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Neues Innovationsquartier am Flughafen München nimmt Gestalt an

Mit der Veröffentlichung neuer Entwürfe des Architekturbüros KCAP Architects & Planners wird die Vision für das „Pioneer Quarter“ am LabCampus am Flughafen München greifbar. Das Quartier, das als erstes von insgesamt vier geplanten Arealen entwickelt wird, soll sechs neue Gebäude mit großzügigen öffentlichen Bereichen wie dem „Pioneer Square“ umfassen. Die Visualisierungen geben einen umfassenden Einblick in die geplante Gestaltung und unterstreichen den Übergang zu einer identitätsstiftenden Phase des Campus. Das Pioneer Quarter richtet sich an zukunftsorientierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Die geplanten Gebäude mit den Bezeichnungen LAB 47 bis LAB 60 bieten die Möglichkeit, flexible Büroflächen zu mieten oder ein Gebäude als individuelles Headquarter zu nutzen. Die verschiedenen Raumangebote, darunter Showrooms, Eventflächen und Gastronomie, sollen den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen internationalen Konzernen, Start-ups und Wissenschaft fördern. Mit der beinahe vollständigen Vermietung der bestehenden Gebäude LAB 48 und LAB 52 sowie dem Einzug der Technischen Universität München (TUM) Anfang 2026, entwickelt sich das erste Quartier zu einem lebendigen Standort. Die Entwicklung des LabCampus wird als wichtiger Beitrag zur Innovationsstrategie der Stadt München betrachtet, die in der „Innovationsagenda 2030“ formuliert ist. Ziel der Agenda ist es, München als führenden Standort für KI und skalierbare Innovationen in Europa zu etablieren. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, und Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt, sehen in dem Projekt einen wichtigen Katalysator für die Innovationsziele der Region. Neben den baulichen Maßnahmen wird auch das Campus-Leben gefördert. Ende 2025 sollen mit dem „Daily Bistro forty8“ und der „Cafébar nosh“

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Lufthansa nimmt Nonstopflüge von München nach Riad wieder auf

Die Fluggesellschaft Lufthansa wird ab dem 26. Oktober 2025 wieder Nonstop-Flüge von München nach Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, anbieten. Der Flug (Kennung LH640) wird dreimal wöchentlich um 21:45 Uhr starten und am Folgetag um 4:50 Uhr Ortszeit in Riad landen. Der Rückflug ist für 6:25 Uhr mit Ankunft in München um 10:25 Uhr geplant. Zum Einsatz kommt ein Airbus A350-900 mit 293 Sitzplätzen in drei Klassen. Die Wiederaufnahme der Verbindung fällt mit dem 65. Jubiläum des Erstfluges von Lufthansa nach Saudi-Arabien in diesem Jahr zusammen. Gemeinsam mit den Konzernschwestern Eurowings und ITA Airways bedient die Lufthansa Group neben Riad auch die saudi-arabischen Städte Dammam und Jeddah. Die drei Fluggesellschaften bieten künftig insgesamt 22 wöchentliche Abflüge in Richtung Saudi-Arabien an und fliegen insgesamt über 120-mal pro Woche in die Region. Riad, die Hauptstadt Saudi-Arabiens, ist eine stetig wachsende Metropole mit knapp acht Millionen Einwohnern und gilt als zentraler Knotenpunkt des Landes. Die Stadt ist Schauplatz zahlreicher Bauprojekte und kultureller Entwicklungen. Ihre Bedeutung soll durch zukünftige Großveranstaltungen weiter steigen: Riad wird 2030 die Weltausstellung Expo ausrichten und im Jahre 2034 die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft der Herren. Diese Entwicklungen sind mit einem wachsenden Bedarf an internationalen Flugverbindungen verbunden. Für Fluggäste bietet die neue Verbindung ab dem Drehkreuz München Anschlußmöglichkeiten zum weltweiten Netzwerk von Lufthansa. Die Flugzeiten sind auf eine optimale Anbindung an das globale Streckennetz abgestimmt. Mit der neuen Route stärkt die Lufthansa Group ihre Präsenz in der Golfregion und reagiert auf die zunehmende Nachfrage nach Reisen zwischen Europa und Saudi-Arabien.

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Hotelbewertungen an Europas Flughäfen: Holidaycheck-Studie zeigt große Unterschiede

Das Bewertungsportal Holidaycheck hat in einer aktuellen Analyse die Qualität von über 135 Hotels im Umkreis der 30 verkehrsreichsten Flughäfen in Europa untersucht. Die Studie, die Gästebewertungen, Zimmergröße und Preise berücksichtigt, kommt zu dem Ergebnis, daß das einst schlechte Image von Flughafenhotels größtenteils der Vergangenheit angehört. Die durchschnittliche Bewertung liegt demnach bei 4,91 von 6 Sternen. Besonders gut schneiden laut Holidaycheck Hotels an norditalienischen und deutschen Flughäfen ab. An der Spitze der Rangliste steht Mailand-Malpensa mit 5,55 Sternen, gefolgt von München (5,5 Sterne) und Bergamo (5,47 Sterne). Auch andere deutsche Flughäfen wie Düsseldorf (5,3 Sterne) und Frankfurt (5,05 Sterne) bestätigen die positiven Ergebnisse. Hotels in beliebten Städtereisezielen wie Rom, Dublin und Barcelona erhielten dagegen deutlich schlechtere Bewertungen. Die Studie von Holidaycheck vergleicht zudem Preise und Zimmergrößen. Am günstigsten ist eine Übernachtung in Alicante (78 Euro), während Athen mit 433 Euro pro Nacht am teuersten ist. Athen punktet jedoch mit den geräumigsten Zimmern (28 Quadratmeter), gefolgt von Düsseldorf (27,5 Quadratmeter) und Kopenhagen (26,5 Quadratmeter). Demgegenüber bieten Palma de Mallorca (14,2 Quadratmeter) und Budapest (16 Quadratmeter) die kleinsten Zimmer. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden Reisende demnach in Spanien und Osteuropa. So bietet Alicante Zimmer für 78 Euro bei einer Bewertung von 4,78 Sternen. Deutsche Flughäfen positionieren sich im Premium-Segment, mit hohen Bewertungen und großen Zimmern, was sich jedoch in höheren Preisen niederschlägt. Reisebüroexperten empfehlen Hotels wie das Hilton Munich Airport oder das Hilton Frankfurt Flughafen wegen ihrer direkten Anbindung an die Terminals, sowie günstigere Optionen wie das Motel One am Hamburger Flughafen oder

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Almdudler präsentiert „Oktoberfest Edition“ in Kooperation mit Marina Hoermanseder

Die österreichische Limonadenmarke Almdudler hat in Zusammenarbeit mit der Designerin Marina Hoermanseder eine exklusive „Oktoberfest Edition“ vorgestellt. Die limitierte Edition in 0,35-Liter-Mehrweg-Glasflaschen kommt im neuen Trachtenlook daher und wird ab dem 21. September beim „Münchner Oktoberfest“ im Käferzelt Premiere feiern. Almdudler ist in diesem Jahr erstmals offizieller Lizenzpartner der Landeshauptstadt München. Marina Hoermanseder hat das bekannte Almdudler-Trachtenpärchen neu gestaltet und ihre charakteristischen Schnallenelemente in das Design integriert. Die Kollektion, die als eine Mischung aus Tradition und Popkultur beschrieben wird, umfaßt neben den Flaschen auch T-Shirts, Sweater und Tonkrüge. Diese werden ab Ende August im Almdudler-Onlineshop erhältlich sein. Die Designerin, die für ihre Kreationen für bekannte Persönlichkeiten berühmt ist, erklärte, sie habe die Tracht mit einem „Augenzwinkern modernisieren“ wollen. Die limitierte Almdudler-Edition wird von September bis Oktober 2025 auf der Festwiese und in ausgewählten Münchner Gastronomiebetrieben angeboten. Dazu gehören die Käfer Wiesn-Schänke, der Hofbräukeller, der Haxnbauer und der Biergarten am Chinesischen Turm. Mit dieser Edition möchte Almdudler seine Verbundenheit mit der Gastronomie und dem Oktoberfest unterstreichen. Auch für diejenigen, die nicht zur Wiesn nach München reisen können, wird die Edition ab Ende August im Webshop verfügbar sein. Die Marketingstrategie von Almdudler, die traditionelle Marke durch Kooperationen mit prominenten Designern aufzufrischen, hat in der Vergangenheit bereits Beachtung gefunden. Die Partnerschaft mit der Stadt München als Lizenznehmerin für das Oktoberfest öffnet dem Unternehmen neue Vertriebswege und ermöglicht eine stärkere Präsenz auf einem der weltweit größten Volksfeste. Die limitierte Edition zielt darauf ab, Sammler und Liebhaber der Marke anzusprechen.

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Lufthansa City: Acht neue Strecken ab München mit A320neo

Die Lufthansa-Tochtergesellschaft Lufthansa City, die für den Regionalverkehr innerhalb des Lufthansa-Konzerns zuständig ist, hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 ab dem Drehkreuz München deutlich erweitert. Wie das Fachportal „Aeroroutes“ berichtet, übernimmt die Fluggesellschaft insgesamt acht neue Strecken von der Hauptgesellschaft Lufthansa. Diese strategische Umverteilung der Flugrouten, die hauptsächlich europäische Destinationen anfliegen, markiert einen wichtigen Schritt in der operativen Neuausrichtung des Konzerns. Lufthansa City wird auf all diesen Verbindungen den modernen und effizienten Airbus A320neo einsetzen, was eine Standardisierung der Flotte auf diesen Strecken ermöglicht. Die strategische Rolle von Lufthansa City und die Ausweitung des Angebots Lufthansa City ist ein zentraler Baustein in der Konzernstrategie der Lufthansa. Die Fluggesellschaft wurde ins Leben gerufen, um den Flugbetrieb auf Kurz- und Mittelstrecken innerhalb Europas zu optimieren und die Kostenstruktur zu verbessern. Die Übernahme der acht neuen Strecken von der Muttergesellschaft ist ein klares Zeichen dafür, daß Lufthansa City eine größere Rolle im operativen Geschäft einnimmt. Die Fluggesellschaft wird nun verstärkt in der Lage sein, die wichtigsten Drehkreuze, insbesondere München, mit europäischen Destinationen zu verbinden. Die Erweiterung des Flugplans konzentriert sich auf populäre Ferien- und Geschäftsreiseziele. Hier sind die Details zu den neuen Routen ab München: Die genaue Taktung der Flüge, die sich im Laufe der Wintersaison ändert, zeigt, daß die Fluggesellschaft flexibel auf die saisonale Nachfrage reagiert. Der Airbus A320neo: Einheitliche Flotte für mehr Effizienz Die Entscheidung, auf all diesen neuen Routen den Airbus A320neo einzusetzen, ist ein wichtiger Aspekt der Strategie von Lufthansa City. Der A320neo ist ein modernes und weit

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Lufthansa beruft Francesco Sciortino zum neuen Hub Manager in Frankfurt

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat eine Neubesetzung in der Führungsebene bekanntgegeben. Zum 1. September 2025 wird Francesco Sciortino als neues Vorstandsmitglied die Verantwortung als Hub Manager für den Standort Frankfurt übernehmen. Gleichzeitig wird er die Position des Accountable Manager der Lufthansa Airline antreten. Sciortino kommt von Austrian Airlines, wo er zuletzt als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO) tätig war. Vor seiner Tätigkeit bei Austrian Airlines hatte Sciortino bereits leitende Positionen inne, unter anderem als Geschäftsführer und Accountable Manager bei den Fluggesellschaften Germanwings und SunExpress. Er verfügt zudem über langjährige Erfahrung als Pilot und ist derzeit Kapitän auf Airbus A330/340 Flugzeugen bei Lufthansa. Der bisherige Interims-Hub-Manager für Frankfurt, Klaus Froese, wechselt planmäßig als Kapitän in die Boeing 747-Flotte von Lufthansa. Auch in München gibt es eine Veränderung in der Führung. Heiko Reitz, ebenfalls Mitglied des Vorstands der Lufthansa Airlines, wird ab dem 1. September 2025 als Hub Manager für den Standort München verantwortlich sein. Der bisherige Hub Manager und CEO, Jens Ritter, wird sich fortan vollständig auf seine Aufgaben als Chief Executive Officer konzentrieren und die konsequente Umsetzung des Turnaround-Programms der Fluggesellschaft vorantreiben. Die Neubesetzungen folgen auf die strategische Entscheidung der Lufthansa Airlines Anfang 2025, dedizierte Hub Manager einzusetzen, um die operativen Prozesse zwischen den Lufthansa-Teams und ihren Partnern an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu verbessern. Seitdem habe sich die Betriebsstabilität, die Pünktlichkeit sowie die Kundenzufriedenheit deutlich verbessert. Die Entscheidung, separate Hub Manager zu berufen, ist ein klares Signal für die Bedeutung der beiden zentralen Standorte im Streckennetz der Lufthansa.

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Aegean Airlines verlängert Flüge von München nach Kreta in den Winter

Die griechische Fluggesellschaft Aegean Airlines verlängert ihre saisonale Flugverbindung von München nach Heraklion auf Kreta. Ab November 2025 stehen Reisenden aus Süddeutschland auch in der Wintersaison 2025/26 bis zu sechs wöchentliche Direktflüge auf die griechische Insel zur Verfügung. Damit bricht Aegean mit der traditionellen Praxis, die Verbindung Ende Oktober einzustellen, und reagiert auf die wachsende Nachfrage nach Reisezielen in der Nebensaison. Die neuen Non-Stopp-Flüge werden in Airbus A320 Jets durchgeführt und haben eine Flugzeit von nur zwei Stunden und 40 Minuten. Insgesamt stellt die Fluggesellschaft von November bis März rund 12.200 Sitzplätze bereit. Im November wird die Strecke sechsmal wöchentlich bedient, die Frequenz wird in den Folgemonaten an die saisonale Nachfrage angepaßt. Die Verbindung wird bis Anfang Januar angeboten, im Februar wieder aufgenommen und auch im März fortgeführt. Die Flugpreise beginnen bei 75 Euro pro Strecke inklusive Steuern und Gebühren. Ab Ende März 2026 werden dann wieder die regulären Sommerflüge von München nach Kreta aufgenommen. Kreta, die größte griechische Insel, zieht im Winter mit milden Temperaturen und kulturellen Angeboten ohne den Trubel der Hochsaison Besucher an. Detlev Geiser, Regional Sales Manager Westeuropa und OTAs bei Aegean Airlines, betont, daß die Insel auch in der kälteren Jahreszeit ein einzigartiges Reiseerlebnis biete, mit der Möglichkeit, historische Monumente und die Gastronomie zu erkunden. Die Hauptstadt Heraklion lockt mit lebendigen Märkten, Tavernen und Sehenswürdigkeiten wie dem Palast von Knossos. Die Ausweitung des Flugangebots nach Heraklion ist Teil der Gesamtstrategie von Aegean Airlines, das Streckennetz aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu stärken. Im Jahre

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Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen München und Österreich im August 2025

Bahnreisende, die in den ersten Augustwochen von München in Richtung Österreich unterwegs sind, müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Zwischen dem 1. und dem 18. August 2025 führt die Deutsche Bahn an mehreren Abschnitten der Strecken Rosenheim–Salzburg und Rosenheim–Kufstein Bauarbeiten durch. Diese umfassen unter anderem die Erneuerung von Oberleitungen und Schienen, wie das Unternehmen mitteilte. Für Reisende im Nahverkehr wird die Bayerische Regiobahn (BRB) abschnittsweise einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten, um die Beeinträchtigungen zu minimieren. Im Fernverkehr kommt es zu weiträumigen Umleitungen und Teilausfällen. Züge in und aus Richtung Wien werden bis zum 11. August, 6 Uhr morgens, größtenteils über Passau umgeleitet. Verbindungen in und aus Richtung Klagenfurt entfallen laut Bahn auf Teilabschnitten. Ab dem 11. August ist zudem eine Mehrzahl der Züge zwischen München und Venedig beziehungsweise Bologna betroffen und entfällt. Die Deutsche Bahn bittet alle Fahrgäste dringend, sich vor Reiseantritt über die aktuellen Fahrpläne und mögliche Alternativen zu informieren. Die Bahn begründet die Notwendigkeit der Bauarbeiten mit der starken Beanspruchung der Infrastruktur auf den betroffenen Strecken, welche derzeit anfällig für Störungen sei und häufig zu Verspätungen führe. Die jetzigen Baumaßnahmen sollen langfristig zu einem stabileren und pünktlicheren Zugverkehr beitragen. Diese kleineren Arbeiten sind Vorboten einer umfassenderen Generalsanierung der Strecken München–Rosenheim und Rosenheim–Salzburg, die für das Jahr 2027 geplant ist. Die Region um Rosenheim ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt im südöstlichen Oberbayern, der den Verkehr von und nach Österreich sowie weiter in den Süden leitet. Baumaßnahmen in diesem Bereich wirken sich daher auf eine Vielzahl internationaler und nationaler Verbindungen aus.

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Europäischer Luftverkehr wächst, Deutschland hinkt hinterher

Der europäische Luftverkehr zeigt im zweiten Halbjahr 2025 ein robustes Wachstum beim Sitzplatzangebot. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) wird ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet, womit das Gesamtniveau sieben Prozent über dem von 2019 liegt. Dieser Anstieg wird maßgeblich von europäischen Punkt-zu-Punkt-Airlines wie Ryanair und Easyjet getragen, die ihr Angebot gegenüber der Zeit vor der Corona-Krise um 25 Prozent steigerten und nun einen Marktanteil von 40 Prozent halten. Auch touristische Fluggesellschaften wie Condor und Sun Express sowie außereuropäische Netzwerk-Airlines verzeichnen überdurchschnittliche Zuwächse. Deutschland kann mit dieser positiven Entwicklung nicht Schritt halten. Obwohl das Angebot hierzulande ebenfalls um sechs Prozent wächst, erreicht es lediglich 93 Prozent des Vorkrisenniveaus. Besonders auffällig ist der Rückstand bei den Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, deren Marktanteil mit 27 Prozent deutlich unter dem europäischen Durchschnitt liegt und nur eine Erholung von 86 Prozent aufweist. Im Gegensatz dazu zeigt der touristische Verkehr im deutschen Markt Wachstum und übertrifft das Sitzplatzangebot von 2019 deutlich um 35 Prozent. Der innerdeutsche Markt bleibt weiterhin schwach. Das Sitzplatzangebot stagniert bei lediglich 52 Prozent des Wertes von 2019. Noch gravierender ist die Situation im dezentralen Verkehr abseits der großen Drehkreuze Frankfurt und München, wo das Angebot nur noch 20 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht – ein Rückgang um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die beiden Drehkreuze Frankfurt und München zeigen sich hingegen stabiler und erreichen jeweils 91 Prozent des 2019er-Niveaus, mit einem Wachstum von fünf bzw. sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auf der Kurz- und Mittelstrecke liegt das Angebot aus

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Condor erweitert Flugplan für Sommer 2026: Mehr Fernziele und neues City-Netzwerk

Die deutsche Fluggesellschaft Condor baut ihr Flugangebot für den Sommer 2026 aus. Der Fokus liegt dabei auf einer Erhöhung der Frequenzen zu beliebten Urlaubsdestinationen und der verstärkten Anbindung von fünf nachfragestarken Fernzielen. So wird die Verbindung nach Bangkok (BKK) aufgestockt und künftig ganzjährig täglich im Flugplan stehen. Las Vegas (LAS) wird fünfmal wöchentlich angeflogen, während Johannesburg (JNB) und Mauritius (MRU) jeweils viermal pro Woche bedient werden. Nach Panama City (PTY) hebt Condor dreimal wöchentlich ab. Alle Langstreckenflüge erfolgen mit den modernen Airbus A330neo Maschinen. Neben den bereits im Winter erhöhten Frequenzen erweitert Condor sein sogenanntes City-Netzwerk. Pünktlich zum Beginn des Sommerflugplans 2026 kommen drei tägliche Flüge nach Barcelona (BCN), Budapest (BUD) und Venedig (VCE) hinzu. Darüber hinaus werden die im aktuellen Jahr erstmals aufgenommenen Ziele Berlin (BER), Hamburg, München, Mailand (MXP), Rom (FCO), Paris (CDG), Prag, Wien und Zürich weiterhin angeflogen. Dies bietet Gästen zahlreiche neue Reise- sowie verbesserte Anschlußmöglichkeiten innerhalb Europas und zum eigenen Langstreckennetz. Peter Gerber, CEO von Condor, erklärte dazu: „Mit dem Sommerflugplan 2026 reagieren wir auf die Bedürfnisse und die Nachfrage unserer Gäste.“ Er betonte, daß der Ausbau des City-Netzwerks eine konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells sei, um Städtereisenden und Geschäftsreisenden neue Ziele und Anschlüsse an das Condor Langstreckennetz anzubieten. Diese strategische Entwicklung im Bereich der Langstrecke setzt auf wachstumsstarke Märkte. Bereits im Sommerflugplan 2025 wurden Kapazitäten gezielt auf Bangkok, Mauritius und Johannesburg umgelegt und diese Destinationen häufiger angeflogen. Mit den nun insgesamt 13 neuen City-Zielen im Condor Streckennetz wachsen auch die Anschlußmöglichkeiten von und zu Metropolen

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