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Erdogan will Turkish Airlines umbenennen

Nach der Umbenennung der Türkei bei der UNO will das Land auch einen türkischen Namen der nationalen Fluggesellschaft durchsetzen. „Von nun an werden wir auf unsere Flugzeuge nicht mehr ‚Turkish Airlines‘, sondern ‚Türkiye Hava Yollari‘ schreiben“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan heute. Der offizielle Name des teilstaatlichen Unternehmens in der Türkei ist eigentlich „Türk Hava Yollari“. Vor knapp zwei Wochen hatte die Türkei die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen aufgefordert, künftig unter anderem auf die englische Bezeichnung „Turkey“ zu verzichten und das Land als „Türkiye“ zu bezeichnen. „Es gibt kein ‚Turkey‘ mehr, sondern nur noch ‚Türkiye‘“, sagte Erdogan nun. Schon länger hatte die Führung in Ankara besonders mit der englischen Übersetzung des Landesnamens gehadert – unter anderem, weil das englische „turkey“ auch „Truthahn“ bedeutet.

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Fast zwei Millionen Passagiere flogen im Mai über den Flughafen Zürich

Im Mai 2022 sind exakt 1.940.373 Passagiere über den Flughafen Zürich geflogen. Das entspreche einer Vervierfachung gegenüber derselben Periode des Vorjahres, so der Airport in einer Aussendung. Gegenüber Mai 2019 liegen die Passagierzahlen im Berichtsmonat bei -29 Prozent. Vergleicht man die Zahlen jedoch mit der Zeit vor der Krise, zeigt sich, dass der Flughafen nach wie vor unter einer Passagierflaute leidet. Im Mai 2022 reisten nämlich noch immer knapp 30 Prozent weniger Passagiere über den größten Schweizer Flughafen als im Mai 2019, bevor die Coronapandemie ausbrach. Die Anzahl Lokalpassagiere lag im Mai 2022 bei 1.420.943. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 26 Prozent. Die Anzahl Flugbewegungen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 152 Prozent auf 20.237 Starts oder Landungen. Der Monatsvergleich zeigt, dass die Flugbewegungen 83 Prozent des Niveaus von 2019 betragen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 120 Fluggästen 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Die Fracht, die schon während der Krise jeweils stark war, legte im Mai um 6 Prozent zu auf gut 35.500 Tonnen. Verglichen mit Mai 2019 wickelte der Flughafen noch 7 Prozent weniger Fracht ab.

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Leipzig/Halle: Ryanair fliegt neu nach London und Dublin

Gleich zwei europäische Hauptstädte bereichern im kommenden Winterflugplan das Angebot ab Leipzig/Halle. Ab Oktober verbindet Ryanair den mitteldeutschen Flughafen mit London und Dublin. Insgesamt startet der irische Low-Coster fünfmal pro Woche ab Leipzig/Halle. Jeweils montags, freitags und sonntags verbindet die Fluggesellschaft den Airport mit London. Flüge zwischen Dublin und Leipzig/Halle werden mittwochs und sonntags angeboten.  „Wir freuen uns auf London und Dublin! Die Region Mitteldeutschland wächst dynamisch und gemeinsam mit Ryanair bieten wir die schnellste und bequemste Verbindung in die britische und irische Hauptstadt. Die Kombination aus kurzen Wegen am Airport und einem Direktflug ist ein hochattraktives Angebot, das sowohl Individual- wie auch Geschäftsreisende anspricht“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. Ryanair verbindet auch Dresden mit London. Die Flüge werden dienstags, donnerstags sowie sonnabends angeboten. Palma de Mallorca fliegt die irische Airline von Dresden aus sechsmal pro Woche an.

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Flughafen Wien: Passagierzahlen im Aufwind & optimistischere Gewinnprognosen

Die Flughafen-Wien-Gruppe schraubt aufgrund der verbesserten Passagierentwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Die Flughafen-Wien-Gruppe spürt die Erholung der Reisebranche nach den Corona-Jahren 2020 und 2021. Inklusive den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice waren die Passagierzahlen im Mai mit 2,7 Millionen Reisenden und mit 2,1 Millionen am Standort Wien mehr als fünfmal so hoch wie im Mai des Vorjahres, wie der Airportbetreiber mitteilt. Das Passagieraufkommen war aber noch um mehr als Viertel niedriger als vor der Coronapandemie im Mai 2019. Für 2022 erwarte man nun einen Umsatz von rund 640 Millionen Euro (bisher: 560 Millionen Euro) und einen Jahresgewinn von zumindest 80 Millionen Euro (bisher: 20 Millionen Euro). Für den Standort Wien wird mit rund 22 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2022 gerechnet. Inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice werden rund 28 Millionen Reisende erwartet. Die deutlich bessere Geschäftsprognose für 2022 steht aber noch unter einem coronabedingten Vorbehalt. „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lockdowns oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt“, hieß es von der Flughafen-Wien-Gruppe. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibe „der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.“ Am Flughafen Wien-Schwechat kletterte die Zahl der Lokalpassagiere im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 1,6 Millionen Passagiere (plus mehr als 500 Prozent) und die der Transferpassagiere auf rund 501.500 Passagiere (plus 248,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 17.374 Starts und Landungen (plus 199,2 Prozent). Das Frachtaufkommen sank hingegen gegenüber

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Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

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Westbahn legt Sommerticket für Jugendliche auf

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn legt während der Sommerferien 2022 für junge Menschen eine Netzkarte auf, die in zwei Varianten erhältlich ist. Personen unter 20 Jahren können 20 Tage lang für ein Euro pro Tag reisen. Unter 26-Jährige bezahlen zwei Euro pro Tag. Der Verkauf des so genannten „Sommerhit-Tickets“ wurde am Dienstag online und an den Ticketschaltern in Wien-Westbahnhof, Linz Hbf, Salzburg Hbf und München Hbf aufgenommen. Laut Westbahn kann der Gültigkeitsbeginn, der zwischen 2. Juli und 11. September 2022 frei gewählt werden. Auch kann man mehrere Tickets, die jeweils 20 Tage gültig sind, hintereinander kaufen. Die Westbahn bietet die Jugend-Fahrkarten in folgenden Ausführungen an: Wien – Salzburg < 20: 20 € < 26: 40 € Salzburg – München < 20: 20 € < 26: 40 € Wien – München < 20: 40 € < 26: 80 € Die Fahrkarten gelten laut der Eisenbahngesellschaft auf der gewählten Strecke jeweils in beide Richtungen und berechtigen im Gültigkeitszeitraum zu unbegrenzten Fahrten. „Wie bei allen Tickets der Westbahn gilt: Auch mit dem SommerHit-Ticket kann immer ohne Reservierung gefahren werden, zwischen Wien und Salzburg sogar im 30-Minuten-Takt.“ sagt DI Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Darüber hinaus gibt es bei jedem Relax Check-in mit dem SommerHit-Ticket natürlich auch Westpunkte. Und falls sich nach dem Kauf des Tickets die Pläne für den Sommer ändern, kann es bis vor dem ersten Gültigkeitstag kostenlos storniert werden.“

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Kraus-Winkler zu Flugchaos: „hoffe, dass die das irgendwie bewältigen“

Österreichs Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler (ÖVP) ist der Ansicht, dass sich in der Luftfahrt eine Problemwelle aufbaut. Die Schwierigkeiten hinsichtlich Flugstreichungen wären kein Geheimnis, aber sie hofft, „dass die das irgendwie bewältigen“. Für den österreichischen Incoming-Tourismus könnten Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr durchaus problematisch werden, denn man steht in direkter Konkurrenz mit stark nachgefragten Ferienzielen wie Italien, Griechenland und Spanien. Der Ausfall von incominglastigen Flügen nach Österreich könnte dazu führen, dass weniger Urlauber in die Alpenrepublik kommen. Doch nicht nur im Ausland gibt es personelle Engpässe in der Luftfahrt, sondern auch in Österreich. Erst kürzlich erklärte Vida-Gewerkschafter Daniel Liebhart gegenüber Aviation.Direct, dass den Airlines viele Flugbegleiter fehlen, bei der Flugsicherung Austro Control Unterbesetzung herrscht und an den Flughäfen in nahezu allen Bereichen zu wenig Personal vorhanden ist. Seiner Meinung nach wäre alles für ein großes Sommerchaos angerichtet. Weder die Austro Control noch die österreichischen Flughäfen wollen derzeit etwas von möglichen Engpässen, die zu chaotischen Zuständen aus Ausfällen führen könnten, hören. Man ist der Ansicht, dass man sich optimal auf die reisestärkste Zeit des Jahres vorbereitet habe. Die angebotsstärksten Anbieter Austrian Airlines und Ryanair haben bislang ihren Sommerflugplan ab Österreich nicht ausgedünnt. Die AUA kann jedoch nicht ausschließen, dass einzelne Umläufe ausfallen könnten. Anders die Situation in Deutschland: Easyjet muss aufgrund von Personalmangel das Angebot in Berlin Tegel reduzieren. Eurowings und Lufthansa haben allein im Juli 2022 rund 1.000 Flüge aus dem Programm genommen. Kraus-Winkler kann derzeit nicht abschätzen welchen Impact mögliches Chaos im Flugverkehr auf den österreichischen Tourismus haben könnte. Die Schwierigkeiten wären

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Übersicht: An diesen Airports hat Wizz Air Flugzeuge stationiert

Die Wizz Air Group hat mit Stichtag 8. Juni 2022 an 41 Airports Flugzeuge stationiert gehabt. Allerdings wurde Doncaster zwischenzeitlich geschlossen. Auch die Bases in Kiew-Schuljany und Lwiw müssen „abgezogen“ werden, da diese kriegsbedingt nicht genutzt werden können. Somit sind die Maschinen der Firmengruppe derzeit an 38 unterschiedlichen Flughäfen stationiert. Mit 12 Flugzeugen ist Budapest die derzeit größte Basis von Wizz Air Hungary. Mit 1. Juli 2022 wird jene in Bukarest gleichziehen, denn eine weitere Maschine soll ab diesem Airport zum Einsatz kommen. Die Homebase von Wizz Air UK besteht aus elf Flugzeugen und ist somit nur minimal kleiner. Jene von Wizz Air Abu Dhabi besteht nur aus vier Maschinen und ist damit gleichauf mit Wien-Schwechat. Die nachstehende Übersicht basiert auf den jüngsten Veröffentlichungen, die Wizz Air rund um Präsentation der Finanzzahlen getätigt hat. Diese stellt den Datenstand vom 8. Juni 2022 dar, wobei die Schließung der Basis Doncaster geschlossen wurde sowie der Umstand, dass Kiew-Schuljany und Lwiw wegen dem Krieg derzeit nicht genutzt werden können, berücksichtigt wurden bzw. in den Anmerkungen verzeichnet sind. Flughafen Flugzeuge Änderung Anmerkung Budapest 12   Homebase Wizz Air Hungary London-Luton 11   Homebase Wizz Air UK Bukarest 11 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Tirana 8 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Warschau-Chopin 8     Danzig 7     Mailand-Malpensa 6     Cluj 6 +1 Aufstockung zum 01.08.22 Sofia 6     Kattowitz 6     Rom-Fiumicino 5     London-Gatwick 5     Skopje 5     Abu Dhabi 4   Homebase Wizz Air Abu

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Kanada pausiert stichprobenartige Tests bei Einreise

Kanada wird vorerst keine stichprobenartigen Tests bei der Einreise mehr durchführen. Bei Einreise nach Kanada wird die Praxis, internationale geimpfte Fluggäste bei Ankunft im Land stichprobenartig einem Test zu unterziehen, ab sofort pausiert. Die kanadische Regierung hat beschlossen, die Stichproben bis 30. Juni auszusetzen – in der Zeit soll über die weiteren Corona-Maßnahmen erneut beraten werden. Das berichtet das Schweizer Reiseportal About Travel. Nach wie vor getestet werden aber ungeimpfte Besucher des Landes. Aktuell wird dies noch direkt am Flughafen gemacht, das soll jedoch zum 1. Juli außerhalb des Flughafengeländes durchgeführt werden. Bis dahin sollen auch weitere Maßnahmen oder Lockerungen für die Einreise ins Land beschlossen sein. Hintergrund der Testungen sei es, frühzeitig neue Varianten aufzuspüren. Da die meisten neuen Erreger durch Touristen ins Land gebracht werden, sah man in den Stichprobentestungen eine Möglichkeit, den Virusverlauf zu bestimmen. Diese führten aber mitunter zu langen Wartezeiten.

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15,6 Millionen: Flughafen Dortmund erwirtschaftet Verlust

Der Airport muss den Rotstift ansetzen: Im Geschäftsjahr 2021 hat der Dortmunder Flughafen einen Verlust von 15,6 Millionen Euro erwirtschaftet. Das weiterhin durch die Corona-Pandemie geprägte Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2020 um 6,2 Millionen Euro verbessert. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nutzten rund 1,7 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise. Das würde einem Anstieg von plus 39 Prozent entsprechen, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Dritte Passagierkontrollstelle geplant Zudem hat der Aufsichtsrat die Errichtung einer dritten Fluggastkontrollstelle im Terminal beschlossen. Die vorhandenen sieben Kontrollspuren (Kontrollstelle A und B) werden um zwei weitere Spuren im Osten des Terminals ergänzt. Die neue Kontrollstelle C soll eine zügigere Abfertigung – insbesondere zu besonders stark frequentierten Abflugzeiten – ermöglichen.

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