Österreich

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Rekordwinter für österreichischen Tourismus

Der österreichische Tourismus hat in der Wintersaison 2024/25 ein neues Rekordergebnis erzielt. Wie die Statistik Austria meldet, wurden insgesamt 72,25 Millionen Übernachtungen registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 1,6 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison und übertrifft damit den bisherigen Höchstwert. Auch die Zahl der Gäste erreichte mit 20,55 Millionen einen neuen Spitzenwert, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent entspricht. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner äußerte sich erfreut über diese Entwicklung und betonte die Bedeutung des Tourismus für die österreichische Wirtschaft. Gleichzeitig wies sie darauf hin, daß es wichtig sei, die Branche weiterhin zu stärken, insbesondere im Hinblick auf die Sicherung von Fachkräften und die regionale Wertschöpfung. Die Regierung arbeite an der Weiterentwicklung von Plänen und neuen Förderprogrammen, um vor allem kleinere Familienbetriebe langfristig zu unterstützen. Die Statistik zeigt, daß Tirol und Salzburg mit zusammen 41,86 Millionen Übernachtungen weiterhin die Hauptziele im Wintertourismus darstellen. Wien verzeichnete mit einem Plus von 10,3 Prozent den größten Zuwachs. Bei den Herkunftsländern der Gäste liegt Deutschland mit 25,90 Millionen Übernachtungen weiterhin an erster Stelle, gefolgt von den Niederlanden und Inlandsgästen. Die stärksten Monate waren Jänner und Februar, auf die 46 Prozent aller Übernachtungen entfielen. Zehetner betonte abschließend die Notwendigkeit weiterer Impulse und einer engen Zusammenarbeit innerhalb der Branche, um diesen Erfolg langfristig zu sichern.

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Europaweite Sammelklage gegen Booking.com: Hoteliers fordern Schadensersatz wegen unlauterer Wettbewerbspraktiken

Ein breites Bündnis nationaler Hotelverbände aus über 25 europäischen Ländern hat sich zu einer europaweiten Sammelaktion gegen den Online-Reisevermittler Booking.com zusammengeschlossen. Diese gemeinsame Initiative wird von HOTREC, dem europäischen Dachverband des Gastgewerbes, nachdrücklich unterstützt. Hintergrund dieser beispiellosen Aktion ist ein wegweisendes Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 19. September 2024, das die sogenannten Paritätsklauseln der Plattform als Verstoß gegen das EU-Wettbewerbsrecht einstufte. Dieses Urteil eröffnet nun für Hotels in ganz Europa die Möglichkeit, Schadensersatz für die in den vergangenen Jahren erlittenen finanziellen Schäden geltend zu machen, was durch die von HOTREC unterstützte Sammelklage nun in großem Maßstab geschehen soll. EuGH-Urteil als Grundlage für Schadensersatzforderungen Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 19. September 2024 markiert einen Wendepunkt im Verhältnis zwischen Online-Buchungsplattformen und den Beherbergungsbetrieben. Der EuGH stellte klar, daß Betreiber von Online-Plattformen zur Buchung von Beherbergungsdienstleistungen Hotels nicht länger dazu verpflichten dürfen, auf ihrer Plattform oder zu einem niedrigeren Preis anzubieten als jenen Gästen, die direkt beim Hotel buchen. Diese sogenannten Paritätsklauseln, die Booking.com in der Vergangenheit häufig angewendet hat, wurden somit als wettbewerbswidrig eingestuft. Für Hotels in ganz Europa ergibt sich aus diesem Urteil nun ein potenzieller Anspruch auf Schadensersatz für die finanziellen Einbußen, die sie durch die Anwendung dieser unzulässigen Klauseln erlitten haben. Österreichische Hoteliers könnten ebenfalls betroffen sein Auch in Österreich unterstützt der Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) diese europäische Initiative nachdrücklich. Johann Spreitzhofer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der WKÖ, erinnert daran, daß sich der Fachverband in Österreich bereits vor zehn Jahren erfolgreich für ein gesetzliches Verbot

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Österreicher nutzen Urlaubsgeld primär für Reisen und zum Sparen

Das diesjährige Urlaubsgeld ist für viele Österreicher mehr als nur eine zusätzliche Zahlung. Eine aktuelle Studie der DenizBank AG in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Integral zeigt, daß über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) das Urlaubsgeld vor allem für Urlaub und Reisen verwendet. Dieser Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Gleichzeitig nutzt ein Drittel (33 Prozent) das Geld, um finanzielle Sicherheit zu schaffen und es zu sparen. Die repräsentative Studie unter 1.000 unselbständig Beschäftigten oder Pensionisten im Alter von 16 bis 75 Jahren in Österreich beleuchtet die Verwendung des Urlaubsgeldes genauer. Demnach fließen durchschnittlich 38 Prozent der Sonderzahlung direkt in Urlaub und Erholung. Besonders unter 30-Jährigen ist das Sparen beliebt, hier legen überdurchschnittlich viele ihr Urlaubsgeld zurück – im Schnitt sind es 20 Prozent. Rund jeder Fünfte (je etwa 19 Prozent) investiert das Geld in den Haushalt oder deckt laufende Lebenshaltungskosten. 17 Prozent begleichen damit Rechnungen oder reduzieren Schulden, und elf Prozent legen es in Wertpapieren an. Für sechs von zehn Österreichern stellt das Urlaubsgeld eine wichtige Möglichkeit dar, Geld anzusparen und finanzielle Belastungen abzufedern. Ebenso viele geben an, unerwartete Ausgaben besser bewältigen zu können. Die Hälfte erfüllt sich damit besondere Wünsche, während vier von zehn das Geld nutzen, um finanziell über die Runden zu kommen. Die Studie verdeutlicht somit die vielfältige Bedeutung des Urlaubsgeldes für die Österreicher, das sowohl für Konsum als auch für Vorsorge eine Rolle spielt.

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Nonstop zur Schönheit Korsikas: Dertour Austria erweitert Flugangebot ab mehreren österreichischen Städten

Österreichische Urlauber, die von der einzigartigen Schönheit Korsikas angezogen werden, dürfen sich über eine deutliche Verbesserung der Reisemöglichkeiten freuen. Dertour Austria hat sein Portfolio für die kommende Saison signifikant erweitert und bietet ab sofort bequeme Nonstopflüge von gleich mehreren österreichischen Städten auf die faszinierende „Insel der Schönheit“ an. Diese neue Flugverbindung eliminiert lästige Zwischenstopps und ermöglicht es Reisenden, ihr Urlaubsziel noch einfacher und schneller zu erreichen. Konkret starten diese Nonstopflüge jeden Sonntag ab Wien mit Austrian Airlines sowie ab Salzburg (mit Eurowings), Graz und Innsbruck (mit Avanti Air). Diese sonntäglichen Verbindungen erweisen sich als ideale Option für all jene, die einen erholsamen Strandurlaub genießen oder die abwechslungsreiche Landschaft Korsikas im Rahmen einer individuellen Rundreise erkunden möchten. Korsika selbst verzaubert seine Besucher mit einer unvergleichlichen Kombination aus atemberaubenden Küstenlinien, dichten, smaragdgrünen Wäldern und einer schier unendlichen Anzahl an Wanderwegen, die durch die unberührte Natur führen – ein wahres Eldorado insbesondere für passionierte Naturliebhaber und Erholungssuchende, die dem Alltag entfliehen möchten. Komfortable Nonstop-Anreise als Schlüssel zu vielfältigen Urlaubserlebnissen Die Einführung dieser neuen Nonstopflugverbindungen durch Dertour Austria stellt eine erhebliche Aufwertung des Reiseangebots nach Korsika dar. Die nunmehr direkte Anreise aus wichtigen österreichischen Bundesländern wie Wien, Salzburg, der Steiermark und Tirol spart nicht nur wertvolle Urlaubszeit, die stattdessen für die Erkundung der Insel genutzt werden kann, sondern steigert auch den gesamten Reisekomfort spürbar. Die strategisch gewählten sonntäglichen Abflugtermine sind dabei optimal auf die Bedürfnisse von Urlaubern zugeschnitten, die typischerweise einwöchige oder zweiwöchige Aufenthalte auf der Insel planen. Dies ermöglicht eine entspannte An- und

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Ägypten-Boom im Winter: Flugangebot ab Deutschland, Österreich und der Schweiz massiv erweitert

Ägypten erfreut sich ungebrochener Beliebtheit bei Reisenden aus ganz Europa, und die Nachfrage nach Urlauben am Nil und am Roten Meer steigt kontinuierlich. Neben den altägyptischen Kulturstätten und den attraktiven Badeorten schätzen viele Urlauber das oft günstige Preis-Leistungs-Verhältnis des Landes. Um dem wachsenden Interesse gerecht zu werden, haben zahlreiche Fluggesellschaften ihr Angebot für die kommende Herbst- und Wintersaison 2025/26 ab Deutschland, Österreich und der Schweiz erheblich ausgebaut. Dies ermöglicht es noch mehr Urlaubern, die Sonne Ägyptens auch in den kühleren Monaten zu genießen. Nonstopverbindungen und neue Angebote ab Deutschland Auch ab deutschen Flughäfen gibt es für den Winterflugplan 2025/26 eine Vielzahl von Direktverbindungen und neuen Angeboten nach Ägypten. So wird beispielsweise Hurghada ab zahlreichen deutschen Städten wie Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Köln, Frankfurt und Stuttgart mehrmals wöchentlich von Fluggesellschaften wie Condor, Eurowings, Air Cairo und der neu hinzugekommenen Marabu Airlines angeflogen. Teilweise sind sogar tägliche Verbindungen verfügbar. Auch Marsa Alam, ein Paradies für Taucher südlich von Hurghada, ist ab Deutschland gut erreichbar, primär mit Eurowings und Air Cairo von verschiedenen Abflugorten. Eine besondere Rückkehr feiert Sharm El Sheikh auf der Sinai-Halbinsel, das ab der Wintersaison wieder zweimal wöchentlich von Corendon Airlines ab Deutschland bedient wird. Darüber hinaus bieten auch andere Fluggesellschaften wie Lufthansa und Egyptair Verbindungen nach Ägypten an, darunter auch die Hauptstadt Kairo und andere Destinationen wie Luxor. Erweiterte Flugauswahl ab Österreich Auch für österreichische Reisende gestaltet sich die Anreise nach Ägypten im Winter 2025/26 noch komfortabler. Ab Wien gibt es zahlreiche Direktflüge nach Hurghada, die unter anderem von Austrian

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Österreichische Urlauber setzen auf kurzfristige Buchungen und intensiven Preisvergleich

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Restplatzbörse hat ein aufschlußreiches Bild des gegenwärtigen Reiseverhaltens der Österreicher im Hinblick auf den Sommerurlaub 2025 gezeichnet. Die Ergebnisse der Omnibus-Umfrage zeigen deutlich, daß kurzfristige Buchungen und eine flexible Reiseplanung für viele längst zur Norm geworden sind. Ein signifikanter Teil der Befragten legt zudem großen Wert auf einen detaillierten Preisvergleich verschiedener Anbieter und steht der oft unübersichtlichen Preisgestaltung im Reisemarkt kritisch gegenüber. Reiselust trotzt steigenden Lebenshaltungskosten Die Umfrage belegt eine weiterhin hohe Affinität der Österreicher zum Reisen. Acht von zehn Befragten planen, im Jahr 2025 einen Sommer- oder zumindest einen Kurzurlaub zu unternehmen. Besonders ausgeprägt ist diese Reiselust in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen. Dieses Ergebnis ist bemerkenswert angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der gestiegenen Lebenshaltungskosten, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens spürbar sind. Es scheint, daß der Wunsch nach Erholung und Tapetenwechsel für einen Großteil der Bevölkerung weiterhin Priorität besitzt. Ein genauerer Blick auf den Zeitpunkt der Buchung offenbart interessante Unterschiede. Knapp ein Drittel der Befragten plant, ihren Urlaub vier bis acht Wochen vor der Abreise festzulegen, während ein Viertel sogar noch kurzfristiger, innerhalb der letzten vier Wochen vor Reiseantritt, buchen möchte. Dieses spontanere Buchungsverhalten wird vor allem bei jüngeren Menschen, Berufstätigen und Männern beobachtet, während ältere Reisende tendenziell eher langfristig planen. Unabhängig vom Zeitpunkt der Buchung spielen jedoch die Flexibilität der Angebote und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für ein bestimmtes Urlaubsangebot. Die Akzeptanz von Last-Minute-Angeboten Ein wesentlicher Aspekt der Umfrage ist die weitverbreitete Akzeptanz

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Österreich bleibt Top-Ziel für europäische Bergurlauber im Sommer

Österreich erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei europäischen Urlaubern, die einen Sommerurlaub in den Bergen planen. Laut einer aktuellen Sonderauswertung der Österreich Werbung entscheidet sich rund ein Drittel dieser Reisenden für Österreich als Ziel. Dies unterstreicht die Attraktivität der alpinen Landschaft und des vielfältigen Angebots des Landes für Bergurlauber aus ganz Europa. Die Studie analysierte die Reisepläne in zehn europäischen Märkten und ergab, daß Österreich in den meisten dieser Märkte zu den Top-5-Bergdestinationen zählt. Im Inland und in den Niederlanden liegt Österreich sogar auf Platz eins der beliebtesten Ziele für Bergferien. Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, betonte, daß die Nachfrage nach Bergerlebnissen ungebrochen sei und diese Zielgruppe oft jünger, aktiver und naturverbusster als der Durchschnittsgast sei. Zudem reisten viele dieser Urlauber auch in der Vor- und Nachsaison, was für die Entwicklung des Ganzjahrestourismus in Österreich von Bedeutung sei. Auch die österreichischen Seilbahnen spielen eine zentrale Rolle für den touristischen Erfolg, indem sie den Zugang zu alpinen Erlebnissen ermöglichen. Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen, wies darauf hin, daß der Sommertourismus für die Branche immer wichtiger werde und das Angebot der Seilbahnen stetig weiterentwickelt werde, was die Attraktivität Österreichs als Urlaubsland weiter steigere. Kornel Grundner von den „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ hob hervor, daß Naturerlebnisse, Entschleunigung und generationenübergreifende Angebote im Trend lägen und die Bergbahnen längst mehr als nur Transportmittel seien.

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Gewerkschaft sieht britische Bahn-Verstaatlichung als Warnsignal vor Privatisierung in Europa

Die Entscheidung Großbritanniens, nach gescheitertem Experiment mit der Bahnprivatisierung zur Verstaatlichung zurückzukehren, wertet die österreichische Verkehrsgewerkschaft Vida als deutliches Warnsignal für alle Befürworter neoliberaler Privatisierungsmodelle im europäischen Bahnverkehr. Der Vorsitzende der Vida, Roman Hebenstreit, kommentierte einen entsprechenden Medienbericht und wies auf die negativen Folgen der Privatisierung in Großbritannien hin, wo in den 1990er-Jahren das Bahnnetz zerschlagen und privatisiert wurde. Laut Hebenstreit führte dies zu einer Unterfinanzierung der Infrastruktur, explodierenden Ticketpreisen, zahlreichen Zugausfällen, sinkenden Löhnen für die Beschäftigten und sicherheitsrelevanten Mängeln, die schwere Unglücke zur Folge hatten. Er bezeichnete die britische Bahnprivatisierung als „wirtschaftliches, sicherheitspolitisches und gesellschaftliches Desaster“. Die nun eingeleitete Wiederverstaatlichung, bei der innerhalb der nächsten zwei Jahre alle Eisenbahnen wieder in staatliche Hand überführt werden sollen, zeige das endgültige Scheitern dieses neoliberalen Experiments. Hebenstreit betonte, daß der öffentliche Bahnverkehr ein gemeinwirtschaftliches Grundbedürfnis darstelle, das nicht den Mechanismen des Marktes überlassen werden dürfe. Der Rückzug des Staates in Großbritannien habe nicht nur soziale Härten verursacht, sondern auch volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet, da private Betreiber immer wieder staatliche Unterstützung benötigten. Angesichts von Stimmen auch in Österreich, die mehr Wettbewerb auf der Schiene fordern, mahnt Hebenstreit, die britischen Erfahrungen als Warnung zu verstehen und die Bahn weiterhin in öffentlicher Hand zu belassen, um Klimaschutz, Mobilitäts- und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

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Österreichs Tourismus unter Druck: Steigende Kosten schmälern Gewinne trotz guter Buchungslage

Trotz einer erfreulichen Buchungslage sehen sich Österreichs Tourismusbetriebe weiterhin mit steigenden Kosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert. Dies geht aus dem aktuellen Tourismusbarometer 2025 von Deloitte Österreich und der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) hervor. Die allgemeine Stimmung in der Branche wird als zunehmend pessimistisch bewertet, da die steigende Nachfrage nicht automatisch zu höheren Gewinnen führt. Laut der Umfrage unter mehr als 200 Branchenvertretern bereiten vor allem die sinkende Ertragskraft und die allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten den Betrieben Sorgen. Obwohl viele Unternehmen in den vergangenen Wirtschaftsjahren ein Umsatzwachstum verzeichnen konnten, hat sich die Rentabilität für einen Großteil verschlechtert. Hauptgründe hierfür sind gestiegene Personal-, Energie- und Warenkosten sowie die hohe Abgabenlast. Insbesondere die Lohnerhöhungen der letzten Jahre konnten nicht vollständig an die Gäste weitergegeben werden. Die Aussichten für den kommenden Sommer werden daher eher verhalten eingeschätzt. Vier von zehn befragten Betrieben befürchten sogar eine weitere Verschlechterung ihrer finanziellen Situation. Sowohl Deloitte als auch die ÖHV betonen die Notwendigkeit von Effizienzsteigerungen und strategischer Preisgestaltung seitens der Unternehmen, fordern aber auch von der Politik Rahmenbedingungen, die der Kostenentwicklung entgegenwirken und bürokratische Hürden abbauen. Zudem bereiten die rückläufige Ertragskraft und die wirtschaftliche Unsicherheit den Betrieben bei geplanten Investitionen und der Kreditfinanzierung Schwierigkeiten.

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Österreicher reisen wieder verstärkt – Italien, Österreich und Kroatien beliebt

Die Reiselust der Österreicher ist zurückgekehrt: Laut dem aktuellen Urlaubsbarometer planen 76 Prozent der Befragten in diesem Sommer eine Reise. Dies stellt den höchsten Wert seit dem Ende der Corona-Pandemie dar. Besonders populär sind dabei Urlaube in Italien, Österreich und Kroatien. Die bevorzugte Reisedauer liegt bei zwei Wochen, das Auto bleibt das meistgenutzte Verkehrsmittel für die Anreise, und das durchschnittliche Reisebudget der Österreicher beträgt 2.584 Euro, womit sie im europäischen Vergleich zu den ausgabefreudigeren Urlaubern zählen. Allerdings trüben Faktoren wie die hohe Inflation, persönliche oder familiäre Gründe sowie der Klimawandel die ungetrübte Vorfreude auf den Urlaub. Auch geopolitische Spannungen beeinflussen die Reisepläne. Bei der Wahl des Urlaubsziels spielen diese genannten Faktoren ebenfalls eine Rolle. Während 60 Prozent der Befragten ihren Sommerurlaub in Europa verbringen möchten, sind Italien, Österreich und Kroatien die Top-Destinationen. Neue Reisetrends wie „Slow Tourism“ und die Nutzung künstlicher Intelligenz bei der Urlaubsplanung gewinnen ebenfalls an Bedeutung, wobei sich aktuell 13 Prozent der Österreicher bei der Urlaubsvorbereitung von KI unterstützen lassen.

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