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Indien: Ankommende Reisende werden wieder getestet

Die extreme Corona-Welle in China beunruhigt Indien: Bei Einreise wird wieder gestestet – nach dem Zufallsprinzip. Indien hat die meisten Corona-Beschränkungen abgebaut. Wegen explodierender Infektionszahlen in China kehrt das Land aber zu Tests bei der Einreise zurück. Nach dem Zufallsprinzip werden ab dem 24. Dezember zwei Prozent der ankommenden internationalen Passagiere in Indien auf Covid-19 getestet, wie das Onlineportal Aero berichtet. Grund dafür seien die explodierenden CoV-Fälle im Nachbarland: Nach dem Ende der Null-Covid-Strategie schwappt eine Infektionswelle durch China – im Land gibt es nur geringe Immunität durch Impfungen oder Genesungen. International wächst die Sorge vor neuen Mutationen aus China.

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Fraport-Tochter LAP sichert sich Finanzierung zum Ausbau des Flughafens Lima

Die peruanische Flughafenbetreibergesellschaft LAP, die seit 2001 zum Fraport-Konzern gehört, hat einen Finanzierungsvertrag über 1,25 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Dies diene der Finanzierung laufender Infrastruktur- und Ausbaumaßnahmen am internationalen Flughafen „Jorge Chávez“ in Perus Hauptstadt Lima, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Bereitgestellt werde die Finanzierung von insgesamt sieben internationalen Geldinstituten.  Der Ausbau des Flughafens Lima sei nicht nur für den Standort selbst und das Land Peru von zukunftsweisender Bedeutung, sondern spiele als Hub-Flughafen innerhalb des internationalen Luftverkehrsnetzes auch eine wichtige Rolle für ganz Südamerika. Mit der Neufinanzierung stünden nun die Mittel für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung. Verwendet werden sollen die Gelder auch für die Rückzahlung einer Finanzierung in Höhe von 450 Millionen US-Dollar. Die Baumaßnahmen für den luftseitigen Ausbau des Flughafens sind inzwischen abgeschlossen, sodass die neuen Infrastruktur-einrichtungen schon bald an die zuständigen peruanischen Behörden übergeben werden können, hieß es in der Mitteilung weiter.  Für den Bau des neuen Passagierterminals, das bis Anfang 2025 in Betrieb gehen soll, habe LAP das Konsortium „Inti Punku“ beauftragt – ein Joint Venture aus der spanischen Bau- und Immobilienfirma Sacyr und dem peruanischen Partner Cumbra.

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Über Weihnachten: In Spanien droht Streik bei drei Airlines

In Spanien drohen über die Weihnachtsfeiertage Unannehmlichkeiten für Fluggäste. Gleich drei Airlines sehen sich mit streikendem Personal konfrontiert. Während bei Vueling und Ryanair die Kabinenbesatzungen die Arbeit niederlegen wollen, treten bei Air Nostrum die Piloten in den Ausstand. Vor allem auf Routen innerhalb des Landes kann es deshalb zu Verspätungen und Ausfällen kommen. Die größten Auswirkungen werden laut Mallorca Zeitung im Netz der spanischen Vueling befürchtet. Mindestens zehn Prozent aller angesetzten Verbindungen sollen am Weihnachtswochenende entfallen, da die gesetzlich festgelegte Mindestbesatzung in der Kabine nicht sichergestellt werden kann. Aktuell stehen neben dem Zeitraum vom 23. bis zum 26. Dezember noch drei weitere Streiktermine an: Die Vueling-Crews in Spanien wollen auch vom 30. Dezember bis zum 2. Januar, am 5. und 6. Januar sowie am 8. und 9. Januar in den Ausstand treten. Die Iberia-Tochter Air Nostrum, welche hauptsächlich innerspanische Routen bedient, wird ebenfalls an vier Terminen bestreikt. Der erste endet bereits heute, Flugreisende müssen sich jedoch auch am 26., 27., 29. und 30. Dezember sowie am 2. und 3. Januar auf Störungen einstellen. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Routen innerhalb der Balearischen Inseln. In diesem Fall sind es die Piloten, die ihre Arbeit niederlegen. Hinzu kommt ein bereits seit mehreren Monaten wiederkehrend durchgeführter Ausstand bei Ryanair in Spanien. Dabei muss sich die streikende Kabinenbesatzung jedoch an behördliche Vorgaben zum Mindestbetrieb auch während der Protestzeit halten, sodass es kaum Auswirkungen auf den operativen Flugbetrieb gibt.

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Air China reaktiviert Genf-Verbindung

Genf kehrt in den Flugplan der chinesischen Fluggesellschaft zurück. Seit der Pandemie war die Verbindung unterbrochen. Jetzt nimmt sie die chinesische Nationalairline wieder auf. Ab dem 26. Jänner 2023 fliegt sie wieder zwischen Genf und Peking. Air China plant zunächst einen wöchentlichen Flug, jeweils donnerstags, mit einem Airbus 330-200. Abflug in Genf ist um 19:45 Uhr, der Flug in die Gegenrichtung startet in Peking um 13:25 Uhr. Währenddessen wächst in der Volksrepublik wieder die Sorge vor neuen CoV-Varianten, Notkrankenhäuser werden eröffnet. Seit dem Ende der Null-Covid-Politik machen die Infektionszahlen Luftsprünge: Schätzungsweise eine Million Neuinfektionen gibt es pro Tag im Land. Indien hat auf diese Umstände schon reagiert und angekündigt, ankommende Reisende wieder nach dem Zufallsprinzip testen zu wollen.

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November: Zahl der Reisenden geht an deutschen Flughäfen zurück

Im November 2022 ging die Zahl der Reisenden zum Oktober um mehr als 5,1 Millionen zurück. In Summe zählten die Flughäfen 12,59 Millionen Passagiere, im Vergleich zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt das Aufkommensniveau bei 71,6 Prozent der Reisenden. Dennoch: die Recovery im deutschen Passagieraufkommen, gemessen am Vorkrisenniveau aus 2019, liegt deutlich unter dem europäischen Durchschnitt. Europaweit erholte sich die Luftverkehrsnachfrage im Oktober bereits auf 88 Prozent. Im abgelaufenen November nutzten 12,59 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen – im Vergleich zum November 2021 stieg das Aufkommen um 41,9 Prozent (gegenüber November 2019 sind es -28,4 Prozent). Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen lag mit 130.432 Starts und Landungen um 12,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber 2019 wurden mehr als drei Viertel der gewerblichen Flüge durchgeführt, wie der Flughafenverband ADV in einer Aussendung mitteilt. Das absolute Cargo-Aufkommen lässt, verglichen mit dem Vormonat Oktober, leicht nach. Die 423.438 Tonnen bedeuten einen Rückgang um 10,4 Prozent gegenüber November 2021. Erstmals liegt die Gesamt-Tonnage eines Monats im Jahr 2022 auch unterhalb des Vorkrisenniveaus aus November 2019 (-0,8 Prozent).

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Grünes Licht: Flughafen Innsbruck darf emissionsabhängige Gebühren einführen

Erst abgelehnt und nun doch bewilligt: Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst Klimaschutzministerium nennt, hat die neue Gebührenordnung für den Innsbrucker Flughafen durchgewunken. Diese sieht vor, dass Flugzeuge mit höherem Schadstoffausstoß stärker zur Kasse gebeten werden sollen. Der Tiroler Airport ist der erste seiner Art in Österreich, der ein derartiges Preismodell einführt. Aufgrund der gesetzlichen Situation müssen sich die Betreiber öffentlicher Flughäfen ihre Gebührenordnungen vom BMK genehmigen lassen. Zunächst gab es für den Innsbrucker Vorstoß kein grünes Licht, so dass eine Preisliste, die jener des Jahres 2022 sehr ähnlich war, veröffentlicht wurde. Nun kommen die schadstoffabhängigen Preise doch. Das Ziel ist sehr einfach, denn man will die Fluggesellschaften dazu animieren, dass diese aus wirtschaftlichen Gründen moderne Maschinen, die als emissionsärmer gelten, einsetzen. Mit anderen Worten: Man will alte – umgangssprachlich auch „Stinker“ genannte – Flugzeuge über höhere Tarife verbannen. Das ist angesichts des Umstands, dass bereits heute fast ausschließlich junge Maschinen eingesetzt werden, auch ein bisschen symbolischer Natur. Gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigte Flughafendirektor Marco Pernetta, dass man aufgrund der Bewilligung durch das BMK die neue Gebührenordnung zum 1. Jänner 2023 einführen kann. Damit gibt es keine Verzögerung, denn der Airport kann das selbstgesteckte Ziel auf den Tag genau einhalten. Seitens des BMK heißt es: „Wir halten Lenkungsmaßnahmen, die im Bereich des Flugverkehrs zu niedrigeren Emissionen führen, für einen sinnvollen Beitrag.”

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Flughafen-Innsbruck-Eigentümer kämpfen um Erhalt des ACG-Wetterdienstes

Das Ringen um den Erhalt des Flugwetterdienstes in Innsbruck geht weiter. Im Rahmen einer parlamentarischen Bürgerinitiative bringt sich nun der Mehrheitseigentümer des Airports, die Innsbrucker Kommunalbetriebe, ein. Die städtische Gesellschaft, die 51 Prozent hält, spricht sich klar und deutlich für den Weiterbetrieb der zur Schließung bestimmten Austro-Control-Stelle aus. Man appelliert an die Entscheidungsträger, dass diese die wiederholt geäußerten Sicherheitsbedenken ernst nehmen sollen und die Schließung des ACG-Wetterdienstes am Flughafen Innsbruck verhindern soll. Auch befürchtet man, dass dem Airport und der Region wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte. Die beiden Vorstandsvorsitzenden der Innsbrucker Kommunalbetriebe werden von der Tiroler Tageszeitung auch dahingehend zitiert, dass diese der Ansicht sind, dass das neue Polaris-System der Austro Control „offenkundig das Ziel des Personalabbaus“ verfolge. Dies dürfe keinesfalls gegen die Sicherheit gehen, zumal damit argumentiert wird, dass aufgrund der geografischen Gegebenheiten für den Tiroler Airport spezielle Kenntnisse erforderlich sind. Die Austro Control verspricht, dass die mit der Polaris-Einführung verbundene Zentralisierung des Wettersdienstes am Standort Wien dazu führen würde, dass die Qualität steigt. Das sehen die Flughafen-Innsbruck-Eigentümer so ganz und gar nicht. Auch würden weder die ACG noch Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) auf die Kritik reagieren. Man hält an den Plänen fest, so dass die Wetterstation Innsbruck weiterhin für Mitte 2024 zur Schließung bestimmt ist. Den parlamentarischen Weg hat man nun über den Nationalratsabgeordneten Hermann Gahr (ÖVP) eingeleitet. Dieser hat das entsprechende Verfahren eingeleitet und bereits einige Anfragen gestellt. Auch der Tiroler Landtag befasst sich mit der Angelegenheit, so dass nicht auszuschließen ist, dass auch Anträge über den Bundesrat

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Lufthansa: Boni-Vereinbarungen des Vorstands werden kritisiert

Die Bundesregierung lehnt Pläne der Lufthansa zur Auszahlung von Boni an ihre Vorstände trotz milliardenschwerer Staatshilfen in der Pandemie ab. „Die Bundesregierung sieht das ausdrücklich anders“, wird Regierungssprecher Steffen Hebestreit bei FVW zitiert. „Nach ihrem Verständnis würde das Ansammeln von Bonuszahlungen in Verbindung mit einer späteren Auszahlung nach Beendigung der Stabilisierungsmaßnahmen, die es im WSF gegeben hat, gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen.“ Man werde das mit der Lufthansa besprechen. Dabei seien „interessante rechtliche Fragen“ zu klären. Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Pandemie hatte Lufthansa 2020 und 2021 tief in die roten Zahlen gestürzt. Im Sommer 2020 bewahrte der Staat die Gesellschaft vor dem wirtschaftlichen Aus. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes (WSF) stützte die Lufthansa mit sechs Milliarden Euro. Er stieg in diesem Zuge mit 20 Prozent direkt beim Konzern ein. Die staatliche Förderbank KfW steuerte zudem einen Kredit über eine Milliarde Euro bei. Inzwischen hat die Lufthansa die Hilfen komplett zurückgezahlt. Der Bund hat seine Beteiligung mit mehr als 700 Millionen Euro Gewinn verkauft. Dem „Handelsblatt“ zufolge hatte der Aufsichtsrat Anfang Dezember beschlossen, dem Top-Management Bonuszahlungen für 2021 und 2022 zu gewähren. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, interne Diskussionen im Aufsichtsrat kommentiere man nicht. „Die aktuell öffentlich in der Diskussion stehende Vergütung für den Vorstand wird abhängig von verschiedenen Faktoren frühestens ab dem Jahr 2025 zur Auszahlung kommen.“ Es gehe um einen Langfristbonus. Der Aufsichtsrat beachte bei allen Entscheidungen zur Management-Vergütung geltendes Recht. Gewerkschaften forderten Prämien auch für die Belegschaft. Diese habe in der Pandemie harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für

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Bundesheer: Erster AW169 in Langenlebarn stationiert

Das österreichische Bundesheer hat den ersten Mehrzweckhubschrauber des Typs Leonardo AW169 übernommen und auf dem Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn stationiert. Am Mittwoch fand die formelle Übergabe in Anwesenheit von Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (beide ÖVP) statt. Die in Italien bestellten Neuzugänge sollen die in die Jahre gekommenen Alluette III schrittweise ablösen. Aus Sicht von Mikl-Leitner würde die Regierung „sehr viel Geld in die Modernisierung des Bundesheers investieren“. Gleichzeitig betonte sie, dass dadurch auch Arbeitsplätze gesichert werden. Als Beispiel führte sie auch den geplanten Neubau einer Kaserne in Mistelbach an. „Wenn sich heute hier die wichtigsten Vertreter der österreichischen und italienischen Verteidigungspolitik als auch der Militärs treffen, dann gibt es hier im wahrsten Sinn des Wortes einen ganz historischen Moment zu feiern. Heute erfolgt die Übergabe dieses ersten Helikopters und somit wird eine neue Ära für das Heer, für unsere Luftstreitkräfte, für den Militärstandort Niederösterreich und die 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort in Langenlebarn eingeläutet“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeigt sich davon überzeugt, dass man mit dem AW169 den richtigen Helikopter ausgewählt habe. Sie gab bekannt, dass man die Kaufoption für „36 so dringend benötigte Mehrzweckhubschrauber“ gezogen habe. „Wir wollen unser Bundesheer moderner und einsatzfähiger machen und damit den zukünftigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wirkungsvoll begegnen“, so Tanner, die auch einräumte, dass Investitionen ins Militär über viele Jahre ausgeblieben sind. Manifestiert wurde diese Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung der „Declaration of Intent“ durch die beiden Verteidigungsminister sowie durch die Unterzeichnung der Vertragsanpassung für

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Emirates stockt Wien-Dubai weiter auf

Golfcarrier Emirates Airline wird ab Jänner 2023 wieder zwei tägliche Flüge zwischen Dubai und Wien-Schwechat anbieten. Die zusätzlichen Kurse werden mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 777-300ER bedient werden. Derzeit bietet das Unternehmen auf dieser Route elf wöchentliche Umläufe an. Ab Jänner 2023 wird man an den Verkehrstagen Montag bis Mittwoch ab Wien zusätzlich den Kurs EK126 mit Abflug um 21 Uhr 55 und Ankunft um 6 Uhr 35 Lokalzeit in Dubai anbieten. In Die umgekehrte Richtung geht es als EK125 um 15 Uhr 40 mit Landung um 18 Uhr 50 Lokalzeit in Wien. In einer Medienerklärung begründet Emirates Airline die Aufstockung damit, dass die Nachfrage neuerlich stark gestiegen wäre. Darauf reagiere man und bietet deshalb ab Jänner 2023 drei weitere Umläufe pro Woche an. Somit führt man dann zwei tägliche Kurspaare zwischen Dubai und Wien-Schwechat. Emirates-Wien-Flugplan ab Jänner 2023: MTWTFSS BRD OFF DEP ARR FLIGHT 1234567 VIE DXB 1510 2340 EK 128 1234567 VIE DXB 2155 635 EK 126 1234567 DXB VIE 900 1225 EK 127 1234567 DXB VIE 1540 1850 EK 125 Flugbegleiter werden in Salzburg und Wien gesucht Auch ist man in Österreich auf der Suche nach Flugbegleitern. Dazu führt man am 6., 7. und 16. Jänner 2022 offene Bewerbertage im Mercure Hotel beim Wiener Westbahnhof durch. Am 9. Jänner 2022 gibt es eine solche Veranstaltung im Wyndham Grand Salzburg. Die Bewerbertage beginnen jeweils um 9 Uhr 00. Eine Voranmeldung ist über das konzerneigene Jobportal möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich. Teilnehmer werden jedenfalls darum gebeten einen Lebenslauf in

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