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Easyjet veröffentlicht Winterflugplan 2026/2027 ab Deutschland

Die britische Billigfluggesellschaft Easyjet hat Tausende von Flügen für das Winterprogramm des Jahres 2026/2027 zur Buchung freigegeben. Der Flugplan umfasst Verbindungen für den Zeitraum vom 19. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 und erweitert das buchbare Angebot für Reisende, die ihren Winterurlaub oder Geschäftsreisen frühzeitig planen möchten. Insgesamt stehen Passagieren ab fünf deutschen Flughäfen rund 9000 Flüge zur Auswahl. Das erweiterte Winterangebot umfasst Verbindungen zu etwa 70 Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Die deutschen Abflughäfen, von denen Easyjet die Flüge anbietet, sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München. Durch die frühe Veröffentlichung des Programms ermöglicht das Unternehmen den Reisenden, von attraktiven Frühbucherpreisen zu profitieren. Die Strategie von Easyjet zielt darauf ab, die Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu festigen und das Angebot in den Hauptreisezeiten zu optimieren. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage nach Flugreisen und bietet sowohl die traditionellen Warmwasserziele für Winterfluchten als auch die wichtigen inner- und außereuropäischen Städteverbindungen an. Die Freischaltung des Winterflugplans so früh im Voraus ist in der Branche üblich und dient der optimalen Kapazitätsplanung sowie der Kundengewinnung.

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Verbesserte Bahnanbindung für den Frankfurter Flughafen ab Mitte Dezember 2025

Mit dem bundesweiten Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn (DB) am 14. Dezember erhält der Flughafen Frankfurt bessere Zugverbindungen aus mehreren deutschen Regionen. Die optimierten Fahrpläne zielen darauf ab, die Anreise für Flugreisende komfortabler und effizienter zu gestalten. Der Flughafen Frankfurt zählt zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten in Europa und ist bereits eng in das deutsche Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden. Eine wichtige Neuerung betrifft die Städte Braunschweig und Hildesheim. Diese erhalten eine neue, tägliche Frühverbindung, die Reisenden eine komfortable Ankunft am Frankfurter Flughafen zu den ersten Abflugwellen des Tages ermöglicht. Des Weiteren profitieren Passagiere aus Süddeutschland, insbesondere aus den Regionen München und Augsburg. Für sie wird ein durchgehender Zweistundentakt eingeführt, der über Stuttgart und den Frankfurter Flughafen weiter in Richtung Rhein-Ruhr-Gebiet führt. Diese Taktverdichtung verbessert die Fernverkehrsanbindung des Flughafens an zentrale Wirtschaftszentren in Süd- und Westdeutschland. Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember bringt bundesweit weitreichende Änderungen im Fern- und Regionalverkehr mit sich. Neben den Fahrplanoptimierungen kündigte die Deutsche Bahn für das Jahr 2026 mehrere große Baumaßnahmen an, die zu temporären Einschränkungen führen werden. Dazu zählt insbesondere die geplante Totalsperrung der wichtigen Nord-Süd-Achse zwischen Hamburg und Hannover, die von Mai bis Juli 2026 ansteht. Diese umfassenden Sanierungsarbeiten sind Teil der Strategie der DB zur Modernisierung des Schienennetzes. Die verbesserten Anbindungen zum Frankfurter Flughafen sind Teil einer konsequenten Strategie, die Verzahnung von Flug- und Bahnverkehr weiter zu stärken. Durch die Taktverdichtung und neue Direktverbindungen soll die Attraktivität der umweltfreundlicheren Anreiseoption erhöht werden, was für den Flughafenbetreiber Fraport und die gesamte deutsche Luftverkehrsbranche von Bedeutung ist.

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Lufthansa City Airlines schließt das Jahr 2025 mit 22 Destinationen ab

Lufthansa City Airlines beendet das Jahr 2025 mit einem erweiterten Streckennetz, das insgesamt 22 Ziele umfasst. Davon befinden sich 16 Destinationen in Europa und sechs weitere innerhalb Deutschlands. Mit diesem Ausbau zielt die Airline darauf ab, das Angebot der Lufthansa Group insbesondere auf wichtigen Geschäftsreiserouten sowohl national als auch international zu stärken. Die Flotte von Lufthansa City Airlines besteht derzeit aus insgesamt 13 Flugzeugen, wovon zwölf Jets aktiv im Liniendienst eingesetzt werden und ein Flugzeug als Reserve dient. Die Flotte setzt sich aus einer Mischung von vier Airbus A319 und neun modernen Airbus A320neo zusammen. Die A320neo-Familie ist bekannt für ihre Effizienz und ist ein Standardtyp im Kurz- und Mittelstreckenverkehr europäischer Fluggesellschaften. Mit dem Betrieb dieser Flugzeugmuster konzentriert sich die Airline auf die Bedienung ihres definierten Streckennetzes. Die Neugründung dient der Lufthansa Group dazu, ihre Position an den Drehkreuzen München und Frankfurt zu festigen und zusätzliche Kapazitäten im Zubringer- und Regionalverkehr zu schaffen. Die Konzentration auf 22 Ziele signalisiert einen gezielten Aufbau von Strecken, die für Geschäftsreisende von hoher Relevanz sind. Die Wahl der Flotte, bestehend aus standardisierten Airbus-Modellen, ermöglicht eine hohe Flexibilität und Betriebseffizienz im Rahmen des Konzernverbunds. Der Start von Lufthansa City Airlines ist Teil einer umfassenderen strategischen Neuausrichtung des Konzerns im Regionalverkehr. Ziel ist es, die Servicequalität auf diesen wichtigen Verbindungen zu gewährleisten und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Lufthansa Group im europäischen Umfeld zu steigern. Die Zahl von 22 Zielen im ersten vollen Betriebsjahr stellt eine substanzielle Basis für die weitere Expansion dar.

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Air Dolomiti auf Expansionskurs: Regionalflieger stärkt Schlüsselrolle im Lufthansa-Konzern durch Flottenausbau und Netzwerk-Erweiterung

Die italienische Regionalfluggesellschaft Air Dolomiti, ein integraler Bestandteil des Lufthansa-Konzerns, blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das von deutlichem Wachstum und einer tiefgreifenden Integration in die Konzernstrukturen geprägt war. Die Fluggesellschaft hat ihre Position als strategisch wichtiger Zubringer innerhalb der Lufthansa Group gefestigt, bestehende operationelle Synergien ausgebaut und entscheidende Weichen für die weitere Netzwerkerweiterung gestellt. Ein zentraler Pfeiler dieser Entwicklung ist der ambitionierte Flottenausbau, der die Kapazität und Effizienz des Unternehmens spürbar erhöhen soll. Die positiven Geschäftszahlen belegen diesen Erfolg: Air Dolomiti erwartet, das Jahr 2025 mit über vier Millionen beförderten Passagieren, mehr als 53.000 durchgeführten Flügen und einem durchschnittlichen Sitzladefaktor von 75 Prozent abzuschließen. Auch die Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit des Betriebs zeigen sich verbessert, unterstützt durch ein auf über 1.100 Mitarbeiter angewachsenes Team. Umfassender Flottenwechsel: Die Ära der Embraer 195 Die bedeutendste strategische Entwicklung ist die Expansion der operationellen Kapazität durch eine Flottenumstellung. Air Dolomiti hat den Transfer der ersten Embraer 195 von Austrian Airlines abgeschlossen. Das Flugzeug wird in den kommenden Tagen erwartet und soll im März 2026 den Flugbetrieb aufnehmen. Dieser Schritt markiert den offiziellen Beginn eines ehrgeizigen Programms, das bis 2028 laufen wird. Im Rahmen dieses Programms sollen schrittweise 13 Embraer 195 in die Flotte integriert werden. Diese Flugzeuge werden sukzessive die aktuell neun Embraer 190 ersetzen, welche jeweils 108 Sitzplätze bieten. Die Embraer 195 ist die größere Variante dieses Regionalflugzeugtyps und bietet eine höhere Passagierkapazität (typischerweise um die 116 bis 120 Sitze). Durch diesen Austausch wird die Gesamtflottenstärke von derzeit 26 auf 30

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Lufthansa: Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht vor dem nächsten großen Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Verdi hat offiziell ihre Forderungen für die anstehende Verhandlungsrunde für die mehr als 20.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals präsentiert. Die Hauptforderungen umfassen eine Lohnsteigerung von sechs Prozent oder alternativ mindestens 250 Euro mehr Monatsgehalt. Angesichts des anhaltenden Kostendrucks und des laufenden Restrukturierungsprogramms „Turnaround“ bei der Lufthansa zeichnet sich eine konfliktreiche Auseinandersetzung ab. Der Tarifstreit betrifft Beschäftigte in rund 25 Betrieben der Kernmarken Lufthansa Airlines, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft untermauert ihre Forderungen nicht nur mit Verweisen auf gestiegene Lebenshaltungskosten, sondern auch mit der Notwendigkeit, niedrigere Gehälter in technischen Bereichen im Vergleich zur Konkurrenz zu korrigieren. Schutz des Personals gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen Über die reinen Lohnforderungen hinaus setzt Verdi einen klaren Fokus auf den Schutz vor Stellenabbau und der Ausgliederung von Aufgaben in Tochterfirmen, die mit niedrigeren Tarifverträgen operieren. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte, dass die Gewerkschaft einen Ausgliederungsschutz durchsetzen wolle, um die negativen Auswirkungen des konzernweiten Sparprogramms „Turnaround“ abzufedern. Ein konkreter Brennpunkt ist das Drehkreuz München, wo die Beschäftigten der Passagierabfertigung in eine neue, von Lufthansa übernommene Gesellschaft mit Tarifen, die 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen, wechseln sollten. Christiane Mindermann, die in diesem Bereich in München tätig ist, beschrieb die daraus resultierende Belastung der Stimmung und die Existenzängste der Mitarbeiter, die befürchten, sich die hohen Mieten im Raum München nicht mehr leisten zu können. Diese Forderung zielt darauf ab, das Prinzip der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit innerhalb des Konzerns zu wahren und einen Verdrängungswettbewerb nach

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Strategische Partnerschaftsvertiefung: Lufthansa und Air Baltic erweitern Codeshare-Abkommen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic und der deutsche Carrier Lufthansa haben eine Erweiterung ihres bestehenden Codeshare-Abkommens bekannt gegeben. Die Vereinbarung betrifft die Verbindung zwischen Riga (Lettland) und Frankfurt (Deutschland) und zielt darauf ab, die Transitverbindungen für Passagiere, die über den Großflughafen Frankfurt reisen, substanziell zu verbessern. Diese strategische Vertiefung der Partnerschaft stärkt nicht nur die globale Anbindung Lettlands, sondern festigt auch die Rolle der baltischen Staaten als wichtiger Markt für das Lufthansa-Netzwerk. Ab dem 17. Dezember 2025 werden beide Fluggesellschaften ihre jeweiligen Airline-Codes auf der gemeinsamen Strecke anwenden. Lufthansa wird ihren LH-Code auf den von Air Baltic durchgeführten Flügen zwischen Riga und Frankfurt platzieren, während Air Baltic ihren BT-Code auf den von Lufthansa auf derselben Route betriebenen Flügen nutzen wird. Das Codeshare-Abkommen ist primär auf Transitflüge über das Drehkreuz Frankfurt ausgerichtet, um Reisenden Zugang zu Lufthansas weitreichendem globalen Streckennetz zu ermöglichen. Ausbau der baltischen Konnektivität Die Codeshare-Kooperation zwischen Air Baltic und Lufthansa besteht bereits seit Dezember 2020. Ursprünglich umfasste die Zusammenarbeit Flüge von den Air Baltic-Basen in Riga, Tallinn (Estland) und Vilnius (Litauen) nach München, was bereits eine erste Stärkung der Konnektivität der baltischen Staaten zu weiteren Zielen über das Lufthansa-Netzwerk in Deutschland bedeutete. Die nun erfolgte Ausweitung auf Frankfurt, einem der führenden Luftverkehrsknotenpunkte Europas, stellt eine signifikante Aufwertung dieser Partnerschaft dar. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für Netzwerkmanagement bei Air Baltic, hob die Bedeutung dieses Schrittes hervor: „Seit dem Start unserer Codeshare-Kooperation mit Lufthansa im Jahr 2020 haben wir die Möglichkeiten, die sie unseren Passagieren eröffnet, stetig erweitert. Dieser nächste Schritt

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Etihad Airways forciert Wachstum in Europa mit dem Airbus A321LR

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, befindet sich in einer Phase massiver Expansion und Positionierung als eine der am schnellsten wachsenden Netz-Airlines weltweit. Allein in diesem Jahr hat das Unternehmen die Aufnahme von über 30 neuen oder wieder aufgenommenen Strecken angekündigt. Diese aggressive Expansion wird nun auch auf Schlüsselmärkte in Europa ausgeweitet, wobei die Fluggesellschaft eine strategische Flottenentscheidung trifft: den Einsatz des Airbus A321LR auf Langstrecken. Dieser schmalrumpfige Langstreckenjet ermöglicht es Etihad, die Frequenz zu erhöhen und die Konnektivität des Hubs in Abu Dhabi zu optimieren. Jüngste Entwicklungen zeigen eine temporäre Verdopplung der Flüge nach Amsterdam sowie eine signifikante Aufstockung der Dienste nach Düsseldorf und München, wobei die Frage nach der langfristigen operativen und finanziellen Tragfähigkeit dieser beispiellosen Wachstumsrate im Vordergrund steht. Die Nutzung des A321LR mit seiner speziellen Premium-Kabinenkonfiguration ist ein entscheidender Schritt, um sowohl Frequenz als auch Produktqualität zu steigern. Die aggressive Expansionsoffensive Die Ankündigung von über 30 neuen Destinationen in so kurzer Zeit unterstreicht den hohen Ehrgeiz von Etihad, seine Position im globalen Luftverkehrsmarkt signifikant auszubauen. Nach einer Phase strategischer Neuausrichtung in den vorangegangenen Jahren kehrt die Fluggesellschaft mit voller Kraft zur Netzwerkerweiterung zurück. Diese Offensive beschränkt sich nicht nur auf das Erschließen neuer Märkte, wie kürzlich mit den LR-betrieben Strecken nach Krabi, Medan und Phnom Penh geschehen, sondern zielt auch auf die Verdichtung bestehender, umsatzstarker Routen. Die Notwendigkeit, schnell auf die Marktbedingungen reagieren zu können und neue sekundäre Städte effizient zu bedienen, hat zur verstärkten Nutzung des A321LR

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Lufthansa strafft ihr Regionalgeschäft: Neue Dachgesellschaft steuert CityLine und City Airlines

Die Lufthansa Group hat mit der Gründung der neuen Tochtergesellschaft Lufthansa Aviation einen strategischen Schritt zur Neuordnung und Konzentration ihres Regionalflugbetriebs unternommen. Diese neue Einheit dient als gemeinsame Führungs- und Koordinationsstelle für die beiden regionalen Kapazitätsanbieter des Konzerns, Lufthansa CityLine und die jüngst gegründete Lufthansa City Airlines. Während die beiden Fluggesellschaften vorerst als eigenständige Betriebe bestehen bleiben, sieht der langfristige Plan des Konzerns die schrittweise Einstellung des Betriebs von Lufthansa CityLine zugunsten einer vollständigen Überführung aller Flugzeuge und operativen Aufgaben an Lufthansa City Airlines vor. Dieser Konsolidierungsschritt soll Verwaltungsprozesse und Wartungsabläufe optimieren und eine reibungslosere Steuerung des regionalen Flugnetzes gewährleisten. Die neue Führungsstruktur soll in einem hart umkämpften Marktsegment zu einer effizienteren Nutzung der Flotte und des Personals beitragen. Die Lufthansa Aviation hat ihren Hauptsitz am Flughafen München und wird von Peter Albers geleitet, der bereits als Geschäftsführer von Lufthansa City Airlines fungiert. Die Entscheidung zur Schaffung dieser neuen Holding unterstreicht die Bemühungen der Lufthansa Group, ihre Betriebskosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Zubringer- und Regionaldienste zu erhöhen. Strategische Neuausrichtung des Hub-Verkehrs Die Regionalfluggesellschaften spielen eine unverzichtbare Rolle im Geschäftsmodell der Lufthansa Group. Sie sind primär dafür zuständig, Passagiere von kleineren und mittleren Flughäfen zu den großen Drehkreuzen Frankfurt und München zu befördern, von wo aus die Langstreckenflüge der Lufthansa abheben. Diese sogenannten „Feeder“- oder Zubringerflüge sind essenziell, um die Auslastung der Langstreckenflüge zu maximieren und die globale Netzwerkanbindung des Konzerns sicherzustellen. Lufthansa CityLine blickt auf eine jahrzehntelange Geschichte als fester Bestandteil des Konzerns zurück. Das Unternehmen betreibt derzeit

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Lufthansa bietet Unterstützung für die Bundeswehr im Krisenfall an

Die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, hat ihre Bereitschaft signalisiert, die deutschen Streitkräfte (Bundeswehr) im Falle einer Krise zu unterstützen und damit zur nationalen Sicherheit beizutragen. Lufthansa-CEO Jens Ritter erklärte, das Unternehmen sei darauf vorbereitet, die Kooperation mit der Bundeswehr auszuweiten, falls dies notwendig werden sollte. Dieses Angebot steht im Kontext erhöhter geopolitischer Spannungen, insbesondere nach der Invasion Russlands in die Ukraine, die eine Neubewertung der logistischen und zivil-militärischen Zusammenarbeit in Deutschland erfordert hat. Hintergrund dieser Bereitschaftserklärung ist der aktualisierte Operationsplan Deutschland, der davon ausgeht, dass das Land im Krisenfall zu einem zentralen Logistikdrehkreuz für die NATO werden könnte. Die deutsche zivile Luftfahrt, einschließlich der Lufthansa, verfügt über erhebliche Kapazitäten in den Bereichen Lufttransport, Wartung und Personal, die für militärische Unterstützungsmissionen mobilisiert werden könnten. Ein wichtiges Element der bestehenden Kooperation ist das zivile Kennzeichen-System (C-Code), das es ermöglicht, zivile Flugzeuge im Krisenfall für den militärischen Lufttransport von Personal und Material einzusetzen. Jens Ritter nutzte die Gelegenheit zudem, um auf die Notwendigkeit einer beschleunigten Implementierung von Drohnenerkennungssystemen an allen großen deutschen Flughäfen hinzuweisen. Er forderte, dass die Installation dieser Sicherheitstechnik nach dem jeweiligen Verkehrsaufkommen priorisiert werden sollte. Demnach stünde der Flughafen München an nächster Stelle, da der Flughafen Frankfurt International bereits über ein solches System zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge verfügt. Die Bedrohung durch Drohnen an zivilen Flughäfen wird seit mehreren Vorfällen in Europa als ernstes Sicherheitsproblem eingestuft. Die Erklärung der Lufthansa wird als klares Bekenntnis zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge gewertet. Das Unternehmen reagiert damit auf die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa, die eine

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Lufthansa muss Flüge ab Kapstadt wegen Treibstoffknappheit zwischenlanden

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa sieht sich gezwungen, aufgrund einer unregelmäßigen Treibstoffversorgung am Flughafen Kapstadt (CPT) auf ihren Südafrika-Strecken zusätzliche Tankstopps auf dem afrikanischen Kontinent einzulegen. Diese präventive Maßnahme betrifft Flüge von Kapstadt zurück nach Deutschland und führt zu einer deutlichen Verlängerung der Reisezeit für Passagiere. Konkret handelt es sich um die Lufthansa-Flüge von Kapstadt nach Frankfurt und von Kapstadt nach München. Wie ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, werden die Abflüge von Kapstadt in Richtung Frankfurt im Zeitraum vom 19. bis 24. November und die Flüge nach München vom 21. bis 24. November vorsorglich eine außerplanmäßige Zwischenlandung zur Betankung vornehmen. Als alternative Tankstopps sind die Flughäfen Windhoek (Namibia) oder Johannesburg (Südafrika) vorgesehen. Lufthansa legt nach eigenen Angaben höchste Priorität auf die Verlässlichkeit des Flugbetriebs und hat die entsprechenden Flugplanänderungen bereits vorgenommen. Die Entscheidung der Lufthansa steht im Zusammenhang mit anhaltenden logistischen Problemen und Versorgungsengpässen bei Flugturbinenkraftstoff (Jet Fuel) am Kapstadt International Airport. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass Kapstadt seit geraumer Zeit mit Unterbrechungen in der Kerosinversorgung kämpft, die durch Probleme in der Lieferkette und in der Hafeninfrastruktur ausgelöst wurden. Diese Situation hat bereits in der Vergangenheit andere internationale Fluggesellschaften dazu gezwungen, ähnliche operative Anpassungen vorzunehmen, um die volle Betankung ihrer Langstreckenflugzeuge sicherzustellen. Die Passagiere der betroffenen Flüge werden von Lufthansa über die entstandenen Umstände und die verlängerte Flugdauer informiert. Flüge von Kapstadt nach Frankfurt, die bis einschließlich Dienstag abfliegen, sowie Flüge nach München, die bis einschließlich Donnerstag starten, sollen nach dem regulären Flugplan ohne Zwischenstopp durchgeführt werden. Die Airline entschuldigt sich bei

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