt zwischen Ost- und Westeuropa.

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