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PAD: Hotel eröffnet nach Renovierung wieder

Das „MC AiREA“-Hotel am Flughafen Paderborn/Lippstadt ist nach Renovierung wieder eröffnet worden. Es verfüge über 49 Doppelzimmer, ein Restaurant mit Frühstücksbuffet, eine Sonnenterrasse und eine Bar sowie Tagungs- und Konferenzräume. Die Zimmer würden auch über Möbel aus aufgearbeiteten Flugzeugteilen verfügen. Der Besitzer und Betreiber des Hotels sei die CAB Münzautomatenvertriebs GmbH, wie der Flughafen in einer Aussendung mitteilt. „Das neue Airport Hotel unter dem Namen MC AiREA ist eine ideale Ergänzung zu den vielfältigen Serviceeinrichtungen an unserem Flughafen. Neben Mitarbeitenden der Fluggesellschaften werden sicher zahlreiche Fluggäste das Angebot nutzen, um ganz ausgeruht in ihren Urlaub zu starten. Das neue Konzept mit einem Inhaber und Betreiber aus der Region ist eine Bereicherung für den Heimathafen“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Shannon: Cargolux steuert neues Frachtziel an

Die Frachtairline meldet Shannon als jüngsten Neuzugang in ihrem weltweiten Streckennetz.  Der Erstflug landete am 9. Juni direkt von Seattle in Shannon. Die wöchentliche Frequenz geht über die Route Los Angeles-Seattle-Shannon-Luxemburg und verstärkt die Transatlantikdienste der Fluggesellschaft. Die Einführung von Shannon sei eine Gelegenheit, die wachsende Kundennachfrage zu befriedigen und die Präsenz auf den Britischen Inseln auszubauen, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Diese neue Frequenz ist eine willkommene Entwicklung für Cargolux, um mit seinen globalen Kunden in Kontakt zu treten und die Dienstleistungen in der Region zu erweitern. Shannon ist ein florierendes Handelstor und wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaften in der Region aufzubauen“, so Domenico Ceci, Executive Vice-President Sales & Marketing von Cargolux.

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Swiss weitet Abholservice auf den Flughafen Zürich aus

Nach einer erfolgreichen Testphase des Smart-Baggage-Services am Flughafen Genf weitet der Schweizer Carrier die Partnerschaft mit AirPortr auf den Flughafen Zürich aus und bietet die Dienstleistung in der gesamten Schweiz an. Der Gepäckservice steht Kunden ab dem Flughafen Genf bereits seit Oktober letzten Jahres in einer Testphase zur Verfügung. Reisende, die am Flughafen Zürich abfliegen oder ankommen, können nun ebenfalls den Service nutzen, um ihr Gepäck abholen und einchecken oder nach Hause oder ins Hotel liefern zu lassen. Die Dienstleistung kann auf www.swiss.com gebucht werden. Der Preis für den AirPortr-Service richtet sich nach dem Abhol- und Lieferort und reicht von CHF 39.00 für zwei Gepäckstücke in Zürich bis zu CHF 69.00 in flughafenferneren Gebieten. Das Gepäck wird bis zu 23 Stunden vor Abflug von zu Hause oder von der Unterkunft abgeholt – Fluggäste müssen lediglich online einchecken. Die Bordkarte wird bei der Abholung überprüft, anschließend wird das Gepäck versiegelt, um einen sicheren Transport zum Abflughafen zu gewährleisten, wo es den üblichen Sicherheitskontrollen unterzogen wird. Nach der Landung werden die Koffer ganz normal am Gepäckband abgeholt. Auf diese Weise soll Zeit eingespart werden. „Nach dem erfolgreichen Start unserer Partnerschaft mit AirPortr können wir das Reiseerlebnis für unsere Gäste nun weiter optimieren. Die Nachfrage für einen einfachen Gepäcktransport von und nach Hause ab dem Flughafen Genf hat bereits gezeigt, dass ein grosses Bedürfnis nach einer vereinfachten Anreise mit weniger Gepäck besteht. Wir freuen uns deshalb sehr, diese attraktive Dienstleistung nun allen unseren Fluggästen ab der Schweiz anbieten zu können“, so Airline-CC Tamur Goudarzi Pour.

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Australischer Fonds gibt Pflichtangebot für Flughafen Wien-Aktien ab

Die Airports Group Europe hat weitere Aktien des Flughafen Wien-Schwechat gekauft und den Anteil auf 40 Prozent erhöht.  Der australischer Fonds ist nach österreichischem Gesetz rechtlich verpflichtet, ein Übernahmeangebot zu stellen, „allerdings streben wir keine mehrheitliche Kontrolle über das Unternehmen an“, heißt es in einer Aussendung des Infrastruktur-Investmentfonds. Konkret kaufte der Fonds über die Tochtergesellschaft Airports Group Europe zuletzt weitere Aktien des Flughafens. Mit Überschreitung der 40-Prozent-Schwelle wurde das verpflichtende Übernahmeangebot nun schlagend. Dass der australische Fonds tatsächlich die Mehrheit der Aktien übernehmen könnte, gilt als sehr unwahrscheinlich. Man erwarte nicht, dass die Stadt Wien, das Land Niederösterreich und die Mitarbeiter, die Anteile über eine Stiftung halten, verkaufen werden, heißt es dazu in der Aussendung. Wien und Niederösterreich halten jeweils 20 Prozent am Flughafen Wien-Schwechat (Bezirk Bruck/Leitha), zehn Prozent befinden sind im Besitz der Mitarbeiter-Beteiligungsprivatstiftung und weitere zehn Prozent in Streubesitz. Niederösterreich, Wien und Personal kommen also zusammen auf 50 Prozent der Anteile. Aktien schnellten nach Angebot rasant nach oben Die Airports Group Europe bietet an, die Aktien um je 33 Euro zu kaufen. Damit liegt das Angebot deutlich über dem jüngsten an der Börse gehandelten Wert. So wurden die Aktien Montagfrüh noch für rund 26 Euro gehandelt. Nach dem Übernahmeangebot schnellte der Aktienkurs rasant nach oben und durchbrach noch Montagvormittag die Schwelle von 32 Euro. Die Airports Group ist eine Tochtergesellschaft des IFM Global Infrastructure Fund, der unter anderem für australische Pensionsfonds investiert. Im Geschäftsbericht des Flughafens von 2021 waren bei dem Fonds zuletzt noch Anteile am Flughafen in

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Spanische Fluglotsen liebäugeln mit Streik

Angesichts anhaltender Personalengpässe überlegen die spanischen Fluglotsen, im Sommer einen landesweiten Streik zu beginnen. Ende Juni werde entschieden, ob oder wann man in den Ausstand trete, berichtet das Mallorca Magazin und beruft sich auf Kreise der Gewerkschaft „Unión Sindical de Controladores Aéreos“. Grund für die Verärgerung unter den Fluglotsen ist, dass zu viel Arbeit bei zu wenig Personal anfalle. Das schlage negativ auf die Gesundheit der Mitarbeiter durch. In Palma gebe es weniger Beschäftigte im Tower als 2019, obwohl der Flugverkehr gehörig angezogen habe. Statt wie früher 55 Fluglotsen täten dort jetzt 53 Dienst. Unterdessen wurde bekannt, dass am Donnerstagmittag auf sämtlichen Flughäfen der Balearen 40 Minuten lang Starts und Landungen abgesagt werden mussten. Laut Enaire lag dies an technischen Problemen im Tower von Palma. Es kam zu etwa 20-minütigen Verspätungen

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VC kritisiert Wizz Air-CEO: „Flugsicherheit ist nicht verhandelbar“

Wizz-Air-CEO József Váradi fordert von seinen Mitarbeitern, auch müde weiterzuarbeiten – manchmal sei es notwendig, „die Extrameile zu gehen“. Die Pilotenvereinigung Cockpit kritisiert das scharf. Übermüdung von Flugzeugbesatzungen führte bereits zu mehreren Unfällen und Abstürzen. In fast allen Bereichen in der Luftfahrt ist während der Corona-Krise in Europa massiv Personal abgebaut worden. Zu viele Beschäftigte wurden entlassen und haben der Branche aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen oftmals auch dauerhaft den Rücken gekehrt. Nun wollen die Menschen wieder fliegen und es fehlt an allen Ecken und Enden Personal, um Flugzeuge abzufertigen, zu betanken, die Passagiere zu betreuen oder die Flugzeuge zu fliegen.  Aufgrund der dünnen Personaldecke am Boden und in der Luft mussten viele Airlines hunderte Flüge vorsorglich streichen. Dabei war die Erholung seit Monaten absehbar. Flugstreichungen tun zwar Passagieren und Unternehmen weh, sind aber letztlich aus der Perspektive der Flugsicherheit der vernünftigste Weg in der aktuellen Situation. Aus gutem Grund ist es nicht erlaubt, übermüdet zu fliegen und eine ausgeruhte Crew ist ein Sicherheitsgewinn, auf den nicht verzichtet werden darf.  „Die Flugsicherheit ist auch in Zeiten von Personalengpässen nicht optional,“ sagt VC-Präsident Stefan Herth. „Die Beschäftigten im Luftverkehr arbeiten extrem hart daran, alle Flüge wie geplant durchzuführen. Bei aller Fehlplanung sind die Airlines aufgerufen, sich ihrer Verantwortung beim Thema Safety bewusst zu sein und die Beschäftigten nicht zum Dienst an der Grenze der Erschöpfung zu drängen. Niemand will übermüdete Piloten im Cockpit. Einige Verantwortliche schießen in der aktuellen Situation aber übers Ziel hinaus und bauen unzulässigen Druck auf. Was der CEO von Wizzair

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Flughafen Paderborn/Lippstadt weitet Fernwärmenetz aus

Mit dem Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme-Nutzung bereitet sich der Flughafen Paderborn/Lippstadt auf die Heizperiode im Winter 2022/2023 vor. Der Wartebereich, die Gepäckausgabehalle, das Betriebsgebäude sowie Teile von Flugzeughalle 1 werden an das Fernwärmenetz angeschlossen. Dadurch ergebe sich im Jahresmittel eine Reduzierung des Erdgasbedarfs um weitere 1.200.00 kWh, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. Bereits im Jahr 2006 startete der Flughafen mit Blick auf die Nachhaltigkeit und die Versorgungssicherheit den Bezug von Fernwärme aus einer Biogasanlage der Bioenergie Ahden GmbH & Co. KG. Im ersten Schritt erfolgte der Anschluss von Teilbereichen des Terminals, das seitdem durch die Verwertung durch Vergärung von Speiseresten und anschließender Verstromung von Biomethangas versorgt wird. Im Jahresmittel nimmt der Flughafen aktuell rund 500.000 kWh von der Bioenergie Ahden GmbH & Co. KG ab und deckt damit etwa 17,5 Prozent seines jährlichen Gesamtwärmebedarfs von 2.900.000 kWh ab. Rechnet man den jetzigen Ausbau hinzu, so wird zukünftig 60 Prozent des Wärmebedarfs durch grün erzeugte Fernwärme gedeckt. „Bei diesem Projekt gibt es nur Gewinner. Wir entlasten die Umwelt mit mehr als 300 Tonnen CO2-Äquivalent, womit wir einen weiteren großen Schritt in Richtung CO2-Neutralität am Flughafen machen. Die regenerativ erzeugte Fernwärme ist zudem deutlich günstiger als Erdgas und in ihren Kosten kalkulierbar. Durch die Regionalisierung beim Energiebezug stärken wieder darüber hinaus unsere Versorgungssicherheit“, betont Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Gestrichene Flüge: Rechte der betroffenen Passagiere

Wegen Personalmangel müssen Lufthansa und Eurowings im nächsten Monat hunderte Flüge streichen. Aus diesem Anlass klärt die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) über die Flugrechte der betroffenen Passagiere auf. Durch die europäische Fluggastrechteverordnung besteht für Passagiere ein Schutz bei Flugunregelmäßigkeiten (wie z.B. Verspätung oder Annullierung), außerdem entsteht gegebenenfalls ein Anspruch auf eine sogenannte Ausgleichszahlung. Passagiere haben z.B. dann Anspruch auf eine Ausgleichszahlung, wenn sie nicht mindestens zwei Wochen vor Abflugdatum über die Flugannullierung informiert wurden. Die Höhe hängt dabei von der jeweils gebuchten Flugentfernung ab und beträgt zwischen 250 Euro und 600 Euro. In Fällen von Flugannullierung (bzw. Flugausfall) haben Passagiere die Wahl zwischen: der Erstattung des Ticketpreises dem Rückflug zum ersten Abflugort zum frühestmöglichen Zeitpunkt einer alternativen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Bedingungen zum frühestmöglichen Zeitpunkt einer alternativen Beförderung zum Endziel unter vergleichbaren Bedingungen zu einem späteren Zeitpunkt nach Wunsch des Fluggastes, vorbehaltlich verfügbarer Plätze „Wir empfehlen betroffenen Passagieren, denen nicht proaktiv eine alternative Beförderung angeboten wird, im ersten Schritt unbedingt das Flugunternehmen zu kontaktieren bevor sie eigenständig Buchungen tätigen. Außerdem raten wir dringend dazu, Rechnungen und Belege unbedingt aufzubewahren und die Kosten möglichst gering zu halten wenn sie am Ende tatsächlich selbst eine alternative Beförderung organisieren und bezahlen müssen“, so Maria-Theresia Röhsler. Wird ein Flug früh genug (mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit) annulliert und das Flugunternehmen informiert nachweislich hierüber, entfällt laut Fluggastrechteverordnung der Anspruch auf Ausgleichszahlung, jedoch hat der Passagier die Wahl zwischen Ticketkostenrückerstattung und einer alternativen Beförderung zum Endziel. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren verhilft die apf Passagieren

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Flughafen Pristina: Passagierzahlen bewegen sich schon über Vorkrisen-Niveau

Der Höhenflug geht weiter: Der Flughafen Pristina verzeichnete mit 257.770 Passagieren seinen verkehrsreichsten Mai seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl entspricht einem Anstieg von 41,7 Prozent gegenüber dem Jahr vor der Pandemie und 61,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit hat der Airport nicht nur das Vorkrisen-Niveau erreicht, sondern längst schon um ein Vielfaches übertroffen. Von Januar bis Mai registrierte der Flughafen exakt 1.065.119 Reisende, 25,1 Prozent mehr als 2019. Das berichtet das Luftfahrtportal Ex-Yu Aviation. Der Kosovo ist derzeit einer der leistungsstärksten Flugreisemärkte in Europa und einer von nur drei Airports, dessen Passagierleistung das Jahr vor der Pandemie übertroffen hat. Ab dem Flughafen Wien haben Flugreisende zwei Möglichkeit, um direkt nach Pristina zu fliegen. Wizz Air steuert die kosovarische Hauptstadt fünfmal wöchentlich an, die Maschinen von Austrian Airlines heben sogar zweimal täglich nach Pristina ab.

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Nach Raffinerie-Unfall: In Wien wird der Treibstoff knapp

Am Flughafen Wien-Schwechat wird als Folge des Unfalls, der sich vor einigen Tagen in der OMV Raffinerie Schwechat ereignet hat, das Kerosin knapp. Mittels Notam werden nun die Piloten und Fluggesellschaften ersucht nach Möglichkeit an einem anderen Airport zu tanken. Das von Verkehrsflugzeugen benötigte Jet A1 steht nur noch in begrenzter Menge zur Verfügung. Hintergrund ist, dass bei der nahegelegenen OMV-Raffinerie die Hauptdestillationsanlage beschädigt ist und die Reparaturarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. Der Mineralölkonzern kann noch kein Datum für das Wiederanlaufen der Produktion nennen. Der Hauptausschuss des Nationalrats hat zwischenzeitlich die strategischen Notfallreserven des Bundes an Diesel und Benzin freigegeben. Der Flughafen Wien-Schwechat rechnet nicht damit, dass es aufgrund des Jet-A1-Mangels zu Einschränkungen im Flugbetrieb kommen wird. Die Fluggesellschaften werden nach Möglichkeit an anderen Airports auftanken. Jene Airlines, die in Wien Flugzeuge stationiert haben, werden entsprechend reagieren. Beispielsweise ist Austrian Airlines der Ansicht, dass der Engpass in Wien keine Auswirkungen hat. „Durch unser breites Streckennetz haben wir die Möglichkeit, kurzfristige Treibstoffengpässe zu kompensieren“, so eine Sprecherin. Die OMV arbeitet derzeit an einem „alternativen Versorgungssystem“. Mit anderen Worten: Der Mineralölkonzern wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Treibstoffe von anderen konzerneigenen Raffinerien nach Österreich schaffen. Die Information an den Airport bzw. die Fluggesellschaften, dass man nach Möglichkeit anderweitig tanken solle, „um mit Reserven sparsam umzugehen“, wäre laut einem Sprecher rein vorsorglich erfolgt. A1272/22 – DUE TO MECHANICAL INCIDENT AT OMV REFINERY, JET A1 SUPPLY IS VERY LIMITED. TO MINIMIZE FLIGHT OPS IMPACTS ALL AIRCRAFT OPERATORS ARE  REQUESTED TO AVOID REFUELLING WHENEVER OPERATIONALLY POSSIBLE. IF 

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