München

Weitere Artikel aus der Rubrik

München

Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Lübeck und München

Die regionale Luftverkehrsanbindung im Norden Deutschlands erfährt eine bedeutende Stärkung. Ab dem 28. April 2026 wird die traditionsreiche Flugstrecke zwischen dem Flughafen Lübeck und dem bayerischen Drehkreuz München offiziell wieder in den Linienflugplan aufgenommen. Diese Entscheidung markiert das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen regionalen Wirtschaftsakteuren und internationalen Luftverkehrspartnern. Mit der neuen Direktverbindung reagieren die Verantwortlichen auf den gewachsenen Bedarf an effizienten Reiseoptionen zwischen zwei der wirtschaftlich dynamischsten Regionen der Bundesrepublik. Zum Einsatz kommt dabei ein modernes Turboprop-Flugzeug vom Typ ATR 72-600, das speziell für Kurz- und Mittelstrecken konzipiert ist und 70 Passagieren Platz bietet. Die Verbindung wird mehrmals wöchentlich bedient und richtet sich gleichermaßen an Geschäftsreisende, die von einer erheblichen Zeitersparnis gegenüber bodengebundenen Verkehrsmitteln profitieren, sowie an Touristen, die die kulturelle Vielfalt zwischen Ostsee und Alpenraum erkunden möchten. Hinter dem Projekt steht ein Konsortium aus Paderborn, das bereits erfolgreiche Konzepte zur Anbindung regionaler Flughäfen an große Drehkreuze umgesetzt hat. Strukturelle Bedeutung der Nord-Süd-Magistrale Der Flughafen Lübeck, der sich als privater Regionalflughafen in den vergangenen Jahren eine feste Nische im deutschen Luftverkehrsmarkt erarbeitet hat, gewinnt durch die München-Route massiv an strategischer Bedeutung. Für die Hansestadt und das umliegende Schleswig-Holstein bedeutet die Wiederaufnahme nicht nur eine bessere Erreichbarkeit der bayerischen Landeshauptstadt, sondern auch einen indirekten Zugang zum weltweiten Streckennetz, das über den Flughafen München abgewickelt wird. Jürgen Friedel, Geschäftsführer des Flughafens Lübeck, betont in diesem Zusammenhang die Relevanz von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Diese seien essenziell für leistungsfähige Regionen, um im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben. Die Route verbindet zwei Standorte, die durch eine hohe

weiterlesen »

Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Croatia Airlines und der Lufthansa Group

Croatia Airlines erweitert zum Beginn des Sommerflugplans am 29. März 2026 ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft mit der Lufthansa Group. Wie aus aktuellen Branchendaten hervorgeht, wird die kroatische Fluggesellschaft künftig ihren Flugcode auf einer Reihe zusätzlicher Strecken platzieren, die von den Konzerngesellschaften Lufthansa, Swiss und Brussels Airlines betrieben werden. Diese Maßnahme dient der Stärkung des europäischen Netzwerks und ermöglicht es der Airline, ihren Passagieren mehr Anschlussverbindungen über die großen Drehkreuze Frankfurt, München, Zürich und Brüssel anzubieten, ohne dafür eigene Flugzeugkapazitäten einsetzen zu müssen. Im Rahmen der erweiterten Kooperation integriert Croatia Airlines insbesondere wichtige europäische Metropolverbindungen und saisonale Routen in ihr Verkaufsangebot. So umfasst die Erweiterung Strecken von Brussels Airlines zwischen Brüssel und den Zielen London-Heathrow sowie Stockholm. Zudem nutzt der kroatische Carrier die Verbindung der Swiss von Zürich nach Rijeka. Auf den Kernrouten der Lufthansa wird der kroatische Code künftig auf Flügen von Frankfurt nach Madrid und Pula sowie von München nach Madrid und Rijeka zu finden sein. Diese strategische Vernetzung verbessert die Erreichbarkeit Kroatiens für internationale Reisende und optimiert die Auslastung der beteiligten Partnergesellschaften. Hintergrund dieser Entwicklung ist die fortschreitende Integration von Croatia Airlines in das Partnernetzwerk der Star Alliance und die enge operative Abstimmung mit der Lufthansa Group. Die Fluggesellschaft befindet sich derzeit in einem umfassenden Flottenmodernisierungsprozess und hat bereits die ersten Maschinen des Typs Airbus A220 in Dienst gestellt. Während die eigenen Kapazitäten primär auf den Direktverbindungen von Zagreb, Split und Dubrovnik konzentriert werden, sichert das Codeshare-Modell die Präsenz auf wichtigen Zubringerstrecken. Fachleute sehen in diesem Schritt eine notwendige

weiterlesen »

Deutschland: Tourismusboom kontrastiert mit strukturellem Wandel im Inlandssegment

Der Luftverkehrsstandort Deutschland steht im Sommer 2026 vor einer Phase des moderaten Wachstums, die maßgeblich durch ein verändertes Reiseverhalten der Bevölkerung geprägt wird. Laut aktuellen Analysen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die auf einer Auswertung der Flugplandaten basieren, wird für den Monat Juli ein Anstieg der Abflüge um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Diese positive Dynamik resultiert fast ausschließlich aus einer massiven Nachfrage nach touristischen Zielen, während der innerdeutsche Markt weiterhin signifikante Einbußen verzeichnet und nur noch etwa 50 Prozent seines Volumens von 2019 erreicht. Mit rund 74.100 erwarteten Starts von deutschen Flughäfen bleibt die Gesamtzahl der Flugbewegungen zwar noch immer hinter den Rekordwerten des Vorkrisenniveaus zurück, doch verschieben sich die Marktanteile zugunsten internationaler Urlaubsstrecken. Insbesondere europäische Destinationen dominieren den Flugplan, wobei klassische Ziele im Mittelmeerraum eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig zeigt sich eine heterogene Erholung der großen Luftfahrt-Drehkreuze Frankfurt und München, was auf unterschiedliche strategische Schwerpunkte und Netzwerkstrukturen der dort operierenden Fluggesellschaften hindeutet. Strukturelle Verschiebungen zugunsten des touristischen Sektors Die detaillierte Untersuchung der Flugplandaten offenbart eine deutliche Spaltung des Marktes. Während der gesamte Luftverkehr in Deutschland noch rund 17 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegt, hat sich der touristische Sektor bereits weit über dieses Niveau hinaus entwickelt. Mit einem Plus von 9,4 Prozent gegenüber dem Vor-Corona-Jahr fungiert der Urlaubsverkehr als wichtigster Stabilitätsfaktor für die Branche. Die DLR-Forscher führen dies auf einen Nachholeffekt und eine Priorisierung privater Konsumausgaben für Flugreisen zurück. Nahezu 90 Prozent aller geplanten Abflüge im Sommer sind europäischen Zielen gewidmet. In

weiterlesen »

Lufthansa präsentiert Airbus A380 im Jubiläumsdesign zum 100-jährigen Bestehen

Die Deutsche Lufthansa hat die Feierlichkeiten zu ihrem 100-jährigen Gründungsjubiläum mit einem optischen Höhepunkt auf der Langstrecke fortgesetzt. Am Mittwochabend traf der Airbus A380 mit der Registrierung D-AIMH am Flughafen München ein, nachdem das Flugzeug in Shannon, Irland, eine aufwendige Sonderlackierung erhalten hatte. Das Design wird dominiert von einem tiefblauen Rumpf, einem 47 Meter langen stilisierten Kranich sowie den markanten Jahreszahlen „1926 | 2026“. Insgesamt arbeiteten 35 Spezialisten über einen Zeitraum von 34 Tagen an der Fertigstellung der Oberfläche, die mit über 4.000 Quadratmetern die Dimension von etwa 16 Tennisplätzen umfasst. Der Airbus wird ab März 2026 wieder in den regulären Liniendienst integriert und stellt das bisher größte Flugzeug in der Jubiläumsflotte dar. Die Traditionsfluggesellschaft nutzt das Jubiläumsjahr, um insgesamt sieben Maschinen unterschiedlicher Typen mit diesem speziellen Erscheinungsbild auszustatten. Neben dem nun in München stationierten A380 befinden sich bereits ein Airbus A350-900, eine Boeing 787-9 und ein Airbus A320neo im Einsatz. In den kommenden Wochen sollen zudem eine Boeing 747-8 sowie ein fabrikneuer Airbus A350-1000 folgen. Um die wirtschaftliche Belastung für den Konzern gering zu halten, erfolgt die Umgestaltung primär im Rahmen turnusgemäßer Wartungsintervalle oder direkt bei der Erstauslieferung neuer Flugzeuge ab Werk. Damit reagiert das Management auf die Notwendigkeit einer effizienten Kostenstruktur, während gleichzeitig die Markenpräsenz an den Drehkreuzen Frankfurt und München gestärkt wird. Hintergrund der Feierlichkeiten ist die Gründung der „Luft Hansa“ am 6. Januar 1926 durch den Zusammenschluss des Deutschen Aero Lloyd und der Junkers Luftverkehr. Obwohl die heutige Lufthansa AG rechtlich erst 1953 neu gegründet wurde,

weiterlesen »

München: Hunderte Passagiere mussten unfreiwillig in Flugzeugen übernachten

Ein massiver Wintereinbruch über Süddeutschland hat am vergangenen Donnerstagabend am Flughafen München zu einer außergewöhnlichen Krisensituation geführt. Etwa 500 Reisende waren gezwungen, die gesamte Nacht zum Freitag in ihren Flugzeugen auf dem Vorfeld zu verbringen, obwohl die Maschinen ursprünglich bereits abflugbereit waren. Heftige Schneefälle und die daraus resultierenden logistischen Engpässe verhinderten nach der Streichung der Flüge eine rechtzeitige Rückkehr der Passagiere in die Terminalgebäude. Betroffen waren insgesamt fünf Verbindungen der Lufthansa sowie deren Tochtergesellschaft Air Dolomiti. Trotz erteilter Sondergenehmigungen für Starts nach Mitternacht kam der Flugbetrieb aufgrund der Wetterlage und technischer Restriktionen zum Erliegen. Da zu diesem Zeitpunkt sämtliche Parkpositionen an den Terminals belegt waren und keine ausreichenden Buskapazitäten für den Transport über das Vorfeld zur Verfügung standen, verblieben Passagiere und Besatzungen bis zum frühen Freitagmorgen in den Kabinen. Der Vorfall wirft Fragen bezüglich der Notfallplanung und der Koordination zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafenbetreiber bei extremen Wetterereignissen auf. Chronologie einer Nacht auf dem Vorfeld Die Probleme am zweitgrößten deutschen Flughafen begannen bereits im Laufe des Donnerstags, als anhaltende Schneefälle den Flugplan zunehmend unter Druck setzten. Über den Tag verteilt mussten bereits rund 100 Starts und Landungen annulliert werden, während zahlreiche weitere Verbindungen erhebliche Verspätungen verzeichneten. Um den angestauten Flugverkehr abzuarbeiten, erwirkte die bayerische Luftaufsichtsbehörde Sondergenehmigungen, die Starts bis 1:00 Uhr nachts ermöglichten, obwohl in München zwischen Mitternacht und 5:00 Uhr morgens ein striktes Nachtflugverbot gilt. Gegen Abend wurden die Passagiere für mehrere Lang- und Kurzstreckenflüge regulär geboardet. Die Maschinen, darunter Lufthansa-Flüge nach Singapur, Kopenhagen und Danzig sowie Air-Dolomiti-Verbindungen nach

weiterlesen »

KM Malta Airlines plant Rekordsommer für das Jahr 2026

Die maltesische Nationalfluggesellschaft KM Malta Airlines hat ihren Flugplan für die Sommersaison 2026 vorgestellt und kündigt damit das umfangreichste Programm seit ihrer Gründung an. Zwischen Ende März und Ende Oktober plant das Unternehmen die Durchführung von insgesamt 7.948 Flügen auf 19 verschiedenen Routen. Mit einer Gesamtkapazität von rund 1,34 Millionen Sitzplätzen und durchschnittlich 262 wöchentlichen Verbindungen festigt die Fluggesellschaft die Anbindung des Inselstaates an wichtige europäische Wirtschaftszentren und Tourismusregionen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer deutlichen Steigerung der verfügbaren Kapazitäten, um der stabilen Nachfrage im Mittelmeerraum gerecht zu werden. Eine wesentliche Neuerung im Streckennetz ist die Aufnahme einer Direktverbindung nach Tel Aviv, die ab dem 27. Mai 2026 zweimal wöchentlich bedient wird. Jeweils mittwochs und sonntags wird diese Route beflogen, was die strategische Ausrichtung der Airline im östlichen Mittelmeerraum unterstreicht. Parallel dazu werden die Frequenzen auf bestehenden Kernrouten massiv ausgebaut. London-Gatwick wird künftig bis zu 23 Mal pro Woche angeflogen, während auch die Verbindungen nach Brüssel verstärkt werden. Die saisonale Wiederaufnahme der Strecke nach Catania ergänzt das Portfolio für den Kurzstreckenverkehr nach Italien. Um die ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, setzt KM Malta Airlines auf eine maximale Effizienz ihrer Flotte, die derzeit aus acht modernen Airbus-Maschinen besteht. Die Flugzeuge sollen während der Sommermonate eine durchschnittliche tägliche Einsatzzeit von zwölf Stunden erreichen. Wichtige europäische Drehkreuze wie München, Paris, Rom und London werden dabei jeweils zweimal täglich bedient. Diese hohe Taktung soll insbesondere für Geschäftsreisende attraktive Umsteigemöglichkeiten schaffen und die Marktposition gegenüber internationalen Mitbewerbern sichern. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende

weiterlesen »

Cyprus Airways erweitert europäisches Streckennetz um den Standort München

Die nationale Fluggesellschaft Zyperns, Cyprus Airways, plant für das laufende Jahr 2026 eine signifikante Ausweitung ihrer Flugverbindungen nach Deutschland. Wie Marzio Scamolla, Vertreter der Airline, im Rahmen der Tourismusmesse „Bit26“ in Mailand bekannt gab, wird München als neues Ziel in den Flugplan aufgenommen. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen der bayerischen Landeshauptstadt und der Mittelmeerinsel, die insbesondere für den Geschäftsreiseverkehr und den Tourismus von zentraler Bedeutung ist. Zusätzliche Branchenberichte verdeutlichen, dass Cyprus Airways ihre Flotte derzeit umfassend modernisiert und dabei verstärkt auf Maschinen des Typs Airbus A220 setzt. Dieser Flugzeugtyp zeichnet sich durch eine moderne Kabinenausstattung und eine effiziente Triebwerkstechnologie aus, was den Einsatz auf mittellangen Strecken nach Zentraleuropa wirtschaftlich attraktiv macht. Die Einbindung Münchens ergänzt die bereits bestehenden Verbindungen nach Deutschland, wie etwa nach Frankfurt, und zielt darauf ab, den Passagierfluss am Drehkreuz Larnaka weiter zu verdichten. Neben der Expansion im deutschsprachigen Raum plant die Fluggesellschaft laut Messeankündigungen auch eine Verstärkung ihrer Präsenz auf dem italienischen Markt. Durch die Teilnahme an der „Bit26“ in Mailand unterstreicht Cyprus Airways ihre Ambition, die Konnektivität innerhalb Europas zu stärken und Zypern als ganzjährig erreichbares Ziel für internationale Reisende zu positionieren. München fungiert hierbei aufgrund seiner Funktion als bedeutender europäischer Luftverkehrsknotenpunkt als strategisch wichtiger Baustein für das weitere Wachstum der Airline. Analysten weisen darauf hin, dass der Markteintritt in München den Wettbewerb auf der Route nach Zypern verschärfen dürfte, die bislang von verschiedenen Ferienfliegern und Linienfluggesellschaften bedient wird. Für den Flughafen München bedeutet die Aufnahme von Cyprus

weiterlesen »

Ende des Pilotenstreiks bei der Lufthansa: Gewerkschaft zieht positive Bilanz

Nach dem Ende des jüngsten Arbeitskampfes bei der Deutschen Lufthansa am 12. Februar 2026 hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) eine erste Bilanz gezogen. Laut Angaben der Arbeitnehmervertretung verlief der Streik, der sich auf alle von deutschen Flughäfen startenden Verbindungen konzentrierte, äußerst wirkungsvoll. Schätzungen der Gewerkschaft zufolge blieben rund 93 Prozent der geplanten Flüge am Boden, was zu massiven Beeinträchtigungen im nationalen und internationalen Flugplan führte. VC-Präsident Andreas Pinheiro betonte die Geschlossenheit der Mitglieder und sah in der hohen Beteiligung ein deutliches Signal an den Vorstand des Luftfahrtkonzerns. Im Zentrum des Konflikts steht die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Die Gewerkschaft wies nach Streikende Vorwürfe der Unternehmensleitung zurück, wonach der Arbeitskampf politische Ziele verfolgt habe oder Forderungen jenseits der Altersvorsorge gestellt worden seien. Besonders scharf kritisierte die VC die vom Lufthansa-Personalvorstand Michael Niggemann öffentlich genannten Zahlen zu den Ruhestandsbezügen. Während das Management von monatlichen Bezügen in Höhe von 8.400 Euro sprach, bezifferte die Gewerkschaft die Realität für die Mehrheit der Kapitäne und Ersten Offiziere auf Beträge zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Spitzenbeträge seien lediglich einer sehr kleinen Gruppe vorbehalten und für jüngere Jahrgänge aufgrund geänderter Tarifstrukturen faktisch unerreichbar. Die Verhandlungen zwischen den Tarifparteien gestalten sich bereits seit Monaten schwierig. Laut VC-Vorstand Frank Blanken blieben insgesamt sieben Verhandlungsrunden ohne nennenswertes Ergebnis, da die Arbeitgeberseite kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt habe. Ein im Januar unterbreiteter Vorschlag der Tarifkommission für eine temporäre Lösung sei vom Management ignoriert worden. Zusätzliche Branchenquellen weisen darauf hin, dass der wirtschaftliche Schaden des Ausstands in die Millionen geht, da neben

weiterlesen »

Massiver Doppelstreik von Cockpit und Kabine legt Lufthansa-Betrieb lahm

Der Flugbetrieb der Deutschen Lufthansa AG ist am heutigen Donnerstag, dem 12. Februar 2026, durch einen koordinierten Arbeitskampf der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Kabinengewerkschaft Ufo nahezu vollständig zum Erliegen gekommen. An den zentralen Drehkreuzen Frankfurt und München sowie an zahlreichen weiteren deutschen Standorten fallen hunderte Verbindungen aus, was zehntausende Passagiere vorhebliche logistische Probleme stellt. Während die Gewerkschaften von einer sehr hohen Beteiligung und einem erfolgreichen Auftakt des Arbeitskampfes sprechen, kritisiert der Konzernvorstand die Maßnahmen als unverhältnismäßig und wirtschaftlich riskant. Der zeitgleiche Streik der verschiedenen Berufsgruppen im Flugzeug verdeutlicht die zugespitzte Situation in den laufenden Tarifauseinandersetzungen, bei denen es neben finanziellen Forderungen zur Altersvorsorge auch um existenzielle Fragen der Arbeitsplatzsicherheit im Zuge einer groß angelegten Konzernumstrukturierung geht. Stille in den Terminals und lange Schlangen an den Service-Schaltern Das Bild an den deutschen Flughäfen ist heute zweigeteilt. Während in den Bereichen der Lufthansa, wie etwa dem Terminalabschnitt A in Frankfurt, eine ungewohnte Leere herrscht, stauen sich an den Umbuchungsschaltern die betroffenen Fluggäste. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass deutschlandweit mehr als 460 Flüge gestrichen werden mussten. Davon sind schätzungsweise 69.000 Passagiere direkt betroffen. Allein in München entfallen laut aktuellen Daten mindestens 275 der geplanten 920 Flugbewegungen, in Frankfurt dürften es rund 400 Ausfälle sein. Trotz der umfangreichen Annullierungen blieb ein größeres Chaos in den Hallen zunächst aus, da die Lufthansa bereits im Vorfeld versucht hatte, Reisende über digitale Kanäle zu informieren und von einer Anreise zum Flughafen abzuraten. Viele Gäste nutzten die angebotenen elektronischen Umbuchungen auf Tochtergesellschaften des Konzerns, die

weiterlesen »

Lufthansa: UFO und VC Flugbegleiter und Piloten zum Streik auf

Der Konflikt zwischen der Deutschen Lufthansa AG und ihren Beschäftigten erreicht eine neue Eskalationsstufe, die den Flugbetrieb in Deutschland nahezu vollständig zum Erliegen bringen wird. Für den 12. Februar 2026 haben gleich zwei einflussreiche Gewerkschaften zu massiven Arbeitskämpfen aufgerufen. Während die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) das Kabinenpersonal in Frankfurt und München zur Arbeitsniederlegung drängt, weitet die Vereinigung Cockpit (VC) den Streik auf das gesamte Cockpitpersonal der Kernmarke Lufthansa sowie der Frachttochter Lufthansa Cargo aus. Im Kern der Auseinandersetzungen stehen tiefgreifende Differenzen über die künftige Gestaltung der Arbeitsbedingungen sowie eine seit Jahren schwelende Debatte über die betriebliche Altersversorgung. Die zeitgleiche Mobilisierung von Piloten und Flugbegleitern markiert eine Zäsur in der Tarifgeschichte des Konzerns und stellt Passagiere sowie Logistikketten vor beispiellose Herausforderungen. Konzentrierter Arbeitskampf an den Drehkreuzen und darüber hinaus Der 12. Februar 2026 wird als Tag des Stillstands in die Annalen der deutschen Luftfahrt eingehen. Von 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr Ortszeit wird der Flugbetrieb der Lufthansa weitgehend eingestellt. Die Gewerkschaft UFO konzentriert ihren Warnstreik auf alle Abflüge der Deutschen Lufthansa AG von den zentralen Drehkreuzen Frankfurt am Main und München. Fast zeitgleich ruft die Vereinigung Cockpit ihre Mitglieder bei Lufthansa und Lufthansa Cargo an allen deutschen Standorten zum Streik auf. Dieser umfasst sämtliche Flugbewegungen, die innerhalb des genannten Zeitfensters von deutschen Flughäfen aus starten sollten. Die logistischen Folgen sind verheerend. Da Frankfurt und München als pulsierende Zentren des europäischen Luftverkehrs fungieren, bricht durch den Doppelstreik das gesamte Hub-and-Spoke-System des Konzerns zusammen. Nicht nur Direktverbindungen fallen aus, auch tausende Transitpassagiere werden

weiterlesen »