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Paderborn: Skyhub PAD baut Interlining-Verbindungen aus

Die ostwestfälische Luftverkehrsanbindung erreicht zu Beginn des Jahres 2026 eine neue Qualitätsstufe. Die Initiative Skyhub PAD, die im Herbst 2025 die wichtige Zubringerstrecke von Paderborn/Lippstadt zum Drehkreuz München übernommen hat, konnte ihr Netzwerk an Partnerfluggesellschaften signifikant erweitern. Wie das Unternehmen bestätigte, sind nach dem erfolgreichen Start der Kooperationen mit der Lufthansa-Gruppe nun auch die global agierenden Fluggesellschaften Finnair und Qatar Airways in das Interlining-System integriert worden. Passagiere aus der Region Ostwestfalen-Lippe haben damit die Möglichkeit, mit nur einem Ticket und durchgechecktem Gepäck über München zu Zielen im Nahen Osten, Asien oder Nordeuropa zu reisen. Diese Entwicklung markiert einen wichtigen Meilenstein für den Wirtschaftsstandort, da die Anbindung an internationale Drehkreuze als lebensnotwendig für die exportorientierten Unternehmen der Region gilt. Mit der erwarteten Einführung eines Codeshare-Abkommens mit der Lufthansa im ersten Quartal 2026 steht zudem die vollständige Integration in das weltweite Buchungssystem der Star Alliance kurz bevor. Stärkung der regionalen Wirtschaft durch globale Konnektivität Die Gründung von Skyhub PAD war eine direkte Reaktion auf den Rückzug der Lufthansa von der Strecke Paderborn-München. Um die drohende Isolation des regionalen Flughafens zu verhindern, schlossen sich führende Unternehmen der Region zusammen, um den Flugbetrieb in Eigenregie und durch Beauftragung der dänischen Fluggesellschaft DAT sicherzustellen. Der Einsatz einer ATR 72, eines effizienten Turboprop-Flugzeugs, ermöglicht eine bedarfsgerechte Bedienung der Strecke mit mehreren täglichen Umläufen. Dass nun Schwergewichte wie Qatar Airways und Finnair Teil des Netzwerks sind, unterstreicht die Attraktivität des Modells. Qatar Airways bietet über ihr Drehkreuz in Doha Verbindungen zu über 160 Zielen weltweit an, während

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Kapazitätserweiterung auf der Strecke Reykjavík–München: Icelandair setzt Boeing 767 ein

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair reagiert auf die veränderte Nachfrage im Winterreiseverkehr und passt den Flugplan für die Verbindung zwischen Reykjavík und München kurzfristig an. Wie aus aktuellen Branchendaten von Aeroroutes hervorgeht, wird das Unternehmen im Zeitraum vom 10. Januar bis zum 28. Februar 2026 ein deutlich größeres Fluggerät einsetzen. Statt der üblichen Schmalrumpfflugzeuge der Boeing 737 MAX-Reihe kommt auf dieser Route die Boeing 767-300ER zum Einsatz. Eine einzige Ausnahme bildet der 31. Januar, an dem planmäßig wieder ein kleineres Modell verkehrt. Dieser Wechsel markiert eine erhebliche Kapazitätssteigerung für den bayerischen Standort im ersten Quartal des Jahres. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass der Einsatz der Boeing 767-300ER auf dieser Mittelstrecke primär dazu dient, das gestiegene Aufkommen an Umsteigeverbindungen über das Drehkreuz Keflavík abzufangen. Insbesondere der Transitverkehr zwischen Süddeutschland und Nordamerika verzeichnete zuletzt hohe Buchungszahlen. Die Boeing 767 bietet im Vergleich zur Standardbestuhlung der 737-Modelle nicht nur mehr Sitzplätze, sondern auch eine großzügigere Konfiguration in der Saga Class sowie eine höhere Frachtkapazität. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Reaktion auf die verstärkte Konkurrenz im Transatlantikmarkt, bei der Icelandair durch die Erhöhung des Sitzplatzangebots pro Flug die operative Effizienz steigern will. Die strategische Entscheidung fällt in eine Phase, in der Island im Winter als Reiseziel für den Tourismus in Europa weiter an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig sichert die Fluggesellschaft durch den Einsatz des Großraumflugzeugs wichtige Kapazitäten für den Export von Waren, die über den Flughafen München in den süddeutschen Raum gelangen. Die Boeing 767-300ER ist seit Jahren ein fester Bestandteil der Langstreckenflotte von Icelandair und wird

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El Al weitet internationales Flugangebot im Sommerflugplan 2026 massiv aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al hat für den kommenden Sommer eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf dem nordamerikanischen Markt, wo das Unternehmen mit 55 wöchentlichen Verbindungen einen historischen Höchstwert erreicht. Insbesondere die Frequenzen von den New Yorker Flughäfen JFK und Newark werden auf bis zu sieben tägliche Flüge aufgestockt. Auch die Verbindung nach Miami wird um einen wöchentlichen Flug erweitert. Diese Kapazitätserhöhung zielt darauf ab, die starke Nachfrage im Transatlantikverkehr zu bedienen und die Position der Fluggesellschaft als wichtigster Anbieter für Reisen zwischen Israel und den USA zu festigen. In Fernost verzeichnet El Al ebenfalls ein signifikantes Wachstum. Der Flugplan sieht insgesamt 16 wöchentliche Verbindungen nach Thailand vor, wobei die Strecke nach Bangkok zwei zusätzliche Frequenzen erhält. Die Route nach Tokio, die aufgrund ihrer Beliebtheit bereits seit Anfang 2024 ganzjährig bedient wird, erfährt in der Hochsaison eine Steigerung auf bis zu fünf Flüge pro Woche. Um die erhöhte Passagierzahl effizient zu transportieren, setzt die Gesellschaft auf dieser Strecke vorrangig Großraumflugzeuge vom Typ Boeing 787-10 ein, das größte Modell ihrer Dreamliner-Flotte, welches maximale Sitzplatzkapazitäten bietet. Innerhalb Europas fokussiert sich El Al verstärkt auf den italienischen Markt. Rom und Mailand werden mit jeweils 17 Flügen pro Woche so häufig wie nie zuvor angeflogen, ergänzt durch Verbindungen nach Venedig und Neapel. Auch der Standort Deutschland profitiert von der strategischen Neuausrichtung: Die Frequenz ab München wird auf bis zu elf wöchentliche Flüge erhöht. Weitere Ausbaumaßnahmen betreffen Amsterdam, Budapest und die portugiesischen Städte Lissabon und Porto. Auf der Strecke

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Medizinischer Notfall über Zentralasien: Tragischer Zwischenfall auf Lufthansa-Flug nach Peking

Ein routinemäßiger Langstreckenflug der Lufthansa von München in die chinesische Hauptstadt Peking ist am zweiten Weihnachtsfeiertag von einem schweren medizinischen Notfall überschattet worden. Trotz einer rasch eingeleiteten Ausweichlandung auf dem internationalen Flughafen von Almaty in Kasachstan verstarb ein Passagier noch an Bord der Maschine. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 26. Dezember 2025 über dem zentralasiatischen Luftraum. Die Besatzung des Airbus A350-900 reagierte umgehend auf die plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands des Reisenden, doch die medizinische Hilfe am Boden kam für den Mann zu spät. Nach einer kurzen Unterbrechung und der Aufnahme der Ermittlungen durch die lokalen Behörden konnte das Flugzeug seine Reise fortsetzen. Der Flug mit der Nummer LH722 gehört zum festen Repertoire der Lufthansa-Verbindungen zwischen dem Drehkreuz München und dem Beijing Capital International Airport. Am Abend des 25. Dezember hob der Airbus A350-900 mit der Kennung D-AIXO planmäßig vom Flughafen München ab. Die Flugroute führte die Maschine über Osteuropa und das Schwarze Meer in Richtung Osten. Bis zum Erreichen des zentralasiatischen Luftraums verlief die Reise ohne nennenswerte Vorkommnisse. Die Passagiere befanden sich in der nächtlichen Ruhephase, als sich über dem Grenzgebiet zwischen Turkmenistan und Usbekistan die Ereignisse dramatisch zuspitzten. Plötzlicher Bewusstseinsverlust in Reiseflughöhe Gegen Mitte der Flugzeit bemerkte die Kabinenbesatzung, dass sich ein männlicher Passagier unwohl fühlte. Innerhalb kurzer Zeit verschlechterte sich sein Zustand massiv, bis er schließlich das Bewusstsein verlor. In solchen Fällen greifen an Bord internationaler Fluggesellschaften strikte Notfallprotokolle. Die Flugbegleiter leisteten sofort Erste Hilfe und suchten per Durchsage nach medizinisch geschultem Personal unter

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Analyse der Verspätungsbilanz zur Weihnachtsreisezeit 2025 in Deutschland

Die diesjährige Weihnachtszeit war für den deutschen Luftverkehr durch eine signifikante Diskrepanz zwischen hoher Reisebereitschaft und operativer Zuverlässigkeit geprägt. Zwischen dem 22. und dem 27. Dezember 2025 nutzten mehr als eine Million Menschen deutsche Flughäfen für Reisen innerhalb Europas oder auf innerdeutschen Verbindungen. Eine umfassende Untersuchung des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp zeigt jedoch, dass die Feiertage für einen beträchtlichen Teil der Fluggäste mit erheblichen zeitlichen Verzögerungen oder Totalausfällen verbunden waren. Rund 33,5 Prozent aller Passagiere, die ein europäisches Ziel ansteuerten, waren von Flugstörungen betroffen. Damit sah sich mehr als jeder dritte Reisende mit Komplikationen konfrontiert, die insbesondere zum Ende der Feiertage ihren negativen Höhepunkt erreichten. Trotz der technologischen Aufrüstung an vielen Standorten und einer detaillierten Flugdatenbank-Analyse, die Lücken in der Erfassung minimiert, bleibt die Pünktlichkeit ein kritisches Nadelöhr der Branche. Signifikante Störungen im europäischen Reiseverkehr Ein detaillierter Blick auf die Verkehrsströme verdeutlicht, dass die Komplexität des europäischen Luftraums während der Hochsaison zu massiven Verwerfungen führte. Insgesamt waren rund 335.300 Passagiere an deutschen Abflughäfen von Unpünktlichkeit betroffen. Die Untersuchung isoliert dabei insbesondere den 24. und den 27. Dezember als kritische Tage. Während am Heiligabend bereits 40,8 Prozent der Fluggäste nicht planmäßig starteten, eskalierte die Situation zum Abschluss der Kernweihnachtszeit am 27. Dezember. An diesem Samstag war mehr als die Hälfte aller Reisenden – konkret 50,6 Prozent – von Störungen betroffen. Die statistische Auswertung der Zielgebiete offenbart ein deutliches Ost-West-Gefälle hinsichtlich der Zuverlässigkeit. Reisende in Richtung Südosteuropa mussten die größte Geduld aufbringen. Spitzenreiter bei den Verspätungen war Rumänien: Hier waren 50,6 Prozent der insgesamt

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Lufthansa reaktiviert Flugverbindung zwischen München und Istanbul

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa plant für den Sommerflugplan 2026 die Wiederaufnahme der Nonstopverbindung zwischen ihrem Drehkreuz München und der türkischen Metropole Istanbul. Ab dem 29. März 2026 soll die Strecke wieder täglich bedient werden. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Airbus-Familie, konkret die Modelle A320 und A320neo. Mit diesem Schritt kehrt das Unternehmen nach einer über zehnjährigen Unterbrechung auf diese Route zurück. Zuletzt wurde die Verbindung im Oktober 2015 bedient, bevor sich die Fluggesellschaft im Zuge einer damaligen Netzoptimierung vorübergehend aus diesem Marktsegment zurückzog. Die Entscheidung zur Reaktivierung der Strecke erfolgt in einem Marktumfeld, das durch einen intensiven Wettbewerb mit türkischen Fluggesellschaften geprägt ist. Aktuell beherrschen Turkish Airlines und die Billigflugtochter Pegasus Airlines einen Großteil des Verkehrsaufkommens zwischen Bayern und dem Bosporus. Branchenexperten werten die Rückkehr der Lufthansa als Versuch, Marktanteile im lukrativen Geschäftsreiseverkehr sowie bei Umsteigeverbindungen über das Münchner Drehkreuz zurückzugewinnen. Istanbul gilt aufgrund seiner geografischen Lage und seiner wirtschaftlichen Bedeutung als eines der wichtigsten Ziele im osteuropäischen und vorderasiatischen Raum, das zudem eine hohe Nachfrage im Segment der Besuchsreisen aufweist. Durch die tägliche Anbindung ab Ende März 2026 erweitert die Lufthansa ihr Angebot am Flughafen München signifikant. Die Einbindung der modernen A320neo-Maschinen deutet auf eine kapazitätsorientierte Planung hin, da diese Flugzeuge für Mittelstrecken dieser Distanz optimiert sind. Die strategische Neuausrichtung am Standort München zielt darauf ab, das Drehkreuz gegenüber Frankfurt weiter zu profilieren und Passagieren aus Süddeutschland sowie Österreich direktere Reisemöglichkeiten in die Türkei zu bieten. In der Vergangenheit hatte die Airline die Strecke teilweise an ihre Verbundpartner überlassen,

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Skyhub PAD kündigt Pecs-München an

Die internationale Vernetzung mittelgroßer europäischer Städte erfährt durch ein innovatives Geschäftsmodell eine signifikante Stärkung. Die Unternehmerinitiative Skyhub PAD weitet ihr operatives Netzwerk aus und integriert die ungarische Stadt Pecs als dritten festen Standort in ihren Flugplan. Ab dem 29. März 2026 wird eine ganzjährige Direktverbindung zum internationalen Luftverkehrsdrehkreuz München etabliert. Dieser Schritt zielt primär darauf ab, die hohe Nachfrage aus dem akademischen Sektor und der regionalen Wirtschaft zu bedienen. Durch die Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT und die geplante Vertiefung der Partnerschaft mit der Lufthansa entsteht ein Infrastrukturprojekt, das über die reine Personenbeförderung hinausgeht. Die Anbindung einer bedeutenden Universitätsstadt wie Pecs an eines der wichtigsten europäischen Drehkreuze verspricht weitreichende Auswirkungen auf Bildungskooperationen und den wirtschaftlichen Austausch innerhalb des Kontinents. Die Entstehung und Expansion des Skyhub Modells Das Fundament für die aktuelle Expansion wurde im März 2025 gelegt, als sich 36 Unternehmer und Privatpersonen im Einzugsgebiet des Flughafens Paderborn/Lippstadt zusammenschlossen. Das Ziel war die Sicherstellung einer stabilen Anbindung an das Drehkreuz München, nachdem etablierte Linienfluggesellschaften ihre Kapazitäten in diesem Segment reduziert hatten. Das Modell basiert auf einer gemeinschaftlichen Finanzierung und Risikoverteilung durch regionale Wirtschaftsakteure. Inzwischen ist die Zahl der Gesellschafter auf 79 angewachsen, was das Vertrauen in diese Form der privatwirtschaftlich organisierten Infrastruktur unterstreicht. Nachdem der Flugbetrieb zwischen Paderborn/Lippstadt und München im September erfolgreich aufgenommen wurde, folgt nun der nächste logische Schritt der Skalierung. Die Aufnahme von Pecs zeigt, dass das Konzept der bedarfsorientierten Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit Anschluss an ein Hub-System auf andere europäische Regionen übertragbar ist. Die dänische DAT (Danish

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Emirates forciert Wintertourismus nach Dubai mit Zusatzangeboten

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine neue Vertriebsaktion für Reisen nach Dubai gestartet, um die Buchungszahlen im ersten Quartal 2026 zu steigern. Passagiere, die ihren Hin- und Rückflug bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenlosen Zugang zu ausgewählten Freizeitattraktionen im Emirat. Das Angebot umfasst eine abendliche Hafenrundfahrt auf einem 38 Meter langen Hausboot der Firma Xclusive Yachts inklusive Buffet sowie den Eintritt in das Arte Museum Dubai. Letzteres präsentiert auf rund 2.800 Quadratmetern in der Dubai Mall digitale Kunstwerke, die durch visuelle Effekte, Klanglandschaften und Düfte ergänzt werden. Der Aktionszeitraum für die Durchführung der Reisen ist auf die Monate Januar bis März 2026 festgesetzt. Zusätzlich zu diesen temporären Angeboten aktiviert Emirates erneut das Programm „My Emirates Pass“. Hierbei fungiert die Bordkarte der Fluggesellschaft als Rabattkarte, die bei über 700 Partnern in Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten Preisnachlässe ermöglicht. Das Spektrum reicht von gastronomischen Betrieben über Freizeitparks bis hin zu Einzelhandelsgeschäften. Diese Maßnahme fällt zeitlich mit dem Dubai Shopping Festival zusammen, einer der umsatzstärksten Phasen für den lokalen Handel, in der umfangreiche Verkaufsaktionen und öffentliche Veranstaltungen das Stadtbild prägen. Das Treueprogramm Skywards bietet zudem erweiterte Optionen zum Sammeln von Meilen bei Partnern wie der Dubai Mall oder Arabian Adventures an. Die Kapazitäten für Reisende aus Deutschland wurden im Hinblick auf die Wintersaison stabilisiert. Emirates bedient die Standorte Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg mit insgesamt 63 wöchentlichen Verbindungen. Zum Einsatz kommen dabei primär Großraumflugzeuge der Typen Boeing 777-300ER und der Airbus A320-Nachfolger A380, wobei letzterer auf den Strecken nach Frankfurt und

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Air Baltic weitet Flugangebot ab den baltischen Staaten aus

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für die Sommersaison 2026 eine umfassende Expansion ihres Streckennetzes angekündigt. Das Unternehmen plant, die Flugfrequenzen auf insgesamt 31 bestehenden Routen deutlich zu erhöhen und zehn neue Destinationen in den Flugplan aufzunehmen. Der Schwerpunkt der Kapazitätsausweitung liegt auf dem Heimatdrehkreuz Riga, wo 20 Strecken verstärkt werden, ergänzt durch sieben Anpassungen ab Vilnius und vier ab Tallinn. Diese Maßnahme führt zu einer erheblichen Steigerung der Sitzplatzkapazität: In Riga wächst das Angebot um 12 Prozent, in Tallinn um 11 Prozent und in Litauen sogar um 21 Prozent, was insgesamt über 640.000 zusätzliche Sitzplätze für den Sommerzeitraum bedeutet. Besonders für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ergeben sich verbesserte Verbindungen. Die Frequenzen auf den Strecken von Riga nach Berlin, Hamburg, München und Zürich werden ebenso aufgestockt wie die Verbindungen von Tallinn nach München und Wien sowie von Vilnius nach München. Zusätzlich werden neue Direktflüge eingeführt, darunter Tallinn–Wien, Tallinn–Hamburg und Vilnius–Zürich. Neben der Erhöhung der Schlagzahl auf Kernrouten nimmt die Airline den Flugbetrieb zu Zielen wie Warschau, Istanbul, Antalya und Göteborg auf. Auch die Wiederaufnahme strategischer Routen nach Aberdeen, Belgrad und Jerewan ist fester Bestandteil der Planung für 2026, um die Konnektivität zwischen dem Baltikum und dem restlichen Europa sowie dem Kaukasus zu stärken. Hintergrund dieser Wachstumsstrategie ist die konsequente Modernisierung der Flotte, die mittlerweile ausschließlich aus dem Flugzeugtyp Airbus A220-300 besteht. Mit derzeit 51 aktiven Maschinen dieses Typs betreibt Air Baltic eine der jüngsten Flotten auf dem europäischen Kontinent. Technisch setzt die Airline zudem auf eine verbesserte Bordausstattung; so

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Discover Airlines erhält 4-Sterne-Auszeichnung von Skytrax

Die zur Lufthansa Group gehörende Ferienfluggesellschaft Discover Airlines ist von der internationalen Ratingagentur Skytrax erstmals auditiert und mit einer 4-Sterne-Bewertung in der Kategorie „Leisure Airline“ ausgezeichnet worden. Damit erzielt die im Sommer 2021 gestartete Fluggesellschaft auf Anhieb die aktuell höchste Einstufung innerhalb dieses Marktsegments. Das Audit wurde im November 2025 auf verschiedenen Kurz- und Langstreckenverbindungen ab den Drehkreuzen Frankfurt und München durchgeführt. Die Bewertung umfasst sowohl die Produktqualität als auch die Serviceleistungen des Personals am Boden und während des Fluges. Besonderes Augenmerk legten die Auditoren auf die Premium Economy Class, deren Standard deutlich über dem üblichen Niveau von Ferienfliegern eingeordnet wurde. Zusätzliche Merkmale wie die Verwendung von Porzellangeschirr, gedruckten Menükarten und ein kostenfreies Bordunterhaltungssystem wurden positiv hervorgehoben. Letzteres ermöglicht Passagieren über eine sogenannte Onboard Cloud den Zugriff auf Filme und Zeitschriften über eigene Endgeräte, was insbesondere auf Kurzstreckenflügen innerhalb Europas kein branchenweiter Standard ist. Auch die Konsistenz des Serviceerlebnisses in der Business Class sowie das Auftreten der Kabinenbesatzung flossen maßgeblich in das Ergebnis ein. Die Auszeichnung fällt in eine Phase des personellen und technischen Ausbaus. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 2.100 Mitarbeiter und operiert mit einer Flotte von 30 Flugzeugen. Bis zum Jahr 2028 plant das Management eine Erweiterung auf insgesamt 40 Maschinen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Einflottung des Airbus A350, der künftig als neues Flaggschiff der Airline fungieren soll. Zudem ist ab 2027 eine umfassende Erneuerung der Kabinenkonfiguration innerhalb der bestehenden Airbus A330-Flotte vorgesehen, um den Komfort auf der Langstrecke weiter zu vereinheitlichen. Durch die enge

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