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Discover Airlines nimmt neue Route von München nach La Palma auf

Die Fluggesellschaft Discover Airlines hat eine neue Flugverbindung ab München angekündigt. Wie der Luftfahrtdienst „Aeroroutes“ berichtete, wird der Ferienflieger mit Beginn des kommenden Winterflugplanes ab dem 26. Oktober 2025 die bayerische Metropole direkt mit Santa Cruz de La Palma verbinden. Dies erweitert das Angebot für Reisende, die die Kanarischen Inseln ansteuern möchten. Die Flüge nach Santa Cruz de La Palma werden jeweils sonntags stattfinden. Zum Einsatz kommt dabei ein Flugzeug des Typs Airbus A320, ein Standardmodell für Mittelstreckenflüge, das eine effiziente und komfortable Reise ermöglicht. Die Kanarischen Inseln sind seit jeher ein beliebtes Reiseziel für Urlauber, insbesondere in den Wintermonaten, wenn angenehme Temperaturen und Sonnenschein locken. Die direkte Anbindung von München ist daher eine willkommene Ergänzung für den deutschen Reisemarkt. Discover Airlines, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, ist darauf spezialisiert, touristische Ziele von den Drehkreuzen Frankfurt und München aus anzufliegen. Mit dieser neuen Route stärkt die Fluggesellschaft ihr Angebot ab dem wichtigen Standort München und reagiert auf die anhaltende Nachfrage nach Direktflügen zu beliebten Urlaubsdestinationen. Die neue Verbindung ergänzt das bestehende Portfolio an Flügen zu den Kanarischen Inseln und bietet Reisenden aus Süddeutschland und den angrenzenden Regionen eine weitere bequeme Option für ihre Winterferien. Die Einführung dieser Route unterstreicht die Bestrebungen von Discover Airlines, ihr Streckennetz gezielt auszubauen und sich als feste Größe im europäischen Ferienflugsegment zu etablieren. Für die Insel La Palma bedeutet die neue Direktverbindung aus München eine zusätzliche Stärkung des Tourismus und eine verbesserte Erreichbarkeit für internationale Besucher.

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Lufthansa plant Wiederaufnahme der Strecke München – Mailand-Linate im Winter 2025/26

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa beabsichtigt, nach Informationen von „Aeroroutes“ die Flugverbindung von München nach Mailand-Linate wieder aufzunehmen. Die Wiederaufnahme der Strecke ist für den Winterflugplan 2025/2026 vorgesehen und soll ab dem 26. Oktober 2025 erfolgen. Lufthansa plant, diese Route zweimal täglich zu bedienen, wobei Flugzeuge des Typs Airbus A319 beziehungsweise A320 eingesetzt werden sollen. Die Strecke zwischen München und Mailand-Linate gilt als wichtige Verbindung für Geschäftsreisende und Touristen. Mailand-Linate, als innerstädtischer Flughafen, bietet eine schnelle Erreichbarkeit des Zentrums von Mailand und ist daher besonders für Passagiere attraktiv, die Wert auf kurze Wege legen. Die Wiedereinführung dieser Route durch Lufthansa unterstreicht die Bedeutung der Verbindung zwischen zwei der wichtigsten Wirtschaftsregionen Europas. Dies ist ein Indikator für die Erwartung einer stabilen Nachfrage auf dieser Strecke in den kommenden Jahren. Ein weiteres Detail der Ankündigung ist, daß die Flüge zusätzlich unter AZ-Flugnummern von Ita Airways angeboten werden sollen. Dies deutet auf eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung zwischen den beiden Fluggesellschaften hin. Solche Kooperationen sind in der Luftfahrtbranche üblich, um Strecken besser auszulasten und Passagieren erweiterte Buchungsoptionen und nahtlose Reiseerlebnisse zu ermöglichen, selbst wenn sie bei einer Partnerfluggesellschaft buchen. Die Zusammenarbeit mit Ita Airways könnte die Attraktivität der Verbindung für Passagiere aus Italien und dem Lufthansa-Netzwerk weiter steigern. Die Entscheidung zur Wiederaufnahme dieser Strecke folgt einer Phase, in der Lufthansa ihr Flugangebot an die sich ändernde Marktlage angepaßt hat. Mit der Wiedereinführung der München-Mailand-Linate-Verbindung setzt die Fluggesellschaft ein Zeichen für die Stärkung ihres Drehkreuzes München und die Intensivierung des Verkehrs zwischen wichtigen europäischen Metropolen. Die genauen

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Bauarbeiten am „Deutschen Eck“: Einschränkungen im Bahnverkehr der Westbahn

Die Deutsche Bahn InfraGO führt vom 2. bis 17. August 2025 Bauarbeiten im Bereich des sogenannten „Deutschen Ecks“ durch, was erhebliche Auswirkungen auf den Zugverkehr der Westbahn haben wird. Betroffen sind insbesondere die Verbindungen zwischen Salzburg und Tirol sowie zwischen Salzburg, München und Stuttgart. Die Westbahn hat ihre Kunden bereits im Vorfeld über die bevorstehenden Änderungen informiert, um Unannehmlichkeiten zu minimieren. Vom 2. bis 10. August 2025 wird der Zugverkehr der Westbahn von und nach München und Stuttgart umgeleitet. Die Züge werden ab Wels über Passau geführt. Dies bedeutet, daß folgende Halte entfallen: Attnang-Puchheim, Vöcklabruck, Salzburg, Rosenheim und München Ost. Fahrgäste haben jedoch die Möglichkeit, in Passau ein- und auszusteigen; Tickets hierfür können ausschließlich im Zug erworben werden. Wer im Besitz eines Klimatickets ist, kann sich im Zug mit dem Relax Check-in anmelden und bis Passau fahren. Die Umleitung führt zu einer Verlängerung der Fahrzeit um 10 bis 40 Minuten. Eine weitere Einschränkung betrifft die Westbahn-Züge von und nach Innsbruck und Bregenz. Vom 2. bis 17. August 2025 ist über das Deutsche Eck kein Zugverkehr zwischen Salzburg und Kufstein möglich. Für diese Verbindungen wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Reisenden zwischen Salzburg und Tirol befördern soll. Solche Schienenersatzverkehre sind ein gängiges Mittel der Bahn, um trotz Bauarbeiten die Mobilität der Fahrgäste zu gewährleisten, können jedoch zu längeren Reisezeiten und Umstiegen führen. Die Bauarbeiten im „Deutschen Eck“ sind notwendig, um die Infrastruktur zu modernisieren und die Leistungsfähigkeit der Bahnstrecke zu erhalten. Das „Deutsche Eck“ bezeichnet den Streckenabschnitt der Bahnlinie

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Air India nimmt nach „Safety Pause“ wieder regulären Flugbetrieb auf

Nach dem tragischen Unfall von Flug AI171 am 12. Juni 2025 hatte Air India vorsorglich ihren Flugplan deutlich reduziert. Diese sogenannte „Safety Pause“ diente unter anderem zusätzlichen Sicherheitsprüfungen an der Boeing 787-Flotte sowie der Anpassung an verlängerte Flugzeiten infolge von Luftraumsperrungen. Ab August beginnt die Fluggesellschaft nun mit einer schrittweisen Rückkehr zum regulären Flugangebot. Dies signalisiert eine Phase der Stabilisierung und der Wiederherstellung des vollen Betriebs nach einer Zeit der Konsolidierung und Überprüfung. Ab dem 1. August 2025 wird die Verbindung zwischen Delhi und Zürich von bislang vier auf fünf wöchentliche Flüge erhöht. Auch die Route nach Mailand wird bereits ab dem 16. Juli wieder dreimal pro Woche bedient. Die Verbindungen nach Wien und Kopenhagen bleiben vorerst reduziert und werden weiterhin dreimal pro Woche geflogen. Die Strecke nach Frankfurt ist von den Kürzungen nicht betroffen und wird unverändert täglich angeboten. Auch die Verbindung nach München wurde im Zuge der Anpassungen nicht verändert. Diese selektive Wiederaufnahme und Beibehaltung bestimmter Routen deutet auf eine priorisierte Nachfragesteuerung und strategische Netzwerkanpassung hin. Parallel zur Wiederaufnahme einiger Routen reduziert Air India weiterhin auf ausgewählten Strecken die Frequenz, etwa von Delhi nach Paris, wo ab August nur noch sieben statt zwölf Flüge pro Woche angeboten werden. Für Passagiere mit gebuchten Flügen, die von Streichungen betroffen sind, bietet die Airline kostenfreie Umbuchungen oder vollständige Erstattungen an. Solche Maßnahmen sind gängig in der Luftfahrtbranche, um Kunden entgegenzukommen, die von Flugplanänderungen betroffen sind. Die Flugsicherheit und das Vertrauen der Passagiere stehen nach einem Zwischenfall an erster Stelle für eine

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Flughafen Kapstadt führt weltweites Flughafen-Ranking an – Deutsche Airports im Mittelfeld

Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp hat seinen jährlichen AirHelp Score veröffentlicht, der Flughäfen weltweit anhand von Pünktlichkeit, Serviceangeboten und Kundenzufriedenheit bewertet. In diesem Jahr wurden 250 Flughäfen untersucht, darunter neun deutsche Standorte. Der Flughafen Kapstadt in Südafrika erreichte mit 8,57 von zehn möglichen Punkten die Spitzenposition und übertraf damit den Vorjahressieger, den Hamad International Airport in Katar. Der erste europäische Flughafen im Ranking ist der norwegische Flughafen Bergen auf Platz neun. Deutsche Flughäfen schnitten mit einer Durchschnittsbewertung von 7,36 Punkten im internationalen Vergleich eher schwach ab. Die Top Ten der besten Flughäfen der Welt werden dominiert von Standorten im Mittleren Osten. Neben dem Hamad International Airport auf Platz zwei folgen der Flughafen Riad (Saudi-Arabien) auf Platz drei, der Flughafen Maskat (Oman) auf Platz fünf – alle drei mit einem Gesamtscore von 8,47 Punkten. Die deutliche Verbesserung des Flughafens Riad, der im Vorjahr noch auf Rang 33 lag, ist hierbei besonders bemerkenswert. Auch aus Südamerika, Afrika und Nordamerika sind Flughäfen in den Top 10 vertreten, darunter der Flughafen Brasília (Brasilien) und der Flughafen Panama City Tocumen (Panama). Innerhalb Deutschlands konnte sich der Düsseldorfer Flughafen mit 7,64 Punkten als bester deutscher Airport positionieren, rangiert jedoch im weltweiten Vergleich auf Platz 100. Im Vorjahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Auf den Plätzen zwei und drei der deutschen Flughäfen folgen der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 7,51 Punkten und der Münchner Flughafen mit 7,46 Punkten, welche international die Plätze 136 und 144 belegen. Am Ende des deutschen Rankings liegt der Flughafen Köln/Bonn

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Air Arabia expandiert kräftig in Europa: Neue Verbindungen nach München, Modlin und Prag ab Sharjah

Die führende Billigfluggesellschaft des Nahen Ostens und Nordafrikas, Air Arabia, hat einen dynamischen Start in den Juli 2025 hingelegt. Das Unternehmen kündigte die Aufnahme von Direktflügen zu drei neuen europäischen Destinationen an: München, Warschau (Modlin) und Prag. Die neuen Verbindungen, die alle vom Drehkreuz der Airline am Sharjah Airport (SHJ) in den Vereinigten Arabischen Emiraten starten werden, sollen Reisenden mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Optionen bieten. Dies markiert einen weiteren wichtigen Schritt in der Expansionsstrategie von Air Arabia, die ihre Präsenz in Europa damit erheblich ausbaut und die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und wichtigen europäischen Wirtschafts- und Kulturzentren stärkt. Die neuen Routen: Prag als Auftakt Den Reigen der Neuankündigungen eröffnete Air Arabia am 2. Juli 2025 mit der Bekanntgabe eines neuen Nonstop-Flugdienstes zwischen Sharjah und Prag, der Hauptstadt der Tschechischen Republik. Diese neue Route soll ab dem 20. Dezember 2025 täglich zwischen dem Sharjah International Airport und dem Václav Havel Airport (PRG) in Prag verkehren. Die Fluggesellschaft betonte, daß diese Verbindung den Passagieren „mehr Komfort, Flexibilität und erschwingliche Reisemöglichkeiten“ biete und gleichzeitig „die Konnektivität zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Europa stärkt“. Für diese täglichen Flüge wird Air Arabia ihre Flotte von Airbus A320 und A321 Schmalrumpfflugzeugen einsetzen. Diese Flugzeugtypen sind für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und ermöglichen einen effizienten Betrieb auf diesen neuen Routen. Adel Al Ali, Group Chief Executive Officer von Air Arabia, äußerte sich zufrieden über die Expansion: „Wir freuen uns, unser europäisches Netzwerk mit der Einführung unserer neue Flüge nach Prag zu erweitern, einer

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DAT: Interline-Abkommen verbindet Paderborn/Lippstadt wieder global über München

Eine bedeutende Entwicklung für die regionale Luftfahrt in Nordrhein-Westfalen wurde bekannt gegeben: Die dänische Fluggesellschaft DAT und die deutsche Kranich-Airline Lufthansa haben ein Interline-Abkommen für Flüge zwischen Paderborn/Lippstadt und München geschlossen. Ab dem 1. September 2025 können Reisende von und nach Paderborn/Lippstadt ihr Gepäck nahtlos zu weltweiten Zielen durchchecken lassen, die über das Drehkreuz München angeflogen werden. Dieses Abkommen ist das Ergebnis der intensiven Bemühungen der regionalen Initiative Skyhub PAD und stellt eine entscheidende Wiederherstellung der globalen Anbindung für die ostwestfälische Region dar, nachdem die direkte Lufthansa-Verbindung nach München Ende Mai eingestellt worden war. Die Entstehung einer Luftbrücke: Von lokaler Initiative zu globaler Anbindung Die Ankündigung des Interline-Abkommens zwischen DAT und Lufthansa ist der Kulminationspunkt einer bemerkenswerten Kraftanstrengung in der Region Paderborn/Lippstadt. Ende Mai dieses Jahres wurde die langjährige und für die Wirtschaftsregion wichtige Lufthansa-Verbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und München eingestellt. Diese Einstellung hinterließ eine spürbare Lücke in der Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das globale Luftverkehrsnetz, insbesondere im Hinblick auf Langstreckenflüge. Als Reaktion auf diese Lücke entstand die Initiative Skyhub PAD. Getragen von engagierten Unternehmern und Privatpersonen aus der Region Paderborn/Lippstadt, setzte sich diese Gruppe zum Ziel, die wichtige Verbindung nach München wiederherzustellen. Ihr Engagement mündete in einer Partnerschaft mit der dänischen Fluggesellschaft DAT, die nun im Auftrag von Skyhub PAD die Flüge auf dieser Strecke durchführen wird. Dies ist ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Akteure durch Eigeninitiative eine kritische Infrastruktur für ihre Wirtschaftsregion sichern können. Christoph Plass, Vorsitzender des Beirats von Skyhub PAD, äußerte sich erfreut über den

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Flugverkehr auf Madeira erneut durch Wetter beeinträchtigt

Der Flughafen Madeira, international auch als Flughafen Cristiano Ronaldo bekannt, war am Nachmittag des 6. Juli 2025 erneut von erheblichen Flugbehinderungen betroffen. Starke Winde und ungünstige Wetterbedingungen führten dazu, daß bereits vier Flüge umgeleitet werden mussten, während weitere vier Flugzeuge zwischen Madeira und Porto Santo kreisten und auf eine Landemöglichkeit warteten. Diese wiederkehrenden Beeinträchtigungen unterstreichen die Herausforderungen, die die exponierte Lage des Flughafens Funchal für den Flugbetrieb mit sich bringt. Zu den umgeleiteten Flügen gehörte ein easyJet-Flug aus Gatwick, der nach Faro ausweichen musste. Des Weiteren waren Umleitungen für Condor-Flug DE 1414 aus Düsseldorf, SAS-Flug SK 2901 aus Stockholm und Transavia-Flug TO 7840 aus Nantes, welcher nun Kurs auf Porto nahm, zu verzeichnen. Auch ein Flug von EW Discover, Flugnummer 4Y 704 aus München, war betroffen. Bereits am Vormittag musste ein SATA-Flug von den Azoren nach Porto Santo umgeleitet werden und wartete dort auf weitere Anweisungen. Zudem wurden zwei Flüge von Teneriffa Süd, ein Ryanair- und ein United Airlines-Flug, gestrichen, nachdem sie bereits am Vortag umgeleitet worden waren. Die Wetterbedingungen auf Madeira, insbesondere der Seitenwind am Flughafen Funchal, sind berüchtigt für ihre Herausforderungen im Flugverkehr. Die spezielle Geographie der Insel mit steilen Abhängen und der Nähe zum Atlantik führt oft zu turbulenten Anflügen und erforderte in der Vergangenheit bereits Umplanungen im Flugbetrieb. Es wird erwartet, daß sich die Wetterlage am Sonntag, dem 7. Juli, weiter verschlechtert. Passagieren wird daher dringend geraten, den Status ihrer Flüge vor der Anreise zum Flughafen zu überprüfen. Die Fluggesellschaften und die portugiesische Flugsicherung beobachten die

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Europäische Flughäfen im Mai 2025: Passagierwachstum hält an, Frachtverkehr rückläufig

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat seinen Luftverkehrsbericht für Mai 2025 veröffentlicht, der ein anhaltendes Passagierwachstum, jedoch auch einen deutlichen Rückgang im Frachtverkehr auf dem europäischen Flughafenmarkt aufzeigt. Das Passagieraufkommen im europäischen Flughafennetz stieg im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,4 Prozent. Damit liegt das Volumen insgesamt 8 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie im Mai 2019. Dieses Wachstum wurde ausschliesslich durch den internationalen Passagierverkehr getragen, welcher um 4,3 Prozent zulegte, während der inländische Passagierverkehr leicht um 0,2 Prozent zurückging. Auffällig ist, daß Flughäfen ausserhalb des EU+-Marktes im Mai ein überdurchschnittliches Passagierwachstum von 6 Prozent erzielten. Dies spiegelt die dynamische Entwicklung in Ländern wie Moldawien (+41,9 %), Bosnien und Herzegowina (+30,5 %), Georgien (+23,4 %), Israel (+17,5 %) und Kasachstan (+14,5 %) wider. Die Wachstumsdynamik der türkischen Flughäfen liess hingegen nach (+1,8 %), und die Flughäfen in Russland verzeichneten sogar rückläufige Passagierzahlen (-9,2 %). Innerhalb des EU+-Marktes, der ein Passagierwachstum von 2,9 Prozent aufwies, zeigten die Flughäfen im östlichen Teil der EU die besten Ergebnisse, insbesondere in der Slowakei (+33 %), Ungarn (+15,3 %), Polen (+13,7 %) und Slowenien (+13,5 %), sowie auf Zypern (+10,9 %). Deutschland (+0,8 %) und Frankreich (+0,7 %) schnitten aufgrund hoher nationaler Luftverkehrssteuern unterdurchschnittlich ab. Länder wie Estland, Luxemburg, Schweden, die Schweiz und Norwegen verzeichneten sogar rückläufige Zahlen. Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI Europe, kommentierte, daß der Passagierverkehr im Mai stabil geblieben sei, da die Verbraucher weiterhin Reisen und Freizeit priorisierten. Dies verheisse Gutes für die kommende Hochsaison im Sommer. Allerdings werde die

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Air Arabia verbindet Schardsha und München ab Dezember 2025

Air Arabia, eine der großen Billigfluggesellschaften im Mittleren Osten, hat die Aufnahme einer neuen Flugverbindung zwischen Schardsha (Sharjah) und München angekündigt. Ab dem 15. Dezember 2025 soll die Strecke täglich mit einem Flugzeug des Typs Airbus A320neo bedient werden. Für den Flughafen München bedeutet dies eine weitere Stärkung seiner Rolle im Verkehr von und zu den Golfstaaten, während München das erste deutsche Ziel sein wird, das Air Arabia direkt von Schardsha aus anfliegt. Schardsha, die Hauptstadt des gleichnamigen Emirats, liegt etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Dubai entfernt und ist als Kulturhauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bekannt. Die neue Direktverbindung eröffnet Reisenden aus dem süddeutschen Raum einen direkten Zugang zu dieser Region und ihren Sehenswürdigkeiten. Zudem bietet Air Arabia über Schardsha eine Vielzahl von weiteren Anschlussmöglichkeiten zu Reisezielen im Mittleren Osten und in Asien, was die Attraktivität der neuen Verbindung für Fernreisende erhöht. Oliver Dersch, Senior Vice President Aviation der Flughafen München GmbH, begrüßte die Ankündigung und betonte die Erweiterung der Reisemöglichkeiten für die Passagiere des Münchner Flughafens. Air Arabia, gegründet im Jahre 2003, hat sich als bedeutender Akteur im Segment der Billigfluggesellschaften in der arabischen Welt etabliert und bedient ein umfangreiches Netzwerk von Zielen. Die Entscheidung, München als erstes deutsches Direktziel aufzunehmen, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standortes als internationales Luftverkehrsdrehkreuz. Die Flüge sind bereits buchbar.

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