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Lufthansa Cargo erweitert Frachtkapazität nach China

Lufthansa Cargo erweitert ihr Streckennetz im Sommerflugplan 2023, um der gestiegenen Nachfrage nachzukommen. Besonders wird das Streckennetz um Flüge nach China erweitert: Künftig bietet Lufthansa Cargo in Summe zehn Frachterflüge pro Woche nach Schanghai (PVG) an. Auf zwei dieser Schanghai-Verbindungen fliegt Lufthansa Cargo auch nach Chengdu (CTU) und verdoppelt dorthin ihre Kapazitäten. Ergänzend dazu erhöht sich die Anzahl der wöchentlichen Flüge nach Hongkong (HKG) von fünf auf sechs, davon einmal mit einem Stopp in Almaty (ALA). Diese Destination in Kasachstan war zuletzt 2019 Teil des Streckennetzes und wird nun wiederaufgenommen. Auch die kombinierte Verbindung von Frankfurt via Mumbai (BOM) nach Hyderabad (HYD) wird auf zwei Flüge pro Woche aufgestockt. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bietet Lufthansa Cargo weiterhin mehr als 50 wöchentliche Verbindungen an, bei denen zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321F zum Einsatz kommen. Bis Ende Juli wird die A321-Frachterflotte auf vier Flugzeuge wachsen. Damit verbundene Anpassungen und Erweiterungen des Flugplans auf der Kurz- und Mittelstrecke seien derzeit noch in Planung, wie der Carrier in einer Aussendung mitteilt.

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Moldauischer Luftraum für Stunden gesperrt

Am gestrigen Nachmittag wurde der Luftraum über der Republik Moldau ohne jegliche Vorabankündigung für mehrere Stunden gesperrt. Die Ex-Sowjetrepublik Moldau hat am Dienstag unter Verweis auf Sicherheitsrisiken ihren Luftraum vorübergehend gesperrt. Die staatliche Fluggesellschaft Air Moldova teilte ihren Fluggästen via Facebook mit, dass es zu Flugverzögerungen kommen würde. Betroffene Flüge nach Chisinau wurden in die nordrumänische Großstadt Iasi umgeleitet. Nach etwa drei Stunden konnte der Flugbetrieb wieder planmäßig fortgefahren werden. Ob die vorübergehende Luftraumsperre mit der Warnung der moldauischen Staatspräsidentin über russische Pläne zur Destabilisierung der demokratischen Ordnung im Land zusammenhängt, ist unklar. Die mehr als drei Stunden lange Schließung sei beschlossen worden, „um die Sicherheit der zivilen Luftfahrt zu gewährleisten“, teilte die Luftfahrtbehörde des Landes später mit. Medien und Betreiber von Social-Media-Kanälen mutmaßten, dass eine russische Drohne die Behörden alarmiert haben könnte. Es häuften sich Berichte über einen angeblichen Spionage-Ballon, der erst über die Ukraine, dann weiter nach Moldau und schließlich ins westlich angrenzende EU-Land Rumänien geflogen sein soll. Die rumänische Flugüberwachung bestätigte, im Südosten ihres Landes in etwa 11.000 Metern Höhe einen Ballon registriert und daraufhin zwei Jagdflugzeuge hingeschickt zu haben. Diese hätten den Flugkörper allerdings nicht gesehen – weder mit eigenen Augen noch auf dem Radar, wie das Verteidigungsministerium in Bukarest mitteilte. Vorher hatte bereits der Sprecher der ukrainischen Luftwaffe, Jurij Ihnat, von derartigen Objekten im ukrainischen Luftraum gesprochen.

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Jänner 2023: Flughafen Wien mit 1.669.566 Passagieren

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im Jänner 2023 insgesamt 1.669.566 Passagiere und damit um 103,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Aufkommen, das man im Jänner 2019 hatte, hat man zu 91,2 Prozent erreicht. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.326.487 Passagiere (+108,8%) und die der Transferpassagiere auf 337.066 Passagiere (+87,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 14.428 Starts und Landungen (+47,2%). Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem Jänner 2022 um 13,4% auf 17.979 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Jänner 2023 stieg nach Westeuropa auf 563.085 Passagiere (+113,5% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Jänner 2023 insgesamt 126.366 Passagiere (+80,7%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 20.472 Passagiere (+56,9%) und nach Afrika 23.169 (+120,4%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Jänner 2023 insgesamt 71.042 Passagiere (+199,9%) und in den Fernen Osten 30.503 Passagiere (+316,8%). Auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen legen zu: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2023 auf 379.335 Reisende (+138,0%) und liegt damit 3,6% über dem Vorkrisenniveau (Jänner 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 27.456 Reisende (+118,8%) zu und liegt damit 4,9% über dem Vorkrisenniveau. Jänner-2023-Verkehrszahlen der Flughafen Wien AG: Flughafen Wien:   Jan 23 Jan 22 Jan 19 Diff. % 2022 Diff. % 2019 Passagiere an+ab+transit 1.669.566 819.674 1.830.923 103,7 -8,8 Lokalpassagiere an+ab 1.326.487 635.378 1.448.127 108,8 -8,4 Transferpassagiere an+ab 337.066 180.106 376.568 87,1 -10,5 Bewegungen an+ab 14.428 9.801 18.171 47,2 -20,6 Cargo an+ab in to 17.979 20.770 21.226 -13,4 -15,3 MTOW in to 606.781 432.540 745.018 40,3

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Twin City Liner setzt auf Satteliten-Internet

Das Touristenschiff Twin City Liner, das hauptsächlich zwischen Wien und Bratislava verkehrt, bietet nun kostenloses Satteliten-Internet an. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Spusu zur Verfügung gestellt. Bereits seit einigen Jahren gibt es an Bord des Schnellkatamarans Gratis-Wlan, das über Handynetze realisiert wird. Dieses ist mangels Empfang aber nicht auf der gesamten Route verfügbar. Nun will man die Lücken durch den Einsatz von Satteliten-Internet schließen. Eigenen Angaben nach ist man das erste Linien- und Ausflugsschiff seiner Art auf der Donau, das auf diese Technologie setzt. „Mit dem neuen Satelliten-WLAN können wir unseren Gästen noch besseres und schnelleres Internet an Bord anbieten. Gerade bei Freizeit- und Tourismusangeboten ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und den Konsument die beste Qualität anzubieten“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Gemeinsam mit dem Technologiepartner Spusu geht das schnellste Schiff auf der Donau nun komplett neue Wege und setzt auf Satelliten-WLAN. Dieses ermöglicht schnelles Surfen auch in den abgelegensten Gegenden. Der erste richtige Test des neuen Satelliten-Internets erfolgte bei der Silvesterfahrt nach Budapest, er lieferte mehr als überzeugende Ergebnisse: Den Passagieren konnte eine schnelle und ununterbrochene Verbindung von Wien bis Budapest geboten werden. Der Vorteil von Satelliten-Internet besteht darin, dass eine Verbindung unabhängig von terrestrischen Daten- oder Telefonleitungen verfügbar ist. Es ist ortsungebunden und damit ideal für Schiffe wie z.B. den Twin City Liner. Denn die Satelliten befinden sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn, die bei freier Sicht zum Himmel eine durchgehende Verbindung ermöglichen. Dank der neuen, automatisch mitdrehenden Satellitenschüssel an Bord des Schnellkatamarans können

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Phuket warnt vor giftigen Quallen

Nachdem mehr als 30 Touristen auf Phuket in kurzer Zeit von giftigen Quallen gestochen wurden, haben die lokalen Behörden offizielle Warnungen für die betroffenen Strände ausgesprochen. Reisende sollten auf die Beschilderung achten und den Anweisungen folgen, um den Kontakt mit giftigen Quallen zu vermeiden. Obwohl Quallen in Thailand zur natürlichen Fauna gehören und normalerweise keine Gefahr darstellen, haben vermehrte Berichte von Quallenstichen zu der Warnung geführt. Feuerquallen sind die häufigste Art und verursachen normalerweise nur milde Symptome wie einen brennenden Schmerz und Quaddelbildung. Rettungsschwimmer an den Stränden sind gut ausgebildet, um bei einem Stich zu helfen. Andere Arten von Quallen wie die Portugiesische Galeere und die Würfelqualle sind seltener, aber schmerzhafter. Insgesamt ist das Risiko eines Quallenstichs in Thailand jedoch gering.

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Eurowings Discover: Kostenlose Decken für Passagiere in der Economy-Class

Ab dem Sommerflugplan stellt Eurowings Discover ihren Passagieren auf der Langstrecke kostenlos Decken zur Verfügung – und zwar unabhängig von der Reiseklasse. Eurowings Discover wird ab dem Start des Sommerflugplans allen Economy-Class-Passagieren auf Langstreckenflügen standardmäßig eine kostenfreie Decke zur Verfügung stellen Diese finden die Fluggäste zusammen mit einem Kissen beim Boarding auf ihrem Sitz. Zuvor war die Decke in der Economy Class nur gegen einen Aufpreis erhältlich. Mit der Einführung der kostenlosen Decke für alle Economy-Class-Gäste reagiere die Fluggesellschaft auf Kritik von Gästen und Reisebüros an den bisher angefallenen Zusatzkosten, wie das Onlineportal FVW berichtet.

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Übernahme von Spirit durch JetBlue in Gefahr

Die US-Regierung grätscht zwischen JetBlue und Spirit Airlines. Das US-Justizministerium plant, eine Kartellklage gegen JetBlue Airways einzureichen, um deren Übernahme von Spirit Airlines zu verhindern. Noch im Sommer 2022 konnte die Fluggesellschaft den Bieterwettstreit mit Frontier Airlines für sich entscheiden. Nun könnte der Deal doch nicht zustande kommen. Obwohl der Vorstand von Spirit über einen längeren Zeitraum Zweifel an der Durchführbarkeit des Deals geäußert hatte, konnte JetBlue den Kauf schlussendlich für 3,8 Milliarden US-Dollar abschließen. Das US-Justizministerium will die „Northeast Alliance“ – ein Pakt zwischen JetBlue Airways und American Airlines – aufbrechen, um mehr Airlinewettbewerb in New York und Boston zu ermöglichen. Das berichtet das deutsche Online-Portal Aero. Solange die Sache nicht geklärt ist, habe ein Zusammenschluss von JetBlue und Spirit „kaum Aussicht auf eine kartellrechtliche Genehmigung“, hatte Spirit die eigenen Aktionäre 2022 vor einem Zusammengehen mit JetBlue gewarnt.

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Dezember 2022: Niedriges Passagieraufkommen in der Winterflugplanperiode

Im Dezember 2022 ging die Zahl der Reisenden zum November um knapp 500.000 zurück. In Summe zählten die deutschen Flughäfen 12,02 Millionen an- und abfliegende Passagiere. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 lag das Aufkommensniveau bei 70,6 Prozent der Reisenden. Die Recovery im deutschen Passagieraufkommen, gemessen am Vorkrisenniveau aus 2019, lag deutlich unter dem europäischen Durchschnitt: Europaweit erholte sich die Luftverkehrsnachfrage im Dezember bereits auf 87 Prozent. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 114.616 Starts und Landungen um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden fast drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt. Von Januar bis Dezember wurden an den deutschen Flughäfen mehr als 165,05 Millionen Passagiere gezählt. Mit +110,09 Prozent verzeichnen die Flughäfen zum Vorjahr ein intensives Wachstum – zum Vorkrisenniveau in 2019 fehlen aber noch 34,1 Prozent. Demgegenüber verringerte sich die Luftfrachtnachfrage im Dezember verglichen mit dem Vormonat November um fast 14.000 abgefertigte Tonnen. Mit 409.580 Tonnen wurden im Vergleich zum starken Vorjahr ca. 17,3 Prozent weniger Fracht umgeschlagen. Auf die Luftraumsperrungen haben sich die Logistikketten unterdessen eingestellt. „Aus fehlenden Überflugrechten resultierende stark verlängerte Flugstrecken in die asiatischen Märkte belasten die Luftfrachtlogistik deutlich. Die unsichere wirtschaftliche Gesamtsituation strapaziert die globalen Lieferketten“, so der Flughafenverband ADV.

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Austrian Airlines flog erfolgreiche Hockey-Nationalteams nach Hause

Die bei der Weltmeisterschaft in Südafrika erfolgreichen Nationalteams des Österreichischen Hockeyverbands wurden von Austrian Airlines in ihre Heimat zurückgeflogen. Das Herrenteam konnte beim Turnier Gold erreichen und die Damen brachten Silber mit nach Hause. Die heimischen Sportler befanden sich an Bord von Austrian-Airlines-Flug OS568. Geflogen sind die Hockeyspieler von Südafrika über Zürich nach Wien-Schwechat. Während sich das Herrenteam neuerlich den Weltmeistertitel sicherte, erreichte auch das Damenteam das Finale bei der Hallenhockey-WM in Pretoria und erreichte mit Silber die beste Platzierung einer österreichischen Damen-Mannschaft in der Geschichte. Nach diesem Medaillenregen in Südafrika wurden die Mannschaften mit Austrian Airlines zurück nach Wien geflogen.

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Oberlandesgericht Wien kippt Datenschutzklausel von Laudamotion

Seit Ende 2020 ist die Laudamotion GmbH nicht mehr als Fluggesellschaft tätig, denn man legte die österreichischen Zulassungen freiwillig zurück. Allerdings sind noch immer Gerichte mit den einstigen Luftfahrtaktivitäten der heimischen Ryanair-Tochter, die als Firma weiterhin existiert, beschäftigt. Nun erklärte das Oberlandesgericht Wien weitere Klauseln der Allgemeinen Beförderungsbedingungen für unzulässig. Bereits vor einiger Zeit klagte der Verein für Konsumenteninformation im Auftrag des Sozialministeriums gegen zahlreiche Punkte der Beförderungsbedingungen der Laudamotion GmbH. Bisher wurden in diesem Verfahren bereits 23 Klauseln rechtskräftig für unzulässig erklärt. Nun wurde auch die letzte der eingeklagten Klauseln als gesetzwidrig beurteilt. Es handelt sich hierbei um eine Datenschutzklausel. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien sah gleich mehrere Gesetzesverstöße als gegeben an. Das Urteil ist rechtskräftig. Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion war bis zum Beginn der Corona-Pandemie unter eigener Identität unter eigenen Flugnummern als Billigfluggesellschaft aktiv. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs, die im Juni 2020 vollzogen wurde, änderte man das Geschäftsmodell. Bis zur Betriebsaufnahme der Konzernschwester Lauda Europe Ltd. flog man unter FR-Flugnummern im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC. Ende 2020 legte man dann die österreichischen Zertifikate zurück, so dass man formell keine Airline mehr ist. Die einstige Airbus-A320-Flotte wird seither von der maltesischen Lauda Europe Ltd. betrieben. Dennoch sind noch immer Gerichte mit Klagen, die sich gegen die Laudamotion GmbH richten, beschäftigt. Im konkreten Fall beantragte die österreichische Ryanair-Tochter die kostenpflichtige Klagsabweisung und argumentierte, dass dem VKI die entsprechende Aktivlegitimation bei Datenschutzklauseln fehlen würde. Das Verfahren wurde deshalb bis zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in einem Prozess gegen den

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